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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Yamaha oder RCF welche Empfehlungen von Euch???

    • bernd häusler
    • 7. November 2013 um 20:48
    Zitat von "tobias kammerer"

    Natürlich ist die Trennfrequenz z.B. bei der 15/2" Variante nicht ideal um das auch mal zu nennen.

    Die Trennfrequenz ist völlig sinnvoll gewählt, da es eben kein 2" Hochtöner ist, tobias. Es wird auch kein 2"er draus, wenn Du das immer und immer wieder schreibst. Ich weiß echt keine besseren Begriffe als die, mit denen ich Deine Defizite bezeichnet habe. Mit der für 15"1" typischen Trennfrequenz ergibt sich zwangsläufig eine Unstetigkeit in der Abstrahlung mit dem 15"er. Also weise ich Rüdiger darauf hin, daß er mit der zur Wahl gestellten RCF deutlich bessere Ergebnisse fürs Geld haben wird. Du als Produktmanager des Musikhauses Kirstein solltest doch am besten wissen, was passiert wenn man RCF in die Suche Eures Internet-Auftrittes eingibt - nichts, keinerlei Produkte. Gibt man Yamaha ein, dann findet sich auch Dein lobgehudeltes Modell.

    Zitat von "david kammerer"

    aber konsequent eine Erklärung, wie sie funktioniert, aufgebaut usw. ist, schuldig bleibt

    Ich wüsste nicht, wie ich gegenüber leseresistenten ignoranten Menschen diese Schuld begleichen könnte. Diejenigen, die meine ausführlichen Erklärungen gelesen und begriffen haben klagen nicht ;) . Was auch nichts daran ändert, daß dieses Thema hier völlig OT ist...

    Das Thema hier wurde von Rüdiger festgelegt, zwei Boxen, die schlicht nicht in der gleichen Liga spielen, deswegen steht auf der Einen auch nicht NEXO drauf, auf der Anderen sehr wohl RCF.

  • Yamaha oder RCF welche Empfehlungen von Euch???

    • bernd häusler
    • 6. November 2013 um 21:03
    Zitat von "Jonnytrance"

    Da der HT selbst in DSR215 überlebt, würde ich deswegen keine Sorgen machen.

    Wie dumpf bist Du eigentlich? Mit der - auch von Anderen beschriebenen - penetrant hörbaren, massiven Kompression wird der Treiber eben nicht belastet. ...und es kommt nicht mehr raus, als das Deckelchen aushält.

    Zitat von "Jonnytrance"

    ...und ob Yamaha [einen] echten 2"er drin hat, oder nur 2" VC ist fraglich (was nun auch in Beschreibung steht). Trennfrequenz lässt letzteres vermuten.

    Yamaha schreibt klipp, klar und ehrlich: "The 2" voice coil is large for this class of speaker." Nur ein Analphabet muß weiterhin vermuten...

    Zitat von "Jonnytrance"

    Anderer (moderner) Trick steckt in deiner Signatur :wink:

    Dafür, daß Du nicht lesen kannst, stellst Du ziemlich dreiste Vermutungen an.
    PMPO, nun, RMS ist es nicht, und Peak auch nicht, also sinds frei erfundene Watt, landläufig als PMPO bezeichnet.

    Leute, das Yamaha Ding ist eine billige selfpowered 15"1" Kiste mit den heutzutage erwartbaren Protections, und das einzige was an der Kiste schlecht ist sind die hier von 3 kompetenzfreien Forianern gesungenen Loblieder. Die Beschreibungen der Höreindrücke spiegeln dagegen recht gut, was in der Unterklasse auch bei Yamaha Stand der Technik ist. Intelligentes - aber deutlich hörbares - Limiting. Das gibts schon seit über 20 Jahren ...und NEXO hat das nicht erfunden. Dadurch wird aber kein Lautsprecher leistungsfähiger als die Physik es erlaubt. Dafür Idiotensicher, auf die Betreiber-Kompetenz der auch hier vertretenen Kundschaft hin entwickelt.

    Ich finde es toll, daß für völlig dynamikfreie, totkomprimierte Musikkonserven nun auch dem dicksten Vollpfosten barrierefreie Beschallungstechnik zur Verfügung steht.

  • gescheite Taschenlampe gesucht

    • bernd häusler
    • 5. November 2013 um 23:13

    Fenix E05 ! Gerade weil sie kein Spotlicht macht ...ist hell und breit genug, um in mondloser Nacht mit dem Fahrrad durch den Wald zu fahren, und man sieht im Rack mehr als nur eine einzige beißend helle Buchse...

    http://www.youtube.com/watch?v=ClsgRQwPK_A


    @ wora: Klar, Schlüsselbund, wo denn sonst? Unsere Lampen gibts nach wie vor überall im www, die E01 für ca 17€, die E05 für ca 22€.

  • Yamaha oder RCF welche Empfehlungen von Euch???

    • bernd häusler
    • 5. November 2013 um 22:30

    Warum fallt Ihr alle auf den ältesten Trick der Lautsprecher-Vermarktung rein?

    Yamaha zum HF transducer:"The 2" voice coil is large for this class of speaker." !

    Zitat von "tobias kammerer"

    die Yamaha hat einen Digitalcontroller mit FIR Filtern. Der bewirkt das, was er bewirken soll.

    :roll: was denn bitteschön?
    1,3kW blabla :roll:
    Yamaha:"1300W (LF850W, HF450W)" ....nix RMS, nix Peak, also PMPO
    RCF:"Low frequencies:1000 W PEAK High frequencies:500 W PEAK"

    Die Verblödung greift um sich...
    ...aber rumbrüllen:

    Zitat von "david kammerer"

    Ist doch eigentlich gantz verständlich geschrieben, oder :?: :roll:

    Zitat von "Dosenfutter"

    Die Yamaha sind bei 1,7kHz getrennt, das gibt eine Einschnürung der Abstrahlung durch die Bündelung des 15ers.

    logisch...und Yamaha schreibt sogar warum bei 1,7kHz getrennt wird ...weil das 50mm Deckelchen sonst fliegen geht.


    rüdiger pankow: Also, meine Empfehlung ist schon nach Datenlage klar.
    ...blöd ist nur, daß das Musikhaus Kirstein keine RCF-Produkte verkauft, dafür Yamaha... ;)

  • Telefonhörerton abgreifen - jemand Erfahrung?

    • bernd häusler
    • 11. September 2013 um 17:46

    Moin,

    Handy und mobile Freisprechgarnitur nehmen, ein Mikrofon zur Beschallung mit dem Hörer zusammenkleben (oder Klinke für DI anlöten) , das Freisprech-Mikrofon funktioniert in der Regel im 2m Nahbereich. Vorteil: Das GSM-System und Handys haben eine sehr gute Echounterdrückung (ist ja nur Pseudoduplex) und eine passable automatische Aussteuerung. Ist ausprobiert, der Anrufer telefonierte allerdings auch mit Handy. Somit gabs keine Analogtelefon/VoIP auf GSM Umsetzung in der Verbindung.

    Gruß

  • Grundsätzliche Tips um eine Bühne zu beleuchten

    • bernd häusler
    • 18. Juli 2013 um 16:18

    Moin,

    Zitat von "ewok"

    Von Vorne gehört auf eine Bühne Weißlicht.

    Jepp, immer, unverzichtbar ...und wie völlig richtig angemerkt: weiß und wirtschaftlich ist immer noch nur Glühlicht ... und gedimmt auf 2300k gibts nur in glühend. Als Denkanstoß: blau (monochrom, nicht RGB) würde ich zuerst durch LED ersetzen, das können LEDs besser als Glüh und Folie. Ein Halbfrost verdeckt die punktförmige Konfetti-Anmutung. Davon ausgehend würde ich dreist mischen, viele Farben gehen nur mit Glüh und Folie - oder sehr teuer mit Oberklasse RGBW. Robin 600 sind toll...

    Grüße,

    Bernd

  • "voice coil forensik" :-)

    • bernd häusler
    • 18. Juli 2013 um 15:48

    Moin,

    Zitat von "martin"

    Aber warum so ungleichmaessig?

    Die Schwingspule wird dort am besten gekühlt, wo die Luftströmung schnell und turbulent ist. Völlig unabhängig von der Luftführung im Antrieb ist das - wenn überhaupt - nur im Luftspalt der Fall. Über Schwingspulenteile die dauerhaft oder auch nur zeitweise außerhalb des Spaltes weilen streicht nur ein vergleichsweise laues Lüftchen. Deswegen kokeln immer die Enden, "die", Mehrzahl, zwei - eigentlich. Da sämtliche, die Spule kühlende Luft durch den Spalt muß, ist das laue Lüftchen an beiden Enden der Spule gleich lau.

    Nun bringt es aber kein Hersteller fertig, daß beide Schwingspulenenden dauerhaft über Jahre gleich weit aus dem Spalt schauen. Selbst bei optimal zusammengebauten Neuchassis macht DC-Displacement den optimalen Schwingungsmittelpunkt dynamisch zunichte. So kommt es, daß immer eines der Schwingspulenenden heißer wird, als das Andere.

    Optimal wäre es, wenn bei zu hoher Leistung beide Enden zumindest näherungsweise gleich stark verkokelt wären, doch das ist wegen unvermeidlichem DC-Displacement nie der Fall. Weder beim Neuchassis, noch beim Chassis mit Betriebsstunden. Über die Betriebszeit prägt sich "nur" zusätzlich das DC-Displacement in die Einspannungsfeder ein, mit der Folge, daß ein fürs Neuchassis perfektes Controllersetting mit der Zeit falsch wird.
    ...und jedes gealterte Chassis extrem klirrt - aber das interessiert die Leut hier noch weniger als Chassisausfall durch DC-Displacement...

    Der Endpunkt eines Chassisantriebes ist also immer ein verkokeltes Spulenende, entweder das Äußere, oder das Innere, niemals Beide.

    Mit der Akustikband hattest Du möglicherweise einfach nur das Pech, daß sie das Chassis am Ende seiner Lebensdauer benutzt haben.

    Tipp habe ich nur Einen:
    Sollte der Controller einen Feedbackscanner haben, dann schalte diesen ein. Bei meinem Controller habe ich den Auto-Reset auf 5 Sekunden gesetzt. Kommt nun ein Feedback, oder ein anderer (jaha, Feedbackscanner taugen absolut nichts gegen "Laien-"Feedback ;) ) hinreichend langer Ton, so entlastet das gesetzte Filter die Schwingspule vom crestfreien Dauerton. Bei mir kommt nach 5 Sekunden eine kurze Erinnerung, für Idioten, 0,5 Sekunden an, 5 Sekunden aus, der erzwungene Crestfaktor, klappt stundenlang. Tut nur etwas weh, daß die Membrane dabei ständig nach außen oder innen hopst... DC... ...aber immer noch besser als ein abgekokeltes inneres oder äußeres Spulenende ...oder übermäßiger DC-Verschleiß.
    Setzt der Controller versehentlich einen Filter "stört" der nur 5 Sekunden, danach ist der Filter wieder frei für den nächsten thermisch und DC-mäßig gefährlichen Ton.

    Grüße,

    Bernd

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • bernd häusler
    • 12. Juni 2013 um 19:28

    Moin,

    Zitat von "gert"

    Stagebox Sharing


    Vielen Dank! Gert, DAS ist endlich der treffende Begriff!

    @digitale Mikrofonie / Trim-Tracking: Es ist physikalisch nicht möglich einen rauscharmen fixed Gain Schall-Digital-Wandler mit universell ausreichender Dynamik zu bauen. Das Problem liegt dabei beim Gain vor dem "A" des AD-Wandlers auf der analogen Seite - bei der Mikrofonkapsel und dem Vorverstärker. Im Sinne des Diskussionsverlaufes sage ich vorher: Solange getrennte Mixes für Musiker und Publikum angelegt werden, wird es kein digitales Mikrofon auf der Bühne geben.

    @elektrische Handbremse: Was als Revolution verkauft wird ist - wie so oft - tatsächlich eine Sparmaßnahme. Es entfällt ein stabiler Hebel, die Bowdenzuganlage, und der mechanische Zugang zu den Radbremsen. Genutzt wird die bestehende elektrisch assistierte Hauptbremsanlage, auf die ein primitiver Plastikknopf zugreift.

    Es ist wie beim "Gainsharing". In Wahrheit nichts weiter als >>Stagebox Sharing<< - die Vernichtung von Redundanz. Der Verzicht auf Redundanz reduziert schon immer die Kosten.

    Wenn ich bedenke, daß moderne Kfz über das eingebaute GSM schon jetzt aus der Ferne mit einem Mouseclick komplett dem Zugriff des Fahrers entzogen werden können... Eine klitzekleine Modifikation der Software - und das Auto lässt sich bei 200km/h Fern-Einparken :D . (...für was brauch' ich 'ne Drohne, wenn der Regierungsfeind Auto fährt)

    Grüße

  • 15" - Stabilitätsvergleich Membran

    • bernd häusler
    • 7. Juni 2013 um 08:01

    Moin,

    der mit dem Fenster in der Druckkammer war ich...

    @ Sabbelbacke, welcher 15"er hatte denn eine zu "weiche" Membrane? :D

    Ich kenne nicht einen 15"er, dessen Membrane sich unter Druck relevant verformt, das tut auch der Papierfetzen im EV15L nicht, und nichtmal Polypropylen verursacht eine Minderung des Verschiebevolumens.

    Woher weiß man in Brasilien wie DC-stabile Lautsprecher gebaut werden?
    http://www.youtube.com/watch?v=so0i-vYC_xk

    Pisakontinent Europa...

    Laẞ Dir EV15B mit getrippelter Spider bauen ;)

    Grüße

  • 15" - Stabilitätsvergleich Membran

    • bernd häusler
    • 4. Juni 2013 um 22:03

    Moin,

    ich weiß, Du willst mir da nur begrenzt folgen => DC-Displacement. Und ich sage es nur kurz: Auch in Hörnern kämpft die Membrane im Wesentlichen gegen die eigene Masse, die Druckbelastung des Strahlungswiderstandes, Gehäusebauart, Volumen schadet keiner Membrane. Ich habe versucht ein eher zart gebautes Chassis zu zerstören, indem ich es frontseitig dicht auf ein Brett geschraubt habe. Bei 150W Nennleistung des Chassis gingen 1,5kW problemlos. Membranschäden kommen von exzessivem DC-Displacement!

    Da hast Du natürlich kein Problem mit, denn Du gibst dem 15"er ja nur 200 Watt Peakleistung :D .

    Willst Du aber den Höllenstern aufgehen lassen, achte bitte in allererster Linie auf die DC-optimierte Auslegung. Die nach wie vor begrenzte Auswahl führt Dich dann automatisch von den ultradünnen Membranen weg. Kein Hersteller baut DC-sichere Horntreiber, leider, denn dann gäbe es einen 15"er mit 76mm-Spule, 80g Mms - UND einer ultraharten Spider. Die Freiluftreso ist bei Hörnern ja nicht so das Kriterium, wenn man statt auf Qts (gähn...) zu achten, auf das BL (/R_e) schaut ;)

    Grüße

  • Digitalpult Default-Preset

    • bernd häusler
    • 14. Mai 2013 um 01:07
    Zitat von &quot;billbo&quot;

    Maximalkatastrophenbaustellen kenn' ich auch. Dort sind dann allerdings meine Presets in aller Regel wirklich meine kleinste Sorge...

    Was willst Du mir damit sagen?

  • Digitalpult Default-Preset

    • bernd häusler
    • 13. Mai 2013 um 22:43
    Zitat von &quot;billbo&quot;

    Bernd: sollst du, sollst du. Aber wenn ausschließlich du das Ergebnis zu verantworten hast, solltest du dich vielleicht auch bereits im Vorfeld ein klein wenig um die Vermeidung/ Ausräumung solcherlei Unannehmlichkeiten bemühen. :D

    Warum fühle ich mich vom :D angepisst? Bist Du schonmal belogen worden?

  • Digitalpult Default-Preset

    • bernd häusler
    • 13. Mai 2013 um 21:49

    Moin,

    @ billbo: gehe einfach mal davon aus, daß:

    Zitat von &quot;bernd häusler&quot;

    ...wenn ich die Band... ...nicht schon kenne...

    Dich garnicht treffe.

    Es könnte auch sein, daß

    Zitat von &quot;bernd häusler&quot;

    das Event

    eine Aktionärs-HV ist, das digitale Mischsystem aus irgendeinem Planenhänger fällt, und außer irgendeinem OA-Showfile, dem RnR-Default des Besitzers, Azubi-Übungen und Factory-Templates nix drauf ist. Wenn dann die uralte SoftwareVersion und ein vom Lieferanten - auch der PA - bestellter PA-Systemtechniker ins Spiel kommt, der mit Tunnelblick sein PA-Prozessing irgendwie reinkurbelt - Hauptsache irgendwo drin, und der MP3 spielt... ...dann wird das in dem Moment lustig, wo die uralte Softwareversion... ...mit dem zusätzlich falsch Netzwerk-verkabelten Mischsystem...

    ...auf meinen Wunsch prallt, für mein ausschließlich von mir zu verantwortendes Arbeitsergebniss MEIN DEFAULT zu nutzen. Genauer: Mein vorbereitetes HV-Default.

    Wer dann auch nur vermutet, daß ich mit meinem Editor-Rechner aktueller Softwareversion die Ursache fehlender Funktion bin, und dann noch zu diskutieren beginnt was nun wohin aufwärts/abwärts Software-kompatibel sei, den hätte ich besser augenblicklich öffentlich ins "Achtung" gestellt, damit er den Unsinn nicht auch noch rumerzählt. RTFM Herrgottnochmal. Einfach mal Fresse halten.

    Ein nicht upgedatetes Pult ist ein Staubsauger.

    Grüße,

    Bernd

  • Digitalpult Default-Preset

    • bernd häusler
    • 13. Mai 2013 um 08:01

    Moin,

    ich starte, wenn ich die Band / das Event nicht schon kenne wie zur analogen Zeit - mit meinem FOH. Meine "alle-Lautsprecher-DCA/Mute-Gruppe" ist immer dabei. Der einzige Grund-Unterschied zu analog ist, daß ich nichts bypasse, wofür auch, in der digitalen Welt ist eine Neutralstellung tatsächlich neutral. Und an meinem FoH ist in meiner Template/Startshow ALLES neutral, eingeschaltet - und mit meinen "aus Erfahrung guten" Parametern versehen. Ich fasse z.B. bei meinem Kanal-Kompressor lieber nur den Threshold an und begnüge mich mit den "aus Erfahrung guten 80%", als mangels Zeit andere Hausaufgaben erst nach dem ersten Stück zu erledigen.

    Was irgendwer vorbereitet hat, ist irgendwessen FoH, das war schon analog so. Auch daß irgendwer im Verborgenen irgendwelchen Mist einbaut ist nicht neu - nur mit der schieren Anzahl an digitalen Verstecken wahrscheinlicher. Also reiße ich eine Geisterbahn die ich nicht selbst gebaut habe in jedem Fall ab (oder nebendran mein sortiertes Hochregallager auf). Um im Bild zu bleiben, ein Factory-Preset ist nichts weiter als palettenweise Baumaterial - aus dem man ein sortiertes übersichtliches Hochregallager - oder eine spooky Geisterbahn bauen kann. Palettenweise Factory-Preset-Material ist wie noch geschlossen rumstehende Cases. Niemand wird sich jemals in einem von mir gebauten Hochregallager sofort wohlfühlen, und in meinen Geisterbahnen ist schauriges Gruseln garantiert. Und wer sowas umgekehrt von mir erzwingen will, nun... Den aktualisiere ich erstmal auf den aktuellen Software-Release :D

    Je mehr ich über meine Aufgabe weiß, desto mehr bereite ich darüber hinaus vor. Das geht in Stufen von Beschriftung/Layout , über Spezialitäten wie fertige geroutetes Laufzeitstereo und Delay-Korrektur nach Bühnenposition, bis hin zum Ideal - die Wiederholung der gleichen Show im selben Venue tags drauf. Wobei ich mit meinem FoH auch recht flugs einen Soundcheck hinbekomme. Jedenfalls dauert es mir gefühlt viel zu lange in irgendwessen Geisterbahn rum zu irren.

