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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 11. Juli 2008 um 09:39
    Zitat von "oTon"

    Noch einmal, Musikalität hat nichts mit Displays zu tun ... auch wenn du es nicht glauben magst.


    Es spielt schon eine Rolle, ob man die Welt (egal ob Musik oder ferne Länder) am Bildschirm (reduziert auf eine zweidimenionale optische Wahrnehmung) oder räumlich visuell, räumlich hörend (mit den eigenen Ohren) UND zum Anfassen entdeckt.

    Mir schwant, daß die Herangehensweise (d.h. mit welchen Tools - in diesem Fall virtuelle ...) schon zu einer anderen Wahrnehmung von Musik führt, die auch Auswirkungen auf die Arbeit selbst hat. Der Stellenwert der Musik sinkt ... der Stellenwert der technischen Gadgets steigt.

    Wenn heute ein "Popstar" den Ton nicht trifft, läßt sich sowas (der Technik sein Dank") beheben. Weiter so ! :?

    Mich beschäftigen diese Themen (zumal ich selbst Kinder habe) schon länger ... aber den meisten hier werden solche Gedanken eher unbequem sein. Die musikalische (!!) Qualität ist in den letzten 20 Jahren nicht besser geworden ... der kommerzielle Wahn (und Anzahl der Produktionen) hat dagegen dramatisch zugenommen. Der gleiche Trend ist auch im Freizeit- und Komsumverhalten (technisches Spielzeug, welches meist überflüssig ist) erkennbar.

    Mal zum Nachdenken: Der durchschnittliche IQ in Deutschland stieg Anfang des vergangenen jahrhunderts stetig an (ca. um drei Punkte ... zwischen 1953 und 1981 sogar um 17 Punkte ... und damals gab es noch keine Handys mit mp3-Player und computerisierte Arbeitsplätze :wink: ).

    Seit Mitte der 90er seigt der IQ nicht mehr, sondern sinkt um durchschnittlich 2 Punkte pro Jahr (Untersuchungen der Universität Erlangen durch Siegfried Lehrl) !

    Wer jetzt an PISA denkt ... :roll:

  • brauche Mischpult

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 18:22
    Zitat von "DirkB"

    Was ist so schwer, für die Zeit, in der die Leute essen, die Bässe an den paar wenigen Eingangskanälen anzuheben?


    Ist es nicht ... aber der Kollege wünscht sich nun mal ein preisgünstiges Pult mit einen speziellen Bassfader, weil sowas auf großen (amtlichen) Events vereinzelt für gewisse Kisten (mit ähnlicher Wirkung wie die Demutspfeifen in Kirchen :) ) praktiziert wird.

    Und schließlich bauen einige Leute in ihren PKW (Restwert EUR 500,-) auch fette Soundanlagen für den 10 ... 20-fachen Wert ein - also: Was solls. :grin:

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 17:50
    Zitat von "oTon"

    ... für mich persönlich ist ja ein Digitalpult übersichtlicher, und ich denke für den Großteil der "Neuen" wohl (zwangsweise) auch.


    ... allerdings sehe ich bei einem analogen Pult auf einen Blick ALLE Kanäle und deren Einstellungen ... und kann bei Problemen schneller gezielt eingreifen. Gerade die kleineren (und erschwinglichen) Digitalpulte sind da doch ein wenig unübersichtlicher.

    Bei Studioaufnahmen ist mir sowas egal ... aber bei einem Livejob mit Deppen auf der Bühne ? :wink:

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Das einzige was die vielleicht noch lernen müssten wäre ihren Arsch zu bewegen um z.B. Sideracks zu verkabeln (auch das MUSS gelernt werden!).


    Wer (schon im Kindesalter) nur am Bildschirm hockt und "die Welt entdeckt", landet früher oder später in der Ergotherapie.

    Neueste Hirnforschungen haben ergeben, daß sowas (Nintendo, Fernsehen, Computer) die Hirnentwicklung bei Kindern massiv und irreparabel (konkret: die Bildung von Synapsen, auf die alles weitere Wissen aufbaut !) beeinträchtigt.
    Bereits 1 Stunde mehr Fernsehen am Tag (im Alter von 3 jahren) entscheidet viele Jahre später zwischen Abi oder Hauptschulabschluß* !

    Virtuelle Realitäten haben keine (echte) räumliche Tiefe, können nicht angefaßt werden (keine tastbare Form, Oberfläche) und führen zu einer Verarmung der Sinneswahrnehmungen. Junge Erwachsene, die nur noch in der digitalen "Realität" arbeiten müssen, sind eigentlich total arme Schweine**. :?

    * Quelle: "Vorsicht Bildschirm", Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, März 2006

    **Und in 50 Jahren sehen Tontechniker dann so aus, wie die durch "Spice" (de-) generierten Navigatoren in "Der Wüstenplanet". :D

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 17:03

    Marcus
    Ich habe jahrelang (seit Mitte der 80er) mit analoger Technik Studioaufnahmen gemacht ... heute arbeite ich (auch wegen den Editiermöglichkeiten bei Chaoten, dem einfachen Routen von FXs und Erstellen eines Stereomixes) mit Cubase4.

    Die zuvor bei der analogen Technik gemachten Erfahrungen erzeugten im Kopf ein Bild vom gesamten Ablauf, welches ich innerhalb kürzester Zeit auf die digitale Welt (obwohl jetzt mit Plugins ... d.h. alles irgendwie virtuell und nicht direkt zum "Anfassen" ...) übertragen konnte.

    Ich kann mir vorstellen, daß jemand, der nur in der virtuellen Welt arbeitet (d.h. nur dort startet), mit dem analogen Equipment mehr Schwierigkeiten hätte als umgekehrt (muß sich körperlich bewegen, Verbindungen stecken ...).

    Und ob in einigen Jahren analoge Mischer wirklich gänzlich aus der VT verschwunden sind ? :wink:

    Bei Studioaufnahmen mit Cubase schätze ich den Komfort und die Möglichkeiten ... bei analogen Mischpulten auf einer Veranstaltung die größere Übersicht (ohne durch Menüs steppen zu müssen).

  • brauche Mischpult

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 16:11
    Zitat von "LJbigFISH"

    Wer sagt denn, dass du bei den PA-Bässen nach oben hin abschneiden musst? Kommt bisschen auf die Konstruktion an, ob bei höheren Frequenzen noch was brauchbares rauskommt. Bei CB kann man das durchaus machen. Bei BR klappts nicht!


    Eine Basskiste würdest du also ohne Tiefpass - sofern "bei hohen Frequenzen noch was brauchbares rauskommt", betreiben ? :?

    Zitat von "LJbigFISH"

    Und weil Tontechnik immer ein Kompromiss ist, muss man sich eben den besten raussuchen.


    Good luck. :wink:

  • Dezentrale Beschallung

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 14:16

    ... im relevanten Hörbereich dienen die verzögert angesteuerten Systeme als Stützen, um den Direktschallanteil in größeren Hörabständen von der Bühne zu erhöhen - insofern ist es akustisch bzw. vom Hörerlebnis her eine zentrale Beschallung

    Bei einer dezentralen Beschallung (z.B. Supermarkt) gibt es dagegen kein "Hauptsystem", welches von jeder Hörposition gehört werden kann - d.h. alle Systeme sind gleichberechtigt und je nach Standort jeweils gleichberechtigt "Hauptsystem" (weil die anderen Systeme durch Regale etc. akustisch abgeschattet werden).

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 13:49
    Zitat von "Igor Linowski"

    ... kann Frequenzen auf Gehör unterscheiden und auch notfalls den 31-Bänder bedienen. Ich meinete nur, dass es in schwieriger akustischer Umgebung recht ungenau werden kann ...


    .. darum macht es GUMA (der die Problematik kennt :wink:) ja selbst auch anders - wie er ja selbst schreibt:

    Zitat von "guma"

    Ich persönlich verwende seit 20 Jahren lieber den Systemcontroller und einen Varicurve und inzwischen vielleicht noch 1 - 2 param. Summenfilter in einem Digitalpult.


    Strittig ist ja auch nur, WAS man Newbies zumuten darf bzw. sollte.
    Und GUMA findet 31-Bänder - wenigstens für Anfänger (und Tonrentner :D ) - auch heute noch zeitgemäß. :wink:

    Daß GUMA einem Anfänger keinen Zugriff auf einen Systemcontroller zugesteht, kann ich auch gut nachvollziehen.

