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Beiträge von Sound-Klinik

  • Anlage auf welchen Frequenzgang einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 15. Oktober 2003 um 19:22
    Zitat von "Flywheel"

    ... mit FFT Programmen kann man den Direktschall messen. Aber auch nicht bis 30 Hz. Da klappt das dann ja mit der Fensterung nicht mehr. Wie mißt man denn bei den ganz tiefen Frequenzen zumindest vernünftig?

    Unter ca. 150 Hz - erst recht bei 30 Hz - kann man mit nichts mehr "vernünftig" messen.
    Hier spielt der Raum (Bodenreflexionen, stehende Wellen, mitschwingende Holzpanelen/Bühnen etc.) eine gravierende Rolle - je nachdem, wie übel die Location ist.
    Allerdings hängt die Klanqualität des Programm-Materials (egal ob Konserve oder Liveband) nicht nur von Frequenzen unter 150 Hz ab (auch wenn diese Sichtweise sehr verbreitet zu sein scheint :wink: ...).

    Wenn ein Bass-System einigermaßen gleichmässig arbeitet, braucht man "draußen" (z.B. Zelte, Stadtfeste ...) sowieso nicht im Bass entzerren (Pegel einstellen reicht i.d.R.) - in einigen Räumen senkt man - aber sinnig ! - ggf. einige Resonanzen ab. Nur: Dafür brauche ich nicht unbedingt einen Messplatz ...

    Viele Grüsse sendet

  • Neues Hybridhorn - auch für andere Verleiher interessant ???

    • Sound-Klinik
    • 15. Oktober 2003 um 08:24

    ... nochmal zu Martins "The Edge":

    Ich hab mir das Foto mal angeschaut. Die beiden Vents strahlen ja wohl direkt in den Raum (wie altes W-Bin ...) und die "Vorderseite" des LS in ein Horn.
    Ich denke, daß man eine solche Bassbox sicher so tief abstimmen kann (bei der riesigen Größe - und bei über 80 kg ...), aber ich kann mir schwer vorstellen, daß die Box die genannten Pegel (über 140 dB max. halfspace ?) wirklich noch bei 35 Hz bringt.

    Mir wäre eine solche Kiste jedenfalls für mich als "Mucker" zu schwer (meine 18.BRH ist ungefähr halb so groß, wiegt fast die Hälfte und macht "halfspace" 105 dB/1W/1m ...). Aber bei "the Edge" steht eben "Martin" drauf.

    Auf jeden Fall ist der Name doch "cool" - ich sollte meine 18.BRH vielleicht "The Cube" nennen (aber wahrscheinlich heißt schon irgendeine Kiste bereits auch so ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 10:57

    ... wenn ein schlitzförmiger BR-Vent zu eng ist kann es Strömungsverluste geben. Kanten mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten sollte man möglichst vermeiden.

    Der Abstand des Vents vom Boden (wg. Halbraum) dürfte bei üblichen Abstimmfrequenzen wohl weniger Auswirkungen haben - es verändert sich ggf. die Abstimmfrequenz leicht, weil eine "bodennahe" Position Einfluß auf die effektive Tunnel-Länge haben könnte (... allerdings würde ich das auch nicht überbewerten - andere Einflüsse im Raum wirken sich womöglich stärker aus ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 10:57

    ... wenn ein schlitzförmiger BR-Vent zu eng ist kann es Strömungsverluste geben. Kanten mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten sollte man möglichst vermeiden.

    Der Abstand des Vents vom Boden (wg. Halbraum) dürfte bei üblichen Abstimmfrequenzen wohl weniger Auswirkungen haben - es verändert sich ggf. die Abstimmfrequenz leicht, weil eine "bodennahe" Position Einfluß auf die effektive Tunnel-Länge haben könnte (... allerdings würde ich das auch nicht überbewerten - andere Einflüsse im Raum wirken sich womöglich stärker aus ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 10:04

    ... ich hab noch keine BR-Boxen mit "herausragenden" Rohren gemacht - theoretisch gibt es m.E. bei einigen Zentimetern keine Probleme - vielleicht sieht es aber ja optisch "doof" aus ....

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 10:04

    ... ich hab noch keine BR-Boxen mit "herausragenden" Rohren gemacht - theoretisch gibt es m.E. bei einigen Zentimetern keine Probleme - vielleicht sieht es aber ja optisch "doof" aus ....

