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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • In Ear - Gehörschädigend?

    • Sound-Klinik
    • 29. Mai 2009 um 10:25

    Ohrhörer werden generell als "nicht so laut" empfunden, zumal sie auch (bei entsprechender Qualität) hohe Schallpegel mit geringen Verzerrungen übertragen können.

    Lesetipp: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Sc…art1117,2781567

    ... dabei den Abschnitt über "Minikopfhörer" (gemeint sind wohl eher die "Stöpsel") beachten.

    Auch hier http://www.jff.de/zappen/?BE_ID=2&IN_ID=5&RECORD_ID=85 wird auf die Problematik mit "Ohrstöpseln" eingegangen. Das Risiko einer zu hohen Abhörlautstärke ist aufgrund der geringen benötigten elektrischen Leistungen und der erschwerten Vergleichbarkeit mit Pegeln bei Lautsprecherwiedergabe besonders groß. Ich gehe daher davon aus, daß die meisten IEM-User (inkl. der Profis) mit zu hohen - d.h. auf Dauer gehörschädigenden - Abhörpegeln arbeiten und wage daher die Prognose, daß bei Hörschwellenmessungen beim HNO-Arzt die langjährigen Nutzer von IEM keine gute Figur abgeben werden. :wink:

  • Addition von Pegeln

    • Sound-Klinik
    • 22. Mai 2009 um 13:11

    Bei einer optimalen Hörposition (d.h. nicht überall !!!) addiert sich der Schallpegel um 6 dB ... die Schall-Leistung nimmt nicht um 6 dB sondern "im Mittel" um 3 dB zu.

    Je nach Frequenz und Abhörposition (und Raumgeometrie ...) wird "hier und da" kräftig interferiert. :D

  • Bassisten Sound optimieren

    • Sound-Klinik
    • 22. Mai 2009 um 13:07
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... und ich hatte schonmal geschrieben... Bei einer solchen PA kann der schlechte Basssound sehr wohl an der PA liegen, schließlich sind die Mackie SWA-Subs nicht gerade für ihre Musikalität bekannt. Dazu noch der Schall vom Bassstack und der Krieg ist verloren ...


    ... also geht es hier nicht darum, Abnahmestrategien für einen optimalen Bass-Sound zu diskutiern, sondern um Schadensbegrenzungsmaßnahmen aufgrund einer zuzulänglichen PA. :)

  • Neodym 10"1"

    • Sound-Klinik
    • 14. Mai 2009 um 20:51
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Sache von Lowmids.
    ...
    Fakt ist: Wenn die Boxen sie nicht wiedergeben können, gibt es sie NIE, auch wenn du am EQ da pushst, es wird nur eklig. Dass es da "brennt" ist der Idealzustand!


    Gut erkannt.
    Nur scheinen Systeme, die passabel LowMids übertragen KÖNNEN, derzeit nicht so sehr im Trend zu liegen. :wink:

  • In Ear - Gehörschädigend?

    • Sound-Klinik
    • 10. Mai 2009 um 16:05
    Zitat von "markus olk"

    Ich würde hier auf den Monomix als Ursache tippen.


    Gegenüber der Situation mit Wedges und Instrumentalverstärkern (Wichtig: mit moderaten Bühnenlautstärken) erleichtert das Richtungshören die Wahrnehmung einzelner Stimmen, selbst wenn sie vergleichsweise leise sind (Cocktailparty-Effekt).
    Bei monophonem IE fehlt die Richtungskomponente, wodurch das Heraushören einzelner Stimmen und Instrumente demgegenüber erschwert wird !

