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Beiträge von Sound-Klinik

  • Mischerplatz neben der Bühne = Mischen Impossible?

    • Sound-Klinik
    • 4. April 2003 um 08:56

    Das Problem mit einem "nicht so optimalen" FOH-Platz wird sicher nicht dadurch zu lösen sein, daß man mit "dann bauen wir ab" oder "dann spielen wir eben nicht" droht.

    Die Veranstalter können an der Situation auch nicht immer etwas ändern.
    Denn: Viele ältere Säle, Kneipen etc. waren ursprünglich gar nicht dafür vorgesehen (als sie gebaut wurden ...), daß da mal haufenweise Technik 'reingekarrt wird - oft sind schon die Zugänge (einladen - ausladen) eine Katastrophe.

    Es gibt neuere "Bauwerke", die für professionelle Veranstaltungstechnik gerüstet sind, aber es gibt auch welche, wo man darüber nicht nachgedacht hat ("... wo liegt denn der Kraftstromanschluß ?").

    Ein professioneller Veranstaltungsservice wird - auch in extremen Situationen - sicher eine brauchbare Lösung finden. Man sollte bei der Planung einer Anlage solche Probleme berücksichtigen (notfalls anrufen und die Details klären ...) - wenn man keine Probleme bekommen will.

    Ich kenne genug "Fälle", wo ein Verleiher (oder eine Band) einfach blind zu einem Job fährt und dann meint: "Das ist doch nicht unser Problem, daß hier alles so unprofessionell ausgestattet ist ...".

    Wen dieses Problem letztendlich (be-) trifft, kann ja jeder für sich selbst beantworten ...

    Viele Grüsse sendet

  • Mischerplatz neben der Bühne = Mischen Impossible?

    • Sound-Klinik
    • 3. April 2003 um 09:28
    Zitat von "wora"

    Sound-Klinik
    mag ja sein, das du und deine band nach 25 jahren soweit seid, das ihr einen guten sound von der bühne machen könnt. ich kann dazu nix sagen, hab euch ja noch nie gehört.
    es gibt ja auch leute, die mit peavey lautsprechern zufrieden sind...
    bitte nicht falsch verstehen, das war ein wenig überzogen, nur um meine sicht klarer darzustellen.

    aber ich kann (und will) das erst gar nicht anfangen. ich arbeite sehr viel mit effekten, die ich gerne feinfühlig platziere. und profimusiker sind (leider) sehr oft nicht gerade die leisesten auf der bühne, damit habe ich immer ein recht großes störpotenzial ...

    Ich verstehe Dein Anliegen schon sehr gut.
    Es hängt aber auch von der Art und Umfang einer Veranstaltung ab: Wenn ich Top40 möglichst "authentisch" aufführen möchte (was bei manchen keyboardlastigen Titeln schon ein Problem darstellt ...), dann ist der technische Aufwand u.U. sehr hoch und ohne FOH-Mix kaum zu realisieren.

    Nur (was ich anregen wollte ...): Oft wird (quantitativ !) ein extrem hoher technischer Aufwand getrieben, wo es eigentlich nicht notwendig ist.
    Ein krasses Beispiel: Wenn ich eine Schülerband mit "Schweine-PA" sehe (viel Billig-Equipment, FOH-Mix - aber ekelhafte Selbstbauboxen - hauptsache alles billig ...), dann frage ich mich, wozu das gut sein soll.

    Ich bin sicher eher Minimalist, was die Anzahl der Geräte auf der Bühne (und ggf. davor oder darunter) angeht. Ich gebe mein Geld einfach lieber für weniger - dafür gutes Equipment aus. Ich schleppe keine großen (Billig-) Kisten, aus denen nichts 'rauskommt, ich spiele ungern über billige (Alesis ...) Hallgeräte und verwende keine Schweinemikros.

    Auf Stadtfesten sehe ich dann (zu) oft "Verleiher", die mit tonnenweise "Müll" arbeiten. Wenn das Effektrack richtig vollgestellt ist (z.B. mit Behringer ...), dann stehen die Leute (auch Mucker) davor und staunen.

