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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 18:51
    Zitat von "Waschhausernst"

    ...die feldtheorie ruft erstmal und danach dann das bierchen :D


    E-Dynamik ?

    Zitat von "unknown_artist"

    Also ich will mehr - gute Literatur die zugänglich ist - ist meinem Empfinden nach sehr schwer zu finden....


    Mathematik für Physiker, Lehrbuch Band 1 (Herausgeber: Klaus Weltner), Vieweg Verlag, ISBN 3-528-43051-6
    Seite 237 - 275 (DGLs)

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 17:20
    Zitat von "Waschhausernst"

    ... man könnte also vereinfacht sagen: je größer die portfläche, umso besser die bedämpfung des chassis, aber umso geringer die auslenkung der luftmasse - theoretisch müsste doch mit zunehmendem hub des chassis durch stärker werdende kompression an der portfläche dessen reso nach oben rutschen?


    ... bei gleicher Abstimmfrequenz müßte mit größer werdender Fläche auch die Ventlänge (Masse) zunehmen (-> siehe Gesetz von Hooke, z.B. Federmassependel ...).
    Die Druckänderungen sind in der Akustik im Vergleich zum absoluten Luftdruck eher gering ... und da es abwechselnd einen Über- UND Unterdruck (!) gibt, bleibt der mittlere Druck in der Kiste gleich. :wink:

    Zitat von "Waschhausernst"

    ...nur am rande: mathe kenntnisse sind bei mir gleich denen (oder sollten es zumindest sein :D ) eines maschinenbauers nach dem grundstudium.... falls du mal etwas weiter ausholen möchtest. :)


    ... ich glaube nicht, daß ein "weiter ausholen" hier paßt. :D
    Vermutlich war der letzte Beitrag schon - trotz bewußtem Verzicht auf Gleichungen - vielen etwas zu theoretisch. :wink:

  • Behringer Ultradrive DCX2496

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 16:54
    Zitat von "changer"

    Wie man sieht wurde ein Kondensator eingesetzt aber anschliessend durchläuft das Signal noch die Symmetrierstufe...hmm warum tun die sowas?


    ... um zusätzliche 6 Kondensatoren einzusparen (zumal PA-Amps i.d.R. nicht DC-gekoppelt sind). :)

  • Bekomme Bassklang NICHT unter Kontrolle - Hilfe!

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 15:23
    Zitat von "tomfly"

    Das dröhnen war wohl in der Mitte vom Raum am schlimmsten...Raumlänge war also länglich nach hinten ca 20m.
    Genaue Raumgröße weis ich so nicht. Aber die Form ist mehr oder weniger Rechteckig und an einer Seite entlang ist eine lange Theke.
    ...
    Oder soll es so schlimm sein mit der Physik in solchen Räumen das man einfach keine Chance hat einen guten Sound hinzubekommen?


    ... es gibt einfach Räume, die sich für Veranstaltungen weniger eignen.

    Mit normalen Partysystemen (d.h. zwei kleine BR-Tops und ein oder zwei Bässe) hilft nur eine weniger kritische Aufstellung ... mehrere Bässe, die durchdacht im Raum aufgestellt werden ... oder spezielle LS-Systeme mit geeignetem Richtverhalten.

    Generell sollten die Hördistanzen Anlage <-> Besucher gering sein (d.h. Tanzfläche in der Nähe der LS-Systeme) ... andere (bestuhlte ?) Bereiche ggf. mit Teppichbelag (wenn möglich) versehen. Wenn ich mit meiner Band in einem Autohaus spielen soll, schau ich mir die Location möglichst vorher an und gebe dem Veranstalter schon vor dem Aufstellen der Bühne einige Hinweise/Tipps.

    Es gibt für solche akustischen Probleme keine Patentrezepte, weil es nicht DEN typischen Problemraum gibt.