    Viele Grüsse sendet

  • Neues Hybridhorn - auch für andere Verleiher interessant ???

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 08:53

    ... sowas (35 Hz ...) wäre - wenn überhaupt - nur möglich, wenn man es sehr schmalbandig auslegt.

    Allerdings hätte ich auch Bedenken wg. der machanischen Grenzen des LS in diesem Bereich - eine so hohe Leistung halte ich daher für unwahrscheinlich.

    Viele Grüsse sendet

  • Forumstreffen in Sindelfinen am 25+26.10.03

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 08:46
    Zitat von "tthorsten"

    bring die messsgeräte mit.

    ich denke die werden nicht wirklich viel platz weg nehmen. :wink:

    ... aber nicht MLSSA - dann muß ich hier mein Netzwerk und meine ganze komfortable Verkabelung mit Umschaltboxen etc. auseinanderreißen - ich könnte anbieten, einen NTI-Minilyzer, NTI-Minirator und und CD mit Testsignalen (Sweeps bis 1/12 Oktav und 1/3 Oktav mit rosa Rauschen) mitzubringen.

    viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 08:40

    .. akustisch sehe ich da erstmal keine Probleme, wenn die Rohre einige Zentimeter "rausgucken" ...

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 14. Oktober 2003 um 08:40

    .. akustisch sehe ich da erstmal keine Probleme, wenn die Rohre einige Zentimeter "rausgucken" ...

  • Forumstreffen in Sindelfinen am 25+26.10.03

    • Sound-Klinik
    • 13. Oktober 2003 um 22:07

    ... auch wenn ich es Thorsten schon gemailt habe - hier nochmal für "alle":

    Ich bringe zwei 18.BRH (Basshybride), zwei 15.BH (richtige 15"-Hörner - ohne Vent ...), ggf. noch zwei 15" Basshybride und zwei 12"/1" Tops, Amping und einen "richtigen" Cardioidstrahler (Thorsten wollte sich den mal anschauen/anhören ...) mit.

    Amping-"mässig" bringe ich zwei PLX-2402 und eine "normale Schweineweiche" (d.h. nix mit Controller ...) mit.

    Falls Interesse besteht, bringe ich auch eine Phantomspeisung (zum angucken) mit, die aus der Spannung eines 9V-Blockakku (per Spannungsverdreifachung) 24V "macht" - mit.
    Als "Gimmick" hätte ich noch einen Phasechecker, der sowohl bei XLR- als auch bei Speakonleitungen (2-adr. oder 4-adr.) Phasendreher anzeigt ... (falls Interesse an sowas besteht).

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 13. Oktober 2003 um 17:25
    Zitat von "schallereignisssortierer"

    Zitat:

    "Goethe verfügt in den Naturwissenschaften, in der Medizin und weiteren Disziplinen über das komplette Wissen seiner Zeit"

    Ja was denn nu, hatter der Goethe sebstgebaute Horntops oder gekaufte Direkte???

    Hallo Andreas,

    ich wollte damit sagen, daß zwar das Wissen auf unserem Globus massiv zugenommen hat, dies aber keine Garantie dafür ist, daß daß nur noch schlaue Leute herumlaufen und nur noch tolle Sachen zustandebringen.

    Und wenn ich dann noch sehe (ich laß mich hin und wieder hinreissen, im Bekanntenkreis Nachhilfe zu geben ...), daß in einigen Gymnasien HEUTE in der 13. Klasse der gleiche Stoff in Mathe oder Physik durchgenommen wird, den ich (schon vor etwas "mehr" Jahren ...) in der 12. Klasse hatte, dann wundert mich nichts mehr ...

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 13. Oktober 2003 um 17:25
    Zitat von "schallereignisssortierer"

    Zitat:

    "Goethe verfügt in den Naturwissenschaften, in der Medizin und weiteren Disziplinen über das komplette Wissen seiner Zeit"

    Ja was denn nu, hatter der Goethe sebstgebaute Horntops oder gekaufte Direkte???

    Hallo Andreas,

    ich wollte damit sagen, daß zwar das Wissen auf unserem Globus massiv zugenommen hat, dies aber keine Garantie dafür ist, daß daß nur noch schlaue Leute herumlaufen und nur noch tolle Sachen zustandebringen.

    Und wenn ich dann noch sehe (ich laß mich hin und wieder hinreissen, im Bekanntenkreis Nachhilfe zu geben ...), daß in einigen Gymnasien HEUTE in der 13. Klasse der gleiche Stoff in Mathe oder Physik durchgenommen wird, den ich (schon vor etwas "mehr" Jahren ...) in der 12. Klasse hatte, dann wundert mich nichts mehr ...