    Wenn ich einen Verleiher mit weniger großen Racks (aber gutem Material) sehe, dann wird der von den Leuten (und auch von sogenannten "professionellen" Bands) gar nicht richtig ernstgenommen.

    Fazit: Die Qualität eines Veranstaltungs-Service wird oft nach der Anzahl der Geräte und Knöpfe am Pult bewertet.

    Noch eine Anmerkung zu FOH-Mix:
    Ich habe auch öfter (auch gezwungenermaßen - weil die Anlage gestellt wurde ...) als MUsiker auf der Bühne mit FOH-Mix gearbeitet. Meine Erfahrungen waren aber nicht immer die Besten. Einige Male wurde uns sogar gesagt, warum unser Sound heute so schlecht wäre ...
    Denn: Nicht jeder Mann am Pult kann mischen !!!
    Jeder "Veranstaltungsservice" mit "irgendeiner Anlage" glaubt, daß er es kann - die Realität sieht leider anders aus. Im letztem Jahr sollte ich mit einer Oldieband in Lemwerder mit "Experten" über eine solche "professionelle Anlage" (auf jeder Seite jeweils zwei Fullrange-Plastikdosen, eine 18-BR und ein W-Horn ...) spielen - wir haben dann unsere - kleinere - Anlage aufgebaut.

    Viele Grüsse sendet

  • Mischerplatz neben der Bühne = Mischen Impossible?

    • Sound-Klinik
    • 2. April 2003 um 11:53
    Zitat von "microsound.de"

    Ich will meine Meinung noch etwas deutlicher kundtun:
    Ich denke schon, dass es möglich ist, von der Bühne aus einen guten Sound zu haben (mache ich auch manchmal, ich stehe auch selbst auf der Bühne).
    Aber man erreicht ein BESSERES Ergebnis, wenn vom Saal aus gemixt wird, weil von dort aus der Charakter der einzelnen Stücke besser unterstützt werden kann. Einfaches Beispiel ist die Hallzeit, die unterschiedlich lang sein sollte, je nachdem, ob es sich um eine Speed-Nummer oder um eine Ballade handelt.

    O.K. - wenn man mit Effekten arbeitet (z. B. "Englishman in N.Y." mit Hall auf der Bassdrum an einer bestimmten Stelle im Titel ...) - ist mir schon klar, daß sowas - zumindest von den (arbeitenden ...) Musikern - schlecht zu machen ist.
    Sowas ist dann nur von einem "Mischpultmann" mit freien Händen ...) - aber eben auch (notfalls mit Headset ...) neben der Bühne ! - zu machen (ist halt nicht so komfortabel - dauernd mit den Kopfhörern an den Ohren ...).

    Außerdem: Es gibt in der Praxis nun mal Locations, wo ein FOH-Mix schlecht zu machen ist (z.B. Clubsachen, manche Festzelte mit besoffenen Leuten - auf der Bühne ist das Pult dann schon sichererer aufgehoben ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Mischerplatz neben der Bühne = Mischen Impossible?

    • Sound-Klinik
    • 2. April 2003 um 10:20
    Zitat von "microsound.de"

    Das Verfahren mag ja vor 25 Jahren noch OK gewesen sein. Aber heute, wo alles klingen soll wie von der CD, habe ich keine Chance, von der Bühne aus in den Sound einzugreifen, ausser, ich habe alles Midi-mässig gesteuert, so dass ich die speziellen Effekte automatisch abrufen kann.
    Es geht IMHO nicht mehr, dass EINE Einstellung den ganzen Gig über genutzt werden kann.

    Wir haben gelegentlich auch Veranstaltungen, wo wir mit einer anderen Band im Wechsel spielen (die mit FOH-Mix arbeitet ...). Jedenfalls ist schon oft der Mann am Pult zu uns gekommen, und hat sich über den guten Sound gewundert.
    Wir sind eine reine LIVE-Band (ohne Midi, Sequencer etc.) - können also noch selbst "richtig" spielen.

