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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • bernd häusler
    • 26. Oktober 2011 um 09:26

    Moin,

    unterirdisch... *gähn*

    Zitat von "Kracky"

    ist auch der Grund warum wir diesen Bässen keinen Betrieb an 2 Ohm mehr zumuten möchten weil wir gemerkt haben das dort wohl die Endstufe Probleme hat den Bass 100% unter Kontrolle zu halten.

    Voice Coil DC Displacement Followed Collapse

    Seit gefühlten 100 Jahren schreibe ich hier drüber, und dennoch wird bei jedem auftretenden DC-Unglück auf dem Chassishersteller und dem Lautsprecherentwickler rumgehackt. Das finde ich äußerst primitiv. Sicher halten Lautsprecher verschieden lang, aber genauso sicher entscheidet der Nutzer darüber wie lang. Die DC-Problematik zu ignorieren führt zu falschen Entscheidungen. Das beginnt heute, wo niemand sagen kann er hätte noch nie davon gehört, mit dem Kauf, über die Betriebsweise, bis hin zur Chassisreparatur, und endet mit dem Verkauf - womit sich der Kreis der zu treffenden Entscheidungen schließt. Nur Eines hat der Nutzer nicht in der Hand: Die technische Produktion der Musiktitel, die der Endkunde hören will. Damit verschieben sich die Entscheidungskriterien seit wenigen Jahren. Heute kann man sagen: Lautsprecher, die nicht mit allen Mitteln der Kunst DC-optimiert sind, rentieren sich wirtschaftlich nicht mehr. Denn der Anteil DC-provozierender Signale in der Musik ist heute 100%. Man kann der Problematik mit Downrating begegnen, was jedoch die vordergründige Wirtschaftlichkeit komplexer Lautsprecherkonstruktionen auf die Wirtschaftlichkeit des simplen CB18(S) reduziert. Wer das nicht begreifen möchte wird sich in den Ruin reconen.

    Für den E920HL bedeutet das: Begrenzung auf 50V RMS (IMHO)

    Der CB18(S) ist hier inklusive der Betriebsgrenzen frei publiziert, und wer noch von der Realität überholte Konstruktionen betreibt kann wählen: regelmäßig reconen oder downraten. Ich kann nichts dafür ;-), die Musikproduzenten? Vielleicht...

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • bernd häusler
    • 24. Oktober 2011 um 05:52

    Moin,

    Zitat von "Kracky"

    , in dieser Anordnung, nachweislich schon.

    Wenn man in der Anordnung einfach die zugeführte Leistung proportional zur Zahl der Chassis projektiert...

    Es gibt heutzutage Chasis mit gutem Antrieb und dadurch zwangsläufig hinreichend hoher Mms - und DC-stabilisierter Aufhängung. Was da PushPull soll ist mir nicht erklärlich. Eine Linearisierung des Antriebs über die gegenläufige Auslenkung bei Kopplung mittels Luft bleibt Unsinn. Unsymmetrisch angetriebene Chassis laufen immer in den DC-Collapse - eben auch PuPu. Insbesondere wenn sie von merkbefreiten Engineers nach der Formel: x*Chassis=x*Leistung betrieben werden, Leute, großer linearer Hub um die stabile Nullage macht die Musik klirrarm. PuPu erhöht den linearen Hub und damit den möglichen Schalldruck nicht, und der stabilen Nullage hilft nur ein symmetrischer Antrieb mit DC-optimierter Einspannung. Bei einem symmetrischen Chassis reduziert PuPu nichtmal mehr theoretisch den Klirr. Replacement für das angesprochene PuPu-Produkt ist noch am ehesten ein einzelner 18NLW9600 - dann klappts auch mit der Umwandlung von elektrisch in Schall.

    Zitat von "fks"

    Gewicht nur ca. 25 kg

    ähm, soll ich das genauso ernst nehmen wie Deine anderen Lobpreisungen?

    Zitat von "fks"

    (das untere Chassis verpolt)

    rechtsdrehender Joghurt?

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Eurotruss FD34 Schwarz Empfindlichkeit?

