SRAM
... gibts schon was Neues wg. dem Conrad-Horn ?
Beiträge von Sound-Klinik
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Zitat von "Hörnli"
... dazu 6 SK Bastelhörner. Trockene Bässe sind in halligen Räumen im Vorteil.
... wie wahr.
Und wenn dann ein Bass-System "nach unten" in halligen Räumen leicht "abflacht" (wie z.B. bei einem "eigentlich zu kleinen" Basshorn), ist dies sogar sehr vorteilhaft !Zitat von "joerg_1969"Auch die Räume, in denen wir spielen sind recht unterschiedlich: von extrem halligen Kirchen bis zu sehr trockenen Veranstaltungsräumen bis hin zu Open-Air.
Im Schnitt rechenen wir mit 300-600 Zuschauern.... die Anforderungen - auch im Mittelhochtonbereich - sind in einer halligen Kirche aber schon "irgendwie etwas" anders als bei einem Open-Air ...

Und halbwegs transportable Tops mit "normalen" Schallwandabmessungen strahlen im Bereich von 100 bis 200 ... 300 Hz einfach kugelförmig (d.h. in alle Richtungen) ab, was schon in kleinen Lokalen (und erst recht in halligen Kirchen !!!) durch Schall-Reflektionen an Wänden etc. zum Problem werden kann.
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Zitat von "Hörnli"
... dazu 6 SK Bastelhörner. Trockene Bässe sind in halligen Räumen im Vorteil.
... wie wahr.
Und wenn dann ein Bass-System "nach unten" in halligen Räumen leicht "abflacht" (wie z.B. bei einem "eigentlich zu kleinen" Basshorn), ist dies sogar sehr vorteilhaft !Zitat von "joerg_1969"Auch die Räume, in denen wir spielen sind recht unterschiedlich: von extrem halligen Kirchen bis zu sehr trockenen Veranstaltungsräumen bis hin zu Open-Air.
Im Schnitt rechenen wir mit 300-600 Zuschauern.... die Anforderungen - auch im Mittelhochtonbereich - sind in einer halligen Kirche aber schon "irgendwie etwas" anders als bei einem Open-Air ...

Und halbwegs transportable Tops mit "normalen" Schallwandabmessungen strahlen im Bereich von 100 bis 200 ... 300 Hz einfach kugelförmig (d.h. in alle Richtungen) ab, was schon in kleinen Lokalen (und erst recht in halligen Kirchen !!!) durch Schall-Reflektionen an Wänden etc. zum Problem werden kann.
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Zitat von "AndyS"
Ok, so ganz ohne theoretischen Hintergrund geht's dann wohl doch nich!
Hat irgendjemand vielleicht ein paar Literaturhinweise für mich?
... ein brauchbares "Kochrezept" für Hybride wirst Du wohl nicht finden ... aber wenn Du Dich mit der grundlegenden Funktionsweise von CB, BR und Hörnern auskennst ... und Dir dann noch ein wenig über Resonanzschalldämpfung, Rohrresonanzen, Schallbeugung etc. "draufschaffst", dann wirst Du bestimmt etwas hinbekommen, was auch funktioniert ! :wink:
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Zitat von "AndyS"
Ok, so ganz ohne theoretischen Hintergrund geht's dann wohl doch nich!
Hat irgendjemand vielleicht ein paar Literaturhinweise für mich?
... ein brauchbares "Kochrezept" für Hybride wirst Du wohl nicht finden ... aber wenn Du Dich mit der grundlegenden Funktionsweise von CB, BR und Hörnern auskennst ... und Dir dann noch ein wenig über Resonanzschalldämpfung, Rohrresonanzen, Schallbeugung etc. "draufschaffst", dann wirst Du bestimmt etwas hinbekommen, was auch funktioniert ! :wink:
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Zitat von "Bassti"
In welchem Abstand misst "man" so ein Gebilde überhaupt?
Macht bei 1m doch eher wenig Sinn -oder?... wenn man im Bereich einer nahezu ebenen Wellenfront ist (z.B. große Bass-Stacks ...), dann macht eine Messung in einem Meter Abstand wenig Sinn (... es sei denn, man kennt präzise das Abstrahlverhalten und könnte aus einer solchen Messung Rückschlüsse auf die zu erwartende Schallverteilung auch in größeren Hörabständen ableiten ...).
Ich mache bei Bass-Systemen mehrere Messungen in unterschiedlichen Entfernungen (... d.h. auch dort, wo bei "Punktstrahlern" das -6 dB-"Gesetz" passt ...) und bestimme dann rechnerische den Wert bei einem Meter.