    Das Hauptproblem ist, daß viele Bands nicht gerade diszipliniert auf der Bühne arbeiten (Lautstärke - "ich kann mich nicht hören ..."). Ein weiterer Punkt ist, daß schon die Grundsounds der verwendeten Instrumente sch... sind (idiotische Stimmung des Drumsets - besonders Toms, plärige Gitarrensounds mit Effekthascherei usw.). Oft werden auch falsche Mikros eingesetzt und es muß dann sehr massiv am Mixer (damit es nicht nervt ...) per Kanal-EQs eingegriffen werden.

    Wenn die von mir genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist ein Mix auf (oder neben ) der Bühne - was ich auch so sehe - dann eben problematisch.

    Viele Grüsse sendet

  • Mischerplatz neben der Bühne = Mischen Impossible?

    • Sound-Klinik
    • 2. April 2003 um 10:02

    Ich mische seit über 25 Jahren bei den Bands, wo ich selbst mitspiele, immer AUF DER BÜHNE.

    Voraussetzungen:
    - eine halbwegs disziplinierte Band (notfalls "erziehen" ...)
    - ein GUTER (!) Kopfhörer (geschlossen - wg. Drums)
    - Vernünftige, ausgewogene Front-PA (damit die Mixer-EQs nicht zum Equalising der PA nötig sind ...)
    - vernünftige Monitore
    - UND: kein Mitmusiker vergreift sich am Pult (sonst "Axt" ...)

    So gehts:
    Ich stelle klanglich ALLES am Pult über Kopfhörer (!) ein.
    Die einzelnen Stimmen ziehe ich dann (ohne Kopfhörer ...) auf die Summe.
    Dann gehe ich nach vorn und korrigiere noch die Lautstärkeverhältnisse.
    Für den Gesang lasse ich mir etwas Headroom (weil alle später sowieso mehr "reinhauen" ...) - wenn der Keyboarder mir zu laut wird, dann kriegt er mehr auf seinen Moni (und wird dann automatisch leiser ...). Mit Gitarristen habe ich kein Problem (... bin ich selbst - benutze Vollröhrenamp mit Kugelmikro - Kanal-EQ am Pult ist i.d.R. flat - mit Delay im INSERT).

    Der Soundcheck dauert ca. 30 Minuten - die Floormonis (4 Stück) ziehe ich dann am Schluß hoch. Wir verwenden weder für die Front noch für die Monis irgendwelche EQs. Manchmal setze ich (für Gesang) auch mal Kompressoren ein.

    Viele Grüsse sendet

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • Sound-Klinik
    • 1. April 2003 um 20:46
    Zitat von "Detlef"

    Hallole,

    es geht ja aber nicht darum: "Wie überliste ich ein Gerät?", sondern, wie kann man damit eventuell trotz technischer Unzulänglichkeiten, die unsere Geräte letztlich alle haben, damit in der Praxis arbeiten.
    (...)
    Generell würde ich keinerlei Signalwege die irgendwie auf der PA zu hören sind mit automatischen Feedbackkillern ausstatten (Vielleicht reine Sprachbeschallung abgesehen). Sowas ist nur Monitorwegen zuträglich, insbesondere wenn man die vom FOH machen muss. :(
    Da erleichtern sie die Arbeit schon, damit ich mich auf die Arbeit am Frontmix konzentrieren kann. :) Gelegentlich "gekillte" Flötentöne im Monitor ist IMHO weniger schlimm als Feedbacks.

    Liebe Grüsse

    Detlef

    Hallo Detlef,

    ich habe schon öfter gesehen, daß das "Ohr"-Teil als Master-EQ eingesetzt wird (... auch um schreckliche Boxen erträglich zu machen ...) - wobei der "Feedback-Killer" dann freies Händchen hat zum (Flötentöne) "killen".

    Es soll sogar "Fachgeschäfte" geben, die ihren Kunden sowas empfehlen:
    O-Zitat "Fachverkäufer":
    "...das Teil macht alles selbst - ihr braucht Euch um nichts kümmern ..."

    Viele Grüsse sendet

  • Wer misst mit welchem System?

