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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

  • bernd häusler
  • 18. Juni 2011 um 11:26
  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 17. August 2011 um 22:43
    • #141

    Moin,

    Danke für die tollen Simus, "sabbelbacke", herzlichen Dank :D

    "whadd kommd an Watt an am Speaker" ...bei 90 Hz, der Frequenz gleichen Schalldrucks ...upps ...da bin ich ja mal gespannt, wie das bei gleichem Schalldruck bei anderen Frequenzen ausschaut. Was man auch sehr schön sieht ist die sehr unterschiedliche Reaktion auf Resonanzen. Die Spezialschaltung linearisiert die Leistungs-Aufnahme, und damit die Schall-Leistungs-Abgabe.

    Man darf mir gerne "hin konstruierte Szenarien" vorwerfen, schließlich entwickle ich Beschallungsanlagen ;)
    Sicher kann man statt der RAM1500 an zwei CB18S, auch eine CamcoTecton28.2 an zwei CB18 verwenden und dann auf gleichen Frequenzgang entzerren. Die jeweiligen maximalen Gesamtleistungen dieser Endstufen, jeweils an niedrigster zulässiger Impedanz sind 1,5kW vs 2,8kW, in beiden Fällen voll genutzt. Wenn man das außer acht lässt ist man nur Lautsprecherentwickler. Darf man in der Lautsprecherentwicklung über Endstufenkosten diskutieren? Zwischen dem CB18S und dem CB18 liegt der Faktor 2, allein bei der Endstufe! DSP-Controller wachsen auch bei mir nicht im Garten!

    Andere Dinge sind allerdings weit spannender:
    Warum klirrt es mit der Spezialschaltung erheblich weniger? ...bei gleichem Schalldruck der Fundamentalen

    Das ist der wirkliche Anlass zu weiteren Simulationen mit AkAbak - bei gleicher P_ak. Damit sich was am Klirr ändern kann muss irgendwas bei den Strömen anders sein ;)

    Kann AkAbak Auslenkungs-abhängiges BL?

    Zitat von "Jens Droessler"

    Wenn ers selbst macht, zweifeln sicher einige an der Korrektheit der Simulation.

    Die Simulationen kann jeder nachvollziehen, der die beiden Ansätze verstanden hat. Was hier derzeit läuft ist "nur" der Nachweis, daß sich die Extrakosten der Spezialschaltung auf einen Widerstand beschränken, bzw. ein Chassis mit schwächerem Antrieb zu einer sehr heißen Schwingspule führt.
    Das tatsächliche Problem ist die Glaubwürdigkeit meiner Klirrmessung. Der Sinn der Spezialschaltung ist die erlebte Klangverbesserung, im unteren Bereich nachgewiesen durch die Klirr-Messung auf Seite 1. Und "sabbelbacke" zeigt gerade, unabhängig von mir, was ich schon seit 6 Jahren weiß: Wo die Klangverbesserung im Mittelton herkommt, beim SD12. Was ein Vergnügen! :D .

    Danke !


    Viele Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. August 2011 um 05:04
    • #142
    Zitat von "bernd häusler"

    In T-Amp gerechnet sind das:
    280€, 2HE, 22kg- für 2 CB18S
    550€, 3HE, 37kg - für 2 CB18 (auf den gleichen F-Gang gefiltert.)

    praktisch alles doppelt ;)


    Sorry, aber wieviel "Teile" sollte man schluken um aus sowas zu kommen? :wink:
    Ein Mercedes A-Klasse mit 115PS, kostet halt doppelt so günstig als ne C-Klasse mit 150PS.
    Man vergleicht doch nicht die verscheidene Ampklassen.
    Wenn man bei T bleibt:
    465,- 3HE 31,5kg vs. 549,- 3HE 37kg

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 18. August 2011 um 08:18
    • #143
    Zitat von "bernd häusler"


    Damit sich was am Klirr ändern kann muss irgendwas bei den Strömen anders sein


    Nö.
    Die gepriesene CB18 etc. ist ja keine CB, sonst wäre sie aus Beton geschüttet, o.ä. Bauausführung.
    Die beschriebene Box ist ein geschlossener Kasten, als Ersatzschaltbild darstellbar als ansatzweiser Kolbenstrahler mit überlagertem Biegewellenwandler, und das Ganze auch noch pegelabhängig.
    Und wenn man in dem Umfeld am f-gang herumbiegt, egal wie, ändert sich selbstverständlich auch das Klirrverhalten des Gehäuses.

