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Beiträge von Sound-Klinik

  • Amp auf 2 Ohm mit ca 100 Meter Kabel - geht das ?

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2005 um 17:37

    ... zumal Amps mit größeren Leistungen sogar direkt eine 100V-Linie ansteuern könnten ...

    Übrigens: Für eine Firma in Rastede hab ich 8"/1"-Boxen entwickelt, in denen ein Umschalter ist, mit dem sich auf 100V ... 70 V und auf "normal" niederohmig schalten läßt (... d.h. je nach geplantem Einsatz werden die Kisten dann einfach umgeschaltet ...).

  • e-bass verstärker

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2005 um 17:25
    Zitat von "EDE-WOLF"

    manfred:
    du basst auch?

    ... seit etwa 35 Jahren (dto. Gitarre) ... ich hab mein Physikstudium mit Tanzmucke finanziert. :)

    Ich spiele über einen Music Man HD-130 (Röhrenendstufe) ...

    ... meine Oldieband: http://www.bettersound.de/crispy4

  • e-bass verstärker

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2005 um 11:21

    ... beim Bass, bei denen die Saiten "normal" (auch "gegriffen" auf der D-Saite ...) angeschlagen werden, treten bis etwa 3 ... 3,5 kHz Obertöne auf, deren Pegel in der Grössenordnung von etwa 40 ... 50 dB geringer als die Grundschwingung ist.

    Beim "Slapping" treten dann Frequenzen bis etwa 6 ... 7 kHz (mit neuen Saiten !!!) auf, deren Pegel etwa 40 dB geringer als die Grundschwingung ist.

    Fazit:
    Bei normaler Spielweise reicht ein "gängiger" Lautsprecher, der den Bereich bis 2,5 ... 3 kHz (ohne nennenswerten Pegelabfall) übertragen kann, aus.
    Bei vielen 12"er und 10"er liegt der Pegelabfall bei 5 ... 6 kHz gegenüber dem Nutzbereich in der Grössenordnung von 10 ... 15 dB, was gegenüber der spektralen Verteilung beim Instrument dann wohl eher keine große Rolle spielt.

    Eigene praktische Erfahrung:
    Mit den meisten 10"ern (und auch 12"ern ...) kann man auf dem Bass auch "slappen", ohne das "obenrum" etwas fehlt - zumal vernünftige Bassamps i.d.R. über eine Klangregelung verfügen, mit denen man den "Klang" entsprechend anpassen kann.

  • Amp auf 2 Ohm mit ca 100 Meter Kabel - geht das ?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2005 um 20:16
    Zitat von "DirkB"

    Ist schon erstaunlich, was alles für Klimmzüge gemacht werden, nur um sich um 100V-Technik rumdrücken zu können :D .
    ...
    Dann reicht dünne Leitung zu den Lautsprechern. Entsprechende Endstufen sind auch kein Problem; bzw. eine Niedervoltendstufe mit externem Trafo.

    ... eben.
    Aber dann müßten sich einige "PA-Profis" ja auch noch mit Dreisatz bzw. einer "hochkomplizierten" Gleichung zum Ausrechnen der Impedanzen (U²/P) auseinandersetzen ... :wink:

    ... aber Rettung ist in Sicht: Die Industrie hat mittlerweile das "Problem" erkannt und bietet im Installationssektor 16 Ohm-Systeme an ... :D:D:D

  • Amp auf 2 Ohm mit ca 100 Meter Kabel - geht das ?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2005 um 16:34
    Zitat von "Pfälzer"

    ... wo ich für Sprachbeschallung 4Ohm Boxen (2 Paralelle 8 Ohm) an einem 2,5mm² Kabel mit 70m hängen habe.

    Zumindest das geht Problemlos.

    ... solange Du nicht zuviel "Gas" im Bereich der Resonanzfrequenz auf die Boxen gibst !
    Bei der BR-Abstimmfrequenz führt die Vergrösserung der elektrischen Güte zu einer stärkeren Auslenkung der Membranen (d.h. Fehlabstimmung !) ... ein Effekt, der bei zu dünnen bzw. zu langen LS-Leitungen - und bei "preiswerten" oder unterdimensionierten Amps mit "Sparnetzteilen" - hin und wieder zu beobachten ist.

  • Amp auf 2 Ohm mit ca 100 Meter Kabel - geht das ?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2005 um 13:50

    ... bei der Übertragung (... deutlich hörbar bei Musik ... aber auch bei Sprache mit "plopp"-Lauten) führt ein zu hoher Leitungswiderstand zu einer drastischen Verschlechterung des Dämpfungsfaktors.

