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Mischverstärker für 12V Betrieb

  • Mechwerkandi
  • 13. März 2009 um 11:16
  • Mechwerkandi
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    • 13. März 2009 um 11:16
    • #1

    Freunde, Kollegen und Mitesser,

    der Sommer erscheiint langsam im Kalender und damit Outdoor-Veranstaltungen, die nach der Art des Ablaufes nur wenig Ansprüche an die verwendete Lautsprecheranlage stellen.
    Stativ, ein paar Druckkammerlautsprecher, Kabel und einen Mischverstärker, um ein Mikro für Durchsagen und einen mp3 Player für das Hintergrundgedudel anzuschliessen.

    Jetzt hätte ich gerne einen ELA Mischverstärker für 12 V Betrieb, um den notfalls ambulant an den Zigarettenanzünder im Auto (12V/10A) zu stöpseln. Bei den üblichen Verdächtigen ist bei ~ 40W Schluss, das ist mir fast etwas wenig.
    Leistungsstärkere Typen sind durchgängig für 24V ausgelegt, wohl um sie in übliche Notstromversorgungen einbinden zu können.
    12V Verstärker gibt's in kW-Grösse in der Auto-HiFi Ecke, aber das ist auch nicht, was ich eigendlich will, alles zu viel Gebastel.
    Konverter 12V/230V ist auch nicht das pralle, schlechter Wirkungsgrad und dann kann ich auch eigendlich gleich den Generator mitschleppen, der macht aber auch nur Krach und muss gewartet werden.

    Hat da jemand einen Tip?

  • bandit
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    • 13. März 2009 um 12:00
    • #2

    In solchen Fällen greifen wir zum UNIelectronic UMA 2040, wenn es denn leistungsmässig nicht zu heftig sein muss.
    Mehr Leistung an 12V passen wohl nicht wirklich.

    Völlig unkonventionell aber wirkungsvoll: SA-D 30 von System Fidelity. Mini-Amp mit lediglich 2x15Watt aber 80% Effizienz.
    Macht einen Mordsradau und lässt sich auch locker über einen langen Party-Abend mit ein paar Batterien betreiben. 8 Stunden sind da tatsächlich mit einer Ladung drin. Echt verblüffend. Ein Blick auf das Teil lohnt...

    http://www.iad-audio.de/uploads/media/…-Broschuere.pdf

    Gruß & Blues

    Frank :D

  • MichaT.
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    • 13. März 2009 um 21:14
    • #3
    Zitat von "bandit"

    UNIelectronic UMA 2040, wenn es denn leistungsmässig nicht zu heftig sein muss. Mehr Leistung an 12V passen wohl nicht wirklich.

    Dann geht aber auch ein Monacor PA-888, den ich an 3 Druckkammertröten als Autoaufsatz habe. Allerdings sollte man die nicht auf'm Kleinstwagen 6 Std. volle Pulle fahren, ohne den Motor zwischendurch anzumachen. Die 36 Ah vom Panda waren jedenfalls alle :o .

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • Mechwerkandi
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    • 14. März 2009 um 11:05
    • #4

    Die Monacor-Dinger kenne ich, da ist aber auch bei 40 W Ende im Gelände.
    Wird wohl doch auf Eigenbau hinauslaufen...

  • skyper
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    • 14. März 2009 um 12:48
    • #5

    Notfallösung evtl. für den Heimbastler mit überschaubarem Aufwand:

    eine 12V-KFZ-Endstufe mit einem ELA-Trafo zur 100V Einspeisung umfunktionieren, und schon bist Du wieder im Land der langen Leitungen und minimalen Querschnitte...
    Irgendeinem mehrkanaligen Rausch-/Nutzsignalmischgerät das Steckernetzteil gegen einen Zigarettenanzünder austauschen sollte für Dich ja eher eine Fingerübung sein, damit wärst Du komplett unabhängig vom Netz...