    Obendrein wäre zu klären, wie der angeschlossene Verstärker bei Leistungsanforderung mit der komplexen Last zurechtkommt.
    Nach den Simus zu urteilen, entsteht der vermeindliche Hinzugewinn offensichtlich durch eine Wegnahme andernorts, wie eingangs schon mehrfach vermutet.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 19. August 2011 um 09:31
    • #144

    So, nun habe ich genug meine Simumaschine gequält um annähernd zu verstehen was die Schalung macht.
    Dass 18NLW9600 kein gutgeeigneter Chassis für CB ist, sollte klar sein, er braucht Nachhilfe.
    Nun biegt Bernd mit seinen Netzwerk die Parametern so, dass es sehr gut CB tauglich wird bzw. Chassis + Gehäuse + Schaltung ergeben ein unzutrennliches System. Impedanz von diesem „System“ liegt bei 16 Ohm. Um hier zu vergleichen braucht man doch kein 16 Ohm Chassis virtuell zu erzeugen, denn die System wird mit anderem System (Chassis + Gehäuse + EQ und 8 Ohm) verglichen.
    Nimmt man die Dämpfung im bereich von Reso ab, nimmt der Hub und somit auch Pegel zu, aber nicht Breitbändig und außerhalb dieses Bereiches wird wohl gleicher Saft durchfließen und die Spule warm halten. Nun scheinen mir die gewonnene 5dB doch recht hoch zu sein und es ist fraglich ob durch diese Maßnahme nicht mehr Leistung ausm Amp gezogen wird…(passive Netzwerke neigen zum Nebeneffekten a la “EQing“ ich rede hier nicht mal über Phasenverschiebung Leistungsvernichtung usw.)
    Aber egal, in beide Fällen ist der Hub ein Begrenzungelement. Wie man das erreicht ist jedem selbst überlassen, einer macht mit Schaltung (im HiFi-Bereich gibt solche genug nur nicht für solch hohe Ströme), anderer mit EQ hoch, nächster mit EQ runter + Gain, übernächster baut Phaseninvertor rein. Es gibt viele Wege nach Rom.

  • mattias bost
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    • 19. August 2011 um 12:16
    • #145

    Hi,

    aus der Einarbeitungspause wieder aufgetaucht (bei Akabak kann man anfangs etwas die Pickel bekommen), aber was solls. Zum Vergleich CB18 versus CB18S habe ich als Chassisdaten die Herstellerwerte genommen, ein Chassis in 160l (ohne festgelegte Gehäusedimension). VorschaltR 4,7Ohm für CB18S, 0,1Ohm für CB18, Speisespannung für die "Box" immer 63V. Aus den unten folgenden Grafiken habe ich zur "finalen" Beurteilung zu guter Letzt den Pegel in Relation zu den an dem Chassis verbratenen Leistungen gebracht, ums einfach hinzubekommen, das in dB-Bewertung. Damit erhält man eine dB Skala, die den relativen Wirkungsgrad bezogen auf die thermische Belastung des Chassis für gleichen Schalldruck ergibt. Positiver Wert = Enlastung, negativer = Mehrbelastung. Und ganz vorrangig gings ja (zwischendrin) um genau dies.

    Also zuerst die Frequenzgänge:

    Nun die "Power-Gänge":

    Und das wird nach Auslesen mittels Cursors draus:

    Das wars, und weg, Grüße
    Mattias

  • bernd häusler
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    • 22. August 2011 um 01:18
    • #146

    Moin Mattias,

    vielen Dank für die Simulation. Deutlich zu erkennen sind die Unterschiede in der Schwingspulenbelastung an Resonanzstellen, aber auch der für die Betriebstemperatur vernachlässigbare Einfluß. Eine relevante thermische Entlastung tritt also erst ein, wenn man ein Chassis mit stärkerem Antrieb, also niedrigerem Qel einsetzt und dann den gewünschten Einbau-Q mittels Widerstand wieder herstellt. Das meine ich, wenn ich von Spezialschaltung spreche, die eben kein tumbes vorschalten eines Widerstands ist.
    Im Falle des 18NLW9600 hat das Chassis bereits einen zu niedrigen Qel für die angestrebten Eigenschaften der Konstruktion. Durch die Anpassung mittels Widerstand "wird" aus dem 18NLW9600 das perfekte Chassis für diese CB. Die für lineare Wiedergabe tatsächlich nötige Endstufe wird dadurch kleiner.
    Würde man ein Chassis mit passendem Qel einsetzen würde die Schwingspule weit mehr belastet.

    Bei 12"ern als TMT in Topteilen ist die Auswahl größer.

    Die Simulationen zeigen deutlich das mit der Spezialschaltung verbesserte Verhalten an Resonanzstellen.

    Viele Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

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  • Mechwerkandi
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    • 22. August 2011 um 08:56
    • #147

    Bleibt in summa:
    Eine passive Entzerrung incl. high efficiency buck to heat converter.
    Die Erkenntnis nach 10 Seiten:

    Zitat von "bernd häusler"


    über 150% mehr Schall


    war es sicher nicht...

  • mattias bost
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    • 22. August 2011 um 09:13
    • #148

    Hallo Bernd,

    wie sollten denn die Chassisparameter für nen optimierten 18NLW9600 aussehen? Schieb doch deine Vorstellungen mal rüber (nur höherer DC-Widerstand der Spule kanns ja nicht sein), inzwischen komm ich mit Akabak so leidlich klar (und damit erhält man die wirklich relevanten Werte). Niedrigeres Qe erhielte man eigentlich nur mit mehr "Feld" bzw. mehr Wicklungslänge bei gleichbleibenden DC-Widerstand.

    Zitat

    Die Simulationen zeigen deutlich das mit der Spezialschaltung verbesserte Verhalten an Resonanzstellen.

    Frage mag dumm sein, welche Resos und welche Verbesserung? Ich finde da in den Simus von Sabbelbacke (mit Gehäuseresos) keine Vorteile, die bei 300Hz scheint zwar auf den ersten Blick kleiner, jedoch muß man die Verhältnisse bilden. Da das System mit VorschaltR weniger Pegel macht sind zwangsläufig die Gehäuseresos ebenso kleiner, bei 600Hz ist gleich und bei 900 scheinbar mit VorschaltR schlechter.

    Grüße
    Mattias

  • bernd häusler
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    • 22. August 2011 um 12:12
    • #149

    Moin,

    ob man nun den Antrieb (Bl) reduziert UND die Impedanz erhöht, oder nur den Antrieb (Bl) schwächt, um ein Chassis zu bauen, das ohne Widerstand den Frequenzgang des CB18S erreicht, der Nachteil bleibt gleich. Diese Modifikation ist nicht optimal, weil die Schwingspule weit heißer würde. Das habe ich auf Seite 9 gezeigt. Mit einem, unter Beibehaltung der Impedanz, antriebs-geschwächtem Chassis sieht das genauso aus - heißere Schwingspule.

    Schaue Dir sabbelbackes Simulation 26 an, selbst wenn man skaliert bleibt da ein Zacken im gelben Differenzgraphen, an der Gehäusereso. Oder schaue in 41, selbst wenn man 3dB runterskaliert ist der Leistungszacken immer noch 0.1W hoch. In 35 beim CB18S ist er weit kleiner.
    Realistischer wäre natürlich der Vergleich mit vor der Endstufe entzerrtem CB18 gegen den CB18S. Also Beide mit grundsätzlich gleichen SPL-Verlauf. Dann zeigt sich, wie der Unterschied an der hochgütigen Gehäuseresonanz ist. Dann die Darstellung von allem was sich darstellen lässt, mit guter Auflösung an der Resonanzstelle. Der tatsächliche Schwingspulenstrom interessiert mich am meisten, denn der entspricht der Kraft die an der Membrane zerrt. So eine Membran hat ja auch Partialschwingungen, beim SD12 zumindest, das wird spannend.

    Die Wirkung ist auch in Deiner Tabelle zu sehen, dort eben "nur" an der Einbauresonanz. Platt gedacht müsste doch die Leistung an der Schwingspule gleich sein, wenn man auf den gleichen Schalldruck normalisiert? Das ist aber platt gedacht...

    Hornresp zeigt ein durch die Spezialschaltung verringertes Groupdelay an Gehäuseresonanzen.


    Das Foto vom Kühlkörper hatte ich ja schon gepostet, hintendran ist jetzt ein 100W Drahtwiderstand im Aluminiumgehäuse. Getestet mit mehreren Stunden realer Disko, ...hält.

    Viele Grüße, Bernd

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  • FF
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    • 22. August 2011 um 19:22
    • #150
    Zitat von "bernd häusler"

    (...) Die Wirkung ist auch in Deiner Tabelle zu sehen, dort eben "nur" an der Einbauresonanz. Platt gedacht müsste doch die Leistung an der Schwingspule gleich sein, wenn man auf den gleichen Schalldruck normalisiert? (...)


    Die Leistung am Chassis ist doch gleich auf gleichen Pegel skaliert, wie die letzte Spalte der Tabelle von Mathias Bost zeigt - hier steht gerundet überall eine "0". Die einzige Abweichung liegt bei 40Hz, und die würde ich als banale Ablese-Ungenauigkeit deuten. Und selbst wenn es keine Ungenauigkeit wäre: wen interessieren 0,60 dB?

    Die Reso-Zacken aufgrund der virtuellen Gehäuseabmessungen in Sabbelbackes Simus sind mMn völlig nebensächlich, da würde ich jetzt keine Vor-/Nachteile deiner Schaltung dran festmachen wollen.

    Gruß FF

  • bernd häusler
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    • 23. August 2011 um 02:23
    • #151

    Moin,

    @ FF: ob da eine 0 steht kommt auf die Fragestellung an. Thermisch, in praktischer Betrachtung, steht da sicher eine 0. Aber ein Ablesefehler sind die 0,6dB nicht, das sieht man am Graphen (verschobene Tiefpunkte).

    Die "kleinen" Zacken in sabbelbackes Simulation sind es, die einem Lautsprecher den unumgänglichen akustischen Fingerabdruck geben. Ich finde es toll, daß er eine Gehäuseresonanz zeigt, obwohl das nicht in der Fragestellung war. Und man sieht, wie die Spezialschaltung die Leistungsaufnahme an dieser Gehäuseresonanz linearisiert. Mattias Bost zeigt 0,6 dB weniger Leistungsaufnahme an (unterhalb ;) ) der Einbauresonanz. Auch hier eine Linearisierung.
    Davon inspiriert habe ich nochmal mit Hornresp simuliert, da zeigt sich mit der Spezialschaltung ein verringertes Groupdelay an Gehäuseresonanzen.
    Jeweilige Resonanzgüte? Wesen der Resonanz? Und wir sind noch nicht bei Resonanzen der Pappkonen ;)


    Viele Grüße, Bernd

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  • sabbelbacke
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    • 23. August 2011 um 08:51
    • #152
    Zitat von "FF"

    Die Reso-Zacken aufgrund der virtuellen Gehäuseabmessungen in Sabbelbackes Simus sind mMn völlig nebensächlich, da würde ich jetzt keine Vor-/Nachteile deiner Schaltung dran festmachen wollen.


    Genau, die sind rein durch den "idealen" Gehäuseeinfluss (also geometrisch) bedingt und ergeben sich schlicht aus der Längsresonanz des Gehäuses (in hornresp entspricht das dann der Länge der Rückkammer). Egal, was man mit dem LS-Chassis elektrisch machen würde, diese Resos bleiben natürlich immer gleich (sofern man nicht einen Speaker mit einer geometrisch komplett anderen Membran einbauen würde, wo dann der Abstand Membran-Rückwand anders wäre..).

    hornresp

  • bernd häusler
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    • 23. August 2011 um 09:07
    • #153

    Moin,

    selbstverständlich hat die elektrische Seite einen erheblichen Einfluß auf die Wirkung einer Gehäuseresonanz. Damit die Resonanz nach außen dringt muß sich die Membrane bewegen, und die Membranbewegung ist elektrisch gedämpft.

    Viele Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

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  • FF
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    • 23. August 2011 um 09:59
    • #154

    Entschuldige, aber du hast deine Schaltung sicherlich weder wegen 0,6 dB in einem schmalen Bereich noch wegen für den Subbass völlig irrelevanter Gehäuseresos bei 300Hz entwickelt. Wenn das jetzt alles ist, was an Vorteil übrig bleibt?

    Nochmals, in der letzte Spalte steht eine "0", und genau darauf läuft es nach meinem Verständnis auch hinaus. "I´m not convinced!" :wink:

    Gruß FF

  • sabbelbacke
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    • 23. August 2011 um 10:03
    • #155
    Zitat

    selbstverständlich hat die elektrische Seite einen erheblichen Einfluß auf die Wirkung einer Gehäuseresonanz. Damit die Resonanz nach außen dringt muß sich die Membrane bewegen, und die Membranbewegung ist elektrisch gedämpft.

    Wenn Du auf einen akustischen Spiegel X (in dem Fall die Gehäuserückwand) eine Sinuswelle mit Frequenz Y mit dem Pegel Z drauf gibst, ist es dem "Spiegel" reichlich egal, ob Das Signal vor dem Schallerzeuger durch ein Dämpfungsglied gewandert ist oder nicht, ob der Verstärker in Brückenschaltung ist oder nicht, etc... Der Spiegel "spiegelt" einfach das, was ankommt (ok, in der Praxis würde bei zu hohem Pegel der Spiegel an sich strukturell verändert, irgendwann zerstört, aber darum gehts ja nicht). Wenn was anderes ankommt, wird auch was anderes reflektiert, dann ist aber auch das Originalsignal schon anders.

    Will sagen: Die Reflektionseigenschaften des Spiegels sind unberührt von der Schallquelle, die ihn anstrahlt.

    Die Wirkung des Spiegels bleibt genau gleich, lediglich der absolute Anteil an Reflektion verändert sich - dies aber analog zum eingestrahlten Originalsignal (das ja eben auch spektral anders verteilt ist). Normalisiert man diese zueinander (siehe Matthias), ist auch die Relfektion die gleiche, der Spiegel bleibt ja der gleiche.

    Wäre dem nicht so, könnte man durch Manipulation des elektrisch zugeführten Stromes die Reflektionseigenschaften von Kammern als Resonatoren (Helmholtz etc.) und den Materialien als solchen (Dämpfungs/Reflektionseigenschaften/Albedo, you name it) verändern. Wäre ja praktisch und würde (unter anderem) die Gebäudedämmung revolutionieren, ist aber leider nicht so. Analog würde das auch z.B. heißen, dass das Anbringen eines [füge beliebige real-world-analogie zum elektrischen Ersatzwiderstand im Ersatzschaltbild ein] vor einen Elektromotor vom E-Roller das Crash-Verhalten beim Aufprall auf die Hauswand verändern könnte. Wäre ja cool... Einfach Motor über die Massen über dimensionieren, das 10-fache an Batterieleistung (bei gleichem Gewicht, also nehmen wir LiPo statt Beliakku, sonst erhöhen wir ja analog die Membranmasse, äh) mitschleppen, dafür aber dann eine Riesen Bremse einbauen und fortan bei 30km/h Aufprallgeschwindigkeit auf die Mauer nur noch 50% der Blessuren davon tragen? Wäre geil. Wäre.

