Siliconschlauch.
Was hat denn der für einen Innen-/Aussen-Durchmesser? Vielleicht habe ich hier noch einen Rest 'rumfliegen...
Beiträge von Mechwerkandi
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Zitat von "deep-house"
na dann miß doch einfach mal ob eine Gleichspannung oder eine Wechselspannung an den Ausgangsklemmen anliegen, dann wenn nicht schließt du einen Bass an und probierst damit weiter.
Wie willst du denn das messen, wenn seitens des Users weder entsprechendes know-how noch Messgerät vorhanden ist?
Nassen Finger?
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Zitat von "Studi"
Ich möchte auch ein "zertifizierter 100V-Beschaller" werden... kann ich mir dann alle anderen Regelwerke sparen und kann ich was besser als alle anderen Beschaller?
Naja, zumindest hast du dann gegenüber dem üblicherweise ausführenden Elektriker den Vorteil, das du zumindest im Groben mitbekommen hats, wie die Geschichte überhaupt funktioniert... :wink:
Das Seminar ist für die Vermittlung der Basics gut zu gebrauchen, natürlich ist das auch eine Werbeveranstaltung, aber das sollte aufgrund des Umfeldes jedem klar sein.
Nach meinem Geschmack nimmt die Abhandlung von Evakuierungsdurchsagen eine zu breiten Raum ein, in Relation zur Häufigkeit der Anwendung, aber das ist natürlich ein individueller Anspruch. -
Zitat von "siedfleisch"
Dann müßte der Riß immer von einem Schraubloch sich ausbreiten.
Nicht zwingend... :wink:
Die Verschraubung sorgt zunächst mal sicher für eine Verspannung. Weder ist der Korb final biegesteif, auch wenn's ein gegossener ist, noch kann man das Holzbrett, aka Schallwand, als starres Widerlager im technischen Sinne bezeichnen.
Die ehemals gerade Kante an der Auflagefläche des Korbes weicht nach dem Anziehen der Schrauben (Drehmoment = Handkraft...) einer Art, na, wie soll man das beschreiben, Wellenlinie.Unbestritten ist der beschriebene Defekt auf Materialermüdung zurückzuführen. Die Einflüsse sind jedoch vielschichtig, deswegen auch die Begrifflichkeit des Summenfehlers.
Alterungseinflüsse, also Zeitfaktoren ohne jede mechanische Beanspruchung, sind auch noch nicht beleuchtet worden...Jede mechanisch beanspruchte Komponente hat eine in ihrem Umfeld quasi programmierte Lebensdauer bis zum Ausfall.
Erst bei einer dem Umfeld angepassten Auslegung oder einer der Auslegung angepassten Belastung erreicht die Komponente eine gewissermassen unendliche Lebensdauer. Aber wer will das schon...
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Zitat von "billbo"
@ Mechwerkandi: so sehr ich Deine Kenntnisse bzgl. Mechanik und Materialbeanspruchung ansonsten zu schätzen weiß – diesmal vermag ich da irgendwie nicht so recht zu folgen.
Stimmt nicht.
Der Umstand bleibt bestehen: Der Übergang Membran-Sicke ist nachgiebig-elastisch, der Übergang Sicke-Korb zugekleistert starr. Geht kaputt, wo:Zitat von "billbo"
Spiral - und sonstige Federn brechen so gut wie nie in der Mitte. Sondern am Ende ihrer Lebensdauer stets dort, wo sie – wie auch immer – angeschlagen sind.
Die zwangsläufig randnah montierten Schrauben bei üblich frontseitiger Befestigung beschädigen in den meisten Fällen die Verklebung und sorgen für Verzug im Korb.
Um bei Deinem Feder-Modell zu bleiben: Die Feder bekommt es mit einer zusätzlichen seitlichen Kraftkomponente zu tun, die auch noch über die Auslenkung der Membran ansteigt. Summenfehler...
Die sechs Blechwinkel (vier Stück bis 8 oder 10"...) mit, wie auch immer, elastische Zwischenlage verteilen die Haltekräfte und die Verklebung bleibt (oder besser: blieb...) unbeschädigt. -
Zitat von "rockline"
Der Tenor scheint immer gleich - das wackelt einfach auseinander, weil hier scheinbar keine allzu langfristig haltbare Konstruktion vorliegt.
Das ist das "ob".
Ich war beim "wie"... :wink:Viel Spass beim Basteln.
