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Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

  • DJ-JAJA
  • 8. Oktober 2003 um 11:17
  • DJ-JAJA
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    • 11. Oktober 2003 um 20:11
    • #61

    @ses (war mir zu lang :wink: )
    genau! Nur will hier ja niemand zu 100% nachbauen, und dann wirds eben teurer.

    Frauen denken analog; Männer digital!
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  • DJ-JAJA
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    • 11. Oktober 2003 um 20:16
    • #62

    SRAM
    Verzinsung: sorry, betriebsgeheimniss. Du wirst das verstehen. :wink:
    Leasing: ca. 30%
    Was nicht reicht, noch einfacher: Zumieten!

    Zitat

    Ein Verwandter von mir hat als selbständiger Fliesenlegermeister immer dann, wenn das Geschäft mal nicht lief, seine Beschäftigten nicht in Kurzarbeit oder auf Schlechtwettergeld geschickt oder gar entlassen, sondern auf EIGENE Rechnung einfach Häuser gebaut.

    Find ich sehr gut!
    Dafür braucht man aber Kapital! Genau daran fehlt es aber hier einigen, sonst würden sie andere Überlegungen anstellen.

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  • Wulfson
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    • 11. Oktober 2003 um 21:08
    • #63

    in allererster linie dient der eigenbau der steigerung des wissens und könnens. in zweiter instanz der bestätigung derselben und letzenendes baut man komplett neu oder kauft ein fertiges system. kein eigenbauler hat ein projekt fertiggestellt und ist damit zufrieden (zumindest auf lange sicht und ausnahmen bestätigen die regel).
    das behaupte ich mal so.

    wenn man alles aus bwl sicht sieht, bleibt der fortschritt zwangsläufig auf der strecke. nur wenn man unbequeme wege geht, kommt man zu neuen erkenntnissen und wer den nötigen sachverstand hat, setzt diese dann um. allerdings bleibt immer eine ausfallrate. wenn ich alle meine projekte zusammenzähle... :cry: das wär siche ein schönes auto

    tja, da ich nun mal aber ein selbstvergessener träumer bin und gern mich an eigenkreationen erfreue, bau ich selbst und hab spaß dran...und den kann keiner bezahlen!! :lol:

  • TheRogue
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    • 11. Oktober 2003 um 21:22
    • #64

    Wulfson

    schön gesagt!

  • ADMIN
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    • 11. Oktober 2003 um 21:51
    • #65
    Zitat von "schallereignisssortierer"

    PROCON Papiere z.B. haben in den letzten Monaten sagenhaft zugelegt.

    Procon ist erst auf etwa 5% eingebrochen (von etwa 10 Euro auf 0,5 Euro), um sich in den letzten Monaten etwa zu verdreifachen, als absehbar wurde, dass die Firma doch wahrscheinlich überlebt.


    Am Rande: Mir gefällt der Ton nicht. Und damit meine ich jetzt nichts, was aus einer Box kommt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Wulfson
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    • 11. Oktober 2003 um 22:25
    • #66

    und wo wir schon mal bei schönen worten sind...es ist noch kein meister vom himmel gefallen und in der schule waren/sind wir doch alle gewesen. auch wenn nicht alle bwl oder sonstwas studieren denke ich schon, das ein respektabler umgangston wohl schon in der kinderstube erlernt wird. nun gut, manch einer fliegt da mit nem düsenjet durch...sollte aber doch wohl im laufe seines lebens einiges dazugelernt haben (auch wenn pisa uns was andere weiß machen will :wink: ).

    sicherlich kann einem bei diversen postings die galle hochkommen...aber auch wenns bitter schmeckt; lieber runterschlucken, nicht gleich antworten...ne nacht drüber schlafen und dann schreiben oder bleiben lassen. das erspart uns allen jede menge streß...den hat wohl jeder zu hauf :-?

    eigentlich mag ich solche postings überhaupt nicht (klingt irgendwie schulmeisterich...igitt); in letzter zeit wird der ton im board generell sehr rüde und das ist verdammt schade. letzten endes wird es dazu führen, das sich interessierte eines anderen mediums bedienen und das board nur noch von besserwissern und schlaubergern vollgepostet wird. das will doch wohl keiner.

