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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Speakerwahl !!

    • bernd häusler
    • 27. November 2008 um 04:13

    Moin,

    Der PD186 ist, abgesehen vom Schwingspulendurchmesser (127mm) und dem x-max ((25-9)/2)= 8mm, ein Chassis mit einer sehr verbreiteten Auslegung. Mms: 184g, BL:22N/A (Herstellerangaben).

    Vergleichbare Chassis hat nahezu jeder Hersteller im Programm, doch vergleichbar bedeutet auch, daß sich ein Tausch nicht empfiehlt. Die große Schwingspule und den recht großen Hub hat nur der PD, er liegt nicht "hinten".

    Was meint nun mehr Belastbarkeit? Ist Dir eine Schwingspule abgeraucht, eine Membrane gerissen, oder gibts komische Geräusche bevor es Dir laut genug ist?

    Grüße

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 22. November 2008 um 16:12

    Moin,

    Zitat von "SRAM"

    Och Bernd, du wirst mir doch nicht erzählen wollen, daß eine Feldstärke von 22.000 Gauss, die ein Fane Colossus 1973 (oder war es 1975 ?) schon erreicht hat, mit magnetischen Werkstoffen, die ein vielfaches der spezifischen Energie wie das damals verwendete Ferrit haben, heute nicht erreichbar ist ?

    .....Quark.

    Zitat von "Bernd Häusler"

    in Simulationen nicht. Im Labor gibts Schweißperlen auf der Stirn. Doch der Materialeinkauf (BWL / (spekulativ: Lieferbarkeit des Wunschmaterials NdFeB-3000XXL-300°C aus der Simu) ) machts zunichte. Die reale Produktion und die rauhen Bedingungen beim Kunden führen dann zu allem Überdruß zu Massensterben wegen Spulenklemmern.
    Das hat zumindest einen beachtenswerten Hersteller vom Markt geworfen.

    Ich gehe wetten ein, daß Du den Fane Colossus nie selbst nachgemessen hast :D

    Zitat von "SRAM"

    Darüberhinaus hat die von Dir weidlich propagierte Zucke-Meßmethode als statische Messung wenig mit den Verhältnissen am schwingenden Chassis zu tun.

    Zu den small-Signal-Parametern nach Thiele&Small gehört genau dieses BL. Die Meßmethode mit Gewicht ist genauso korrekt wie die Ergebnisse mit richtig bedienten aufwendigeren Meßverfahren. Das Ergebniss meines statischen Meßaufbaus deckte sich beim Gecko Chassis sehr gut mit dem von 20Hertz dynamisch gemessenen BL, nur die Datenblattangabe war weit weg.

    Zitat von "SRAM"

    Warum ?

    Darum! Wenn ein Hersteller meint die Thiele&Small- Parameter beschreiben sein Produkt nicht vollständig, dann soll er bitte ergänzende Angaben machen, aber nicht die T&S-Parameter zu werblichen Zwecken verfälschen.

    Zitat von "SRAM"

    es hat was mit Impedanz...

    Der Impedanzschrieb repräsentiert gleichzeitig beide Blindteile. Was Kurzschlußringe frequenzabhängig leisten können, und was nicht... . Das was sie nicht leisten können zeigt sich an der guten Übereinstimmung von statischer und dynamischer Ermittlung des BL ;)

    Die Kühlwirkung ist im Baßbereich dominierend! Was bei 1 oder 10kHz passiert interessiert mich bei einem 18" nicht im Geringsten.


    Grüße

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 21. November 2008 um 16:25

    Moin,

    Zitat von "svenr"

    @ Bernd:

    was gibts denn zu gewinnen? 'nen Hannoverschen Raeucherschinken aus hauseigener Schlachtung?