    Darum arbeiten (chor-) gesangsbetonte Bands wie die "Eagles" nicht mit monophonem IE. :wink:

  • bändchen-mikros für live

    • Sound-Klinik
    • 9. Mai 2009 um 22:44
    Zitat von "gianpier ciraci"

    Das macht sich bestimmt gut neben dem M201 an der Snare ;)


    Das 201 nehme ich manchmal für Standtom - für Snare macht sich auch das 420 (wenn es mal kein Kondensor sin muß) ganz gut. Hast du schon mal das M-101 für Snare ausprobiert ? :wink:

  • In Ear - Gehörschädigend?

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2009 um 20:00

    ... einkanaliges IEM (d.h. "alles in der Mitte" im Kopf) ist nicht unproblematisch, um verschiedene Quellen im Mix getrennt wahrzunehmen. Ich kenne Musiker, die wieder auf Wedges umgestiegen sind (eine Sängerin hatte mit IEM einen Gehörsturz ... ein anderer Musiker massive Hördefizite nach jahrelangem IEM-Einsatz).

    Für alle IEM-Befürworter: Es ist sicher kein prinzipielles Problem, aber: monophones IEM - noch dazu in den Händen von Laien (u.a. Muckern) - ist nicht ohne Risiko. Ich lehne bei Aushilfsmucken als Basser grundsätzlich diese Stöpsel ab - erst recht, wenn z.B. der Freund der Sängerin einen auf "Tontechniker" macht. :D

  • bändchen-mikros für live

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2009 um 19:51
    Zitat von "dechnikusch"

    ... derzeit kenne ich nur die beiden beyer-mikros : m160 und m260.80 ...


    ... das M-260 gibt/gab es in verschiedenen Ausführungen ... der Zusatz ".80" war (wenn ich das noch richtig zusammenbekomme) ein HP bei 80 Hz.

    Die Bändchen klingen übrigens sehr gut bei Orgelaufnahmen in Kirchen. :)

  • Dämmung bei W-Bin Gehäuse?

    • Sound-Klinik
    • 3. Mai 2009 um 18:45
    Zitat von "us-vanrot"

    also ohne dämpfungsmaterial.


    Genau. :D

  • Dämmung bei W-Bin Gehäuse?

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2009 um 21:18
    Zitat von "us-vanrot"

    muss in das gehäuse dämm-material rein?


    Nö ... zumal: Dämm-Material kommt auch nicht ins Gehäuse (höchstens Dämpfungsmaterial !). :wink:

  • Dynacord FE 100 Lo

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2009 um 21:16
    Zitat von "efte"

    Laut Prospekt (ca. 1997+/-2 Jahre) sind da EVX150A verbaut. Irgendwo im Netz sind gebrauchte im Angebot mit EVM15. Alternativen?


    ... meine Messungen machte ich Ende der 80er ... :wink:

  • beste boxen überhaupt

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2009 um 08:27

    Ähnliche Frage: "Welches Auto ist insgesamt besser - ein Transporter oder ein Ferrari ?" :grin:

  • Dynacord FE 100 Lo

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2009 um 08:21
    Zitat von "Wolfgang"

    genau, die sollten eigentlich aus der gauss-ära sein.


    ... wobei ich glaube - sofern ich da nichts verwechsle - , daß da Fostex drin war.

  • Dynacord FE 100 Lo

    • Sound-Klinik
    • 1. Mai 2009 um 08:33

    Die "Hörner" hab ich vor über 20 Jahren mal gemessen (auch schon mit EV-Bestückung ... ursprünglich wurden die "Hörner" meines Wissens auch NICHT für EV-Chassis entwickelt ...). Sollte ich die Messungen beim nächsten Dachbodenaufräumen finden, lege ich sie mal 'raus ... :wink:

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Sound-Klinik
    • 25. April 2009 um 13:42
    Zitat von "ukw"

    ... der durch mangelnde Effizienz bedingte Abfall unter der Reso
    ist - bei Chassis 10" oder kleiner - geringer als die Verluste,
    die durch Pappenverbiegung bei den üblichen 15" 18" oder gar 21/24" Wabbelpappen entstehen.


