Zitat von "Maximilian Albert"
Bist du Verückt?
Ja.
Sonst würde ich in dieser Welt nicht mehr zurechtkommen.
Name für die Kneipe:
Sonder-Bar
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Neues Benutzerkonto erstellen Zitat von "Maximilian Albert"
Bist du Verückt?
Ja.
Sonst würde ich in dieser Welt nicht mehr zurechtkommen.
Name für die Kneipe:
Sonder-Bar
Zitat von "Hörnli"
Einfachste Messungen an den Kartonfrischen Chassis, BL und Mms, und schon stimmt das simulierte Ergebnis mit dem Erreichten überein.
Unbestritten!
Im Rahmen üblicher Bauteiltoleranzen sollte das stimmen.
Verbleibt aber trotzdem die Frage:
Was hab' ich davon? :wink:
Ob der Sound nachher so ist, wie ich mir das vorgestellt habe, lässt sich nicht simulieren.
Oder doch nur persönliche Befriedigung? :grin:
Das wär's auf jeden Fall wert...
Prima, damit kommt man schon weiter.
Wenn man auf unterbelichtete Tieftonwiedergabe und kreischende Höhen steht, ist die JBL C1 sicherlich die richtige Wahl.
Wenn nicht, mal bei Onkel Nubert stöbern gehen. Der hat für so was die richtigen Sachen.
Budget zu knapp? >> Monacor.
Einen HiFi Amp besorgen, ebay, wasweisich, etwas grössere Ausführung, so 2x100 Watt.
Hat üblicherweise Anschlüsse für vier Boxen.
CD-Player, Mp3, nach Geschmack.
Anschliessen, kann jeder bedienen, Spass haben.
Ausgehend der Überlegung, das die 12V Funzeln alle 100% identisch sind, könnte das funktionieren.
Allein, mir fehlt der Glauben... :wink:
Wenn da nur eine aus der Reihe tanzt, und beim Durchbrennen nebenher einen netten Kurzschluss fabriziert, weil die Glühwendel nach unten in den Sockel fällt, dann hast Du ein sicherlich "blendendes" Ergebnis.
Aber nur 1x... :grin:
Bitte um Info:
>> Ist Material vorhanden, wenn ja, welches?
>> Ist Mehrzonen-Beschallung gefordert? (Getrennte Regelung für beide Räume)
>> Musik ausschliesslich Konserve?
>> Ist JBL C1 präferiert?
>> Selbstbau möglich?
Zitat von "Hörnli"
... also Erbsenzählerei.
Richtig.
Weswegen ich bemerkte: "ziemlich genau" :grin:
Für den Hobby-Ermittler reicht es auf alle Fälle.
btw. Faktor "Mensch":
Wird in der Messtechnik als extrem unzuverlässig betrachtet, weil die Wahrnehmung der Vorstellung folgt.
Kaufst Du Dir ein rotes Auto, siehst Du plötzlich überall rote Autos herumfahren, obwohl sicherlich nicht mehr da sind als vorher.
Wahrnehmungen sind vorbesetzt: Bose? Das kann doch nichts sein...
Membranfläche:
Ist als Konstante schlicht unbrauchbar, weil sich die Fläche der Sicke über den Hub ständig ändert, ist bei x max einiges grösser als in Nullage.
Je kleiner x max, umso geringer die delta-A, weswegen ich die Ansicht vertrete, das Chassis mit kleinem x max einfacher zu kalkulieren und damit besser händelbar sind.
Leider sieht der Markt das offenbar anders...
DC Displacement zieht zwangsläufig eine Veränderung der Membranfläche nach sich, uuuuups, völlig neue Sichtweisen... :wink:
Bewertung:
Aufwändige, fallweise teure Messtechnik suggeriert genaue, oder besser genauere, Ergebnisse.
Ein verifizierbar genaues Messergebnis schafft ein individuelles Erfolgserlebnis und wird entsprechend hoch bewertet. Je komplexer der Zusammenhang, umso höher die Bewertung.
Leider bleibt in der Euphorie manchmal die sachliche Bewertung des Messergebnisses auf der Strecke.
Was nutzt das genaueste Messergebnis, wenn es in der Summe der Ereignisse unkalkulierbare Einflüsse gibt?