    :lol:

    Danke für die Teilnahme. Ich denke ich fasse irgendwann die Lösungswege zusammen, die zum richtigen Ergebniss führen. Der Weg zur Antwort ist um einiges interessanter als das richtige Ergebniss ;)

    Zitat von "svenr"

    wenn der versierte Anwender praxisgerechte Masznahmen zur Kontaktkuehlung des Antriebs vorsieht. Hierbei empfiehlt sich der Betrieb in Schlachtereikuehlanlagen

    Naja, Ich ziele ja auf CB-Anwendung, der thermische Unterschied ist, verglichen mit dem Kurzhuber in BR, Beide bis zur Hubgrenze im 35-120-Band betrieben in der Praxis nicht soo groß. Wenn man dagegen den Langhuber in BR einbaut und entsprechend bis zur Hubgrenze nutzt wirds wohl schiefgehen müssen, es sei denn man setzt die RFT/Eminence Differenzdruckkühlung ein.
    Kurz, die Engstelle des CB18 mit 13mm-Auslenker-Chassis war nicht die Schwingspulentemperatur, sondern die mechanisch ungünstige Ausführung. Verglichen mit einem 6,5mm-Auslenker in BR war die mechanische Belastung nicht höher, da die möglichen Kräfte durch den möglichen Hub begrenzt und nicht höher als bei Kurzhub-BR sein konnten.

    Ganz nebenbei werden derzeit Chassis in Hörnern gequält, deren Mechanik sich an der Spulenträger/Membranhals- Klebung nicht grundsätzlich unterscheidet. 100mm Schwingspulenträger auf Membranhals. Fett geamped: Punisher, Jeff Permanian: JTR Growler, Jens` Horn...

    Zitat von "svenr"

    Und noch ein Nachtrag - Ray Newman stellte 1986 die Frage "Do You Have a Sufficient Quantity of Acoustical Benzin?-Aspects Related to the Significance of Diaphragm Excursion". Sehr interessantes Paper.

    Zitat von "svenr"

    Und diese Maer mit dem schwachen Antrieb - wer hat sich das ausgedacht? Das stammt noch aus Zeiten in denen keine elektronische Korrektur denkbar war.

    Bei dem Versuch das Newman Papier zu finden (das ist gebührenpflichtig), bin ich über folgendes Paper gestolpert:
    http://www.essex.ac.uk/dces/research/…blications.html
    http://www.essex.ac.uk/dces/research/…ent%20drive.pdf

    Soviel zum Thema Thermik und Klangverbesserung durch Leistungsanpassung.


    Zitat von "svenr"

    Fuerderhin bleibt festzustellen, dass Bernd H. ein rueckwaertsgerichteter, ewig gestriger Fortschrittsverweigerer ist.

    Zitat von "svenr"

    ...was passiert denn, wenn ich ein System mit sportlich-oekonomischer Abstimmung von Qtc=0,8 bis an den Rand der Leistungsgrenze treibe?...Ploetzlich findet sich Qtc vielleicht bei 1,2...


    Das Problem sehe ich vor allem darin, daß die bemerkenswerten Arbeiten von Thiele&Small der Krachfraktion in die Hände fielen. Diese Krachfraktion ignoriert konsequent den Begriff "small Signal", der die Anwendung der Erkentnisse auf Großsignal bei Bassreflex noch konsequenter ausschließt, als auf geschlossene Boxen. Ein Einbau-Q von 1,2 steht sicher unter Dopingverdacht, vom Ergebniss ist es jedoch weit ästhetischer mit EPO und Eigenblut zu arbeiten, als die Tour de France mit knatterndem Hilfsmotor zu bestreiten. Äh, selbst eine nicht soo impulstreue CB klingt bei Großsignal musikalischer, als eine vermeintlich (small Signal) richtig abgestimmte BR. Abgesehen davon wird das Impulsverhalten von Bassreflexboxen, aufgrund der Anwendung vereinfachter Algorithmen bei Simulation UND Messung, FALSCH bewertet.

    Das Problem in Foren und auch in der Außenwelt ist, daß (fast ;) ) niemand diese Hörerfahrung hat, denn CB und Beschallung - "das geht garnicht".