    Siehe hierzu auch Andis Post:

    Zitat

    Nö.
    Die gepriesene CB18 etc. ist ja keine CB, sonst wäre sie aus Beton geschüttet, o.ä. Bauausführung.
    Die beschriebene Box ist ein geschlossener Kasten, als Ersatzschaltbild darstellbar als ansatzweiser Kolbenstrahler mit überlagertem Biegewellenwandler, und das Ganze auch noch pegelabhängig.
    Und wenn man in dem Umfeld am f-gang herumbiegt, egal wie, ändert sich selbstverständlich auch das Klirrverhalten des Gehäuses.


    Das nach Außen treten (also vom Gehäuseinneren durch die Membran nach "vorne") der Resonanz ist zum einen von der Beschaffenheit der Membran und somit deren Schalldurchlässigkeit (Masse, Materialmix, blubb...) geprägt (also wenn man die Membran bombenfest wo hinnageln würde, sie sich nicht bewegt) und dann - den Punkt sprichst Du an - von der Dämpfung, die elektrisch daher kommt (also Membran als dyn. Mikro mit anschließendem konvertieren der elektr. Energie in Wärme im Widerstand). Ich verstehe, worauf Du hinaus willst - Sitzt man im Mediamarkt, sollte man am besten auch im Hörraum alle Speaker erst mal kurzschließen, damit die nicht so mitschwingen (oder lustige Q Spielereien bei einem Doppelspulenbass, indem man eine Spule mit einem R bestückt..). Und natürlich kann man - betrachtet man einen Lautsprecher mal als (dynamisches) Mikrofon - den in elektrische Energie umgewandelten Schall durch einen Widerstand "verbraten" (analog anstatt elektrisch könnte man den Schall direkt "absorbieren" (=in Wärme umwandeln, äh Bewegungsenergie, dann Wärme), indem man Material X davor..)... Aaaber: Das ist ja ein "passiver" Vorgang, der das (zu elimierende) Signal (=die Reflektion) zum Zeitpunkt X wegnehmen soll - dabei ist der "akustische Dämpfer" selbst NICHT das (Nutz)Schall abstrahlende Element.

    In "Deinem Fall" ist das aber so - das Chassis strahlt nach vorne Nutzschall ab, nach hinten etwas, was "man" nicht braucht und dann kommt eine Reflektion davon zurück, die will man loshaben. Diese (Reflektion) ist verzögert.

    Mit Verzögerung Q (mist Buchstabensuppe) kommt jetzt also das Signal von der Rückwand wieder an der Membran an - diese ist beschäftigt, das aktuelle Signal abzuspielen. Damit das nicht beeinflusst werden soll, sollte sie auch dabei bleiben. Die dem Material inne wohnende Dämpfung bleibt ja unverändert, soweit sind wir uns einig, also bleibt dem "Dämpfer" nur das "Ausbremsen" der Bewegung (um sie dann elektrisch zu verbraten und damit zu dämpfen).. Hm... Jetzt ist aber die Membran gerade dabei sich dem Nutzsignal zu widmen... würde man die Membran jetzt frequenzselektiv/zeitselektiv (wie eine aktive Noise-Cancel-Technik...) "bremsen", damit sie die Reflektion eliminiert.. würde man eben den Nutzschall mit beeinflussen (der wird ja von der gleichen Membran beeinflusst).

    An der Stelle können wir gleich mal die Audiovolver Diskussion einklinken, wo behauptet wird, dass man Raumeinflüsse allein durch einen ausgefuchsten FIR DSP weg bekommt (ich bin mal langweilig: klappt nicht.)

    Will man diesen Reflektionen aus dem Gehäuseinneren den Garaus machen, sollte man sich besser mit der Dämmung und Dämpfung des Gehäuseinneren und der Gehäusewand beschäftigen, das ist das Mittel der Wahl in dem Fall. Übrigens ist die korrekt applizierte diejenige solche auch der Trick, wie man aus einer "herum klirrenden" BR eine "gut klingende" macht...

    Was hast Du denn bei Dir so "innen" als Dämmung / Dämpfung etc.. verbastelt?

    hornresp

  • bernd häusler
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    833
    • 23. August 2011 um 10:56
    • #156

    Moin,

    Zitat von "FF"

    Entschuldige, aber du hast deine Schaltung sicherlich weder wegen 0,6 dB in einem schmalen Bereich noch wegen für den Subbass völlig irrelevanter Gehäuseresos bei 300Hz entwickelt. Wenn das jetzt alles ist, was an Vorteil übrig bleibt?

    Nochmals, in der letzte Spalte steht eine "0", und genau darauf läuft es nach meinem Verständnis auch hinaus. "I´m not convinced!" :wink:

    Gruß FF


    bitte, Du hast irgendwo mal geschrieben, daß Du gerne auch seitenlange Postings von mir durchliest, also, bitte, bitte ließ meinen Einstiegspost, und die folgenden zum SD12 durch. Dann erkennst Du vielleicht wo die Vorteile liegen =>ein Chassis mit höher als benötigtem Bl (zu niedrigem Qel) zu verwenden, mit einem Widerstand zu versehen, und das zusammen Spezialschaltung zu nennen. Nur wenn Du das durchliest, und nur dann, wirst Du erkennen, wofür ich in Anspruch nehme die Schwingspulentemperatur zu verringern.

