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Beiträge von Sound-Klinik

  • Laufzeitmessung, wie gehts richtig?

    • Sound-Klinik
    • 6. Juli 2004 um 18:05

    tomy

    ... die Ermittlung des akustischen Zentrums gehte ja über die "Excess-Phase" (also Differenz aus gemessener und minimaler Phase ...), wo dann über einen Befehl bei jeder dargestellten Frequenz jeweils die Lage des akustischen Zentrums bezogen auf die Mikrofonposition gemessen werden kann.

    Vermutlich ist das ja irgendwie in der Software implementiert - jedenfalls für LS-Entwicklung ist das System einfach sehr komfortabel und ich bin damit sehr zufrieden (... auch wenn man damit keine Mobiltelefone messen kann ... :mrgreen: ... was mir aber für meine Arbeite auch sch...egal ist ... :wink: )

    Viele Grüsse

  • Laufzeitmessung, wie gehts richtig?

    • Sound-Klinik
    • 6. Juli 2004 um 16:33
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    @Soundklinik: Ne Umrechnung Phase -> Delay ist mathematisch etwas bedenklich, da die Phase ja nur in einem bestimmten Bereich (-pi bis pi) definiert ist, und sich zyklisch wiederholt. Daher ist so eine Umrechnung mit einigen 'Annahmen' verbunden (bzw. erfordert eine Messung ab DC, d.h. ein unendlich langes Fenster..), kann aber in praxi ganz gut funktionieren.

    Hallo Tomy,

    bei MLSSA funktioniert es sehr präzise. Vermutlich rechnet MLSSA bei Werten, die über 2*phi "gehen" mit größeren Phasenwinkel-Werten, damit auch "mehrere Wellenlängen" (je nach Laufzeit ...) entsprechend berücksichtigt werden (... sonst hätte man bei höheren Frequenzen und realistischen Mikrofonabständen echte Probleme ... :? ).

    Die "ausgeworfenen" Werte (akustisches Zentrum) in ms führen jedenfalls in einer Weichensimulation immer zu korrekten Aussagen, wie sich in Messungen der Testaufbauten - bisher jedenfalls :wink: - immer bestätigt hat).

    Viele Grüsse

  • Laufzeitmessung, wie gehts richtig?

    • Sound-Klinik
    • 6. Juli 2004 um 10:46

    ... wenn man im Jahr eine oder zwei Kisten baut, lohnt sich die Anschaffung eines professionellen Meßsystems - wirtschaftlich gesehen - eher nicht.
    Wenn man sich in die Thematik einarbeiten will und in Zukunft "mehr" vorhat, dann ist es eine Überlegung Wert ... aber: man muß sich nicht nur mit dem Equipment beschäftigen, sondern sich auch einen gewissen "Hintergrund" erarbeiten, worauf es bei LS-Entwicklung ankommt.
    Trotz Physikstudiums (Diplomarbeit in Akustik ...) hab ich viele Zusammenhänge und vor allem: deren Bedeutung/Stellenwert für die Praxis erst im Laufe der Jahre nach meinem Studium besser verstanden.

    So kommt es bei F-Weichen auch auf die richtige Leistungsdimensionierung der Bauteile (und Chassis ...), dem resultierenden Gesamt-Impedanzverlauf und dem Abstrahlverhalten auch AUSSERHALB der Hauptabstrahlachse (besonders bei Monitoren !) an.

    Wer an diesem Kram Spaß finden kann und Lust auf ständiges Lernen hat, wird ein "ordentliches" Meßprogramm" sicher zu schätzen wissen.
    Auch wird es meßtechnisch immer wieder etwas "Neues" geben (die Industrie will schließlich auch leben ...).
    Wenn man genau weiß, WAS das Equipment "drauf haben" muß, damit man vernünftig arbeiten kann, hat man "sein" System gefunden. Und mehr braucht dann man eigentlich nicht ...

    Viele Grüsse

  • Laufzeitmessung, wie gehts richtig?

    • Sound-Klinik
    • 6. Juli 2004 um 08:47

    ... zur Bestimmung der akustischen Zentren (ich denke, daß sowas gemeint ist ... :wink: ) muß zuerst die Impulsantwort gemessen werden.

    Dann muß die Differenz aus gemessener Phase und Minimalphase (letztere wird aus den Amplitudenverlauf errechnet ...) bestimmt werden (am Besten natürlich im Bereich der geplanten Trennfrequenz !).
    Bei MLSSA gibt es dafür sogar direkt eine Funktion mit dem Namen "Excess-Phase".
    Dann geht man auf der Frequenzachse mit dem Cursor auf die entsprechende (Trenn-) Frequenz und kann dann jeweils aus der Phase die Zeit in ms bestimmen (... bei MLSSA gibt es auch dafür einen direkten Befehl "Calculate Acoustic-Center :wink: ) ...

