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Beiträge von Sound-Klinik

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 11. September 2003 um 08:31

    link
    ... zur Betonmauer: Versuchs mal mit einer Nahfeldmessung.

    Wenn ein Knick bei ca. 40 cm ist, dann kannst Du - sofern durch andere Knicke keine Kompensation erfolgt - bei ca. 420 Hz mit einem Einbruch rechnen. Es sind halt Überlagerungen mehrer Kammfilter, die mal mehr oder weniger Einfluß auf das Ergebnis haben (... es hängt davon ab, wie unstetig sich ein Querschnitt ändert und wie gravierend eine "Richtungsänderung" ausfällt). Mit dem "dann ist es wurscht" liegst Du richtig ...

    PeterG
    Dein Vergleich mit der Taschenlampe hinkt ein wenig, weil die Querschnitte von Hörnern im Vergleich zu abgestrahlten Wellenlängen eher klein ist.
    Bei Licht ist es - und zwar nicht zu knapp ! - genau umgekehrt.
    Außerdem ist eine Betrachtungweise (also Dein Vergleich ...), daß sich Schall im Trichter durch Reflektionen fortpflanzt, nicht ganz richtig. Es gibt zwar Reflekionen bei Unstetigkeiten (Querschnittänderungen, Knicken) - aber die Schallwelle breitet sich verhältnismässig "eben" aus auf ihren Weg in Richtung Mundöffnung ...

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 11. September 2003 um 08:31

    link
    ... zur Betonmauer: Versuchs mal mit einer Nahfeldmessung.

    Wenn ein Knick bei ca. 40 cm ist, dann kannst Du - sofern durch andere Knicke keine Kompensation erfolgt - bei ca. 420 Hz mit einem Einbruch rechnen. Es sind halt Überlagerungen mehrer Kammfilter, die mal mehr oder weniger Einfluß auf das Ergebnis haben (... es hängt davon ab, wie unstetig sich ein Querschnitt ändert und wie gravierend eine "Richtungsänderung" ausfällt). Mit dem "dann ist es wurscht" liegst Du richtig ...

    PeterG
    Dein Vergleich mit der Taschenlampe hinkt ein wenig, weil die Querschnitte von Hörnern im Vergleich zu abgestrahlten Wellenlängen eher klein ist.
    Bei Licht ist es - und zwar nicht zu knapp ! - genau umgekehrt.
    Außerdem ist eine Betrachtungweise (also Dein Vergleich ...), daß sich Schall im Trichter durch Reflektionen fortpflanzt, nicht ganz richtig. Es gibt zwar Reflekionen bei Unstetigkeiten (Querschnittänderungen, Knicken) - aber die Schallwelle breitet sich verhältnismässig "eben" aus auf ihren Weg in Richtung Mundöffnung ...

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 11. September 2003 um 08:13

    ... selbst bei BR-Boxen bekommt man ja Pegelzuwachs beim Stacking - allerdings halte ich das Stacken von "vielen" BR-Kisten für unwirtschaftlich, weil:

    - der erzielbare Wirkungsgrad im Vergleich zu Hörnern zu gering ist
    - relativ viel Leistung benötigt wird (Endstufen kosten halt Geld ...)
    - gemessen am erzielbaren Schalldruck zu viel Holz 'rumsteht

    Über das Stacking "richtiger" Hörner (Pegelzuwachs bei tiefen Frequenzen wg. vergrößerte Mundöffnung etc. ) brauchen wir wohl nicht mehr reden.

    Zu Hybriden: Hörner, wo der Hals über einen Vent angekoppelt wird (also nicht wie die "alten" W-Hörner, wo der Vent direkt in den Raum strahlt ...) eignen sich ebenfalls gut fürs Stacking. Der "Tiefenzuwachs" (untere Grenzfrequenz) ist konstruktionsbedingt (Vent !) nicht ganz so gravierend wie bei "richtigen" Hörnern - aber dennoch wegen der besseren Anpassung (größere effektive Mundöffnung) vorhanden. Ebenso verbessert sich die Directivity. Schon bei zwei Kisten pro Seite ist die Wirkung sehr deutlich.
    Für Verleihfirmen sind Basshybride eigentlich ideal, weil schon eine einzelne Kiste "richtige" Bässe bringt (wo einzelne Hörner ohne Ventankopplung noch nicht zu gebrauchen sind ...). Die Skalierbarkeit von einer (!) Kiste bis mehrere Kisten ist die große Stärke dieses Prinzips.

