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Beiträge von micha255

  • Preamps mit Speaker-Simulation für PA u. Live-Recording

    • micha255
    • 5. Dezember 2007 um 18:07

    @all: das Versenken der Amps im Bühnenboden ist bei uns "dank" einer Echtholz-Parkettbühne alles andere als ein Kinderspiel - und die Amps Backstage zu positionieren halte ich für recht unpraktisch, wenn man "mal eben" was nachregeln will.

    @ oTon: Das Gerät hatte ich bis jetzt noch nicht entdeckt, klingt von den Tests her ja sehr interessant, leider auch mehr wie doppelt so teuer als der Rest - aber wenn es das Geld wert ist... Ist es der erste Speaker-Emulator den Du getestet hast?

    audibo: Danke für den Link, leider kann ich ausgerechnet diesen Test aber auf der Seite nicht anklicken (Vergleich Gitarren-DI/Loadboxen), klappt das denn bei Dir?

    LG
    Michael

  • Preamps mit Speaker-Simulation für PA u. Live-Recording

    • micha255
    • 4. Dezember 2007 um 19:26

    Hallo,
    tja, dieses Thema passt vielleicht nicht ganz in dieses Verzeichnis, aber doch zumindest am Rande - ich bitte also etwas um Nachsicht, da ich keine passendere Alternative fand!
    Also: Der Hauptveranstaltungssaal meines Arbeitgebers (500 Plätze), in dem regelmäßig Live-Musik-Events stattfinden, wird vollständig auf In-Ear-Monitoring umgestellt.
    Zu diesem Zweck ist es für die Musiker natürlich wichtig, ihre Instrumente möglichst authentisch über In-Ear hören zu können. Bei der Akustik-Gitarre fiel unsere Wahl auf den Radial/Tonbone Vorverstärker (PZ-Pre), den wir bereits testen konnten. Der Bass wird über eine vorhandene Bass-Di-Box abgenommen.

    Die schwierigste Aufgabe ist nun, die E-Gitarre so abzunehmen, dass sie ein optimales In-Ear- als auch Recording-Ergebnis bringt, denn einige unserer Aufnahmen werden anschließend als CD produziert. Unser leitender Tonmeister wünscht eine Lösung, bei der die Gitarrenamp-Lautstärke auf der Bühne komplett abgedreht werden kann, so dass fast nur eine Powerbreak / Silencer – Version mit Speaker-Emulation in Frage kommt (unser Haupt-E-Gitarrist will zudem auch nicht auf seinen Fender-Amp verzichten, geschweige einen Modelling-Effekt verwenden).

    Nach etwas Recherche bei anderen Tontechnikern und im "schönen WWW" habe ich folgende Lösungen gefunden:

    Palmer PDI-03
    Palmer PGA-04
    THD HotPlate
    TAD Silencer
    KOCH AMPS LB120-II/8
    Sequis Motherload
    Groove Tubes SEII

    Zunächst mal zu ersten 5 Geräten, die alle in einer fast identischen Preisklasse um die 500,- EUR liegen:

    Die bevorzugte Stilrichtung unseres Gitarristen sind cleane, bis bluesig-angecrunchte Stratocaster-Sounds, die sehr nach Dire Straits klingen. Von daher sind dieses auch seine bevorzugten Gitarren, gespielt über Deluxe Reverb oder Blues Deluxe. Nun aber zu den eigentlichen Fragen:

    1) Welches der obigen Geräte würden Ihr aus Eurer Praxiserfahrung für unsere Zielrichtung (authentischer In-Ear- und Recording-Sound) am Optimalsten finden? Einige Leute sagten mir nun, dass nicht jeder der obigen Emulatoren für jeden Sound optimal geeignet ist, da höre ich viel Widersprüchliches, welcher nun für eher „softe“ Bluessounds und welcher eher für HM-Ambitionen geeignet ist (wobei ein Teil was direkt alles abdeckt natürlich das Beste wäre). Ich selbst habe leider keines der Geräte in der Praxis erlebt.

    2) Hatte jemand hier mal die Möglichkeit, auch die Modelle Sequis Motherload und Groove Tubes SEII zu erleben, sind diese – da ja deutlich teurer - auch qualitativ erheblich besser? (Oder könnt Ihr auch noch ein ganz anderes Gerät ähnlicher Bauart empfehlen?)