    Wer sich mit Raumakustik etwas auskennt oder mehrjährige Erfahrungen mit halligen Räumen hat, dem wird dann auch eher eine Lösung einfallen. Beispiel: Raummoden kann man ggf. durch geschickte Plazierung der Bässe einigermaßenm in den Griff bekommen ... bei Nachhall kann man dann nur auf hohe Besucherzahlen hoffen ... oder bei Bässen einen leichten Rolloff (HP 1. Ordnung ab etwa 120 Hz) einstellen, weil Nachhallzeiten zu tieferen Frequenz hin meistens länger (ggf. mehrere Sekunden in einigen Hallen) werden. :wink:

  • Der Foren-Knigge

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 14:38
    Zitat von &quot;Christian_Thomas&quot;

    ... heute morgen postete ein Neu-User 2 Beiträge - die ganze Horde stürzte sich auf den und dessen Webseite, und prangerte an...

    Ich habe ihn begrüßt, und habe konstruktriv kritisiert - Resultat war - ein sehr netter Telefonanruf von dem Kollegen, es wurden Tips ausgetauscht, was er wie wo besser machen kann ...


    ... das Problem sehe ich dabei eher bei denen, die schon alles (zu) wissen (glauben) und in geradezu dogmatischer Weise alles und jeden 'runtermachen, was bzw. der nicht "auf Linie" ist.

    Einige verfolgen diese Linie beharrlich seit vielen Jahren ... und ich sehe da durchaus Parallelen (sowohl in der Argumentationsweise als auch im kollektiven Auftreten) zu religiös motiviertem Fundamentalismus.

    Eine der schlimmsten Formen von "Wissen" ist Halbwissen ... aber noch schlimmer ist ein mit Arroganz durchsetztes kollektives Halbwissen. :wink:

    Mehr Toleranz und Zuhören (bzw. aufmerksam lesen) wäre besser ... dto. die Bereitschaft, einfach nur auf gestellte Fragen (ohne dabei Heilbotschaften zu verkünden) zu antworten.

    Auch bin ich mir nicht zu schade, jemandem zum x-ten Mal einfach nur die Funktion einer BR-Kiste oder eines Horns zu erklären (und wenn es auch mal ein Link-Tipp ist ...), wofür man dann nicht selten von Dritten noch angepöbelt wird. :?

  • Zeigt her eure Ampracks.........

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 14:00
    Zitat von &quot;söRn&quot;

    Der Übergang vom Horn zum Bandpass(-Horn) ist ja fließend.
    Gibt es Kriterien, wann ein Horn ein Horn und wann ein BP-Horn halt ein Bandpass ist? Irgendein Verhältnis aus Hornhalslänge zu irgendwas?
    Wäre mal interessant zu wissen...


    ... dies hängt auch von der Frequenz ab.

    Wenn bei einer rechteckigen oder halbwegs quadratischen Mundfläche die Diagonale etwa 1/3 ... 1/2 der abzustrahlenden Wellenlänge ist, dann hast Du schon "etwas Horn" ... wobei - wenn das Horn im Bereich der Mundöffnung noch ein "wenig Schallwand drumherum" hat ... dto. bei Bodenaufstellung - bereits eine geringere Fläche ausreicht. :)

    Ebenso spielt die Frequenz bei der Betrachtung "wann ist es ein Bandpass" eine Rolle.
    Soll heißen: Es finden sich bei "normalen" (sprich: kompakten !) Abmessungen immer irgendwelche Frequenzen (häufig erkennbar am F-Verlauf und der elektrischen Impedanz), die "gebandpasst" werden ... :wink:

  • Lautstaerkevorschriften auf Ibiza

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 13:46
    Zitat von &quot;Wolverine&quot;

    Mein Cheffe kannte die quasi vom sehen.Quittung gab es auch.Also schon so alles irgendwie bürokratisch okay. Aber hey, die waren die Saison 4mal da, ergo mal eben 6000€ eingenommen....