    • bernd häusler
    • 24. Oktober 2011 um 04:49
    Zitat von "skyper"

    ...im Theater... ...wenn nicht sowieso mit schwarzer Dispersionsfarbe gearbeitet wird

    :D

  • iLive Problem: Surface "stürzt ab"

    • bernd häusler
    • 12. Oktober 2011 um 04:10

    Moin,

    hier wird ein ähnliches Problem beschrieben:
    http://www.iliveuser.de/thread.php?threadid=136

    Viele Grüße, Bernd

  • 18-Sound 18NLW9600

    • bernd häusler
    • 11. Oktober 2011 um 14:57

    Moin,

    Zitat von "sabbelbacke"

    Völlig normaler Wert.

    Wäre da nicht die lange Schwingspule des BMS, das geht nicht! Immerhin ist BMS von völligen Schwachsinnsangaben abgerückt und begnügt sich heute mit maximaler Marketingtoleranz (Schönsprech für Betrug).

    Eine Schwingspule größer als 100mm ist vor Allem für ein hohes BL unerlässlich, um polkernseitig genügend magnetischen Fluß an den Spalt heranführen zu können.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • 18-Sound 18NLW9600

    • bernd häusler
    • 11. Oktober 2011 um 07:09

    Moin,

    15N8xx, keine Sorge, das angegebene BL ist technisch kaum möglich, auch mit dem hohen Re nicht. Wenn der eingebaut überhaupt einen Q unter 0,8 erreicht würde mich das verwundern. Der 15BG100 hat eine für 15"er irrsinnig hohe Mms, das resoniert natürlich tief.

    Um wenigstens etwas an die Themenüberschrift zu erinnern - und weil ich die hohe Mms nicht für nötig halte: 15LW2400 von Eighteensound. Der ist dann auch lauter. Für ein fehlendes halbes dB gaaanz unten gibts EQs, und wie man eine evtl. "zu niedrige" Güte zum Vorteil nutzt habe ich anderswo beschrieben.

    Man kann natürlich auch eine ganze => ! <= Tafel Schokolade schmelzen, und damit den Konus versauen, das senkt die Reso ;-). B&C Haben wohl einen anderen Kitt draufgeschmaddelt, was technisch keinen Unterschied macht.

    Aber wenn er gefällt, der B&C, warum nicht? , das ist wohl der einzige bisher hier erwähnte 15"er, den ich als Lautsprecherchassis ernstnehmen würde.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • ESW1018 mit 18-Sound 18NLW9000

    • bernd häusler
    • 20. September 2011 um 09:24

    Moin,

    Glückwunsch, Du bist meines wissens der Erste, der 18er aus der Monster-Hub-Reihe von Eighteensound in "BR" mit Monster-Port gebaut hat. Und siehe da, das gibt Monster Output.

    200V, puh, bist Du sicher? Und dann noch die Anzahl reduzieren? Auch wenn das möglich ist, muß man das unbedingt machen? War die Lebensdauer der Fane wirklich ausreichend, oder wünschst Du Dir auch eine höhere Lebensdauer ;)

    Schade natürlich um die Fane, aber überfahren bringt eben "Verschleiß" mit sich. Hast Du vielleicht Bilder, oder eine Beschreibung der Schadensart?

    Viele Grüße,

    Bernd

  • DI-Box, aber welche?

    • bernd häusler
    • 18. September 2011 um 07:34

    Moin,

    Zitat von &quot;wora&quot;

    mit den BSS Di´s hatte ich schon ein paar mal probleme, die sich tatsächlich nur durch passive DI´s lösen ließen...

    Zitat von &quot;wora&quot;

    da ging es immer um brummprobleme, die mit der BSS Di nicht in den griff zu bekommen waren. mit passiven Dis ging das dann immer sofort ohne probleme... ja, ich hätte es dazuschreiben sollen...

    Diese Probleme mit phantomgespeisten aktiven DIs (ja, auch "nur" mit BSS weil die so weit verbreitet sind) kenne ich gut, und die Lösung war auch immer eine simple billige passive DI. Was hier im Thema völlig zu kurz kommt ist die Qualität der galvanischen Trennung, da haben phantomversorgte aktive DIs massive Probleme. Dazu kommt noch die grundsätzliche Anfälligkeit aktiver DIs gegen eingekoppelte HF.

    Zitat von &quot;wora&quot;

    "...aktive Dis benötigt man nur in ausnahmefällen, wo die impedanz der quelle sehr hoch ist (z.b. piezo-tonabnehmer)..."