    Danke für jeden Tip - auch wenn Ihr ggf. nur mit einem der Geräte Erfahrungen gemacht habt!

    Viele Grüße
    Michael

  • SM57 vs. e906. Rechtfertigt sich der Aufpreis des e906?

    • micha255
    • 19. März 2007 um 18:05

    Hi Robin,

    früher kam bei mir oft das SM57 in die engere Wahl, heute nehme ich (wenn's, wie bei uns in der Halle, Shure sein soll) nur noch das Beta 57. Solltest Du zumindest mal angetestet haben, der Sound ist voller, noch feedbacksicherer und weit flexibler, da z.B. auch gut für Bäser und Drums zu nutzen; auch ist das Teil wirklich "unkaputtbar". Selbst als Gesangsmik kannst Du es bei etwas Korrektur gut nutzen - wobei das SM57 wohl nur bei recht exzentrischen Sängern wie Lemmy (Motörhead) beliebt war. (Wir reden jetzt mal nicht von der Nutzung des SM57 als US-Präsidenten-Mik, denn Bush u. Co. haben ja eher weniger damit gesungen...)

    Grüsse
    Michael

  • Shure WBH 54B - Fehlkonstruktion ?!

    • micha255
    • 14. März 2007 um 19:04

    @ Elias:
    Jau, das ist - wenn ich noch mal drüber nachdenke - auch der Hauptkritikpunkt bei uns gewesen. Öfters sagte mir unser 2. Techniker schon: "So ein Mist, dass das Röhrchen absolut nicht fexibel ist" (wie z.B. bei AKG od. anderen). Man muss im Grund einen genau passenden "Idealkopf" haben, damit das Mik da zu sitzen kommt, wo Jürgen es beschreibt (und dann auch gut klingt). Bei mir selbst z.B. passt es ganz gut, bei Sängerinnen hat es bis jetzt aber noch nie gescheit gepasst.
    Und der andere Punkt ist, dass die Klemme schon jetzt nicht mehr richtig hält.

    Viele Grüsse
    Michael

  • Shure WBH 54B - Fehlkonstruktion ?!

    • micha255
    • 13. März 2007 um 18:28

    Hallo Jürgen,

    nein wir nehmen schon immer den Windschutz dazu. Nur für eine TV-Aufzeichnung hatten wir mal aus optischen Gründen den Windschutz des Beta 53 aufs 54 gesteckt, das war natürlich nicht brauchbar, da es noch empfindlicher wurde.
    Wir hatten zwar schon kurzfristig brauchbare Ergebnisse, der Haken ist nur, dass wenn man gerade eine gute Position gefunden hat, der Sänger pötzlich ein paar "Sportübungen" auf der Bühne macht - und schon ist die Idealposition wieder hin, da sich der Arm recht leicht verstellt.
    Vorletzten Samstag hing dann der Windschutz des 54 einer Sängerin irgendwann ganz unter Nase - bis ihr unser Techniker entnervt ein Beta 86 (Funk) in die Hand drückte.
    Es kann aber schon sein, dass das Beta 54 trotzdem noch weniger Umgebungsgeräusche aufnimmt, denn einen direkten Aufnahmevergleich haben wir bis jetzt nicht gemacht.

    Solltet Ihr mal einen zusätzlichen Filteraufsatz o.ä. für das 54 anbieten, lasst es uns wissen!

    Viele Grüsse
    Michael

  • Shure WBH 54B - Fehlkonstruktion ?!

    • micha255
    • 12. März 2007 um 20:11

    Hallo Jürgen,

    Zitat

    Generell darf das Mikrofon nicht vor dem Mund platziert werden. Maximal im Mundwinkel ... eher noch etwas weiter weg.

