hallo Timo,
versuch mal hier dein Glück kann aber nicht sagen bei wieviel Raummetern die Anfangen zu liefern ![]()
hallo Timo,
versuch mal hier dein Glück kann aber nicht sagen bei wieviel Raummetern die Anfangen zu liefern ![]()
...meinst Du jetzt höhere Stative???
:lol:
Danke für die Ermunterung!
Thorsten
Hi,
lol,
hamwerauch:
http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=0&act=8&act_sub=24&artid=1041&spr=DE&typ=u
Manchmal denk ich, wir haben praktisch alles...
:oops:
Übrigens (fast noch mehr oT): wer sich die 1 HE-Player mal live in Frankfurt anschauen möchte, findet uns nach der Umstrukturierung der Prolight in Halle 8.0 Stand A32 - wir freuen uns auf den Besuch!!!
Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik
Hi Andi,
was die Bewertung der Bedienkompetenz für Audio-Geräte hinter dem Tresen angeht, haben wir sicherlich ähnliche Erfahrungen gemacht (obwohl ich da auch schon kleine DJ-Talente erlebt habe...sehr, sehr selten!).
Nun hängt das meiner Einschätzung nach nicht nur mit einem zu befürchtenden "Blond" der Kräfte zusammen, sondern auch mit dem Job: schnell, laut, schmutzig und nass. Das ist vielleicht nach Feierabend lustig, aber vorher...
Hast Du Dir mal die Größe der "Bedien-Oberfläche" des Cowon angesehen? Hm.
Da bin ich mir nicht so sicher, wie schnell das Ding ungewollt ratzfatz in den Tiefen der Systemeinstellungen steht. Ob das wirklich bediensicherer ist als die Knöpfe eines sehr CD-Player ähnlich aufgebauten MP3-Players?
Nur damit wir uns nicht missverstehen: gerade weil ich mindestens weitgehend Deiner Meinung ob der ergonomischen und funktionalen Erfordernisse eines solchen Gerätes bin, bin ich mir unsicher, wie so ein Mini-Media-Playerchen, das schon wegen der Erreichbarkeit der seitlichen Slots bestenfalls auf die Schranktür aufgeklettet oder in eine Schublade gelegt werden kann, da besser gehen soll.
Kommt aber ja vielleicht auf einen Versuch an.
Mit besten Grüßen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL
Hi,
nur der Vollständigkeit halber, weil oben zwar auf ein Gerät unserer passenden Linie, nicht aber auf die optimale Lösung für die Anfrage hingewiesen wurde:
- mit Sicherheit einfach genug zu bedienen
- mit Volume
- mit 12-Netzteil-Anschluss
- klein
- da SD-Slot, keine relevante Speicherbegrenzung mehr
- kann sonst nicht viel (die mitgelieferte FB kann man auch weglegen)
http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=7317&spr=DE&typ=full
Der Preis sollte angesichts einer angemessenen Händlermarge und 3 Jahren Gewährleistung auch bei gewerblicher Nutzung nicht so das Problem sein.
(der CD-110T, auf den weiter oben freundlich, aber nicht ganz passgenau hingewiesen wurde, ist übrigens ein recht erfolgreiches Gerät - trotz der hier vergebenen "Note"
)
Mit besten Grüßen aus dem tauenden Bremen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL
Zum Einen - ja!
Das besondere Verhalten von Line-Arrays (richtigen und langen) wird aber eben auch dadurch erreicht, dass jedes Element für sich vertikal so gerichtet arbeitet, dass außerhalb der Achse möglichst gar kein Schall existiert (Ist natürlich in den meisten Fällen nur die blanke Theorie.). Dann kommt es auch nicht zu relevanten Interferenzen, sondern die Einschnürung der Directivity entsteht durch Bündelung. (Dass auch in Horntrichtern (andere) Interferenzen entstehen, erschwert die Betrachtung ein wenig - ist aber nunmal leider so...)
Den gleichen Effekt hat man bei Tonsäulen, die nur mit Breitbändern bestückt sind, bei sehr hohen Tönen, die jede Membran für sich betrachtet in Abhängigkeit von deren Durchmesser schon stark bündelt.
Insofern hängt der Umstand Interferenz- oder Bündelungs-Directivity eben auch von der "Binnengestaltung" des Systems ab. Deshalb habe ich oben eben auch geschrieben, dass Hörner für Line-Arrays komplett Pflicht sind. Sonst sind sie (also die meisten angebotenen...) eh nur groß geratene Tonsäulen !
Die meistens am wichtigsten empfundene (und am stärksten beworbene) Eigenschaft von Arrays ist aber eben die behauptete Reduktion des Schalldruckverlustes von nur 3 dB pro Entfernungsverdoppelung. Das funktioniert breitbandig aber eben nur, wenn am Hörplatz bzw. in der zu beschallenden Entfernung das Array als Linienschallquelle wirkt. Dies wiederum setzt eine Länge der Schallquelle von mindestens 0,7 x Distanz voraus. Sooo viele 21 Meter lange Arrays für 30 Meter Reichweite kenn ich jetzt grad gar nicht...