    Im Zeitverhalten sind solche Hybride sicher schlechter als "richtige" Hörner - aber bei richtiger Abstimmung immer noch deutlich besser als BR (und BP sowieso ...).
    Während ich - besonders für Live-Mucke -eher "richtige Hörner" bevorzuge, kommen solche Hybride bei vielen DJs (... und auch Muckern !!!) oft besser an. Dieser von der Tendenz her "wummsigere" (mir fiel gerade nichts besseres ein ...) Bass klingt in den Ohren vieler einfach "voller" und "bassiger" - sicher liegt dies auch an den Hörgewohnheiten ...

    Noch eine Anmerkung zu Messungen:
    Auch wenn ein Hybrid bei Messungen (z.B. in 2 m Abstand) bei 40 Hz einige dB weniger in einer Messkurve liefert (und ab 60 ...70 Hz dann aber richtig zulegen ...), zeigt sich doch im richtigen Leistungsbetrieb, daß Hybride jeder BR-Kiste sowohl vom erzielbaren Pegel als auch subjektiv empfundenem "Bassdruck" total überlegen sind. Ich denke, daß EIN Grund hierfür mechanische Powerkompression ist.

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 20:22

    ... 180°-Knicke sind tödlich.
    Selbst bei 90°-Knicken fängst Du Dir Interferenzeinbrüche ein (erstes Segment ab Hals bis Knick - selektiver Einbruch, wo die Distanz etwa halbe Wellenlänge ist ...). Bei zwei "Knicken" muß man die Distanzen so verteilen, daß sich alles etwas ausmittelt.

    Das Falten von Hörnern ist Erfahrungssache und: etwas "Wellentheorie" kann nicht schaden. Bei mir klappt es mittlerweile jedenfalls - auch bei Knicken - ganz gut (Beispiel: http://www.sound-klinik.de/18er-horn.pdf ).

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 20:22

    ... 180°-Knicke sind tödlich.
    Selbst bei 90°-Knicken fängst Du Dir Interferenzeinbrüche ein (erstes Segment ab Hals bis Knick - selektiver Einbruch, wo die Distanz etwa halbe Wellenlänge ist ...). Bei zwei "Knicken" muß man die Distanzen so verteilen, daß sich alles etwas ausmittelt.

    Das Falten von Hörnern ist Erfahrungssache und: etwas "Wellentheorie" kann nicht schaden. Bei mir klappt es mittlerweile jedenfalls - auch bei Knicken - ganz gut (Beispiel: http://www.sound-klinik.de/18er-horn.pdf ).

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 19:29

    ... dann gib mal richtig "Gas" drauf - dann wirst Du sehen (bzw. hören), was ich meine. Ein Hybrid-Horn (ein "richtiges Horn" sowieso) kann bei größeren Leistungen noch zulegen und geht mechanisch (Antrieb) nicht so schnell in die Kompression. Wenn Du bei einer Veranstaltung sowas ausprobierst, wirst Du sehen, wie wertlos dann so manche "Messung" bei kleinen Leistungen sind.

    Mal nebenbei: mit welchen Messplatz und unter welchen Bedingungen misst Du denn (... wie ich messe, sagte ich ja bereits ...) ?
    Ich hatte jedenfalls schon Boxen einiger Hobbyentwickler hier, die (mit irgendwelcher Mess-Software) mit Sweeps mehr den "Mess"-Raum als die Box gemessen hatten - übrigens selbst Firmen (bei einer fing die PLZ - glaub ich - mit 27... an), die ihre Boxen sogar auf der Frankfurter Messe anbieten (... ich nenne aber fairerweise keine Namen - die "Betroffenen" wissen mittlerweile auch genau, warum ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 18:12
    Zitat von "aw-audio"

    ... na über diese Hybride würd ich geren mal mehr erfahren.
    Hab auch schon so einiges testgebastelt gehabt, aber besser als 60Hz beim 380l Horn+Br war mim 18"er nit drin.
    Und selbst die Nexos B1 (die ja nicht gerade klein sind) gehen erst ab 90Hz von ihren 95DB nach oben.
    Wie will man dann in 150l ab 70Hz 104db machen?
    Wohlgemerkt ich rede von Freifeld werten.
    keine raum oder ecken werte.
    ansonsten komm ich mit BPhorn am lautesten

    Alles anzeigen

    ... da ich solche Bässe nicht hängend am Kran betreibe, sondern am Boden, konstruiere ich diese Bässe - wenn die Vorgaben nicht ausdrücklich anders sind - für den Betrieb am Boden (gemessen wird auf dem "Acker" ohne Wände ...) und ggf. Stacking-Betrieb (... und möglichst ohne notwendige Entzerrungsmaßnahmen).

