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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 9. Mai 2010 um 23:01

    Moin,

    sodele, die 1.63 ist drin, diesmal ist Multicast "Lieferzustand" auf disabled gesetzt, und das Metering läuft. Ich habe Multicast testweise enabled, wieder kein Metering.

    Also: Wer einmal das Metering im Editorbetrieb egal ob 1.61 oder 1.63 vermisst, sollte:

    =>Setup =>Multicast settings =>Button "Multicast Enabled", wechselt auf blauen Hintergrund und "Multicast Disabled" =>Button "Apply" =>Confirm... Button "OK" =>fertig

    Viele Grüße, Bernd


    PS Ich bin Euch eigentlich noch das Foto von meinem Spezialcase schuldig, doch es ist noch nicht ganz fotogen.

    b 53cm , h 36cm , t 48cm ,
    MPX 10mm und 18mm, keine Alukanten
    Die iDr ist ringsum in Isomatte (PE-Schaum) gelagert
    vorne ist ein 19" Anschlußfeld mit Neutrik only, alle XLR Anschlüsse aufgelegt, Netzwerkbuchsen, Kopfhörerbuchse, Powercon.
    hinten ist ein recht kleines Loch an dem innen ein gestrippter (Slotblech weggesnappt) PC-Slotlüfter klebt. Diese Radialventilatoren erzeugen billig einen recht zuverlässigen Förderdruck gegen Filter, weit mehr Druck als jeder Radiallüfter.
    Der Filter besteht aus einer großflächigen, mit Doppelklebeband über den Lüfter innen auf die Rückwand geklebten Dunstabzugshauben-Filtermatte. Der eigentlich für 12V ausgelegte Lüfter läuft an 5V zuverlässig an, und ist so leiser als die iDr32 selbst. Die 5V kommen von einem Handy-Steckerlader. Über der Ansaugung der iDr selbst klebt nochmal ein Stück Filtermatte.
    Bei einer Außentemperatur von 23°C ist die Abluft 35°C warm, Status CPU: 48°C (wenn ich mich recht entsinne hatte die CPU ohne jedes Filter bei nackt auf Tisch stehender iDR 43°C)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 9. Mai 2010 um 20:58

    Moin,

    nach einer VA komplett ohne Metering... ...die Nachforschungen...

    Nach Aufspielen der 1.61 Software auf Rechner und Mixrack hatte ich leider nur die Verbindung des Editor-PC mit dem Mixrack getestet - ohne Audio. Ich benutze keine physikalische Surface.

    Auf der VA der gründliche Schreck - keinerlei Metering im Editor, nicht eine Pegelanzeige, kein RTA, keine Pegelanzeigen in den Dynamics, nichts. Zu meinem Glück habe ich (sehr spät) bemerkt, daß tatsächlich alle Audio-Funktionen liefen, und so die Veranstaltung im Redneck-Brute-Force-Modus durchgezogen, das erste Mischpult meiner Karriere hatte ja nichtmal PFL-Pegel und nur im Master (unbrauchbare) Pegelanzeigen. So what...


    Jetzt danach die experimentelle Suche nach der Ursache.

    Unter =>Help =>Status (vormals Health) nichts als grüne Meldungen, mit dem Event-Log kann ich als IT-DAU nichts anfangen. Dort hatte ich auch bei der VA schon geschaut.

    Unter =>Help =>About wird neben dem Editor und dem Mixrack auch eine, tatsächlich zumindest physikalisch nicht vorhandene Surface aufgeführt, alle mit dem Hinweis auf die laufende Version 1.61. OK, erst war ich verunsichert über die Surface, aber es ist wohl die Surface aufgeführt, die ich zum Start des Editors gewählt habe, die 176er.

    Weiter gesucht... ...was ist neu mit der Softwareversion 1.61, ah, hier:

    =>Setup =>Multicast Settings ...enabled, hmm Multicast ist neu, es ging die ganze Zeit ohne... ...=>Multicast disabled =>Apply...


