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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • EV 15L Schwingspule

    • bernd häusler
    • 4. Februar 2009 um 03:01

    Moin,

    Zitat von "Dirk Hahn"

    Hallo Jim,

    wenn du richtig aufgepasst hast, wirst du feststellen, dass die EV Pappen nicht unter DC Offset leiden. Mit dem Einsetzen der Spule ausserhalb ihrer geometrischen Mitte, also +5mm oberhalb der Polplatten tust du es nahezu intelligent. Es gibt auch bessere Lösungen. Mehr möchte ich allerdings nicht sagen.

    Die Powercompression und der lineare Hub eines Chassis sind seine Dynamicfaktoren. Grenzen wir aber mal aus, dass es Lautsprecher mit 30mm Wickelhöhe bei 9mm Polplatten gibt. Diese sondern wir aus. Diese verwirren unsere low-cost Simulationsprogramme mit unrealen Daten.

    Bei halber Belastbarkeit eines Chassis (-3dB) beträgt die Powercompression ca. -4dB. Bei modernsten Konstruktionen sind es -3dB. Dieses sind ca. Angaben ohne Gewähr.

    mfg
    Dirk

    deswegen macht ein "richtig" gebauter EVM auch immer gründlich DC- Displacement nach vorne, genau wie der 15L, bei dem ich vor 20 Jahren das erste mal DC-Displacement sah. Auch die EVX hopsten eher aus dem Spalt, als daß sie gegen die Polplatte knallten... ..."richtig" gebaut ;)

    Grüße

  • Sub mit geschlossenem Gehäuse

    • bernd häusler
    • 4. Februar 2009 um 02:51

    Moin,

    im Chassisbau gibt es viele Antworten auf die Frage "wo klebe ich was zusammen". Davon ist genau eine richtig, und danach bauen mindestens 5 Hersteller alle ihre Chassis. Alle 5 gehen nicht über 6,5mm (Hvc-Hg)/2 ;-). 4 davon bauen mit Doppelspider. Das macht die Chassis, zusammen mit der "richtigen Antwort auf Klebefragen" sehr haltbar. Daß es durchaus 18" Chassis mit nur einer Spider gibt, die in CB zuverlässig laufen, ändert nichts daran, daß Chassis mit Doppelspider das auch tun. Da nunmal alle Hersteller auf Doppelspider umstellen nimmt die Auswahl stetig ab.

    Daß es 18" Chassis "nur" bis 6,5mm gibt hat auch Positives, je kürzer die Schwingspule desto höher das BL, desto weniger Leistungaufwand, desto weniger thermische Effekte.

    Daß CB besondere Antworten auf Klebefragen erfordert ist Unsinn ;) . Was in BR hält, hält in CB länger.

    @ Jens:
    "Silvestergeschichten: Die Anlage eines guten Freundes ist bei der Silvesterparty unbrauchbar geworden. Neben der defekten Aktiv-Weiche, die gegen morgen "Bratkartoffeln" aus einem Bassausgang lieferte zeigte die Diagnose, daß beide 15"er der 2*15" Bassbox völlig durchgespielt sind. Die "neue" mechanische Nullage beider Chassis ist etwa 5 mm nach innen verschoben. Diese Box hat noch nie einen wirklich angemessenen Verstärker gesehen, und wurde immer mit einer 2*120W Endstufe 2-Kanal 8ohm mit eingestelltem Limiter betrieben, die Box hat getrennte Volumen. Diese Box ist zwar 10 Jahre, aber lediglich 30 Parties alt, DAS ist natürlich keine akzeptable Haltbarkeit. In einem Club installiert wären das 2 Monate..."

    ...auch die laufen noch ;) genau wie Deine?

    Grüße

  • Sub mit geschlossenem Gehäuse

    • bernd häusler
    • 3. Februar 2009 um 14:52

    Moin,

    und auf welche Frequenz ist der abgestimmt?

