Zitat von "Bassti"Welche Resonatoren -deren art es ja offensichtlich sehr viele gibt-
verhalten sich wie bezgl. ein/ausschwingverhalten?
Wage zu bezweifeln, dass Helmholtz da im Vorteil ist.
... ein "normaler" BR-Resonator hat EINE Abstimmfrequenz, die man aufgrund erprobter Berechungsverfahren bei der Dimensionierung gut im Griff hat.
Röhrenresonatoren haben mehrere Eigenfrequenzen, bei denen Verstärkung auftritt ... aber es gibt auch Frequenzen, wo die Schallabgabe aufgrund einer "Fehlabstimmung" dann gering wird.
Wenn Röhrenresonatoren mit Schallschluckstoffen bedämpft werden, erfolgt eine Verbreiterung der Resonanzen (Güte wird geringer). Durch gezieltes Dämpfen kann man also in einem gewissen Bereich das Verhalten steuern (Transmissionline ...).
Da die schallabstrahlenden Flächen begrenzt sind ... und sich durch Stacking das Verhalten einzelner Systeme verändern würde (z.B. Änderung der effektiven, akustisch wirksamen Länge ...), sind solche Konzepte für größere Beschallungsaufgaben weniger geeignet.
Für Indoor (Wohnzimmer ...) dagegen lassen sich damit - je nach Geschmack - passable Ergebnisse erzielen.
Zitat von "Bassti"Aber mal was für greenhorns:
Was war an der guten alten W-Bin so verkehrt?
... das W-Bin mit den Vents war eine "Mulsch"-Kiste, die ohne EQ einfach nicht zum Klingen zu bringen war.
Sie hatte einen bestimmten (drückenden ...) "Sound", auf den noch heute einige "Alt-PA"-ler abfahren ... mein Geschmack waren W-Bins jedenfalls nicht ... :?