    Die (wirksame) elektrische Güte des Tieftöners vergrössert sich und es kommt zu einer Fehlabstimmung nicht nur von CB- und BR-Boxen (... ggf. hohe Membranauslenkungen !).

  • Amp auf 2 Ohm mit ca 100 Meter Kabel - geht das ?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2005 um 11:57

    ... also: 2,5 mm reichen nicht ... 4 mm auch nicht.

    Wenn Du dennoch unbedingt 100 m an 2 Ohm hängen willst, funktioniert es - halbwegs - mit 8 ... 10 mm Leiterquerschnitt (pro Ader ... :roll: ).

    Besser: 100V-Technik (z.B. bei Sprachbeschallung) ... oder mehrere Amps mit - längeren (symmetrierten !) - Leitungen verbinden ... und dann kürzere LS-Leitungen verwenden ...

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2005 um 08:47
    Zitat von "SRAM"

    Nachdem BMS Extremchassis mit einem echten X-max von 14 mm auf den Markt bringt und das zu annehmbaren Preisen ...

    ... interessant wäre, wie lange ein solches Chassis den harten PA- oder DJ-Alltag "überlebt".
    Eine starke Auslenkung führt sicher früher zu einer Ermüdung der Zentrierung/Sicke - dies wiederum kann dann die Chassiseigenschaften verändern (d.h. schleichend zunehmende Fehlabstimmung), die bei diesen Betriebsbedingungen dann kritisch werden kann.

    Reine Hörner (d.h. mit geschl. Rückkammer) bzw. Hybride mit mehr breitbandiger Resonatorunterstützung sind da bestimmt "toleranter" ... und auch effizienter (Ampleistung gibt es zwar heute genug ... aber eben auch nicht zum Nulltarif ...).

    Zitat von "SRAM"

    Das schöne dabei ist das group-delay, das sich bei dieser Abstimmung im Nutzschallbereich kaum vom dem einer geschlossenen Box unterscheidet.

    Da haben einige Hornsysteme ganz schön dran zu knabbern um die gleiche Leistung (output, nicht input) bei gleichem Tiefgang zu erreichen. Und insbesondere das gleiche exzellente Ausschwingverhalten ......

    ... trotzdem "klingen" Hornsysteme "trockener" und "direkter" (... vielleicht auch, weil die Membran hier NICHT SO VIEL Hub machen muß und besser auf Transienten reagieren kann ...) ... die Gruppenlaufzeit ist die eine Seite ... und was ist mit dem "Nachdaddeln" ? :wink:

  • e-bass verstärker

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2005 um 08:35

    ... Doppel-12" in "flacherer" BR-Abstsimmung (d.h. in einem "etwas zu großen" Gehäuse ...).
    Eine Bass-Instumentalbox braucht bei 30 Hz nicht den gleichen Pegel wie bei 100 Hz liefern, um "richtig" zu klingen (... ich spiele sogar seit vielen Jahren mit zwei 10"ern auf kleinen und größeren Bühnen ...).

  • CPA 15-400 im Sk-Gratishorn

    • Sound-Klinik
    • 24. Juni 2005 um 16:59

    ... wenn es denn Eminence sein soll, würde ich ruhig mal den 15" kappa pro ausprobieren.

    Ggf. paßt auch der PD-154 (... benötigt wohl recht kleine Rückkammervolumina ...) ...

  • doppel 12" Basskurzhorn/Filler

    • Sound-Klinik
    • 23. Juni 2005 um 11:58
    Zitat von "link"

    ... es ist nich fürs wohnzimmer da hab ich ein paar canton stehen - die reichen

    .. also alles am rechten Platz. :D

  • doppel 12" Basskurzhorn/Filler

    • Sound-Klinik
    • 23. Juni 2005 um 11:02
    Zitat von "link"

    ... ich hab ein Beyerdynamic messmikro einen Maudio USB soundkarte mit Mic in und als programm spectralab und hobbyboy nur mit beiden bekomme ich irgendwie kein gescheites zerfallsspectrum zusammen ...

    ... etwa das MM-1 ? ... falls ja: ist gar nicht mal so schlecht für das Geld ...