Ich kann eine Armee von Ingenieuren mit den besten Rechnern beschäftigen, um ein Auto zu konstruieren, das geradeaus fährt.
In der Summe wird es nie geradeaus fahren...
Was nutzt eine mit extremem Aufwand ultra-linear abgestimmte Box, wenn ich genau weiss, das ich sie nur um die Ecke tragen muss, und alles ist beim Teufel?
Mut zur Lücke.
Ich selber setze z.B. audiotester nur für relative A-B Vergleiche ein, Fehlerdiagnosen etc. Man kann das System recht aufwändig kalibrieren, um absolute Ergebnisse zu erzielen.
Weil ich aber nicht mal näherungsweise das Umfeld für absolute Ergebnisse schaffen kann, lass' ich das gleich bleiben.
"Amtliche" Messgeräte erzeugen nicht bessere Ergebnisse.
Im Vergleichstest MLSSA vs. audiotester brachte MLSSA kein besseres Ergebnis.
In einem messtechnisch idealisierten Umfeld hätte das sicherlich anders ausgesehen, aber wer hat so etwas?
Messen, allgemein:
1)
Ausreichend genaue Messwerkzeuge benutzen.
Man kann aus 10 unwahrscheinlichen Ergebnissen ein wahrscheinliches mitteln, aber nicht aus 10 falschen ein richtiges.
2)
Beim Messen mit Sinustönen lässt sich das vorhandene Equipment ausreichend präzise über die Netzfrequenz eichen, die hält ziemlich genau 50 Hz.
Für Messungen im Tieftonbereich ausreichend, bis ~ 500 Hz ist das noch nicht so weit weggelaufen.
3)
Kurvenform:
Eine Sinuskurve folgt einer mathematischen Funktion.
Das, was manche PC Programme als Sinus produzieren, folgt nicht mal der Mathematik. :grin:
Ohne Scope geht da IMHO gar nix!
4)
Einige Chassiswerte sind Produkte aus anderen.
Multipliziert man ein ungenaues Ergebnis mit einem anderen, wird das Ergebnis nicht genauer.
Merke:
Toleranzen addieren sich immer in der falschen Richtung, sind aber in der Summe = Null! :wink:
Fazit:
Etwas genaues nachvollziehbar messen, wird fallweise recht teuer und dürfte das Hobby-Budget der meisten weit überschreiten. Abweichungen, die für sich selber betrachtet verschwindend klein scheinen, verfälschen in der Summe das Ergebnis erheblich.
Deswegen ist es manchmal sinnvoller, sich einem Zusammenhang empirisch zu nähern, als fragwürdige Messergebnisse als absolut zu betrachten.
Ach, wenn das nur um das hören ginge...
Zitat von "Jobsti84"
Mit der Wolle hinter dem TT hab ich auch letztens wieder von gelesen, das werde ichmal testen, bin recht gespannt auf die Auswirkungen.
In einem kleinen CB Versuchsaufbau hab' ich das mal probiert, die Impedanzspitze wurde mit eingebauter Dämpfung gegenüber "ohne" etwas kleiner (-10%) und etwas heruntergezogen (-10 Hz)
Zitat von "martin"
any ideas?
Yo.
Die kleine Zacken in der Impedanzkurve können von Reflektionen herrühren.
Rechne bitte mal die Frequenzen in Wellenlänge um, durch 2 teilen, für hin und zurück, und dann kuck mal, ob da irgendwo etwas im Weg war.
Gehäuse? Kellerwand?
Bei allem Respekt für die Arbeit:
Was wiegt denn so was?
Zitat von "tthorsten"
Bei mir halten 18er an gebrückten Crest CA 18ern und da kommen dann auch die 3,6kw raus die Crest drauf schreibt. Ich kann durch aus den sound eines beginnend clippenden amps hören - dies ist bei der crest z.b so das sie bevor die Clip LED kommt im sound weicher und schwammiger wird und sobald diese Clip LED da ist wirds noch schwammiger.
Vergiss es einfach.
Bei dem Pegel erzeugt auch ein nicht vorgeschädigtes Gehör soviel Klirr, das die Mängel der Verstärker dagegen schon lange nicht mehr in's Gewicht fallen.