    • Sound-Klinik
    • 1. April 2003 um 20:39
    Zitat von "TomyN"

    er meint, man nimmt die MLS vom Programm auf Dat oder CD auf,
    geht irgendwo hin, schiebt die CD rein, lässt sie laufen, nimmt das Resultat auf, und spielt es dann wieder in MLSSA ein. Man spart sich die Rechnerschlepperei, speziell, wenn man keinen Laptop hat ...

    Genau ! - ich seh, Du verstehst mich ...

    Ich habe übrigens wirklich keinen Laptop - allerdings, weil 1) das MLSSA-Board in keinem "normalen Laptop 'reinpaßt und 2) ich hab alles recht komfortabel verkabelt (MIC-Preamp, LS-Leitungen mit Umschaltpult für "Direkt-auf-Eingang" oder "Mikrofon" - außerdem ist der Rechner auch noch vernetzt ...

    Wenn ich (sehr) große Kisten messe, dann hänge ich die LS-Leitung/Mic-Leitung einfach aus dem Fenster ...

    Viele Grüsse sendet

  • Das schlechteste Gerät der Welt!

    • Sound-Klinik
    • 1. April 2003 um 20:31
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Und: Wer kennt noch die Endstufen vom Hersteller "Rauch"??
    In meinem Lehrbetrieb hatten wir Mitte der 80er mal ein paar von der "DVT-Serie" bei ner Festinstallation verbaut. Die Teile liefen eigentlich nie wirklich zuverlässig. Bei jeder wichtigen Veranstaltung in der Halle bestand der Techniker auf mindestens 2 Spare-Endstufen... :lol:
    Und eine hatte auch mal Ihrem Namen alle Ehre gemacht: Die ging im laufenden Betrieb in Flammen auf...

    ... zumindest waren die schön klein (1HE) - hatten wir in unserer Top40/Partyband für Floor-Monitore - allerdings lief das Ding bei uns, ohne abzu-"rauchen".
    Mittlerweile haben wir ( http://www.atlantic-showband.de ) aber doch alles auf QSC (PLX) umgestellt - die sind schön leicht und bringen gut "Dampf".

    Viele Grüsse sendet

  • Welche Lautsprecher sollte ich mir kaufen?

    • Sound-Klinik
    • 1. April 2003 um 14:41
    Zitat von "Vader"

    Das "Problem" bei amtlichem Holz ist, das es im Neupreis um einiges teurer liegt als die o.g. Systeme.

    Das heißt, das selbst gebrauchtes Material den Rahmen sprengt. Es sei denn, es ist so alt, das ich jederzeit damit rechnen muß, sie zu reparieren. Diese Ersatzteile kosten bei amtlichem Material aber wieder mehr als ein ganzer billiger Lautsprecher. Auf die hab ich 2 Jahre Garantie und danach haben sie sich bezahlt gemacht, also zur Not dann weg damit.

    Liege ich damit falsch?

    Lars

    Hallo Lars,

    man muß sich natürlich die Sachen vorher anschauen, Wenn das Material total abgerockt ist (und auch die Anschlußbuchsen bereits vergammelt sind ...) dann war das Zeug wohl jahrelang im Anhänger o.ä. ...

    Andererseits sehen nicht alle gebrauchten Sachen so aus. Ich selbst kaufe mir z.B. oft 19"-Equipment und Mikrofone für mein Homestudio - es kommt halt auf die Vorbesitzer an (... manche gehen ja auch gut mit ihrem Equipment um !).

    So mache ich es: Geräte und Boxen vorher anschauen und mal testweise "laufenlassen" - und (erst) dann entscheiden, ob man es kaufen will. Da der Preisverfall schon nach einigen Jahren recht deutlich sein kann, lassen sich so schon mal echte "Schnäppchen" machen.

    Viele Grüsse sendet

  • Welche Lautsprecher sollte ich mir kaufen?