    Ela-Trafos in potenter Ausführung sollte es ja geben, http://www.axxent.de wäre jetzt mal spontan ein Vorschlag gewesen

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Mechwerkandi
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    • 15. März 2009 um 10:27
    • #6

    An so was ähnliches hab' ich auch schon gedacht:
    Die kleinen 12V Mischverstärker haben einen line out, und damit dann eine Autoendstufe treiben.
    An den Mischverstärker kann dann immer noch eine Monitor-Box ran.

  • Hitower
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    • 15. März 2009 um 17:19
    • #7

    Hi

    Es gibt mittlerweile auch brauchbare Digitalverstärker fürs 12V Netz! Z.B. Alpine PDX, aber das sprengt meistens das Budget!
    Dann lieber noch ne Dicke Batterie dazu :)

    An den Zigarettenanzünder gehören solche Amps sicherlich nicht, da die mit den 10A recht "jämmerlich" sind und auch die Spannungsfall recht hoch ist.
    Lieber mit ausreichend dimensionierten Kabel direkt an die Batterie...
    Nur sowas sollte man ggf. nen Fachmann überlassen!

    Gruß
    Daniel, der mit 8mm² sein Radio verkabelt hat :lol:

    Fachkraft in Hamburg...

  • mi acoustics
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    • 24. März 2009 um 13:56
    • #8

    Hi,

    also kW-Klasse an 12V schön und gut... mit Deiner Idee vom Zigarettenanzünder passt das natürlich nie.

    12V/10A minus einigermaßen üblicher Wirkungsgrad : da ist irgendwo bei 50W +/- 20 Prozent Feierabend, unter Berücksichtigung 100-V-Ausgangsübertrager eben bei den berühmten 40, die ja beide konkret genannten Modelle gerade mitbringen.

    So ein 500-Watt-Verstärkerchen aus dem Car-Audio sollte dann halt auch mit 10qmm-Stromkabeln und 60A Sicherung betrieben werden - schon zum Brandschutz.

    Ich bin mir auch nicht so sicher, welche Lautsprecherausstattung Du vor Augen hast. Wenn die Summe Deiner Druckkammerhörner nach etlichen hundert Watt Gesamtleistung giert und Du auch eine entsprechende Fläche zu beschallen hast (25.000 Leute + ?), müsste eigentlich auch die Verwendung entweder mehrer Amps oder anderer Stromquellen (notfalls 2 Baterien in Reihe?) möglich sein. Ansonsten ist tatsächlich der Aufbau eines 24 V Netzes (eben 2 Batterien oder ein Spannungswandler12/24V) in Kombination mit den dafür geeigneten 100-V-Amps sicherlich die technisch einleuchtendste Lösung.
    Geht dann ( die entsprechende Batterie-Kapazität für die Veranstaltungsdauer vorausgesetzt) locker bis knapp 1kW im 100-V-Bereich (Volllast an 2 "normalen" Autobatterien so ca. ein knappes halbes Stündchen, was dann schon den Generator nicht so sinnlos macht.)

    Strom kommt halt nicht immer einfach aus der Steckdose :P

    Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • Mechwerkandi
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    • 24. März 2009 um 16:47
    • #9
    Zitat von "mi acoustics"


    Strom kommt halt nicht immer einfach aus der Steckdose


    Das hat auch niemand behauptet... :D

    Zwischen den "berühmten 40W" und den beschriebenen Autoendstufen klafft ja auch noch eine durchaus nutzbare Lücke.
    Jedes 100,- € Autoradio bringt heutzutage 4x30 = 120W mit, ohne grosse Ansprüche an die Stromversorgung zu stellen.

    24V Stromversorgung aufzuziehen ist aufwendig, dann kann ich auch gleich das Aggi mitschleppen, aber für etwas Hintergrundmusik und Sprachübertragung will ich das Geprötter nicht ständig laufen haben.
    Verwendete Lautsprecher ~ 4x20W Druckkammer.
    Im Moment hab' ich einen alten PA-602, aber der ist etwas schwach auf der Brust...