    ...am passiven E-Bass im Instrumentenkabel...

    eben, deswegen braucht man auch nur in diesen Fällen überhaupt aktive DIs benutzen.

    Wobei natürlich eine aktive DI nicht zwingend phantomversorgt sein muß, dann klappts auch mit der vollständigen galvanischen Trennung ;)

    Zitat von &quot;Lamia&quot;

    Die AR-133 ist das SM58 der DI Boxen.

    ganz sicher nicht ;)


    Viele Grüße, Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 5. September 2011 um 22:57

    Moin,

    hmpf, Nahfeld wäre natürlich so schön einfach. Ich hatte mich schon in meinem Umkreis umgehört, aber ein Meßmikro für hohen Schalldruck hat niemand. Die Auswahl an gewöhnlichen Mikrofonen ist größer. Habt Ihr Tipps, welches gewöhnliche Mikrofon die Aufgabe erfüllt? Ich habe z.B. keine Ahnung wie die Klirrwerte bei gebräuchlichen dynamischen Mikrofonen ausschauen?

    Übrigens suche ich auch aus anderem Grunde ein schalldruckfestes Elektretmikrofon mit Kugelcharakteristik, evtl. auch nur die Kapsel mit Beschaltung(s-Vorschlag). Tipps? Ich finde einfach nichts im erträglichen Preisrahmen.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 5. September 2011 um 14:12

    Moin,

    Also, ich nehme natürlich den selben CB18, das "S" kann ich mit Laborsteckern hinzufügen, oder wegnehmen. Die Überprüfung des Mikrofons durch Messung mit 2 Abständen ist eine gute Idee, das ECM8000 hat direkt vor dem Lautsprecher sicher Probleme mit dem Schalldruck - es soll ja Klirr gemessen werden, da ist das relevant. Der Einfachheit halber lege ich das Mikrofon auf den Boden. Das Entzerrungsziel gibt der CB18S vor, der hat einen praxistauglichen flachen Frequenzgang. Sollte sich thermisch was ändern sehe ich das an der Fundamentalen der Großsignaldurchläufe. Grundsätzlich sollte der Temperaturanstieg der Schwingspule während des Signaldurchlaufs in beiden Fällen gleich sein, bei gleichem Schalldruckfrequenzgang, also gibts auch hier keine Verfälschung durch Unterschiede. Natürlich werde ich das auch beim 18er beobachten, also beide Meßreihenfolgen miteinander vergleichen. Ebenso sehe ich auf diesem Wege, ob Wind/Luftbewegung/Lufttemperatur(-Gradienten) einen Einfluß haben.

    Ansch: Sicher sollte ich einfach ins Nahfeld gehen, mit entsprechendem Mikrofon. Das habe ich aber nicht. Welche möglichen Fehler sind für die Klirrmessung relevant? Sind meine oben beschriebenen Gegenproben ausreichend?

    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    ...Finanzierung bezogen auf (erwartbaren) Absatz... ...- ob: Frage der Egos und dahinter stehenden kommerziellen Interessen....

    Also, nun, der CB18 ist schon immer eine publizierte Konstruktion, mit diesem Forenthema habe ich nun auch die Spezialschaltung publiziert. Kurz: es ist Forscherdrang, hier im Forum läuft gerade die Verteidigung meiner Arbeit. Ego ist sicher dabei, aber auch Fortentwicklung mit der gegenseitigen Unterstützung der Teilnehmer, Stichwort Forums-/Forschungsgemeinschaft. Ein Institut werde ich sicher nicht mit Messungen beauftragen. Die Zweifler können mit der Beschreibung hier im Forum problemlos selbst CBs in Spezialschaltung aufbauen und beurteilen, und Ihre Ergebnisse hier veröffentlichen.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • bernd häusler
    • 5. September 2011 um 00:16

    Moin,

    Zitat von &quot;wetbf&quot;

    Soweit ich mich erinnere wird bei d&b M4 und und d&b MAX ein ähnliches Weichen- und Controllerkonzept verwendet, der Ansatz bei K&F wird dann wohl nicht so daneben sein.