    • Sound-Klinik
    • 1. April 2003 um 11:35

    Es gibt doch so viele - wirklich gute - Lautsprechersysteme, die man wirklich günstig GEBRAUCHT kaufen kann. Da einige Top40-Bands und Verleiher ja immer "amtliches Zeug" haben müssen (...) und daher öfter mal ihr Equipment auf den "neuesten Stand" bringen, gehen "die alten Sachen" dann oft zu "Schweinepreisen weg. Fragt doch mal Verleiher in Eurer Nähe - ... oder schaut mal unter:

    http://www.sound-klinik.de/guenst.htm

    Hier sind oft einige Boxen zu verkaufen (z.T. auch mit Messungen, Testberichten ...) - man muß nur noch zum Telefon greifen.

    Viele Grüsse sendet

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • Sound-Klinik
    • 29. März 2003 um 13:53

    Ein Tip: Laßt doch mal über einen Feedback-Destroyer jemand Flöte spielen (oder vergleichbare Keyboardsounds laufen ...).
    Ein Flötensignal ist "fast" ein Sinus (also "sehr schmalbandig" ...).

    Das Ding fällt darauf nämlich in bestimmten Situationen 'rein !

    Viele Grüsse sendet

  • Unter 55 Hz ist Quatsch!

    • Sound-Klinik
    • 29. März 2003 um 13:37
    Zitat von "trockenbassfetischist"

    Endlich sagts mal einer!
    nein die dinger sind nicht kaputt sondern der Entwickler Tom danley das ist geradezu ein paradebeispiel für Zero Output / Effizienz Baaaaaaaaaass.

    1) kein Nutzbasspegel
    2) weiso Servoantreib wenn ein lautsprecher schon ein idelaer linearantreib ist? logisch damits leiser wird unddie box für Pisa Lain interesant macht - damit bist nicht du gemeint sondern die vielen die das ding als sagenumworben ansehen
    3) wenns die LAB ähnliche langhornkonsturktion ist kenne die typ bezeichnungen nciht so - habe ich shcon 1234x erwähnt dass ein langhorn nicht funktioniert

    am beste nverkaufen - so wies viele andere auch tuen ...

    Man kann mit einem normalen Lautsprecher mit einer geeigneten Schallführung (HORN !!!) problemslos Bässe - auch mit hohen Pegeln - erzeugen, die deutlich unter der Freiluftresonanz des eingebauten Treibers liegen.

    Ein gut konstruiertes Horn bedämpft den Treiber so stark, daß die Resonanzfrequenz (auch die durch das hintere Kammervolumen erhöhte ...) praktisch zu vernachlässigen ist.
    Nur: ein solches Horn ist wirklich sehr groß !
    Schon wenn die Abstrahlfläche zu gering ist, sinkt die Bedämpfung des Treibers ab - in der Impedanzkurve sieht man periodisch Maxima (Ursache sind Reflektionen im Horn - besonders an der zu kleinen Mundöffnung ...) - ein "unendlich" (oder wenigstens "sehr großes" ...) langes Horn hätte dagegen einen recht gleichmässigen Verlauf.

    Bei den Maxima im Impedanzverlauf ist die Bedämpfung des Treibers geringer, bei den Minima dagegen stärker.

    Die seit Jahren herumgeisternden "Motorboxen" wurden ursprünglich zur Erzeugung von Infraschall entwickelt, um Resonanzmessungen - z.B. an Hubschraubern - durchführen zu können.
    Bei zu kleinen Hörnern braucht man nämlich durch die mangelhafte Schallführung sehr viel Hub, um überhaupt nennenswerte Schallpegel erzielen zu können.

    Ich habe die Dinger das erste Mal vor ca. 13 Jahren auf der Frankfurter Musikmesse (so hieß das damals ...) gesehen - obwohl es noch keine PISA-Studie gab, war der Stand gut besucht und alle staunten ...

    Viele Grüsse sendet

  • Das schlechteste Gerät der Welt!

    • Sound-Klinik
    • 29. März 2003 um 13:21
    Zitat von "Inselgert"

    Ganz klar Yamaha GC2020 Compressor! Funktioniert gar nicht. Wenn man den reinsteckt rausch es nur mehr, das ist alles.
    Wird aber schon lange nicht mehr verkauft.
    Koennte ich aber als Tuerstopper sehr weiter empfehlen.