  • sw474
    Gast
    • 24. März 2009 um 17:02
    • #10
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Verwendete Lautsprecher ~ 4x20W Druckkammer.

    Dann vielleicht 2x UMA 2040?
    Hat übrigens symmetrische XLR-Eingänge, nicht nur Klinke wie der PA-888.

    Gruß, Stefan

  • mi acoustics
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    • 24. März 2009 um 17:35
    • #11

    Hm, 4x30 Watt bei einem Autoradio :lol: würde ich evtl. etwas weniger ernst nehmen als die RMS-Angabe jeglicher (nicht nur unserer) Ela-Amps.
    Erfahrungsgemäß leistet so ein Radio ziemlich genau zwischen 8 und 12 Watt pro Kanal (zumindest an 4 Ohm, es gibt einige gute, die tatsaechlich voll 2-Ohm-stabil sind und an 2 Ohm dann auch über 4x20 machen :roll:

    Und dann gilt ja auch noch: doppelte Leistung = +3 dB, was in der Außenbeschallung wie skizziert wahrscheinlich bedeutet, dass jedes bischen Wind mehr über Gedeih oder Verderb entscheidet, wenn die Dimesionierung der Anlage wirklich zu knapp ist. Daneben/Deswegen: statt 4 Hörnern mit 20 Watt sechs Stück a´10 Watt und evtl. dafür welche mit minimal mehr Wirkungsgrad?

    Ansonsten hatte ich vorhin auch schon mal gedacht: warum nicht zwei kleine Amps?

    Letztlich gibt es alle möglichen Möglichkeiten (auch irgendwie eine komische Formulierung...), nur die Idee mit etlichen hundert Watt an 12 Volt ohne eine Car-Audio-typische Verkabelungsschlacht zu betreiben bleibt wohl eher ein frommer Wunsch...

    Nichtsdestoweniger also gutes Gelingen,
    mit besten Grüßen, die Sonne leuchtet mir ein wenig den Weg in den Feierabend,
    Thorsten

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • Thomas
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    • 24. März 2009 um 19:44
    • #12

    http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/philips/TDA1562.pdf

    Sowas zweimal nehmen.
    Muss man allerdings selbst ne Platine machen usw.
    Aus Faulheit suche ich selbst nen Bausatz dazu, habe aber nix gefunden.
    Also muss ich wenn ich mal viel Zeit habe selbst rann :(

  • Mechwerkandi
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    • 25. März 2009 um 09:06
    • #13
    Zitat von "mi acoustics"


    Letztlich gibt es alle möglichen Möglichkeiten (auch irgendwie eine komische Formulierung...), nur die Idee mit etlichen hundert Watt an 12 Volt ohne eine Car-Audio-typische Verkabelungsschlacht zu betreiben bleibt wohl eher ein frommer Wunsch...


    Sollte das irgendwie untergegangen sein:
    > Die Vielfalt der Möglichkeiten ist mir durchaus klar.
    > Den Katalog aufklappen, mit dem Finger drauf zeigen und sagen: "Ham wer nich", ist einfach und bedarf wenig Kreativität.
    > Fromme Wünsche mögen für andere Basis einer Entwicklung sein.

    Ich hätte gerne einen Mischverstärker, 12V-Betrieb, mit so etwa 70-80W. Mehr nicht, das langt dann schon.
    Und wenn das richtig geschickt sein sollte, hätte der einen Controller für Druckkammerlautsprecher eingebaut.

    Aber, so was gibt's wohl nicht, es werden lieber 08/15 Kataloglösungen angeboten. Ist ja auch einfacher...
    Trotzdem Danke für Input.

