Hallo,
ich suche einen Sub der nicht so laut sein muss aber sehr präzise spielen muss (Kontrabass über kleine PA). Nach langem Stöbern im Forum habe ich ein paar Stellen gefunden, in welchen geschlossene Gehäuse dafür vorgeschlagen werden, die sauberer/schneller übertragen sollen als BR oder BP.
Hat das mal jemand probiert? Z.B. BMS 18N850 im 150l Liter geschlossenen Gehäuse? Das wäre ja noch halbwegs transportabel.
Welchen Pegel könnte man damit erreichen, wenn man die mit 1500W betreibt? Welche obere Grenzfrequenz ist da noch sinnvoll?
Vielen Dank und viele Grüße
Hermann
Sub mit geschlossenem Gehäuse
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Hallo,
mal eine Frage...
Du willst eine PA nur für Deinen Kontrabass bauen, oder soll die Kiste als Monitor dienen?
Ich kenne mich zwar nicht speziell mit Kontrabässen aus, aber wie würdest Du Deinen Frequenzgang denn analysieren? Schätze, dass Du doch bestimmt, um auch Obertöne darzustellen bis ca. 3 KHz brauchst? Wie nimmst Du ab? Wenn auch Obertöne und Seiten hörbar sein sollen, und das vernünftig, kannst Du das nicht nur mit "einem" und schon garnicht mit einem 18er machen.1500...
Hoppla! Spielst Du bei AC/DC mit
Würde das ehr in den County bis Klassik Bereich einordnen.Geschlossen....
Schon richtig, wenn's "nicht" nur um Pegel sondern um Hi-Hifi geht OK, aber warum dannn die 1500 Watt?...und wenn's wirklich um High End geht, wird das mit dem selberbauen wirklich schwierig!
Vorschläge...
- da kommt es auch auf's Budjet an....
- und wäre auch Blödsinn ohne nähere Angabenmfg
Stefan -
@ Stefan: Da steht doch "Kontrabass über kleine PA", also nichts mit Monitoring, nichts, dass nur der 18er verwendet werden soll oder ähnlich. Auch heißt das nicht, dass der Threadersteller auch der "Bediener" des Kontrabasses ist... HighEnd selber zu bauen ist meiner Meinung nach einfacher als zu kaufen, denn was HighEnd ist, bzw. welchen Aspekt der Box man in HighEnd-Ausführung braucht, ist Sache des Nutzers...
@ Hermann: Eine CB-Box mit 18N850 wurde schon gebaut, mit klanglich gutem Erfolg. Der Erbauer meint zwar, dass man so recht hoch spielen kann, ich meine aber, es bleibt ein schwerer 18er, daher würde ich zwischen 100 und 120Hz trennen. Leider hat sich die Konstruktion nicht auf Dauer als haltbar erwiesen. Das Chassis mochte das nicht...
Ich würde empfehlen, vier 12N630 pro Box zu verbauen.
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eminence beta serie ist auch ziemlich cb freundig.... zudem leichte membranen
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Leichte Membranen und tiefe gewünschte Grenzfrequenz ergibt dann aber riesige Volumen... Da ist leider wirklich nur mit schweren Membranen zu punkten...
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Moin,
Kontrabass, das kommt ganz darauf an. Rein akustisch bildet sich die untere Oktave aus dem Residuum, das heißt der Grundton hat weit weniger Pegel als die ersten zwei Obertöne. Das ist die selbe Nummer wie mit geschlossenen Boxen, die ja ganz unten ach so leise sind
. Daß der Basseindruck dennoch nichts missen lässt liegt daran, daß eine geschlossene Box, ääh, ein Kontrabass die Hüllkurven und die zeitlichen Zusammenhänge beisammenlässt, und so diese großartige Eigenschaft unseres Hörsinns, nämlich den Grundton zu hören obwohl er unterrepräsentiert ist erst ermöglicht. Natürlich klingt es fetter, wenn der Grundton tatsächlich enthalten ist. Aber der Hörsinn kennt den Grundton auch dann, wenn er weggefiltert ist, oder zum Beispiel bei einer Orgel aus zwei Pfeifen gebildet wird, deren Grundtöne die erste und die zweite Harmonische des eigentlich am Spieltisch gespielten Grundtons sind. Das macht so manche Orgel erst möglich, die sonst architektonisch kaum zu realisieren wäre (zu lange Pfeife(n)).
Eine geschlossene Box ist eine sehr gute Idee, denn Bassreflex macht zwar leicht einen lauteren Grundton möglich, dessen Hüllkurve jedoch wegen der hohen Güte des Resonators (q10-20) nichts mit dem Original zu tun hat und so das Residuumhören zerstört. Zudem klirrt der Port auf sehr unreinen Obertönen (Doppler UND Luftwirbel), weswegen der Klang von BR immer etwas rauh und lärmig wirkt.