    ich bin sehr froh über dieses board. es hat mir sehr viel geholfen. rein tontechnisch gesehen ist meine pa mit allem equipement qualitativ sehr gestiegen! und das soll so bleiben!! :P

    also...cool down und allzeit gute jobs

  • DJ-JAJA
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    • 12. Oktober 2003 um 09:33
    • #67

    ...das wär ein schönes Schlusswort gewesen :)

    Und Du hast natürlich recht, als Hobby betrachtet, macht mein BWL Ansatz gar keinen Sinn. Wahrscheinlich treffen deshalb zwei Fronten aufeinander.
    Das das mit der Industrie-Fertigung halt nicht unbedingt schlecht sein muss sieht man ja an den t.amps, die hier ja echt unglaublich viele im Forum glücklich machen. Niemand käm hier auf die Idee das selber zu bauen.

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  • Wellenfront
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    • 12. Oktober 2003 um 10:56
    • #68

    Moin

    Leider Vernichteten T-Amps und ähnliche Produkte unser nettes leben wir wir es in den letzten Jahrzenten gewohnt waren.

    Es ist schon interessant die Frage:
    Wo bleibt eigendlich mein Geld??
    Gibt es zb. bei Karstadt etc mehr als 5% in Germany gefertigte Ware.
    Wass passiert wenn hochwertige und minderwertige Produkte ohne jeden Schutz in ein Land "einfallen"
    Passiert jetzt nicht das gleiche mit Westgermany was vor 10J mit der DDR passiert ist.

    Leider glaube ich schon!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • DJ-JAJA
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    • 12. Oktober 2003 um 11:16
    • #69
    Zitat

    Es ist schon interessant die Frage:
    Wo bleibt eigendlich mein Geld??

    Bezieht sich das auf gezahlte Steuern?
    Dann kann ich es Dir genau sagen!!! VERWALTUNG!
    Da sind die Deutschen ja echte Weltmeister.
    Bald hat jeder Betrieb mit mehr als 5 Angestellten ne eigene Verwaltung mit min. 10 Beamten. :-?

    Aber da hast Du schon Recht. Wenn wir mehr "eigene" Produkte kaufen würden ginge es uns allen bestimmt besser. Aber ein gesunder Stolz auf Deutschland (wie die Amis z.B. auf sich auch stolz sind) ist uns ja systematisch aberzogen worden.

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  • Sound-Klinik
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    • 12. Oktober 2003 um 11:35
    • #70

    ... da es hier ja um Selbstbau geht ...

    1. Wenn ich etwas brauche, mit dem ich arbeiten muß, dann möchte ich schon halbwegs sicher sein können, daß alles auch funktioniert.

    Obwohl ich weiß, wie eine Endstufe oder ein Mischpult funktioniert (und auch die Schaltungsvarianten ganz gut verstehe ...), würde ich nie auf die Idee kommen, sowas selbst zu bauen, weil mir hier einfach praktische Erfahrungen fehlen und ich sowas nicht günstiger als ein funktionierendes, erprobtes Industrieprodukt hinbekommen würde.

    2. Bei Lautsprecherboxen würde ICH nie etwas "Fertiges" kaufen, weil ich mich in diesem Thema auskenne, über langjährige Erfahrungen (auch als industrieller LS-Entwickler ...) und über das notwendige (wirklich professionelle ...) Equipment verfüge.

    Schon wenn ich das notwendige Equipment nicht hätte, würde ich sowas (auch mit meinem Know-How) nicht angehen, weil es einfach nicht vernünftig funktionieren würde.

    Viele Hobbyentwickler haben keine Ahnung, was sie alles nicht wissen.
    Einige glauben bzw. sind davon überzeugt, daß man mit einem Soundkarten-Messprogramm und einem Messmikrofon für EUR 100,- professionelle Beschallungssysteme entwickeln können.

    Welcher Hobbyentwickler überprüft denn wirklich die Leistungen unter praxisgerechten Betriebsbedingungen an den Chassis und Weichenbauteilen ?
    Wer achtet auf die Impedanzverläufe der fertigen Kiste (um z.B. Endstufen möglichst wenig Probleme zu bereiten - Stichwort: Weichenresonanz ...) ?

    Für den Heimbereich geht das in Ordnung - und ich finde, wenn jemand sowas als Hobby betreibt ist es sehr viel besser, als vor der "Glotze" zu sitzen.