    ... vielleicht wäre die Zahlung auch ohne konkreten Anlass (also Lärm) sowieso erfolgt (... zumal derlei Zahlungen nicht nur in einigen südländischen und osteuropäischen Ländern bei Gastronomen eine gängige Praxis sein soll, wie ich vereinzelt in Zeitungsberichten gelesen habe ...) ?

  • Der Foren-Knigge

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 13:39
    Zitat von &quot;Christian_Thomas&quot;

    Ein Funkamateur-Kollege (hauptberuflich Flugkapitän) pflegte immer zu sagen:


    ... und wie stellst Du dir das "Vordenken" im praktischen Alltag vor ?
    Bei einigen setzt die Fähigkeit dazu schon aus, wenn sie auf Postings bestimmter User oder Themen stossen ... :)

  • Der Foren-Knigge

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 12:14
    Zitat von &quot;ukw&quot;

    ... man sollte darauf gar nicht antworten und die Frage einfach ignorieren. Dann kann der Fragesteller in Ruhe darüber nachdenken woran es wohl liegen mag.


    ... sofern der Fragesteller denn begreift, welche edle Absicht sich hinter dem "erzieherisch wertvollen" Nichtbeantworten verbirgt. :wink:

    Wenn ich manche Postings hier lese, könnte man aufgrund der "Rächtzschraibunk" auf Grund- (was den Alterdurchschnitt weiter nach unten drücken dürfte ...) oder Sonderschule tippen ... :?

    ... und so nebenbei "bemerkt": Manchmal sollten auch diejenigen erst mal nachdenken, die bei bestimmten Themen sehr flott antworten, bevor sie das Posting "ihrer Gegner" richtig durchgelesen bzw. verstanden haben. :D

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 11:49
    Zitat von &quot;Waschhausernst&quot;


    :?: kannste mir das kurz erklären?


    ... bei größerem Querschnitt und gleichem Volumen ist die aufzuwendende Kraft, die Luft (z.B. mit einem Kolben) zu komprimieren, größer. Durch unterschiedliche Querschnitte kann man z.B. in der Pneumatik Kräfte "übersetzen" (... vergleichbar mit Hebelgesetzen).

    Zitat von &quot;Waschhausernst&quot;

    ... nimmt man mal diese dgl als basis zur diskussion (nur auf den federschwinger bezogen, homogen, da ja nur das transiente verhalten interessiert)


    ... die DGL ist schon allgemein und beschreibt nicht nur Schwingungsvorgänge. Berücksichtigt wird Trägheitkraft, Reibungskraft (hier nur geschwindigkeitsabhängig) und eine konstante, nur von der Auslenkung abhängigen, Kraft.
    Mögliche Lösungen sind ungedämpfte und gedämpfte Schwingungen ... aber auch exponentielle Funktionen mit einem rein reelen Argument (d.h. KEINE Schwingung).

    Zitat von &quot;Waschhausernst&quot;

    ... um jetzt einen aperiodischen grenzfall zu erreichen, muss die dämpfungskonstante delta gleich der eigenfrequenz omega-null sein.
    dieser zusammenhang lässt sich ja nur über festlegen des reibungskoeffizienten herstellen!? ist R hier die summe der reibungsverluste des schwingers an den gehäusewänden?
    ein lautsprechergehäuse, welches nicht dem aperiodischen grenzfall genügt, würde ja auch keinen sinn machen?!


    ... der aperiodische Grenzfall ist die Grenze zwischen gedämpfter Schwingung und dem "Zurückkriechen" in die Null-Lage.

    Sofern Du das Chassis "außen vor" läßt (... sonst steht rechts eine zeitlich veränderliche Antriebskraft ... :) ), könntest Du diesen Fall (theoretisch) durch Reibungsverluste der schwingenden Luftmasse im Vent erreichen - ein skandinavischer LS-Hersteller versuchte sowas mal vor 20 ... 30 Jahren (... ich halte mich aus der Bewertung dieser Bemühungen mal 'raus ...).

