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Beiträge von Sound-Klinik

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 18:45
    Zitat von "rockline"


    ...Sound Kliniks Hinweisen auf Deppen hinterm Mixer.

    Er sollte sich tatsächlich mal hinter eine Konsole während eines Konzertes im Rockbereich und tausenden Zuschauern stellen - so einfach ist das mal nicht mit der leisen Konzertlautstärke.

    Lieber Stefan,

    Wenn eine PA in einer Halle so aufgestellt wird, daß die ersten Reihen der Besucher 120 dB oder mehr auf die Ohren bekommen, damit der Rest der Besucher überhaupt noch etwas hören können, würde ich mich weigern, ein solches Konzert zu mischen.
    Ich war in Konzerten, wo die Verhältnisse wie oben geschildert waren - ebenso war ich auch in Konzerten, wo richtige Profis einfach einen besseren Job (durch sinnvollere Positionierung der LS-Systeme ...) gemacht haben.

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 18:32
    Zitat von "rockline"

    ...
    Das Problem bei üblicher Beschallung aus geflogenen 2er/4er Clustern pro PA Seite ist eben die Schallausbreitung aus einer Ebene. Das geht nun mal nicht in Zimmerlautstärke, und Pegel bis zu 120dB sind in naher Distanz normal!
    Zu diesen klassischen Varianten der LowBudget Cluster PA gibt es kaum Alterantiven. Dezentrale Beschallung treibt Kosten und fällt bei 80% aller Veranstaltungen weg!
    ...

    Hallo Stefan,

    ich verstehe Deine Argumentation durchaus und kenne auch das Dilemma, in dem Verleihfirmen "stecken", um überhaupt an lukrative Jobs zu bekommen - aber 120 dB "auf die Ohren" der Besucher sind einfach nicht mehr normal.

    Ich erwarte auch von Profis nicht, daß an jedem Ort 95 dB (von mir aus auch 100 ... 105 dB) gefahren werden, aber es gibt durchaus Möglichkeiten, den Lautstärkeunterschied an verschiedenen Orten etwas geringer ausfallen zu lassen.
    Es bringt ja schon etwas, wenn die Besucher "in der ersten Reihe" durch Absperrmaßnahmen gezwungen werden, eine Mindestabstand zur PA einzuhalten - und selbst diese Maßnahme wird von den "Profis", die auf "großen Baustellen" arbeiten vielfach nicht eingesetzt.

    Gerade (professionelle ?) Firmen, die große Events abwickeln, haben auch eine gewisse Verantwortung gegenüber den Besuchern. Den Vorschlag vom Admin finde ich übrigens gut, im Vertrag einen entsprechenden Hinweis einzubauen. Vielleicht setzt - wenigsten bei einigen Veranstaltern - ein Denkprozess ein. Wir werden sehen ...

    Viele Grüsse sendet Dir

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 08:59
    Zitat von "ADMIN"


    (...)

    2.) Die Idee, dass die Tontechniker in einem Anfall von Vernunft und Einsichtigkeit gemäßigte Pegel durchsetzen, halte ich auch für relativ praxisfremd. Diejenigen, die da reduzieren, würden wohl sehr schnell die Aufträge an diejenigen verlieren, die das nicht tun.

    Wenn Kids am Wochendende Spaß haben wollen, wären sie demnach - ohne daß behördlich eingeschritten wird - auf "auf Gedeih' und Verderb" der Dummheit - oder Gleichgültigkeit - der Veranstalter und "Techniker" ausgeliefert. Schade, daß es soweit gekommen ist.

    Vor 20 Jahren (auf Stadtfeste, Zeltveranstaltungen etc.) war es (noch) nicht so laut wie heute.
    Ein Grund war sicher auch, daß die technischen Möglichkeiten noch nicht so erschwinglich (wenn überhaupt vorhanden ...) waren wie heute.

    Wer hatte denn von den Muckern oder DJs (... von letzteren gab es auch noch nicht so viele ...) überhaupt Endstufen mit mehr als 200 Watt pro Kanal ?