    Im PA-Bereich sehe ich bei hobbymässiger LS-Entwicklung viele Fehlerquellen, die auf Veranstaltungen Probleme machen können. Am einfachsten ist sicher noch das 1:1-Abkupfern einer funktionierenden Basskiste (sofern auch der gleiche LS eingebaut wird ...).

    Bei Mittelhochtonsystemen "hapert" es oft schon bei der Chassisauswahl.
    Bei der Weichenabstimmung werden nicht einmal die akustischen Zentren der Chassis berücksichtigt (Interferenzeinbrüche ...) - ein Summen-EQ soll es dann richten ...

    Ich sagte bereits, daß ich wirklich schon sehr viele solcher Konstrukionen gehört und gemessen habe.
    Jeder "Entwickler" schwörte natürlich auf den "tollen Klang" seiner Box, und es tut dann sicher "weh", sich hinterher eingestehen zu müssen, daß es doch nicht so spitzenmässig geworden ist.

    Wenn LS-Entwicklung wirklich so einfach wäre, dann würde es wohl keine Industrieprodukte mehr geben.

    Viele Grüsse sendet

  • Mechwerkandi
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    • 12. Oktober 2003 um 13:13
    • #71

    Wichtige Frage:
    >> Bau ich die Box für mich oder jemanden anderen?
    "für mich" heisst natürlich auch, das gelegentlich mal andere an dem Hörerlebnis teilhaben dürfen... :D

    "für mich" bedeutet, das ich mich mit jedem fertigen Produkt schon wieder davon entfernt habe, weil ich gesehen habe was besser gehen kann.
    Das kann u.U. eine Schleife ohne Ende sein...

    "für jemand anderen" heisst für mich, mit dem geringstmöglichen Aufwand (sic! BWL... :D ) ein Ergebnis zu erzielen, das die (vermeindlichen oder tatsächlichen) Ansprüche des Kunden gerade eben so zufrieden stellt.
    Jedes "mehr" wird ja nicht honoriert, weil, gerade im Zusammenhang mit Lautsprecherboxen, für die meisten nicht fassbar.

    Fazit:
    "für mich" bedeutet einen ideologisch geprägten Ablauf, und Ideologien sind das Grauen eines jeden BWL'ers. :wink:

  • SRAM
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    • 12. Oktober 2003 um 18:56
    • #72
    Zitat

    Einige glauben bzw. sind davon überzeugt, daß man mit einem Soundkarten-Messprogramm und einem Messmikrofon für EUR 100,- professionelle Beschallungssysteme entwickeln können.

    An der Stelle wäre ich sehr vorsichtig mit solchen Aussagen.

    Technik wird mit zunehmendem Forstchritt immer mehr Allgemeingut und für jeden zugänglich.

    Beispiel gefällig ?

    Siehe Computer und software: was 1968 die NASA an Trajektorien-Berechnungen für Raumfahrzeuge noch auf vorsintflutlichen Maschinen oder gar von Hand berechnete kann heute jeder etwas technisch aufgeweckte Schüler mit höherer Genauigkeit und Zuverlässigkeit berechnen. Wenn es sein muß sogar mit freeware.

    Jetzt kann mann einwenden: ja, aber inzwischen kann es die NASA noch viiiiieeel genauer.

    Ja und ? Wenn die Berechnung reicht auf den Mond und zurück zu kommen, dann reicht sie eben. Mittel sollten dem Problem angepaßt sein und nicht zur Selbstbefriedigung dienen.


    Welches Meßequipment hatte denn z.B. Klipsch ? War es genauer als die soundkarte und der zugehörige Rechner ?

    Irgendwann wird jedeTechnik zum Allgemeingut, und das ist gut so.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Stumpen
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    • 12. Oktober 2003 um 19:47
    • #73

    Zitat:
    Ja und ? Wenn die Berechnung reicht auf den Mond und zurück zu kommen, dann reicht sie eben. Mittel sollten dem Problem angepaßt sein und nicht zur Selbstbefriedigung dienen.

    Wer weiss ob die überhaupt aufm mond waren? :D

    i´m addicted to metal `cause metal `s the key
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  • Sound-Klinik
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    • 12. Oktober 2003 um 21:11
    • #74

    SRAM
    ... Du hast möglicherweise noch nie Messungen von "HighEnd-Boxen aus den 60er und 79er Jahre gesehen. Gute LS-Systeme aus den 70er Jahren waren technisch und von der Abstimmung her einfach nicht so gut wie gute (!) LS-Systeme "von heute".