    Eine gewisse Zurückhaltung der Spezialisten bei ihren Statements würde wahrscheinlich nicht schaden

    Zitat von &quot;d&amp;b&quot;

    Der MAX Lautsprecher kann an den d&b Verstärkern D6 oder D12 im MAX-Modus betrieben werden oder an einem auf 2-Wege aktiv geschalteten D12. MAX Lautsprecher lassen sich im Übrigen mit jedem professionellen Verstärker ansteuern, soweit dessen Ausgangsleistung 500 W an 8 Ohm nicht überschreitet und ein zusätzlicher Subsonic Filter (25 Hz und 12 dB/Oktave)zum Einsatz kommt. Nähere Informationen zu spezifischen Lautsprecher-Konfigurationen bzw. Controller-Funktionen finden Sie im entsprechenden Lautsprecher- oder Verstärker-Handbuch.

    Ich bin mir sicher, daß die Gravis längst zurück im Labor ist ;-).

    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    Die Jungs haben halt einen Denkfehler gemacht. Wichtig wäre es diesen zu korrigieren

    Bis ich vom Ergebniss erfahre bleibe ich bestürzt und fassungslos...


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Allen&Heath iLive iDR-Serie Soundqualität?

    • bernd häusler
    • 1. September 2011 um 22:36
    Zitat von &quot;billbo&quot;

    doof

    stimmt, Edith sagte: "machs weg", deswegen ist das "doofZeug" jetzt weg. Danke für die nette aufmerksame Reaktion, Du hast völlig recht ;)

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 1. September 2011 um 19:29

    Moin,

    Ralle: ich wollte deutlich zum Ausdruck bringen, daß der Schutz gegen Vorsatz ein allgemeines Problem, und kein besonderes Problem der spezialbeschalteten CB ist. Sowohl Dein, als auch mein Bassweg macht die Arbeit des System-Engineers recht einfach: es darf nicht clippen, und Laborsinus/Rechteck ist tabu. Den Schutz vor Clipping kann man recht einfach technisch einrichten, Tongenerator-Kids und Rechtecklieferanten, nun, da muß der Systemtech mit psychologischen Adaptern ran an das Subjekt. Technische Lösungen schlagen da immer auf die Performance durch.

    @ Mattias: URPS, dann DC-Displacement, und wieder URPS, und dann CB, das bringt den hybridesten Physiker aus der Phase ;) .
    Ich schreibe mindestens so oft unverständlich, wie ich das Gelesene nicht begreife, und irren, nun, so richtig grob geirrt habe ich wohl nicht. Aber die Vermutung, daß durch simples Vorschalten ein klitzekleiner thermischer Unterschied entstehen könnte, hätte ich besser nicht geäußert. Damit habe ich sicher Einige auf Irrwege geleitet, und damit den klaren Blick auf die mit der Spezialschaltung tatsächlich mögliche große Entlastung der Schwingspule versperrt.
    Und ehrlich, die tatsächliche Verkleinerung der nötigen Endstufe durch einen Widerstand erscheint dermaßen paradox, daß ich selbst Schwierigkeiten hatte das zu begreifen. Das kann man wohl nur dann begreifen können, wenn man die süße kleine RAM mit dem gleichen Schalldruck erlebt, den vorher die monströse Camco erreicht hat. Manchmal öffnet nur die Praxis den Durch-Blick auf die Theorie.

    Sodala, immer noch nächster Schritt: Messen am CB18/CB18S, da muß ich schon alleine wegen dem Mikro etwas Abstand möglich machen. Meine letzte Bassmessung hat einen Hundehalter in 1,2km Entfernung die Polizei rufen lassen, sein Hund war durchgedreht. Messen ist nicht einfach ;) . Polizist sein auch nicht: "Wir haben eineinhalb Stunden gesucht wo das herkommt". :lol:

    Wie hätte es der geneigte Forenleser denn gerne? Mikro in 10m Abstand auf den Boden gelegt, beide Varianten auf gleichen Schalldruck und Verlauf entzerrt, und dann die beiden Grafiken vom Klirr? Reicht zum Klirr-Vergleich unkalibriert? Wenn eine Wand unmittelbar hinter dem Bass sein darf habe ich auch einen ansonsten freien Platz...

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Allen&Heath iLive iDR-Serie Soundqualität?