    Das war auch die einzige - mittelmäßige - Lösung die wir gefunden hatten (wobei es sich je nach Kopf aber gar nicht so positionieren lässt), nur: wenn das Mik SO positioniert ist, macht es eigentlich kaum noch Sinn, denn dann liefert das WBH 53 einen zumindest gleich guten Klang.
    Der Grund, warum wir überhaupt ein WBH 54 mit ins Sortiment genommen hatten, war, Sängern mit lautem Umgebungssound (z.B. Drummern) ein gutes Headset mit möglichst geringer Nebengeräuschanfälligkeit bieten zu können. Das wäre ja auch gegeben, wenn man das Mik möglichst nah am Mund plazieren könnte. Diese Platzierung macht aber mit dem WBH 54 nur Sinn, wenn man in der Hörspielsparte Gewitter oder Ähnliches erzeugen möchte... :)
    Wenn man es aber dann dort plaziert, wo Du es beschreibst (und wo die Kapsel des WBH 53 ja auch prinzipiell ihren Platz hat), ist aber der gewünschte Effekt des WBH 54 (weniger Umgebungsgeräusche) geringer, da man das Mik dann zum einen empfindlicher einstellen muss und zum anderen die Charktieristik der Kapsel auch viel Sound "neben" dem Sänger mit auffängt.
    Oder nutzen wir das Teil für die falschen Zwecke?
    Viele Grüsse
    Michael

  • Shure WBH 54B - Fehlkonstruktion ?!

    • micha255
    • 9. März 2007 um 17:31

    Hallo!
    Wer hier in diesem Unterforum etwas mitliest, weiss, dass wir unsere Veranstaltungshalle in Köln komplett mit Shure-Drahtlostechnik ausgerüstet haben; so lag es nahe, direkt auch die (vom Anschluss her) passenden Shure Headssets der WBH 53/54 Reihe (= Beta 53/54) für Moderation, Kleinkunst u.ä. zu wählen.
    Nun haben wir 8 Monate mit beiden Headset-Versionen hinter uns, quasi im Dauerbetrieb. Mein Fazit:

    Shure WBH 53 (=Beta 53) - spitze, super Klang, für eine Kugelcharakteristik sehr rückkopplungsarm, sehr wenig Nebengeräusche.

    Shure WBH 54 (= Beta 54) - so gut wie untauglich - für mich eine echte Fehlplanung! (Jedes AKG-Billig-Headset bietet einen besseren Sound).

    Der Grund:
    die Kondensatorkapsel mit Supernierencharakteristik ist scheinbar fast untauglich um Sprache oder Gesang ohne ständige - mehr als störende - Nebengeräusche durch Pop-Laute und Atemgeräusche zu übertragen (je nach Sänger / Redner kaum anhörbar!).
    Unsere beiden Techniker haben in den letzten Monaten alles versucht um durch andere Positionierung z.B. diese lästigen Nasenschnauber zu umgehen, meist aber ohne Erfolg (da es sich auch nur schwer positionieren lässt).
    Offensichtlich war Shure dieses Problem ja auch schon wärend der Entwicklung aufgefallen, denn sie verpasstem dem Beta 54 wohl nicht ohne Grund einen enormen Windschutz für das kleine Mik. Doch selbst mit diesem Tennisball vor (oder neben) dem Mund ist bei uns keine störungsfreie Gesangs- oder Sprachdarbietung möglich.

    Daher hier meine Frage: Gibt es irgend jemand von Euch, der ein WBH 54 / Beta 54 einsetzt und damit zufrieden ist? Wenn ja - was sind Eure Tricks?

    Viele Grüsse
    Michael

  • Suche Alternative zu IN-EAR-Ohrhörern (für Drums)

    • micha255
    • 13. Februar 2007 um 17:57

    Vielen Dank für die vielen guten Tipps!
    Wenn ich das hier mal zusammen fasse, gibt es zwei Favoriten:
    Ein absolut geschlossenes System (ohrumschließend), oder ein aufliegendes - aber dennoch geschlossenes - System wie der HD25. Wie so oft ist dann, was für den einen Nachteil ist, für den andern Vorteil, also hier:
    ohraufliegend-geschlossen: etwas mehr Umgebungsgeräusche (kann je nach dem positiv oder negativ sein, aber da der HD25 dennoch geschlossen ist, doch wohl eher zu vernachlässigen - oder?), weniger "kochende" Ohren (ich kenne keinen, der letzteren Punkt negativ finden würde... :) )
    ohrumschließend-geschlossen: alles dicht, ggf. noch mehr Druck bei weniger Lautstärke, kochende Ohren.
    Warum hat eigentlich keiner (der Umgebungsgeräusche wünscht) ein offenes oder halboffenes (ohrumschließendes) System wie den HD 580 (Sennheiser) empfohlen? Ist offen oder halboffen für Drums gänzlich ungeeignet?
    Gruss
    Micha