    Bei einer realen LS-Box kannst Du den Einfluß des LS-Chassis als bedämpfenden Faktor nicht ausklammern, da (was die Richtung der Kräfte angeht !) die antreibende Kraft (d.h.: LS) der Bewegung der schwingenden Luftmasse im Resonanzfall gerade entgegengerichtet ist.
    Bei sehr hohen Frequenzen findet aufgrund der Massenträgheit der Luft im Vent dann zunehmend keine Bewegung mehr statt ... bei sehr tiefen Frequenzen "kriecht" die Luft dann der Membran hinterher (= akustischer Kurzschluß).

    Der LS führt also nicht nur durch Druckänderungen im Gehäuse zu einer Anregung der Luft im Vent, sondern begrenzt - durch die gegenseitige mechanisch (Luft-) Kopplung - auch die Auslenkung der Luft im Vent (und diese wiederum die des LS !).

    Auch die Bedämpfung des LS durch die Endstufe (ggf. verringert durch zu dünne LS-Leitungen ...) hat somit Einfluß auf das Verhalten des kompletten Systems, der umso geringer ist, je größer die mechanischen Verluste/die Reibung in der Box (z.B. im Vent ...) sind/ist.

    Selbst die begrenzte Membranstabilität führt zu einer weiteren "Kraftkoppelstelle" (mit einer oder mehreren Eigenfrequenzen wg. Federwirkung und bewegten Massen ...), bei der auch noch die Größe der Auslenkung selbst in die Betrachtung einbezogen werden müßte. :wink:

  • Der Foren-Knigge

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 11:09
    Zitat von &quot;Christian_Thomas&quot;

    Es geht nicht um den überaus korrekten Satz "Sorry, aber das gehört bitten in den Heimbereich das Party-pa.de Forums" - es geht um das ganze drumherum und um den neuen "Schulhof"-Kommentar.


    ... ich meine, in den Äußerungen von Kracky eine gewisse Verärgerung herauszulesen. Aus Verärgerung erfolgen manchmal Äußerungen, die nicht immer mit Bedacht gewählt sein mögen.

    Es gibt Schulen, wo es mittlerweile sehr übel mit dem "Miteinander" aussieht, Selbst bei uns auf "dem platten Land" gab es vor 2 ... 3 Jahren mal Probleme mit "Abziehen" ("moderne" Form des Ausraubens von Mitschülern) und körperlicher Gewalt ... glücklicherweise hat die Schulleitung zusammen mit den Eltern darauf mit geeigneten Maßnahmen reagiert.

    In vielen Schulen sieht es dagegen nach wie vor richtig düster aus: Die Schüler wachsen geradezu in einer Parallelgesellschaft auf und "arrangieren" sich "irgendwie" mit den dort herrschenden "Regeln" ... Schulleitung und Lehrerschaft haben dort längst kapituliert ... und die Eltern ? Fehlanzeige ....

    Es gibt letztendlich zwei Möglichkeiten, damit "umzugehen":

    Variante 1
    Wir sind grenzenlos tolerant. Die Schüler können schließlich nichts dafür, daß sie in einer solchen Gesellschaft/Umgebung leben ... sollen sie sich hier doch einfach so aufführen, wie sie es vom Pausenhof her kennen ...

    ... oder ...

    Variante 2
    Wir sind IN GRENZEN (!) tolerant und verstehen dieses Forum nicht als Tummelplatz moralisch/linguistisch verwahrloster Schüler und zynischer Mitmenschen, die hier ihren Frust ablassen.
    Wir erwarten eine angemessene Sprache, die jeder - unabhängig vom Alter und sozialem Umfeld - einigermaßen verstehen kann.

    Ausblick: Einige Schüler werden vielleicht dadurch erkennen, daß der Pausenhofjargon nicht die einzige Art einer Kommunikation darstellt und bekommen so die Chance, auch kontroverse Themen sachlich und (hoffentlich) in einem angemessenen Tonfall zu diskutieren. Dem späterem Lebensweg kann sowas sicher nicht schaden.