    Ich spiele seit 1977 auf Veranstaltungen und kann aus eigener Erfahrung sagen, daß es früher weitaus weniger (!) Ärger mit Anwohnern und Polizei gab.
    Wenn ich heute Musik mache, werde ich manchmal schon beim Aufbauen gelegentlich angepampt: "... aber Ihr macht doch wohl nicht auch so laut wie die Band (oder DJs), die wir gestern (... oder letztes Wochenende ...) hier hatten ?" Diese Vorurteile mußte ich mir früher jedenfalls nicht anhören.

    Zu Lautstärke und Spaß:
    Vor 20 Jahren hatten die Leute auch mit weniger Lautstärke Spaß (womöglich sogar mehr als heute, wenn ich die "coolen" und gelangweilt herumstehenden Teenies - z.B. auf Stadtfeste - sehe ...). Manche brauchen sogar schon Drogen, um mal richtig abfeiern zu können ...

    Ich glaube, daß die ständige Aufrüstung mit immer größeren Verstärkerleistungen, leistungsstärkeren LS-Systemen und dem unverantwortlichem Umgang damit letztendlich zu verstärkten behördlichen Kontrollen geführt haben. Das Problem ist somit also "hausgemacht".

    Von den technischen Möglichkeiten kann heute praktisch jeder (... und selbst bereits hörgeschädigte ?) Chaot krankmachende Pegel fahren - und das kann doch irgendwie nicht richtig sein.


    Viele Grüsse sendet

  • Boxen mit aufwendigen Saug und Phasen schiebern klingen die

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 08:16
    Zitat von "Jaguar"

    ... Es ist erstaunlich,
    wieviel Musik von Spule zu Spule induktiv übertragen wird...

    Jörn

    Eine Induktivität funktioniert nun mal so, daß ein magnetisches (hier: Wechsel-) Feld aufgebaut wird und dann auf die Ladungsträger in einem Leiter eine Kraft ausübt - sonst würden Transormatoren ja auch nicht funktionieren.

    Bei Kernspulen treten die magnetischen Feldlinien allerdings nicht so großflächig in den umgebenden Raum aus wie z.B. bei Luftspulen - dafür ist die (Fluß-) Dichte dann etwas größer.

    Man findet aber bei normalen Platinenabmessungen schon Positionen, wo die magnetische Kopplung praktisch keinen nennenswerten Einfluß auf die Übertragungsqualität mehr hat. Die Probleme durch Sättigung bei billigen Kernspulen (und hohen Verstärkerleistungen) sind da weitaus gravierender.

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 08:03

    ... wenn Du unter 200 Hz trennst und die Endstufe nicht ständig im roten Bereich fährst, dann werden die Verzerrungsprodukte (sofern dies überhaupt hörbar wird ...) wohl sowieso von den Tops verdeckt (bzw. "übertönt").

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 08:03

    ... wenn Du unter 200 Hz trennst und die Endstufe nicht ständig im roten Bereich fährst, dann werden die Verzerrungsprodukte (sofern dies überhaupt hörbar wird ...) wohl sowieso von den Tops verdeckt (bzw. "übertönt").

    Viele Grüsse sendet

  • 2 Tascam 238 koppeln - eilt!!!

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 07:59

    ... war da nicht auf der Geräterückseite noch ein Schalter, der nur dies nur beim achten Kanal macht ?

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 21:31
    Zitat von "tthorsten"

    ES gibt nen song von Grönemeyer


    " Sie mag musik nur wenn sie laut sit der Bass in den Magen fährt"

    so sollte es sein .


    " frei anch werdner ES muss drücken im Gesicht. "

    Alles anzeigen

    Hallo Thorsten,

    da ich den Songtext halbwegs kenne, darf ich Dich auch an den Rest des Songs erinnern: Das Mädel war taub !

