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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 23. August 2011 um 10:56

    Moin,

    Zitat von "FF"

    Entschuldige, aber du hast deine Schaltung sicherlich weder wegen 0,6 dB in einem schmalen Bereich noch wegen für den Subbass völlig irrelevanter Gehäuseresos bei 300Hz entwickelt. Wenn das jetzt alles ist, was an Vorteil übrig bleibt?

    Nochmals, in der letzte Spalte steht eine "0", und genau darauf läuft es nach meinem Verständnis auch hinaus. "I´m not convinced!" :wink:

    Gruß FF


    bitte, Du hast irgendwo mal geschrieben, daß Du gerne auch seitenlange Postings von mir durchliest, also, bitte, bitte ließ meinen Einstiegspost, und die folgenden zum SD12 durch. Dann erkennst Du vielleicht wo die Vorteile liegen =>ein Chassis mit höher als benötigtem Bl (zu niedrigem Qel) zu verwenden, mit einem Widerstand zu versehen, und das zusammen Spezialschaltung zu nennen. Nur wenn Du das durchliest, und nur dann, wirst Du erkennen, wofür ich in Anspruch nehme die Schwingspulentemperatur zu verringern.

    Blöd ist natürlich, daß ich nicht zuerst erst einen "schlechten" Lautsprecher, also eine primitive CB mit "passendem" Chassis gebaut habe, und erst dann ein Chassis für die Spezialschaltung gesucht habe, um Euch die Vorteile zu aufzuzeigen. Vielleicht erschließen sich Dir die Vorteile aber auch andersrum ;)

    Schmeiß doch mal Hornresp an, das ist noch viel schneller als lesen, ich habe nun wirklich alles geschrieben.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 23. August 2011 um 09:07

    Moin,

    selbstverständlich hat die elektrische Seite einen erheblichen Einfluß auf die Wirkung einer Gehäuseresonanz. Damit die Resonanz nach außen dringt muß sich die Membrane bewegen, und die Membranbewegung ist elektrisch gedämpft.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 23. August 2011 um 02:23

    Moin,

    @ FF: ob da eine 0 steht kommt auf die Fragestellung an. Thermisch, in praktischer Betrachtung, steht da sicher eine 0. Aber ein Ablesefehler sind die 0,6dB nicht, das sieht man am Graphen (verschobene Tiefpunkte).

    Die "kleinen" Zacken in sabbelbackes Simulation sind es, die einem Lautsprecher den unumgänglichen akustischen Fingerabdruck geben. Ich finde es toll, daß er eine Gehäuseresonanz zeigt, obwohl das nicht in der Fragestellung war. Und man sieht, wie die Spezialschaltung die Leistungsaufnahme an dieser Gehäuseresonanz linearisiert. Mattias Bost zeigt 0,6 dB weniger Leistungsaufnahme an (unterhalb ;) ) der Einbauresonanz. Auch hier eine Linearisierung.
    Davon inspiriert habe ich nochmal mit Hornresp simuliert, da zeigt sich mit der Spezialschaltung ein verringertes Groupdelay an Gehäuseresonanzen.
    Jeweilige Resonanzgüte? Wesen der Resonanz? Und wir sind noch nicht bei Resonanzen der Pappkonen ;)


    Viele Grüße, Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 22. August 2011 um 12:12

    Moin,

    ob man nun den Antrieb (Bl) reduziert UND die Impedanz erhöht, oder nur den Antrieb (Bl) schwächt, um ein Chassis zu bauen, das ohne Widerstand den Frequenzgang des CB18S erreicht, der Nachteil bleibt gleich. Diese Modifikation ist nicht optimal, weil die Schwingspule weit heißer würde. Das habe ich auf Seite 9 gezeigt. Mit einem, unter Beibehaltung der Impedanz, antriebs-geschwächtem Chassis sieht das genauso aus - heißere Schwingspule.