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 12. Oktober 2003 um 22:45

    Klar - z.B. Goethe verfügt in den Naturwissenschaften, in der Medizin und weiteren Disziplinen über das komplette Wissen seiner Zeit - heute kann ein Mensch nur noch einen winzigen Bruchteil des Wissen in einer Disziplin wie z.B. Medizin oder Physik draufhaben, weil das Wissen so wahnsinnig angewachsen ist.

    Die heutigen Hobbyentwickler kennen auch sicher mehr Konstruktionsprinzipien als die von "Gestern", haben eine größere Auswahl an Vorbildern zum "Nachbauen" und einige haben auch Messmöglichkeiten, von denen man noch vor 10 Jahren träumen konnte - aber: ob das Verständnis für die Zusammenhänge (Wellenausbreitung, Strahlungwiderstand etc.) sich im gleichen Verhältnis vergrößert hat ?
    Ich hab da meine Zweifel, wenn ich einige der "Entwicklungen" dann mal höre und zum "Durchmessen" bekomme.

    Zur NASA: Und um eine energiesparende Flugbahn zum Mond zu berechnen, bedarf es hauptsächlich mathematischer Fertigkeiten (Differenzialgleichungen lösen ...) und physikalischer Kenntnisse (Bewegungsgleichungen aufstellen ...) - der Computer von Heute macht die Berechnungen bloß schneller (und genauer) als vor über 30 Jahren - die grundlegenden Gleichungen haben sich hierfür jedoch nicht geändert ... das Know-How ist wichtig und das Equipment macht es hier lediglich komfortabler und schneller.

    Ein Physikstudent im 3. Semester wird auch mit dem tollen Equipment von Heute keine Rakete sicher zum Mond bringen.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 12. Oktober 2003 um 22:45

    Klar - z.B. Goethe verfügt in den Naturwissenschaften, in der Medizin und weiteren Disziplinen über das komplette Wissen seiner Zeit - heute kann ein Mensch nur noch einen winzigen Bruchteil des Wissen in einer Disziplin wie z.B. Medizin oder Physik draufhaben, weil das Wissen so wahnsinnig angewachsen ist.

    Die heutigen Hobbyentwickler kennen auch sicher mehr Konstruktionsprinzipien als die von "Gestern", haben eine größere Auswahl an Vorbildern zum "Nachbauen" und einige haben auch Messmöglichkeiten, von denen man noch vor 10 Jahren träumen konnte - aber: ob das Verständnis für die Zusammenhänge (Wellenausbreitung, Strahlungwiderstand etc.) sich im gleichen Verhältnis vergrößert hat ?
    Ich hab da meine Zweifel, wenn ich einige der "Entwicklungen" dann mal höre und zum "Durchmessen" bekomme.

    Zur NASA: Und um eine energiesparende Flugbahn zum Mond zu berechnen, bedarf es hauptsächlich mathematischer Fertigkeiten (Differenzialgleichungen lösen ...) und physikalischer Kenntnisse (Bewegungsgleichungen aufstellen ...) - der Computer von Heute macht die Berechnungen bloß schneller (und genauer) als vor über 30 Jahren - die grundlegenden Gleichungen haben sich hierfür jedoch nicht geändert ... das Know-How ist wichtig und das Equipment macht es hier lediglich komfortabler und schneller.

    Ein Physikstudent im 3. Semester wird auch mit dem tollen Equipment von Heute keine Rakete sicher zum Mond bringen.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 12. Oktober 2003 um 21:11

    SRAM
    ... Du hast möglicherweise noch nie Messungen von "HighEnd-Boxen aus den 60er und 79er Jahre gesehen. Gute LS-Systeme aus den 70er Jahren waren technisch und von der Abstimmung her einfach nicht so gut wie gute (!) LS-Systeme "von heute".

    Und von PA-Boxen, die vor 20 oder mehr Jahren "entwickelt" wurden, rede ich gar nicht erst (ich hab über so ein Zeug nämlich selbst schon gespielt ...).

    Nach Deiner Logik könnten wir heute alle heute noch VW-Käfer, BMW-Isetta oder mit einem "Leukoplastbomber" mit 2-Takter fahren (oder herumstinken ...), weil die Ingenieure (ebenso wie Paul Klipsch sein berühmtes Eckhorn ...) früher ja auch schon Autos bauen konnten.