    Blöd ist natürlich, daß ich nicht zuerst erst einen "schlechten" Lautsprecher, also eine primitive CB mit "passendem" Chassis gebaut habe, und erst dann ein Chassis für die Spezialschaltung gesucht habe, um Euch die Vorteile zu aufzuzeigen. Vielleicht erschließen sich Dir die Vorteile aber auch andersrum ;)

    Schmeiß doch mal Hornresp an, das ist noch viel schneller als lesen, ich habe nun wirklich alles geschrieben.

    Viele Grüße,

    Bernd

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  • bernd häusler
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    • 23. August 2011 um 11:43
    • #157

    Moin,

    @ sabbelbacke:
    Der Rote ist hier 3 dB zu laut, wenn Der nicht in allen Graphen zu laut wäre würdest Du es sehen ;)
    hier ist der Rote zu leise ...in allen Graphen. Ich würde es so gerne sehen, bitte filtere doch mal aktiv (vor der Endstufe) ...nein, nicht die Gehäusereso, das geht nicht, aber der grundsätzliche F-Gang könnte gleich sein. Dann sehen Wir worüber Wir sprechen, bitte!

    Kann AkAbak auch Groupdelay und CSD?

    grau ist der CB18, Schwarz der CB18S, an dieser Gehäusereso.

    Membranresos sind bei Mitteltonanwendungen normal, nur kann AkAback das nicht, deswegen ist es schon sinnvoll eine Reso zu nehmen, die AkAbak kann ;)

    Viele Grüße,

    Bernd

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    • 23. August 2011 um 15:02
    • #158

    @ Bernd Häusler: gelesen habe ich alles, vom ersten Posting an :wink:

    Mit den letzten Simus von Sabbelbacke und Mathias Bost ist doch aber offensichtlich geworden, was u.a. SRAM schon weiter vorne geschrieben hat: Unabhängig von welcher Schaltung, Filterung, aktiv oder passiv, an den Schwingspulen von 2 identischen Chassis liegt immer exakt die gleiche Spannung für jede Frequenz an, wenn für alle Frequenzen der gleiche Pegel erbracht werden soll. Und damit ist auch die Leistung am nackten Chassis immer gleich. Natürlich kannst du relativ betrachtet 50% Verlustleistung auf den Widerstand schicken, aber bei unveränderter Endstufenleistung sinkt auch deine Absolutleistung am Chassis - siehe die SPL-Kurven von Sabbelbacke.

    Aus den Graphen wird das doch ersichtlich: in den Frequenzbereichen nahezu konstanter Chassisimpedanz wird ein Vorwiderstand in Höhe der Chassisimpedanz die Gesamtleistungsabgabe des Verstärkers erstmal halbieren, konstante Spannung (und unsere Amps sind ja Konstantspannungsquellen) mit doppelter Impedanz ergibt halbe Gesamtleistung und geviertelte Chassileistung:

    U = 100V
    R_chassis = 8 Ohm
    R_vor = 8 Ohm
    P_unbeschaltet = (100V * 100V) / 8 Ohm = 1250 W
    P_beschaltet-gesamt = (100V * 100V) / (8 Ohm + 8 Ohm) = 625 W
    ergibt
    P_beschaltet-chassis = P_beschaltet-widerstand = 1/2 * P_beschaltet-gesamt = 312,5W

    Jetzt hast du in allen Bereichen außerhalb der Reso zwar 50% Leistung in den Widerstand geleitet, aber dein Chassis ist 6dB leiser geworden.
    Das holst du auf, wenn du die Endstufenspannung verdoppelst:
    U2 = 200V
    P2_beschaltet-gesamt = (200 V * 200 V) / 16 Ohm = 2500W für die gesamte Schaltung
    und wieder
    P2_beschaltet-chassis = P2_beschaltet-widerstand = 1/2 * P2_beschaltet-gesamt = 1250 W am Chassis

    An der Reso sieht das ganze anders aus, daher geht dort auch der Pegelunterschied zwischen beschaltet und unbeschaltet gegen null, je höher die Impedanzspitze und je geringer der Wert des Vorwiderstandes ist.

    hornresp bestätigt genau das, ob ich das eingebe, oder Sabbelbacke oder du. Oder du spielst mit Boxsim von der Visatonseite, da kannst du den Kurververgleich der am nackten Chassis anliegenden Spannung aufgrund des VOrwiderstands im Vergleich zum unbeschalteten System sehen:
    - Maxpegel gleich, egal ob mit oder ohne Widerstand
    - die Spannung am Chassis ist über die Frequenz immer gleich bei gleichem SPL mit oder ohne Widerstand
    - damit ist auch die Leistung am nackten Chassis über die Frequenz immer gleich bei gleichem SPL mit oder ohne Widerstand
    - damit ist auch die Spulentemperatur am nackten Chassis über die Frequenz immer gleich bei gleichem SPL mit oder ohne Widerstand

    Was noch nicht geklärt ist, sind:
    - deine Klirrmessungen eingangs
    - und der von dir beschriebene besser Klang, was aber natürlich erstmal nur eine subjektive Einschätzung sein kann.