Mit solchen Angaben kann man dann auch eine Soundanlage besser für eine größere Location dimensinieren.Da ich recht oft auch LS-Systeme von diversen - z.T. "amtlichen" - Herstellern messe, bin ich oft über manche Inhalte in technischen Datenblättern dann schon mal "überrascht" (... wenigstens Messungen von Dr. Goertz konnte ich allerdings bei eigenen Messungen nachvollziehen !) ...
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Zitat von "Apostoli"
Das Problem ist, dass Live fürs TV einfach sauteuer ist.
... da muss man einfach sagen: wer solche verkaufsfördernde veranstaltunegn machen will muss sich halt mit den bedingungen abfinden und Playback spielen.
... welche "künstlerische Lebensberechtigung" haben solche "Künstler" eigentlich ?
Es sind mit viel Werbeaufwand vermarktete (manchmal auch magersüchtige ...) "Hochglanz-Tussies" ... oder diese "coolen Typen" mit zu großen Hosen und lustigen Mützen (... weiter hinten steht ein noch coolerer Typ - meistens mit Sonnenbrille - an zwei Plattenspielern ...
), die dann den "Stoff" für Teenie-Zeitschriften liefern ... und oft selbst nicht einmal richtig singen ... geschweige denn überhaupt ein Musikinstrument spielen können ...Schade, daß die heutigen Teenies fast nur noch Retorten-Musiker "vorgebacken" bekommen - mein herzliches Beileid.
Und diese "coolen"Typen sind für die Teenies dann Idole ... und sie kaufen sich Klamotten und andere Dinge aus diesen "Künstler-Kollektionen" (... um "trendy" zu sein !) und spülen damit Milliardenbeträge in die Taschen einer korrupten "Spaßindustrie".
Und weil die männnlichen Teenies auch (wg. der Vorbildfunktion !) so cool aussehen wollen, träumen sie von einer Blitzkarierre als DJ-"Irgendwas" und kaufen sich Billigequipment vom Elektronikversender oder ersteigern irgendwelchen weggeworfenen "Müll" bei einem hinlänglich bekannt-berüchtigten Internet-Auktionshaus.
Zitat von "Apostoli"Problematisch wird es, wenn man nur noch Playback shows spielt... (also auch auf nem Festival mit Vollplayback anreist....
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Playback hat also Imho völlig seine berechtigung.
...irgendwann dreht sich der spieß dann eventuell um...... da Kunst (übrigens nicht nur Musik) zunehmend nur noch billiger Kommerz ist, sinkt die Qualität der Musik.
Glücklicherweise gibt es aber immer noch Musiker, die richtig spielen können ... und hin und wieder wachsen auch jüngere Musiker (denen es die Musikindustrie sehr schwer macht !) nach, die dann "ihr eigenes Ding" durchziehen. Vor solchen Musikern habe ich Hochachtung ... die billigen Retorten-Künstler aber braucht eigentlich - sinnvoll betrachtet - kein Mensch ... :? -
Zitat von "ERICH"
... es gab doch schonmal ne Messung, mit nachskizziertem Datenblatt, wenn ich mich recht erinnere, da das alte weg war.
Tatsächlich ?
War es eine "richtige" Messung ... oder nur ein "Gemälde" ?

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... es sind ja effektiv nicht die 20 cm (man muß schon die Gesamtabmessungen nehmen - und hier gibts dann leichte "Verschiebungen" ...) - und hinzu kommt auch noch der Einfluß vom Boden.
Wenn 20 cm mehr Schallwand nicht ausmachen würde, dann könnte man ja alle Bässe mal eben um 20 ... 30 cm kleiner machen ... :wink:
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... es sind ja effektiv nicht die 20 cm (man muß schon die Gesamtabmessungen nehmen - und hier gibts dann leichte "Verschiebungen" ...) - und hinzu kommt auch noch der Einfluß vom Boden.
Wenn 20 cm mehr Schallwand nicht ausmachen würde, dann könnte man ja alle Bässe mal eben um 20 ... 30 cm kleiner machen ... :wink:
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... bei der Abstimmfrequenz braucht man recht wenig Energie, um die Luftmasse im Vent "in Gang" zu bringen. Je weniger die Luftmasse dabei dann bedämpft wird (höheres Q), desto mehr schaukelt es sich auf.
Wenn man auf das Zeitverhalten weitgehend "pfeift", können Bandpässe (wenigstens im Bereich der Abstimmfrequenz ...) recht hohe Pegel generieren - allerdings mit einer Zeitverzögerung (... sowohl beim "Aufschaukeln" als auch beim "Runterschaukeln" ...) - und selbst dicht benachbarte Frequenzen können die Abstimmfrequenz anregen (... bei Bassdrumkicks hört man "einen Ton", der auf dem Tonträger ggf. gar nicht vorhanden ist ...).