    Außerdem hab ich nicht nur vom technischen Equipment geredet - das Know-How spielt auh eine wichtige Rolle (... oder haben die Hobbyentwickler von Heute gleich viel "Durchblick" wie Paul Klipsch ???)

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 12. Oktober 2003 um 21:11

    SRAM
    ... Du hast möglicherweise noch nie Messungen von "HighEnd-Boxen aus den 60er und 79er Jahre gesehen. Gute LS-Systeme aus den 70er Jahren waren technisch und von der Abstimmung her einfach nicht so gut wie gute (!) LS-Systeme "von heute".

    Und von PA-Boxen, die vor 20 oder mehr Jahren "entwickelt" wurden, rede ich gar nicht erst (ich hab über so ein Zeug nämlich selbst schon gespielt ...).

    Nach Deiner Logik könnten wir heute alle heute noch VW-Käfer, BMW-Isetta oder mit einem "Leukoplastbomber" mit 2-Takter fahren (oder herumstinken ...), weil die Ingenieure (ebenso wie Paul Klipsch sein berühmtes Eckhorn ...) früher ja auch schon Autos bauen konnten.

    Außerdem hab ich nicht nur vom technischen Equipment geredet - das Know-How spielt auh eine wichtige Rolle (... oder haben die Hobbyentwickler von Heute gleich viel "Durchblick" wie Paul Klipsch ???)

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 12. Oktober 2003 um 11:35

    ... da es hier ja um Selbstbau geht ...

    1. Wenn ich etwas brauche, mit dem ich arbeiten muß, dann möchte ich schon halbwegs sicher sein können, daß alles auch funktioniert.

    Obwohl ich weiß, wie eine Endstufe oder ein Mischpult funktioniert (und auch die Schaltungsvarianten ganz gut verstehe ...), würde ich nie auf die Idee kommen, sowas selbst zu bauen, weil mir hier einfach praktische Erfahrungen fehlen und ich sowas nicht günstiger als ein funktionierendes, erprobtes Industrieprodukt hinbekommen würde.

    2. Bei Lautsprecherboxen würde ICH nie etwas "Fertiges" kaufen, weil ich mich in diesem Thema auskenne, über langjährige Erfahrungen (auch als industrieller LS-Entwickler ...) und über das notwendige (wirklich professionelle ...) Equipment verfüge.

    Schon wenn ich das notwendige Equipment nicht hätte, würde ich sowas (auch mit meinem Know-How) nicht angehen, weil es einfach nicht vernünftig funktionieren würde.

    Viele Hobbyentwickler haben keine Ahnung, was sie alles nicht wissen.
    Einige glauben bzw. sind davon überzeugt, daß man mit einem Soundkarten-Messprogramm und einem Messmikrofon für EUR 100,- professionelle Beschallungssysteme entwickeln können.

    Welcher Hobbyentwickler überprüft denn wirklich die Leistungen unter praxisgerechten Betriebsbedingungen an den Chassis und Weichenbauteilen ?
    Wer achtet auf die Impedanzverläufe der fertigen Kiste (um z.B. Endstufen möglichst wenig Probleme zu bereiten - Stichwort: Weichenresonanz ...) ?

    Für den Heimbereich geht das in Ordnung - und ich finde, wenn jemand sowas als Hobby betreibt ist es sehr viel besser, als vor der "Glotze" zu sitzen.

    Im PA-Bereich sehe ich bei hobbymässiger LS-Entwicklung viele Fehlerquellen, die auf Veranstaltungen Probleme machen können. Am einfachsten ist sicher noch das 1:1-Abkupfern einer funktionierenden Basskiste (sofern auch der gleiche LS eingebaut wird ...).

    Bei Mittelhochtonsystemen "hapert" es oft schon bei der Chassisauswahl.
    Bei der Weichenabstimmung werden nicht einmal die akustischen Zentren der Chassis berücksichtigt (Interferenzeinbrüche ...) - ein Summen-EQ soll es dann richten ...

    Ich sagte bereits, daß ich wirklich schon sehr viele solcher Konstrukionen gehört und gemessen habe.
    Jeder "Entwickler" schwörte natürlich auf den "tollen Klang" seiner Box, und es tut dann sicher "weh", sich hinterher eingestehen zu müssen, daß es doch nicht so spitzenmässig geworden ist.