  • Suche Alternative zu IN-EAR-Ohrhörern (für Drums)

    • micha255
    • 8. Februar 2007 um 21:44

    Hallo,

    bis auf zwei Sidefills haben wir das Monitoring in unserer Halle voll auf In-Ear umgestellt. Leider beschweren sich immer wieder Drummer (sonst eigentlich niemand), dass sie mit den In-Ear-Ohrhörern Shure E3 etc. nicht klarkommen. Sie wollen teilweise wohl einfach keine "Stöpsel" im Ohr, sondern am liebsten ein geschlossenes System um die Ohren (spricht einen typischen Kopfhörer) oder zumindest ein System, was nur AUF den Ohren anliegt und nicht im Ohr steckt. Gibt es sowas von der Impedanz her passend zu den typischen In-Ear Empfängern wie Shure P4T? Kann mir jemand Bezugsquellen nennen?
    Viele Grüsse
    Michael

  • Generelle Störungen bei SHURE PSM400 - In Ear - Monitoring?

    • micha255
    • 29. Dezember 2006 um 19:35

    4Art:
    Ich bin zwar gerade am Packen aber gerne noch eine Antwort:
    Der "nächste CD-Player" ist ein Recorder von Tascam (CDRW-900), er ist ca. 40-50 cm entfernt - zu nah?
    Michael

  • Generelle Störungen bei SHURE PSM400 - In Ear - Monitoring?

    • micha255
    • 28. Dezember 2006 um 18:02

    @ all:
    Ich bin beruflich für eine Woche in Bayern (nein nicht zum Skifahren...). Danach werde ich mich direkt daran machen mal einen Test ohne die SLX-Strecken durchzuführen. Obwohl ich es ehrlich gesagt kaum glauben kann, dass diese an dem Sound schuld sind. Ähnlich wie Jürgen, würde ich von der Logik her eher angenommen haben dass das P4T ggf. die SLX stört - als umgekehrt, da die Taschensender der SLX ja über 15 Meter vom In-Ear-System entfernt sind.
    Ich befürchte leider auch eher Störungen von außen. Von Shure habe ich die Liste mit DVB-T-Sendern in NRW bekommen, demnach dürfte es aber im KE-Frequenzbereich gar keine Sender geben... Weiß jemand auf welchen Kanälen in Köln DVB-T läuft? Es kommen wohl drei "äußere" Störquellen in Frage: 1) Wir sind mitten in einem Industriegebiet (Richtfunk o.ä.?); 2) wir sind ca. 100 m von einem Sendemast in Köln-Wahn (alter Wasserturm, wem das als Kölner was sagt) entfernt, keine Ahnung was von dort alles ausgestrahlt wird; dann kommt 3) natürlich noch der Flughafen dazu, der ca. 2km entfernt ist.
    Also - sicher ein Gebiet mit "etwas" mehr E-Smog...
    Da es ja von Shure (lt. Jürgen) offensichtlich keine Antennenverstärker gibt: Gibt es sowas von Fremdanbietern? Früher habe ich sowas als R+F-Techniker auch mehrfach selbst gebaut, das wäre ja auch noch eine letzte Lösung - oder?
    Also, ihr könnt Euch ruhig weiter melden, ich bin nur ab morgen mal kurz unterwegs (s.o.) und melde mich dann wieder!
    Michael

  • Generelle Störungen bei SHURE PSM400 - In Ear - Monitoring?

    • micha255
    • 22. Dezember 2006 um 01:17

    PS: Die andere für mich noch irgendwo denkbare Erklärung wäre, dass der SHURE UA844E ggf. den P4T stört.
    Da die SLX und das P4T im gleichen Rack montiert sind (aber natürlich mit viel Abstand - alle SLX samt UA844 ganz oben, das P4T fast ganz unten - mit einem Abstand von 12 HE) kann die PA 705 nun mal nur ca. 3 Meter vom UA844 entfernt betrieben werden, denn Shure rät ja wiederum aus Verlustgründen auch möglichst davon ab, ein längeres Kabel als das mitgelieferte 3m-Kabel zu benutzen.

    Andere Frage: Würde ein PA765 Combiner das Signal etwas verstärken oder gäbe es sonstige geeignete Antennenverstärker für das P4T?

    Michael

  • Generelle Störungen bei SHURE PSM400 - In Ear - Monitoring?