    Viele Grüsse sendet Dir

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 21:27

    ... wie hoch willst Du denn das Horn betreiben (doch nicht bis 2 kHz ... :wink: ) ?

    Versuche, die Reflektionen an den Knicken zu minimieren (... also alles etwas stetiger ... "rundlicher" gestalten), indem Du allzu "scharfe" Knicke vermeidest (also: schräge Brettchen einsetzen usw.).

    Die meisten Schmutzeffekte bekommst Du bei Basshörnern eh' im Bereich 120 ... 300 Hz - und da nützt Dir Noppenschaum wohl eher wenig.

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 21:27

    ... wie hoch willst Du denn das Horn betreiben (doch nicht bis 2 kHz ... :wink: ) ?

    Versuche, die Reflektionen an den Knicken zu minimieren (... also alles etwas stetiger ... "rundlicher" gestalten), indem Du allzu "scharfe" Knicke vermeidest (also: schräge Brettchen einsetzen usw.).

    Die meisten Schmutzeffekte bekommst Du bei Basshörnern eh' im Bereich 120 ... 300 Hz - und da nützt Dir Noppenschaum wohl eher wenig.

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:48

    ... Noppenschaum absorbiert bei hohen Frequenzen ganz gut - bei tiefen Frequenzen ist die Wirkung weniger stark.

    Um Probleme in Falthörnern zu verringern, ist die richtige Formgebung wichtig (d.h. WO mache ich einen Knick ...) - mit den von Dir angedachten Hilfsmitteln wird sich wohl keine Besserung einstellen.

    Nopenschaum bringt in Boxen nur was an Rückwänden, wenn bei zu weiche Membranen (z.B. PP) der reflektierte Schall stören würde (weil er durch die Membran teilweise "durchgeht" und es dann Interferenzen gibt ...).

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:48

    ... Noppenschaum absorbiert bei hohen Frequenzen ganz gut - bei tiefen Frequenzen ist die Wirkung weniger stark.

    Um Probleme in Falthörnern zu verringern, ist die richtige Formgebung wichtig (d.h. WO mache ich einen Knick ...) - mit den von Dir angedachten Hilfsmitteln wird sich wohl keine Besserung einstellen.

    Nopenschaum bringt in Boxen nur was an Rückwänden, wenn bei zu weiche Membranen (z.B. PP) der reflektierte Schall stören würde (weil er durch die Membran teilweise "durchgeht" und es dann Interferenzen gibt ...).

    Viele Grüsse sendet

  • 2 Tascam 238 koppeln - eilt!!!

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:43

    ... soweit ich mich erinnere, gab es mal ein Zusatz-Gerät von Tascam, mit dem eine Bandkiste als Master dann die zweite (... bzw. dritte ... vierte ... usw.) steuern konnte.
    Hierzu mußte immer jeweils auf die achte Spur eines jeden Gerätes ein Signal zum synchronisieren aufgezeichnet werden (dbx wurde dann auf der Rückseite für diesen Kanal abgeschaltet ...).

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:32

    ... ist keine so gute Idee !

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:32

    ... ist keine so gute Idee !

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:18
    Zitat von "rockline"

    Und in der Praxis sieht es nun mal so aus, dass eine wirtschaftliche Beschallungslösung bei einer üblichen Open Air Sache meist Ton aus PA-Towern, bzw. Flugclustern besteht.
    Wenn wir damit ein Besucheraufkommen um die 2000 Personen gut (und dem Anspruch der Künstler nach optimalem Entertainment) versorgen sollen, wird es vor der PA laut!

    Ist das so schwer zu verstehen?

    Was soll ich denn machen, den Leuten in 20 Meter Abstand erklären, dass ich mir um die Ohren der Zuschauer vorne Gedanken mache? Muß ja niemand so nah ran gehen.
    (...)
    Egal, jedenfalls geht so etwas nicht mit 95dB - die Veranstalter und der "Künstler" hätten uns was erzählt, wenn wir da Tanzteepegel gefahren hätten!
    (...)
    Aber wenn ich schon den Tenor des gesamten Treads hier lese, erkenne ich wohlwollendes Schulterklopfen für die Büropupser auf den Ämtern, die sich immer neue Vorschriften einfallen lassen. Und bei solchen Pauschalvorschriften komm ich echt in Fahrt, dass ist völlig an der Praxis vorbei.