    Wenn LS-Entwicklung wirklich so einfach wäre, dann würde es wohl keine Industrieprodukte mehr geben.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 12. Oktober 2003 um 11:35

    ... da es hier ja um Selbstbau geht ...

    1. Wenn ich etwas brauche, mit dem ich arbeiten muß, dann möchte ich schon halbwegs sicher sein können, daß alles auch funktioniert.

    Obwohl ich weiß, wie eine Endstufe oder ein Mischpult funktioniert (und auch die Schaltungsvarianten ganz gut verstehe ...), würde ich nie auf die Idee kommen, sowas selbst zu bauen, weil mir hier einfach praktische Erfahrungen fehlen und ich sowas nicht günstiger als ein funktionierendes, erprobtes Industrieprodukt hinbekommen würde.

    2. Bei Lautsprecherboxen würde ICH nie etwas "Fertiges" kaufen, weil ich mich in diesem Thema auskenne, über langjährige Erfahrungen (auch als industrieller LS-Entwickler ...) und über das notwendige (wirklich professionelle ...) Equipment verfüge.

    Schon wenn ich das notwendige Equipment nicht hätte, würde ich sowas (auch mit meinem Know-How) nicht angehen, weil es einfach nicht vernünftig funktionieren würde.

    Viele Hobbyentwickler haben keine Ahnung, was sie alles nicht wissen.
    Einige glauben bzw. sind davon überzeugt, daß man mit einem Soundkarten-Messprogramm und einem Messmikrofon für EUR 100,- professionelle Beschallungssysteme entwickeln können.

    Welcher Hobbyentwickler überprüft denn wirklich die Leistungen unter praxisgerechten Betriebsbedingungen an den Chassis und Weichenbauteilen ?
    Wer achtet auf die Impedanzverläufe der fertigen Kiste (um z.B. Endstufen möglichst wenig Probleme zu bereiten - Stichwort: Weichenresonanz ...) ?

    Für den Heimbereich geht das in Ordnung - und ich finde, wenn jemand sowas als Hobby betreibt ist es sehr viel besser, als vor der "Glotze" zu sitzen.

    Im PA-Bereich sehe ich bei hobbymässiger LS-Entwicklung viele Fehlerquellen, die auf Veranstaltungen Probleme machen können. Am einfachsten ist sicher noch das 1:1-Abkupfern einer funktionierenden Basskiste (sofern auch der gleiche LS eingebaut wird ...).

    Bei Mittelhochtonsystemen "hapert" es oft schon bei der Chassisauswahl.
    Bei der Weichenabstimmung werden nicht einmal die akustischen Zentren der Chassis berücksichtigt (Interferenzeinbrüche ...) - ein Summen-EQ soll es dann richten ...

    Ich sagte bereits, daß ich wirklich schon sehr viele solcher Konstrukionen gehört und gemessen habe.
    Jeder "Entwickler" schwörte natürlich auf den "tollen Klang" seiner Box, und es tut dann sicher "weh", sich hinterher eingestehen zu müssen, daß es doch nicht so spitzenmässig geworden ist.

    Wenn LS-Entwicklung wirklich so einfach wäre, dann würde es wohl keine Industrieprodukte mehr geben.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

    • Sound-Klinik
    • 11. Oktober 2003 um 17:45
    Zitat von "Farad"

    Sound-Klinik

    Mir ist nicht ganz klar, was du mir erzählen willst. Ich weiß bereits, dass man mit ordentlichen Messungen Lautsprecher besser entwickeln kann als ohne. Ich bezweifle auch überhaupt garnicht, dass es bessere Anlagen gibt als meine. Was ich aber bezweifle ist, dass es sie für 9000€ gibt.

    farad

    Da Du mich wohl nicht verstanden hast ...

    Ich sehe erst mal keine Problem darin, daß jemand die Gehäuse selbst fertigt oder fertigen läßt - ob nun betriebswirtschalftlich sinnvoll ... oder nicht ...

    Mir geht es um die Abstimmung - sowohl von der Gehäuseseite (Bass !) als auch bei der Trennung, Laufzeitkorrektur und Entzerrung.

    Mit einem Analyzer und rosa Rauschen ist sowas einfach nicht machbar.
    Und wenn das Potential der eingesetzten LS in einer halbherzig "entwickelten" Soundanlage nicht richtig genutzt werden kann, dann sind auch EUR 9000,- noch zuviel.

    Viele Grüsse sendet

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

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