Wie ist das eigentlich mit der Maximalen linearen auslenkenkung?
Kann man einen lautspercher auch über diesen Wert betreiben?
Der Kappa LF z.B. wird ja von vielen Leuten Hier so geampt, dass er nach simulation weit über diesen wert hinaus sein muss.
Bei vilen meiner bissherigen simulationen war es, dass die nennleistung eines Treibers auch einen überschrittenen Xmax erforderte...
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Hi MM

Xmax ist nicht xmax.
Unterscheiden kann man z.B. zwischen Xmax linear oder z.B. Xmax damage bzw. auch Xmax mech(anisch) genannt.
Xmax linear sagt wie weit der Lautsprecher huben kann ohne das die Schwingspule das Magnetfeld ( Polplatte ) verlässt, also kontrollierter Hub,
z.B Polplatte 12 mm dick / Schwingspule 6mm hoch gewickelt = xmax +-3mm.Nicht ganz "ehrliche" Firmen geben hier auch gerne den xmax mit 6mm an... hört sich ja auch direkt viel besser an !
Xmax mech. z.B. beschreibt wie weit die Membran auslenken kann ohne mechanischen Schaden ( z.B. durch anschlagen der Schwingspule ) zu nehmen, dabei ist dann die Schwingspule selbst lange nicht mehr im Magnetfeld, dieser Wert ist meist deutlich höher als xmax lin.
Gruß
Frank N. Stein
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MM:
Naja, es klingt halt scheiße, weil der Treiber keine dem Eingangssignal proprtionale Bewegung mehr macht sondern von der Aufhängung in Zaum gehalten wird.
Und auf Dauer tuts ihm nicht gut, da eben die Aufhängung ausleiert.Aber man sollte diesen Punkt ganz gut hören und dann eben den Limiter so setzen, das der Lautsprecher nicht überfordert wird.
mfg
JF -
so isses...
Außerdem ist bei z.B. 1kW ja kein Sinus von 40Hz mit 1kW im Musikprogramm, sondern einfach ein Haufen verschiedener Frequenzen und jede möchte was von 1kW abhaben... Daraus resultiert auch die größere Ampleistung ohen Xmax zu überschreiten (oder nur geringfühgig)
Was auch immer ein Rolle spielt ist die Distortion! Bei B&C geben sie auch dazu Werte an. Xvar heißt das dann...
MIKE
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Xmax ist nicht gleich Xmax, das stimmt auf jeden Fall.
Wichtiger noch als der Wert der neben Xmax im Datenblatt steht ist das Verfahren in dem er ermittelt wird. Durch passende Wahl des Verfahrens kann man nämlich eigentlich jeden beliebigen Wert ins Datenblatt setzen.
Das fängt damit an ob man peak oder peak-peak Werte nimmt. Dann kann man entweder (Hvc-Hg)/2 oder (Hvc-Hg)/2+(Hg)/4 nehmen. Dann kann man es auch durch Messen der Nichtlinearitäten ermitteln und da gibt es auch wieder verschiedene Methoden.
Gruß,
Patrick -
... bei BR-Systemen wird der max. Wert - besonders bei tiefer Abstimmung und ohne HP-Filter (mit der "richtigen" Musik) - schnell erreicht. Bei höherer Abstimmung (auch besser mit HP-Filter ...) hole ich im Nutzbereich (d.h. wo auch in der Musik noch etwas "passiert") meistens mehr heraus.
Bei Hörnern (richtig konstruiert) wird der Bass i.d.R. weniger stark ausgelenkt.
Xmax ist daher bei Basshörnern weniger ein "Qualitätsmerkmal".Wichtig zu wissen wäre auch noch, daß bei zu dünnen LS-Leitungen der max. Wert schneller erreicht wird - Grund: die Endstufe kann den Treiber nicht mehr "bremsen" bzw. bedämpfen (Stichwort: Dämpfungsfaktor ...) und: es wummert.
Viele Grüsse sendet
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hehe, dazu hat man ja n kleines volumen hinter dem chassis.

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Zitat von "Farad"
hehe, dazu hat man ja n kleines volumen hinter dem chassis.

... ohne die akustische Bedämpfung durch den Trichter würdest Du den Bass trotzdem schreddern ...
Viele Grüsse sendet