    Hallo Stefan,

    spätestens, wenn Du mit Schadenersatzforderungen konfrontiert wirst, wird sich Deine Denkweise - vielleicht - ändern.

    1. Fakt ist, daß es bereits im Teenie-Alter nicht wenige Kids mit massiven Hörschädigunen gibt. Aber ich habe dich schon verstanden: Das ist Dir eben scheißegal.

    2. Außerdem: Auch 95 dB ist NICHT mehr "Tanzteepegel".

    3. Die Typen auf den Behörden denken sich diese Vorschriften übrigens nicht aus - sondern sind quasi nur "Erfüllungsgehilfen", die für die Einhaltung zuständig sind (Polizisten machen ja auch keine Gesetzt ...).

    Zu Deiner Info: Die Grenzwerte wurden von Medizinern/Wissenschaftlern etc. ermittelt, die vermutlich sogar ein wenig mehr Ahnung von dieser Materie als Du haben. Und: Kinder/Jugendliche mit irreparablen Hörschäden gibt es mittlerweile (Tendenz: steigend !) schon genug.

    Die Vorschriften gehen also - von dieser Seite betrachtet - keinesfalls "an der Praxis vorbei" sondern die (auch von Dir bedenkenlos geübte) Praxis (oder soll ich gleich allgemein verbreitete Körperverletzung sagen ?) ist das eigentliche Problem !

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 19:04
    Zitat von "Kracky"

    ... Aber unter uns, Konzert das nicht annähernd 100 dB gefahren wird, hat es schon schwer, in der Disco geht das schon einfacher.

    ... Konservenmusik wird bei vor der Produktion gemastert und wird dabei nicht nur in der Dynamik drastisch begrenzt.

    Bei Live-Mucke ist die Dynamik der Musik - ohne Einsatz von "Hilfsmittelchen" - deutlich größer und es gibt bei lauter Umgebung (gröhlende Schützenvereine) bei gleicher Soundanlage erheblich mehr Probleme mit der Durchsetzung - leise Parts (auch Hall !), die beim Soundcheck noch gut "drüber" waren, "saufen" dann während der Veranstaltung im Lärm ab.

    Ich kann nur jedem "Soundmenschen" wärmstens empfehlen, bei Krawallmucken mit lauten und mitgröhlenden Gästen unbedingt mit Summenkompression zu arbeiten.
    Alles wird sehr viel transparenter und der subjektive Lautstärkeeindruck wird deutlich höher ... und die Messergebnisse bei einer (Leq-)Schallpegelmessung bleiben leichter im "grünem" Bereich.

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 11:53
    Zitat von "rockline"

    Im übrigen scheinen einige nicht viel Erfahrung mit prof.Acts zu haben. Wir hatten schon teilweise Probleme, Festzelte mit über 1500 Leuten und deutschen Schlagersängern mit ausreichendem Pegel zu versorgen. Und nicht weil wir es so laut machen WOLLEN, sondern weil die Besucher "lauter, lauter" gröhlen.

    Hallo Stefan,

    Daß unter "professionell" (auch von vielen "professionellen" Soundtechnikern ...) oft "laut" verstanden wird, ist nicht neu.
    Wenn auf Veranstaltungen gesundheitschädliche Pegel gefahren werden, ist das Schwachsinn !

    Ich habe in über 20 Jahren schon viele Stadt- und Zeltfeste gespielt - daß da aber jemand "lauter" gegröhlt hat, ist mir bisher nicht passiert.

    Ich habe dagegen mehr die Erfahrung gemacht, daß es der Mehrzahl an Gästen (nicht nur Hörgeräteträger - auch Teenies ...) oft wirklich zu laut ist.