    Wenn Sabbelbacke tatsächlich Simus erstellen kann, bei denen eines der beiden Systeme exakt auf den SPL des anderen entzerrt wird, wird bei beiden Chassis genau die gleiche Spannung anliegen, die gleiche Leistung und Spuelentemperatur erreicht werden und die Gehäuseresos exakt identisch sein. Dein letzter Post an Sabbelbacke zeigt es doch geradezu bildlich, du suchst bereits mit der Lupe Unterschiede, die es so nicht gibt.

    Bitte korrigiert mich, aber ich lese auch die Beiträge von Sabbelbacke und Mathias Bost mit ihren Simus dahingehend, dass sie keine Vorteile in deiner Schaltung erkennen können.

    Übrigens, das Groupdelay wird in hornresp schlechter, wenn man Rg erhöht, nicht besser :wink: Das ist auch eigentlich logisch, denn durch den Widerstand wird der Knick zur Horizontalen in der SPL-Kurve stärker, damit änderst sich die Phase stärker und das Groupdelay steigt in diesem Bereich, Stichwort minimalphasiges System.


    Gruß FF

  • Mechwerkandi
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    • 23. August 2011 um 15:20
    • #159
    Zitat von "FF"


    Was noch nicht geklärt ist, sind:
    - deine Klirrmessungen eingangs


    Ich stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, das der (wie auch immer) gemessene Klirr sich in dem beschriebenen Umfeld als Summe aus dem Klirr vom Chassis, Gehäuse, Verstärker und Zuspieler und ggf. Hörraumanteilen darstellt.
    Das Ganze auch noch frequenz-, als auch pegelabhängig. (Viel Hub, viel Klirr)
    Wenn man in diesem Umfeld am f-gang herumbiegt, egal wie, muss das zwangsläufig einen Einfluss auf den Klirr als Summeneffekt haben.

    Zu hinterfragen wäre höchstens, inwieweit die Messung, bzw. die ermittelten Werte, einen Einfluss auf die praktische Nutzung haben. IMHO wenig bis gar keinen.

  • bernd häusler
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    • 23. August 2011 um 17:22
    • #160

    Moin, ich erlaube mir dazwischenzuschreiben

    Zitat von "FF"

    @ Bernd Häusler: gelesen habe ich alles, vom ersten Posting an :wink:

    schön

    Mit den letzten Simus von Sabbelbacke und Mathias Bost ist doch aber offensichtlich geworden, was u.a. SRAM schon weiter vorne geschrieben hat: Unabhängig von welcher Schaltung, Filterung, aktiv oder passiv, an den Schwingspulen von 2 identischen Chassis liegt immer exakt die gleiche Spannung für jede Frequenz an, wenn für alle Frequenzen der gleiche Pegel erbracht werden soll. Und damit ist auch die Leistung am nackten Chassis immer gleich. Natürlich kannst du relativ betrachtet 50% Verlustleistung auf den Widerstand schicken, aber bei unveränderter Endstufenleistung sinkt auch deine Absolutleistung am Chassis - siehe die SPL-Kurven von Sabbelbacke.

    Im unteren Bereich sinkt die Schalleistung nicht, und darüber wäre es zu laut, man würde filtern. Daß ich behauptet hätte, die Schwingspule bliebe bei gleichem Chassis kälter, möchtet Ihr vielleicht glauben. Behauptet habe ich, daß beide Alternativen schlechter sind, eine davon hat eine weit heißere Schwingspule zur Folge.

    Aus den Graphen wird das doch ersichtlich: in den Frequenzbereichen nahezu konstanter Chassisimpedanz wird ein Vorwiderstand in Höhe der Chassisimpedanz die Gesamtleistungsabgabe des Verstärkers erstmal halbieren, konstante Spannung (und unsere Amps sind ja Konstantspannungsquellen) mit doppelter Impedanz ergibt halbe Gesamtleistung und geviertelte Chassileistung:

    Leider hast Du hier einen Fehler im Ansatz, Endstufen kosten nach Leistung in Watt, nicht nach Spannung

    U = 100V
    R_chassis = 8 Ohm
    R_vor = 8 Ohm
    P_unbeschaltet = (100V * 100V) / 8 Ohm = 1250 W
    P_beschaltet-gesamt = (100V * 100V) / (8 Ohm + 8 Ohm) = 625 W
    ergibt
    P_beschaltet-chassis = P_beschaltet-widerstand = 1/2 * P_beschaltet-gesamt = 312,5W

    Jetzt hast du in allen Bereichen außerhalb der Reso zwar 50% Leistung in den Widerstand geleitet, aber dein Chassis ist 6dB leiser geworden.
    Das holst du auf, wenn du die Endstufenspannung verdoppelst:

    ich muß nichts aufholen, denn jedes Chassis mit zu geringer Güte ist in dem von Dir betrachteten Bereich um mehr als 6dB zu laut. 6dB zeigt schon die Simu, ohne Abstrahlmodell. Du brauchst allerdings eine Endstufe, die 8ohm treiben kann, ich nicht