    Grüße

  • Sub mit geschlossenem Gehäuse

    • bernd häusler
    • 2. Februar 2009 um 21:54

    Moin,

    Kontrabass, das kommt ganz darauf an. Rein akustisch bildet sich die untere Oktave aus dem Residuum, das heißt der Grundton hat weit weniger Pegel als die ersten zwei Obertöne. Das ist die selbe Nummer wie mit geschlossenen Boxen, die ja ganz unten ach so leise sind ;) . Daß der Basseindruck dennoch nichts missen lässt liegt daran, daß eine geschlossene Box, ääh, ein Kontrabass die Hüllkurven und die zeitlichen Zusammenhänge beisammenlässt, und so diese großartige Eigenschaft unseres Hörsinns, nämlich den Grundton zu hören obwohl er unterrepräsentiert ist erst ermöglicht. Natürlich klingt es fetter, wenn der Grundton tatsächlich enthalten ist. Aber der Hörsinn kennt den Grundton auch dann, wenn er weggefiltert ist, oder zum Beispiel bei einer Orgel aus zwei Pfeifen gebildet wird, deren Grundtöne die erste und die zweite Harmonische des eigentlich am Spieltisch gespielten Grundtons sind. Das macht so manche Orgel erst möglich, die sonst architektonisch kaum zu realisieren wäre (zu lange Pfeife(n)).
    Eine geschlossene Box ist eine sehr gute Idee, denn Bassreflex macht zwar leicht einen lauteren Grundton möglich, dessen Hüllkurve jedoch wegen der hohen Güte des Resonators (q10-20) nichts mit dem Original zu tun hat und so das Residuumhören zerstört. Zudem klirrt der Port auf sehr unreinen Obertönen (Doppler UND Luftwirbel), weswegen der Klang von BR immer etwas rauh und lärmig wirkt.
    Gerade für Kontrabass ist es garnicht nötig einen Sub auf vollen Masximalpegel bei 40 Hz auszulegen, selbst eine Bassdrum spielt meist um 60-70Hz, genau da wo eine BR nicht mehr als eine CB kann. Furchterregende Tonträger mit unsäglich schlecht designtem Bassbereich, dafür schreibe und designe ich nicht.

    ich lass es stehen ;-):
    ((((( Nun gibt es zwei Fälle zu denen ich Herrmann bitte noch Infos nachzuliefern. Geht es um den reinen Klang, gezupft, gestrichen, oder die geslappte Rockabilly Nummer? (Oder so ähnlich?) Welche Abnahmethode? Mikrofon?, eingebaut?, Abnehmer?
    Um das natürliche Klangbild zu verstärken würde ich zu einer Ansammlung 10"er raten, das Volumen gerade eben so groß. daß der Einbau-Q 0,6-0,7 nicht übersteigt. sowas wie der S2010 von Eminence in einer 4*10" verbaut.
    Für offensichtlich verstärkt klingende, sounddesignte Spielweisen könnte es kompakter sein einen 18"er mit einem 6"er zu verheiraten.
    Aber ein 18" alleine, da klingts ab 1000Hz endgültig nur noch nach dem Pappkonus, und über 2kHz kommt garnichts, das ist für meinen Begriff von Kontrabass nichts brauchbares. Ganz zur Not könnte man einen 15" mit superleichter Pappe, für E- Bass wird das gemacht, aber Kontrabass? )))))