    Schaue Dir sabbelbackes Simulation 26 an, selbst wenn man skaliert bleibt da ein Zacken im gelben Differenzgraphen, an der Gehäusereso. Oder schaue in 41, selbst wenn man 3dB runterskaliert ist der Leistungszacken immer noch 0.1W hoch. In 35 beim CB18S ist er weit kleiner.
    Realistischer wäre natürlich der Vergleich mit vor der Endstufe entzerrtem CB18 gegen den CB18S. Also Beide mit grundsätzlich gleichen SPL-Verlauf. Dann zeigt sich, wie der Unterschied an der hochgütigen Gehäuseresonanz ist. Dann die Darstellung von allem was sich darstellen lässt, mit guter Auflösung an der Resonanzstelle. Der tatsächliche Schwingspulenstrom interessiert mich am meisten, denn der entspricht der Kraft die an der Membrane zerrt. So eine Membran hat ja auch Partialschwingungen, beim SD12 zumindest, das wird spannend.

    Die Wirkung ist auch in Deiner Tabelle zu sehen, dort eben "nur" an der Einbauresonanz. Platt gedacht müsste doch die Leistung an der Schwingspule gleich sein, wenn man auf den gleichen Schalldruck normalisiert? Das ist aber platt gedacht...

    Hornresp zeigt ein durch die Spezialschaltung verringertes Groupdelay an Gehäuseresonanzen.


    Das Foto vom Kühlkörper hatte ich ja schon gepostet, hintendran ist jetzt ein 100W Drahtwiderstand im Aluminiumgehäuse. Getestet mit mehreren Stunden realer Disko, ...hält.

    Viele Grüße, Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 22. August 2011 um 01:18

    Moin Mattias,

    vielen Dank für die Simulation. Deutlich zu erkennen sind die Unterschiede in der Schwingspulenbelastung an Resonanzstellen, aber auch der für die Betriebstemperatur vernachlässigbare Einfluß. Eine relevante thermische Entlastung tritt also erst ein, wenn man ein Chassis mit stärkerem Antrieb, also niedrigerem Qel einsetzt und dann den gewünschten Einbau-Q mittels Widerstand wieder herstellt. Das meine ich, wenn ich von Spezialschaltung spreche, die eben kein tumbes vorschalten eines Widerstands ist.
    Im Falle des 18NLW9600 hat das Chassis bereits einen zu niedrigen Qel für die angestrebten Eigenschaften der Konstruktion. Durch die Anpassung mittels Widerstand "wird" aus dem 18NLW9600 das perfekte Chassis für diese CB. Die für lineare Wiedergabe tatsächlich nötige Endstufe wird dadurch kleiner.
    Würde man ein Chassis mit passendem Qel einsetzen würde die Schwingspule weit mehr belastet.

    Bei 12"ern als TMT in Topteilen ist die Auswahl größer.

    Die Simulationen zeigen deutlich das mit der Spezialschaltung verbesserte Verhalten an Resonanzstellen.

    Viele Grüße, Bernd

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • bernd häusler
    • 21. August 2011 um 04:45

    Moin,

    Auf dem Pukkelpop sind auch potentiell windanfällige Konstruktionen stehengeblieben, die geben das Maß vor. Die sollte man nachrechnen, und daraus die Bauvorschrift machen. Und die eingestürzten Konstruktionen inclusive bauähnliche Konstruktionen sollten jede Zulassung pauschal verlieren, bis Ihre Hersteller wissen und nachweisen warum es nicht gehalten hat, und warum es in Zukunft halten wird. Das kommt dann auch in die Bauvorschrift.
    Wegen Pukkelpopwetter 60.000 Leute in den öffentlichen Raum treiben, und sozusagen den Behörden zu übergeben, das wird niemand, wirklich niemand gut finden.

    Viele Grüße, Bernd

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • bernd häusler
    • 20. August 2011 um 12:45

    Moin,

    natürlich kann man das Mikrowetter extrem genau vorhersagen. Die Kombination von Blitzkarte mit dem Regenradar, eigene temporäre Wetterbeobachter im Umkreis, und ein Hubschrauber. Oder man installiert ein für Großflughäfen übliches eigenes örtliches Wetter-Radar.

    Aber das nützt garnichts. Vielleicht kann man noch den Bereich um eine Bühne räumen, mit Dauerdurchsagen. Aber ein Zelt bei schlechtem Wetter zu räumen ist gänzlich ausgeschlossen. Diese Auffassung teile ich mit der Bauvorschrift, die, im Gegensatz zu Bühnen, keinerlei Winddruck-Erleichterung für die Bemessung von Zelten zulässt. Wobei die Bemessung bei fliegenden Bauten ohnehin irrsinnig knapp ist, und die Normhüter sinnvolle Vorgaben seit langer Zeit verschleppen, und vor sich her schieben, im Europawahn.

    Hier sehe ich die Lösung: Klare Vorgaben bezüglich der Auslegung fliegender Bauten, bzw. die völlige Gleichstellung aller Bauten. Auch eine Auslegung auf 8 Beaufort ist ein Witz, zumal sich das heutzutage sehr zielsicher bemessen lässt, sodaß keine "versehentlichen" Sicherheiten über die Daten im Baubuch hinaus entstehen.

    Wer Zeus besänftigen will muß windsicher bauen, das ist weit zielführender als jede in der Praxis nutzlose hightech-Wettervorhersage. Viele, auch sehr große Strukturen auf dem Pukkelpop stehen noch, stabil bauen geht also!

    Viele Grüße, Bernd


    PS Vom Pukkelpop gibts ein Video, das eine dringende Räumungsdurchsage in einem der Großzelte zeigt - die Reaktion des Publikums ist erwartungsgemäß NULLKOMMANULLNULL

  • Falttanks / Zusammenklappbare IBC Tanks

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 09:52

    Moin,

    die Dinger finde ich auch schick, aber egal was das Wasser beisammenhält, ich habe diesen Sommer wieder eine Menge Bühnen erlebt, wo das Wasser nicht sinnvoll befestigt war. So wie auf den Bildern von Eventprojects sieht das oft aus, ist aber meiner Ansicht nach unsinnig und nur scheinbar sicher. Ich möchte hier einfach mal ein Bild von einem Fachmann sehen, wie das richtig gemacht wird.

    Und ja, ich habs ungeschickt formuliert, sorry.

    Grüße, Bernd

  • Falttanks / Zusammenklappbare IBC Tanks

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 07:37
    Zitat von "marce"

    Die Dinger sind genau so sicher wie jeder andere Wassertank.

    natürlich sind sie das, wenn man sie richtig anschlägt, lesen!

  • Falttanks / Zusammenklappbare IBC Tanks

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 05:07

    Moin,

    bei einer Windböe, wie weit muß sich der Tower auf dem Boden verschieben, bis die Ballastierung voll wirksam wird? Angenommen es wären 4 Towers, und 4 IBCs. Drei Tower rutschen über den Boden, der Vierte bleibt am Bordstein, oder sonstwas hängen. Was macht dann der Corner oben? Ist der für die Aufnahme des kompletten Moments ausgelegt? Nein, das ist der nie, in der Regel nur auf ein Viertel der Seitenlast, und diese Seitenlast ist bemessen nach den Richtlinien fliegender Bauten, bei denen wesentlich weniger Windlast bemessen wird als für feste Bauten. Der Corner knickt also.

    Wie mans richtig macht sage ich hier nicht, ich bin "nur" Sounddesigner.

    Grüße, Bernd

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 04:45

    Moin,

    ist zwar 2009, aber hier sieht man die hinteren Abspannungen - an wie Spielzeug wirkenden Betonleitplanken:
    http://www.youtube.com/watch?v=4txklPnqnxo&feature=related
    2009 sind es noch vier Leitplanken hinten (US), 2011 waren es nur 2, nach Aussage des oben zitierten Kollegen, und in weiteren Videos zu sehen. Und dazu kam, neu, Video und Backdrop.

    ...und die von mir "Hauptabspannung" genannten beiden Abspannungen hängen 2009 auch an so einem Betonstückchen. Reibkoeffizient Beton auf Dreck? Was bleibt davon übrig wenn man mit einem Seil nach oben zieht?

    Die Basis der Bühne, also die 6 inneren 6 Towers und das Dach gibt es dort seit spätestens 1996. Es ist also denkbar, daß das ALU müde war.

    Und das Verhalten der Obrigkeit erinnert an das Loveparade-Unglück. Bei der Loveparade waren es Chaoten, in Indianapolis eine Windböe mit 80mph. Interessen...
    Bei 80mph steht kein Mensch mehr, auch nicht schräg. 10m/s waren da nach Beaufort-Skala 5-6, schaut Euch Haare auf dem Kopf eines Menschen an, der bei 40km/h seinen Kopf aus dem Fenster eines Autos hängt, und dann das Video, das passt gut, finde ich.


    Leute ....Wahnsinn ....ein Telefonbuch auf Bleistiften, festgebunden an Radiergummis.

    Aber die zerquetschten Menschen waren kein Playmobil, Die waren echt :cry:


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 02:22
    Zitat von "Mister.Lange"

    Du spielst vielleicht auf fehlenden Ballast an?

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Bodenplatte direkt für die die Bühne angefertigt ist und somit die Tower Bases mit selbiger verschraubt sind.


    Das vermute ich auch, das verhindert schonmal das senkrechte Abheben. Das verhindert aber nicht das Abknicken, kein Tower hält relevante Seitenkräfte aus.


    Zitat von "nojunk"

    beim ansehen dieses videos (von der gleichen event location) http://www.youtube.com/watch?v=xBWH0oN12cc , ab 0:45 sec sieht man, wie die stage am boden befestigt ist! :shock:
    ich hab' mit stages/rigging etc nix am hut - jetzt soll sich jeder seine gedanken machen...

    Tolles Video, danke!
    Man sieht bei 0:39 eine Abspannung. Diese Abspannung hat gehalten. Die Towers SR bewegen sich tatsächlich zunächst nur nach vorne, das Dach fällt dann im Radius um diesen Anker.

    Was nicht gehalten hat sind die weiteren Abspannungen, die man SR bei 0:50 sieht (hinter der Alurampe aus dem Truck zur Bühne, an den Betonleitplanken). Siehe auch mein Bild weiter oben.

    Die Betonleitplanken SR und die Abspannung daran sieht man bei 8:12.

    hier nochmal etwas ruhiger SR und SL: http://www.youtube.com/watch?v=xBWH0oN12cc&feature=related
    Ganz am Ende sieht man auch die rechte (SL) Hauptabspannung

    Was man leider nicht sieht sind Abspannungen, die eine Bewegung des Dachs nach vorne hätten verhindern können. Man sieht auch keine Abspannungen, die ein Verdrehen hätten verhindern können. Wenn die Towers in den Beton verschraubt waren hätten 2 Kreuze, zusammen mit den zwei Hauptabspanungen den Einsturz verhindert. Aber da waren keine...


    Viele Grüße,

    Bernd


    PS Einige Leute im zitierten Forum und hier würde ich keine Bühne bauen lassen, das spiegelt sehr meine 9 von 10 - Wahrnehmung wieder. Selbst "amtliche" Hersteller können es nicht: http://www.eventprojectsgmbh.de/balastierung.html


    PPS wie geil ist das denn: http://www.youtube.com/watch?v=nHgzVnJk4TY&feature=related

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 01:35

    Moin,

    die Realität lässt keinen anderen Schluß zu

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Falttanks / Zusammenklappbare IBC Tanks

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 01:32

    Moin,

    Achtung :!: : keines der Bilder auf der Seite zeigt eine sichere Ballastierung :!:

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • bernd häusler
    • 18. August 2011 um 01:08

    Moin,

    Hörner sind bissl groß - und DC-anfällig, ...und nicht auf Alleinunterhalter-Niveau skalierbar.

    Viele Grüße, Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 17. August 2011 um 22:43

    Moin,

    Danke für die tollen Simus, "sabbelbacke", herzlichen Dank :D

    "whadd kommd an Watt an am Speaker" ...bei 90 Hz, der Frequenz gleichen Schalldrucks ...upps ...da bin ich ja mal gespannt, wie das bei gleichem Schalldruck bei anderen Frequenzen ausschaut. Was man auch sehr schön sieht ist die sehr unterschiedliche Reaktion auf Resonanzen. Die Spezialschaltung linearisiert die Leistungs-Aufnahme, und damit die Schall-Leistungs-Abgabe.

    Man darf mir gerne "hin konstruierte Szenarien" vorwerfen, schließlich entwickle ich Beschallungsanlagen ;)
    Sicher kann man statt der RAM1500 an zwei CB18S, auch eine CamcoTecton28.2 an zwei CB18 verwenden und dann auf gleichen Frequenzgang entzerren. Die jeweiligen maximalen Gesamtleistungen dieser Endstufen, jeweils an niedrigster zulässiger Impedanz sind 1,5kW vs 2,8kW, in beiden Fällen voll genutzt. Wenn man das außer acht lässt ist man nur Lautsprecherentwickler. Darf man in der Lautsprecherentwicklung über Endstufenkosten diskutieren? Zwischen dem CB18S und dem CB18 liegt der Faktor 2, allein bei der Endstufe! DSP-Controller wachsen auch bei mir nicht im Garten!

    Andere Dinge sind allerdings weit spannender:
    Warum klirrt es mit der Spezialschaltung erheblich weniger? ...bei gleichem Schalldruck der Fundamentalen

    Das ist der wirkliche Anlass zu weiteren Simulationen mit AkAbak - bei gleicher P_ak. Damit sich was am Klirr ändern kann muss irgendwas bei den Strömen anders sein ;)

    Kann AkAbak Auslenkungs-abhängiges BL?

    Zitat von "Jens Droessler"

    Wenn ers selbst macht, zweifeln sicher einige an der Korrektheit der Simulation.

    Die Simulationen kann jeder nachvollziehen, der die beiden Ansätze verstanden hat. Was hier derzeit läuft ist "nur" der Nachweis, daß sich die Extrakosten der Spezialschaltung auf einen Widerstand beschränken, bzw. ein Chassis mit schwächerem Antrieb zu einer sehr heißen Schwingspule führt.
    Das tatsächliche Problem ist die Glaubwürdigkeit meiner Klirrmessung. Der Sinn der Spezialschaltung ist die erlebte Klangverbesserung, im unteren Bereich nachgewiesen durch die Klirr-Messung auf Seite 1. Und "sabbelbacke" zeigt gerade, unabhängig von mir, was ich schon seit 6 Jahren weiß: Wo die Klangverbesserung im Mittelton herkommt, beim SD12. Was ein Vergnügen! :D .

    Danke !


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • bernd häusler
    • 17. August 2011 um 07:05
    Zitat von "billbo"

    (sinngemäßes)


    Ein paar Schräg-Seile und Anker waren schon dabei, jedenfalls entnehme ich das dieser Analyse:

    Volltextzitat aus http://www.lightnetwork.com/index.php?dest…3Fmsg%3D32694.1

    ----------------------------------
    From: nmsoundengineer 15 Aug 09:24
    To: MLBOY 138 of 227
    32694.138 in reply to 32694.137
    Scott,

    Check this video out....

    http://www.wthr.com/video?autoStart=true&topVideoCatNo=defau​lt&clipId=6150965&flvUri&partnerclipid

    In this video, you can see the wreckage of the roof, and if you look close enough, you can see the individual pieces of K-rail that were used as anchor points, a total of 4 a side, and only 2 on the US side. You can also see that on the SR side, the #3 from DS edge was dragged/thrown/tossed atleast 20' into a drainage area just US of the monitor wing, most likely this was the piece that had anchored the #1 SR tower and #3 SR towers. You can also see that the only 2 pieces of K-rail anchoring the back of the stage are a good 60' back from the stage, in the PARKING LOT, most likely a compromise that was made to allow a clear unabstructed path for vehicles to pass directly behind the loading dock area. However this means that the angle of each guy wire is at a different inclination to the roof grid, and the 2 US ones are definently more than 45 degrees (The spec from Thomas). Had there been any guy wires on the front of the roof into the audience, it would have probably helped keep the DSR towers vertical on the stage before the collapse. All of the K-Rail should have been staked into the ground on 3 sides to prevent it from being able to move in ANY direction, not just towards the stage, as well as probably 2-3 times as much K-rail in general IMHO.

    Essentially we're looking at a 20,000 LBS roof+ with atleast another 30,000lbs of production and 11,000lbs (atleast 60,000 lbs+)of production being held down in place and more importantly pulling on only 5 x 6,000lbs (30,000 lbs of useable Anchorage) pieces of concrete that were able to move in the dirt, at that level, no matter what internal guy wires are connecting the towers, short of them being physically anchored directly to the stage, this structure really had no chance in my book.

    I think if there were additional pieces of K-rail(ballast) directly infront of the stage and behind used as additional anchorage points to allow internal X bracing along the sides and the back, to create more triangles, and the side/US ballast being doubled up and staked in place, this accident may have never happened. I dont think that additional structural members (this roof has them) connecting the side truss towers together would have done much in this specific failure as the roof realistically was pushed from the side.

    This particular roof was retrofited (by thomas and MAS) to increase it's load capacity well beyond 60,000lbs a few years back(to hang rascal flatt's production package) adding the 3 additional under grid towers along the back edge (the black towers). Since those 3 additional towers are not directly in line with any of the side towers, it would be very difficult to safely connect across the back the 5 most US towers.

    If you look at the video, you'll notice most of the tower bases are still relatively close to where they stood originally. Proper ballast/anchorage is the most important thing period, you have to prevent any roof from being able to move in the wind beyond the towers center of gravity, load or no load.

    David Buehler
    Production & Systems Manager
    AE Productions Inc

    Audio - Video - Backline - Lighting - Staging & Roofs - Barricade - Crews - Production Management & Design
    Last edited: 15 Aug 14:08 by nmsoundengineer
    Reply to this messageReply
    -----------------------------------------------------


    Internetfund:
    -----------------------------------------------------
    "K-rail" - California's version of the New Jersey Type 50 concrete barrier is inescapable if you are driving in this state.
    -----------------------------------------------------
    Also Betonleitplanke wie man sie kennt.


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 17. August 2011 um 04:07

    Moin,

    Danke

    @ Mike Severloh: Hätte mich auch gewundert, wenn ein innovativer Kopf wie Kalla Kuntze nicht auch das Dämpfungs-Dogma hinterfragt hätte. "Current Drive", erreicht durch geänderte Verstärkerschaltungen, wurde und wird regelmäßig genutzt auf allen Gebieten der Lautsprechertechnik. Für mich legendär ist z.B. der Hughes&Kettner Tour-Reverb Gitarrenverstärker, eigentlich eine Volltransistor-Billigkiste und doch vielseitiger und schöner klingend als viele Boutique-Röhren-Amps - der wird regelmäßig kopiert. Auch CODA macht mit der GeneratorSpule im SD8 nichts anderes, ob man die Spannung zur Mitkopplung mit einem Widerstand(skabel) oder einem Generator erzeugt ist tatsächlich völlig egal.

    @ Jens Droessler: Danke für den Hinweis, daß die Railspannung auch bei "Current Drive" eine Grenze darstellt. Tatsächlich liegen die nötigen Railspannungen im Resonanzbereich auf gleichem (hohem) Niveau, egal ob man den Lautsprecher nun mit "Current Drive"-Endstufe, oder über einen Widerstand in Reihe an einem normalen Amp betreibt. Allerdings "sieht" die Endstufe bei "Current Drive" die niedrige Impedanz des Chassis-Antriebs, mit Reihenwiderstand liegt die impedanz dagegen höher, die Endstufe wird tatsächlich entlastet. Die Erklärung dieser Entlastung liefere ich auf Wunsch nach.

    @ DJ Heini: *plonk* ;)


    @ Mattias Bost: Die niedrigere Schwingspulentemperatur des Lautsprechers in Spezialschaltung gegenüber der herkömlichen Bauweise soll gezeigt werden.

    Ich mache das mal mit Hornresp:

    Lautsprecher herkömmlich: CB, 60cm Würfel, 18"Chassis 16ohm, 160 Liter, 16ohm Lautsprecher-Nennimpedanz, gleicher Frequenzgang wie der CB18S


    CB18S: 60cm Würfel, Eighteensound 18NLW9600 8ohm, 160 Liter, 5ohm Reihenwiderstand, 16ohm Lautsprecher-Nennimpedanz
    (das ist auch die klare Bauanleitung, Zuschnittliste gibts keine ;) )


    Die Leistungen bei 100 Hz an den jeweiligen Chassis (Rg ist bei Hornresp in der Zuleitung zwischen Endstufe und Lautsprecher):

    herkömmlich:

    CB18S:


    herkömliche Bauweise = 890 Watt an der Schwingspule tatsächliche Lautsprecher-Impedanz 11,8ohm
    Beim CB18S nur = 470 Watt an der Schwingspule tatsächliche Lautsprecher-Impedanz 12,9ohm ;)


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • bernd häusler
    • 16. August 2011 um 12:37

    Moin,

    Die Räumung ist, wie auch hier im Thread zu lesen, völlige Utopie. Ähnlich sehe ich das auch für jede Änderung an der Bühne im Ernstfall. Es ist nie genug Zeit. Man kann vielleicht die Zahl der Opfer mit einer Lautsprecherdurchsage reduzieren, Opfer jedoch nicht ausschließen. Bedenkt wo Ihr und Eure Kollegen sind, wenn das Inferno losbricht ;)

    Die bereitgehaltene vordere Kreuz-Verspannung ist eine gute Idee, die sollte aber schon bei einem schlechten Wetterbericht drin sein, stört ja wenig.
    Ein vollständiger, kreuzverspannter Würfel hält unglaubliches aus. Aber er ist in der Praxis nie vollständig, die Groundsupports können verrutschen. Ausgerechnet an der entlasteten Seite ziehen zusätzlich Schrägseile nach oben... so wie der Ballast regelmäßig angeschlagen wird ist das Verrutschen nicht ausgeschlossen...

    9 von 10 Bühnen in meinem Erlebensraum sind nach meinem statischen Verständniss einer Gewitterböe nicht gewachsen ...ich hoffe mir verschlägts dann nicht die Stimme und ich habe noch Strom :?

    Viele Grüße, Bernd


    PS Die abreißende Dachplane hat sich für einen kleinen Moment wie ein Segel gebläht, und in diesem Moment hats einen Boden-Anker der Schrägseil-Abspannung rausgerissen.

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 16. August 2011 um 07:19

    Moin,

    @ Thomas: Es steht alles drin was der Leser braucht um die Spezialschaltung zu nutzen und zu begreifen. Insofern kannst Du hier und jetzt ein Schloß dranmachen. Aber entsorgen möchte ich nichts von dem, was hier geschrieben wurde. Garnichts!

    Schade ist natürlich, daß Mattias Bost noch keine Zeit für die Stromsimulation hatte, aber das geht sowieso nicht verloren.

    Viele Grüße, Bernd

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    26. September 2026 um 20:14
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