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Beiträge von Sound-Klinik

  • taugliche (billig-) Multifunktionsboxen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2004 um 14:40
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ... Wegen der "Professionalität":
    Ich habe einen Akku-Schrauber von Aldi, der sicherlich nicht "professionell" ist. Aber er tut schon seit Jahren klaglos seinen Dienst...

    Übertragen auf die Lautsprecherboxen liesse sich der Schluss ziehen, das man auch mit "unprofessionellem" Material recht weit kommen kann, hält man sich an den Einsatzrahmen und geht "professionell" damit um.

    ... vielleicht wird der Begriff auch ein wenig "inflationär" benutzt - selbst auf Hobbykisten (und oft sogar nur dort ... :wink: ) steht immer irgendwas mit "Profi" drauf.

    Ich meine damit auch eher den ursprünglichen Sinn von Professionalität ... also daß ein Werkzeug im Allgemeinen für den Zweck geeignet ist. Wenn ich auf einem Stadtfest oder in einem 3000-Mann-Zelt spiele, würde ich mit den weiter oben erwähnten Kistchen sicher Probleme bekommen.
    Oder nimm Meßequipment (Genauigkeit, Reproduzierbarkeit, Eichfähig), ... oder gib mal einem Möbeltischler eine Black&Decker-Kreissäge in die Hand ... :mrgreen: ...

  • Günstiges-brauchbares Messmikro

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2004 um 14:26
    Zitat von "Krusty"

    Beyerdynamic MM-1 oder Audix TR-40

    ... das beyer ist diffusfeldentzerrt (... ich hab es auch - nehme es aber eher für STI- und Hallmessungen ...) und daher nur bedingt für LS-Messungen geeignet. Wenn man das Mikro um 90° verdreht, ist der Freifeldfrequenzverlauf soweit brauchbar.

    Besser (... und freifeldentzerrt) ist: MBC-550
    Ist zwar etwas teurer - aber für ein Elektretmikro wirklich überraschend gut. Ich habe es selbst seit vielen Jahren und hab es auch schon Mal mit meinem GRASS 40AC (Class 0, extern polarisiert, "geht" von 3,15 Hz bis 40 kHz ...) verglichen. Die Unterschiede waren zwar "da" - aber für LS-Messungen nicht weiter schlimm.

    Viele Grüsse

  • taugliche (billig-) Multifunktionsboxen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2004 um 09:52
    Zitat von "Mechwerkandi"


    ... Wo fängt "professionell" an?
    Beim Preis?
    Beim Wirkungsgrad?
    Beim Marketing?

    Und wer will da die Grenze ziehen? :wink:

    Es wird in einem solchen Vergleich nie einen "Sieger" geben, weil spätestens in der Sparte "Klang" subjektive Masstäbe zum Tragen kommen.

    Natürlich spielt der subjektive Eindruck eine Rolle - aber:

    ... wenn bei einem LS-System schon im "Normalbetrieb" Soffitten leuchten, ist es nicht professionell.

    ... wenn der Wirkungsgrad so gering ist, daß sich ein LS-System schon bei einer Veranstaltung mit 50 ... 100 Personen (Umgebungslärm !) und einer leistungsmässig "passenden" Endstufe nicht mehr durchsetzen kann ... oder gar ausfällt, dann ist es nicht professionell.

    ... wenn die Abstimmung in den Ohren der meisten Zuhörer nervt ... und das System nur mit massivem EQ-ing (sofern überhaupt möglich) "erträglich" gemacht werden kann (... andi: schau Dir z.B. mal die uns beiden ja bekannte Messung des Control-1-Plagiats eines bekannten deutschen Versenders an ... :? ), dann ist sowas nicht professionell.

    ... mir fallen noch mehr Gründe ein - aber vielen von Euch wahrscheinlich auch. Daher noch eine Bemerkung zu ...

    ... "Marketing":
    Es gibt auf der anderen Seite auch viele teure (aber wenigstens professionelle ....) Systeme, die überteuert angeboten werden.
    Wenn ein Anbieter sich einen "guten Namen" erarbeitet hat, wird er versuchen, einen möglichst hohen Preis zu erzielen.

    Aber sowas machen DJs und Bands (und Verleiher ?), die gut im Geschäft sind, ja schließlich auch. Und wenn ein DJ für einen Job EUR 600 ,- (oder mehr ...) bekommen kann, wird er nicht "nein" sagen ...

    So ist der Markt nun mal :| .

  • taugliche (billig-) Multifunktionsboxen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2004 um 08:38

    ... die Daten der MZ-112 erscheinen mir (Schallpegel .,..) etwas merkwürdig.
    Ansonsten kann man anhand von Herstellerangaben wenig sagen.
    Allein die Preise sagen mir, daß es kein professionelles Material sein KANN !

    Mir ist bisher keine einzige Kiste für unter EUR 500 ... 600 ,- "begegnet", die ich als professionell bezeichnen würde und mit der ich eine Mucke machen würde.
    Preiswerte Kisten haben unzureichende Wirkungsgrade, sind oft lausig (zum besseren Abverkauf ggf. mit Mittensenke ...) "abgestimmt" und mit mickrigen Chassis und Billigweichen bestückt (ergo: nicht gerade betriebssicher !).

    Die Hersteller solcher "Einsteiger-PA-Boxen" investieren dagegen - mit "viel Liebe zum Detail - ins "professionelle Aussehen" ...

    Sofern die Systeme für Parties im Keller oder mit Klassenkameraden im Garten eingesetzt werden, mag es ja funktionieren (... aber selbst nach solchen "Einsätzen" erreichen das PA-Forum dann sinnvolle Beiträge wie: "... mein Hochtöner ist kaputt - hat einer 'ne Idee ?" ... oder etwas aktueller:" immer wenn ich laut mache, rasselt die Box ...") ...

    Ich rechne (aus Erfahrung ...) jetzt auch mit Gegen-Beiträgen wie: "ich hab aber die Kiste "xyz" selber und hab damit eine "große Zeltveranstaltung" gemacht ... und sie klingt echt toll ... sie bringt Pegel ohne Ende ... hat einen geilen Bass ... etc.

    Dennoch: im Vergleich zu wirklich professionellem Material sind solche LS-Systeme eher Spielzeug und belasten im Endeffekt nur unnötigerweise die Umwelt durch das Anwachsen der Müllberge und -deponien ...

    Viele Grüsse

  • wieviele leute kann man damit beschallen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2004 um 08:15
    Zitat von "cyberlight"

    Nur mal als Vergleich:
    Eine vernünftige 15/2 kostet etwa 1200-1800 Euro und schafft etwa 96-98 dB/W/m.
    Da weiss ich nicht, wie die anderen Hersteller auf so abenteurliche Werte für ihre Billigstkisten kommen können.
    Da wurde vermutlich etwas stark nach oben gerundet und ein absoluter peak-Wert ermittelt. Die Testbox blieb dabei vermutlich auf der Strecke :) ...

    ... zu "auf der Strecke":Bei der Ermittlung des max. möglichen Schallpegels kann man Sinussignale draufgeben und (WICHTIG :) gleichzeitig die Verzerrungen messen. Der Pegel wird nur soweit erhöht, bis ein bestimmter Klirranteil (z.B. 3 oder 5 %) auftritt.
    Wenn man sowas vorsichtig macht, muß die Kiste nicht kaputt gehen ...

    ... zur Sache mit mickrigen Wirkungsgraden bei "preiswerten" Boxen:
    Das ist ein gravierendes Problem. Ich bin übrigens der Meinung, daß diese Teile nur dazu da sind, um PA-Anfänger und Hobby-DJs abzuzocken. Die Kisten sind ihr Geld i.d.R. einfach nicht Wert.

    Über diese Abzockerei mit (angeblich ...) "professionellen" Billigboxen hab ich mich ja schon mal hier im Forum ausgelassen ... wer es nicht gelesen hat und wem es interessiert:

    http://www.sound-klinik.de/lautsprecherleben.pdf

    Viele Grüsse

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 12:38

    ... SRAM hatte da mal einige Links parat - ich selbst bevorzuge dagegen ja mehr spaltförmige Halsöffnungen ...

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 12:38

    ... SRAM hatte da mal einige Links parat - ich selbst bevorzuge dagegen ja mehr spaltförmige Halsöffnungen ...

  • Knattern/Surren in der Box

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 12:17

    Kracky
    .. Du bist mir aber ein Boxenquäler ... :lol:

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 12:10

    ... bei der Halsankopplung von den Limmerhörnern (bei dem Halsquerschnitt ...) würde ich auf die Phase-Plugs nicht verzichten - das Horn bricht sonst oben einfach zu früh ein - außerdem stimmt dann der Zuwachs nicht mehr ...

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 12:10

    ... bei der Halsankopplung von den Limmerhörnern (bei dem Halsquerschnitt ...) würde ich auf die Phase-Plugs nicht verzichten - das Horn bricht sonst oben einfach zu früh ein - außerdem stimmt dann der Zuwachs nicht mehr ...

  • EMH152-Sub

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 09:11
    Zitat von "Gegi1"

    Ich möchte mir neue subs zulegen ... entweder ich baue mir noch ein par arls oder folg. bausatz.... der geht mir einfach nicht aus dem kopf...

    ich wollte nur schnell wissen was ihr davon haltet ... kann der das was er verspricht?
    ...
    hier der link:

    http://www.visaton-bausaetze.de/pa/emh_152.htm

    ... ich hab mir den Bauplan mal angeschaut und eine grobe Abschätzung gemacht - Ergebnis: Ich würde Dir von der Kiste eher abraten und frage mich auch, wie die auf der genannten Website gezeigte Messung zustandegekommen ist ... da wird wohl kräftig geglättet worden sein ...

    Wenn Du selbst etwas bauen willst, wirst Du vermutlich mit der von mir in einem Beitrag von SRAM ("Wie entwerfe ich ein Horn" oder so ähnlich ...) gezeigten Horn-Kiste mehr Spaß haben ... und trotz 18"er wird es auch klanglich wohl "trockener" (und etwas "tiefer" ...) werden.

    Viele Grüsse

  • EMH152-Sub

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 09:11
    Zitat von "Gegi1"

    Ich möchte mir neue subs zulegen ... entweder ich baue mir noch ein par arls oder folg. bausatz.... der geht mir einfach nicht aus dem kopf...

    ich wollte nur schnell wissen was ihr davon haltet ... kann der das was er verspricht?
    ...
    hier der link:

    http://www.visaton-bausaetze.de/pa/emh_152.htm

    ... ich hab mir den Bauplan mal angeschaut und eine grobe Abschätzung gemacht - Ergebnis: Ich würde Dir von der Kiste eher abraten und frage mich auch, wie die auf der genannten Website gezeigte Messung zustandegekommen ist ... da wird wohl kräftig geglättet worden sein ...

    Wenn Du selbst etwas bauen willst, wirst Du vermutlich mit der von mir in einem Beitrag von SRAM ("Wie entwerfe ich ein Horn" oder so ähnlich ...) gezeigten Horn-Kiste mehr Spaß haben ... und trotz 18"er wird es auch klanglich wohl "trockener" (und etwas "tiefer" ...) werden.

    Viele Grüsse

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 08:54

    ... ich würde wenigstens auch mal über eine komplett passive Lösung nachdenken. Du würdest eine Endstufe sparen und hättest insgesamt weniger Aufwand (Handling) - möglicherweise wäre das 302 aber pegelmässig ja auch zu kräftig für eine passive Lösung ...