    Genauso würde ich mich als Mucker mit Band NIEMALS von einem Anfänger mit 31-Graphik-EQ in der Summe (wenn überhaupt ...) mixen lassen, sondern darauf bestehen, daß die PA wenigstens mit funktionierenden Werkpresets oder von einem Profi systemtechnisch betreut wird/wurde.

    stepu
    Ich würde einem Anfänger zunächst klar machen, daß es Rahmenbedingungen (sowohl bei der PA als auch bei den Muckern) gibt, die ein 100 %-iges Klangergebnis unmöglich machen.
    Dann würde ich ihm die Möglichkeiten und Grenzen des Equipments zeigen. :wink:

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 11:21
    Zitat von "guma"

    ... habe vor ca. 2 Jahren doch wieder einen DN370 gekauft, weil das meine Kundschaft erwartet, weil es Leute gibt die damit arbeiten möchten ...


    Ich weiß, daß es diese Leute gibt (hast du meinen Kommentar dazu gelesen ? :) ). Aber der Sound wird bei "in-sich" stimmigen Anlagen dadurch auch nicht zwingend besser ... viele "vergurken" den Sound damit auch total.

    Zitat von "guma"

    ... und weil ich den in meinen Kursen als Demonstrationsobjekt brauche.


    Das finde ich voll i.O.

    Zitat von "guma"

    3. Für Anfänger, deren erste Gehversuche in einem Jugendclub oder "soziokulturellen Zentrum" stattfinden, sind 31-Bänder aber definitiv Realität ...


    ... und nicht nur für die ... :wink:

    Zitat von "guma"

    ... und ich würde es dort auch verbieten b.z.w. verhindern, dass da am Systemcontroller rumgespielt wird.


    Anfängern oder Kollegen mit wenig Erfahrung würde ich das auch nicht erlauben. Ich würde dann wohl selbst diesen Job erledigen und denen lediglich das Pult überlassen. Anfängern würde ich aber auch sicher keinen graphischen EQ geben (oder höchstens dann, wenn der Regelbereich auf + 3/- 6 dB begrenzt wäre ... und viele Bands hätten dann einen besseren Sound). :wink:

    P.S.
    Außerdem bin ich mir sehr sicher, daß du die Problematik mit idiotisch eingestellten Graphik-EQs durch einige "Kreative" sehr wohl kennst. :D

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 10:50
    Zitat von "nojunk"

    ich habe mal, aus meiner sicht, die reihenfolge geändert:


    Einverstanden (ich hab meinen letzten Beitrag etwas geändert in der Reihenfolge) ... ich hatte gedanklich die Bedienung des Pultes in die Aufzählung des ersten Punktes eingeschlossen.
    Dann müßte man allerdings kosequenterweise auch auf das Routing innerhalb des Pultes eingehen ... und irgendwann steht hier dann eine komplette Bedienungsanleitung, was nicht mehr ganz so übersichtlich wäre ... :wink:

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 09:56
    Zitat von "LC2412"

    16-4-2er Pult mit Semiparametrik in der Mitte.


    Eine parametrische Mitte sollte schon am Anfang vorhanden sein (Tom-Mics ... und diese SM-58er ... :) ) ... lediglich bei reinen Sprachjobs (unter sonst guten Bedingungen) reichen Festfrequenz-Kanal-EQs.

    Zitat von "Daniel Jakowski"

    wollt ihr jetzt ernsthaft weiter die daseinsberechtigung von 31BD EQs diskutieren? hallo?


    Es geht hier um Lernen am FOH - d.h. für mich als erstes: Mischpult ! ... Die Bedeutung von 31-Band-EQs werden in Zeiten von Digitalcontrollern sowieso maßlos überbewertet (Filterung in den Kanal-EQs ... dann Filterung im 31-Band ... dann Filterung im Controller ... je mehr Filter desto besser ? :roll: ).

    Zitat von "LC2412"

    Als Anfänger (auch finanziell) nimmt man eben die Kanal-EQs, um den Master-EQ mit zu ersetzen


    Bei vernünftigen, gut eingemessenen LS-Systemen und halbwegs brauchbarer Mikrofonierung hält sich sowas (behaupte ich mal ...) auch in Grenzen.

    Vorschlag (Start):

    - Verünftiges 16-4-2 (-1) Pult mit dreifach-EQ (1 x pametrische Mitten)
    - Einweisung in Mikrofonierung (Auswahl, Aufstellung !!!)
    - Einweisung, wie man die (eh vorhandenen) EQs im Pult benutzt :wink:
    - Bedienung/Einspeisung von Zuspielern (CD, MP3, USB ...)

    dann:

    - Übersichtliches Hallgerät mit Drehregler für Hallzeit (und wie muten :) )
    - 1 ... 2 x Zweikanalige Kompressoren

    dann:

    - Multifunktionelles Delay (inkl. Modulation etc.)
    - (Digitaler) Multiband-Kompressor (für Gruppen, ggf. Summe ...)
    - 1 x halbwegs klickfreies Vierfachgate (Drums ...)

    dann:

    - Einweisung, wie man die (eh vorhandenen) PEQs in den INs (!!) vom Digitalcontroller (im Bereich einiger hundert Hz in "Schweinehallen" *) nutzt


    * Mucker von der Bühne jagen .. hochziehen, bis es anfängt, (untenrum) zu koppeln ... Frequenz ermitteln (geht sogar mit preiswerten Multimetern, die eine Frequenzanzeige haben ... d.h. auch ohne Acoustilyzer !) ... Frequenz im PEQ einstellen und moderat absenken ... mit Filtergüte "experimentieren".
    Die letztgenannte Prozedur sollte aber nicht primär die Aufgabe des Mischpultmenschen sein. :wink:

    Ich hab mal aufgrund einer Anregung die Reihenfolge geändert ... 8)

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 10. Juli 2008 um 08:51

    Mal einige bissige (und ernstgemeinte) Thesen:

    1. Viele "Opas" (die seit den 70ern unterwegs sind) regeln auch heute noch GRUNDSÄTZLICH (ob erforderlich oder nicht !) an ihrem 31-Bänder herum.

    2. 31-Band-EQs sind ein Relikt aus Zeiten, wo man 5-Wege-Aktiv-Amping und große Horntrümmer durch die Gegend gewuchtet hat, die ohne Equalizing einfach unerträgliche Übertragungseigenschaften hatten.

    3. Viele "Opas" nehmen Einstellungen am 31-Bänder vor, OHNE DIE ANLAGE RICHTIG ANGEHÖRT ZU HABEN (d.h. machen ihre "durch-Erfahrung-gewonnene-Standardeinstellung" - die auch in akustisch unterschiedlichen Räumen nahezu immer gleich aussieht - selbst bei unterschiedlichem Holz !).

    4. Viele "Opas" würden auch am 31-Bänder Frequenzen 'rausziehen, wenn dies eigentlich unnötig ist (und heben den Höhenbereich GRUNDSÄTZLICH an, weil sie halbtaub sind ...).
    Pikant dabei: Einige "alte Hasen" merken nicht mal, wenn (bei einer vernünftig eingemessenen LS-Anlage) der EQ auf Bypass steht oder "versehentlich" nicht eingeschliffen ist (... sowas habe ich selbst - und nicht nur ich - MEHRFACH auf Stadtfeste und Zeltveranstaltungen erlebt !!!). :D

    5. Häufig werden Defizite beim Filtern der Kanal-EQs global am 31-Bänder behoben (damit es "insgesamt" nicht zu sehr nervt ...).

    Zitat

    Digi-Controller oder 31-Bänder oder parametrische EQs ist imho erstmal völlig Wurst(-Semmel), erstmal kommt das Pult.


    RICHTIG !

    Mein Fazit lautet daher:
    Gebt Newbies in halbwegs brauchbarer akustischer Umgebung (und mit vernünftigem, auf gleichmässigem Direktschall-Frequenzverlauf optimierten Material !) ein vernünftiges Analogpult OHNE (!!!) Summen-EQ, damit sie (anders als viele alte Säcke !) mal lernen, vernünftige Filterungen in den Kanälen vorzunehmen (und zwar mit den Ohren ... weniger mit den Augen ...) ! :twisted:

    Übrigens:
    Ich hab in den 80ern mit 2x4-fach-Vollparametrik (von TC) in der Summe gearbeitet, und zwar weil die LS-Kisten (übrigens namhafter Hersteller) es brauchten ... die Räume kamen erst an zweiter Stelle ... :wink:

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 21:33
    Zitat von "guma"

    ... "brauchen keinen EQ" durch diesen Thread haucht ...


    ... und was spricht dagegen, einen Digitalcontroller in Schweine-Mehrzweckhallen (wie z.B. Sporthallen) als Vollparametric-EQ und Matrix (selbst schon gemacht !!) auf verschiedene LS-Linien zu verwenden ?
    Ich finde sowas viel effektiver als 31 Schieberegler. :wink:

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 20:19
    Zitat von "treibsand"

    Wer denn sonst?!? :shock:
    Willst du dich auf den Haustechie verlassen, der die Anlage gerade mal einschalten kann?