    Ich habe so ein Ding seit ca. 12 Jahren - es heißt aber GC-2020B.
    Das Rauschen ist allerdings nicht so ein Problem (man muß an der Rückseite die richtigen Pegel einstellen mit diesem Schiebeschalter ...) - den Rest reguliert man mit den vorderen Reglern (Input und Output ...), um ausreichend Headroom zu bekommen.
    Bei hohem Kompressionsfaktor erreicht das Teil sicher nicht die Qualität eines (guten) dbx - aber für Gesang (auch live) läuft das Teil tadellos.

    Im Vergleich zu den aktuellen Geräten mit dem "Ohr" ziehe ich das Yamaha allerdings immer noch vor. Die Verarbeitungsqualität ist recht gut, die Regler arbeiten sauber (ohne zu "krachen - nach all den Jahren ...) und es hat KEIN Steckernetzteil (... die ich wirklich hasse ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Sennheiser vs. Beyerdynamik

    • Sound-Klinik
    • 28. März 2003 um 20:34

    Ich selbst arbeite seit mehreren Jahren mit einem beyerdynamic MCE-81. Das Mikro braucht am Pult praktisch nicht (außer bei Erkältungen ...) enzerrt werden.
    Das OPUS-81 (Nachfolger ?) scheint von der Kapsel her identisch zum MCE-81 zu sein (beyer gehauptet zwar etwas anderes ...) - die sehen auch sehr ähnlich aus - die Grifflänge ist leicht unterschiedlich, aber auch der Korb sieht 100 % gleich aus.
    Ich habe beide Mikros ausprobiert und verglichen - klanglich wirklich sehr gut (auch für Sängerinnen ...). Mit Kondensatormikros sollte man vorsichtiger als mit dynamischen umgehen (also am Kabel schleudern als "Showeinlage" kommt nicht so gut ...).

    Auch wenn einige (Alt-) Mucker jetzt schreien: das Shure SM-58 finde ich quakig und klanglich total ekelhaft. Frauenstimmen werden bei diesem "immer noch amtlichen" Mikro total verfärbt. Auch Männerstimmen müssen am Pult erst mal in der EQ-Sektion bearbeitet werden, wenn es nicht nerven soll.

    Ein Musikerkollege in einer Oldieband hat das Neumann - für mich das derzeit beste Mikro überhaupt. Anschließen - Klangregler neutral - Gain einpegeln und hochziehen.

    Viele Grüsse sendet

  • Wer misst mit welchem System?

    • Sound-Klinik
    • 28. März 2003 um 15:17

    Ich messe mit MLSSA - nicht nur wegen der Lautsprecherentwicklung, sondern, weil ich auch raumakustische Messungen mache.

    MLSSA ermöglicht sehr lange Impulsantworten (bis 64k-FFT), besitzt eine sehr hohe Genauigkeit (... die - zugegeben - bei Lautsprechermessungen nicht erforderlich ist ...).
    Außerdem kann man sehr komfortabel mit zwei DATs (alternativ mit einem guten CD-Player und einem DAT ...) - ohne daß man das Mess-System dabei hat - raumakustische Messungen machen.

    Als Mikros verwende ich freifeldentzerrte Kugelmikrofone (Mein Tip: ein sehr gutes - günstiges - Mikrofon ist übrigens das MBC-550 von MB !), als Messverstärker habe ich eine Sonder-Entwicklung von J. Reis (... entwickelt u.a. Elektronik für MBL, hat einen der besten - wenn nicht den besten - HighEnd-Vorverstärker entwickelt ...) - mein Messverstärker hat exakt 40 dB Verstärkung und einen Rauschabstand von 128 dB ...).

    Wenn Du nur Lautsprechermessungen machen willst, brauchst Du sicher kein MLSSA. Es gibt heute schon für unter EUR 1000,- brauchbare Alternativen - aber: besorg Dir bloss ein vernünftiges Messmikrofon !