    grrr, wenn man nicht genau ließt, es geht um einen Sub...
    also das ist recht einfach, man nehme einen gewöhnlichen 18" und packe den in einen 60er Würfel. Das könnte z.B. ein 18NW100 sein, oder auch der deutlich günstigere 18PS76, 18PS100... . Auch 18Sound baut Hervorragende. Eminence hat leider nix mit Doppelspider. Die Unterschiede erscheinen recht groß, aber die Resonanzfrequenz liegt nicht weit voneinander, die Pegel auch nicht. Der Hauptunterschied liegt im Eigenklang der Pappe weit über dem Einsatzbereich. Doch bei CB ist das weniger kritisch, BRs machen über der Trennfrequenz weit mehr "useless Noise" (weswegen man sie oft schon bei 100 Hz trennen muß, damit der Krach nicht den ganzen Grundton versaut).
    Das Problem ist nur noch: wohin mit den 1500Watt :D . Es gibt KEINEN 18" der das über einige Betriebsstunden aushält, in CB nicht, und in BR auch nicht. In CB nicht, weil es keinen gibt, der mehr als 7mm Auslenkung (Hvc-Hg)/2 ;) kann; in BR nicht, weil der DC- bedingte Verschleiß keine brauchbare Lebensdauer zulässt, auch mit Doppelspider nicht. Das Schöne daran ist, daß man mit einer Endstufe mit 2*700W@8ohm für zwei 18"er viel Vergnügen haben kann. Mit CB ganz besonders musikalisch.

    Grüße

    PS Falls die verwendeten Topteile Bassreflexlöcher für einen eventuellen Betrieb ohne Sub haben lohnt es sich sehr diese für den Betrieb mit Sub zu verschließen ;)

    PPS 18N850, meine Wunschvorstellungen, und auch die Wunschvorstellungen des Herstellers, stehen in hartem Disput mit dem machbaren Produkt. Daß kein weiterer Hersteller ein Chassis in dieser Hubklasse anbietet ist auch nur der Realität geschuldet. 6,5mm (Hvc-Hg)/2 , das ist die Grenze die BWLer offensichtlich ermittelt haben, auch wenn der Schritt zum lauffähigen 13mm klein ist (wenn der Zulieferer..., die Prioritäten...). Ich warte geduldig.

  • Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

    • bernd häusler
    • 30. Januar 2009 um 13:17

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Übliche Klebstoffe fangen spätestens bei ~ 180-200° an zu kriechen, d.h. die Klebung an sich hält zwar noch zusammen, fängt aber unter Last (hier evtl. Schwerkraft) an zu wandern.

    zusammen mit den Beobachtungen von TobiV scheint das zuzutreffen. Das ist natürlich bitter, wenn sich der Kleber in einen Schmierfilm verwandelt, denn ohne Schmierfilm könnte da nichts wandern.
    Zumindest bei der über 20 cm abgestürzten Box hätte ein unverrückbarer Polkern nicht geholfen, es brach die Verbindung zwischen vorderer Polplatte und Magnetring... .

    Grüße

  • Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

    • bernd häusler
    • 29. Januar 2009 um 13:01

    Moin,

    ich kann mir vorstellen, daß eine durch thermische Spannungen gelöste Klebverbindung sehr transportempfindlich ist, aber solange der Lautsprecher nicht bewegt wird reichen die hohen Magnetkräfte des Magnetrings sicher aus damit da nichts verrutscht. ich kann mir also nicht vorstellen, wie das im Betrieb, nur durch Schwerkraft passieren sollte.

    @ Tobi: sind die tatsächlich während des Betriebs plötzlich ausgefallen?

    Die Mehrzahl der Antriebe werden geklebt.

    Grüße

  • Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

    • bernd häusler
    • 29. Januar 2009 um 01:07

    Moin,

    Danke für die Fotos!

    oha, ein Transportschaden... (@ HKL: bleibendes Displacement aus mechanischer Ursache ;) )

    Mit den Fotos ist die Ursache klar, nicht der Betrieb hat der Schwingspule den garaus gemacht, sondern ein Stoß, der die Verbindung innerhalb der Magneteinheit überfordert hat. Da so ein Schaden keinen Krach macht, die Spule sitzt ja bombenfest, könnte es sein, daß der Schaden vor der Veranstaltung schon bestand. Solange eine Box nur rumsteht und Musik spielt reichen allein die Magnetkräfte aus um den Antrieb zusammenzuhalten. Daß eine festgeklemmte Schwingspule kokelt ist nur die Folge.
    Mir ist mal ein hochpreisiges Markenprodukt 20cm von einem Transportwägelchen gefallen, gleiches Ergebniss, keine äußeren Spuren.... ein EVM15L ist dagegen in einer 15-3 über 1,5 Meter abgestürzt und lief danach unbeschadet in einer Box mit völlig zermatschter Ecke.

    Grüße

  • Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

    • bernd häusler
    • 28. Januar 2009 um 15:05

    Moin,

    SRAM: ausgehend von praktischen Versuchen halte ich Deine Angabe für gewagt, auch wenn die Rechnung sicher sorgfältig und nicht wirklich falsch ist.

    Zur Korrektur: Ein Chassis mit seltener Differenzdruckkühlung, 50mm Schwingspule, 8 mm Spalt, 15 mm Wickelhöhe war mit 60 Watt / 30Minuten (Spannungsbezogen am Re kalt) an der Grenze, 200°C mittlere Schwingsulentemperatur, sichere Nullage (URCB), bei Nennhub. Bei kaltem bis reichlich handwarmem Magneten, die Magnettemperatur lief jedoch trotz freier Luft stetig davon. Das halte ich fürs technisch machbare Maximum. Alle weiteren Chassis schafften kaum die Hälfte.

    Im gegebenen Fall schätze ich die mögliche "cooking Power" über Stunden auf deutlich weniger als 100 Watt. Ich zweifle ein wenig daran, daß die vorgeschlagene Sicherung von 5A bei bereits heißer Schwingspule rechtzeitig angesprochen hätte. Zudem vermute ich, daß eine Undichtheit das DC- Displacement, und somit ein ungekühltes Schwingspulenende begünstigt hat.

    Grüße

  • Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

    • bernd häusler
    • 27. Januar 2009 um 22:22

    Moin,

    wo hat die sich gelöst, der Träger von der Membrane??
    Bitte gib Uns eine möglichst genaue Beschreibung des Schadensbildes, vielleicht hast Du ja nen Foto?
    Könnte ja sein, daß andere Phänomene letztenendes zum Ausglühen der Spule, oder auch nur Teilbereichen derselben geführt hat.

    Aus dem amerikanischen habe ich einen sehr treffenden Begriff aufgeschnappt: "cooking-power", kein Begriff trifft besser. Crest- Faktor beschreibt nur die halbe Wahrheit. Es ist die cooking Power, die auf wenige Gramm Kupfer wirkt.

    Grüße

  • Fane Falthorn ??

    • bernd häusler
    • 16. Januar 2009 um 10:50

    Moin,

    hmmmm, 30 mm Wandstärke, da fällt das Gewicht der zwei 18"er garnichtmehr auf. In Anbetracht des heutigen Musikgeschmacks benötigen Basslautsprecher vor allem für den Bereich 50-80 Hz hubmindernde und wirkungsgraderhöhende Konstruktionen. Eine solche ist dieses Horn nicht. Bei 50 Hz wäre ein simples geschlossenes Gehäuse vermutlich genauso gut, wenn nicht gar wirkungsgradstärker, zudem einfacher zu bauen.

    Toxic, da würde ich eher bei den bestehenden Hörnern die Schallwand grob oval aussägen, und eine neue Schallwand mit zwei 18er Löchern aufdoppeln.
    Für einen Neubau würde ich dann doch eher den Earthquake Typ wählen, der hat untenrum sicher mehr Wirkungsgrad, als der Beyma Vorschlag.

    Grüße

  • Doppelrutschen + JBL2445 an 2385

    • bernd häusler
    • 15. Januar 2009 um 05:05

    Moin,

    ist ja schon alles erledigt :D

    Lovats Link zu Meyersound, und Jens`Anmerkung zur Horngröße, zusammengenommen... ...Da ist natürlich klar warum Mexersound einen Treiber brauchte, der auch Hub kann.... :D

    wenn der 2445 und ähnliche Blechdeckel nie ohne Tweeter und saubere Trennung eingesetzt würden wäre ihr Ruf besser. Noch besser wäre dann allerdings gleich eine Phenolmembrane und einen akustischen Tiefpass in diese Treiber einzubauen, sie also als Mitteltöner auszulegen.