    • bernd häusler
    • 1. September 2011 um 17:37

    Moin,

    iDR ist gut, DANTE ist gut, und sowohl Recording als auch Editorbedienung mache ich über ein einziges 100Mbit LAN (Cat5) mit einem einzigen PC am FOH. Dante läuft im Rack über den Onboardsplitter der iDR (bis 32*32).

    Das ist hübsch kompakt, preiswert, und von der Audioqualität absolut unauffällig. Aber das System ist (beim iDR Mix) nicht für Plugins offen, hier punktet SAC. Wobei ich in der Audiobearbeitung der iLive nichts wirklich vermisse, die Punkte gibts vor allem für die Freiheit.

    EDIT: billbo hat recht, deswegen fehlt jetzt der ganze Abschnitt ;)

    Beim hier im Forum angestellten Vergleich zur SD8 fand ich nur die im Versuchsaufbau entstandenen 0,2dB Unterschied, Ansonsten war das Signal deckungsgleich (ließ sich gegeneinander auslöschen).

    Gedanken:
    Also, ähm, wenn ich schon ein SAC mit SAW am Laufen hätte fiele es mir wahrscheinlich schwer eine iDR mit DANTE zu kaufen. Jetzt wo ich mit iDR und Dante glücklich bin, fällt es mir sehr schwer auf SAC umzusteigen. Mein Setup macht ungetrübt Das, wovon ich seit 20 Jahren geträumt habe. Ich sehe große Parallelen, die Struktur ist einfach bei Beidem gut, und im Vergleich zur klassischen FOH Audiokonsole(+Hardwaregebimsel+Gummiwurst) ultrahandlich. Beim Audio ist die iDR allenfalls marginal übertreffbar.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • bernd häusler
    • 31. August 2011 um 03:17

    Moin,

    wo das Konstrukt akustisch trennt ist für den Klirr irrelevant. Wo die tatsächliche elektrische Trennung liegt sieht man an der Messung der Controller-Funktion, welche die Flanke der passiven Trennung des HT bis 450Hz hinunter aufhebt. Erst unterhalb 400Hz wird der HT wirklich entlastet. Die elektrische Trennung ist für den Klirr verantwortlich, selbst wenn der 12" um 450Hz etwas lauter wäre bleibt es der HT der klirrt. Gewissheit gibt dann die Klirrmessung, denn kein 12" klirrt bei 400-500Hz und nur 120dB mit 3%.

    @ AlphaC: Mit Renderings von fiktiven Weichen beeindruckst Du mich nicht ;)

    Ich sehe keine Bauteileschlacht, um die Gravis12 aus der Pubertät zu holen, und dem hübschen Gehäuse einen Nutzen zu geben.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 31. August 2011 um 01:18

    Moin Ralle,

    wie schützt Du Deine BR118Ex gegen Tongenerator-Versuche der Kinder Deiner Mieter?

    Zitat von &quot;ralle14&quot;

    1,5kW sind zu wenig für 18NLW9600. Damit macht er zwar schon ordentlich aber um ihn voll auszureizen darf es nochmal so viel sein. So sind jedenfalls meine Erfahrungen. Treibe 2 Stück mit einer gebrückten Thomann Proline 3000 an. Also 2kW Sinus / 3kW Peak pro Stück.

    Der Hersteller schreibt: 3000W@8ohm in Brücke, 4ohm in Brücke ist nicht vorgesehen, und bei 2ohm beide Kanäle belastet kommen nur 1,5 kW je Kanal, also kommen höchstens 3kW gesamt aus dem Eisenhaufen... 4 kW Sinus, 6 kW Peak :roll: ...Denke mal nach, warum ich so unendlich genervt bin, das kleine 1x1...

    Wenn Dich meine Dimensionierung nicht zufriedenstellt, dann höre auf Dein Orakel.

    Viele Grüße, Bernd

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • bernd häusler
    • 30. August 2011 um 19:40

    Moin,

    Zitat von &quot;unknown_artist&quot;

    Ein vorgeschaltete Entzerrung kann die Frequenz, bei der beide Lautsprecher gleich laut sind nicht verschieben.

    Eine schöne, super griffige Erklärung.

    Zitat von &quot;unknown_artist&quot;

    Es bleibt bei 480 Hz bei ca 18dB/Oct.

    hilf mir mal, ich sehe elektrisch nur 12dB/oct, sowohl in der Messung der Passivweiche, als auch die Flanke im Controller. Ich sehe eher, daß der HT Treiber - an einem dafür unzureichenden Horn - bis 450Hz runter das volle elektrische Brett verdauen muß, und darunter mit 12dB/oct elektrisch abfällt.