    Viele Grüsse sendet

  • Dezentrale Beschallung leicht gemacht...

    • Sound-Klinik
    • 27. März 2003 um 14:35
    Zitat von "f8274"

    ... hat dann aber auch 250w statt 100 w und 3 dB mehr sensivity (95 versus 92 1w/1m). übrigens sind die aktivmodelle gerade aus, es kommen aber wieder welche rein.

    die boxen kommen aus china, die geburtsstätte der "legendären" t-amps, hihi. die chassis sind auch chinesische entwicklungen, die den thoman-tests aber standgehalten hätten...

    angeblich wären keine piezos drinnen, sondern echte hörner ...

    Mal eine Anmerkung zum Wirkungsgrad: 95 dB ist sicher nicht berauschend - 92 dB bei 1W/1m ist schlechter als so mancher (billige) Deckeneinbaulautsprecher im ELA-Bereich.

    Pro 3 dB weniger Sensitivity bedeutet, daß man für den gleichen Schalldruck etwa die doppelte Leistung draufgeben muß - bei 6 dB weniger muß sogar die vierfache Leistung draufgegeben werden.

    Wenn ich ein System mit 99 dB/1W/1m (... und gute Systeme schaffen das !) einsetzte, müßte ich bei einer Box mit 92 dB ziemlich genau die 5-fache Leistung (für den gleichen Schallpegel) draufgeben !
    Wenn eine Box mit 99 dB/1W/1m dann 400 Watt Belastbarkeit hat (was gar nicht mal viel ist heutzutage ...), dann müßte die "92 dB-Box" für den gleichen Schallpegel eine Belastbarkeit von 2000 Watt (!!!) haben (... und "preiswerte" Boxen haben eine solche Belastbarkeit wohl eher nicht ...) !

    Fazit: Viele glauben, für "wenig Geld" schon "eine richtige PA-Box" bekommen zu haben - aber: was kommt denn (auch auf den Geldbetrag umgerechnet ...) wirklich aus einer solchen Kiste an Schall-Leistung heraus ?

    Und das ist ja noch nicht alles !
    Die Rede war von "dezentraler Beschallung" (d.h. es werden wohl relativ viele, kleinere Boxen eingesetzt ...) - man braucht bei Systemen mit niedrigen Wirkungsgraden dann auch viel mehr ENDSTUFENLEISTUNG (die ja ist auch nicht kostenlos ist, oder ...).
    Ich habe da so meine Zweifel, ob sich solche "preiswerten" Systeme dann wirklich lohnen ...

    Viele Grüsse sendet

  • Horn-Stacking!

    • Sound-Klinik
    • 27. März 2003 um 09:22
    Zitat von "medimax"

    ich möchte halt ungern vor die Bühnenfront, da der Bereich später zur tanzfläche wird. Deshalb alles unter die Bühne oder ähnlich. Ich hätte die w-Bins ja auch gestackt, man kann aber aufgrund der Bühnenkonstruktion nicht einfach die Eckteile herausnehmen. Nun gäbe es ja noch die Möglichkeit einen W-Bin unter die Bühne (je Seite), 2 oben drauf und dann die Tops drüber. Gibt vor allen Dingen 'ne gute Höhe. ich habe nur Angst, dass die Bühne dann anfängt zu schwingen bzw. mir Bass klaut oder ähnliches. ich habe halt leider keine Erfahrung, was passiert, wenn ich Bässe auf eine hohle Bühne stacke?!?

    VG SEBASTIAN

    Wenn die Bühne einigermaßen stabil ist, würde ich (falls Du 3 Bässe pro Seite hast) als - m.E. besten Kompromiss - einen Bass unter der Bühne und zwei auf der Bühne - darauf die Tops - stellen.
    Falls Du 4 Bässe (pro Seite) zur Verfügung hast, 2 Bässe nebeneinander außen unter der Bühne und zwei auf der Bühnenecke (wie bei der Version mit 3 Bässen ...) übereinander und das Top oben drauf. Denn: 27 m erscheint mir auch etwas zu weit - Du bekommst in der Mitte akustisch nah an der Bühne ein Loch. Wenn Du alle Bässe als (waagerechte ...) Zeile unter die Bühne packst, strahlen die Bässe gleichviel Schallenergie nach von und nach hinten zur Bühne (zylindrische Schallabstrahlung in einen Halbraum nach oben - macht eigentlich nur richtig "Druck" für Leute, die unter der Decke kleben ...).