    Zitat von "link"

    ... naja das mit großem top ist schwierig wenn man horngeladenen hat ...
    ... und da ich mir nene URPS baun will wirds schwierig den nach oben zu bringen daher die überlegung mit dem filler

    ... mit "Spezial-Lösungen" o.g. Art wirst Du wohl wirklich einen "Filler" (oder ein GANZ GROSSES Top ...) brauchen. Hoffentlich hast Du für das komplette System dann auch eine geeignete Transportmöglichkeit ... oder soll das fertige System stationär (... vielleicht zu Hause ... :wink: ) betrieben werden ?

  • doppel 12" Basskurzhorn/Filler

    • Sound-Klinik
    • 23. Juni 2005 um 08:19

    ... zum "Klang": Interessant wäre das Zeitverhalten (z.B. Zerfallspektrum, Gruppenlaufzeit ...).

    Denn selbst wenn ein Horn "recht hoch" spielt, können in diesem F-Bereich Resonanzen (Trichterlänge !) auftreten, die dann auch mit einem Controller nicht "wegzubekommen" sind.
    Der Bereich 150 ... 300 Hz ist - auch von der Abstrahlquarakteristik her - immer "etwas heikel" (... zumal: Die meisten Bässe gehen "nicht hoch genug" ... und halbwegs transportable Tops "gehen nicht tief genug" ...).

    Meine persönliche Forderung wäre, daß Bässe möglichst den Bereich bis 150 ... 180 Hz abdecken können (... daher eher keine Bandpässe :D ).

    Und ob die Lösung mit einem "Filler" (... noch eine weitere Kiste, zusätzliches Amping, "richtige" Anpassung an Bass UND Top ...) letztendlich "DIE Lösung" ist ... (warum dann nicht besser gleich ein größeres Top bauen ??? - denn: Mit steigender Trennfrequenz zwischen Filler und Top wird der Abstand Filler-Top zunehmend problematischer ...) :?

  • 18" Infras für relativ "günstige Pappe"

    • Sound-Klinik
    • 20. Juni 2005 um 15:50
    Zitat von "mEon"

    Prinzipiell ist selber Output bei selbem Tiefgang mit kleineren Pappen
    zwar mit musikalisch höherer Qualität (Antrieb/Sd verhältnis -->
    frequenzabtastendere Eingenschaften usw...) und "direkterem"
    Empfinden verbunden aber leider auch mit einem nicht unwesentlichen Mehrpreis.

    Dennoch würde mich Dein prinzipieller Ansatz die Sache zu lösen oder
    sogar ein konkreter Vorschlag von Dir sehr interessieren.

    ... ich selbst spiele Bass über ein Röhrentop (Music Man HD-130) mit zwei 10"er in einer recht kompakten BR-Kiste, die mit einem Kugelmikro abgenommen wird. Wenn ich nicht zu faul zum "Herumschleppen" wäre, würde ich mir womöglich eher eine 4x10" bauen.

    Was mich (von der Entwicklung her ...) auch noch reizt, wäre eine 2x10"-Box, die keine "reine" BR sondern ein Hybrid ist ... vielleicht probier ich das sogar mal aus ... :)

  • 18" Infras für relativ "günstige Pappe"

    • Sound-Klinik
    • 20. Juni 2005 um 12:47
    Zitat von "mEon"

    Die 2 18"er sind für einen E-Basser. über die 2 18er kommen 4x12" für Lowmid bis high (da wären 80Hz auf jeden fall drin)

    ... sofern man nicht nur alte 50/60er Jahre-"Schlager" (... Kontrabass-Sound ... :lol: ) spielt, würde ich 10"er oder 12"er für eine E-Bass-Kiste einsetzen. Auch Musik aus den 80/90er benötigt einen mehr "direkten" Basston. 8)

  • Wie zügelt ihr laute Drummer?

    • Sound-Klinik
    • 20. Juni 2005 um 12:33

    ... ebenso wie unfähige Tontechs es trotz guten Materials schaffen, einen miesen Sound zu kreieren, kann auch ein erfahrener Tonmensch (gerade bei kleinen Locations ...) mit drauflosknüppelnden "Schlagzeugern" keinen optimalen Sound realisieren.

    Keiner würde einen Hobby-Klempner an seine Heizungsanlage hantieren lassen, der dann planlos herumhantiert und vielleicht sogar eine kleine Gasexplosion heraufbeschwört ... bei Musikern hat (midibedingt ...) der prozentuale Anteil an "Schwachmaten" in den letzten Jahren stetig zugenommen.