    Die Vergleiche wurden auch bei verschiedenen BR-Kisten (aber nicht nur BR, auch einige Mischformen ...) ebenfalls am Boden gemacht - alles andere wäre auch totaler Unsinn und hat mit der Praxis nichts zu tun.

    Mittlerweile haben einige Verleiher solche Kisten (größere 18"er und kleinere 15"-Varianten) von mir im Einsatz - da sie die aber als "Eigengewächse" (so waren die "Deals" ...) anbieten, hat wohl bisher keiner von denen im Forum einen Beitrag darüber abgelassen ...

    Die Kisten sind mit keinem käuflichem "Berechnungsprogramm" konstruiert (ich benutze sowas nicht). Der Berechnungsalgorithmus ist somit ein "Eigengewächs".

    Ich stelle mich gerne Hörvergleichen mit anderen Kisten vergleichbarer Grösse (oder auch leicht darüber ...) - bisher hatte dies jeden Zweifler überzeugt.

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 16:06
    Zitat von "Thomas"

    bei 50 Hz: immerhin noch 91 dB/1W/1m

    nunja das taugt aber nur noch für techno.
    spiel mal black musik oder irgendwas in der Richtung darüber...
    Da bevorzuge ich doch bis knapp 40 Hz herrunter gehende 15" Bassreflex subs die dann ihre 94-95 dB haben.

    Hallo Thomas,

    was glaubst Du denn, wieviel Pegel eine BR-Box in der Praxis "unten" wirklich schafft, wenn sie (wenigsten theoretisch ...) bei 40 Hz bei 1W/1m 94 ... 95 dB "macht" ?
    Ein A/B-Vergleich unter praktischen Bedingungen würde Dich dann sehr verwundern !!!

    Viele Grüsse sendet

  • Hall

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 15:59

    ... urgggh ... Turnhallen "liebe" ich ja.

    Vor einigen Monaten hatte ich "etwas ähnliches": Ich habe mit einer Party-Band in der Vorführhalle eines Autohauses gespielt (Fliesenboden, fast keine "richtigen" Wände - nur Glas ...) und habe den Hall gar nicht erst angeschlossen. Interessanterweise hatten wir im Bassbereich - unter solchen besch... Umständen - verhältnismässig wenig Stress (wir verwendeten auh keinen Bandpass oder BR - sondern pro Seite ein kurzes 15"-Horn ... ohne Vent ...).

    Aber solche Räume sind ja irgendwie "nicht schön" ...

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 15:41

    ... da ich gelegentlich mit Kirchen und Turnhallen zu tun habe, möchte ich ein ganz "frisches" Entwicklungsprojekt (... es fehlen sogar noch die Schutzgitter ...) vorstellen.

    Es geht dabei um einen Cardioidstrahler, wo sich durch eine besondere Schallführung die Schallwellen von zwei 6"-LS vor der Box addieren - hinter der Box teilweise auslöschen.
    Bestückt ist die Kiste mit einem 1"-Horn und zwei 6"ern.

    Hier mal eine Messung - jeweils 2 m Abstand - von vorn (also 0°) und von "hinten" (also 180°):

    Der Abfall zu tieferen Frequenzen ist dabei erwünscht, weil durch die längere Nachhallzeit (z.B. in Kirchen) gerade bei tiefen Frequenzen sonst eine Überbetonung auftritt.

    Die Kiste klingt in reflektionsarmer Umgebung recht "flach" - in halliger Umgebung jedoch "rund" bei weniger Hallanteil.

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 08:39

    ... es lassen sich mit 15"ern bereits Hybridwoofer mit Bruttovolumina von etwa 150 Litern konstuieren, die locker 2 bis 3 BR wegblasen (hab ich erst vor 2 Monaten für eine Verleihfirma berechnet - und es funktioniert tierisch !!!). Einige Angaben zu dieser Kiste:
    - im Bereich 70 bis 100 Hz ca. 104,5 dB/1W/1m
    - bei 50 Hz: immerhin noch 91 dB/1W/1m

    Eh wieder eine Diskussion über "Tiefbass" losbricht: A/B-Hörvergleiche mit (korrekt abgestimmten !) BR ergab, daß selbst 2 BR (jeweils 15"er) nicht "mithalten" konnten. Der Hybrid wurde gehörmässig (DJs) bevorzugt.