  • Der Foren-Knigge

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 10:34

    ... über Inhalte und subjektive Meinungen kann man sicher streiten ... über den dabei verwendeten Tonfall - finde ich wenigstens - weniger.

    Es ist schon ein Unterschied, ob ich A. schreibe "das sehe ich anders, und zwar ..." oder B. "Du blöder Arsch hast keine Ahnung".

    Wenn sich die Wortwahl mehr in der Kategorie A. (und nur in Ausnahmefällen mal leicht darunter ... :wink: ) bewegen würde, kämen themenbezogenere Diskussionen mit mehr verwertbaren Inhalten zustande.
    Auch wenn Kracky nicht immer Kategorie A. benutzt haben mag (was bei vielen Usern hier noch seltener vorkommt), so ist sein Beitrag sicher auch nicht der Kategorie B. zuzuordnen.

  • Revolution im Beschallungssektor!

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 08:57
    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;

    Der Rückschluss ist nicht besonders komplex, weil ich grundsätzlich entweder gerichtet oder mehr oder weniger ungerichtet abstrahlen kann.


    ... komplex sollte es ja auch nicht sein - es ist einfach nur Physik.

    Oder: Wenn ein System eine gewisse Grösse und Proportion hat, liegen die prinzipiellen Grenzen, was die Möglichkeiten der Schallabstrahlung angeht, fest. Und manche Konstrukte erreichen diese Grenze dann nicht einmal. :)

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 19. Oktober 2006 um 08:37
    Zitat von &quot;Waschhausernst&quot;

    ... das gehäusevolumen bestimmt die nachgiebigkeit der feder und das bassreflexkanal(tunnel, ...)volumen bestimmt die masse des schwingers und somit die resonanz dieses systems ...


    ... Flächenquerschnitt des Vents bei der "Feder" nicht vergessen. :wink:

    Zitat von &quot;Waschhausernst&quot;

    ... entspricht diese anordnung einer CB mit schlechtester dämpfung, also theoretisch unendlichem volumen?


    Nein.
    Die Undichtigkeit würde - ob bedämpft oder nicht - immer zu einem Resonatorverhalten führen (oder im Extremfall zu einem offenen Gehäuse mit "akustischem Kurzschluß"). Wird die Bedämpfung - wenn es noch halbwegs ein Gehäuse ist - sehr hoch, bekommst Du den sog. "aperiodischen Grenzfall", bei dem - wenn das Signal abgeschaltet wird - kein Überschwingen mehr auftritt und die Membran (nach einer gewissen Zeit ... :wink: ) in die Nullage zurückkehrt.

    Ein "unendliches" Volumen hättest Du bei einer "unendlichen Schallwand", bei der die "Einbauresonanzfrequenz" dann (fast*) der Resonanzfrequenz des verwendeten Chassis entsprechen würde.
    Die "Unendliche Schallwand" habe ich auch im Beitrag http://www.sound-klinik.de/Bassgehaeuse.pdf (erste Seite) kurz erklärt.

    Es gibt viele "Gehäuse"-Modelle, die jeder gerne mal ausausprobieren kann ... Beispiel: bei einer halboffenen Kiste (oder großen Platte ... :) ), in der ein LS sehr unsymmetrisch eingebaut wird, treten weniger schmalbandige Interferenzminima durch Auslöschungen als bei symmetrischem (d.h. "mittigem") Einbau auf. Aber mit sowas sollen sich dann eher diejenigen beschäftigen, die wirklich noch ernsthaft an Grundlagen interessiert sind ... 8)

    @alle Erbsenzähler: *auf das "fast" möchte ich hier jetzt nicht weiter eingehen ... :wink:

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 18. Oktober 2006 um 17:33
    Zitat von &quot;MI Acoustics&quot;

    ... wenn beispielsweise bei einem einfachen im Querschnitt eher (zu) groß dimensionierten Schacht, die "Eingangsöffnung", also die Ankopplungsfläche an´s Boxenvolumen, die in die Resonanzdefinition eingeht, so verkleinert wird, dass sich eine gewünscht tiefe Abstimmung ergibt. Letztlich ist eben die LuftMASSE im Resonator relevant.