    Dann bildet man die Differenz aus den so ermittelten Laufzeiten und bekommt den "Zeitversatz" zwischen den Chassis.

    Viele Grüsse

  • Quadral allcraft Serie

    • Sound-Klinik
    • 5. Juli 2004 um 18:32

    ... bei pro-300 bin ich im Moment auch überfragt - muß vor oder nach meiner Zeit in Hannover gewesen sein.

    Sehr gut kenne ich dagegen pro-150, pr0-115, pro-200, pro-215, pro-50T, pro-150M ... :wink:

    Viele Grüsse

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 3. Juli 2004 um 15:11
    Zitat von "Bazzmonsta"

    Also wieso du auf einen Anhänger verzichten willst ist mir noch unverständlich. aber gut.
    ...
    An deiner Stelle würde ich mal in deiner Gegend die Baumaschinenverleiher durchmachen und schauen, ob die was passendes haben. Oder wolltest du selber kaufen?
    Alex

    ... zu Anhänger: ich mache ja keinen Soundanlagenverleih (höchstens mal für den Fußballverein im Ort für Sprachdurchsagen bei Turnieren ...), sondern vertreibe schwerpunktmässig LS-Systeme ... und mache selbst immer noch mal wieder Musik (... ich kann es nicht lassen :wink: ...).

    Ein Aggregat hier in der Gegend leihweise zu bekommen, ist nicht leicht. Ich denke daher wirklich über ein eigenes kleines Aggregat nach - z.B. ein Generac (mit Briggs & Stratton-Motor, 5 PS), welches 2,7 kW Dauerleistung liefert (kostet sonst so 600,- ... im "Angebot" für 295,- inkl. Mwst.) ...

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 3. Juli 2004 um 08:49

    ... um nochmal zu einem konkreteren Fall zurückzukommen:
    Ich hab ja schon mal mit kleiner PA (zwei meiner 12"-Tops und zwei Basshybride), drei Amps und "Rest" (Git.-Amps, Keys, Mixer etc.) über ein kleines Aggregat (ca. 2 ... 3 kW - hat funktioniert !) gespielt - Problematisch war immer, wenn die Kühlung der Bierzapfanlage anging. Es wurde dann ein zweites Aggregat für die Zapfe besorgt ...

    Stellt Euch einfach eine Grillfete mit Oldieband "in der Pampas" mit Gartenfackeln, Holzkohlegrill - Notenpultleuchten für die Band ist ausreichend - vor, um im Sommer eine Party zu machen.

    Mein Ziel ist eine Lösung, die noch halbwegs handlich/transportabel ist. Ein großes Aggregat im zweistelligen Kilowatt-Bereich benötigt einen Anhänger für den Transport und ist mir eigentlich zu groß.

    Mir schwebt eine tranportable Lösung vor, die einen Mindestschutz für die Tonanlage bereitstellt.
    Ggf. ist ja eine automatische Abschaltung bei Unterspannung ein Weg.

    Viele Grüsse

  • Low-Cost PA Ratgeber

    • Sound-Klinik
    • 2. Juli 2004 um 08:34
    Zitat von "www.malareen.de"

    ...
    Bei der Boxen Entwicklung gibt es zwei Wege, der eine führt zu einen max. möglichen SPL, der andere führt zu einen max. möglichen guten und sauberen Klang.
    Beide Wege zu vereinen ist nicht möglich da sie sich gegenseitig ausschließen, es sei denn man betreibt eine wahre Material Schlacht, ...

    Hallo Paul,

    einen max. Pegel auf Kosten des Klangs wäre ja, daß eine oder mehrere einzelne Frequenzen die Zuhörer anbrüllen bzw. "anquacken" würden ... ich denke, daß kein ernsthafter Entwickler sowas anstreben sollte.

    Es kommt dabei auch auf die richtige Auswahl und Kombination der verwendeten Chassis an. Bei einer gut designten Weiche werden störende Pegelüberhöhungen recht weitgehend ausgeglichen, so daß sich eine insgesamt ausgewogene Übertragung einstellt.

    Es wird immer (unglückliche ...) Lautsprecher-Kombinationen geben, wo sich sowas nur mit höherem (F-Weichen-) Aufwand - oder auch mal gar nicht ! - verwirklichen läßt ... und man ist dann besser beraten, eine andere Kombination zu wählen.