    Und siehe da: Jetzt geht das Metering... ...ungefähr einen Tag zu spät.


    Bevor jetzt jemand sagt: Es gibt doch die Version 1.63... ...schon lange, warum hast Du nicht...
    Dem sage ich: hätte ich nicht auf die 1.61 upgedatet hätte ich Metering gehabt, aber keinen "Superstrip" und keine erweiterten RTA-Funktionen. Der RTA ging eh nicht (kein Metering) und der Superstrip - ist toll - aber Metering ist essentiell.

    Natürlich habe ich einen Fehler gemacht indem ich Audio nicht getestet habe, OK ich hätte mich an allgemeine Handhabungsregeln der Technikhalten sollen: Testen, testen, testen - oder: never touch a running system. Ersteres ist bei inflationären Updates, nun... zweiteres ist... Ich denke darüber nach... An der aktuellen regen Diskussion über Updates sehe ich, daß ich nicht alleine bin...

    Jetzt mache ich das Update auf 1.63, und wenn das Problem weg ist, weil Multicast von vornehinein erstmal disabled ist, oder enabeltes Multicast UND Metrering im Editor gleichzeitig funktionieren, dann will ich nicht lauter werden...

    Ich werde berichten...

    Viele Grüße, Bernd

  • 18-Sound 18NLW9600

    • bernd häusler
    • 9. Mai 2010 um 16:23

    Moin,

    Zitat von "toadie"

    alles sehr interessant...

    ich überlege grad ob es Sinn macht diesen Speaker in meine KME CB1181 einzubauen. Sind ja BR Kisten.
    Was haltet ihr davon ?

    Gruß
    toadie

    sehr persönliche Antwort?

    Ich würde zunächst testen, in wie weit die originalen Chassis schon verschlissen sind. Dazu einfach eine (frische alkali) 9V-Blockbatterie (je eine Sekunde) in beiden Polungen dranhalten, und die Auslenkung nach innen mit der Auslenkung nach außen vergleichen. Gibt es einen sichtbaren Unterschied, dann würde ich das in Erwägung ziehen, denn dann arbeiten die Originalchassis definitiv nicht mehr optimal. Der 18NLW9600 hat mit erwartbar hoher Wahrscheinlichkeit vom Originalchassis deutlich abweichende Parameter, und ich kann nur eines sicher sagen: Wenn ich als Tontechniker damit arbeiten sollte würde ich die Bestückung mit 18NLW9600 einer verschlissenen Originalbestückung ganz sicher vorziehen, und selbst wenn die Originalchassis noch gut sind fände ich genügend Vorteile. Nur würde ich nicht von Dir erwarten, daß Du extra für mich gute Originalchassis ausbaust, um mich mit 18NLW9600 zu begeistern.

    Wenn Du allerdings dann noch die Reflexöffnungen verschließt, dann würde ich mich wie zuhause fühlen, denn dann hast Du meinen CB18 nahezu identische Bässe ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 27. April 2010 um 09:22

    Moin,

    Zitat von "owl"

    Ein Poti mit der mouse im Kreis zu schieben

    Kreis? einfach links/rechts dreht den Poti.

    Ich habs mit den Klickfunktionen auf dem Winz-Mousepad meines Laptops probiert - und diese ganz schnell deaktiviert. Nur die physikalische linke Maustaste hält den Poti sicher, finde ich, und deswegen benutze ich die auch. Mag sein, daß es auf besseren Mousepads, mit Übung, auch sicher funktioniert. Aber mit dem was ich habe benutze ich die linke Maustaste, an Mousepad und externer Maus. Ob ich die Scrollfunktion vermisse weiß ich garnicht, es funktioniert mit anclicken, halten und linear schieben so wunderbar sicher, präzise und schnell...

    Viele Grüße, Bernd

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 13. April 2010 um 08:32

    Moin,

    "Health" (I need somebody)

    Ich habe etwas lange nach dem "Health"- Fenster gesucht, das findet man jetzt unter "help" => "status"


    Ansonsten könnte ich mal wieder vor lauter Lob überschäumen, schön, daß die iLive- Software und der Editor mit großer Aufmerksamkeit (offenbar auch auf Foren) gepflegt wird. Vielen Dank denen die mitlesen, und auch denen die Kontakt halten.

    Ich bin eine große Sorge los, denn das neue Windows- Management bringt mir alle Fenster auf meinen Winzlings- Laptop zurück, wenn das große externe Display mal nicht (mehr) da ist.

    Der RTA im EQ- Fenster war auch einer meiner großen Wünsche, erfüllt, danke!

    Wobei man tatsächlich darüber nachdenken könnte, ob der PAFL mit dem Öffnen des graphischen EQ-Fensters mit dorthin springt, damit der RTA gleich aktiv ist. Aber ich verstehe sehr gut warum das erstmal nicht so implementiert wurde, das könnte auch sehr irritierend sein. Und einen zweiten parallel arbeitenden RTA- Algorithmus erwarte ich nun wirklich nicht. Natürlich hätte auch ich gerne eine RTA- Anzeigefunktion in der graphischen Darstellung des parametrischen EQ, vielleicht tatsächlich nur die lauteste Frequenz als senkrechte Linie. Dazu einen "Hold"- Button, und wenn man die Frequenz getroffen hat könnte die senkrechte Linie die Farbe ändern. Also letztenendes ein manueller Feedbackscanner. Im Parameterfenster entsprechend mit numerischer Frequenzanzeige. Das nur als Gedanke, denn der RTA im EQ- Fenster löst schon das gröbste Problem, daß es doch etwas nervig ist mit der Maus Feedbacks vollmanuell zu suchen.

    Besonders dankbar nehme ich den Superstrip an, seeehr schick.


    Ein Mecker habe ich: Wo bleibt der Sidechain- In bei Gate und Compressor? Ich könnte den gut gebrauchen für "Call-In" bzw. "Parallel-Shows", wegen dem Latenz/Echo-Problem.


    Viele Grüße, Bernd


    PS

    Zitat von "fexlex"

    Noch eine schnelle Frage:
    Hat schon jemand Erfahrung mit dem tauschen der XLR Stecker/Buchsen einer IDR-48 ???

    Zitat von "wora"

    nicht wirklich.
    warum? ist mal wieder ein netter helfer auf die kabel getreten und hat die stecker abgerissen?

    Wer mich kennt weiß, daß ich immer gründlich besorgt bin, und/aber auch gerne Veranstaltungen mit erhöhten mechanischen Anforderungen und Pollenflug betreue. Darum hat meine iDR ein kompaktes Spezialgehäuse bekommen, stoßgeschützt, mit doppeltem Lüfter/Luftfilter, tropfwassergeschützt, und - natürlich mit extra Anschlußfeld. Keine Buchse der Welt hält alles aus, auch die auf meinem Anschlußfeld nicht ;)

  • Chassiseinbau : Normal oder andersrum ?

    • bernd häusler
    • 13. April 2010 um 01:35

    Moin,

    danke Matthias, ich hoffe der Verlust ist nicht zu schmerzlich.

    Viele Grüße, Bernd

  • Chassiseinbau : Normal oder andersrum ?

    • bernd häusler
    • 15. März 2010 um 22:34

    Moin Mechwerkandi,

    irgendwie erwarte ich auch von Dir, sinnvoll zu zitieren, das ist garnicht schwer.

    Zitat von "bernd häusler"

    Ich kenne tatsächlich nur Schmorbilder die eine (immer einseitige) totale Verbrennung der Schwingspule zeigen.

    Einseitig meint: nie in der Mitte.

    Der Tipp mit einer nicht völlig konzentrischen Schwingspule fehlte noch zur plausiblen Erklärung dieses Schmorbildes, danke.

    Viele Grüße, Bernd

  • Chassiseinbau : Normal oder andersrum ?

    • bernd häusler
    • 13. März 2010 um 17:38

    Moin,

    @ matthias falke: danke. Durchführung, durch welchen Stoff? Ich stehe auf dem Schlauch.

    Ließ sich die verbleibene Einbauposition feststellen, sprich: gab es Anzeichen einer verschobenen Nullage? Ich kenne tatsächlich nur Schmorbilder die eine (immer einseitige) totale Verbrennung der Schwingspule zeigen. Die letzte Windung ist jedoch durch die größere Oberfläche und auch durch die Luftsituation, sie taucht in die "frische Luft", besser gekühlt, als die weiteren Windungen des Überhangs. Natürlich tippe ich auf eine durch DC-Displacement, in diesem Fall "nach innen" verschobene Nullage. Bei einem Chassis mit längerer Betriebsdauer würde sich als zusätzlicher Nachweis eine permanente Verschiebung der Nullage durch einseitiges Ausleiern zeigen.

    Zitat von "Mechwerkandi"


    Wie konntest Du das nachweisen?


    siehe oben, das Bild hier ist tatsächlich das erste, welches nicht eine vollständige Verbrennung bis zum Spulenende zeigt.

    @ all: Bitte schneidet bei der Schadenaufnahme immer zuerst die Kalotte raus, und markiert die Position des Polendes mit Edding innen auf der Spule.

    Viele Grüße, Bernd

  • Chassiseinbau : Normal oder andersrum ?

    • bernd häusler
    • 13. März 2010 um 09:04

    Moin,

    Zitat von "matthias falke"

    Danke für das Schadensbild.

    Das ist ein durchaus seltenes "Schmorbild", ich tippe auf einen ungleichmäßigen Kleberauftrag, oder ein Schadensereigniss wie z.B. einen Lagendurchschlag. In welcher Betriebsweise lief diese Spule? (Bass/Mittelton/BR/CB/Horn/DC-Displacement ausgeschlossen?...?)


    es gibt meiner Einschätzung nach viele Faktoren, die thermische Probleme heraufbeschwören. In vielen Fällen ist es DC-Displacement, manchmal auch der Betrieb mit hoher Leistung im Bereich guter akustischer Last, also mit wenig Hub, oft Beides. z.B. bei CB käme ich nie auf die Idee das Chassis mit dem Magnet nach außen einzubauen. Das erhöht das Transportvolumen, welches sinnvoller konstruktiv verwendet werden kann. Eine sinnvolle Konstruktion reduziert thermische Probleme an der Wurzel. Anderswo wird gerade mal wieder Leichtbau diskutiert, und auch Sandwichplatten (MPX,Schaum,MPX) werden vorgeschlagen. Das ist natürlich sehr ungünstig, so bekommt man dann auch mit 30Watt in Bereiche berücksichtigungswürdiger Temperaturerhöhungen. Ebenso solle man überdenken welche akustischen Dämpfungsvarianten gut wirken ohne die Wärmeabfuhr zu verschlechtern. Die Kiste mit Noppenschaum auszukleben ist in geschlossenen Gehäusen ganz sicher nicht sinnvoll, nichtmal vom Nutzeffekt.

    Pi-Speakers mit seinem Alu-Kühler... nun, es ist völliger Unsinn bei einem einen Lautsprecher, der zwingend gestackt werden muß, ausgerechnet an den Flächen, die sich später berühren, eine Kühlung einzubauen. Die Kühlplatten strahlen sich gegenseitig an, echt toll. Ich respektiere den Entwickler dennoch, für seine Messungen zum Problem und den Lösungsweg, blöd ist halt das Stackhorn als Entwicklungsträger. Wobei auch klar sein sollte, daß hier die Hornkonstruktion ansich thermische Probleme heraufbeschwört, die zum Beispiel eine Earthquake Schnecke garnicht hat.

    Wobei, im LAB-Horn sterben die Treiber nur vermeintlich an Überhitzung, es ist in der Regel DC-Displacement, begünstigt durch den altmodischen Teiber und undichte Rückkammern. Das führt schon mal zu einer einseitig verkokelten Schwingspule, zumeist aber gleich zu Fetzen.

    Viele Grüße, Bernd

  • Chassiseinbau : Normal oder andersrum ?

    • bernd häusler
    • 12. März 2010 um 02:04

    Moin,

    ich finde solche Berechnungen höchst interessant, und meine Anmerkungen sollen diese Leistung nicht entwerten.

    Zitat von "karl-alfred_roemer"

    Würden kontinuierlich 1200 Watt Wärme anfallen,

    selbt wenn man, und das habe ich gründlichst erforscht, diesen 60er Würfel als URPS ausführen würde, wäre es gänzlich unmöglich, und bei Betrachtung des Hubes auch gänzlich unnötig 1200 Watt thermische Dauerleistung in das Gehäuse einzubringen.

    Zunächst setze ich zur Vereinfachung die eingebrachte thermische Leistung mit der zugeführten elektrischen Leistung gleich, denn selbst im günstigsten Fall ist der Prozentteil der als Schall erzeugten Leistung einstellig. In diesem Volumen lassen sich 10 Stück 10" Chassis unterbringen. Drei Chassis habe ich untersucht:
    1) 50mm Schwingspule, 17mm hoch gewickelt, im 8mm hohen Luftspalt, gewöhnlicher Hifi- Antrieb ohne besondere Kühlmaßnahmen
    2) 50mm Schwingspule, 15mm hoch gewickelt, im 8mm hohen Luftspalt, Neodymantrieb mit einzigartiger Durchströmkühlung
    3) 75mm Schwingspule, 19mm hoch gewickelt, im 9mm hohen Luftspalt, Ferrit mit hinterlüfteter Spinne und zentraler Kernbohrung , keine Bohrungen zur Spaltbelüftung. (übliche PA-Bauweise)

    Die Kandidaten wurden mit dem Magneten nach außen im kleinen URPS- Volumen bei 30 Hz bearbeitet, also fernab der Einbauresonanz, die Impedanz praktisch R_e. Die mittlere Schwingspulentemperatur (die Spulenenden sind immer deutlich heißer) wurde durch unmittelbares Umschalten der Schwingspule auf ein Widerstandsmeßgerät über die Materialkonstante ermittelt. Der Grenzwert liegt bei den durchweg modernen Schwingspulen bei etwa 200°C, was der Nase nach wohl den häufig angegebenen 350°C nicht widerspricht (heiße Enden).

    Die Leistung wurde über ein silikongedämpftes True-RMS-Spannungsmeßgerät ermittelt. Bei der betrachteten Betriebsweise (30Hz bei 85-100Hz Einbaureso) spielt die Blindleistung eine vernachlässigbare Rolle. Daher vereinfachte Berechnung nach der Leistung U²/R_e, mit dem 20°C R_e. Natürlich logisch, daß R_e-kalt nicht R_e-heiß ist. Die tatsächlich abgegebene Wärmeleistung ist also deutlich geringer als die so ermittelten Werte. Um etwa 50% bei 200°C. Die Gründe für diese grobe Vereinfachung liegt in der Zielsetzung. Gesucht war die von der Eingangsspannung ableitbare Belastbarkeit, deren Zeitkonstanten, und die Ermittlung von Einstelldaten für DSP-Limiter. Die begrenzen Spannung...

    Ermittelt habe ich so die mögliche Dauerleistung mit Sinus über eine Stunde (und auch die mögliche Spitzenleistung und deren sichere Zeitkonstanten).

    1) 30 Watt
    2) 60 Watt
    3) 45 Watt

    Also 600 Watt bei 10 Stück 10"ern. >>SINUSTON<<

    Edith sagt: Erinnere die Leser nochmal daran, daß dieser Wert auf über die Spannung auf die kalte Schwingspule bezogen ist. Bei der realen Schwingspulentemperatur von etwa 200°C sind es "nur" etwa 300 Watt, die in das Gehäuse eingebracht werden.

    Die einzig relevante Temperatur ist die der Schwingspulenenden ;-), rechnet die Schwingspulenoberfläche der 10 Chassis aus, dann schaut in Eure Kiste. Meßt die mittlere Spulentemperatur unmittelbar, weniger als eine Sekunde nach der Belastung. Versucht mit anspruchsvollem Content eine Stundenheizleistung von 100Watt zu erreichen...

    Viele Grüße, Bernd

  • Chassiseinbau : Normal oder andersrum ?

    • bernd häusler
    • 8. März 2010 um 19:40

    Moin,

    Zitat von &quot;karl-alfred_roemer&quot;

    denn irgendwie will mir nicht
    in den Kopf, wie mehrere hundert Watt aus einem geschlossenen
    Gehäuse nach außen geleitet werden sollen

    mehrere 100 Watt? Woher?

    Viele Grüße, Bernd

  • LINE ARRAY HOCHTONHORN

    • bernd häusler
    • 3. März 2010 um 05:37

    Moin,

    einen B&C ME102 würde ich da kaufen wo er gebaut wird, oder?

    Viele Grüße, Bernd

  • 4 x 12" Bass für Electro/Techno Musik

    • bernd häusler
    • 3. März 2010 um 05:17

    Moin,

    so eine Box als Bassreflex zu bauen ist noch gröberer Unfug, als bei einem Vollbass. Wo sollte man das tunen? Wie soll das dann kicken?

    Ich tendiere dann doch eher zu größeren Membranen und mehr Hub, das kann dann beides, Vollbass mit Kick, und das aus kompaktem Volumen. Mit 12"ern droht sowas kompaktes ein URPS zu werden, wobei... ...funktioniert gut ist aber teurer als der CB18.

    Viele Grüße, Bernd

  • 18 " Subwoofer welches Gehäuse?!

    • bernd häusler
    • 25. Februar 2010 um 20:59

    Moin,

    @ Jonnytrance: hör auf rumzuflamen ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • 18 " Subwoofer welches Gehäuse?!

    • bernd häusler
    • 25. Februar 2010 um 05:09

    Moin,

    die Reichweite hat viel mit dem ungestörten Residuum zu tun. Zudem mit Unterschieden in der realen Betriebsweise verschiedener Konstruktionsweisen. Es ist eben ein Unterschied, ob man dem Publikum eine Bassdrum vorsetzt, oder einen von einer Bassdrum getriggerten Helmholtz. Dieser grundlegende Unterschied im Klang eines Basstacks führt zu dem wahrgenommenen Reichweitenunterschied. Es kommt eben nur in der Physik auf die Größe der schallabstrahlenden Fläche an, bei Musik und Publikum kommts darauf an, was die schallabstrahlende Fläche spielt, und wie sie es spielt.

    18NLW9600 in geschlossenem Gehäuse, spielt unerreichbar sauber, reicht in der Praxis weiter als BR, und spielt auch noch tiefer. Man kann mit dem Chassis auch herrausragende Helmholtzboxen bauen.

    Viele Grüße, Bernd

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 24. Februar 2010 um 08:47

    Moin,

    Zitat von &quot;Wolfgang Peter&quot;

    Habt Ihr da Tricks, wie Ihr sowas vermeidet (ja, jetzt ausser Konzentration bei der Arbeit etc. ...)?


    Ich lege alle mit Lautsprechern belegten Ausgänge, also Master, Auxe etc. auf eine VCA-Gruppe, die ich stets "griffbereit" auf der Oberfläche halte. So kann ich bei Feedbacks, Unfällen jeder Art..., erstmal global leiser machen - ohne Konzentration, ohne denken, ein Griff...