    Hast du das unter reproduzierbaren Bedingungen mal überprüft ? :wink:

    Zitat von "ukw"

    Ich habe 48 Chassis - mit fast genau 1m² Fläche - in closed Box gebaut.


    Gratulation. Wieviel wiegt die Kiste denn so ? :D

    Zitat von "ukw"

    Der Bass ist vom Infrabereich (20 Hz) bis in den Nutzbass (60-70 Hz) hinein durchgängig
    sehr wirkungsvoll, klirrarm und wohlklingend ...


    Daran, daß dein System bis 60-70 Hz "durchgängig wirkungsvoll" arbeitet, habe ich auch keine Zweifel. Du schreibst ja auch selbst "bis 80 Hz +3 dB" und wirst daher sehr potente Tops (oder LowMid-"Filler") benötigen.

    Und richtig: Das sind alles Dinge, die schon bekannt sind. :wink:

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Bisher ist niemand den Fragen nachgegangen:
    >> Wieweit ist die industrielle Herstellung eines Lautsprechermagneten toleranzbehaftet?
    >> Wie wirkt sich eine künstliche oder natürliche Alterung auf den Antrieb aus? Wird er schwächer? Gleichmässig?


    1. Toleranzen wird es geben ... da manche Hersteller aber nicht mal kleine Veränderungen an ihren Produkten publizieren (trotz geringfügig geänderter Parameter bei gleicher Bezeichnung), rechne ich nicht damit, daß Chassishersteller hier wirklich ganz "die Hosen runterlassen".

    2. Alterung ist definitiv - auch aufgrund eigener Beobachtungen - ein Thema (und wird auch - wenn nicht immer öffentlich - diskutiert).

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Sound-Klinik
    • 24. April 2009 um 21:18

    Der letzte Abschnitt aus http://www.ks-audio.com/new/rd.html ist wohl einer der interessantesten:

    "Die sorgfältige Auswahl des Chassis und eines optimal abgestimmten Gehäuses werden also durch das Verfahren nicht ersetzt sondern nur wirkungsvoll ergänzt, da andernfalls die zusätzlich benötigte elektrische Energie einerseits den Lautsprecher zerstören und andererseits einen unwirtschaftlich leistungsfähigen Verstärker erfordern würde".

    Zu DC-Displacement
    (... eine bezüglich des Themas m.E. nicht ganz glücklich gewählte Bezeichnung !):

    DC bedeutet ja auch eher "Direct Current" (Gleichstrom) - obwohl es hier ja nicht um einen DC-Offset, sondern a) um Asymmetrien des Antriebs geht (worauf Bernd aber primär NICHT "herumreitet" ...) und dann noch b) um einen Effekt, der (trotz halbwegs symmetrischen Antriebs) aufgrund unzureichender Zentrierkräfte - d.h. "zu weicher Einspannung" - bei einer "Störung" (und dann oberhalb der Resonanzfrequenz) die Null-Lage aus dem Bereich maximalen B*l schiebt (lt. Klippel).
    Und: Dieser Effekt wird bei CB (mit fs im Bereich der unteren Grenzfrequenz) beschrieben - d.h. es hat zunächst mal nix mit BR zu tun. :wink:

    Wer jetzt (wie Bernd - bei einer CB !) die Resonanzfrequenz ans obere Bandende schiebt (Konsequenz: recht kleine Volumina nötig ... starke Federkräfte sind zu überwinden wg. unserem Freund "Hooke" ... d.h. auch recht hohe Ströme bei tieferen Frequenzen und - aufgrund der Luftfeder - stärkere mechanische Belastung der Membran ...), sollte nicht vergessen, wie stark die Effizienz unterhalb der Resonanzfrequenz abfällt.