    U2 = 200V
    P2_beschaltet-gesamt = (200 V * 200 V) / 16 Ohm = 2500W für die gesamte Schaltung
    und wieder
    P2_beschaltet-chassis = P2_beschaltet-widerstand = 1/2 * P2_beschaltet-gesamt = 1250 W am Chassis

    An der Reso sieht das ganze anders aus, daher geht dort auch der Pegelunterschied zwischen beschaltet und unbeschaltet gegen null,

    richtig, da geht der Pegelunterschied gegen Null, ich brauche also keine Endstufe die mehr Spannung liefert. Du brauchst allerdings immer noch eine Endstufe, die 8ohm treiben kann, ich nicht. So sieht das bei gleicher Endstufenleistung aus:

    Nehmen wir mal an beide Endstufen sind gerade kurz vorm clippen, was passiert wenn Du die unten fehlenden 3 dB mit einem Filter anhebst?


    je höher die Impedanzspitze und je geringer der Wert des Vorwiderstandes ist.

    ???

    hornresp bestätigt genau das, ob ich das eingebe, oder Sabbelbacke oder du. Oder du spielst mit Boxsim von der Visatonseite, da kannst du den Kurververgleich der am nackten Chassis anliegenden Spannung aufgrund des VOrwiderstands im Vergleich zum unbeschalteten System sehen:
    - Maxpegel gleich, egal ob mit oder ohne Widerstand
    - die Spannung am Chassis ist über die Frequenz immer gleich bei gleichem SPL mit oder ohne Widerstand
    - damit ist auch die Leistung am nackten Chassis über die Frequenz immer gleich bei gleichem SPL mit oder ohne Widerstand
    - damit ist auch die Spulentemperatur am nackten Chassis über die Frequenz immer gleich bei gleichem SPL mit oder ohne Widerstand

    ja :roll: wenn man nicht begreift ...wie oft soll ich noch sagen, daß dieses Chassis zwar auf einen linearen Frequenzgang filterbar ist, Du aber dann eine Endstufe brauchst, die 8 ohm treiben kann, bei gleicher Spannung. Das ist teuer!

    Was sind denn die weiteren Alternativen? Außer filtern, was die Endstufe verteuert? (...und den Klirr erhöht)

    Richtig, ein nach Lehrbuch passendes Chassis für diese CB, und jetzt blättere zurück, da habe ich das schon simuliert, genau so wie Sabbelbacke und Du das auch simulieren könnte ;) Dann wird die Schwingspule heißer

    Was noch nicht geklärt ist, sind:
    - deine Klirrmessungen eingangs

    Was ist an der Klirrmessung fraglich?

    - und der von dir beschriebene besser Klang, was aber natürlich erstmal nur eine subjektive Einschätzung sein kann.

    Zumindest die Klirrmessung ist nicht subjektiv

    Wenn Sabbelbacke tatsächlich Simus erstellen kann, bei denen eines der beiden Systeme exakt auf den SPL des anderen entzerrt wird, wird bei beiden Chassis genau die gleiche Spannung anliegen, die gleiche Leistung und Spuelentemperatur erreicht werden und die Gehäuseresos exakt identisch sein. Dein letzter Post an Sabbelbacke zeigt es doch geradezu bildlich, du suchst bereits mit der Lupe Unterschiede, die es so nicht gibt.

    Es gibt, was man in der Tabelle von Mattias Bost sieht, und auch in Sabbelbackes Simus jetzt schon sehen kann, erhebliche Unterschiede, allerdings in diesem Simu-Ansatz nicht so deutlich, daß Ihr das begreifen könnt. Ich kenne den Unterschied an Resonanzen schon längst aus SPL-Messungen, aber die sind nicht mein Eigentum

    Bitte korrigiert mich, aber ich lese auch die Beiträge von Sabbelbacke und Mathias Bost mit ihren Simus dahingehend, dass sie keine Vorteile in deiner Schaltung erkennen können.

    Daß der Groschen noch nicht ganz gefallen ist habe ich bemerkt ;)

    Übrigens, das Groupdelay wird in hornresp schlechter, wenn man Rg erhöht, nicht besser :wink:

    Du meinst jetzt das Groupdelay an der Einbauresonanz? Ob Du nun aktiv filterst, oder ich mittels Antriebsmanipulation, das Groupdelay sollte identisch sein. Geringfügige Abweichungen lassen sich allerdings aus der Tabelle von Mattias Bost erwarten.

    Und an der Gehäusereso hast Du schlicht nicht nachgeschaut? Diese nicht aktiv filterbare Störung zeigt ein verringertes Groupdelay in Hornresp.

    Das ist auch eigentlich logisch, denn durch den Widerstand wird der Knick zur Horizontalen in der SPL-Kurve stärker, damit änderst sich die Phase stärker und das Groupdelay steigt in diesem Bereich, Stichwort minimalphasiges System.

    OK, das Groupdelay im unteren Berreich ist klar

    Gruß FF

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    Viele Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

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