Der wird aber tatsächlich verwendet. Die Messstelle zur Inkorporationsmessung für strahlenexponiertes Personal ("Bodycounter" ) in Düsseldorf z. B. ist tatsächlich damit abgeschirmt, um den Nulleffekt nicht durch die Kontamination mit Radionukliden aus der zivilen und militärischen Nutzung von Kernenergie zu erhöhen.
jepp - kenne ich - ebenso angewandt in der Nuklearmedizintechnik, wenn z.B. durch schwach radioaktive Flüssigkeit, die einem intravenös verabreicht wird (sich aber durch eine Halbwertszeit von paar Minuten / Viertel / Halbe Stunde oder so, dann sich auch wieder zersetzt) z.b. Tumore oder verstopfte Venen z.B. in der Positronen-Emissionen--Tomografie dargestellt werden können. Da ist es natürlich hinderlich Metalle zu verbauen, die Hergestellt wurden nach Anbeginn des Atomzeitalters, da diese ja ebenfalls schon "strahlen", was das Meßergebnis verfälschen würde.
Das sind dann zwar schon spezielle, aber nicht unwichtige, Faktoren, die den Aufwand gerechtfertigen, z.B. ein paar Tonnen Stahl vom Meeresgrund zu heben oder eine alte Walfangstation aus dem Eis auszugraben, nur um an die "nicht durch Mensch-gemachte Strahlung verunreinigte Metalle" ranzukommen...