Na ja, wenn's denn nur für ein Mal ist, kann man natürlich probieren, das mit vorhandenem Mat zu stemmen, auch wenn das eigendlich nicht so richtig passt und zu viel Aufwand für die Installation erfordert.
Indoor-PA für draussen: Mangels Reflektionen ist die Reichweite erheblich eingeschränkt. Das "Lautheitsempfinden" nimmt mit der Entfernung und sinkenden Frequenzen überproportional ab. Vornedran fallen den Leuten die Ohren ab, 10 m weiter ist schon fast nichts mehr da.
Wg. 100V:
Das kann man sich vorstellen wie eine Stromverteilung über eine Verteiler-Dose.
Die hat eine bestimmte Maximal-Belastung, äquivalent zur Verstärker-Leistung.
Man kann dann ohne Rücksicht bis zu der verfügbaren Leistung parallen klemmen. An einen 240W Verstärker z.B. 6x40W oder 12X20W. Oder gemischt, völlig egal. Genialerweise kriegt der Lautsprecher nur das an Leistung, was am Übertrager abgegriffen wird, man hat also die Möglichkeit, in einer Line unterschiedliche Pegel zu fahren.
Vergleich zur Stromverteilung: Eine 40W Glühlampe geht ja auch nicht kaputt, wenn man sie direkt an die 230V-Steckdose anschliesst.
Bleibt man in der Summe unter der Verstärker-Nennleistung, passiert auch nichts, der Verstärker wird dann einfach nicht voll belastet.
Das einzige, was definitv nicht geht, sind Mörder-Pegel, weil > 100W die Übertrager einfach zu gross/teuer werden, und Tiefbass-Attacken, weil irgendwo < 50 Hz der Trafo zu einem simplen Widerstand mutiert.
Die meisten ELA-Verstärker haben deswegen trafoseitig ein entsprechendes Filter eingebaut.