    Und es gibt durchaus Varianten, wo z.B. ein Horn insgesamt vielleicht nicht das Sahneteil ist - aber mit einem bestimmten Tiefmitteltonchassis gut harmoniert, weil sich deren Schwächen/Stärken in Maßen kompensieren bzw. ergänzen.

    Viele Selbstbauer/Bastler betrachten oft nur die einzelnen Chassis (... erkennbar an Fragen wie: "welches Horn würdet Ihr nehmen ?") und wissen zu wenig über das "Zusammenspiel" der Chassis in einer Mehrwege-Kiste.

    [Anmerkung]
    Ich finde es ein wenig auffällig, wie konkret Du in letzter Zeit zunehmend "bestimmte" Produkte hier anpreist (mit Preis !) - und sie auch als günstige Alternativen zu Mitbewerberprodukten hervorhebst.
    Ich selbst habe damit keine Probleme, weil ich mir den Grund denken kann. :wink:
    Aber Deine Darstellung ist nicht unbedingt "optimal" für unerfahrenere User. Besser (und fairer ...) wäre es doch, wenn man Systeme unter praxisnahen Bedingungen hört bzw. wenn eine solche Gelegenheit geschaffen würde.
    Ich vertreibe - woraus ich auch kein Geheimnis mache - auch Produkte. Aber ich stelle Produkte von mir nicht anderen Produkten gegenüber und gebe dann eine "Kaufempfehlungen".
    Sowas überlasse ich dann doch lieber den Anwendern meiner Systeme ... :)
    [/Anmerkung]

    Viele Grüsse

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 2. Juli 2004 um 08:01

    ... dann wäre ja das Teil von Furman (Power Conditioner - der mit dem fetten Ringkerntrafo und den Anzapfungen - das Gerät mit einer HE ist bis etwa 6 A ausgelegt ...) eine Lebensversicherung, weil der ab einer bestimmten Unterspannung einfach abschaltet ...

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 1. Juli 2004 um 22:18
    Zitat von "niggles"

    ... Endstufen mit Schaltnetzteil! Da brennt gerne mal die Eingangssicherung durch, weil das Netzteil bei sinkender Spannung unter Last ja nachregelt. Je nach Konstruktion des Amps und Schwungmasse des Aggis (je größer desto langsamer sinkt die Spannung ab) neigen diese eigentlich sinnvollen Schaltungen zum Überschwingen.
    ...

    ... die Netzteile werden aber doch ab einer bestimmten "Unter"-Spannung vom Netz gehen ... oder versuchen Schaltnetzteile - auf Gedeih und Verderb - "durchzuhalten" bis "nichts mehr geht" ?

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 1. Juli 2004 um 17:04
    Zitat von "test"

    ... wichtig ist darauf zu achten das es ne grundlast gibt.


    ... ich nehme an, daß eine Notenpultleuchte nicht reicht :cry: ... einige Hersteller von Aggregaten meinen in ihren Manuals, daß wenigstens etwa 10 % der max. Last dran sein sollte.
    Wie sind Deine Erfahrungen mit sowas - was nimmst Du denn als "Grundlast" ?

    @all
    Kennt jemand Geräte, die mit Aggregaten in dem Moment Probleme haben, wenn das Benzin während des Betriebs ausgeht ?

    Viele Grüsse

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 1. Juli 2004 um 10:34

    Bazzmonsta

    ... ein wenig Zweifel hab ich ja auch, ob es bei Pegelspitzen reicht. Andererseits fängt das Netzteil der Endstufe - sofern sie nicht "an der Grenze" gefahren wird - grobe Spitzen durch die Pufferwirkung der Netzkondensatoren ab.
    Interessant wäre also, wieviel Strom "im Mittel" (was sich dann ja auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt ...) wirklich "gezogen" wird. Bei einem Tauchsieder oder einem Wasserschnellkocher mit 2 kW wird der Generator recht konstant mit etwa 2 kW belastet - aber wie sieht es bei Musik aus ?

    Wenn ich Zeit habe, werde ich mir wohl eine kurze Strom-"Verlängerung" bauen (wo ich den Mantel abisoliere ...), um dann mit einem Zangenamperemeter die Mittel- und Spitzenwerte bei Musik messen zu können ...

    Viele Grüsse

  • Warum werden immer so riesige Monitorboxen benutzt?