    Ggf. auf das Systemhaus, welches die Anlage in die Location installiert und (hoffentlich) korrekt eingemessen hat (... und notfalls nehme ich dann einen Digitalcontroller, Schlepptop und Acoustilyzer etc. mit ... grafische EQs mag ich nicht.) :wink:

    Zitat von "treibsand"

    Oder auf den Fernost-Boxenbauer, dem egal ist, wofür er was "konstruiert", hauptsache er verdient Geld.


    Wer mit sowas freiwillig arbeitet, hat es nicht besser verdient. :D

    Zitat von "treibsand"

    Dann doch lieber von Anfang an mit Resonanzen, Feedbacks und zickigen Musikern klar kommen müssen und nur den Leerherren hinter sich stehen haben...


    ... und den armen Jungen überfordern, damit er sich beim ersten Job gleich in die Hosen macht ... :P

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 19:26

    billbo
    Zu 31-Band-EQ:
    Sollte es denn wirklich die Aufgabe des Menschen am Mixer sein, die PA in einer akustisch heiklen Umgebung "zum Klingen" zu bringen ?

  • brauche Mischpult

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 19:00
    Zitat von "J3004"

    Wenn die Anlage vernünftig eingestellt ist, brauch ich keinen "Bassfader".


    Das sehe ich ähnlich (außerdem: wozu gibt es Controller mit mehreren OUTS ?).

    Monosummen hab ich mit Band manchmal (allerdings eher selten) in Hotels für die Einspeisung in die Hausanlage benutzt (damit im Foyer auch ein bißchen "Stimmung" aufkam. :wink: )
    Mein Soundcraft hat sowas ... mein Mackie hat sowas (allerdings dann an der Rückseite regelbar) ... aber als "Bassfader": nö. :wink:

  • Phasenlage und Brumm

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 18:40
    Zitat von "simonstpauli"

    ... letzte Möglichkeit: Netzteil-Stecker gedreht (also Phase und Null getauscht)

    -> Brumm weg

    1. wie kann das sein?


    Es gab mal Netzteile, die über Koppelkondensatoren und Widerstände ans Netz geklemmt waren. Ich weiß nicht, ob sowas noch erlaubt ist ... :wink:

  • Billiges Mischpult

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 18:28
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Der Shelving_filter macht es einfach "dumpf". Demnach wäre ein kleines Pult mit parametrischen Mitten weitaus besser.
    Die mit Fader haben aber auch meistens die bessere EQ-Ausstattung.


    Um ein Geschirrtuch nachzubilden, muß die Güte vom PEQ recht niedrig sein. :wink:

  • Bassreflexposition ?

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 15:27
    Zitat von "martin"

    Aktuell grueble ich ueber 10"/1" Boxen, die vermutlich ein Loch (oder ein paar) bekommen werden.


    Bei 10" wird es mit "Fullrange" sowieso langsam eng ...

    Zitat von "martin"

    ... dass der Port eher weiter weg vom Chassis im Bereich des HT Horns offensichtlich im Vorteil ist?


    Im Bereich der Abstimmfrequenz schwingt die Luftmasse - von innen betrachtet - gegensinnig zum antreibenden Chassis (d.h. bedämpft dieses). Erst bei recht großen Boxen tritt dann unterhalb der Abstimmfrequenz hierdurch ("Port weiter weg ...") ein Effekt (aufgrund der größeren Wegstrecke ...) auf.

  • Bassreflexposition ?

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 14:02
    Zitat von "martin"

    CB in 2x12 Tops klappt hervorragend und verdient brav Geld.


    Keine Einwände.

    Zitat von "martin"

    Im Bass wirds schwierig, da hab ich auch BR im Einsatz


    Siehste.

    Zitat von "martin"

    Wer ne Fullrangebox will, wird halt Kompromisse eingehen muessen.


    ... die aber bei CB - und OHNE zusätzliche Bassunterstützung - stärker ins Gewicht fallen als bei einer BR-Fullrange.
    Für reine Sprachbeschallungen ist das ja soweit auch o.k. - aber bei Musik ?

  • Sprühschablone

    • Sound-Klinik
    • 9. Juli 2008 um 13:41
    Zitat von "Peerless"

    Alle Firmen die ich bislang angeschrieben habe, melden sich nicht zurück ...


    Schufa ? :)

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