    Ein wichtiger Punkt ist auch, was Du unterhalb des Low/Mid-Horns verwenden willst, da Du recht hoch (um 160 ... 170 Hz - mit Controller ggf. etwas niedriger ...) trennen mußt (d.h.: ähnliche Problematik wie beim 308 - für die es allerdings nach Meinung mehrerer Forums-User ja eine sinnvolle Lösungen gibt ... :wink: ).

    Auf jeden Fall würde Dein Vorhaben zu einem "kräftigen" System führen, mit dem sich ein breites Anwendungsspektrum abdecken lassen würde.

    Wenn es pegelmässig nicht mit einer Komplett-Passivlösung (Weiche ...) realisierbar ist, würde ich Dir - wegen des Limmer-Horns - aber mehr zu einem Controller raten.

    Viele Grüsse

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 08:54

    ... ich würde wenigstens auch mal über eine komplett passive Lösung nachdenken. Du würdest eine Endstufe sparen und hättest insgesamt weniger Aufwand (Handling) - möglicherweise wäre das 302 aber pegelmässig ja auch zu kräftig für eine passive Lösung ...

    Ein wichtiger Punkt ist auch, was Du unterhalb des Low/Mid-Horns verwenden willst, da Du recht hoch (um 160 ... 170 Hz - mit Controller ggf. etwas niedriger ...) trennen mußt (d.h.: ähnliche Problematik wie beim 308 - für die es allerdings nach Meinung mehrerer Forums-User ja eine sinnvolle Lösungen gibt ... :wink: ).

    Auf jeden Fall würde Dein Vorhaben zu einem "kräftigen" System führen, mit dem sich ein breites Anwendungsspektrum abdecken lassen würde.

    Wenn es pegelmässig nicht mit einer Komplett-Passivlösung (Weiche ...) realisierbar ist, würde ich Dir - wegen des Limmer-Horns - aber mehr zu einem Controller raten.

    Viele Grüsse

  • Knattern/Surren in der Box

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 08:33

    ... hört sich nach einem schleichenden Exitus an - LS röcheln nicht wie Säugetiere ... sondern "geben nochmal das Letzte von sich" und rasseln ... 8)

  • ---+++ Testberichte über DAP RW Stage Serie +++---

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2004 um 08:25

    ... ein Kompressionstreiber ist ein Mittel-/Hochton-Treiber mit einer Schwingspule (und Magneten ... :wink: ), wobei die Schwingspule eine - wie auch immer geformte - Membran antreibt.
    An der Rückseite ist eine geschlossene Kammer - an der Frontseite eine Druckkammer (d.h. der Querschnitt verengt sich und geht dann in den Trichter über ...).

    Bei Piezos wird an ein piezokeramisches Material eine Spannung angelegt, wodurch sich das besagte Material - je nach angelegter Spannung - verformt/ausdehnt ... - und mit einem "angeschraubten" Trichter hört man dann auch was.

    Ein CD-Horn (CD = Constant Directivity) sagt nur etwas über die Trichtereigenschaften aus. Ein solches Horn soll über einen möglichst großen F-Bereich eine - auf den Abstrahlwinkel bezogene - gleichmässige Abstrahlung hinlegen.
    Ältere (also noch "NICHT-CD-Hörner" ...) hatten einen mit zunehmender Frequenz enger werdenden Abstrahlwinkel (sie "beamten" ...).
    Da ein Treiber bei höheren Frequenzen (konstruktiv bedingt) zunehmend weniger Energie abstrahlt, führt die gleichmässige Abstrahlung bei CD-Hörnern zu einem Höhenabfall, der korrigiert werden sollte.

    "Gängige" Trichter sind heute i.d.R. weitgehend CD-Hörner - die Grenze ist dabei fließend, weil man nur mit sehr großem Aufwand ein "reines" CD-Horn hinbekommt (... d.h. welches bei allen übertragenen Frequenzen einen gleichmässigen Abstrahlwinkel - sowohl vertikal als auch horizontal - "hinlegt). Der R. Limmer hat einige Hörner, die dem "Ideal" recht nah kommen ...