    • Sound-Klinik
    • 30. Juni 2004 um 09:57
    Zitat von "Campfire"

    ...
    Inear mag ich persöhnlich als Musiker nicht, für mich ist da die Grenze zwischen "zu Leise" und "zu Laut" zu schmal, auch ist auf der Bühne eine räumliche Ortung einzelner Instrumente möglich (Stimme+Ak.Instrumente aus dem Wedge, Drums natur, El. Instrumente aus den Amps, Keyboard eventuell nur aus dem Keyboard-Monitor..)


    ... das ist auch bei mir der Hauptgrund, warum ich lieber konventionell mit kleinen Floormonis arbeite.
    Drums geht grundsätzlich nicht auf die Monis - E-Gitarre und Bass hört man auf der Bühne nur "direkt" über Instr.-Verstärker (die dann mit Mics oder DI in die PA gehen ...) - und über die Floormonis läuft dann nur akust. Gitarre, Gesang und Keys.
    Die Kontrolle (besonders von Gesang) ist - diszipliniertes Spielen vorausgesetzt - einfach exzellent. Ich spiele so einfach am liebsten.

    Viele Grüsse

  • Warum werden immer so riesige Monitorboxen benutzt?

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2004 um 08:52

    ... je undisziplinierter die Musiker sind ... und je wichtiger die Musiker sich selbst sehen, desto mehr Monitore müssen auf der Bühne stehen.

    Wenn man mit disziplinierten Musikern (die möglichst noch nicht ertaubt sind ...) spielt, können sogar zwei 12"-er Floormonis für Drums, Bass, Gitarre, Keys UND (auch mehrstimmiger) Gesang locker reichen.
    Mit meiner Oldieband (Besetzung s.o.) hab ich manchmal nur einen Floormonitor dabei ...

    Die Probleme enstehen dann, wenn z.B. der Gitarrist plötzlich (manchmal auch durch Konsum alkoholhaltiger Getränke motiviert ...) urplötzlich an einer Profilneurose leidet und seinen Amp aufdreht (... und schon braucht man mehr Monis ... :| ).

    Glücklicherweise begegne ich solchen "Musikern" nur gelegentlich bei Basser-Aushilfsjobs ...

    Viele Grüsse

  • Auswirkung der Schwingspulentemp. auf die BR-Abstimmung

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2004 um 22:51

    ... dennoch denken viele, daß eine BR-Kiste dadurch einen "Gewinn" ermöglicht, weil "die andere Seite der Membran" endlich auch einmal genutzt wird.

    Diese Darstellungsweise sehr ist problematisch (und - was die Ursache angeht - auch falsch), weil die Funktionsweise von BR - zunmindest SO - nicht richtig erklärt wird (... ich hab halt ein Faible dafür, daß durch eine mißverständliche Formulierung es keiner "in den falschen Hals bekommt" ...).

  • Bau einer Gitarrenbox!

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2004 um 12:49

    ... da hat druid314 recht - auch bei meiner Gitarre (normale 6-saitige ...) messe ich etwa 82 Hz :lol: .

    Es gibt übrigens auch noch die "mit-ner tiefen H-Saite"-Fraktion (d.h. 7-saitige Gitarren ...) ...

    Für einen richtigen Punch muß der Bereich 100 ... 500 Hz (nur mal grob - Geschmäcker sind da unterschiedlich ...) :wink: druckvoll "kommen".

    Für "Kreissägen"-Sounds (einige Metal-Spielarten ...) darf es dann auch "dünner" (pläriger) sein. Oberhalb von 7 kHz passiert bei den meisten E-Gitarren nicht mehr allzu viel. Schon ältere Gitarren-LS haben bei etwa 4 kHz eine Überhöhung, um den Ton "gläserner" bzw. brillianter zu machen.
    Bei Transistorverzerrern (würgh ... :evil: ) und "Tretminen" mit 500 verschieden Sound klingt es dann nicht mehr so toll.

    Für mehr "bluesigen" Sound kann es auch mal ein "flatterer" LS sein ...

    Ich verwende übrigens keine externen Verzerrer und verwende lediglich einen Marschall DSL-401 (Vollröhre !!!) ohne irgendwelchen Schnickschnack (nur im MIxer-Insert ein FX) - Mikro davor ... und es "klingt" ...

    Viele Grüsse

  • Bau einer Gitarrenbox!

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2004 um 12:49

    ... da hat druid314 recht - auch bei meiner Gitarre (normale 6-saitige ...) messe ich etwa 82 Hz :lol: .

    Es gibt übrigens auch noch die "mit-ner tiefen H-Saite"-Fraktion (d.h. 7-saitige Gitarren ...) ...