    @ AlphaC: Das Konzept entspricht jedenfalls nicht der damaligen Stellenausschreibung, offenbar passt der jetzige Entwickler nicht zum Konzept :D . Den erwarteten FIR-Kram kann er vielleicht, aber das kleine 1x1 nicht im geringsten. Ach was, wenn so ein ähm...[]...mit so einem Firmenschild drauf auf den Markt kommt, dann zeigt das ein strukturelles Problem der Firma auf. Wenn schon der markentreue Kunde hört, daß ein Lautsprecher unbrauchbar ist, dann muß es wirklich schlimm sein.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 30. August 2011 um 18:06

    Moin Mattias,

    danke für Deinen großen Beitrag zur Erklärung der Spezialschaltung

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Korrekte Limitierung ist hingegen nicht schwer(!), Signal erst durch den Limiter, dann durch den Eq. Geht 1a, auch ohne DSP.

    Genau diese Anordnung können die massenhaft bei Nutzern vorhandenen DSPs leider nicht, und Spezialware will keiner bezahlen.

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Investitionsfresser, jaein. Sieht man die benötigten Watt, eigentlich nicht, da ist ne CB18 der CB18S im Vorteil.

    Das wird jetzt eine Diskussion um Begriffe, weil der Satz einfach nicht stimmt. Bezahlen muß man die nötige Endstufen-Nennleistung, einmal 1,5kW für einen CB18, andermal 750W für einen CB18S. Daran ändert jede weitere Betrachtung nichts. Was die Endstufe fabriziert, wenn die Nenn-Impedanz unterschritten wird muß man für beide Fälle betrachten, aber beide Fälle unterschreiten ihre Nenn-Impedanz in gleicher Weise. Ob die geringere Leistungsentnahme durch weit geringere Aussteuerung in der oberen Oktave, mit dem entzerrten CB18, dieser Endstufe tatsächlich eine gringfügige Entlastung bringt, ändert nichts daran, daß diese Endstufe weit teurer bleibt. (+teurer DSP...)

    Wenn man die obere Oktave bei 120 Hz enden lässt sind es keine 2000 Watt bei 2 CB18S - an einem Punkt weiten Band. 2000 Watt und 6 ohm, in einem sehr kleinen Bereich, naja. Wenn ich bedenke, welche Impedanzunterschreitungen von BR-Kisten hier im Forum regelmäßig durchgewunken werden, und wo diese Inmedanzunterschreitungen liegen, dann mag ich da nicht weiter hinabsteigen. Ich werds schreiben, wenn die RAM an 2 CB18S zusammenbricht ;) und auch ob die Camco tatsächlich besser performed, so unbelastet wie sie mit 2 CB18S ist. Gelegenheit dazu habe ich in 3 Wochen. Daß die Camco ohne Mucken 2 CB18 treibt kann ich jetzt schon berichten, oft genug praktiziert.

    Die iNuke fabriziert 2% Klirr, das werte ich als Hinweis, daß die Schaltung auch bei Teilauslastung nicht wie üblich unter 0.1% Klirr zulässt. Das wurde beim bisherigen Test nicht gemessen. Bei der RAM weiß ich wenigstens, daß die nicht knarzt.
    Endstufen ...baue ich nicht, das sind Kisten mit Datenblatt, Dynacord kaufe ich nicht mehr, QSC auch nicht... und iNukes kaufe ich erst, wenn jemand Vertrauenswürdiges den Klirr gemessen hat. Dann schaue ich vielleicht rein, ob Behringer immer noch vorsätzlich Defekt-Timer-Elkos grillt, und vielleicht behalte ich sie dann. Aber erstmal brauche ich dank Spezialschaltung keine Endstufe kaufen.

    Natürlich habe ich überprüft wie heiß der Kühlkörper wird, ich kann damit unter Laborbedingungen problemlos Speicheltröpfchen kochen, bisher 3 DJs konnten das nicht, denn die haben Musik gespielt. Das habe ich vorher gerechnet, die Temperaturen bestätigen lediglich meine Berechnung. Wenn jemand Dauersinus drauftut, dann SOLL er das auch büßen :twisted: . Ich hoffe geradezu, daß der Widerstand dann vor dem Chassis raucht, der ist sooo viel billiger.

    Jepp, Klirr ist der nächste Schritt, bis dahin nochmals: DANKE !

    Viele Grüße,

    Bernd

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • bernd häusler
    • 30. August 2011 um 14:41

    Moin,

    Du meinst tatsächlich die Trennung bei ~450Hz sei geplante Absicht? Ich wüsste nicht wofür man eine 12"/Ht-Box wegen der Abstrahlung so irrsinnig tief trennen sollte. Mag zwar sein, daß man bei X&Freitag ein "besonderes" Sounddesign vorhatte, im Sinne von: besser ein irrsinnig klirrender HT, als eine partialschwingende Pappe mit irrsinnigem Port-Lärm. ...Ein Lautsprecher, der 120dB in den Mitten nur mit 3% Klirr erreicht ist schon was Besonderes ;) ...aber so richtig angenommen wurde das wohl von den bemusterten Kunden nicht.

    Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt was schreibe, da aber Herr Görtz den friedlichen Untergang des Kompetenzstandortes Deutschland nicht stört, und ich ausschließlich dem Standort verbunden bin, habe ich mich dafür entschieden.

    Eine simple, praktisch kostenneutrale Änderung der Gravis12 würde aus dem schicken Gehäuse einen Lautsprecher machen. Wenn man, wie man vorgibt, auf Kunden hört, dann käme diese Änderung schon gestern.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 30. August 2011 um 13:57

    Moin,

    danke Mattias für die Tabelle und die Gedanken.

    Was ist eine konventionell gebaute CB? Nun, den CB18H würde ich als konventionell gebaute CB betrachten. Passender Q, ziemlich linear, konventionell gewähltes passendes Chassis. Doch die Schwingspule wird, wie die Tabelle unmißverständlich zeigt, deutlich heißer, als beim CB18S (Spezialschaltung), bei ansonsten sehr ähnlichen Eigenschaften. Die einzukaufende Endstufen-Nennleistung wäre gleich: ca. 750W

    Im Gegensatz dazu ist der CB18 wegen seiner zu geringen Güte ein wahrer Investitionsfresser, ohne aktive Entzerrung ist er nicht linear, zudem muß die Endstufen-Nennleistung doppelt so groß (ca. 1500W) gewählt werden, um den maximalen Schalldruck zu erreichen und die niedrige Impedanz treiben zu können. Auch wenn die Schwingspule des CB18S bei gleicher abgeforderter Schalleistung genauso warm wird wie die des entzerrten CB18, ist tatsächlich der Schutz vor möglicher Überhitzung des CB18 mit gewöhnlichen Controllern nicht zu erreichen. Da bräuchte man einen teuren DSP, der frequenzabhängig limiten kann. Den CB18S fährt man einfach nicht ins Clipping, oder programmiert den immer vorhandenen gewöhnlichen Limiter im Controller einfach auf die maximale Endstufenspannung, um Clipping auszuschließen. Oder man benutzt eine Endstufe mit eingebautem Limiter, dann reicht eine billige Analogweiche.

    Wer den CB18S aufgrund einer vermeintlich hohen Endstufenbelastung angreift muß das an der realen Endstufe(nschaltung) nachweisen. Immer dran denken, der CB18 braucht von vornehinein eine doppelt so große Endstufe. So betrachtet finde ich die Überlegungen geradezu überflüssig. Die geringere Leistungsaufnahme des CB18 führt ja gerade zur Verschwendung der Investition in die Riesenendstufe.


    Ein wenig schade finde ich jetzt, daß sich die Diskussion um den 18"-Bass konzentriert hat. Bei TMTs für Topteile liegt die eigentliche Stärke der Spezialschaltung. Auch die Markt-Auswahl an z.B. 12"-Chassis ist riesengroß, also ergibt sich ein großer Spielplatz für weitere Überlegungen zur Spezialschaltung.

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    da ist kaum Imaginäranteil dabei, der kommt erst im Bereich der Reso zum Zuge

    im Bereich der Resonanzen - Mehrzahl. Ein TMT in einem Topteil hat Membranresonanzen, und wenns ein Quader ist auch Gehäusemoden...

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