    ... denkst Du dabei nur an kontinuierlichen oder auch diskontinuierlichen Querschnittsänderungen ? :wink:

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 18. Oktober 2006 um 16:30
    Zitat von &quot;Wellenfront&quot;

    Keine Angst,du bist mir die Kugel nicht mehr Wert SK....


    ... dto.

    Zitat von &quot;Wellenfront&quot;

    Ich genieße deine Ergüsse nur noch ab und zu als stiller Mitleser.


    ... sicher kannst Du dabei noch viel dazulernen ... :wink:

    Zitat von &quot;Wellenfront&quot;

    Hörnlis Aussagen zu deinen Ergüssen spiegeln zu 99% meine meinung wieder ...


    ... was sich leider auch zunehmend (... wenn auch noch nicht so krass wie bei Dir) in seinem Tonfall gegenüber Usern mit anderen Meinungen wiederspiegelt ... :?

    Immerhin sind hörnlis Postings häufig immer noch um Klassen sachlicher und themenbezogener, als es Deine (solange ich hier mitlese) jemals waren.

  • Lautstaerkevorschriften auf Ibiza

    • Sound-Klinik
    • 18. Oktober 2006 um 14:00
    Zitat von &quot;Peerless&quot;

    oder die polizei jungs brauchten gerade mal 1500 euro.... also in dem land ist alles drin ;)


    ... trotz (oder "obwohl") EU ? :D

    @Wolferine: Habt Ihr denn eine Quittung über den Betrag bekommen ?
    Waren es wirklich Polizeiuniformen ... oder vielleicht auch zwei Typen von den "Village People" ... :)

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Sound-Klinik
    • 18. Oktober 2006 um 12:41
    Zitat von &quot;HP&quot;

    Ist bei den "Kollegen" meine Person möglicherweise inbegriffen ......?


    ... jeder mag sich den Schuh anziehen, der zu ihm paßt. :lol:

    Auffällig ist doch, daß immer die gleichen User (d.h. nicht NUR Hörnli) nach Beiträgen von mir schon nach kurzer Zeit sich berufen fühlen, irgendwie im Kollektiv darauf zu reagieren. Dein Beitrag ist für mich keine Überraschung. Ebenso wenig wäre ich überrascht, hier noch Beiträge von "u**" oder "W**...*" (allerdings seltener) zu lesen. :wink:

    Zitat von &quot;HP&quot;

    @ all
    Ich bin sicher nicht ganz unschuldig, wenn einige Treads
    vom Thema abgekommen sind.


    ... kein weiterer Kommentar.

    -------------------- zurück zu BR ------------------

    Die "Wahrheit" (wenn es denn eine gibt) liegt wie so oft in der Mitte ... d.h. zwischen denen von MI Acoustics und hörnli.

    Simulationen sind Modelle, in denen nicht die ganz Physik (d.h. ALLE akustischen Phänomene) enthalten ist. Es werden dabei - zumeist sinnvolle - Vereinfachungen vorgenommen, die allerdings in einigen speziellen Fällen fehlerhafte Vorhersagen machen können.

    Insofern ist der Vorschlag von Hörnli mit dem "Probieren" nicht ganz abwegig ... allerdings habe ich Zweifel, ob es mit der Dichtigkeit bei solchen Experimentierkisten immer so gut klappt, daß dabei ein optimales Ergebnis herauskommt.