    Viele Grüsse sendet

  • reflexrohrvolumen

    • Sound-Klinik
    • 26. März 2003 um 09:18
    Zitat von "Jack"

    Warum denn bloss der Innendurchmesser? Das Rohr inkl. Luft bildet doch das Volumen, dass dem Volumen der Box dann wegfällt.

    Die Luft im Vent schwingt - im Resonanzfall - gegenphasig zur Lautsprecherbewegung und bedämpft das Chassis. Das Luftvolumen IM VENT ins hier entscheidend !
    Das verbleibende Luftvolumen der Box (d.h. ohne Vent und Chassis ...) wirkt wie eine "Feder" auf das Luftvolumen im Vent. Ein lockeres Befüllen mit Dämpfungsmaterial verringert die Federkraft, wodurch die Abstimmfrequenz sinkt.

    Viele Grüsse sendet

  • reflexrohrvolumen

    • Sound-Klinik
    • 26. März 2003 um 09:18
    Zitat von "Jack"

    Warum denn bloss der Innendurchmesser? Das Rohr inkl. Luft bildet doch das Volumen, dass dem Volumen der Box dann wegfällt.

    Die Luft im Vent schwingt - im Resonanzfall - gegenphasig zur Lautsprecherbewegung und bedämpft das Chassis. Das Luftvolumen IM VENT ins hier entscheidend !
    Das verbleibende Luftvolumen der Box (d.h. ohne Vent und Chassis ...) wirkt wie eine "Feder" auf das Luftvolumen im Vent. Ein lockeres Befüllen mit Dämpfungsmaterial verringert die Federkraft, wodurch die Abstimmfrequenz sinkt.

    Viele Grüsse sendet

  • Horn-Stacking!

    • Sound-Klinik
    • 26. März 2003 um 09:09
    Zitat von "Fux"

    So 2 breit 3 Hoch auf jede Seite und in die Mitte unter/vor die Bühne (halt auf einer Linie mit den seitlichen) nochmal so 4 Stück nebeneinander.
    Wahlweise wenn möglich auch seitwärts weniger und mehr unter die Bühne wenn du die Tops trotzdem hoch genug hinauf über Kopf bekommst. (z.B. seitliche Stacks auf Bühne)

    Der große Vorteil mit den zusätzlichen Bässen in der Mitte ist, daß du wesentlich weniger ausgeprägt diese ekelhaften Stellen ohne bzw, mit furchtbar viel Bass hast. (lustige Interferenzmuster ;)
    Der Nachteil ist, daß es oftmals unter der Bühne nicht geht und die Dinger da direkt vor der Bühne dämlich aussehen und/oder die Zuschauer dir dauernd gegen die Kisten trappen.
    Die "Verstetigung" des Basspegels über die gesamte Fläche ist aber schon ein Gewinn.

    Der Pegelabfall bei tiefen Frequenzen durch Interferenz (... in der Mitte vor der Bühne am lautesten - seitlich wird es etwas leiser) kann manchmal durchaus erwünscht sein, weil der "Druck" vor der Bühne - und auf der Tanzfläche - gebraucht wird.

    Bass-Systeme in einer Linie vor der Bühne (waagerecht) haben eben den Nachteil, daß (zu- ?) viel Schallenergie auf die Bühne zurückknallt und (besonders bei mehreren Mikrofonen für Drums, Gesang etc.) das Klangbild schwammig werden läßt. Außerdem: Im Mittenbereich treten diese "Interferenzmuster" (aufgrund der kürzeren Wellenlängen sogar stärker ...) übrigens auch auf - nur stört sich daran niemand.

    Viele Grüssse sendet

pro-silentium.de

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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