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Zitat von "rockline"
verstehe ich jetzt nicht so ganz. Was unterscheidet denn die Montage von vorne mit der von hinten? Klar hat der Lautsprecher "extra" einen Dichtrand vorne drauf - aber die normale Einbauversion bei Lautsprechern ist doch nahezu immer von vorne (bzw oben) auf die Schallwand.
Naja, wenn das so "normal" ist, warum machen die sich dann die Mühe mit dem Papp- (bzw. Dicht-)ring? :wink:Konstruktiv ist das Ganze eigendlich dahingehend gedacht, das bei rückwärtiger Montage der Korb mit den Befestigungsschrauben fest an die Schallwand gezogen wird.
Der überstehende Rand vom Korb sorgt idealerweise für eine definierte Komprimierung des Dichtringes, und verteilt die Zugkräfte möglichst gleichmässig auf den Umfang.
Idealerweise bräuchte man die Sicke überhaupt nicht mehr kleben, die wird zwischen Korb und Dichtring definiert eingeklemmt, der Übergang Sicke-Korb ist biegeweich.
Ein bisschen Kleber muss natürlich sein, aussen rum, sonst wäre das nur schlecht zu montieren, nachvollziehbar.
Ein zuviel an Klebstoff in diesem Bereich führt dazu, das:
>> Das Sickenmaterial durch Weichmacheraustausch vorzeitig altert
>> Der Übergang Sicke-Korb plötzlich biegefest ist, was in dem Bereich der Sicke für zusätzliche Materialermüdung sorgt. Siehe Deine defekten Chassis.
Ich habe schon Chassis gesehen, wo herstellerseitig der Kleber innen am Korb 'rausquoll, "viel hilft viel", PA-Techniker wohl. :wink:Wird das Chassis (letzlich aus Kostengründen...) von vorne montiert, die Schraubenköpfe "irgendwie" durch den Dichtring gewrangt, gibt es an den Montagestellen natürlich zusätzliche Belastungen durch die ungleiche Krafteinleitung.
Ausserdem unterliegt die Verklebung dann einer unerwünschten Schälbeanspruchung, das muss irgendwann nachgeben, wenn die Sicke hält. Und auch nur in einer Richtung... :wink:
Früher hat man noch das Chassis von vorne montiert, mit so breiten Blechwinkeln und einem druntergeklemmten Schutzkorb, das hat die Kräfte dann auch noch besser verteilt. Das will keiner mehr.Und was die Erklärungsversuche vermeindlich übergeordneter Instanzen angeht:
Ja. So was gibt es. Man muss nur dran glauben, ganz fest.
Das ist wie mit dem Wetterbericht:
Redet man lange genug vom guten Wetter, kommt es irgendwann.
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Grosse Güte...
Was fürn Geschwaller... :grin:
IMHO gibt's keine Wanderdisco zwischen Flensburg und Rosenheim, die keine Kunden-Nr. von den Bremern hat. -
Hm, dachte ich mir schon.
Aus der Einbausituation entsteht eine mechnische Belastungssituation, für die das Chassis eigendllich nicht ausgelegt ist.
Das sieht aber bei anderen auch nicht anders aus, weil: Was ewig hält, bringt uns kein Geld. :wink:Klasische Einbausituationen, wie in der Eli 1A, sind da erheblich fehlertoleranter.
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@ rockline:
Waren die Chassis von vorne auf die Schallwand montiert? -
Zitat von "rockline"
Gute Hinweise, und vor allem die Erkenntnis das der alte P300 zwar ordentlich Alarm macht, aber im Grunde genommen genau so schlapp ist wie ich mir schon gedacht habe.
Nö, schlapp is der nich. :wink:
Ist zwar schon ein bisschen in die Jahre gekommen, funktioniert aber ansonsten wie jedes andere Chassis gleicher Ausführung und Preisstellung.
Ist ja auch eher eine Budget-Variante...Die Ausfälle liegen auch nicht im Häusler-Syndrom begründet oder in irgendwelchen Presets, sondern schlicht an dem Umstand, das sich im Betrieb am Übergang zwischen Korb und Sicke Spannungsspitzen bilden.
Deswegen reissen die auch immer da ab, und nicht irgendwo mittendrin, was man angesichts der Dehnung in dem Bereich ja eigendlich erwarten sollte.
