Zitat von "Bassfan"Gerade bei IT-Geräten kann es zu defekten bei Messung der Isolationswiderstände kommen, wenn man mit 500V prüft. Laut letzter Schulung, welche bei mir vor zwei Wochen war, darf man die Isowiderstände auch mit einer Spannung von 250V prüfen.
Darum gibt es ja auch - wie bereits angemerkt - Isolationsmessgeräte mit noch geringeren Prüfspannungen:
Zitat von "Sound-Klinik"... könnten manche Schaltkreise womöglich Schaden nehmen (für Telekommunikationsgeräte gibt es z.B. auch spezielle Isolationsmessgeräte mit geringeren Prüfspannungen - ein Beispiel wäre das FLUKE-1587T).
Generell sollte man auch nicht vergessen, warum es solche Vorschriften gibt: Es geht zunächst mal darum, Gefährdungen oder Unfälle zu vermeiden (... der nächste Punkt wäre dann die Haftungsfrage, WENN doch etwas passiert).
Wer z.B. mit defekten Dreifachverteilerdosen unterwegs ist (schon häufig gesehen), bringt sich und andere in Gefahr. :?
Und wer (auch mit intaktem Material ... alle mit Aufklebern und Prüfprotokollen versehen ...
) dann die Stromversorgung an einem Veranstaltungsort (wo man es nicht so "genau nimmt") nicht prüft, geht ebenso erhebliche Risiken ein. Ein wenig gesunder Menschenverstand (Vertrauen ist gut ... Kontrolle ist besser !) kann nie schaden. Ich habe mir daher schon sehr früh angewöhnt, keinem Elektriker "blind" zu vertrauen. :wink: