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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • WUUUMMM mit 18TBX46

    • bernd häusler
    • 9. Januar 2010 um 18:51

    Moin,

    Zitat von "sound&phon"

    also Bandpaß schwabbelsound.

    Bandpass-Schwabbelsound zeichnet sich dadurch aus, daß schon das Gehäuse selbst die auch nach einer Weiche vorhandenen, und durch Klirr des Chassis entstehenden höheren Frequenzen außerhalb des Nutzbereichs akustisch wegfiltert. Will man diesen Sound, dann muß man schon auch einen Bandpass bauen, denn elektronisch kann man zumindest den Chassis-Klirr nicht wegfiltern.

    Also ein Bandpass 6ter Ordnung, mit guter Filterwirkung der oberen Kammer, kompakt wird das nicht. http://www.speakerplans.com/index.php?id=x1

    Allerdings fördern solche Konstruktionen gnadenlos Schwächen der Tops an ihrem unteren Übertragungsende zutage. Daß so manche PA trotz Defiziten subjektiv stimmig erscheint liegt gerade an den Artefakten oberhalb der Trennfrequenz üblicher BR-Subs. Gegebenenfalls würde ich hier beratend eingreifen, und doch BR empfehlen.

    Auch das von mir geschätzte geschlossene (CB) Prinzip würde ich hier nicht ausschließen. 4 18er jeweils in 60cm Würfeln (winzig), angetrieben mit einer 1,5kW Endstufe (2*750@4), funktionieren gerade im Einstieg auch ohne Controllergedöhns und sogar ohne angepassten Lowcut sehr gut. Die Liste der Vorteile ist unendlich lang.
    Auch die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Tops an ihrem unteren Ende wäre damit erledigt, CB lässt sich problemlos bis 200Hz nutzen.

    Was hat eine CB beim Wunsch nach Schwabbelsound zu suchen? Nun, das Publikum, die Musik, und der System-Operator haben ganz andere Zielsetzungen als Lautsprecherbastler glauben zu wissen ;-). Das Vorbild der gewinnmaximierten Box in der Lautsprecherwand des Musikladens kann man getrost überhören, und Superhightech mit elektronischen Tricks nervt durch die Eingriffe in die Musik und ist zudem teuer, teurer jedenfalls als CB.

    Der Kunde? - will gut beraten sein.

    Viele Grüße, Bernd

  • zwei FOH Pulte

    • bernd häusler
    • 10. Dezember 2009 um 23:45

    Moin,

    natürlich kann man Ausgänge mit Y zusammenmischen - wenn die Ausgänge die gleiche Ausgangsimpedanz haben, und "kurzschlußfest", also ausreichend belastbar sind. Mackie z.B. beschreibt das in seinen Anleitungen der Kleinmixer, und billiger klingen sie dadurch sicher nicht. Natürlich kommt es in jedem Fall zu einem Pegelverlust, die Impedanzen der Ausgänge bilden ja einen Spannungsteiler - der bei gleichen Ausgangsimpedanzen die Spannung halbiert, was in dB gedacht leicht zu verschmerzen ist. Schwierig wird es allerdings wenn verschiedene Ausgänge (Ausgangsfrage) gemischt werden sollen, da sich die relative Ausgangsspannung des Pultes mit der höheren Ausgangsimpedanz mehr als nur halbiert.

    Da jedoch die zu treibenden Eingänge eine um mehr als den Faktor 100 höhere Impedanz haben genügt es die Ausgänge durch äußere Beschaltung anzugleichen. Dazu braucht man je Y 4 gleiche Widerstände, mit geringer Toleranz um die Symmetrie nicht zu zerstören. 200 ohm würde ich ansetzen, dann spielen die weit unter 100 ohm liegenden Ausgangsimpedanzen der Pulte nur noch eine geringe Rolle. Zudem treibt jedes Pult der Welt 400 ohm problemlos. Wer nun Angst hat, daß diese Einspeisung wegen der Leitungsimpedanz Probleme macht bzw. diese Speisung nicht dem Wellenwiderstand der Leitung entspricht... , nun, die Leitung "sieht" knapp über 200 ohm, das ist von den üblichen 120 ohm Wellenwiderstand genauso weit weg wie die gebräuchliche Ausgangsimpedanz der Pulte um 50 ohm.

    Viele Grüße, Bernd


    PS Die Widerstände kommen in die weiblichen XLR-Stecker zwischen Pin und Tonader, im männchen ists schon eng.

    PPS, Übertrager sind an dieser Stelle schlicht unötiger Ballast

    PPPS dergestalt eingesetzte Widerstände "klingen" nicht.

  • Vorschläge für Festinstallation bis 8000 Euro?

    • bernd häusler
    • 26. November 2009 um 04:45

    Moin,

    Ihr schreibt Techniklisten, das ist ja nett aber...

    Eine Schulaula ist in der Regel nicht, oder nur mir exorbitantem Aufwand beschallbar. Der erste Augenmerk gilt also der Akustik. Besteht das Umfeld der Bühne aus schallharten Flächen sind musikalische Aufführungen ausgeschlossen, ist die ganze Aula schallhart gelingt nichtmal die Rede des Schulleiters.

    Also ist Planeinsicht zwingend erforderlich, und akustische Modifikationen in der Regel unumgänglich.

    Nächster Schritt sind Kabelwege. Die Verkabelung kostet ohne vorbereitete Wege 1000% mehr als die Leitungen selbst. Sind nachträgliche Kernbohrungen nötig geht das Budget verloren, bevor auch nur ein Mikro angeschafft ist. Ich rate dringend die Brandschottfrage zu klären, Brandschottungen zwischen Brandabschnitten sind zwingend, teuer, und im Falle auch nur einer zusätzlichen Leitung geht die Kostenspirale wieder los. Es gibt Brandschotte die das nachträgliche und auch temporäre Verlegen von Leitungen erlauben, sinnvoll ist auch den Brandabschnitt "Aula" nie zu verlassen. Revolutionär wäre ein vorbereiteter, einfach nutzbarer Kabelweg zwischen Szenenfläche und Technikplatz.

    Mechanische Vorbereitungen zum Aufhängen der Lautsprecher und des Lichtes sparen viel gefährliches Gefummel (Stative außerhalb der Szenenfläche sind untragbar!). Hier schlage ich die feste Installation zweier 50mm Stahlrohre an der Decke vor. Zu beachten ist der Abstand zur Decke je nach Material derselben, Licht macht warm. Das wichtigste Rohr wird parallel zur Bühnenkante angebracht - über die komplette Breite der Aula - das zweite als Z-Brücke fürs 30-45° Licht, auch über die komplette Breite. Von diesen Rohren laufen offene Kabelpritschen zu "Amp-/Dimmercity". Der Platz für Dimmer und Amps kann ein Gitterkäfig hinter dem Bühnenportal sein, dann bleibt das flexibel, und auch das weitere Material kann dort griffbereit lagern.

    Technik:
    unter optimalen akustischen Bedingungen ist die Beschallungsanlage spottbillig, zwei geflogene aktiv selfpowered Böxchen 12"/1" aus dem obersten Segment, eine gute Funkstrecke mit Nackenbügel und ein Kleinmischpult. Bei guter akustischer Qualität des Raumes brauchts nichts weiter, auch keinen EQ. Damit geht auch eine Aula mit 500 Leuten. Die Lautsprecher hängen ja an optimaler Position, und der Nackenbügel bringt den maximalen Gewinn vor Feedback.

    An dieser Stelle schüttle ich noch kurz den Kopf über die Digitalfeindlichkeit, spätestens seit dem iLive-Editor kann das jeder. Die Gesamtkosten sind konkurrenzlos, schon wegen des verzichtbaren Multicores und Sideracks. Jetzt ein noch ein Analogmischpult mit mehr als 8 Kanälen anzuschaffen ist Geldverbrennung.

    Viele Grüße, Bernd


    PS, Beton- Kästen für die Boxen sind echt 80er - Unsinn - , PS15 sind die geistige Bankrotterklärung jeden Beschallers, und die Wharfdale-Klasse taugt gerade als Hocker am Lagerfeuer, sogar das geht bequemer und billiger.

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 9. November 2009 um 17:40

    Moin,

    Zitat von "mattias bost"

    "Wiederankleben"

    da gabs dann sicher auch selbstklebende Reconekits? Litzen abkneifen, alte Schwingeinheit ablösen, Reconekit einfädeln, Zentrierstreifen positionieren, Schutzfolie abziehen, Sicke und Spider gut andrücken, Litzen anlöten :D ...falls die Litzen an der falschen Stelle sind nochmal ablösen, drehen und wieder guuut andrücken :D:D . Es ist schon der Hammer was so produziert wurde - und wird.

    DC-Kräfte gibts immer, und auch den daraus folgenden Klirr. Natürlich hält ein Chassis ohne solch offensichtliche Schwachstellen länger, und klirrt länger weniger.

    Viele Grüße, Bernd

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 9. November 2009 um 02:45

    Moin Ralle,

    endlich mal auch: Vielen Dank für das Video!

    Dieses Beispiel ist einen "Basslautsprecher" noch recht ähnlich, es ist auch ein dynamisches Konuschassis mit dem gerne ignorierten Problem: Verschleiß durch DC-Displacement. Ja, so sieht das aus wenn die Ruhelage weit weg vom optimalen BL-Mittelpunkt gerät. Ein solches Chassis klirrt natürlich erheblich, viele Nutzer stört jedoch nur der endgültige Ausfall. Der ist recht nah, denn in dieser Lage ist die DC-Kraft weit größer als beim produktionsfrischen, hoffentlich wenigstens dann zentrierten Chassis.
    Der Besitzer muß nichts ungewöhnliches damit gemacht haben, außer damit Musik zu spielen, OK vielleicht lauter als beim Küchenradio. Derzeit streben noch alle Chassis diesem Endpunkt zu, es gibt lediglich Verbesserungen bei der Lagestabilität der Einspannung. Das verzögert den Ausfall, zusammen mit Maßnahmen beim Gehäuse hoffentlich lang genug. Ich hatte gerade eine VA mit einer repräsentativen Sammlung des aktuellen technisch-kulturellen Standes der Basseffekte :shock: , das hält kein Lautsprecher ewig aus, aber geil wars.
    Wenn mein Freund mit seinen Altecs diese Sammlung gespielt hätte wären die noch in der ersten Stunde ausgefallen, auch mit angemessen geringer Ampleistung. Ich trage nicht immer einen Fotoapparat mit mir rum, so kann ich jetzt keine Bilder von EV/Altec 15" Basschassis vorzeigen, die eine dauerhafte Verformung der Sicke (und Spinne) nach innen zeigen. Der 9V Batterietest an diesen Chassis war lustig, nach innen ca. 2mm, nach außen ca. 12mm. Sie laufen auch noch...

    Viele Grüße, Bernd

  • sicherheitsschuhe norm? s1/2/3/4

    • bernd häusler
    • 8. November 2009 um 23:06

    Moin,

    Zitat von "AlphaC"

    Die tief grün-blaue Zehe musste vom Arzt "belüftet" werden, da der pulsierende Blutdruck unterm Zehennagel kaum auszuhalten ist...

    Kurz: Passiert mir nie wieder!

    Wer sowas mal am eigenen Leib erlebt hat...
    Bei mir wars zuhause der Staubsauger, ich natürlich barfüßig. Nachdem dem Arzt die "Belüftung" nicht gelang habe ich tags drauf selbst entlüftet. Das war wie die Expressfahrt aus der Hölle (Zahnschmerzen? ...pillepalle!) zurück auf die Welt.

    Der wesentliche Tipp bei Schuhen ist das geduldige Anprobieren. Selbst der gleiche Schuh in gleicher Größe weicht zuweilen leicht ab. Manchmal ist es schlicht der Faltenwurf beim in die Hocke gehen. Ein guter Arbeitsschuh ist häufig auch gleichzeitig ein überhaupt guter Schuh, ein Laufsportschuh ist nur zum laufen gut...

    Viele Grüße, Bernd

  • Umfrage zum Hörvergleich zweier Digitalpulte

    • bernd häusler
    • 4. November 2009 um 22:49

    Moin,

    Zitat von "guma"

    Äh, es ging um einen Hörvergleich! " nicht signifikant" meint in diesem Zusammenhang das Ergebnis aus den Antworten einer Umfrage und nicht Meßwerte. Bei dem Beispiel mit den Mikrofonen geht es um Folgendes:

    Selbst wenn die von bernd geforderte Neutralitätsdefinition geklärt wäre, würde das nicht unbedingt was nützen. Auf jeden Fall ist es ganz und gar sinnlos das mit simplen Frequenzgangsmessungen zu versuchen.

    Die praktische Nutzbarkeit eines Mikrofones lässt sich recht leicht über Polarmessungen erforschen. Die resonanten Schallumleitungen zum Erreichen der gewünschten Richtwirkung und zuweilen auch zum Tuning des Diffusfeldfrequenzganges geben jedoch Einiges dazu, was Frequenzgänge nicht zeigen. Bei Lautsprechern ist das vielen Nutzern egal, wie Filterwirkungen durch Resonatoren ereicht werden...

    Ein "neutrales" Mikrofon kann es nicht geben, OK fast nicht, aber mit omnidirektionalen Kleinmembranen kommt man nicht weit...

    Zum Pultvergleich:

    Zitat von "guma"

    Fehler in der time domain, wie sie bei der Wandlung und der digitalen Signalbearbeitung entstehen und die daraus folgenden Verzerrungen kann man nicht in simplen Frequenzgangsmessungen abbilden. Genauso kann man sie nicht mit "analogen" Klirrmessungen abbbilden. Wenn wir nach Unterschieden suchen würden, müssten wir sie dort suchen.

    Auch mir ging es ja um den Hörvergleich. Nur bin ich (offenbar) etwas ungewöhnlich rangegangen. Ich erreiche durch Subtraktion beider Kanäle eine Auslöschung um 20dB rum. Aber eben nur wenn ich den Pegel pingelig anpasse - um beschriebene 0,16dB. Das bedeutet auch, daß nun der Differenznoise einen um 20 dB geringeren Störabstand hat, und so auch subjektiv besser wahrnehmbar ist. Doch wenn ich das annähernd ausgelöschte Signal nun wieder um 20 dB anhebe klingt es immer noch ordentlich. Das bedeutet für mich, daß keines der beiden Pulte überhaupt hörbare Fehler macht. Natürlich wirkt der Frequenzgang des ausgelöschten Signals etwas gefiltert, das ist das schlichte Zeichen dafür, daß schon die Frequenzgänge der Pulte nicht identisch sind. Dieser unterschiedlichen Filterwirkung folgt natürlich auch die Phase, undsoweiter... zumindest bei den "analogen" Filtern vor, und nach Wandlung, der Rest ist wohlverstandene Mathematik, die offensichtlich (meiner jetzigen, durch den Vergleich bestärkten Ansicht nach) nichts zum subjektiven Klang beiträgt. Jedenfalls verglichen mit 0,16dB Abweichung...

    Ich habe tatsächlich nicht probiert, ob ich einen Pegelunterschied von 0,16dB im direkten Schaltvergleich höre. Aber den Unterschied im Pegel des ausgelöschen Signals mit und ohne die 0,16dB Anpassung höre ich deutlich.

    Hört Ihr Pegelunterschiede von 0,16dB im Vergleich?

    Umfrage mit Hörbeispielen?

    Viele Grüße, Bernd

  • Umfrage zum Hörvergleich zweier Digitalpulte

    • bernd häusler
    • 3. November 2009 um 23:02

    Moin,

    Zitat von "guma"

    Statt dessen haben wir aber die Situation, dass das obige Ergebnis nicht einmal einen signifikanten Unterschied abbildet !!!! .

    Doch, es gibt einen signifikanten Unterschied: 0,16dBim Bass, über Auslöschung ermittelt (Höhen klappt mangels Zeitauflösung von Audacity nicht), aber... 0,1 dB zeigt Audacity über alles, weitere Kommastellen zeigts nicht... . Ratet mal welches Pult gewonnen hat ;)

    Die Erwähnung von Mikrofonen und deren Unterschieden hier in diesem Thema suggeriert zunächst, Mischpult-Hersteller würden Ihre Wandler und Pulte in ähnlicher Weise "sounden" wie Mikrofonhersteller. Zumindest auf die Testkandidaten trifft dies keinesfalls zu. Da ist nichts aber auch garnichts gesoundet, außer dem bei diesem Test wohl unvermeidlichen Pegelfehler.

    mediennutte: Vielen Dank für Deine Mühen, war mir ein Vergnügen den Unterschied zu finden, wann hat man schon Gelegenheit zwei Pulte derart akribisch zu vergleichen. Vielen Dank dafür.

    Viele Grüße, Bernd

  • Umfrage zum Hörvergleich zweier Digitalpulte

    • bernd häusler
    • 3. November 2009 um 01:07

    Moin,

    für die Aussage eines der Pulte färbe den Klang fordere ich eine Begründung, wer entscheidet was gefärbt und was neutral ist? Der Markennahme? Die Zielgruppe? Irgendwas dazu gemessen?

    Viele Grüße, Bernd

  • Bewährte grafische 31 Band Stereo EQs bis 1000 Euro?

    • bernd häusler
    • 1. November 2009 um 06:27

    Moin,

    http://www.dbxpro.com/2231/2231.php

    habe ich selbst zwei. Die Companderschaltung ist sehr effektiv, allerdings nur bei einer "gewagten" Pegelstruktur oder sehr dynamischen Veranstaltungen wirklich nötig, dann aber äußerst wirkungsvoll. Da Compressor im Eingang und Expander im Ausgang direkt gekoppelt sind nimmt man die Schaltung nicht wahr. (Ganz im Gegensatz zu einer Lösung mit Gate (----pfssssfp----------pfsssfp ------p-------pssp------) *brrr...schüttel*). Für Puristen ist der Compander dennoch abschaltbar. Der Peakstop- Limiter ist in "einfachen" Setups sehr nützlich, die wohlklingendste Brickwall- Limiterschaltung, die ich kenne. Traurig eigentlich, daß ich diese EQs nun nichtmehr brauche... Einen behalte ich, als analoges Kulturerbe...

    Viele Grüße, Bernd

  • Umfrage zum Hörvergleich zweier Digitalpulte

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2009 um 06:54

    Moin,

    ich habe mir mal die Mühe gemacht beide Spuren (kitty) so gut das mit Audacity ging aneinander auszurichten, eine davon zu invertieren, und auf maximale Auslöschung im Mix zu pegeln. Die volle Auslöschung funktioniert natürlich nicht. Und ja, die Pulte unterscheiden sich.

    Aber:

    Das was übrigbleibt klingt in keinster Weise krank, und immer noch sehr nach Musik. Das werte ich als Zeichen, daß keines der beiden Pulte Musik "beeinträchtigt", sich somit zumindest unter dem Wandleraspekt beide gleichermaßen eignen.

    Ich gestehe natürlich Allen eine weitergehende Betrachtung zu, bleibe aber persönlich realistisch, denn ich arbeite mit Lautsprechern ;) . Zudem entscheidet zumindest im Beschallungsgeschäft "allein" der Bediener wie "es" klingt.

    Viele Grüße, Bernd

  • wie bekomme ich vernünftig billig-Gaffa Reste vom Kabel

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2009 um 05:25

    Moin,

    mit Babyöl bekommt man allen möglichen Schmaddel von den Händen, ohne diese aufzulösen, es duftet und wird nicht ranzig. Vielleicht eine Alternative für Menschen, die Lebensmittel und Technik auseinanderhalten wollen?

    Viele Grüße, Bernd

  • Serviceklappe bei Hörnern

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2009 um 05:04

    Moin,

    darüber habe ich schon öfter nachgedacht. Mit einer Stichsäge sauber zu schneiden ist mit guten (den geschliffenen) Sägeblättern, einer ordentlichen Säge und Übung eher kein Problem. Wichtig ist vor allem nur vorwärts zu schieben, ohne seitliche Kräfte, und richtig zu lenken. Es kommt ja nicht auf den Millimeter an, sondern darauf, daß man keine Schlangenlinien erkennen kann. Also gelassen bleiben. Ein Ansatzloch für das Sägeblatt ist schnell verspachtelt, und wenn man statt Ecken Radien sägt bleibts bei Einem. Das größte Kunstwerk sehe ich darin zu ereichen, daß der Deckel trotz Dichtung nicht vorsteht, ohne Fräsen gehts also nicht. Nicht ganz perfekte Schnitte kann man wohl mit einem Schleifklotz, mit dem man leicht korrigierende Radien an die Kanten schleift etwas kaschieren.

    Gemacht habe ichs jedoch noch nicht, ich verwende alle Auschnitte für den Innenausbau, und werfe nur "Krümel" weg.

    Viele Grüße, Bernd

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • bernd häusler
    • 25. Oktober 2009 um 22:55
    Zitat von "Jonnytrance"

    Sorry das ich erst jetzt antworte, aber ich wollte zuerst etwas klären.
    Also, die Beobachtungen sind nicht nur meine, folgendes kann ich berichten:
    Wenn Chassis die Signale bekommt die über eine Oktave von Tuning liegen, lenkt er gewaltig aus, fast "ohne zu bremsen" (Dämpfung???).
    In beiden Fällen bekommt gleicher Chassis selbe Spannung vom Amp, aber Chassis Nr.1 bekommt von 35Hz - Unendlich und Chassis Nr.2 von 80Hz bis Unendlich. Chassis Nr.2 stirbt schneller.
    Warum???

    Ich würde ja spontan vermuten, daß Chassis 2 früher an einer einseitig verkokelten Spule stirbt, aber wenn ich deine Posts zusammenklaube scheint es mit zerstörter Membrane geendet zu haben. Mit einer Dynacord L2400 kann man so ziemlich jeden 15"er über (Hvc-Hg)/2 bringen. Wenn dann noch kritische Signale wiedergegeben werden ist es zur DC-Zerstörung eines Chassis ohne besondere Spider so oder so nicht weit. Der Unterschied könnte darin bestanden haben, daß der Endstufen-Limiter beim Betrieb von 35Hz bis unendlich womöglich durch die Signalanteile unter 80 Hz früher angesprochen hat, und so im hubkritischen Bereich doch weniger Spannung anstand. Vielleicht hatten die beiden Chassis einfach nur eine unterschiedliche Nullage durch unterschiedliche Historie. Wurde "Eingewobbelt"? Wenn ja wie? Beide gleich? Eine detailiertere Beschreibung (Signalbeschreibung, war es ein Laboraufbau oder Party...) könnte erhellen.

    Viele Grüße, Bernd

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • bernd häusler
    • 25. Oktober 2009 um 22:10

    Moin,

    Zitat von "SRAM"

    P.S.: ich bezweifle stark, daß Herr Klippel ein FE-Modell für die Schwingeinheit nutzt oder die Nichtlinearität der Antriebskomponenten in einer Simulation abbilden kann. Beides wäre aber für eine Vorhersage der Klirrspektren bei UR-Betrieb notwendig.

    Das könntest Du durch schlichtes Lesen der Publikationen herausfinden. Ich zweifle hier an ganz anderen Dingen, laß Dich nicht so hängen ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • bernd häusler
    • 24. Oktober 2009 um 11:52

    Moin,

    Zitat von "SRAM"

    P.S.: ich bezweifle stark, daß Herr Klippel... ...die Nichtlinearität der Antriebskomponenten in einer Simulation abbilden kann.

    Das könntest Du durch schlichtes Lesen der Publikationen herausfinden. Ich zweifle hier an ganz anderen Dingen, laß Dich nicht so hängen ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • bernd häusler
    • 24. Oktober 2009 um 04:22

    Moin,

    Zitat von "mattias bost"


    Bernd: Interessant wärs natürlich, an die Simus oder die denen zugrundeliegenden Modelle heranzukommen. Hast du das was (pn?)?

    Nein, nicht wirklich, aber ich habe mal wieder die Site von Siegfried Linkwitz durchforstet, ist immer wíeder hochinteressant und aktualisiert. Dabei habe ich einen Link zu den die Resten der Audio-Simus entdeckt: http://www.klippel.de/aura/

    Herr Klippel hat wohl die gesuchten Modelle...

    Viele Grüße, Bernd

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • bernd häusler
    • 22. Oktober 2009 um 10:34

    Moin,

    Zitat von "mattias bost"

    vielleicht kennt von euch jemand einen "Lautsprecherberechnungsmenschen"

    David McBeans Hornresp berechnet sowohl Phase als auch Groupdelay aus den Simulationsdaten. Allerdings begeht auch diese Berechnung eine unzulässige Vereinfachung, die Annahme der Minimalphase. Da dieser Fehler verbreitet ist entspricht die angezeigte Phase dem was auch Messungen dann bestätigen. Genaugenommen macht weder Hornresp noch irgendein Meßsystem einen Fehler, es ist die auch hier anzutreffende Gemeinde der Ahnungslosen, da rechne ich mich durchaus dazu.

    Wenn man das Groupdelay unter einer unzulässigen Annahme berechnet taugt es zwar zur Ermittlung einer funktionierenden Summierung, doch definitiv nicht zur Ableitung des Impulsverhaltens.

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Die Phase an einer realen Kiste ist leicht meßbar (aus einer Impulsantwort kann man die Phase bekommen ... dann Minimalphase abziehen wg. Mikrofonabstand etc. ... und man sieht mit vernünftiger Skalierung sehr gut, wie sich das System verhält)

    Manfred, das wäre doch eine Aufgabe für Dich? ;)
    Aus "...einer Impulsantwort..." bekommt man irgendwas, nur was? Ist die Impulsantwort überhaupt richtig? Oder ist sie durch Annahme von Minimalphasigkeit schon falsch? Wird schon die Phase falsch unter dieser Annahme? Oder ist es erst das Groupdelay? Woher kommt die scheinbar fundierte Behauptung eine BR hätte das identische Impulsverhalten einer auf identischen Frequenzgang entzerrten CB? Ist da nicht die unzulässige Annahme von Minimalphasigkeit der korrekten Interpretation im Weg?

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Ich mache sowas grundsätzlich bei Mehrwegekisten (z.B. Kontrolle des F-Bereich bei der Trennfrequenz, ob die Weiche irgendwelche Zicken macht ...)

    es steht außer Zweifel, daß diese Methodik zur Erstellung einer funktionierenden Weiche taugt. Auch daß die Impulsantwort "verrutscht" glaubt man zu wissen.


    Vielleicht sollte man sich erstmal klarmachen, daß so eine BR eine Zweiwegekiste ist :D


    Zitat von "mattias bost"

    Natürlich wird man nur eine Richtschnur erhalten, da die ganzen Nichtlinearitäten des Antriebs, der Aufhängung, der Box selbst nicht eingehen, aber ein bereits in der Simu kritisches System wird in der Praxis vermutlich nicht grad stabiler werden. Da selbst geschlossene Boxen und Hörner lediglich unkritischer sein werden, aber eben nicht "schußsicher", wär eine ergänzende Simu hilfreich.

    Wolfgang Klippel hat die Nichtlinearitäten von Lautsprecherchassis simuliert, und daraus Audiofiles gewonnen. Schade, daß diese Audiofiles nicht mehr zugänglich sind. "Schußsicher" ist nur ein URPS, das wurde in der Praxis schon gezeigt. Leider gelingt der Bau eines URPS nicht immer. Man darf aber nicht vergessen, daß es noch nie gelungen ist eine schußsichere BR zu bauen. Da bleibt das UR-Prinzip vorne.


    Zitat von "Sound-Klinik"

    und viele PA-Chassis sind von den Herstellern für den Betrieb in BR-Kisten optimiert (schließlich wollen die ihre Chassis verkaufen !).


    Der Begriff "viele" verkennt die Statistik. Richtiger wäre: Die wenigen Chassis, die gegen DC-Displacement stabilisiert sind gehen im statistischen Rauschen unter. Jedenfalls habe ich Mühe überhaupt eine handvoll zu finden. Eine gut gemachte auf BR ausgelegte DC-Stabilisierung ist keiner Konstruktion hinderlich. Bei CB ist sie genauso nützlich. Lediglich bei konsequent UR betriebenen Systemen hat ein Chassis mit weicher linearer Aufhängung weniger Klirr.

    Daß man seit Anfang 2009 einen nahezu "schußsicheren" , geschlossenen PA-Bass mit auch sonst guten Eigenschaften bauen kann verdanken wir den Bemühungen weniger Entwickler Chassis zu erstellen, die in BR überhaupt einige Betriebsstunden überleben. CB hat sich damit zu einer ernstzunehmenden Alternative zum UR-Prinzip entwickelt.

    Viele Grüße, Bernd

  • Hochtöner für Doppel 10er Topteil

    • bernd häusler
    • 20. Oktober 2009 um 23:20

    Moin,

    Zitat von "thomas siegel"

    Hey,

    So hab nun ein bisschen gebastelt bei Qtc 0,707 wäre ich bei 55,4 L Netto
    einer unteren Grenzfrequenz von 86,2 Hz und einer Resonanzfrequenz von 86,1 Hz

    würde das so passen?

    Leider hab ich mit geschlossenen Gehäusen noch keine Erfahrung

    späte Antwort: wenn Du mit den 55 Litern eine Box bauen kannst, die Du vom Transport- und Aufstellformat OK findest, dann ist das sicher OK. Nachgerechnet habe ich nicht, damit das wirklich Sinn macht müsste man die Chassis ohnehin erst messen. Aber 55 Liter liegen sicher im guten Bereich.

    Meine Erfahrung ist, daß geschlossene Gehäuse sehr gutmütig sind, man muß schon sehr grobe Bemühungen anstrengen, um überhaupt jemals schlechtere Ergebnisse als mit BR zu erzielen. So ist auch der von Jobsti genannte weite Volumenbereich zu verstehen. Über 60 wird die Box klobig, 20 Liter sind mit Hochtöner drin jedenfalls ohne Totvolumen schwer zu realisieren, bei zwei 10"ern.

    was für Bässe hast Du geplant?

    Viele Grüße, Bernd

  • 18-Sound 18NLW9600

    • bernd häusler
    • 20. Oktober 2009 um 22:23
    Zitat von "willaudio"

    Darf man denn wissen in wieviel Liter du das Chassis eingebaut hast ? Besondere CB Bauart ?
    Wie verhält sich das Chassis im Tiefbassbereich gegenüber Reflex ?


    klar, es ist ein 60cm Würfel. Bitte verstehe, daß ich nach sooooo vielen Postings nicht schon wieder über BR und CB schreibe. Probiere es aus, höre Musik ;)

    Viele Grüße, Bernd

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