Gerade für Kontrabass ist es garnicht nötig einen Sub auf vollen Masximalpegel bei 40 Hz auszulegen, selbst eine Bassdrum spielt meist um 60-70Hz, genau da wo eine BR nicht mehr als eine CB kann. Furchterregende Tonträger mit unsäglich schlecht designtem Bassbereich, dafür schreibe und designe ich nicht.ich lass es stehen ;-):
((((( Nun gibt es zwei Fälle zu denen ich Herrmann bitte noch Infos nachzuliefern. Geht es um den reinen Klang, gezupft, gestrichen, oder die geslappte Rockabilly Nummer? (Oder so ähnlich?) Welche Abnahmethode? Mikrofon?, eingebaut?, Abnehmer?
Um das natürliche Klangbild zu verstärken würde ich zu einer Ansammlung 10"er raten, das Volumen gerade eben so groß. daß der Einbau-Q 0,6-0,7 nicht übersteigt. sowas wie der S2010 von Eminence in einer 4*10" verbaut.
Für offensichtlich verstärkt klingende, sounddesignte Spielweisen könnte es kompakter sein einen 18"er mit einem 6"er zu verheiraten.
Aber ein 18" alleine, da klingts ab 1000Hz endgültig nur noch nach dem Pappkonus, und über 2kHz kommt garnichts, das ist für meinen Begriff von Kontrabass nichts brauchbares. Ganz zur Not könnte man einen 15" mit superleichter Pappe, für E- Bass wird das gemacht, aber Kontrabass? )))))grrr, wenn man nicht genau ließt, es geht um einen Sub...
also das ist recht einfach, man nehme einen gewöhnlichen 18" und packe den in einen 60er Würfel. Das könnte z.B. ein 18NW100 sein, oder auch der deutlich günstigere 18PS76, 18PS100... . Auch 18Sound baut Hervorragende. Eminence hat leider nix mit Doppelspider. Die Unterschiede erscheinen recht groß, aber die Resonanzfrequenz liegt nicht weit voneinander, die Pegel auch nicht. Der Hauptunterschied liegt im Eigenklang der Pappe weit über dem Einsatzbereich. Doch bei CB ist das weniger kritisch, BRs machen über der Trennfrequenz weit mehr "useless Noise" (weswegen man sie oft schon bei 100 Hz trennen muß, damit der Krach nicht den ganzen Grundton versaut).
Das Problem ist nur noch: wohin mit den 1500Watt
. Es gibt KEINEN 18" der das über einige Betriebsstunden aushält, in CB nicht, und in BR auch nicht. In CB nicht, weil es keinen gibt, der mehr als 7mm Auslenkung (Hvc-Hg)/2
kann; in BR nicht, weil der DC- bedingte Verschleiß keine brauchbare Lebensdauer zulässt, auch mit Doppelspider nicht. Das Schöne daran ist, daß man mit einer Endstufe mit 2*700W@8ohm für zwei 18"er viel Vergnügen haben kann. Mit CB ganz besonders musikalisch.Grüße
PS Falls die verwendeten Topteile Bassreflexlöcher für einen eventuellen Betrieb ohne Sub haben lohnt es sich sehr diese für den Betrieb mit Sub zu verschließen

PPS 18N850, meine Wunschvorstellungen, und auch die Wunschvorstellungen des Herstellers, stehen in hartem Disput mit dem machbaren Produkt. Daß kein weiterer Hersteller ein Chassis in dieser Hubklasse anbietet ist auch nur der Realität geschuldet. 6,5mm (Hvc-Hg)/2 , das ist die Grenze die BWLer offensichtlich ermittelt haben, auch wenn der Schritt zum lauffähigen 13mm klein ist (wenn der Zulieferer..., die Prioritäten...). Ich warte geduldig.
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Zitat von "bernd häusler"
Daß der Basseindruck dennoch nichts missen lässt liegt daran, daß eine geschlossene Box, ääh, ein Kontrabass die Hüllkurven und die zeitlichen Zusammenhänge beisammenlässt...Wenn ich das richtig erinnere, dann hat ein Kontrabass F-Löcher.
Das ist ein Resonator... :wink: -
Moin,
und auf welche Frequenz ist der abgestimmt?
Grüße
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Kann man es hier dabei belassen, dass viele Instrumente gewollt und vor allem gekonnt mit Resonanzen arbeiten? Provokant erstellte Parallelen zum Lautpsrecher versprechen zwar lustige Streitereien, aber mehr auch nicht. Aber wahrscheinlich geht es genau darum, gelle :wink:
Gruß von der SPaßbremse,
FF -
Zitat von "Jens Droessler"
Leider hat sich die Konstruktion nicht auf Dauer als haltbar erwiesen. Das Chassis mochte das nicht...
mhm - hatte überlegt, auch mal ne CB Kiste zu bauen, u.a. auch mit dem genannten BMS 18". Aktueller Stand ist nu, dass das auf Dauer nicht funzt oder wie?
