Okokok, aber darum gings mir nicht...
Mal kurz:
Ne ESX aber nicht von einer CB ausgehend :idea:
Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...
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Zitat von "Bassti"
Ne ESX aber nicht von einer CB ausgehend :idea:
... wie meinst Du das ?
Egal, was Du auch versuchst: Es geht immer darum, daß der LS akustisch (in "richtiger" Weise ...) belastet werden muß, damit überhaupt eine nennenswerte Schallabstrahlung (d.h. es müssen Druckschwankungen "produziert" werden) eintritt.
Bei kleinen Kisten ist die Belastung zu gering ... bei (antriebsschwachen, mechanisch instabilen) Treibern in sehr großen Hörnern (und zu starken Kompressionsverhältnissen in den Druckkammern ...) dagegen zu hoch.
Man muß den Schalldruck vergrössern, ohne dabei die Schnelle "platt zu machen" (wg. P=p*v) ... und ohne den Treiber oberhalb seiner elektrischen bzw. mechanischen Grenzen zu betreiben.Man muß - einfach gesagt - "NUR" unter Beachtung der Treibereigenschaften, akzeptierter Gehäusegröße und der erwarteten Performance den bestmöglichen Kompromiss finden (... sowas ist dann "Lautsprecherentwicklung" ...
). -
Nun, diese elektronich entzerrten Subwoofer sind doch im prinzip eine geschlossene Box mit viel zu kleinem Volumen -was dann doch auch so ne art Membranbelastung ist, nur dass die mir nix bringt :cry:
Da baut man dann ab der eckfrequent ein Filter hin, welches dem Hochpassverhalten entgegenwirkt... -oder nicht

Das bedeutet im prinzip nix anderes als mit nem Equalizer nachzuhgelfen
nur vornehmer ausgedrückt.Wenn man nun was welliges baut, das recht tief geht wäre der Leistungebedarf nicht größer je tiefer
Dann kann man ja die Welligkeit(en) elektronisch glattziehen
Bräuchte weniger Ampleistung.War jetzt auch weniger auf die Endgültige Boxengröße bezogen oder andersrum:
Was ist so schlimm, wenn so ne Basskiste irgendwo nen Buckel mit 3dB hat?
Steht das in direkter relation zum Impulsverhalten? -
Zitat von "Bassti"
Nun, diese elektronich entzerrten Subwoofer sind doch im prinzip eine geschlossene Box mit viel zu kleinem Volumen -was dann doch auch so ne art Membranbelastung ist, nur dass die mir nix bringt :cry: ?
... das kleine Volumen agiert nur als Luftfeder (fs und Q steigen !) ... der Strahlungswiderstand verbessert sich dadurch nicht.
Zitat von "Bassti"Das bedeutet im prinzip nix anderes als mit nem Equalizer nachzuhelfen nur vornehmer ausgedrückt.
... die Membranbewegung nimmt dann mit sinkender Frequenz (wenn der Pegelabfall zu tieferen Frequenzen teilweise kompensiert wird ...) rapide zu - und damit auch der Leistungsbedarf ...
Zitat von "Bassti"Wenn man nun was welliges baut, das recht tief geht wäre der Leistungebedarf nicht größer je tiefer
Dann kann man ja die Welligkeit(en) elektronisch glattziehen
Bräuchte weniger Ampleistung.... bei "eigentlich zu kleinem" Volumen steigt der Leistungsbedarf "unten" aber eher an ...
Zitat von "Bassti"Was ist so schlimm, wenn so ne Basskiste irgendwo nen Buckel mit 3dB hat?
Steht das in direkter relation zum Impulsverhalten?... jede Änderung im Wiedergabefrequenzgang (... und nicht nur bei "Resonanzbuckeln" ...) findet sich im Phasenverlauf wieder (und somit im Zeitverhalten ...).
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Gut, jetzt weiß ich was ich wissen wollte.
Der Phasengang bestimmt also das Impulsverhalten.
Ist nur die Frage wie das aussieht, wenn man da mit elektronischen
Filtern rangeht -da schiebts die Phase ja auch lustig in der Gegend rum.
Gibts da nen Unterschied zu Digitalen Filtern FIR, IIR ?Seh ich das Richtig, dass das Ziel (in dieser Hinsicht) ein maximal flacher Phasengang ist?