  • matthias falke
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    • 25. März 2009 um 09:53
    • #14

    Hallo
    Bei Monacor gibt es den PA-888 im Angebot, 45 Watt RMS/100Max, wird Dir aber wohl auch zu weing sein.
    Gruß Matthias

  • mi acoustics
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    • 26. März 2009 um 08:47
    • #15

    Hi Andi,

    tut mir leid, wenn ich Dir da jetzt entweder auf den Schlips getreten bin oder vermeintlich zu oberflächlich geantwortet habe:

    Das mit der Entwicklungs-Idee habe ich genau so verstanden und nach meinem Empfinden auch beantwortet: Das Produkt, dass Du Dir wünscht, gibt es deshalb nicht, weil die Kombination aus der von Dir gewünschten Stromversorgung und der gewünschten Ausgangsleistung physikalisch nicht passt. Da kann man so viel entwickeln wollen wie man will.
    Wenn Du die ursprünglich gewünschten 10A/Zigarettenanzünder aufgibst, wird das Ganze thoretisch möglich, gemessen an den Alternativen (24V-Versorgung) sind die Erfordernisse an das Netzteil eines solchen Gerätes und die dann nötige externe Verkabelung und Versorgung mit einer Batterie aber eben so, dass ein solches Produkt in der Funktionalität (Inbetriebnahme und Laufzeit) vermutlich nicht eine ausreichende Attraktivität zeigt.

    Das ist zumindest die Einschätzung unsererseits und eine entwicklungstechnische Bewertung, die weit über Katalogblättern und "ham wer nich" hinausgeht.
    Es geht nicht um einfacher, was einfach ist kann jeder - aber jede Fa. kann nur anbieten, was auch wirtschaftlich abzusetzen ist.
    Für den Rest gibt es in der Tat den Selbstbau, der gerade in unserem Hause ja auch immer einen eher hohen Stellenwert und unseren Respekt genießt.
    Nochmals Entschuldigung, wenn das durch eine zu lockere Posting-Form untergegangen ist.

    Mit besten Grüßen von MONACOR INTERNATIONAL,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • Mechwerkandi
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    • 26. März 2009 um 09:06
    • #16

    Das ist kein Problem, oftmals zerfranst auch die ursprüngliche Intention durch Einwendungen Dritter, und dann muss man manchmal das Ganze noch mal zusammenfassen.
    Ich setze hier Monacor-Produkte seit mittlerweile über 25 Jahren ein, und das ist wohl länger, als manch einer da arbeitet... :D

    "Zigarettenanzünder" ist genauso eine unverbindliche Idee, der Wagen von meiner Frau hat nicht mal einen (Ford-Nichtraucher-Paket :wink: ), da wäre mal zu klären, wie weit man denn diese Bordspannungs-Steckdosen belasten kann, oder noch weiter, über eine Zweitbatterie mit Trennrelais wie im Wohnmobil nachzudenken.

    Auch die 80W, klar, wenn ich die auf Dauerlast betreibe, muss ich damit rechnen, das es mir den Akku zügig leert.
    Dann ist aber IMHO am Konzept irgendwas falsch.
    Der beschriebene Controller für Druckkammerlautsprecher würde viel helfen, weil leistungsfressende und klangbeeinträchtigende Anteile von vorneherein unterdrückt werden.
    Das haben wir mit üblichen Systemcontrollern probiert, funktioniert einwandfrei, erheblich bessere Silbenverständlichkeit und höhere Lautstärke, aber die Dinger gibt's leider auch nicht in 12V. :wink:

  • Mechwerkandi
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    • 26. März 2009 um 16:57
    • #17

    TOA hätte was gehabt, wenn sie denn gewollt hätten... :D
    A-1061 60W RMS mit 9A an 12V DC, das wäre ohne grosse Kopfschmerzen noch zu händeln gewesen.
    Allein: Das Ding gibt's nicht mehr, ersetzt durch 2000er Serie, und die laufen auf, na? 24V. :wink:

    Ich lass' mir jetzt mal einen UMA 2040 anbieten, mit dem line-out kann man jedenfalls noch kaskadieren.

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