Wird der Bandpass zugunsten einer etwas präziseren Wiedergabe stärker bedämpft, geht die Effizienz "in den Keller" - und es wird breitbandiger ...
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Zitat von "unknown_artist"
... hab nur mit der Mundfläche gerechnet die ich effektiv am Mund gesehen hab also so pi mal Daumen waren das glaub ich 2100cm².
(wo sind da die Einflüsse?Gib mal einen Literaturtip ab zu dem Thema!)... da die gängigen Simulationen wohl weniger von einem Abschluß (bei der Mundfläche) mit unendlich großer Schallwand ausgehen, sorgt die kleine Schallwand für einen "etwas gefälligeren" Abschluß im Bereich der Mundöffnung (Übergang Mundöffnung -> Raum), was die Bedämpfung - allerdings mehr im oberen Übertragungsbereich - "einen Hauch" verbessert.
Praktisch muß man sich dabei vorstellen, daß z.B. bei Bodenbetrieb aus Halbraum dann wenigstens "ein klein wenig mehr" Viertelraum wird ... :wink:Wenn man das Horn dagegen insgesamt (bei gleicher Halsöffnung und Hornlänge) schneller öffnen läßt, dann würde die untere Grenzfrequenz ansteigen ...
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Zitat von "unknown_artist"
... hab nur mit der Mundfläche gerechnet die ich effektiv am Mund gesehen hab also so pi mal Daumen waren das glaub ich 2100cm².
(wo sind da die Einflüsse?Gib mal einen Literaturtip ab zu dem Thema!)... da die gängigen Simulationen wohl weniger von einem Abschluß (bei der Mundfläche) mit unendlich großer Schallwand ausgehen, sorgt die kleine Schallwand für einen "etwas gefälligeren" Abschluß im Bereich der Mundöffnung (Übergang Mundöffnung -> Raum), was die Bedämpfung - allerdings mehr im oberen Übertragungsbereich - "einen Hauch" verbessert.
Praktisch muß man sich dabei vorstellen, daß z.B. bei Bodenbetrieb aus Halbraum dann wenigstens "ein klein wenig mehr" Viertelraum wird ... :wink:Wenn man das Horn dagegen insgesamt (bei gleicher Halsöffnung und Hornlänge) schneller öffnen läßt, dann würde die untere Grenzfrequenz ansteigen ...
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Zitat von "Inspiron"
Als Anmerkung: Bei BP ist die eigentliche Strahlerfläche (Port) doch eigentlich auch ziemlich gering (je nach Dimensionierung).
Strahlungswiderstand?
... zur Strahlerfläche: Auch eine BR strahlt im Bereich der Abstimmfrequenz primär über den Vent ab ... der Konus wird dabei in seiner Auslenkung durch die schwingende Luftmasse im Vent stark bedämpft.
Der (normale) BP produziert unterhalb der Abstimmfrequenz keinen (wie bei BR:) akustischen Kurzschluß (... aber eine höhere Federsteife durch die Luftfeder ...).
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Zitat von "AndyS"
By the way, wieviele Leutz denkt ihr mit vier von den Kisten beschallen zu können (Live Mucke von ner Coverband).
Ich weiß dass das schwierig zu sagen ist, wollte auch nur mal ne Größenordnung wissen.... mit gut konstruierten 18"-Basshybriden (zwei pro Seite) kann man locker bis 1500 Leute beschallen (sofern man auf 30 m - an der "Mische" - keine "120 dB" erwartet ...


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Zitat von "AndyS"
By the way, wieviele Leutz denkt ihr mit vier von den Kisten beschallen zu können (Live Mucke von ner Coverband).
Ich weiß dass das schwierig zu sagen ist, wollte auch nur mal ne Größenordnung wissen.... mit gut konstruierten 18"-Basshybriden (zwei pro Seite) kann man locker bis 1500 Leute beschallen (sofern man auf 30 m - an der "Mische" - keine "120 dB" erwartet ...


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Zitat von "Bassti"
Nun, diese elektronich entzerrten Subwoofer sind doch im prinzip eine geschlossene Box mit viel zu kleinem Volumen -was dann doch auch so ne art Membranbelastung ist, nur dass die mir nix bringt :cry: ?
... das kleine Volumen agiert nur als Luftfeder (fs und Q steigen !) ... der Strahlungswiderstand verbessert sich dadurch nicht.
Zitat von "Bassti"Das bedeutet im prinzip nix anderes als mit nem Equalizer nachzuhelfen nur vornehmer ausgedrückt.
... die Membranbewegung nimmt dann mit sinkender Frequenz (wenn der Pegelabfall zu tieferen Frequenzen teilweise kompensiert wird ...) rapide zu - und damit auch der Leistungsbedarf ...