    Viele Grüsse

  • Masseproblem A&H Wizard 16:2

    • Sound-Klinik
    • 13. Juli 2004 um 18:47

    ... nur: wie soll dann im Summenbus ein "Knall" auftreten, wenn der Kanal gemutet wurde ... eigentlich kann ich mir das nur über die Versorgungsspannung erklären - oder sollte etwa die Mute-Schaltung völlig idiotisch ausgelegt sein ?

  • 16mm oder 18mm

    • Sound-Klinik
    • 12. Juli 2004 um 14:32
    Zitat von "www.malareen.de"

    ... , da Tischlerplatte schwingt ohne ende.
    Deutlich besser bist Du mit Multiplex oder auch mit normalen Sperrholz beraten, und wenn es auf Gewicht und Kantenstabilität nicht ankommt, dann geht MDF auch recht gut.

    Tischlerplatten sind mehr für den Möbelbereich konzipiert und sind in den Dämmeigenschaften nicht so gut.
    Für Home-HiFi kann man sie nehmen, weil der Schalldurchgang bei kleinen Gehäuseabmessungen kein so großes Problem darstellt.

    @all
    Bei PA-Boxen kann man auch für Bässe ruhig 15 ... 16 mm verwenden, sofern man für eine ausreichende Versteifung - besonders der großen Flächen - sorgt.
    Bei Falthörnern ergibt sich (je nach Konstruktion) oft auch schon durch den Trichter im Gehäuse (wenn auch nicht an allen Wänden ...) eine "in sich" ausreichende Versteifung. Wichtig ist hierbei, daß nicht nur "stumpf" geleimt und geschraubt wird, sondern eingenutet und in den Nuten dann kräftig und "satt" verleimt wird.

    Die erzielbare Gewichtsersparnis macht schon einiges aus (... jedes Kilogramm weniger schont den Rücken !). 18 mm und mehr würde ich nur bei sehr großen "Trümmern" nehmen ...

    Viele Grüsse

  • 16mm oder 18mm

    • Sound-Klinik
    • 12. Juli 2004 um 14:32
    Zitat von "www.malareen.de"

    ... , da Tischlerplatte schwingt ohne ende.
    Deutlich besser bist Du mit Multiplex oder auch mit normalen Sperrholz beraten, und wenn es auf Gewicht und Kantenstabilität nicht ankommt, dann geht MDF auch recht gut.

    Tischlerplatten sind mehr für den Möbelbereich konzipiert und sind in den Dämmeigenschaften nicht so gut.
    Für Home-HiFi kann man sie nehmen, weil der Schalldurchgang bei kleinen Gehäuseabmessungen kein so großes Problem darstellt.

    @all
    Bei PA-Boxen kann man auch für Bässe ruhig 15 ... 16 mm verwenden, sofern man für eine ausreichende Versteifung - besonders der großen Flächen - sorgt.
    Bei Falthörnern ergibt sich (je nach Konstruktion) oft auch schon durch den Trichter im Gehäuse (wenn auch nicht an allen Wänden ...) eine "in sich" ausreichende Versteifung. Wichtig ist hierbei, daß nicht nur "stumpf" geleimt und geschraubt wird, sondern eingenutet und in den Nuten dann kräftig und "satt" verleimt wird.

    Die erzielbare Gewichtsersparnis macht schon einiges aus (... jedes Kilogramm weniger schont den Rücken !). 18 mm und mehr würde ich nur bei sehr großen "Trümmern" nehmen ...

    Viele Grüsse

  • Openair-PA dimensionieren

    • Sound-Klinik
    • 12. Juli 2004 um 10:38

    ... wenn die Bühne "gut" für tiefe Frequenzen schalldurchlässig ist, hätte ich schon bei "normaler" Mikrofonierung (Live-Band) und gleichzeitiger Plazierung von Bässen unter der Bühne erhebliche Bedenken ...

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