    Übrigens: Mein "Rekord" bei 18"ern (Hybrid) liegt derzeit bei etwa 220 Liter Brutto (ohne Rollen).

    Bei "richtigen" Hörnern (also non-vented) gebe ich Dir recht, daß man davon eigentlich schon mehrere Kisten braucht, damit es sich wirklich lohnt.

    Viele Grüsse sendet

  • Hall

    • Sound-Klinik
    • 10. September 2003 um 08:22

    .. wenn man in einem Raum spielt, der sehr "tiefenlastig" ist, dann könnte eine Begrenzung Sinn machen. Allerdings habe ich nirgendwo in der Diskussion gelesen, daß es hier um Livemusik in halligen Räumen geht - oder hab ich was überlesen ? Bei Studioaufnahmen dürft ein HP bei 2 kHz - auch für Flöte - etwas hoch sein (wobei man über Geschmack ja nicht streiten sollte).

    Viele Grüsse sendet

  • Soundcraft Mischpultnetzteile

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 16:32
    Zitat von "Bene"

    Hallo,
    wo kann man denn z.B. das Netzteil überprüfen lassen?
    was kostet sowas??

    ... prinzipiel kann sowas jeder halbwegs gelernte Rundfunk- oder Fernsehtechniker. Die Elkos sind die kleinen Röhrchen, wo an der + Seite eine Gummischeibe "mit Draht raus" steckt.
    Wenn dieses Gummi porös ist, dann sind die schon etwas "angetrocknet" und sollten besser ersetzt werden ...

    Viele Grüsse sendet

  • LS chekker selbstbau

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 13:57

    ... bei MLSSA gibt es einen Asyncron-Modus (Setup-File: "DATROOM"), mit dem man auch per CD und/oder DAT MLS-Messungen (also nicht mit Zufallsrauschen ...) machen kann, ohne anwesenden Messplatz und ohne Probleme.
    Ich benutze sowas für Hall- und STI-Messungen. Ich habe mir hierfür einige CDs mit den entsprechenden MLS-Signalen gebrannt.

    Allerdings hab ich das noch nicht mit mp3 ausprobiert.

    Viele Grüsse sendet

  • Websites von guten Bands... (Bitte posten )

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 11:45

    ... eine Oldieband, die richtig Live spielt und auch mal Spaß am Improvisieren hat (alle Musiker spielen ihr Instrument wenigstens 30 Jahre - einige unterrichten an Musikschulen ...).

    Ich spiele übrigens selbst in dieser Band (... Bass - über einen uralten Music-Man Amp ...) und sorge mich rührend um den Gesamtsound - natürlich nur mit eigenem Holz.

    Es gibt sogar mp3 von uns unter http://www.bettersound.de/crispy4 - der Bandname sagt lediglich aus, daß wir noch ganz knackig und 4 an der Zahl sind ...

    Viele Grüsse sendet

  • Websites von guten Bands... (Bitte posten )

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 11:45

    ... eine Oldieband, die richtig Live spielt und auch mal Spaß am Improvisieren hat (alle Musiker spielen ihr Instrument wenigstens 30 Jahre - einige unterrichten an Musikschulen ...).

    Ich spiele übrigens selbst in dieser Band (... Bass - über einen uralten Music-Man Amp ...) und sorge mich rührend um den Gesamtsound - natürlich nur mit eigenem Holz.

    Es gibt sogar mp3 von uns unter http://www.bettersound.de/crispy4 - der Bandname sagt lediglich aus, daß wir noch ganz knackig und 4 an der Zahl sind ...

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 11:38
    Zitat von "Adam Selene"

    ... Unabhängig vom Thema BR/Horn der am häufigsten gemachte Fehler.
    In die Erinnerung an ein akustisches Ereigmis spielen viele Faktoren rein: Raum, Aufstellung, Amping, EQing(Musikmaterial), ... , und nicht zuletzt das momentane persönliche Seting zum Zeitpunkt der Wahrnemung.
    " ... sich selbst gegenüber mißtrauisch bleiben ... "
    Adam

    Genau !
    Wenn ich z.B eine Box entwickel und sie mir jetzt anhöre - und dannach fahre ich eine Stunde mit dem Auto herum, komme wieder in mein Arbeitszimmer und höre nochmal, wird mein Gehöreindruck ein anderer sein. Das menschliche Gehör kann sich Klangeindrücke nicht absolut merken (obwohl es "Soundleute" mit goldenen Ohren gibt, die sowas von sich behaupten ...).

