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Beiträge von Sound-Klinik

  • Frequenzgang im Raum

    • Sound-Klinik
    • 10. August 2003 um 21:39

    ... da ich hier mit dem Kugelwellenhorn angefangen habe, einige Anmerkungen:
    1. Ein solches Horn verhält sich schon im Nahbereih wie ein Quasi-Punkstrahler mit Kugelförmiger Abstrahlquarakteristik und hat (im HiFi-Bereich ...) ggf. klangliche Vorteile.
    Praktisch sind diese Teile aber nicht erste Wahl für den PA-Einsatz, weil die vertikale und horizontrale Kontrolle (Directivity) damit schwerer (vielleicht sogar gar nicht) gelöst werden kann.

    2. Die Schleppkurvenfunktion entspricht übrigens der Tractrix-Funktion.

    3. das akustische Zentrum ist "mitnichten" dort, wo ein "Knick" ist, auch nicht immer dort, wo die Schwingspule oder Membran ist.
    Bei Hörnern ist das akustische Zentrum manchmal sogar hinter der Box !

    Damit keine ideologisch motivierten Sachen losbrechen:
    Es gibt nicht "das richtige" Horn mit der "richtigen" Abstrahlung - es kommt darauf an, was Ihr mit einer Kiste konkret beschallen wollt. Aussagen wie "ich hab auf einer Veranstaltung das System "xyz" mit 90° x 40° (oder sonstwas ...) gehört und es klang richtig g..." (oder auch nicht ...) bringen m.E. nichts - nur Vergleiche unter gleichen Voraussetzungen mit gleichem Musikmaterial sind halbwegs aussagekräftig (und dann ist da manchmal auch noch ein "Tontechniker" ...)

    Wenn alle Beschaller, Mucker und DJs wirklich ernsthaft vergleichen würden und IHR System suchen, bevor gekauft wird, dann würden wohl 70 % aller Anbieter pleite gehen.

    Viele Grüsse sendet

  • Messungen an BR boxen mit passiv weiche.

    • Sound-Klinik
    • 10. August 2003 um 21:18
    Zitat von "SRAM"

    a) Widerstand der Spule erhöht Gesamtwiderstand, vermindert Dämpfungsfaktor und erhöht scheinbare Güte des Chassis

    ... insgesamt betrachtet nicht nur scheinbar sondern wirklich ...

    Zitat von "SRAM"

    --> Resonanzüberhöhung und oder Fehlabstimmung bei der tuningfrequenz


    Eine Überhöhung tritt bei BR-Boxen nicht bei der Tuningfrequenz auf (dort ist nämlich ein Impedanzminimum ...), sondern bei den Impedanzmaxima (das sind die "Spitzen" links und rechts von der Tuningfrequenz ...)

    Viele Grüsse sendet

  • Messungen an BR boxen mit passiv weiche.

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2003 um 15:22

    ... wenn eine Bassreflexbox "richtig" entwickelt ist, hat sie keine nennenswerten "Überhöhungen" etc. sondern klingt - auch ohne Dämpfungsmaterial - ganz ordentlich.

    Wenn an eine solche Box (optimal für den aktiven Betrieb ...) jetzt ein passives Filter (event. noch mit billigen Spulen geringen Querschnitts) angesteuert wird, erhöht sich die elektrische Güte und damit auch die Gesamtgüte - mit dem Ergebnis: die Box hat jetzt andere T/S-Parameter und ist damit fehlabgestimmt.

    Wenn eine Bassreflexbox für den Passivbetrieb konstruiert wird, muß bei der Gehäuseabstimmung der Einfluß eines passiven Filters berücksichtigt werden - und dann klingt es auch ganz gut.

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 18:05
    Zitat von "ThomasK"

    Kommt es bei den dünnen Kunststoffrohren (Sanitärrohr etc.) nicht leicht zu Biegeschwingungen oder ähnlichen Schweinereien? Wären nicht größere Wandstärken und schwereres Material vorteilhaft? Oder lohnt sich der Aufwand nicht? Irgendwelche Links/Literaturhinweise zum Themas?!

    thanxs
    thomas

    ... runde Kunststoffrohre sind aufgrund ihrer Form recht stabil (eckig und aus Kunststoff nicht so ...).
    Und um die Neigung, Biegeschwingungen zu fabrizieren, zu testen: Halt das Rohr an einem Ende gut fest und klopf (zwei ...) mal gegen das frei Ende. Wenn Du dann nur "tok tok" hörst, dann wird es wohl kein Problem werden.

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 18:05
    Zitat von "ThomasK"

    Kommt es bei den dünnen Kunststoffrohren (Sanitärrohr etc.) nicht leicht zu Biegeschwingungen oder ähnlichen Schweinereien? Wären nicht größere Wandstärken und schwereres Material vorteilhaft? Oder lohnt sich der Aufwand nicht? Irgendwelche Links/Literaturhinweise zum Themas?!

    thanxs
    thomas

    ... runde Kunststoffrohre sind aufgrund ihrer Form recht stabil (eckig und aus Kunststoff nicht so ...).
    Und um die Neigung, Biegeschwingungen zu fabrizieren, zu testen: Halt das Rohr an einem Ende gut fest und klopf (zwei ...) mal gegen das frei Ende. Wenn Du dann nur "tok tok" hörst, dann wird es wohl kein Problem werden.