    Letztendlich muß jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • Sound-Klinik
    • 18. Oktober 2006 um 12:31
    Zitat von &quot;Christian_Thomas&quot;

    Ein Limiter, der bis 0 db gar nichts tut, bei + 1 db anfängt, zu pumpen, und bei noch weiterer Übersteuerung das Ausgangssignal genau um den Wert der Übersteuerung zurückfährt, also:

    0 db am Mixer-VU = alles normal
    + 1 db am Mixer-VU = DJ kann das einsetzende "Pumpen" des Limiters hören.
    + 2 db am Mixer-VU = Gesamtlautstärke wird um 2 db abgesenkt
    + 3 db am Mixer-VU = Gesamtlautstärke wird um 3 db abgesenkt

    und so weiter.

    Es soll einen Kompressor/Limiter geben, der sowas kann - leider weiss ich nicht welcher.


    ... sowas geht praktisch mit jedem digitalem Kompressor/Limiter sehr effizient.

    Beispiel:
    Vor einigen Jahren spielte ich mit einer Partyband auf dem Schloßplatz in Oldenburg.
    Da der Veranstalter wollte, daß zwei DJs über unsere Anlage "spielen", habe ich ein solches Gerät mitgebracht und in die beiden Kanäle unseres Pultes, an denen die DJ-Konsole angeschlossen war, eingeschleift.

    Natürlich fiel den beiden DJs nach einiger Zeit auf, daß da etwas "faul" war. :)
    Erste Frage: "Wieso wird das vorn nicht lauter, wenn ich meinen Master hochziehe ?"
    Meine Antwort: "Weil die Gesamtlautstärke mit einem Limiter begrenzt ist."
    Zweite Frage: "Wenn wir auflegen, möchte ich das aber nicht haben."
    Meine Antwort: "Dann müßt Ihr eine eigene Anlage mitbringen - über DIESE Anlage läuft es so und nicht anders."

    Nach einiger Zeit kam der Veranstalter zu mir: "Die DJs haben sich beschwert, weil wir ihren Sound manipulieren würden."
    Mein Kommentar dazu: "Die maximale Lautstärke wird in unserer Anlage begrenzt, damit A. die Lautsprecher nicht überlastet werden können und B. nicht so hohe Pegel gefahren werden können, um eine gesundheitliche Gefährdung der Stadtfestbesucher zu minimieren. Und: Wir hätten gerade zum letzten Thema mit DJs schon häufiger negative Erfahrungen gemacht."

    Dem Veranstalter reichte dies als Begründung - den DJs nicht.
    Für die waren wir dann "blöde Arschlöcher", obwohl der Pegel auf dem Platz bei denen immer deutlich lauter als bei unseren Live-Darbietungen war ... :wink:

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • Sound-Klinik
    • 18. Oktober 2006 um 08:29

    ... mal ganz allgemein:

    1. Wieso läßt man Leute, die von der Materie keinen Dust haben, überhaupt auf die Menschheit los ?

    2. Wieso können heute "Musiker", die weder singen noch ihr Instrument richtig spielen können, "Superstars" werden (... der "Technik" sei Dank ... :wink: ) ?

    Wenn die Kompetenz nicht vorhanden ist, dann muß diese entweder vermittelt werden oder - wenn es trotz mehrerer Versuche dann aussichtslos ist: Die Leute dürfen konsequenterweise dann nicht solche Jobs machen.
    Denn: Ohne Führerschein darf man schließlich auch nicht Auto fahren.

    Und wer meint, daß dieser Vergleich hinkt:

    BEI DEN HEUTE VERFÜGBAREN VERSTÄRKERLEISTUNGEN UND DEN ERZIELBAREN SCHALLPEGELN LIEGT EINE MASSIVE GESUNDHEITLICHE GEFÄHRDUNG VOR !

    Soll heißen: War ein DJ mit "Null-Ahnung" vor 30 Jahren lediglich ein Ärgernis, so liegt heute eine gesundheitliche Gefährdung der Besucher vor.

    Es kann doch nicht die Lösung sein, daß man Laien (DJs und Musiker mit wenig "Plan") durch ständig neue technische "Zauberkästen" in die Lage versetzen muß, Veranstaltungen zu betreuen, die ihnen eigentlich gleich mehrere Nummern zu groß sind. :evil:

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