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...deshalb kommt ausm Bandpass ja auch nix raus :wink:
Nein,
Liegt wohl daran, dass eine Schallwand da ist, die verhindert, dass sich die Luft kugelförmig (auch nach hinten) davonmacht, also quasi als Reflektor wirkt.
Wenn ein Lautsprecherchen in dem Durchmesser des Ports 10cm hub machen würde,
wäre der Effekt derselbe.Wobei eine neue interessante Frage ist, ob es bei (der Einfachheit halber)
geschlossenen Box einen Unterschied gibt, wenn man die schallwand vergtrößert bei gleichbleibendem Volumen, von inneren Resonanzen mal abgesehen. -
Zitat von "Inspiron"
Als Anmerkung: Bei BP ist die eigentliche Strahlerfläche (Port) doch eigentlich auch ziemlich gering (je nach Dimensionierung).
Strahlungswiderstand?
... zur Strahlerfläche: Auch eine BR strahlt im Bereich der Abstimmfrequenz primär über den Vent ab ... der Konus wird dabei in seiner Auslenkung durch die schwingende Luftmasse im Vent stark bedämpft.
Der (normale) BP produziert unterhalb der Abstimmfrequenz keinen (wie bei BR:) akustischen Kurzschluß (... aber eine höhere Federsteife durch die Luftfeder ...).
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Zitat von "Sound-Klinik"
... zur Strahlerfläche: Auch eine BR strahlt im Bereich der Abstimmfrequenz primär über den Vent ab ...Is ja soweit nix neues, aber wo kommt dan der erforderliche Strahlungswiderstand her?
Schallwand,
oder das auf die Portfläche bezogen beträchtliche verschiebevolumen? -
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... bei der Abstimmfrequenz braucht man recht wenig Energie, um die Luftmasse im Vent "in Gang" zu bringen. Je weniger die Luftmasse dabei dann bedämpft wird (höheres Q), desto mehr schaukelt es sich auf.
Wenn man auf das Zeitverhalten weitgehend "pfeift", können Bandpässe (wenigstens im Bereich der Abstimmfrequenz ...) recht hohe Pegel generieren - allerdings mit einer Zeitverzögerung (... sowohl beim "Aufschaukeln" als auch beim "Runterschaukeln" ...) - und selbst dicht benachbarte Frequenzen können die Abstimmfrequenz anregen (... bei Bassdrumkicks hört man "einen Ton", der auf dem Tonträger ggf. gar nicht vorhanden ist ...).
Wird der Bandpass zugunsten einer etwas präziseren Wiedergabe stärker bedämpft, geht die Effizienz "in den Keller" - und es wird breitbandiger ...
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Naja, das wird wohl bei jedem Resonatorkonstrukt so sein, dass wenn man´s bedämpfen tut weniger rauskommt.
Deshalb ist meine Rede ja immer, lasst die Wolle aus den Tls und VTPs
Tief trennen und einen in nem geschlossenen Gehäuse dazumachen
-in HiFi-Projekten...Wenn man nun eine -sagen wir Bassreflex- haben mit 3x15" drinne, also recht länglich, macht das einen Unterschied für den Strahlungswiderstand ob man die Stellt oder legt?
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Mahlzeit!
Erstaunlicherweise wird über URPSe immer noch geredet.
SRAM
Sinkt die Einbaureso des einzelnen Chassis im Großstack (144 Chassis)wirklich? Eher nicht! Weil das mit der "Luftlast" etwas anders ist.......
--------------------------------------Hybrid-Bässe von SK:
IMHO sind das lustige Reflexkisten. Da sich der Port flächig öffnet, muss er recht lang werden. So lange, dass seine Abmessung schon in die Nähe der Wellenlänge der Tuningfrequenz kommt. Dadurch "sieht" aber die antreibende Kraft mit steigender Frequenz nicht mehr die komplette Portlänge! Bedeutet: Der Port resoniert breitbandiger.Gruß, maha
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Hi maha,
interssante Interpretation!!! Ich glaub das probier ich mal.
Ein Treiber mit kleinem nötigen Volumen und ein etwas gefalteten Port! Hhmmm, könnte so sein.Das läuft dann wohl in Richtung "Boxenschmiede/ Bärlin" !?