    Grüße,

    Bernd

  • Das HUI/GUI Dilemma ......

    • bernd häusler
    • 13. Mai 2013 um 04:54

    Moin,

    Zitat von &quot;guma&quot;

    Beim Betrachten dieses http://www.youtube.com/watch?v=4HHiXqcyu2M und dieses http://www.youtube.com/watch?v=oCfs7jLHlto kleinen Filmchens stellt sich für mich die Frage, ob es nicht doch eher so ist, wie WW das schon mal vor Längerem prognostiziert hat und ein Mischer, der mehr Funktion in einen Touchscreen legt, nicht doch eine zukunftsfähige Option darstellt obwohl von den meisten von uns eine mechanische Haptik weiter gefordert wird, vor allem für Fader.
    Wenn man das Filmchen aufmerksam betrachtet, sieht es für mich so aus, als ob "Mischspass" auf den screens vor allem eine Funktion der schieren Größe ist und bei 46" Schirmen die Haptik dann doch passt. :wink:

    Zitat von &quot;bernd häusler&quot;

    Die wirklichen Analogzurücksehner sind diejenigen, die sich alle "Güter" zum FOH schicken lassen, und dort ein mechanisches Stellwerk brauchen. Das iPad lässt nur ahnen wie es dort zukünftig aussieht.


    Ich habe irgendwo im Forum vor Jahren >>32"<< als mindest-Maß geschrieben.

    Zitat von &quot;wora&quot;

    bleibt nur der blöde haken mit der sonne im sommer...


    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier
    ...wird kommen, bunt, videotauglich schnell und Multitouch ...und irgendwann auch größer als ein Schnittenbrettel


    Jeder wünscht sich das Interface, mit dem er die meiste Interface-Übung hat. Das war für mich die Telefon-Wählscheibe, waren Knöpfe und Fader. Weil ich schon lange zuhause am PC alles mit der Maus mache, konnte ich übergangslos mit dem Editor Mouse-Mischen. Touchscreen und Knöpfe auf einer Oberfläche vereint finde ich immer noch irritierend => weil es mir unmöglich ist auf einem Bildschirm mit dem Finger rumzuschmieren. Ich wurde als Kind so erzogen, eine Fernseh-Bildröhre fingert man nicht an. Schaue ich mich um, dann muß ich zwingend erkennen, daß das mein persönliches Einzelfall-Problem ist. Es gibt kein Display ohne Fingerschmutz-Beschichtung mehr. Das stört heute auch niemanden, weil die Vorteile übermächtig sind - und weil es wohl eine kindliche Selbstverständlichkeit ist, alles Sichtbare anzufassen. Der aktuell beobachtbare Homo-Touchscreen zeigt, daß eine mechanische Rückmeldung offensichtlich verzichtbar ist.
    Was Konvergenz ist, kann man schon lange an den GUIs von PC-Betriebssystemen sehen, sieht man heute an Touchgeräten - und wird man beim Tonmischen sehen, wenn endlich die obsolete Forderung nach einem mechanischen Stellwerk verstummt.

    Und ja, ich habe gelernt mit einer Fingerlochscheibe eine Fernsprechverbindung im Selbstwählferndienst aufbauen - und ich werde gerne lernen Displays zu verschmieren. Mein Tastaturhandy ist eine Zumutung. Und Mischpult genannte, riesige, schwere Plastik-Blech-Bedientische sind auch mit digitalem Innenleben riesig, schwer, teuer
    ...und seit der Abkehr vom Analogen "Knopf zeigt Wert" und "Kabel zeigt Verbindung", darüber hinaus unübersichtlich. Dafür sind endlich die verbliebenen Knöpfe und Faderabstände ordentlich groß, die Werte kann man ja dem digitalen Karteikästchen entnehmen - aber nur nachts.