    Deine "professionelle Erfahrung" in allen Ehren - es gibt aber repräsentative Umfragen (auch unter Jugendlichen !), die etwas Gegenteiliges aussagen und die Du vielleicht erst mal lesen solltest, eh Du hier solchen - verallgemeinernden - Blödsinn erzählst.
    Der Mike hat einige dieser Umfragen archiviert (ich hab einige davon gelesen ...) und die Ergebnisse decken sich eher mit meinen Beobachtungen.

    In Wirklichkeit sind es nämlich eher die Mucker, DJs und Typen am Pult (und NICHT die Besucher !!!), die glauben, sich bei exzessiven Pegeln eine runterh.... zu müssen. Einige Zeitgenossen geilen sich an diesem Machtgefühl, die Regler hochziehen zu können, dann richtig auf.


    Viele Grüße sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 09:46

    ... wenn das mit der Stimmungskurve stimmt, dann liegen die gesetzlichen Vorschriften ja wohl doch nicht so ganz daneben.

    Wenn ich selbst Musik mache, fahre ich mit einer Band auch (und das seit vielen Jahren) eher moderate Pegel (bei mir hätte das Ordnungsamt wohl eher wenig "Glück" ...) - und bisher waren die Besucher immer sehr zufrieden.

    Ein guter und ausgewogener Gesamtsound (wozu natürlich auch disziplinierte Mucker gehören) ist m.E. sowieso wichtiger und letztendlich erfolgreicher als überzogene Lautstärkeorgien.

    Ich habe am letzten Wochendende auf Langeoog im Haus der Insel (... wer es nicht kennt: ziemlich große, hallige Location ...) mit einer Live-Band (5 Leute) gespielt.

    Equipment: zwei SK-12.1 (also 12"/1") und vier SK-15.BH (kleine, leichte 15"-Hörner).
    Fürs Amping (FOH) setzten wir nur eine PLX 1602 und eine PLX-2402 ein.
    Die Bässe standen nebeneinander weiter außen auf der Bühne - auf einem der Bässe dann jeweils das Top (nach innen gedreht, um streifenden Schalleinfall auf die Seitenwände zu minimieren).

    Ergebnis: Es hat total ausgereicht und wir hatten sogar noch Reserven. Vor der Weiche hatten wir (zur Verbesserung der Durchsichtigkeit wegen des Lärmpegels von den Gästen) einen TC Triple-C für eine Summenkompression - Gates und Single-Kompressoren waren nicht im Einsatz (nur ein Hallgerät und ein Digital-Delay für Gitarre).

    Der Sound war auf der Tanzfläche nach Aussagen von Gästen und dem Veranstalter (und auch unserer Sängerin ...) exzellent - die Sprachverständlichkeit war auch am Ende des Raumes (oder besser Halle ...) 100 %-ig, was wohl an der hohen Linearität der Systeme liegt (ich verwende ja keinen Summen-EQ sondern gehe vom Pult direkt in eine aktive Weiche, die "einfach" nur "trennt").

    Viele Grüsse sendet

  • Batteriebetriebene Phantomspeisung für Messmikros ...

    • Sound-Klinik
    • 23. November 2003 um 09:23
    Zitat von "hansk"


    2 Batterien in Reihe über 6,8k Widerstände auf die Leitung gelegt. - nach Masse angeschlossen und gut. :D
    Falls es jemand intressiert, ich habe ein paar Schaltungen von den MBHO Mikros.

    Gruss Hans

    ... die Idee war ja gerade, daß man nicht mehrere Batterien in Reihe schalten muß. Es gibt sowas auch fertig zu kaufen (z.B. von Monacor mit vier 9V-Batterien ...).

    Zu den Vorwiderständen: Bei 18 ... 24 Volt würde ich allerdings nicht 6,8 kOhm nehmen (dies ist normgerecht bei 48 Volt üblich) - sondern besser 3,3 kOhm.

    Viele Grüsse sendet

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