Man kann da bei reconen viel falsch machen, dieser Übergangsbereich ist am Korb auch konstruktiv nicht besonders geschickt ausgeführt. Da gibt's besseres... -
Bitte Info:
In welcher Art Gehäuse laufen die Dinger?
Reissen die Sicken immer/meist an der gleichen Stelle - am äusseren Rand, wo der Pappring ansetzt?? -
Zitat von "Sam Razr"
Im Übrigen kommen tödliche Arbeitsunfälle prozentual gesehen in Deutschland häufiger vor, als in den USA!
s.o. -
Zitat von "klauston"
Stimmt, vor Allem wehre ich mich gegen Verallgemeinerungen, weil sie nie Objektiv sind und immer wem damit Schaden zufügenZitat von "klauston"
Wer für ein LS9 nur 50 Euro nimmt ist ein Volltrottel


Um bei den Kanadiern zu bleiben:
Der Auftritt wäre sicherlich allein schon wg. der polizeilichen Untersuchungen in einem ungeklärten Todesfall terminlich geschmissen gewesen.
Da rückt dann erst mal ein Sachverständigen-Trupp an, und sichert relevante Zusammenhänge. Und das dauert erheblich länger als beim CSI.
Ob man das rein technisch noch hätte irgendwie hinbiegen können, wäre wohl eher spekulativ.Um noch ein paar Zahlen zu liefern:
In USA hat es zwischen 92 und 02 in Summa über 60.000 tödliche Arbeitsunfälle gegeben, immerhin die Einwohnerzahl einer Kleinstadt.
http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/nachri…sunf%C3%A4llen/
In einem vergleichbaren Zeitraum in Deutschland gerade mal 5% davon, bei einem Einwohnerverhältnis von etwa 1:4.
http://www.baua.de/de/Information…tsunfaelle.html -
Zitat von "Lappen"
Dafür versuche ich hält mit kleinen Budget etwas besseres zu realisieren.
Über 60 m? Vielleicht noch mit Querwind? Mit einem der o.g. Musikhörner? -
Das Zitat bezog sich auf ein Posting, in dem von einem ZZ Top Konzert in Alabama die Rede war.
Die getroffene Aussage hat ansonsten durchaus einen verallgemeinernden Anspruch, aber dem kann ja nicht jeder folgen... -
Die physikalischen Zusammenhänge bei der Konstruktion von Lautsprechergehäusen und -chassis sind im Wesentlichen seit der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts allgemein bekannt.
Technologische Fortschritte gab es im Bereich der verwendeten Werkstoffe und Ausführungen.
Kombinierte Bandpass-Resonatoren gab's schon anno fuffzich in Oppas Musiktruhe.
Und der Umstand, das die Lautheit nur noch durch die Netz-Stromversorgung limitiert wird, ist auch nicht neu.Wo ist da das Wunder?
Der Umstand, das ein Händler sein Produkt über den grünen Klee lobt, ist jedenfalls keines...

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Zitat von "simonstpauli"
"The show must go on" ist viel zu oft eine Ausrede für schlampige Arbeit im Sicherheitsbereich.
Das ist halt der amerikanische Stil.
Die "sand hogs", also die Jungs, die Tunnel für U-Bahn und so buddeln, rechnen pro Meile Tunnel einen Toten, und sind stolz drauf.
Auf jede Primitiv-Montage, für die man hier vier Mann und einen Kran bräuchte, wird erstmal die amerikanische Flagge draufgepflanzt.Die sind halt so, kannst nix dran machen.
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Zitat von "Lappen"
Mechwerkandi eine ausreichende Klangqualität in einem Biergarten sollte halt unaufdringlich und einigermassen Ausgewogen im Hintergrund bleiben. Die Musikhörner sind meines erachtenseher dazu nicht in der Lage.
Einen Sportplatz adäquat beschallen geht damit auch nicht... -
Zitat von "Jens Droessler"
... das ist immer ein Hin- und Herziehen in einem Dreieck mit Sound an der einen Spitze, Pegel an der zweiten und Tiefgang an der dritten. Zieht man an der der einen, werden die anderen kleiner. Zieht man an zweien, verschwindet die dritte nahezu.
Um bei dem Dreieck zu bleiben:
Kuck dir an, wer das schreibt, was er da schreibt, und dann kommst du schnell dahinter, warum er das schreibt.
Oder besser: Warum er das gerade so schreibt...