    Grüße,

    Bernd

  • Welches Bass-Prinzip für kompakten SUB

    • bernd häusler
    • 20. April 2013 um 03:11

    Moin,

    Frei erfunden nicht, educated guess... . Wenn die Spule 1" ist, und die Platte 0.365" - dann hat das Chassis niemals einen BL von 17N/A bei 5,5ohm. Das geht nur mit einer weit kürzeren Spule. Das hatte ich vermutet. Jetzt wo Du gemeßschiebert hast bin ich sicher, daß das BL den +100% Zuschlag abbekommen hat. Das erklärt auch die gegrillten Schwingspulen ...kein Antrieb - keine Auslenkung. Hast Du Fotos von gegrillten Spulen beim 3015LF? Bitte ;)

    Gib mal 60Hz Freeair drauf...
    http://www.youtube.com/watch?v=fwf-NPH4KpY
    Der kartonfrische Definimax geht in diesem Versuch auch weiter bis zur Polplatte, klirrt aber vorher schon über 100% - ohne jemals den angegebenen (Wechsel ! - )Hub zu erreichen. Das Ding war aufm Klippeltester? Da lache ich aber.

    Wenn die Einspannung des 3015LF mehr als 12mm Auslenkung zulässt (Freeair mit 20Hz@~1000W), dann ist es unerheblich, ob die Polplatte 17mm weit weg ist. Dann machts in jedem Fall "Peng". Das ist der grobe Test, ob die Einspannung DC-sicher ausgelegt ist.

    Zitat von &quot;sabbelbacke&quot;

    Nach Faustformel (Hvc-Hg)/2 + Hg/4 wären das dann 0.5675 " (Inch).... Das sind... 1,4415 cm = 14,4mm....

    ist das jetzt übertrieben, wenn ich da einen Taschenrechner-Tippfehler vermute ...ein Viertel vom Gap - nicht von der Spule ;) . Die Italiener würden 10mm angeben ...mehr nicht! 9,6mm sind bei der sehr dünnen Polplatte schon übertrieben. Dicke Polplatten klirren später...

    Aber ich bleibe dabei: Zeitgemäß ist einzig die BL-Klippelkurve! Da sieht man was das BL über die Auslenkung macht ...und nur darauf kommts an! An der Federkurve kann man dann die DC-Sicherheit erkennen.

    Gruß,

    Bernd

  • Welches Bass-Prinzip für kompakten SUB

    • bernd häusler
    • 16. April 2013 um 02:21

    Moin,

    also, an Verwirrspiel um die Auslenkung geben sich beide Hersteller nichts. Zeitgemäß ist einzig die Abbildung der BL-Kurve vom Klippeltester. Da Eminence den unter einer Staubschicht gammeln lässt wäre Eighteensound wohl im Vorteil. Aber derzeit gibt keiner der beiden Hersteller was Sinnvolles an!

    Gruß,

    Bernd


    PS
    @ jobsti84: natürlich gibt auch Eminence die Auslenkung an, auch plus einen "gewissen Zuschlag". Gerade bei den hochpreisigen Neodymchassis übertreibt Eminence. Am BL/R_e abgeschätzt +75% - +100%... insofern liegt Herr Hahn nahe dran ;)

  • Welches Bass-Prinzip für kompakten SUB

    • bernd häusler
    • 11. April 2013 um 21:45

    Moin,

    natürlich CB, denn das bringt den unaufdringlichsten, und subjektiv auch tiefsten Bass. Ich würde auf mindestens 15" setzen, auch wenn die Einbauresonanz dann im "transportablen Gehäuse" etwas zu hoch erscheint. Solange der Hub nicht ausgeht kann man unter der Reso beliebig mit dem EQ ...braucht man aber nicht - ungestörtes Residuum. Alles unter einer Einbaugüte von 1 ist ok...

    ...in Anbetracht der Alternative...

    BR hat kaum einen Vorteil, dafür aber viele Nachteile, pragmatisch betrachtet braucht der Port Platz, also Transportvolumen. Wenn er nicht groß genug ist gibts gerade bei hohen Pegeln keinen Gewinn, dafür mächtig Portnoise. In Anbetracht der heutigen langhubigen Chassis muß der Port entsprechend groß - geradezu riesig sein. Zudem sollte man den Port wegen Strömung nicht vergittern, es sieht also zwingend doof aus ...das dreckige Loch.