Die meisten realen Beschallungen mit Arrays wirken mit einer ganz normalen Mischung aus Direktschall, Interferenzen im Mitteltonbereich und teilzylindrischer Abstrahlung erst bei sehr hohen Frequenzen, also deutlich über 1k, teilweise höher. Das muss nicht schlimm sein, wenn das Curving und das Equalizing überall für vernünftige Kompromisse sorgen. Aber mit dem propagandierten akustischen Traum-Verhalten einer Linieschallquelle hat das alles nichts zu tun. Und bei 1,50-Meter-langen Stangenlautsprechern schon gar nicht.
(Ich winde mich immer noch bei dem ganz anders gemeinten Vergleich von Mechwerkandi. Dass ein L-Ray Assoziationen mit falsch beworbenen anderen Produkten weckt, muss ich wohl als geschehen akzeptieren - aber im Gegensatz zu dem besonders wenig geschätzten Wettbewerber
behaupten wir an keiner Stelle, die Physik mit unseren Produkten aushebeln zu können. Da sehe ich uns nicht vergleichbar, sondern geradezu im Gegensatz...)
So, nu ist für mich erstmal wieder Schluss mit dem Dauerposten...andere Arbeit ruft.
Wie gesagt: Schallabstrahlung von Autobahnen, Pipelines und so mal anschauen, Bauphysik/akustik roolz!
Mit besten Grüßen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik MONACOR INTERNATIONAL
Hi Jens,
Allheilmittel gibt es nicht. Da sind wir uns zweifelsfrei einig.
Dass sogenannte Line-Arrays (beschallungstechnisch also Lautsprecher, die einen nennenswerten Mittel- und Hochtonanteil auch über eine Strecke über einige wenige Meter hinaus in Form einer näherungsweisen Zylinderschallquelle (in Wirklichkeit meist ja höchstens und gewollt max. ein drittel Zylinder) "abstrahlen") auch massenhaft Probleme mit sich bringen - das sehen wir wohl auch beide so. (Letztlich gibt es durch die Dinger auch immer mehr Anwendungen, bei denen spätestens im hinteren Bereich des Auditoriums nur noch Geplärre herrscht - aber schön laut eben...)
Über den Grenzbereich/Unterschied zylindrischer Wiedergebebereich vs. kugelförmig abgestrahlter Frequenzbereich und die Folgen schweigen sich die Marketingstrategen der vielen zu kleinen "Line-Arrays" ja auch trefflich aus.
Achtung: Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass in diesem Forum nochmal so grundlegend anfassen zu müssen aber aus gegenem Anlass. Alle, die sich mit abstrahlakustischen Grundlagen verschiedener Lautsprecher ausreichend beschäftgt haben, bitte aufhören zu lesen, weil bestimmt langweilig!)
Um es nochmal ganz deutlich und auch zum wiederholten Mal zu sagen: Das L in L-RAY steht nicht für Line sondern für Loudspeaker. Ich bestreite von Beginn des Verkaufs an, dass selbst mit 3 oder 4 L-RAYs untereinander eine nennenswerte Line-Array-typische Directivity erreicht werden kann - ebenso wie ich bestreite, dass in einem nennenswerten Frequenzbereich in nennenswerter Entfernung irgendein anderes Array, geschweige denn die gerade ganz neu erfundenen Tonsäulchen auf Aktivsubwoofer mit weniger als 2-stelligen Meterzahlen Länge die berühmten reduzierten 3dB Pegelverlust statt 6 auf Entfernungsverdopplung zeigt. Wenn überhaupt, tritt das überflüssigerweise eher im Nah- und Mittelfeld auf oder eben nur bei so hohen Frequenzen, dass es schon nach 20 Metern ekelhafte tonale Verschiebungen gibt, weil die Präsenz überrepräsentiert ist.
Nur wirklich großformatige Arrays mit entsprechend konsequenten Hornkonstruktionen im gesamten Mittel- und Hochtonbereich und einer wirklich cleveren (akustischen) Bass-Ausstattung der gesamten zu beschallenden Fläche erlauben hier wirklich durchgängige Vorteile z.B. gegenüber eher traubenförmigen Clustern und Delays.
Das L-Ray ist weder horngeladen noch lang genug, um jenseits drei, vier Metern im echten Mitteltonbereich überhaupt eine Teil-Zylinderwelle zu erzeugen. Die Directivity des L-RAY (und der ganzen anderen vergleichbar kurzen Arrays und vor allem der aktuelle boese-ähnlichen Tonsäulenkonstruktionen) ist eben (vertikal) genau die einer braven, alten, oftmals verpönten und dauernd gebrauchten Tonsäule. Sie ergibt sich nicht aus einer zylindrischen oder teilzylindrischen Schallverteilung, sondern aus einer brettharten Interferenzbildung außerhalb der Hauptabstrahlachse (ungecurvt). Je länger das Array/die Säule, um so tiefer die Grenzfrequenz der vertikalen Einschnürung und um so enger der vertikale Abstrahlbereich, der ohne Auslöschungen bzw. Pegelreduktion vorliegt. Auch das führt zu tonalen Verschiebungen, nämlich einer Betonung des Grundtonbereiches resp. einer Präsenz/Brillanz-Senke außerhalb der Hauptabstrahlrichtung. Klingt für dichter an den Boxen befindlich Hörer dann eben leiser/unanstregender - ist es auch (und reduziert eben ziemlich massiv zu hohe Raumenergieschallanteile oftmals genau in diesen Frequenzbereichen, wenn die entsprechenden Nachhallzeiten da zu lang sind - also in Sälen, kleinen Hallen und Kirchen und so praktisch immer). Die messbaren Unlinearitäten im Sinne von Einbrüchen und Nebenkeulen sind so schmalbandig, dass sie tonal verblüffend wenig ins Gewicht fallen.
Das ganze kombiniert mit der (nun wieder tonsäulenuntypischen) Option einzelne Topteile oder Topteil-Cluster zu kippen und damit komplexere Interferenzstrukturen und vertikal asymmetrische Abstrahlkeulen zu erzeugen und über einen leidlich leistungsfähigen DSP gejagt, sowie auch horizontal präsenzeingeschnürt abstrahlend ist allerdings schon ziemlich universell nützlich. Nicht unter 5 Metern Entfernung, meist nicht weit jenseits 30, nicht bei Deckenhöhen unter 3,5 Metern aber unter diesen Bedingungen verblüffend oft. Genau wie wirklich gute 15/2er mit anständiger Horngestaltung, nicht so laut wie die, aber dafür variabler.
Vielleicht erklärt Dir das alles nochmal, warum die Idee, L-RAYs insbesondere unter "Reichweiten"-Aspekten zu testen, mir eher abstrus vorkommt.
Für Deine Abneigung massiv vereinfachenden Marketingaussagen gegenüber habe ich mehr als Verständnis.
Vielleicht hast Du Verständnis dafür, dass es mir auf den Zeiger geht, wenn ich mit nichtsahnenden "Mir ist egal ob ich Socken oder PA-Systeme verkaufe"-BWLern in einen Topf geworfen werde.
Mit freundlichen Grüßen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik MONACOR INTERNATIONAL
P.S. Allen sei empfohlen, wo nicht schon geschehen, sich neben der Beschallung mal ergänzend mit echten Zylinderschallquellen zu beschäftigen. Das rückt manche Relationen wieder gerade.
P.P.S. Versorg mich doch mal, wenn interessant, per PN mit Deinen Kontakt- / Firmendaten, damit ich herausbekomme, warum Du als gewerblicher Beschaller nicht von uns beliefert werden solltest.
Lieber Jens Droessler,
mindestens ebenso wichtig, wie alles zu lesen (ganz persönlich versprochen: ich habe jede Deiner Zeilen in diesem Thread gelesen!), dürfte dann auch sein, alles zu beachten, was man gelesen hat. Davon ausgehend, dass Du das natürlich auch tust, hätte ich eigentlich gedacht, dass aus den Empfehlungen und Erfahrungen mit dem L-RAY heraus klar ist, dass es einfach keines solchen Testraumes/Platzes bedarf. Sich bei einem L-RAY Gedanken über den Klangeinfluss von Hügeln zu machen (völlig egal ob in 150, 200 300 oder 1000 Metern Entfernung), ist einfach nicht zielführend. Da kannst Du dem Vorschlag von Andy noch so viel Sinn zurechnen mögen.
Nicht mehr und nicht weniger wollen vermutlich diejenigen ausdrücken, die auf die 300 Meter eingehen. Zumindest für mich gilt das.
Ein System prüfe ich am besten auf seine Qualität hin in einer Anordnung/Umgebung, die etwas mit den sinnvollen Einsatzzwecken zu tun hat und nirgendwo anders. Was soll denn sonst dabei herauskommen, als dass für eine Großflächenbeschallung ein Großflächenbeschallungssystem am besten ist... und um sich zu bestätigen, dass ein L-RAY 30 Meter weit funktioniert, brauche man keine 270 freien Meter im Rücken.
Die fehlenden Grenzflächen würden eben nicht das "ungestörte" Verhalten eines L-RAY zeigen, sondern zum Beispiel die Vorteile gegenüber manch konventioneller Box nicht zum Vorschein bringen, die sich eben gerade in kritischen Räumen hier feststellen ließen.
Naja, letztlich ist auch diese Diskussion eher akademisch. Ich verweise nochmals auf die Erfahrungen, die von den Teilnehmern beschrieben werden, die sie bereits gemacht haben. Warum sollen wir uns bei Diskussionen der Erkenntnisbedingungen der Grenzen von Leistungsfähigkeit die "Köppe heißreden", wenn innerhalb der gesicherten Leistungsfähigkeit massenhaft Bedarf besteht.
Ich kann auch noch einen Schritt weiter gehen: Wenn jemand stark befürchtet, das L-RAY könnte seinen Anforderungen nicht gerecht werden - lieber nicht probieren. Probiert lieber was anderes aus. :wink:
Das L-RAY können sich dann diejenigen vornehmen, die annehmen, es könnte ihren Anforderungen gerecht werden. Das klappt dann erfahrungsgemäß auch.
Mit den besten Grüßen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL
Auch wenn schon der 5.1. ist (schon wieder halb rum das Jahr...) :
Ein frohes neues Jahr Euch allen!
Ansonsten:
1. Natürlich freuen wir uns, dass inzwischen im Zusammenhang mit dem L-RAY alle möglichen Überlegungen angestellt werden. Dass da echte Beschallungsaufgaben auftauchen, ist doch eine schöne Entwicklung gegenüber den allerersten Warnehmungen, bei denen es eher darum ging, ob das System für einen Party-Keller reichen könnte.
2. Dass die ersten konkreten Erfahrungsberichte derjenigen hier, die das System tatsächlich kennen, die professionelle Nützlichkeit des L-RAY unterstreichen (und zwar ausnahmslos, wenn ich das noch einmal betonen darf: NIEMAND hat sich hier bisher konkret entäuscht geäußert!), ist für uns ebenfalls erfreulich. Die beschriebenen Einsätze haben zudem viel mit einer auch unsererseits als sinnvoll bewerteten Dimensionierung zu tun.
3. Mal ganz unabhängig davon, ob wir jetzt bei 300m von einem Amphitheater oder einem rechteckigen, bzw. seitlich unbegrenzten Platz ausgehen (um mal die "Flächendiskussion" :lol: mit realen Verhältnissen zu korrelieren): Beides taucht zum einen in der Beschallungspraxis außer bei Obama- und WirsindPapst-Auftritten so selten auf, dass ich es sogar als Versuchsaufbau/Laborsituation/Maximalanforderung für relativ grenzwertig sinnvoll erachte, um Beschallungssysteme ganz allgemein zu testen. (Selbst Line-Arrays, die groß genug sind, um wirklich als solche zu funktionieren, brächten bei solchen Entfernungen ohne Delay bzw. im Grundsatz dezentrale Beschallung selbstverständlich gruselige Ergebnisse, weil auf zu großen Flächenanteilen keine vernünftige tonale Balance zwischen zylinder- und kugelförmig abgestrahlten Frequenzbereichen herstellbar ist. Mir ist auch keine einzige Anwendung bekannt, wo das versucht wurde.)
Zum anderen ist doch schon aus der simplen Berechnung der erreichbaren Maximal-Pegel mit dem L-RAY klar, dass das nicht gehen kann. Selbst mit 4 Stück pro Seite (also 4 Bassmodulen und 16 Mittelhochtinteilen) als zulässiger Maximalkonfiguration (und bis dahin zerreißt da bei vernünftigem Setup auch nichts im Übergangsbereich zwischen den Tieftönern und den Mittelhochtoneinheiten, wir reden ja über gerade einmal niedliche 3,30 Meter Gesamtlänge...) kommen wir unter optimalen Bedingungen in hundert Metern nicht mehr über 90 dB Nennschalldruck. Das ist für eine Rockkonzertbeschallung wohl kaum sinnvoll. Da brauchen wir in weitergehende Überlegungen (Directivity, Sound etc.) gar nicht mehr eintreten.
Es ist völlig zu recht immer wieder der geeignete deutlich kleinere Anwendungsbereich der L-RAYs aufgezeigt worden. Ich selbst würde inzwischen nach den ersten Jahren Erfahrung durch uns und unsere Kunden mit dem L-RAY sagen, dass Reichweiten von 20-30 Metern mit 2-3 L-RAY pro Seite genügend Headroom auch für laute Live-Anwendungen bringen, solange es sich eben nicht um Manowar und Konsorten handelt. (Subwoofer-Ergänzung mal vorausgesetzt)
Zu Sprach- und Hintergrundbeschallungen ist oben eigentlich schon alles gesagt worden. Die Vorteile eines L-RAY gegenüber vergleichbar günstigen konventionellen Aktivboxen in der Festinstallation erscheinen mir nachvollziehbar. Selbstverständlich lassen sich mit insgesamt 4 L-RAY auch locker 500 Gala-Gäste beschallen - auch laut, vielleicht nicht ZU laut. (Bin selber manchmal Gast bei solchen Gelegenheiten: Es ist fast immer irgendwann viel zu laut - keine Ahnung, was da die Schnullis am Regler treiben/treibt. Von Euch wird ja keiner dabei gewesen sein :wink: )
Ob 3 L-Ray pro Seite auch eine ausreichende Beschallung einer 50 Meter tiefen Freifläche leisten, dürfte erheblich von den jeweiligen Erwartungen und dem Programm abhängen. Für ein Freiluft-Programmkino: kein Problem, für die Folk-Band: würde ich auch noch machen, Muse: nö.
Ein schönes und erfolgreiches weiteres Jahr,
mit den besten Grüßen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL
>> Diese Stecker gehören zu den zuverlässigsten überhaupt ! Jedes Fahrzeug ist damit ausgerüstet und das hält seit 50 Jahren. Jede rüttelei und vibration. Soviel kann ein L-ray garnicht wackeln,...<<
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Hätte ich nicht schöner schreiben können!
Dazu kommt dann noch, dass im (bisher verblüffend seltenen, ich hätte da mit etwas mehr Claims gerechnet - spricht (u.a. :wink: ) für die User-Professionalität) Defektfall überlasteter Chassis ein Austausch so auch ein klein wenig komfortabler geht, als sich mit dem Lötkolben-Kabel von Truss zu Truss zu schwingen...
Ich wünsche Euch sämtlichst mit den besten Grüßen von uns allen hier ein paar schöne Tage, besinnliche für diejenigen, die frei haben und erfolgreiche für die, die los müssen/dürfen,
kommt gut ins Neue Jahr,
Thorsten
MONACOR INTERNATIONAL GmbH & Co. KG
i.V. Thorsten Günther
Entwicklungsleiter Akustik
Tel.: +49 (0) 421 / 48 65-700
Fax: +49 (0) 421 / 48 84 15
mailto: guenther@monacor.com
http://www.monacor.com
Zitat von "Jens Droessler"... Gebt die paar Euro mehr aus und nutzt die professionelle Lösung. ...
Im Zweifel: YES!
(Die wir ja nicht zuletzt wegen der berechtigten Anregungen aus diesem Forum in dieser Richtung implementiert haben!)
Es ist aber interessant zu sehen, dass es doch recht massive Interessen in die jeweils eine oder andere Richtung gibt. Besser als die technisch beste Lösung ist insofern dann doch, einfach mehrere anzubieten. Bei kleinen Präsentationen freu ich mich auch über USB.
Allerdings mag ich dann auch schon sagen, dass wer mit RS-485 oder RS-232 oder USB am Gerät nicht klarkommt, dann vielleicht etwas ganz anderes sucht, als ein Beschallungssystem :wink:
Mit vorweihnachtlichen Grüßen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik MONACOR INTERNATIONAL
Hi,
bei aller "Liebe" zu dem SP-8/150PRO (der Tieftöner aus dem L-Ray): für eine wirklich druckvolle und vor allem adäquat dynamische Basswiedergabe auch bei "modernem" Musikmaterial muss man hier die Ergänzung um ein paar 18"er einfach empfehlen.
Die untere Grenzfrequenz und reine Pegelfestigkeit der L-RAY-Bässe mag ich zwar immer noch als ganz außergewöhnlich beschreiben, aber Physik bleibt nun mal Physik und das Verdrängungsvolumen ist hier einfach zu begrenzt, um allein eine Bassdrum akustisch wirklich zu verstärken, ohne sich irgendwo Kompressionen einzufangen. Von elektronischen Bässen in richtig laut mal gar nicht zu sprechen.
Ein bischen anders sieht es aus, wenn wir uns "akustisches" Equipment oberhalb Schlagzeug anschauen. Für alle Strings, Bläser und Tasten (Gesang eh) geht hier eben schon einiges.
Als echtes Allround-System muss man aber einfach Subs dazu denken, was wir selbst ja auch mit dem PSUB-18L schon getan haben.
Das hier allerdings die Erfahrungen sogar mit noch tieferen Trennfrequenzen als ich bisher üblicherweise schon geraten habe, so gut sind, freut mich besonders. "Tops" die nicht schon bei 100 Hz rausgenommen werden müssen, machen einem das Leben eben oft richtig leichter.
Mit besten Grüßen aus Bremen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOr INTERNATIONAL
Hi,
erst jetzt, da frisch aus dem Urlaub zurück...
Nur um da keine Fehleindrücke entstehen zu lassen:
ich zitiere mich mal ganz unschön selbst: (dieser Thread, 25.9.2007 :roll: )
>> Konkret bei dem L-RAY: Das ist wie oben ja auch schon dokumentiert ein OEM Produkt und eines, das wirklich schon weitgehend zufriedenstellend war. Selbst bei dem haben wir aber noch Änderungen in der Software vorgenommen. Trotzdem habe ich das zu den 2 Ausnahmen gezählt, weil Konzept, Chassis-Auswahl und Passivweichenteil nicht mehr relevant zu verbessern waren. Für ein rein passives System hätte ich noch ein bischen "gedoktort", aber durch den DSP war das überflüssig. Das von uns eingerichtete Basis-Setup erledigt das. <<
Zu diesem Zeitpunkt waren in diesem Thread auch schon sowohl Elder als auch Beta 3 zur Sprache gekommen. Wenn sich hier jemand falsch beeindruckt sieht/sah: sorry, lesen hilft :wink:
Trotzdem bin ich für die Links eigentlich dankbar:
werft doch einfach mal einen etwas genaueren Blick (insbesondere die Beta-Links): Chassisanordnung, Gestaltung der Bassreflexrohre, Stromversorgung, teils Netzwerk-Anschlüsse (wobei hier inzwischen teilweise Verbesserungen, die wir nicht zuletzt auf Anregung aus dem Forum realisiert haben auch für andere Ausführungen übernommen wurden... erleben wir leider auch nicht zum ersten Mal).
Das sind schon rein äußerlich gut erkennbare (wenn man denn Augen zum Sehen hat und dahinter das Interesse dazu) Merkmale, dass nicht alles, was vier Räder hat ein Mercedes ist (ok, ein VW).
Alles, was ich in der Vergangenheit hier als durch uns implementiert beschrieben habe (und noch ein bischen mehr), ist auch durch uns erfolgt. Keine Sorge.
Wer glaubt, er kann für ein paar hundert Euro bei einem asiatischen OEM-Hersteller (selbst einem mit der ordentlichen Leistungsfähigkeit von Elder) einfach irgendein Produkt kaufen und bekäme dann auch nur ansatzweise das, was er bei uns kauft: nur zu!!!
Nur bitte dann nicht wundern, wenn man für hunderte Euro ein Lagerradio hat. Wer professionelle Beschallungstechnik für moderates Geld braucht , kann lieber das L-Ray nehmen - und dazu gibt es auch hier schon weiter oben doch inzwischen deutlich mehrere Erfahrungsberichte. Es ist allerdings drollig, dass mit zunehmender Bekanntheit (und zunehmendem Erfolg des Teils) plötzlich auch wieder Leute auftauchen, die entdecken, wie unsinnig das eigentlich sein muss... :lol: (insbesondere solche, die das System eben nicht selbst kennen/einsetzen)
In diesem Zusammenhang zu dem unerfreulichen Einsatzergebnis von Peter:
- Gleichzeitig belegt und spitz finde ich persönlich als Klangbeschreibung schwierig nachvollziehbar.
- Ein System, das voll durchparametrisierbar ist, tonal schlecht vorzufinden, muss man leider dem Installateur/Betreiber/aktuellen Veranstaltungstechniker vorwerfen. Nach den Erfahrungen, die auch hier schon beschrieben wurden darf ich wohl ausschließen, das es nicht besser ginge.
- Die Aussage "herkömmlich, egal was, wäre besser" kommt mir ein ganz klein wenig pauschal vor; kann aber auch eine Überempfindlichkeit sein.
Nichtsdestoweniger zeigt Deine Erfahrung deutlich, dass ein Elektriker zu unserem Thema nicht den gleichen Zugang hat, wie ein erfahrener Audiotechniker. Es zeigt aber eben auch, dass für Entscheider solche Produkte wie ein L-Ray so attraktiv sind, dass sie sogar bei einem Elektriker kaufen.
Meine Schlussfolgerung: professionelle Technik gehört in professionelle Hände und diejenigen mit den professionellen Händen sollten sich attraktiver Produkte dann auch annehmen. Sonst muss man sich nicht wundern, wenn Entscheider irgendwann woanders kaufen.
Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team aus Bremen,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik
Hi,
wenn Du nur deshalb so vorgehst, weil es Dir nicht um eine möglichst günstige Wiederherstellung des Vorher-Zustandes geht, sondern nur darum, mal 2 alte Treiber zu irgendeinem, gg.f auch völlig neuen Leben zu erwecken, ist das ja in Ordnung. Wenn Du sogar messen kannst, erst recht. Das stand da aber nicht und in den meisten Fällen, werden genau so wie es oben stattgefunden hat, vermeintlich geeignete Ersatzspulen gesucht. Der definitiv bei vielen Kunden existenten Ansicht, wenn das passt, ist es auch in Ordnung, wollte ich mehr Informtionen beifügen.
(... und es gibt definitiv keine 300 "foto-verschiedenen" 44er Diaphragmen :wink: , dafür aber wahrscheinlich noch deutlich mehr technisch unterschiedliche :roll:- unsere Wareneingangskontrolle kann da ganze Konzerte von singen... Der Aufwand hier die Produktqualität zu sichern, ist erheblich.)
Beste Grüße,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL
Hi,
ich muss mal ein paar Anmerkungen loswerden:
Auch bei nahezu vollständig gleichartigen Schwingspulen ist die regelmäßige Annahme, dann einen kompatiblen Ersatz kaufen zu können, leider sehr oft falsch.
Selbst wenn Schwingspulendurchmesser und Diaphragmenträger wirklich gleich sind, führt das meist zwar dazu, dass die Spule problemlos montiert werden kann und auch keine unmittelbaren Störgeräusche zeigt. Mit der Akustik hat das aber noch gar nichts zu tun.
Auch wenn im nächsten Schritt dann die Gestaltung der "Sicke" (Falzung oder Rundung, Prägung mit oder ohne "Hubbel", mit oder ohne Struktur etc. etc.) und der Membran gleich ist und sogar der Gleichstromwiderstand identisch, nähert sich das Ergebnis zwar an.
Es reicht aber schon eine winzige Abweichung an einer in aller Regel nicht beachteten Stelle, um die akustischen Qualität einer vermeintlich kompatiblen Spule komplett zu zerstören:
Die Wickelhöhe und/oder die vertikale Platzierung der Spule auf dem Träger! Das ist etwas, was auf Fotos leider praktisch nie genau erkennbar ist, aber hoch einflussreich. Bei üblichen 1"-Treibern mit 34er oder 44er Spule führen zum Beispiel Abweichungen von unter 0,2 mm in der vertikalen Position der Spule im Luftspalt schon zu wirklich erheblichen Änderungen im Frequenzgang (- 5dB oberhalb 10kHz ist da keine Seltenheit...) Das taucht eben auch nicht erst im Hochpegel-Berieb auf, sondern unmittelbar.
Nun muss man dazu sagen, dass selbst solche recht drastischen Änderungen gerade im Brillanzbereich gehörlich viel unauffälliger sind, als man annehmen sollte.
Es reicht dieser Einfluss aber doch aus, um zumindest zu einer gewissen Vorsicht und Achtsamkeit zu raten, gerade was die eigentliche Spulenwicklung angeht. Allemal sollten immer mindestens beide Spulen eines Boxenpaares getauscht werden, wenn es sich nicht definitiv um Original-Ersatz handelt.
Von ganzen Treibern bzw. deren Anmutung auf die Kompatibilität zu schließen, ist schlichtweg Unsinn, sorry!
4 oder 3 Rippen - das ist sowas von aussagelos. Im Zuliefererbereich gibt es zig sog. "Open Tools" (übrigens auch für Boxen-Gehäuse!), die mit verschiedensten Polplatten, Polkernen, Diffusoren etc. etc. kombiniert werden können, so dass hier sogar eine rein vom äußeren Eindruck aus einem identisch wirkenden Treiber kommende Spule z.B. schlicht auf dem Diffusor aufliegen könnte, wenn eine andere Membrangeometrie gewählt wurde. Da müsst Ihr leider noch etwas genauer schauen, was ja teilweise in den obigen Antworten auch schon auftauchte.
Vielleicht sind die Hinweise ein bißchen hilfreich, wenn auch keine rein guten Nachrichten - aber es ist verblüffend, wie oft nicht wirklich sachgerecht Treiber-Spulen getauscht werden. Das könnt Ihr besser ![]()
Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik
Hi!
Auch wenn die Probleme, die unser DMX-1440 da gemacht hat, sehr bedauern - ohne jetzt genau zu wissen, um was es in dem Fall ging - darf ich ganz offiziell vermelden:
Nein, das DMX-1440 steuert nicht nur IMG StageLine-Lichteffekte von MONACOR INTERNATIONAL problemlos!
Es ist vielmehr so, dass dies unser meistverkauftes Pult ist und sowohl in etlichen Tests wie auch bei inzwischen etlichen tausend Usern das Teil seinen Dienst verrichtet, wie es soll. An so ziemlich allen erdenklichen Produkten, die sich im DMX-Bereich finden. (DMX ist halt doch ziemlich DMX, gell? Die Signale kümmern sich verblüffend wenig um Logo-Aufdrucke auf dem Gehäuse :wink: )
19" und 4 HE "kann" es auch.. ![]()
Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
i.V. Thorsten Günther Brand-Manager / Entwicklungsleiter Akustik
Hi Andi,
tut mir leid, wenn ich Dir da jetzt entweder auf den Schlips getreten bin oder vermeintlich zu oberflächlich geantwortet habe:
Das mit der Entwicklungs-Idee habe ich genau so verstanden und nach meinem Empfinden auch beantwortet: Das Produkt, dass Du Dir wünscht, gibt es deshalb nicht, weil die Kombination aus der von Dir gewünschten Stromversorgung und der gewünschten Ausgangsleistung physikalisch nicht passt. Da kann man so viel entwickeln wollen wie man will.
Wenn Du die ursprünglich gewünschten 10A/Zigarettenanzünder aufgibst, wird das Ganze thoretisch möglich, gemessen an den Alternativen (24V-Versorgung) sind die Erfordernisse an das Netzteil eines solchen Gerätes und die dann nötige externe Verkabelung und Versorgung mit einer Batterie aber eben so, dass ein solches Produkt in der Funktionalität (Inbetriebnahme und Laufzeit) vermutlich nicht eine ausreichende Attraktivität zeigt.
Das ist zumindest die Einschätzung unsererseits und eine entwicklungstechnische Bewertung, die weit über Katalogblättern und "ham wer nich" hinausgeht.
Es geht nicht um einfacher, was einfach ist kann jeder - aber jede Fa. kann nur anbieten, was auch wirtschaftlich abzusetzen ist.
Für den Rest gibt es in der Tat den Selbstbau, der gerade in unserem Hause ja auch immer einen eher hohen Stellenwert und unseren Respekt genießt.
Nochmals Entschuldigung, wenn das durch eine zu lockere Posting-Form untergegangen ist.
Mit besten Grüßen von MONACOR INTERNATIONAL,
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik
Hm, 4x30 Watt bei einem Autoradio :lol: würde ich evtl. etwas weniger ernst nehmen als die RMS-Angabe jeglicher (nicht nur unserer) Ela-Amps.
Erfahrungsgemäß leistet so ein Radio ziemlich genau zwischen 8 und 12 Watt pro Kanal (zumindest an 4 Ohm, es gibt einige gute, die tatsaechlich voll 2-Ohm-stabil sind und an 2 Ohm dann auch über 4x20 machen :roll:
Und dann gilt ja auch noch: doppelte Leistung = +3 dB, was in der Außenbeschallung wie skizziert wahrscheinlich bedeutet, dass jedes bischen Wind mehr über Gedeih oder Verderb entscheidet, wenn die Dimesionierung der Anlage wirklich zu knapp ist. Daneben/Deswegen: statt 4 Hörnern mit 20 Watt sechs Stück a´10 Watt und evtl. dafür welche mit minimal mehr Wirkungsgrad?
Ansonsten hatte ich vorhin auch schon mal gedacht: warum nicht zwei kleine Amps?
Letztlich gibt es alle möglichen Möglichkeiten (auch irgendwie eine komische Formulierung...), nur die Idee mit etlichen hundert Watt an 12 Volt ohne eine Car-Audio-typische Verkabelungsschlacht zu betreiben bleibt wohl eher ein frommer Wunsch...
Nichtsdestoweniger also gutes Gelingen,
mit besten Grüßen, die Sonne leuchtet mir ein wenig den Weg in den Feierabend,
Thorsten
Hi,
also kW-Klasse an 12V schön und gut... mit Deiner Idee vom Zigarettenanzünder passt das natürlich nie.
12V/10A minus einigermaßen üblicher Wirkungsgrad : da ist irgendwo bei 50W +/- 20 Prozent Feierabend, unter Berücksichtigung 100-V-Ausgangsübertrager eben bei den berühmten 40, die ja beide konkret genannten Modelle gerade mitbringen.
So ein 500-Watt-Verstärkerchen aus dem Car-Audio sollte dann halt auch mit 10qmm-Stromkabeln und 60A Sicherung betrieben werden - schon zum Brandschutz.
Ich bin mir auch nicht so sicher, welche Lautsprecherausstattung Du vor Augen hast. Wenn die Summe Deiner Druckkammerhörner nach etlichen hundert Watt Gesamtleistung giert und Du auch eine entsprechende Fläche zu beschallen hast (25.000 Leute + ?), müsste eigentlich auch die Verwendung entweder mehrer Amps oder anderer Stromquellen (notfalls 2 Baterien in Reihe?) möglich sein. Ansonsten ist tatsächlich der Aufbau eines 24 V Netzes (eben 2 Batterien oder ein Spannungswandler12/24V) in Kombination mit den dafür geeigneten 100-V-Amps sicherlich die technisch einleuchtendste Lösung.
Geht dann ( die entsprechende Batterie-Kapazität für die Veranstaltungsdauer vorausgesetzt) locker bis knapp 1kW im 100-V-Bereich (Volllast an 2 "normalen" Autobatterien so ca. ein knappes halbes Stündchen, was dann schon den Generator nicht so sinnlos macht.)
Strom kommt halt nicht immer einfach aus der Steckdose ![]()
Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team
i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik
@ wora
! Antwort: off topic!
Hi,
bitte nicht zu sehr über das "drollig" ärgern, war wirklich nicht böse gemeint. In der Tat ist das wohl einer unbewussten/ungewollten Überheblichkeit entsprungen - ich hatte oben schon mal "zugegeben" mich ein Studium lang mit der Materie beschäftigt zu haben (Soziologie ist nicht nur Gelaber sondern auch ganz schön viel Mathe...).
Der Begriff ist aber zu flapsig gewählt, sollte nicht herabwürdigend sein!!!
Sorry!
Als Versuch der Wiedergutmachung folgender in meinem Bekanntenkreis sehr erfolgreicher Literaturtipp:
http://www.amazon.de/Hund-Eier-legt…t/dp/3499611546
(sehr unterhaltsam!)
Mit besten Grüßen
Thorsten