Was da schwammig wird, ist etwas anderes...
Zitat von "Mechwerkandi"Was ist das für ein Multimeter?
Zitat von "Hörnli"
Meine Baustellengurke, die Abisolierzange war teurer. Die Frequenz-Meßfunktion habe ich nach dem Kauf entdeckt.
Na ja, da würd’ ich mir über andere Sachen als die 0,2 Hz Abweichung Gedanken machen.
Oder anders:
Dir nutzt keine Luftdruckprüfung, wenn Du das Tanken vergisst und das Kühlwasser fehlt.
Wenn das Teil eine Güteklasse von G 2,5 hat, was für dererlei Schätzeisen üblich, dann hat das Ding in dem Fall schon einen Messfehler von 2,5 % des Messbereichendwertes.
Selbst ein Benning für 350,- ist grad mal G 1.
Hier steht ein bisschen was dazu:
http://huebner.uni-lg.nexam.net/pee-themes/PEEVersuch1.pdf
Unter 2.8.1, wer nicht suchen möchte.
Die Tatsache, das Die Anzeige auf 0,1 auflöst, hat mit der Genauigkeit nichts zu tun.
Da kann ich genauso versuchen, eine H7 Passung mit einem Aldi-Digital-Messchieber zu kontrollieren...
Die backchamber vom w-bin bildet mit den Rohren einen Resonator, der auf eine bestimmte Frequenz abgestimmt ist.
Man hat seinerzeit versucht, damit dem im single Betrieb fehlenden Tiefbass etwas nachzuhelfen, handelt sich aber dadurch wieder andere Probleme ein.
Probieren ist immer das Maß der Dinge, weil niemand weiss, wie sich Deine Hörgewohnheiten darstellen.
Du kannst mit dem bekannten Volumen der backchamber und den chassis parametern als BR Konstrukt herumrechnen, es gibt freeware dazu, mehrere, bitte mal die SuFu bemühen.
Weil das Ganze mathematische Zusammenhänge sind, wird sich das Ergebnis nicht viel tun.
WHD kannst Du über jeden Elektro-Grosshandel beschaffen.
Ich persönlich würde TOA bevorzugen, lass' Dir da mal was anbieten.
Bis auf die Spiegelkugeln ist weder Licht noch Ton '70er Jahre-mässig.
Trotzdem viel Spass mit der Party.
Zitat von "Hörnli"
Aber ich suche schon eine Erklärung, warum ein mit Audacity erzeugter Sinuston, als WAV gespeichert, auf CD gebrannt, mit Portablem Player abgespielt, auf meinem Digitalmultimeter um 0,2 Hz abweicht. Sowas verunsichert mich.
Was ist das für ein Multimeter?
Zitat von "dissonanz"
50 hz lowcut bis ca. 100 hz
Das ist keine Abstimmung, das ist ein Einsatzbereich... :wink:
Du kannst den Resonator auf irgendeine Frequenz im Einsatzbereich tunen, und wirst damit, je nach Geschmack, mal etwas mehr Bass oder mal etwas mehr Kick 'rauskriegen.
Ob sich das in der Programmgestaltung bemerkbar macht, ist eine andere Sache.
Progs zur Berechnung von BR Tunings gibt's haufenweise im Net.
Zitat von "wora"
da man hier keine sonderlich hohen pegel braucht, könnte man hier mit recht günstigen HiFi böxchen an einem kleinen amp (evtl. mit vorgeschaltetem Kompressor?) direkt an den tischen arbeiten. oder so was in der richtung Control1, das geht wunderbar.
das ist dann keine all zu grosse investition
Würd' ich ähnlich angehen.
Stichwort: Dezentrale Beschallung.
Bei der ausgeführten Konstruktion mit bühnenseitiger Montage bleibt es zwangsläufigerweise bei den beschriebenen Pegeldifferenzen.
Zitat von "cen-music"Viel schlimmer als die eigentlichen Billigheimer sind die Veranstalter, denen offensichtlich in vielerlei Fällen jeglicher Qualitätsanspruch an Beschallung und Beleuchtung abhanden gekommen ist...
Der ist nicht abhanden gekommen.
Der ist nur da, wo Du ihn nicht wahrnimmst... :wink: