Moin,
Zitat von "sound&phon"also Bandpaß schwabbelsound.
Bandpass-Schwabbelsound zeichnet sich dadurch aus, daß schon das Gehäuse selbst die auch nach einer Weiche vorhandenen, und durch Klirr des Chassis entstehenden höheren Frequenzen außerhalb des Nutzbereichs akustisch wegfiltert. Will man diesen Sound, dann muß man schon auch einen Bandpass bauen, denn elektronisch kann man zumindest den Chassis-Klirr nicht wegfiltern.
Also ein Bandpass 6ter Ordnung, mit guter Filterwirkung der oberen Kammer, kompakt wird das nicht. http://www.speakerplans.com/index.php?id=x1
Allerdings fördern solche Konstruktionen gnadenlos Schwächen der Tops an ihrem unteren Übertragungsende zutage. Daß so manche PA trotz Defiziten subjektiv stimmig erscheint liegt gerade an den Artefakten oberhalb der Trennfrequenz üblicher BR-Subs. Gegebenenfalls würde ich hier beratend eingreifen, und doch BR empfehlen.
Auch das von mir geschätzte geschlossene (CB) Prinzip würde ich hier nicht ausschließen. 4 18er jeweils in 60cm Würfeln (winzig), angetrieben mit einer 1,5kW Endstufe (2*750@4), funktionieren gerade im Einstieg auch ohne Controllergedöhns und sogar ohne angepassten Lowcut sehr gut. Die Liste der Vorteile ist unendlich lang.
Auch die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Tops an ihrem unteren Ende wäre damit erledigt, CB lässt sich problemlos bis 200Hz nutzen.
Was hat eine CB beim Wunsch nach Schwabbelsound zu suchen? Nun, das Publikum, die Musik, und der System-Operator haben ganz andere Zielsetzungen als Lautsprecherbastler glauben zu wissen ;-). Das Vorbild der gewinnmaximierten Box in der Lautsprecherwand des Musikladens kann man getrost überhören, und Superhightech mit elektronischen Tricks nervt durch die Eingriffe in die Musik und ist zudem teuer, teurer jedenfalls als CB.
Der Kunde? - will gut beraten sein.
Viele Grüße, Bernd