    Grüße

  • Doppelrutschen + JBL2445 an 2385

    • bernd häusler
    • 13. Januar 2009 um 21:18

    Moin,

    Du hast die Wahl, bei 800 Hz ist der bald kaputt wegen gebrochener Metallsicke, oder der Bass 15er muß mit ein wenig Entzerrung höher rauf. Ist halt kein Rutschen 15"er für Mittelton- Betrieb, aber Schall macht auch der bis 1,5k.

    Grüße

  • EV 15L Schwingspule

    • bernd häusler
    • 13. Januar 2009 um 20:55

    Moin,

    naja, zumindest vom Schadensmuster ziemlich original ;)

    Ich habe früher auch nie eingewobbelt, bis ich über die DC-Geschichte gestolpert bin. Da sich unterhalb der Reso die Spule förmlich zur Nullage hinzieht ist das jedoch deutlich besser, als die in jedem Fall DC- behaftete einseitige Ausleierung im Betrieb. Mit Sinuston weit unter der Reso reduziert man den immer vorhandenen mechanischen Nullagenfehler, Da im normalen Betrieb auch erhebliche Signale über der Reso anliegen läuft die mechanische Nullage in jedem Fall weiter aus der Mitte, bis das Ding kaputt ist. Und das geht seit die Zeiten der DC300A vorrüber sind relativ schnell.

    Ohne damals zu wissen was das war habe ich an genau diesem Chassis erstmalig das DC-Displacement beobachtet.

    Grüße

  • Doppelrutschen + JBL2445 an 2385

    • bernd häusler
    • 13. Januar 2009 um 20:29

    Moin,

    OK, dann trenne ihn (2" Kreischi) erst mal deutlich höher 1,5k und nähere Dich an das Optimum von oben heran. Die 15" er sollten mindestens bis 1,2k besser klingen als ein überfahrener Kreischi im Todeskampf. Du hattest gefragt ob auch oben abtrennen, das würde ich in jedem Fall, es sei denn fieser Blechklang ist gewünscht. Dieser fiese Blechklang mit den langen bösen Auschwingern ist aber definitiv Körperverletzung...
    Ah, nochwas, wegen der Blechsicke verzeiht weder der 2445, noch der 2402 Knakser im Aktivbetrieb, also Vorsicht und knappe Schutzkondensatoren.

    Wenn das ein Vintage- Soundsystem sein soll, fehlen da nicht 12" Midbins?

    Grüße

  • Doppelrutschen + JBL2445 an 2385

    • bernd häusler
    • 13. Januar 2009 um 05:55
    Zitat von "Jonnytrance"

    Folgende Fragen:
    Kann ich JBL2445 bedenkenlos von 710Hz BW24 betreiben, auch mit reichlich Leistung?

    Nein, warum nicht kannst Du bei Meyersound nachlesen ;) Den 2445 betreibt man heutzutage besser garnicht, der ist nicht haltbar (schon garnicht wenn Du ihn so quälst) und klingt immer entsetzlich, zudem ist er unverschämt teuer.

    Grüße

  • EV 15L Schwingspule

    • bernd häusler
    • 13. Januar 2009 um 05:37

    Moin,

    Was Du verkauft bekommen hast weiß ich nicht, ob die mechanische Nullage gestimmt hat (stimmen konnte, war es ein vorgefertigter Reconesatz, oder einer mit loser Schwingspule?) weiß ich auch nicht. Und ich weiß natürlich noch weniger, ob die schon beim Original heikle Auslegung beim erhaltenen Satz eventuell noch kritischer war. Aber komme nie wieder auf die Idee ein Chassis mit Sinuston über der Freiluftreso oder Rauschsignal einzuwobbeln. Und beobache in jedem Fall den mit weicher werdender Einspannung zunehmenden Hub, bei (Hvc-Hg)/2 ist immer Ende!

    Ich sags einmal, und nochmal, und dann schon wieder: solche Chassis sind von gestern, und sollten auch wie gestern betrieben werden, dann funktionieren sie auch wie damals, Also keinesfalls Hub über 6 mm Peak/Peak bzw. 3 mm Auslenkung abverlangen, niemals. Gerade beim Einwobbeln solcher Dinosaurier ist das schwer einzuhalten, denn die Einspannung ist zu Anfang bretthart, der Hub vergrößert sich aber schnell, je weicher die Einspannung wird. Zudem muß die Frequenz zum Einwobbeln =>in jedem Fall!<= weit unter der realen!, beim Einwobbeln sinkenden Freiluftreso liegen, sonst läuft der Antrieb schon beim weichwobbeln durch das DC-Displacement einseitig weg. Das zerstört die mechanische Nullage und damit das Chassis schon vor dem ersten Takt Musik. Daß die Membran bei Deiner Einwobbelei mit Sicherheit wegen DC- Displacement einseitig ausgeleiert wurde, und dann immer weiter in die nun einseitig gespannte Sicke gehämmert hat führt im Ergebniss zu genau dem beschriebenen Schadensbild, dem auch die Originalpappe regelmäßig zum Opfer gefallen ist.

    Wenn ich hier und anderswo der einzige im Internet schreibende Kenner der DC- Problematik bin ändert nichts daran, daß Wolfgang Klippel das wissenschaftlich beschrieben hat. Sein Lautsprechertester hat den Chassisbau nachhaltig beeinflußt. Ganz im Gegensatz zum EVM15L und vielen immer noch neu erhältlichen Chassis von gestern, werden moderne Chassis mit relativ weicher Sicke, aber dafür steifen und stark progressiven Spidern (double silicon spider) gebaut. Das verhindert zumindest die Belastung der Membrankante und damit das Zerbrechen derselben. Richtig ausgeführt sind die Spider dann, wenn sich, nach dem Einwobbeln mit einem Sinuston weit unter der Resonanz, die Membrane auch freeair mit Gewalt nicht über (Hvc-Hg)/2 auslenken lässt. Diese Auslegung vermindert die exzessiv mit der DC-bedingten einseitigen Hubüberschreitung zunehmende einseitige DC-Kraft, und erhöht damit die Lebensdauer. Ein versuchter Betrieb über (Hvc-Hg)/2 zerstört jedoch auch solche Chassis nach wenigen Stunden. Auch ein EVM15L hält ein paar Betriebsstunden, wenn sich der Betreiber daran hält.

    Grüße

  • Fane Falthorn ??

    • bernd häusler
    • 13. Januar 2009 um 04:32

    Moin,

    Zitat von &quot;Toxic&quot;

    Hi.... sorry das ich den Thread nochmals aufkoche.
    Danke mal für eure Antworten.

    Nachträglich wurde an allen Boxen noch eine Versteifung eingebaut und das Mitschwingen und vibrieren ist wech.

    ich finds toll, wenn eine Rückmeldung kommt ;)

    Eine Konstruktion versehentlich mit nur einem 18"er zu bauen, die auf 2 Stück ausgelegt ist - das ist natürlich "Künstlerpech". Ein Umbau lohnt sich meines Erachtens nur dann, wenn danach 2 Hörner mit je zwei 18"ern entstehen. Selbst das ist etwas knapp, denn ein ausreichender Hornmund entsteht erst dann, wenn dann beide Hörner gestackt werden. Doch das ist das alte Problem mit Hörnern, alle lieben sie von den Erlebnissen mit größeren Stacks, können diese Stacks aber in der Praxis nicht realisieren.