    Viele Grüße, Bernd

  • BMS 18N860

    • bernd häusler
    • 29. Januar 2010 um 21:29

    Moin,

    Jens, Du hast das schon begriffen, Die thermische Verlustleistung aus dem Lautsprechergehäuse raus- und von der Schwingspule wegzuhalten ist ja schon was, oder? Daß man diese Verlustleistung zusätzlich in der Endstufe verbraten muß stimmt nur dann, wenn man einen tumben Widerstand vors Abluftgitter zippt, doch schon mit gelockerter Gegenkopplung sinkt die Verlustleistung auch an den Leistungstransistoren. Setzt man etwas intelligentere Technik ein hat man in der "Endstufe" naherzu keine Verlustleistung, ja, man kann sogar ins Netzteil oder sogar ins Stromnetz rückspeisen.

    Aber, man kann auch einen 18NLW9600 in ein geschlossenes Gehäuse schrauben, und sich darüber freuen, daß gerade die einfachen Lösungen das beste Resultat liefern. Mit diesem Chassis ist der Stand der Technik ausgereizt, da kommt nichts mehr - weil nichts mehr kommen kann, die Physik der an beliebige "Normendstufen" anschließbaren und mit simpler Weiche universell nutzbaren Bassautsprecher ist damit ausgereizt. Für den nächsten Schritt brauchts neue "Endstufen"-Technologien.

    Ähnliches Gebiet: Gleichstromantriebstechnik, früher Anlaßschaltungen mit Widerständen, Wicklungsabgriffen und viel Verlust, heute:
    http://www.youtube.com/watch?v=BrHXdM9f13k
    am Reihenschlußmotor hat sich nichts geändert, und der Kerl fährt ohne mechanisches Schaltgetriebe die Viertelmeile in 12 Sekunden - Mit Blei/Säure!
    http://cafeelectric.com/zilla.php

    Dafür, daß wir an der Schnittstelle zwischen Endstufe in der Steinzeit verharren, und selbst moderne PWM-Endstufen nicht weiter als eine Emulation der Steinzeit sind... ...Das ist wie einen Stufenanlasser mit mechanischer Schalteransammlung durch eine Ansammlung Halbleiterschalter zu ersetzen, aber die Anlaßwiderstände beizubehalten.

    da wird über Regelkreise nachgedacht um nichtlineare LautsprecherAntriebe nachzuführen, die Endstufe bleibt in der Steinzeit, der Erfolg: Null, bis auf eine noch heißere Schwingspule. Wann kommt endlich wer auf den Gedanken die Thiele&Small- Parameter inklusive dem Umgang damit zu kippen, es wäre so einfach, aber man müsste das tumbe Dogma der Spannungsanpassung aufgeben, auf dem der ganze Mist basiert. Genauso wie jedes Lautsprecherchassis muß die Endstufe ein komplexes Ersatzschaltbild erhalten, dann werden die Schwingspulen kalt bleiben, ganz ohne Supraleitung.

    Und Jens, ich verstehe Dich sehr gut, genau wegen der Einfachheit und universellen Nutzbarkeit arbeite ich auch bei meinen Tops mit stinknormalen Endstufen. Dennoch muß ich nicht hilflos zusehen, wie die Endstufe den Klang eines herausragenden Chassis zerstört, oder gar gleich eines "ohne" BL nehmen, und die Schwingspule heißmachen. Was ich mit meinen Tops an Pegel fahren kann geht anders garnicht, und es klingt bei jedem Pegel besser :wink: Wenns den Supraleitdraht bis 50°C gäbe würde ichs nicht anders machen, aber einen ThermoNotschalter einbauen, ...und Sonnenschirmchen mitliefern.

    so, fertig

    Viele Grüße, Bernd


    PS 50W

  • BMS 18N860

    • bernd häusler
    • 29. Januar 2010 um 10:16

    Moin,

    Jens, jetzt stehst Du aber ein wenig auf dem Schlauch, oder? :wink: Sicher hätte man mit einem Chassis mit supraleitender, also unendlich niederohmiger und unendlich windungsreicher Schwingspule zunächst das Problem, das es nur wahnsinnig dumme Endstufen gibt, die kaum in der Lage sind einen ohmschen Widerstand zu treiben - und schon garnicht reine Blindlasten.

    In der Zukunft sitzt die "Endstufe" direkt am Chassis, hat einen Optokoppler für Digitalsignal, einen Netzanschluß und einen USB-Port. Dazu gibts dann ein PC-GUI, mit dem man einmal die gewünschten TS-Parameter einstellt. Wenn man denn damit arbeiten will, denn Thiele&Small sind dann Historie. Auf dieser Gui ist ein Clickbutton: "Nitrogen Cooling provided", nur damit der Nutzer was zu clicken hat, denn der Microcontroller weiß ohnehin genau über den aktuellen Widerstand der Schwingspule bescheid.

    Das gibts schon fertig zu kaufen, ok, nur fast, denn mehr als zurückgenommene ohmsche Dämpfung kann das noch nicht - und auch das Chassis muß man noch selbst besorgen.

    Viele Grüße, Bernd

  • BMS 18N860

    • bernd häusler
    • 28. Januar 2010 um 22:36

    Moin,

    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Und wo bekommen wir dann einen Real-Anteil der Impedanz her?

    Die Blindleistung muß sich ja nicht zwingend am ohmschen Widerstand der Schwingspule abreagieren. Den Ansatz die Blindleistung von der Schwingspule fernzuhalten gibts nicht nur bei meinen Fliegetops.

    Viele Grüße, Bernd

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 15. Januar 2010 um 16:42

    Moin,

    Zitat von &quot;wora&quot;

    das fände ich auch gut!

    Zitat von &quot;bernd häusler&quot;

    Nochmal parametrische Filter: Das grafische Fenster des parametrischenn EQs ist unfassbar mächtig und rasend schnell, viel schneller als Potis zu bedienen. Der Lowcut sollte , finde ich, als alternative Bedienmöglichkeit, auch in diesem Fenster erscheinen. Dann wären alle zur Arbeit erforderlichen Filter von einer Stelle zu bedienen.


    Die Bedienbarkeit nehme ich zurück, das würde die Logik des Signalflusses und die Bedienphilosophie stören. Aber mit dem Wunsch nach Darstellung sind wir schon 3, was auch immer das bedeutet... .


    dann fehlt mir eigentlich nur noch die Einblendung der lautesten Frequenz im parametrischen EQ - Fenster.

    Die Implementierung stelle ich mir so vor: Der RTA folgt ja normalerweise dem PFL. Solange die Darstellung des RTA nicht angewählt ist könnte der interne Algorithmus dem param.-EQ Fenster folgen, und die ausgewertete lauteste Frequenz im Moment des Aufrufens als senkrecher Balken in der grafischen Darstellung zeigen. Zum Beispiel in roter Farbe. Nun kann man sich selbst überlegen welches Filter man wie gegen das Feedback einsetzt. Dann schiebt man die Frequenz des gewählten Filters Richtung "Feedbackbalken". Dieser ändert seine Farbe auf grün wenn man getroffen hat.

    Hintergrund dieses Wunsches ist, daß ich nicht genötigt sein möchte Feedbacks steinzeitlich mit RTA und grafischem EQ zu bearbeiten, das ist meiner Ansicht nach ein Relikt aus analoger Zeit. Grafische EQs sind ja ganz nett, aber parametrisch ist doch netter. Eine geführte manuelle Feedbackbearbeitung im parametrischen EQ fehlt mir - weil die manuell gehörmäßige Suche doch zu sehr unter der prinzipbedingten digitalen Trägheit der Eingabe leidet. Diese Trägheit ist immerhin so gering, daß mir das nur bei der Feedbacksuche auffällt.

    Viele Grüße, Bernd

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