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so wie ich es verstanden habe kommt es eben drauf an wie stark man die Kiste tritt respektive welche VA-Größe man damit bedienen will....
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Ja, die Leistungs- und Hubangabe ist im Bezug auf CB-Betrieb nicht haltbar.
Zum Thema Resonatoren: Resonatoren sind zur KlangWIEDERGABE IMMER schlecht. Da kann man sich auf den Kopf stellen und keifen, wie man will, es bleibt so. Bei Instrumenten geht es aber um KlangFORMUNG! Das können Resonatoren sehr gut, und genau das bildet das Problem...
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Hey Bernd, wo ist das Problem mit der Singlespider ? Also bislang erfreut mich der Klang meiner Singlespiderkisten auch noch halbwegs überm xmax und keine Ausfälle

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Zitat von "Peerless"
Hey ****, wo ist das Problem mit der Singlespider ? Also bislang erfreut mich der Klang meiner Singlespiderkisten auch noch halbwegs überm xmax und keine Ausfälle

Doppelspider ist bei der heutigen Musik (und Resonator Boxen) pflicht. Oder willst Du während der VA Chassis wechseln :shock:
Singelspider bietet zuwenig Schutz und ist zu schnell ausgeleiert.
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Och, ich hab viele teilweise 15 Jahre alte BR-Kisten mit Single-Spider, die mit gut 80% Programmleistung betrieben werden. Die Ausfälle in all der Zeit lassen sich an einer Hand abzählen...
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Moin,
im Chassisbau gibt es viele Antworten auf die Frage "wo klebe ich was zusammen". Davon ist genau eine richtig, und danach bauen mindestens 5 Hersteller alle ihre Chassis. Alle 5 gehen nicht über 6,5mm (Hvc-Hg)/2 ;-). 4 davon bauen mit Doppelspider. Das macht die Chassis, zusammen mit der "richtigen Antwort auf Klebefragen" sehr haltbar. Daß es durchaus 18" Chassis mit nur einer Spider gibt, die in CB zuverlässig laufen, ändert nichts daran, daß Chassis mit Doppelspider das auch tun. Da nunmal alle Hersteller auf Doppelspider umstellen nimmt die Auswahl stetig ab.
Daß es 18" Chassis "nur" bis 6,5mm gibt hat auch Positives, je kürzer die Schwingspule desto höher das BL, desto weniger Leistungaufwand, desto weniger thermische Effekte.
Daß CB besondere Antworten auf Klebefragen erfordert ist Unsinn
. Was in BR hält, hält in CB länger.@ Jens:
"Silvestergeschichten: Die Anlage eines guten Freundes ist bei der Silvesterparty unbrauchbar geworden. Neben der defekten Aktiv-Weiche, die gegen morgen "Bratkartoffeln" aus einem Bassausgang lieferte zeigte die Diagnose, daß beide 15"er der 2*15" Bassbox völlig durchgespielt sind. Die "neue" mechanische Nullage beider Chassis ist etwa 5 mm nach innen verschoben. Diese Box hat noch nie einen wirklich angemessenen Verstärker gesehen, und wurde immer mit einer 2*120W Endstufe 2-Kanal 8ohm mit eingestelltem Limiter betrieben, die Box hat getrennte Volumen. Diese Box ist zwar 10 Jahre, aber lediglich 30 Parties alt, DAS ist natürlich keine akzeptable Haltbarkeit. In einem Club installiert wären das 2 Monate..."...auch die laufen noch
genau wie Deine?Grüße
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Nein, sie "hängen" wie neue, sind genauso laut wie neue und klingen wie neue.
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Moin,
dann warst Du wohl immer im "grünen Bereich", so wie ich früher mit meinen EVM15B in BR, später in ELIs. 80% von der Programmleistung kommt sogar hin, zusammen mit den zurückhaltenden Leistungsangaben dieser Zeit, bzw. der tatsächlich empfindlicheren Schwingspulen.
Grüße
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...ich warte auf die ausfälle
singlespider 18er in br.... ca. 5 jahre alt, nicht so oft im einsatz (alle 2 monate), keine ausfälle. über die nullage kann ich allerdings nichts sagen....gleiches chassis in cb, getreten bis zum k***en, über viele stunden (sicherlich über xmax, bis knapp xdamage), ca. 1-2mal im monat, 3/4 jahr alt, keine ausfälle.....
vielleicht hab ich mit dem chassis aber auch nur glück

und das mit dem 6,5mm realem xmax: was ist mit eminence und seinen angaben beim kilomax ? die sind doch recht wahrheitsgemäß ? (dachte ich bis jetzt zumindest)
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Moin,
auch wenn die Datenblätter von Eminence nach meinen Messungen vergleichsweise nah am gelieferten Produkt sind, die Hubangaben meinen, ganz offiziell in der Beschreibung dargestellt, nicht (Hvc-Hg)/2.
Grüße
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