MfG
Peter -
Moin maha
,Du würdest eher sagen, daß die Impedanzspitze nur bei kleinen Strahlerflächen die Resonanzfrequenz repräsentiert ?
Ich frage mich schon die ganze Zeit wo der DC- Offset und der daraus folgende VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE beim URPS bleibt. Beim Einzel-URPS ist das klar, aber beim Stack ? mit der tieferliegenden Impedanzspitze ?
Gruß
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welche Impedanzspitze?
es gab doch schonmal ne Messung, mit nachskizziertem Datenblatt, wenn ich mich recht erinnere, da das alte weg war.
MfG
ERICH
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Zitat von "ERICH"
... es gab doch schonmal ne Messung, mit nachskizziertem Datenblatt, wenn ich mich recht erinnere, da das alte weg war.
Tatsächlich ?
War es eine "richtige" Messung ... oder nur ein "Gemälde" ?

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In welchem Abstand misst "man" so ein Gebilde überhaupt?
Macht bei 1m doch eher wenig Sinn -oder?
1W 1m ist zwar überall zu lesen, aber wenn die Kiste(n) schon Abmessungen in der Größenordnung haben.... und 1W naja! -
Zitat von "Bassti"
In welchem Abstand misst "man" so ein Gebilde überhaupt?
Macht bei 1m doch eher wenig Sinn -oder?... wenn man im Bereich einer nahezu ebenen Wellenfront ist (z.B. große Bass-Stacks ...), dann macht eine Messung in einem Meter Abstand wenig Sinn (... es sei denn, man kennt präzise das Abstrahlverhalten und könnte aus einer solchen Messung Rückschlüsse auf die zu erwartende Schallverteilung auch in größeren Hörabständen ableiten ...).
Ich mache bei Bass-Systemen mehrere Messungen in unterschiedlichen Entfernungen (... d.h. auch dort, wo bei "Punktstrahlern" das -6 dB-"Gesetz" passt ...) und bestimme dann rechnerische den Wert bei einem Meter.
Mit solchen Angaben kann man dann auch eine Soundanlage besser für eine größere Location dimensinieren.Da ich recht oft auch LS-Systeme von diversen - z.T. "amtlichen" - Herstellern messe, bin ich oft über manche Inhalte in technischen Datenblättern dann schon mal "überrascht" (... wenigstens Messungen von Dr. Goertz konnte ich allerdings bei eigenen Messungen nachvollziehen !) ...
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Moin,
@ ERICH: Ich BIN ein geduldiger Mensch... Dein **** hat keine ? Absolut lineare Impedanz ? Brain hatte eine. SRAM hat für einen 32*10" eine simuliert. TBF gibt mir Tipps, die indirekt eine sinkende "Resonanz" bei Multianordnungen bestätigen. Ein 128*10" hat keine Spitze mehr (kein Wunder bei 3*3m Strahlerfläche), aber ein meßbares Rudiment bleibt auch da.
Jetzt willst Du sicher Wissen warum auch Deiner nicht bis 200 Hz läuft, merkwürdig, nicht wahr? :wink:

@ Meßabstand: Man schreibt sich ja die Finger in Fetzen. Wenn man ein bisschen in der Praktisch nachgewiesenen Theorie von Linearrays nachblättert, ist doch klar wo die -6 dB - Regel nicht gilt. Aber auch wo sie gilt. Darum sollte man zumindest im Nutzabstand eines Lautsprechers messen und dann zurückrechnen. Ohne Angabe des Meßabstandes ist jedoch auch der zurückgerechnete Wert absolut unvergleichbar, zumindest bei größeren Strahlerflächen. Als Hersteller kann man sich zudem aussuchen in welchen Abstand der Frequenzgang am schönsten aussieht. Damit ist auch klar, daß ein Hersteller seine Bassboxen auf die mutmaßliche Meßanordnung der promovierten "Fachpresse" designt. Damit der profitable Massenabsatz erhalten bleibt wird das Märchen des unbegrenzten Kopplungsgewinns aufrechterhalten. Den einzigen "Gewinn" den der Kunde mit seiner teuer gekauften BR - Ansammlung hat, ist eine Richtwirkung bei mieserablem Frequenzgang.
Gruß
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