    Grüße,

    Bernd

    PS
    CB18 bzw. CB18S ist ein 60er Würfel, also 216 Liter Außenvolumen. Format ist egal, solange eine Seite über 50*50cm für den 18er ist. Zu groß?

  • Symmetrischer Eingang für Selbstbau-Verstärker

    • bernd häusler
    • 23. März 2013 um 20:36

    Moin,

    Du könntest jetzt den Übertrager rumdrehen, also mit der Quelle die hochohmige Wicklung speisen. Damit wird der Übertrager 4-mal pegelfester (1,4V), und die Belastung für die Quelle wäre auch bei mehreren Lautsprechern noch OK. Und dann die Gegenkopplung ...wenn Die Endstufe knapp vor dem Übertrager clippt reicht das ja. "0dB" ist bei vielen Mischpulten "nur" +4dBu, das Mischpult-Metering wäre also schon nutzbar.

    http://www.diyaudio.com/forums/swap-me…cuit-board.html
    Ganz nett mit CMRR-Adjust, das spart die hochpräzisen (gepaarten) Widerstände.

    Anyway, Du wirst das schon schaukeln ;)

    Grüße,

    Bernd

  • Symmetrischer Eingang für Selbstbau-Verstärker

    • bernd häusler
    • 21. März 2013 um 16:57

    Moin,

    soweit ich das begriffen habe ist der Begriff "servosymmetriert" nur eine Beschönigung der regelmäßig eingebauten "impedanzsymmetrierten" >>Aus<<-Gänge. Und die führen nur auf "in-Phase, Pin 2/Tip" Signal, auf "out-Phase, Pin3/Ring" ist nur für die gleiche Impedanz gesorgt, mit einem Widerstand zur Masse - aber kein Signal drauf. Deswegen gibts auch immer den gleichen Pegel, egal ob symmetrisch oder unsymmetrisch weitergeleitet wird.

    Vielleicht klärt mich da jemand auf?

    NTE4:
    "Max. Eingangspegel: -7 dBu (@ 50 Hz, 1% THD)"

    In welcher Richtung hast Du den angeschlosen? 1:4, Pegelerhöhung und Impedanzerhöhung; oder 4:1 Pegelverringerung und Impedanzverringerung.

    -7dBu sind nicht reichlich, gerade wenn der Verstärker einen knappen Verstärkungsfaktor hat. Die Rauscharmut der "Gainclones" in der Praxis, ist mit dem Trick der geringen Spannungsverstärkung erreicht. Die nötige Pegelfestigkeit solltest Du auch vor dem Kauf neuer Übertrager berechnen, am besten vom Clippingpegel des Verstärkers rückwärts. Übertrager funktionieren sehr gut, erst kurz vor dem Grenzpegel beginnen sie wahrnehmbar zu klingen, und ab dem Grenzpegel verzerren sie brutal wie eine übersteuerte Endstufe.

    Du kannst Deine NTE4 mit Sicherheit weiter benutzen, indem Du die Gegenkopplung Deiner Gainclone auf eine höhere Spannungsverstärkung änderst.

    Elektronische Symmetrierungen haben vor allem ein Problem mit Bauteiltoleranzen. 1% Widerstände sind eingangsseitig nicht ausreichend. Da muß man zumindest nachmessen, sonst ist eine brauchbare Gleichtaktunterdrückung Zufall. Unter üblen Netz-Versorgungsbedingungen reicht unter Umständen auch die maximal auslöschbare Gleichtakt-Spannung nicht aus. Bis zur maximal unterdrückbaren Gleichtaktspannung ist eine perfekte (gepaarte Widerstände) elektronische Symmetrierung genauso gut wie eine galvanische Übertragertrennung. ...wenn da nicht die schlimmen Quellenschaltungen wären.

    In Kleinstserie sind Übertrager billiger als der Versuch einer perfekten elektronischen Symmetrierung.

    Grüße,

    Bernd

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