    Hörner wie das 1850, das WSX, oder ähnliche Z- Faltungen würde ich nie bauen, das sind übertrieben konstruierte Varianten einer banalen Hornkontur. Die Bauform als Schnecke ermöglicht die gleiche Hornkontur bei wesentlich geringerem Aufwand.
    Zum schmökern:
    http://www.2sound.de/musiker-forum/kiss-basshorn-t12228.html

    Grüße

  • Holz - Metal Kleber?

    • bernd häusler
    • 3. Januar 2009 um 12:37

    Moin,

    "Sikaflex klebt und dichtet", das ist eine PU-Masse mit silikonähnlicher Konsistenz, allerdings überlackierbar und auch in sanitärunüblichen Farben lieferbar (z.B. schwarz). Gibts auch unter "Teroson", und "Würth" Label.

    Grüße

  • Kabelquerschnitt ?

    • bernd häusler
    • 20. Dezember 2008 um 03:10

    Moin,

    Zitat von &quot;timotimo&quot;

    Sorry, aber 2+/2- ist in den Endstufen nicht belegt. Befass dich doch bitte erstmal mit den Hintergründen, bevor du solche Vorschläge machst. :?

    Das ist ja echt ein geniales Posting. Ich schätze der Horizont des Schreibers endet an der Rückwand seines Partykellers ;)

    Ich nehme an, daß die je drei Bässe parallel betrieben werden, das macht dann eine Nennimpedanz von 2,7ohm (bei vermuteten 8ohm Bässen). Da brauchts allein wegen dieser niedrigen Impedanz einen Zuschlag beim Querschnitt. Ich würde 4*4mm² verarbeiten, je 2 Adern parallel, also im Ergebniss 2*8mm². Für den Übergang von/zu speakontauglichen Querschnitten im Rack und am Lautsprecher bietet die Elektrotechnik viele Möglichkeiten (z.B. Klemmenblöcke), ein potenter Lötkolben und Schrumpfschlauch verbindet auch... . Ich nehme nun an, daß die Tops je Turm 8ohm haben, dann genügt allein wegen der hohen Impedanz ein geringerer Querschnitt, z.B. 4*2.5mm², wieder parallel zu 2*5mm² verschaltet.

    Woher die Ansicht kommt Tops bräuchten weniger Dämpfung als Bässe ist mir ein Rätsel ;)

    In beiden Fällen würde ich auf bezahlbare Ölflex setzen, lässt sich gut verlegen, und gibt in der 4 zu 2 Verschaltung wohl auch den geringstmöglichen Außendurchmesser aller Kabel. Die 4*2,5 kann gleichzeitig für die Auflösung im Rack und an den Türmen genutzt werden, denn die passt UND hält prima in einen Speakonstecker (mit der kleineren weißen Spannzange ;) ) Sicher ist Ölflex für Bühnenmonitore etwas störrisch, aber sonst eine Top-Lautsprecherleitung.

    Grüße

  • Speakerwahl !!

    • bernd häusler
    • 27. November 2008 um 18:16

    Moin,

    Zitat von &quot;svenr&quot;

    Bl=34,8880 N/A bei Re=5,5000 Ohm

    hier bin ich ausnahmsweise mal mit meinen Zweifeln (Mindset, wie SRAM schrieb) nicht alleine, es gibt in Vereinigten Königreich Leute, die 25N/A angeben. Zur "Entstehungsgeschichte" der x-max- Angabe schreibt Void hier nichts, keine Polplatte, keine Wickelhöhe, keine Klirrangabe oder den Rechenweg...

    Man schaue in die Daten des Void V18 1200: 23,63 N/A bei 5,3ohm (durchaus realistisch) - dabei soll das Chassis noch schwerer sein. Die Hubangabe von 12,95mm x-max macht bei einer angegebenen Wickelhöhe von 30mm eine Spalthöhe von immerhin 4,1mm möglich. Doch sooo dünn ist die Polplatte ganz sicher nicht,

    Grüße

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