    Und von PA-Boxen, die vor 20 oder mehr Jahren "entwickelt" wurden, rede ich gar nicht erst (ich hab über so ein Zeug nämlich selbst schon gespielt ...).

    Nach Deiner Logik könnten wir heute alle heute noch VW-Käfer, BMW-Isetta oder mit einem "Leukoplastbomber" mit 2-Takter fahren (oder herumstinken ...), weil die Ingenieure (ebenso wie Paul Klipsch sein berühmtes Eckhorn ...) früher ja auch schon Autos bauen konnten.

    Außerdem hab ich nicht nur vom technischen Equipment geredet - das Know-How spielt auh eine wichtige Rolle (... oder haben die Hobbyentwickler von Heute gleich viel "Durchblick" wie Paul Klipsch ???)

    Viele Grüsse sendet

  • Wellenfront
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    • 12. Oktober 2003 um 21:20
    • #75

    Na....obn der Sound von heute bei größeren Eventz besser ist als früher.....ähmm eher nicht!

    Die gründe brauch ich dir wohl nicht darlegen,das meiste hast du hier ja schon geschrieben

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • SRAM
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    • 12. Oktober 2003 um 22:15
    • #76
    Zitat

    Nach Deiner Logik könnten wir heute alle heute noch VW-Käfer, BMW-Isetta oder mit einem "Leukoplastbomber" mit 2-Takter fahren (oder herumstinken ...), weil die Ingenieure (ebenso wie Paul Klipsch sein berühmtes Eckhorn ...) früher ja auch schon Autos bauen konnten.

    (1) Ich hatte bewußt ein Beispiel gewählt, bei dem sogar eine HÖHERE Qualität erreicht wird.

    (2) Ein Klipschhorn mit modernen Komponenten (nicht "zu" modern :wink: ) klingt noch besser. Und daß inzwischen jeder Interessierte in der Lage ist das auch zu bauen spricht für sich.

    (3) Na schauen wir doch mal: -20 bis -40 Jahre
    W-Bin
    Shearer
    Paragon
    Eliminator
    Manta-ray-Horn
    Radial-Horn
    Multicell-Horn
    2X12" Expo
    Voice
    Jumbo
    TW200
    u.v.m.

    Fast alles was heute so nachgebaut wird (manchmal "verbessert" manchmal "verschlimmbessert") datiert aus der Zeit.

    Und Einige schmeißen die CD-Hörner mit scharfen Diffraktionskanten gerade wieder auf den Müll und nehmen...... ja was wohl :wink: .

    Jede Technologie wird mal so reif, daß die zugrundeliegenden Prinziepien einer großen Anzahl von Menschen vermittelbar sind. Das ist mit den wenigen Grundlagen bei Lautsprechern nicht anders als mit Quantenphysik. ......Heute von 100.000 enten Physik-Studies mehr oder weniger anwendbar, und vor 60 Jahren ?

    Und das Internet beschleunigt den Wissenstransfer ungeheuer.

    Gruß SRAM

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  • Sound-Klinik
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    • 12. Oktober 2003 um 22:45
    • #77

    Klar - z.B. Goethe verfügt in den Naturwissenschaften, in der Medizin und weiteren Disziplinen über das komplette Wissen seiner Zeit - heute kann ein Mensch nur noch einen winzigen Bruchteil des Wissen in einer Disziplin wie z.B. Medizin oder Physik draufhaben, weil das Wissen so wahnsinnig angewachsen ist.

    Die heutigen Hobbyentwickler kennen auch sicher mehr Konstruktionsprinzipien als die von "Gestern", haben eine größere Auswahl an Vorbildern zum "Nachbauen" und einige haben auch Messmöglichkeiten, von denen man noch vor 10 Jahren träumen konnte - aber: ob das Verständnis für die Zusammenhänge (Wellenausbreitung, Strahlungwiderstand etc.) sich im gleichen Verhältnis vergrößert hat ?
    Ich hab da meine Zweifel, wenn ich einige der "Entwicklungen" dann mal höre und zum "Durchmessen" bekomme.