    Viele Grüsse sendet

  • Projekt Topteil mit 15" und 2" ???

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 14:46

    ... Mein Tip: bau (oder besorg) Dir eine Doppel-12" (direkt) mit 1,4"-MH-Horn - es gibt zuviele Gründe, die gegen den Einsatz von 15"er sprechen (Beaming, träge, ...).
    Mit einem oder zwei Hybrid-Hörner pro Seite für den Bass kannst Du dann schon einiges bewegen.

    Viele Grüsse sendet

  • Projekt Topteil mit 15" und 2" ???

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 14:46

    ... Mein Tip: bau (oder besorg) Dir eine Doppel-12" (direkt) mit 1,4"-MH-Horn - es gibt zuviele Gründe, die gegen den Einsatz von 15"er sprechen (Beaming, träge, ...).
    Mit einem oder zwei Hybrid-Hörner pro Seite für den Bass kannst Du dann schon einiges bewegen.

    Viele Grüsse sendet

  • Um rechnungs formel Konventionelle PA in linearray module

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 12:10

    ... ein LS-System, das in einem Line-Array optimal (zumindest theoretisch ...) funktioniert, muß in vertikaler Richtung eine ziemlich ebene Abstrahlung haben, damit sich alles richtig aufaddiert.
    Die Abstrahlung muß (für alle Frequenzen - haha ...) bis zum Boxenrand (also wo die nächste Kiste dann dranklebt ...) reichen

    Eine LS-System, das als Einzelbox funktioniert, hat idealerweise andere Abstrahleigenschaften - z.B. ein MH-Horn hat hier keine ebene Abstrahlung sondern es sieht (idealisiert ...) wie ein Kugelsegment aus.

    Sicher wäre es mal eine Herausforderung, ein skalierbares System zu stricken, welches auch Line-Array-Eigenschaften hätte ... - zumal ja heute viele davon träumen, auch mal ein Line-Array zu besitzen (... vielleicht für Zelt-Mucken - "Aufstellhöhe" max. 3 m mit kleinem Kran ???)

    Viele Grüße sendet

  • distanzstangen

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 11:56

    ... das Verrückte an der Sache ist ja, daß es nicht immer darum geht, was objektiv (wirklich ...) sicherer ist, sondern wo eine Plakette klebt.

    Sicher könnte man auch (billiger ...) Stangen herstellen, die stabiler und trotzdem vielleicht sicherer sind - aber die Sicherheitsüberprüfung (wg. Haftung) würde sich nicht lohnen bei Eigenbedarf.

    Ich habe vor über 10 Jahren in einem Unternehmen ELA-Schallzeilen entwickelt und man macht dann hinterher Prüfungen zur "Ballwurfsicherheit" (wg. Betrieb in Turnhallen ...) nach DIN VDE 01710 Teil 13 ...

    Jedenfalls konnte die Schallzeile dann auch für einen "angemessenen" Preis verkauft werden, weil die das Zertifikat hatte.

    viele Grüsse sendet

  • Projekt Topteil mit 15" und 2" ???

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 11:41

    ... Test gelesen: die Box ist ja wohl noch recht konventionell - die Wiedergabe reicht unten bis ca. 70 Hz (also als Standalone-Sprachbox geeignet). Leider war keine Messung des Richtverhaltens dabei.

    Oder hab ich etwas weltbewegendes überlesen ?

    Viele Grüsse sendet

  • Projekt Topteil mit 15" und 2" ???

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 11:41

    ... Test gelesen: die Box ist ja wohl noch recht konventionell - die Wiedergabe reicht unten bis ca. 70 Hz (also als Standalone-Sprachbox geeignet). Leider war keine Messung des Richtverhaltens dabei.

    Oder hab ich etwas weltbewegendes überlesen ?

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 11:30

    ... in der Praxis spielen diese Überlegungen wohl auch nicht die große Rolle, denn bei Wandabständen von 60 cm liegst du schon bei fast 300 Hz - und viel größere Trümmer bin z.B. ich nicht bereit (... und schon gar nicht bei der Hitze ...), zu schleppen.
    Außerdem "stört" der LS auch die "ungehinderte Ausbreitung" stehender Wellen, weil die Membran im Gehäuse auch für "etwas Druck" sorgt.

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2003 um 11:30

    ... in der Praxis spielen diese Überlegungen wohl auch nicht die große Rolle, denn bei Wandabständen von 60 cm liegst du schon bei fast 300 Hz - und viel größere Trümmer bin z.B. ich nicht bereit (... und schon gar nicht bei der Hitze ...), zu schleppen.
    Außerdem "stört" der LS auch die "ungehinderte Ausbreitung" stehender Wellen, weil die Membran im Gehäuse auch für "etwas Druck" sorgt.