    Auch "hört" man sich auf überbetonte Basswiedergabe (und auch leicht "unterbetonte" ...) "ein" und empfindet alles als richtig - sonst könnten einige Boxenhersteller ihre Boxen ja nicht verkaufen ...

    Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Muckerjob mit meiner Band, wo zwei Bands (d.h. "wir" und "die anderen") im Wechsel spielten.
    Wir hatten einen sehr ausgewogenen Sound ohne überbetonte Tiefen.
    Die andere Band hatte die Bässe - wie das so üblich ist - "leicht" angehoben (wenigsten 6 dB ...). Die Silbenverständlichkeit war bei denen eine Katastrophe - es klang sehr dumpf.

    Nach Soundcheck und unserem ersten Set waren wir zufrieden - die Sängerin war mal "vorne" zum Hören - und war froh.

    Als wir unser zweites Set spielten (nachdem die andere Band dran war ...) brach die Panik aus. Unsere Sängerin wurde zum erneutem Hören von meinen Kollegen runtergeschickt und berichtete (erwartungsgemäß ...), daß die Bässe viel zu leise wären. Ich tat dann so, als ob ich irgendwas am Mischer drehen würde und schickte sie 2 oder 3 Titel später wieder zum Hören runter. Jetzt war wieder alles in Ordnung. Das Spiel wiederholte sich noch einige Male - dann hatte sie keine Lust mehr ...

    Viele Grüsse sendet

  • Hall

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 09:29

    ... HP bei 2 kHz erscheint mir etwas hoch ...

    Viele Grüsse sendet

  • Soundcraft Mischpultnetzteile

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 09:26

    ... möglicherweise sind die Netzteil Elkos "fast fertig" - je nach Witterungsbedingungen altern die Teile und fliegen irgendwann auseinander ...

    Viele Grüsse sendet

  • Horn vs. BR

    • Sound-Klinik
    • 9. September 2003 um 09:09

    1. Eine BR- Kiste produziert im Bereich der Resonanzfrequenz überwiegend Schall durch den Vent - der LS wird weniger ausgelenkt, weil ein solcher Resonator bei der Abstimmfrequenz eine Phasenumkehr bewirkt.

    Die Abstrahlfläche ist aber sehr begrenzt, wodurch die Abstrahlung bei realistischen Gehäusegrößen kugelförmig ist.
    Bei hohen Pegeln gehen BR-Kiste früher als "richtig" kontruierte Hornkisten in eine mechanisch bedingte Kompression.

    2. "Reine" Hörner (also ohne Vents etc.) brauchen große Abmessungen, um eine halbwegs "flate" Wiedergabe zu ermöglichen.

    3. Mit Mischformen (Hybride) lassen sich mit vergleichbaren Abmessungen höhere Schallpegel als mit BR erzielen. Natürlich muß man ein geeignetes Chassis auswählen. Wer die Chassiswahl dem Zufall überläßt, wird auch mal (mit dem gleichen Chassis) bei einer BR mehr Erfolg haben als in einem Hybrid - um dann zu fest daran zu glauben (und zu behaupten ...), daß dies allgemein immer so ist.

    Un hier liegt der "Hase im Pfeffer": Es wird oft diskutiert über "horngeeignete Chassis". Aber: Sowas läßt sich allgemein NICHT beantworten, weil der gewünschte Übertragungsbereich (Bandbreite), angestrebter Wirkungsgrad, Baugröße und vor allem das Funktionsprinzip ("richtiges" Horn, Hornhybrid, "Rutsche" etc.) eine große Rolle dabei spielen.

    Da ich wirklich in den letzten 20 Jahren schon so ziemlich alles (außer URPS ...) berechnet und gebaut habe, hier mein Statement: Hörner mit Ventankopplung sind - wenn keine großen Trümmer bewegt werden sollen - der beste Kompromiss (Performance, Wirtschaftlichkeit, Transport) !
    Ich habe für Veranstaltungsfirmen allein in den letzten zwei Monaten gleich 2 solcher HÖrner mit Ventankopplung berechnet (einmal mit einem 15" und damit etwas kleiner als meine eigene SK-18.BRH - und eine größere Kiste, die im Bereich 45 Hz um "einige dBs lauter" als "meine" ist ...). Die Verleiher waren übrigens beide (einer aus dem Oldenburger Land, einer aus Sachsen ...) sehr zufrieden.

    Viele Grüsse sendet

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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