Moin,
unterirdisch... *gähn*
Zitat von "Kracky"ist auch der Grund warum wir diesen Bässen keinen Betrieb an 2 Ohm mehr zumuten möchten weil wir gemerkt haben das dort wohl die Endstufe Probleme hat den Bass 100% unter Kontrolle zu halten.
Voice Coil DC Displacement Followed Collapse
Seit gefühlten 100 Jahren schreibe ich hier drüber, und dennoch wird bei jedem auftretenden DC-Unglück auf dem Chassishersteller und dem Lautsprecherentwickler rumgehackt. Das finde ich äußerst primitiv. Sicher halten Lautsprecher verschieden lang, aber genauso sicher entscheidet der Nutzer darüber wie lang. Die DC-Problematik zu ignorieren führt zu falschen Entscheidungen. Das beginnt heute, wo niemand sagen kann er hätte noch nie davon gehört, mit dem Kauf, über die Betriebsweise, bis hin zur Chassisreparatur, und endet mit dem Verkauf - womit sich der Kreis der zu treffenden Entscheidungen schließt. Nur Eines hat der Nutzer nicht in der Hand: Die technische Produktion der Musiktitel, die der Endkunde hören will. Damit verschieben sich die Entscheidungskriterien seit wenigen Jahren. Heute kann man sagen: Lautsprecher, die nicht mit allen Mitteln der Kunst DC-optimiert sind, rentieren sich wirtschaftlich nicht mehr. Denn der Anteil DC-provozierender Signale in der Musik ist heute 100%. Man kann der Problematik mit Downrating begegnen, was jedoch die vordergründige Wirtschaftlichkeit komplexer Lautsprecherkonstruktionen auf die Wirtschaftlichkeit des simplen CB18(S) reduziert. Wer das nicht begreifen möchte wird sich in den Ruin reconen.
Für den E920HL bedeutet das: Begrenzung auf 50V RMS (IMHO)
Der CB18(S) ist hier inklusive der Betriebsgrenzen frei publiziert, und wer noch von der Realität überholte Konstruktionen betreibt kann wählen: regelmäßig reconen oder downraten. Ich kann nichts dafür ;-), die Musikproduzenten? Vielleicht...
Viele Grüße,
Bernd