    Viele Grüsse sendet

  • XMAX

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:44
    Zitat von "Farad"

    hehe, dazu hat man ja n kleines volumen hinter dem chassis. :D

    ... ohne die akustische Bedämpfung durch den Trichter würdest Du den Bass trotzdem schreddern ...

    Viele Grüsse sendet

  • XMAX

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:44
    Zitat von "Farad"

    hehe, dazu hat man ja n kleines volumen hinter dem chassis. :D

    ... ohne die akustische Bedämpfung durch den Trichter würdest Du den Bass trotzdem schreddern ...

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:41
    Zitat von "ThomasK"

    ... schön in der Schallwandmitte ist dann mitten bei den Schnellemaxima und somit sehr anfällig für die Abstrahlung von Gehäuseresonanzen, also ab damit in Richtung Wände/Ecken.

    Die Schnellemaxima sind zwar nicht an den Wänden, aber auch nicht ALLE genau in der Mitte (nur bei den Frequenzen, wo der Wandabstand = halbe Wellenlänge ist ...) - bei höherer Ordnung treten zwei Schnellebäuche - drei Schnellebäuche - vier Schnellebäuche - ... usw. auf.

    Viele Grüsse sendet

  • Bassreflex kanal anordnung und grösse.

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:41
    Zitat von "ThomasK"

    ... schön in der Schallwandmitte ist dann mitten bei den Schnellemaxima und somit sehr anfällig für die Abstrahlung von Gehäuseresonanzen, also ab damit in Richtung Wände/Ecken.

    Die Schnellemaxima sind zwar nicht an den Wänden, aber auch nicht ALLE genau in der Mitte (nur bei den Frequenzen, wo der Wandabstand = halbe Wellenlänge ist ...) - bei höherer Ordnung treten zwei Schnellebäuche - drei Schnellebäuche - vier Schnellebäuche - ... usw. auf.

    Viele Grüsse sendet

  • Projekt Topteil mit 15" und 2" ???

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:29

    ... welcher Schalldruck - im welchen F-Bereich - wird denn eigentlich (... und in welcher Entfernung "!!!) gebraucht - wenn das nicht klar spezifiziert wird, ist die ganze Diskussion nutzlos.

    Mit direktabstrahlenden Tops (die dann - je nach Abstimmung - "irgendwie bedingt" als Fullrange geeignet sind ...) wirst Du keine vernünftigen Reichweiten erzielen.
    Horngeladene 15" oder 12"er werden dagegen niemals (!!!) als Fullrange zu gebrauchen sein (... ich würde Dir hierzu dann auch zu 1,4" und nicht 2" raten wg. der Hochtonqualität).

    Mein Eindruck ist, daß Du einerseits große Pegel erzielen willst und gleichzeitig eine Fullrange-Box haben willst - ich denke, daß dies nicht vereinbar sein wird.

    Viele Grüsse sendet

  • Projekt Topteil mit 15" und 2" ???

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:29

    ... welcher Schalldruck - im welchen F-Bereich - wird denn eigentlich (... und in welcher Entfernung "!!!) gebraucht - wenn das nicht klar spezifiziert wird, ist die ganze Diskussion nutzlos.

    Mit direktabstrahlenden Tops (die dann - je nach Abstimmung - "irgendwie bedingt" als Fullrange geeignet sind ...) wirst Du keine vernünftigen Reichweiten erzielen.
    Horngeladene 15" oder 12"er werden dagegen niemals (!!!) als Fullrange zu gebrauchen sein (... ich würde Dir hierzu dann auch zu 1,4" und nicht 2" raten wg. der Hochtonqualität).

    Mein Eindruck ist, daß Du einerseits große Pegel erzielen willst und gleichzeitig eine Fullrange-Box haben willst - ich denke, daß dies nicht vereinbar sein wird.

    Viele Grüsse sendet

  • Dämmung

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2003 um 17:13

    ... es heißt Dämpfen und NICHT Dämmen !!!

    Mit Polyesterwatte wird gedämpft (... es wird Schallschnelle absorbiert ...) - Dämmen dagegen bedeutet, wenn man ein Gehäuse möglichst schallundurchlässig macht (also keine mitschwingenden Wände ...).

    Noppenschaum bringt in Sachen "Dämpfen" weniger und dient mehr dazu, Reflektionen an der Rückwand (im Mitteltonbereich) zu verringern. Bei PA-LS ist dies aber weniger ein Problem - diese Problematik tritt eher bei "den mehr elastischen" HiFi-Membranen (z.B. Polypropylen usw.) auf, wo die an der Rückwand reflektierte Schallwelle durch die (nicht so "harte") Membran tritt und mit dem gerade von der Membran abgestrahltem Schall interferiert.

    ... ach ja: eine richtig berechnete BR- (PA-) Kiste braucht i.d.R. nicht mit DÄMPFUNGSMATERIAL befüllt werden.

    Viele Grüsse sendet

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
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    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
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