    Zur NASA: Und um eine energiesparende Flugbahn zum Mond zu berechnen, bedarf es hauptsächlich mathematischer Fertigkeiten (Differenzialgleichungen lösen ...) und physikalischer Kenntnisse (Bewegungsgleichungen aufstellen ...) - der Computer von Heute macht die Berechnungen bloß schneller (und genauer) als vor über 30 Jahren - die grundlegenden Gleichungen haben sich hierfür jedoch nicht geändert ... das Know-How ist wichtig und das Equipment macht es hier lediglich komfortabler und schneller.

    Ein Physikstudent im 3. Semester wird auch mit dem tollen Equipment von Heute keine Rakete sicher zum Mond bringen.

    Viele Grüsse sendet

  • Wulfson
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    • 12. Oktober 2003 um 22:58
    • #78

    he leute...was soll denn nun die diskussion? wir kommen doch hier vom hundertsten ins tausendste!

    Sound-Klinik
    sorry, aber ich trau mir zu, ob meiner auch wohl einiger maßen langen erfahrung mit ls systemen (auch eher weniger effizienten, weil qualitativ nicht so hochwertigen komponenten) gereiften "erfahrung" mit diversen systemen ein urteil bilden zu können. wir haben "damals" mit "umgewickelten" speakern von bautzen und gaithein einiges versucht.auch die zu der damaligen zeit wohl annerkanntesten systeme...w-bins. mit verstärkerleisungen von 200w waren wir die kings! und das ist keine 13 jahre her! da wurden 1200 leute mit beschallt!

    bitte nicht gleich angegriffen fühlen...man muß aber nun mal nicht über "DIE" erfahrung von 120 jahren verfügen, um vernünftige systeme auf die beine zu stellen. auch brauchts kein 100.000 eur messequipement. ein paar gescheite ohren und gesunder menschenverstand genügen in den meißten fällen.

    SRAM
    ich hab den eindruck, du hast mit ähnlichen phänomenen zu kämpfen? bist du irgendwo in der entwicklung? deine threads jedenfalls zeugen von einigen erfahrungen im eigenbausektor. nur gibts da ein "problem"...du bist verfechter der horntops und ich der direkten. kann man da nicht was machen? irgendwas dazwischen...ohne diesen ekligen compressioneffekt? mein versuch mit dem dapolitostyle top ist der schritt in die richtung. nur messen von abstrahlverhalten und stackingverhalten ist nicht mein ding. da vertrau ich meinen ohren und denen meines "highend" freaks... :wink:

  • SRAM
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    • 12. Oktober 2003 um 23:19
    • #79

    Hallo Wulfson,

    bin durchaus für Direktstrahler, aber einige hier wollen unbedingt die 140 dB-Marke knacken, das geht sicher nur mit Systemen mit mehr als 30% Wirkungsgrad. Und wenn es denn sein muß, dann bitte richtig.

    OT-on Entwicklung stimmt, aber eher größeres als Lautsprecher. OT-off

    Mir würde eher ein array von kleinen Chassis vorschweben, das zwecks Kontrolle des Abstrahlverhaltens (vornehmlich horizontal) räumlich gekrümmt sein müßte. Stell Dir einfach einen Ausschnitt aus einer Kugelwelle mit dem gewünschten Raumwinkel vor und besetze diesen dicht mit Chassis, so daß eine einzige strahlende Fläche entsteht. Das wäre in meinen Augen ideal und würde bis zu relativ hohen Frequenzen ein Horn vermeidbar machen. Und mit den Selten-Erd-Magneten sind jetzt schon einige Chassis auf dem Markt, die durchaus als Direktstrahler > 5% Wirkungsgrad erreichen.

    Bei einigen kHz ist aber dann auch Schluß, aber ich wäre schon zufrieden, wenn dann als HT Ringradiatoren einsetzbar wären.


    Gruß SRAM

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  • wg
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    • 13. Oktober 2003 um 10:47
    • #80

    Hallo,
    um was geht es Selbstbau oder Fertig kaufen!

    Perfekte Lautsprecher auch Messtechnisch gibt’s auf beiden Seiten!
    Schlechten Sound gibt’s auch bei den Profis.
    Der Selbstbau muss begeistern und Zufriedenstellen nicht mehr nicht weniger!
    90% der PA- Verleiher sind keine Kaufmänner sondern Hobby – Verleiher mit Gewerbeschein.
    Bei vielen PA – Verleiher wird doch Geld mit jedem Verleih in Sand gesetzt ob Selbstbau oder Fertig gekauft.
    Gruß
    wg

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