Zitat von "Bassti"Wenn man nun was welliges baut, das recht tief geht wäre der Leistungebedarf nicht größer je tiefer
Dann kann man ja die Welligkeit(en) elektronisch glattziehen
Bräuchte weniger Ampleistung.... bei "eigentlich zu kleinem" Volumen steigt der Leistungsbedarf "unten" aber eher an ...
Zitat von "Bassti"Was ist so schlimm, wenn so ne Basskiste irgendwo nen Buckel mit 3dB hat?
Steht das in direkter relation zum Impulsverhalten?... jede Änderung im Wiedergabefrequenzgang (... und nicht nur bei "Resonanzbuckeln" ...) findet sich im Phasenverlauf wieder (und somit im Zeitverhalten ...).
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Zitat von "Seven"
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Also rausch ich mal weiter und du vertrau auf deine Ohren... dann rausch mal schön auf einen glatten Energiefrequenzgang (mit allen Wand-/Deckenreflektionen etc.) ein ...

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Zitat von "Bassti"
Ne ESX aber nicht von einer CB ausgehend :idea:
... wie meinst Du das ?
Egal, was Du auch versuchst: Es geht immer darum, daß der LS akustisch (in "richtiger" Weise ...) belastet werden muß, damit überhaupt eine nennenswerte Schallabstrahlung (d.h. es müssen Druckschwankungen "produziert" werden) eintritt.
Bei kleinen Kisten ist die Belastung zu gering ... bei (antriebsschwachen, mechanisch instabilen) Treibern in sehr großen Hörnern (und zu starken Kompressionsverhältnissen in den Druckkammern ...) dagegen zu hoch.
Man muß den Schalldruck vergrössern, ohne dabei die Schnelle "platt zu machen" (wg. P=p*v) ... und ohne den Treiber oberhalb seiner elektrischen bzw. mechanischen Grenzen zu betreiben.Man muß - einfach gesagt - "NUR" unter Beachtung der Treibereigenschaften, akzeptierter Gehäusegröße und der erwarteten Performance den bestmöglichen Kompromiss finden (... sowas ist dann "Lautsprecherentwicklung" ...
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Generell:
1. Es geht darum, wieviel REELE akustische Leistung aus eingespeister elektrischer Leistung "entsteht" ...
2. Weiterhin geht es um die resultierende Schallverteilung im Raum ...
... zu 1.
Wenn ein Lautsprecher viel Luft bewegt (Hub), aber der Wechseldruck aufgrund von Ausweich- bzw. Druckausgleichsmöglichkeiten der Luft (wg. zu geringer Membranfläche, ungenügender Schallführung ...) gering bleibt, entsteht viel (akustische) Blind- und wenig (akustische) Wirkleistung... zu 2.
Ein kleines Bass-System (d.h. kleine Abmessungen im Vergleich zur Wellenlänge) strahlt omnidirektional (kugelförmig) ab. Eine gerichtete Abstrahlung erfordert einfach große Abstrahlflächen.>>> Die beiden Punkte betreffen JEDE Lautsprecherbox ... die Probleme können "innen" (IM Gehäuse) nicht gelöst werden, sondern nur an die äußeren Rahmenbedingungen optimal angepasst werden ... d.h. ein - optimal konstruiertes - kleines Bass-System kann niemals die Performance eines (ebenfalls optimal konstruierten !) großen Bass-Systems erreichen.
Eine geschlossene Box ist - bei vergleichbaren Abmessungen - weniger effizient als eine BR-Box ... diese wiederum (in einem schmalen Frequenzbereich) weniger effizient als ein durchdachter Bandpass (den Klang laß ich mal "außen vor" ... :wink: ) ... u.s.w.
Für mich kämen - aus klanglichen Gründen - keine der drei Konstruktionen in Frage. Und wenn die Gehäusegröße und das Gewicht keine Bedeutung haben, sind schließlich große Hörner - auch in klanglicher Hinsicht - die bessere Wahl.
Der Mittelweg sind dann Mischformen (d.h. Kompromisse aus beiden Welten - d.h.: Sehr effizient bei gleichzeitig geringer Gehäusegröße und Gewicht ...).
>>> KEINE noch so ausgefuchste Konstruktion (im Gehäuseinnern) kann diese o.g. Grenzen sprengen - d.h. es wird niemals einen 60er Würfel geben, der bei 100 Hz eine gigantische Richtwirkung haben wird ... oder gigantische Wirkungsgrade erreicht.
Schallwellen sind Druckänderungen, die sich mit Schallgeschwindigkeit im Raum ausbreiten. Hohe Membranhübe allein bewirken aber - ohne ausreichendem Strahlungswiderstand - keine nennenswerten Schalldrücke ... und damit keine großen Schall-Leistungen.