    Aber das hatten wir ja schon. :)

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Sound-Klinik
    • 24. April 2009 um 12:31
    Zitat von "Peerless"

    .... bei letzterem sehen ich den Vorteil nicht zwingend im messbaren maximalen db Wert, sondern im psychoakustischem verhalten der Zuhöhrer..... diese kennen in erster Linie das nachschwingverhalten von br Kisten und wundern sich beim CB erstmal das es nicht so Voluminös Bässig klingt....


    Wenn ich nur eine CB- oder BR-Kiste (mit "normalen" Abmessungen) hinstelle, hab ich zunächst mal im Bereich unter 100 Hz eine erbärmlich geringe Abstrahlfläche. Bei BR kann ich - im Bereich der Abstimmfrequenz - den Hub mindern und trotzdem mehr Pegel aus der Kiste kitzeln (die Effizienz und der max. SPL ist vergleichsweise größer IM BEREICH DER ABSTIMMFREQUENZ, die nicht zu tief gelegt werden sollte ... deutlich oberhalb bringt es nix und darunter muß man höllisch aufpassen wg. geringe Bedämpfung - d.h. HP-Filter empfehlenswert !).

    Basskisten sind eine Optimierungsaufgabe zwischen Abmessungen (wg. Transport !), Übertragungsbereich ("wie hoch" wg. "wie große Tops erforderlich"), Effizienz ("wieviel Pegel aus wieviel Verstärkerleistung") und Kosten (Chassis - auch "wieviele" ...). Alle Randbedingungen lassen sich nicht gleichzeitig 100 %-ig optimieren ... jeder (der auch wirtschaftliche Erwägungen dabei berücksichtigt !) muß für sich entscheiden, welche Kompromisse er eingehen kann oder will. :wink:

  • Neue Messmikrofone

    • Sound-Klinik
    • 23. April 2009 um 18:05

    Die von mir vorgeschlagene Kapsel GRAS 40AC kann etwa 160 dB "verknusen". :wink:

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Sound-Klinik
    • 23. April 2009 um 18:02

    @mattias
    Der Gedanke einer möglichst effektiven Regelung ist verlockend ... aber denke daran, daß der Leistungsbedarf (zum "Verbessern") umso höher ist, je weniger "ideal" sich eine Kiste verhält.

    Es gibt (und gab auch in der Vergangenheit) zahlreiche Bemühungen. Einen unterbedämpften Resonator kannst du nicht in beliebig kurzer Zeit "ausregeln" ... dto. nicht, wenn die Membran (aufgrund mangelhafter Stabilität) bei hohen Signalpegeln ein Eigenleben entwickelt. Aber ich lasse mich gern positiv überraschen. :wink:

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Sound-Klinik
    • 22. April 2009 um 21:34
    Zitat von "bernd häusler"


    Nein, gibt es nicht! Die Artefakte einer BR sind bis in den Mitteltonbereich hörbar, und wie Du chaotische Luftwirbel am Port berechnen willst, das erkläre mir mal ;)


    Das Problem sind weniger die Luftwirbel, sondern zwei akustisch (mechanisch gekoppelte) Systeme - d.h. der Port reagiert nicht beliebig schnell auf die Membranbewegung ... ebenso wie die (Rück-) Wirkung des Ports auf die Membran nicht beliebig schnell erfolgen kann.

    Weitere Anmerkung:

    Das das gesamte Verhalten einer Lautsprechermembran inkl. Antrieb gerade bei größeren Signalamplituden und komplexen Signalformen weder 100 %-ig simuliert noch per Senseleitung oder Beschleunigungsaufnehmer (und an welcher Stelle bitte anbringen ?) komplett im Sinne von "vollständig" in Echtzeit "erfaßt" werden kann, sind solche Regelschaltungen mit Vorsicht zu geniessen.

    Daher: Man kann das Verhalten eines Lautsprecher IN GRENZEN optimieren ... man kann dagegen nicht bei einer "Gurke" per DSP ein vorbildliches Übertragungsverhalten (erst recht nicht für beliebige Signale) realisieren.

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