    Ich habe übrigens auch "kein Herz" für halb oder komplett taube, debile "Altrocker", die den Zenit ihrer Popularität schon vor 20 Jahren überschritten haben und dann diese "Oldiefestivals" heimsuchen (... von wenigen Ausnahmen - z.B. Earthband - mal abgesehen ...).

    Ebenso "passend": Es liefen hier auch schon (eher sinnlose ...) Fragen wie "unsere Sängerin kann nicht gut singen ... kennt einer für dieses Problem ein Gerät ..." u.s.w. :x

    Mein Fazit: Wer sein "Handwerk" (nicht nur als Musiker ...) nicht versteht, sollte in seinem Übungskeller bleiben ... und seine Mitmenschen mit seinem "Müll" verschonen. 8)

  • Sound Klinik's "Bastelhorn"

    • Sound-Klinik
    • 20. Juni 2005 um 12:19

    ... wenn mal jemand mit den Hörnern bei mir "in der Nähe" ist, mache ich gerne mal eine Messung davon (... aber bitte vorher anrufen !) ... :)

  • Bauplan der "Conrad-Box"

    • Sound-Klinik
    • 18. Juni 2005 um 20:45
    Zitat von "TobiV"

    ... meine aussage bezog sich auf einen test der ur-conradbox die imho mehr nach "negativer badewanne" also plärrig klang... allerdings nicht nur "breitbandig" mittenbetont (was mir sogar sicher gefallen hätte) sondern ganz konkret nach 2-3kHz-problemen des Treibers bzw. der treiber/horn kombi.

    ... die "Ur"-Conradbox hat etwa bei 8 kHz einen selektiven Einbruch (siehe Messung im Bauplan ...) - oberhalb davon steigt es dann wieder an - aber insgesamt nicht ganz auf das Niveau des Mitteltonbereichs.

    Es liegt wohl nicht nur am Treiber, sondern auch am verwendeten Horn ... nur: gute Treiber und Hörner liegen - i.d.R. - in einer anderen Preisliga.

    So "by the way": Das "neuere" (und in diesem Threat bereits angesprochene ...) Horn von Conrad scheint - gerade für den Preis - ausnahmsweise gar nicht mal so schlecht zu sein. Ich habe mal mehrere Treiber 'rangehängt und war positiv überrascht (auch außerhalb 0°-Achse ... :) ).

  • Sound Klinik's "Bastelhorn"

    • Sound-Klinik
    • 18. Juni 2005 um 20:37
    Zitat von "EDE-WOLF"

    ... ich denk mal ich hab ne ganz gute lösung gefunden für das problem

    ... kannst ja dann mal berichten ... :)

  • Bauplan der "Conrad-Box"

    • Sound-Klinik
    • 18. Juni 2005 um 18:13
    Zitat von "TobiV"

    ... dennoch wär es mir persönlich lieber -zumal es sich um selbstbau handelt- das ich diese entscheidung selbst treffen kann.
    es kommt doch ab und an mal vor das man nicht mit vollpegel arbeitet, und das publikum ist nunmal hifi-like (flat bis badewanne) gewohnt.

    ... das Dilemma ist eigentlich, daß die Musikindustrie Produktionen (Cds etc.) anbietet, die auf die Wiedergabe in Ghettoblastern ... oder "rund klingenden" AutoHiFi-Anlagen ... optimiert ist (... weil Chartmucke sich dann besser verkauft !).

    Wenn man sehr gut produzierte Musikaufnahmen (z.B. von Sheffield Lab ...) auf eine "Badewannenbox" hört, braucht man nach wenigen Sekunden einen Eimer (zum k ...). :P

    Umgekehrt klingt ein Großteil der Chartmucke auf neutral klingenden Systemen plärrig und aufdringlich.

    Nun: Wer in seinem Kinderzimmer gerne die neuesten Charttitel hört, soll sich doch Weichspülboxen kaufen.

    Wer aber ernsthaft ein flexibel einsetzbares PA-System (... denn: Der Sound wird vom Soundtech am Mischer gemacht - und nicht mit den Boxen !!!), sollte sich ein neutral abgestimmtes System anschaffen.

    Die Arbeit (besonders mit Bands !) ist dann um ein Vielfaches leichter ... und ein über 2 ... 3 Oktaven arbeitendes Filter, welches den Bereich um 2 ... 3 kHz "leicht" absenkt, ist doch (für Konservenmusik) schnell "gemacht" ... :wink:

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