    • micha255
    • 21. Dezember 2006 um 20:28

    Hallo, und danke für alle Meldungen!
    Jürgen schrieb:

    Zitat

    So wie ich das nun mitbekommen habe ist das Rauschen schon da, wenn ihr nur eine Strecke PSM400 aufbaut. Es kann also davon ausgegangen werden, dass kein anderer störender Funk am Start war.


    Richtig - abgesehen von min. vier SLX-Strecken, die natürlich immer laufen, alle im R5-Band.

    Zitat

    Du schreibst, dass Du auch schon verschiedene Frequenzversionen - und damit unterschieldiche Hardware - ausprobiert habt. Es kann also auch ein Defekt des Gerätes ausgeschlossen werden.


    Zunächst erhielten wir eine Falschlieferung, eine alte KE-Version des P4T mit festmontierter Antenne an der Frontseite. Da ihr dann keine KE-Versionen mehr auf Lager hattet, hatte Frau Porlou uns zunächst eine MN-Version geschickt, zu der Herr Stellmacher uns eine Frequenzberechnung machte, damit das P4T sich nicht mit den SLX ins Gehege kommt. Vor einem Monat haben wir dann endlich die lang erwartete KE-Version mit BNC-Anschluß bekommen. Alle drei Geräte konnten wir also mit den entsprechenden Empfängern testen. Alle hatten den gleichen verrauschten Sound, bei zwei Systemen konnten wir zudem obigen "Hubschrauber-Sound" hören.
    Einzige Gemeinsamkeit ist, dass natürlich immer die SLX parallel laufen, da wir sämtlich drahtgebunden Miks abgeschafft haben.

    Zitat

    Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass das Eingangssignal nicht schon verrauscht ist (das könnte man mit dem Kopfhörer-Ausgang an dem P4T mal checken) und richtig gepegelt.


    Natürlich, alle Mik-Eingänge laufen zudem durch ein Noise-Gate, was vor die AUX-Wege geschaltet ist. Über unsere 4000 Watt Saal-PA ist quasi KEIN Rauschen zu hören, auch nicht über PFL etc.. Das Siganl am Kopfhörerausgang des P4T ist auch ABSOLUT rauschfrei.

    Zitat

    Das einzige was ich Dir noch raten würde. Baue doch nochmals ein System auf. Lasse die beiligende Antennen am P4T. gehe mit einem vernünftigen Signal in den Sender und höre das Signal am Sender ab. Dann im Empfänger testen.

    Haben wir schon gemacht. Es tritt das gleiche Phänomen wie bei der Richtantenne auf: Bei einer Entfernung die unter drei Meter geht, ist das Signal quasi rauschfrei. Ab 3 Metern nimmt das Rauschen aber exponential zu. Auf der Bühne (18 Meter von der Richtantenne entfernt) ist teilweise NUR noch Rauschen zu hören, wenn ein Musiker sich falsch hinstellt. Alle suchen ständig nach den "Flecken", wo der Empfang noch brauchbar ist. Das kann doch wohl kaum allein an hustenden Flöhen liegen - oder :) ?

    Zitat

    Mit welchen Ohrhörer arbeitet ihr eigentlich?


    Shure-E3

    Noch was. Wir sind ca. 2km vom Tower des Köln/Bonner-Flughafens entfernt, kann das ein Hintergrund sein?

    Viele Grüsse
    Michael

  • Generelle Störungen bei SHURE PSM400 - In Ear - Monitoring?

    • micha255
    • 20. Dezember 2006 um 16:06

    Hallo,
    geplant sind drei Strecken, da bis jetzt aber nicht mal eine Strecke fehlerfrei läuft, und um möglichst viele Fehlerquellen auszuschließen, haben wir bis jetzt nie mehr wie einen P4T gleichzeitig in Betrieb und alle P4R (Empfänger) auf den gleichen Kanal eingestellt!
    So haben wir auch den bestellten PA765 Combiner noch gar nicht angeschlossen. Eigentlich ist das Setup so einfach, dass es kaum noch Fehler geben sollte:
    1 x P4T - an das orginal 3 m Shure-Antennkabel - an PA705 - fertig.
    Die PA705 steht 3 Meter vom Antennensplitter der vier SLX (SHURE UA844E mit 2 x SHURE UA820A) entfernt.
    Die P4T arbeiten im Frequenzband KE (Kanal 67-70), alle SLX-Strecken im R5-Band (Kanal 62 - 64), so dass auch es doch auch hier wohl nicht zu eng werden kann.
    Und von den extremen zeitweisen Störungen noch mal zum generellen starken Grundrauschen: cookie, Du schreibst:

    Zitat

    Prinzipiell ist erst mal kein höheres Rauschen gegenüber anderen Systeme zu erkennen.


    Da ich vorher nie mit In-Ear zu tun hatte: Was ist denn bei In-Ear an Rauschpegel in etwa normal? Ich war etwas vom quasi rauschfreien Betrieb der SLX ausgegangen (zugegeben mit Diversity). Aber als ehemaliger R+F-Techniker hätte ich z.B. keinem Kunden einen Tuner mit diesem Grundrauschen anbieten können, selbst Musiker bei uns fragten mich daher auch schon ob das Rauschen normal sei. Wie gesagt - besonders im Stereobetrieb.
    Ist das normal?
    Michael

  • Generelle Störungen bei SHURE PSM400 - In Ear - Monitoring?

    • micha255
    • 20. Dezember 2006 um 01:12

    Hallo liebe Kollegen!
    nachdem ich für meinen Arbeitgeber alle Mikros unserer Veranstaltungshalle auf drahtlos umgestellt habe - mit Shure SLX (übrigens bis auf einen defekten Sender zur vollen Zufriedenheit), hatte uns diese Erfahrung dazu verleitet, gleiche Qualität auch von den Shure - In Ear -Systemen zu erwarten. Da wir auch hier Mehrkanalbetrieb planten, haben wir uns für das PSM 400 System entschieden, da hier z.B. eine separate (Richt-)Antennenmontage möglich ist.
    Die Erwartungen waren groß, die Enttäuschung um so größer.
    Seit Anfang November versuchen wir nun einen störungsfreien In-Ear-Betrieb zu erzielen - bis jetzt ohne jeglichen Erfolg. Wir haben mittlerweile 3 PSM 400 Systeme getestet - in unterschiedlichsten Frequenzbändern und Kanälen, mit original Shureantennenkabel und Shure PA705 Richtantenne. Das Ergebnis:
    Im Stereo-Betrieb ist IMMER ein deutliches Grundrauschen, was zudem noch unregelmäßig stärker und schwächer wird, zu hören.
    Nur wenn man näher als ca. 3 Meter an die Richtantenne herangeht, nimmt das Rauschen ab.
    Im Mix-Mode-Betrieb ist das Rauschen etwas schwächer aber ebenfalls immer hörbar.
    Zudem kommen unregelmäßig so starke Störungen hinzu, das eine Band am letzten Samstag sich die Ohrhörer entnervt heraus riss und wir in Minuten noch Wedges installieren mussten. Dieser Effekt ist fast immer der Gleiche: Zusätzlich zum Grundrauschen ist plötzlich ein Geräusch zu hören, als wenn ein Hubschrauber landet ("Flap Flap Flap").
    Hat jemand von Euch vielleicht schon ähnliche Effekte mit Shure In-Ear-Monitoring erlebt?
    Zweiteren Effekt könnte man ja ggf. auf irgend eine externe Störquelle schieben (was?), aber das generelle nervende Grundrauschen (wie bei einem schlecht eingestellten Radiosender) doch wohl nicht - oder?
    Danke für jeden Tipp!

    Viele Grüsse
    Michael

  • JBL SRX712M vs. Fohhn XT-33/XT-4

    • micha255
    • 17. November 2006 um 12:59
    Zitat

    Midas wrote: Bei welcher Lautstärke hast du dir die Boxen angehört und an welcher endstufe?

    es ist gut möglich das die xt-33 bei "zimmerlautstärke" etwas ausgewogener klingt, und bestimmt dank des 1"ers "seidigere" höhen bringt. die xt-33 müsste auch laut noch gut klingen wenn sie an einem XS-4 betrieben wird.

    @Midas: Die JBL wurden mit Crown-Endstufen getestet, die XT-33 mit XS-4.
    Ich glaube tatsächlich, dass der Controller der XS-4 die XT-Boxen erst mal richtig zur Geltung bringt.
    Anderseits glaube ich auch, dass wir von ziemlich verschiedenen Anforderungen sprechen.
    Bei uns sind keine "Rockpalast"-Pegel gefragt, sondern es ist eher dezente Club-Musik mit kleinem Equipment angesagt. Vieles läuft mit Akustik-Instrumenten, wenn auch nicht unplugged. Ich glaube Susanne Vega u. Co. wäre mit Fohhn besser bedient als mit JBL. Wobei ich nicht sagen will, dass Rockiges mit den XTs nicht geht. ich habe erst vor zwei Wochen eine dreiköpfige Frauen-Rockband mit echt Power über Fohhn-Boxen gehört, gefiehl mir Bestens - wenn auch keine extremen Pegel angesagt waren.
    Viele Grüsse
    Michael

  • Soundvergleich fuer vier Aktiv-Sets (5000,- EUR)

    • micha255
    • 10. November 2006 um 14:02

    4Art:
    Seeburg ist sicher gut, war bei mir nur nicht mehr vom Budget her drin:

    TSM 10: 1142,- x 2 (lieber sogar TSM12 = 1700,-)
    TSM Sub+: 2064,- x 2

    Ich komme da auf min. 6.400,- das ist doch "leicht" über den Rahmen hinaus.

    Oder gibt es neuerdings einen "Discounter" der Seeburg im Angebot hat?

    Grüsse
    Michael

  • Soundvergleich fuer vier Aktiv-Sets (5000,- EUR)

    • micha255
    • 10. November 2006 um 00:47

    4Art:
    Ich bin ja ein Freund von GEM - E-Pianos, aber Lem-Aktivboxen habe ich noch nicht gehört.
    Aber: 44 Kilo für ein "Top" ist ja der Knaller - muss das wirklich sein?! Sowas ist ja ohne Hilfe kaum noch aufzubauen - von dem 60 Kilo Sub gar nicht zu sprechen.
    Ist der Sound echt besser wie bei obigen Systemen, so dass es die Schlepperei wert wäre?

    Gruß
    Michael

  • Soundvergleich fuer vier Aktiv-Sets (5000,- EUR)

    • micha255
    • 9. November 2006 um 16:50

    Hallo!
    Ich habe den Auftrag ein PA-Set (selfpowered) für 5000,- EUR zusammenzustellen, also nicht gerade viel Budget, aber ich denke es wird dennoch passen. Es soll zu 80% in einer ca. 350 qm Halle mit bis zu 300 Personen eingesetzt werden (kleine Bands und Kleinkunst).
    Von den Anforderungen her (aktiv, nicht geflogen) habe ich in diesem Preisbereich nun vier Systeme in die engere Wahl gezogen:

    1) EV SxA360 / SbA760 (je 2Stk.) System - ca. 4600,-

    2) KME CSA 400D / CBA700D (die neuen 15") (je 2Stk.) - ca. 5200,-

    3) C-Sound RD 12/2NEO (ebenfalls nun Voll-Neodym) / DDAS 1000 (je 2Stk.) - ca. 4700,-

    4) Fohhn Xperience IV (2xXT33/1xXS-4) - ca. 5000,-

    Meine Frage: Habt ihr zwei oder mehr diese Kombinationen schon mal IM VERGLEICH hören können? (Ich bis jetzt nur einzeln, was einen Vergleich sehr schwer macht, erst recht bei unterschiedlichen Mischern etc..)

    Welches Set würdet Ihr bevorzugen?

    Sonstige Vorschläge (Budget sollte gut ausgeschöpft sein, aber nicht weit darüber)?

    Grüsse
    Michael

  • JBL SRX712M vs. Fohhn XT-33/XT-4

    • micha255
    • 8. November 2006 um 12:34

    4Art:
    Hi, ich habe mir gerade mal die Datenblätter und Beschreibung angesehen, das allein hat schon mein echtes Intresse geweckt - klingt wirklich gut - und erstaunlich preiswert dazu, wenn man mal allein die Einzelteile hochrechnet!

    Schade dass es hier keinen gibt der die Teile schon mal gehört hat - oder doch? Bitte melden!!!

    Würdet Ihr es für eine brauchbare Lösung halten die NEO-Tops mit dem Fohhn XS-4 Bass zu kombinieren (könnte noch einen günstig bekommen)?

    Grüsse
    Michael

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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