    Für einen richtigen Punch muß der Bereich 100 ... 500 Hz (nur mal grob - Geschmäcker sind da unterschiedlich ...) :wink: druckvoll "kommen".

    Für "Kreissägen"-Sounds (einige Metal-Spielarten ...) darf es dann auch "dünner" (pläriger) sein. Oberhalb von 7 kHz passiert bei den meisten E-Gitarren nicht mehr allzu viel. Schon ältere Gitarren-LS haben bei etwa 4 kHz eine Überhöhung, um den Ton "gläserner" bzw. brillianter zu machen.
    Bei Transistorverzerrern (würgh ... :evil: ) und "Tretminen" mit 500 verschieden Sound klingt es dann nicht mehr so toll.

    Für mehr "bluesigen" Sound kann es auch mal ein "flatterer" LS sein ...

    Ich verwende übrigens keine externen Verzerrer und verwende lediglich einen Marschall DSL-401 (Vollröhre !!!) ohne irgendwelchen Schnickschnack (nur im MIxer-Insert ein FX) - Mikro davor ... und es "klingt" ...

    Viele Grüsse

  • 1 Bass lauter als 2 Bässe?!

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2004 um 12:32
    Zitat von "pitcheck"

    ...
    Bau dir Y- Adapter von Weiblich auf 2 mal Männlich und dreh an einem der beiden Ausgänge (Männlich) die Phase.
    Dann kannst du das Teil einbauen, und je nach bedaf dann die Phase Drehen.
    Ich hab so 2 Teile immer in meinem Koffer da ich viel mit Dry Hire Material arbeite ...

    ... sowas sollte aber wirklich nur eine Notlösung sein !
    Da es sowohl für LS- als auch für Leitungen mit XLR (sogar für Stereoklinken ... :wink: ) eine Belegungsnorm gibt, sollte es - auch mit Fremdkombinationen - keine Probleme geben.

    Und ein Hinweis zu Phasentestern (Sägezahn-Testsignal ...), mit denen auch schon mal einige Bandtechniker herumlaufen:
    Bei einigen Hörnern/Hybriden zeigen die Tester (nicht nur die billigeren !) auch mal entweder gar nichts oder sogar eine falsche Polarität an. Ich kenne mehrere Fälle, wo aufgrund solcher Messungen dann Anschlußfelder - z.B. an LS-Systemen - umgelötet wurden und das Chaos nur schlimmer wurde.

    Ich selbst messe z.B. Leitungen - bevor sie eingesetzt werden - IMMER vorher durch (egal ob ich sie gelötet habe oder sie zugekauft sind ...), weil ich einfach keine Lust habe, auf einem Job unnötigerweise irgendwelche Verpoler zu suchen.

  • Stromaggregatbetrieb - Erfahrungen ???

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2004 um 10:36

    ... gelegentlich komme ich in die Situation, mit Stromaggragaten arbeiten zu müssen.

    Mit den "ganz großen" Strom-Dingern habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gemacht - anders sieht die Sache bei den kleineren Teilen aus.
    Wenn bei einem Kleinaggragat eine andere Last (z.B. Kühlung der Bierzapfe ...) "anging" knallte es in der PA (vermutlich sackte die Spannung kurzzeitig ab und stieg dann wieder an - ich hatte leider kein Meßequipment dabei ...).

    Hat sowas mal jemand näher untersucht ?

    Wenn ich eine kleine Tonanlage (Mischer, FXs, 2 ... 3 Amps, Weiche bzw. Controller, mehrere Git.- bzw. Bass-Verstärker, Keys etc.) an einer Phase problemlos betreiben kann, müßte man doch mit 2 ... 3 kW problemlos klarkommen (... wenn keine Zapfanlage mit dran ist ... :? ) - zumal bei "normaler" Musik die Endstufen ja auch nicht ständig den maximalen Strom "ziehen" (Stichwort: Dynamik ...) ?

    Viele Grüsse

  • Mikrofon für Lautsprechermessung

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2004 um 10:26

    ... konkret:
    Du benötigst für LS-Messungen ein freifeldentzerrtes Kugelmikrofon. Richtmikrofone sind (nicht nur) wegen ihrem von der Meßentfernung abhängigen F-Verlauf nicht geeignet.

    Wer wirklich aussagefähige Messungen (d.h. auch genau genug für Frequenzweichenentwicklung) benötigt, sollte wenigstens das MBC-550 einsetzen (freifeldentzerrtes Elektretmikro ...).
    Bei preiswerten Meßmikrofonen für EUR 50 ... 100,- bekommt man wohl nicht die notwendige Genauigkeit ... :cry:

    Viele Grüsse

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