    Zitat von "Peerless"

    (x) das Quiz ist Unfug, weil schon das kurzhubigere Chassis wegen DC-Displacement höllisch klirrt und nach wenigen Betriebsstunden durch DC-Collapse zerstört ist


    ich würde ja so tippen :)

    eben ;)

    Grüße, Bernd

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 21:32

    Moin,

    Zitat von "SRAM"

    ....no problem.

    in Simulationen nicht. Im Labor gibts Schweißperlen auf der Stirn. Doch der Materialeinkauf (BWL / (spekulativ: Lieferbarkeit des Wunschmaterials NdFeB-3000XXL-300°C aus der Simu) ) machts zunichte. Die reale Produktion und die rauhen Bedingungen beim Kunden führen dann zu allem Überdruß zu Massensterben wegen Spulenklemmern.
    Das hat zumindest einen beachtenswerten Hersteller vom Markt geworfen.
    Ein bekannter italienischer Hersteller mit zwischenzeitlichem transatlantischem Anschluß wird zurecht für zuverlässige Antriebe gelobt, erreicht aber heute von allen Herstellern die real schlechtesten Antriebswerte. Klug, oder nicht?

    Grüße

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 20:45

    Moin,

    zur Diskussion der Chassiswunschparameter... Wenn ich ein Chassis hernehme, das Mms:200g, BL:25N/A, Rdc:5,2 ohm, (Hvc-Hg)/2 : 6,5mm hat (reales Standard-Topchassis) und verlängere die Schwingspule auf (Hvc-Hg)/2 : 13mm, erhöhe den linearen Federweg der Einspannung bei gleicher Konstante -

    jetzt kommts: bilde mit fürs Gedankenexperiment ein ich könnte BL:25N/A, Rdc:5,2ohm dann noch erreichen...

    Quiz: (copyandpaste)

    Wieviel höher wäre nun die Kraft, die nun an der Membrane zerrt, wenn ich diesen höheren Hub erreichen möchte? (40 Hz, Meßpunkt Membranhals, Direktstrahler, Singlebetrieb, Halbraum, unverändertes Gehäuse?

    ( ) 10 mal so hoch
    ( ) 4 mal so hoch
    ( ) doppelt so hoch
    ( ) 1,41 mal so hoch
    ( ) gleichbleibend
    ( ) außerhalb der Meßbarkeit


    Wieviel höher ist die Kraft an den Spinnenklebungen?

    ( ) 10 mal so hoch
    ( ) 4 mal so hoch
    ( ) doppelt so hoch
    ( ) 1,41 mal so hoch
    ( ) gleichbleibend
    ( ) außerhalb der Meßbarkeit


    Wieviel höher ist die Kraft am Membranerand/Spinne?

    ( ) 10 mal so hoch
    ( ) 4 mal so hoch
    ( ) doppelt so hoch
    ( ) 1,41 mal so hoch
    ( ) gleichbleibend
    ( ) außerhalb der Meßbarkeit


    Um welchen Faktor ist die benötigte Leistung höher?

    ( ) 10 mal so hoch
    ( ) 4 mal so hoch
    ( ) doppelt so hoch
    ( ) 1,41 mal so hoch
    ( ) gleichbleibend
    ( ) außerhalb der Meßbarkeit


    Wieviel mehr Luftdruck wirkt auf die Membrane?

    ( ) 10 mal so hoch
    ( ) 4 mal so hoch
    ( ) doppelt so hoch
    ( ) 1,41 mal so hoch
    ( ) gleichbleibend
    ( ) außerhalb der Meßbarkeit


    Um welchen Faktor steigt der Strahlungswiderstand?

    ( ) 10 mal so hoch
    ( ) 4 mal so hoch
    ( ) doppelt so hoch
    ( ) 1,41 mal so hoch
    ( ) gleichbleibend
    ( ) außerhalb der Meßbarkeit


    Um wieviele dB nimmt der Schalldruck zu?

    ( ) außerhalb der Meßbarkeit
    ( ) gleichbleibend
    ( ) 1,41dB
    ( ) 3dB
    ( ) 6dB
    ( ) 10dB


    Hat das Chassis dann andere T&S-Parameter?

    ( ) ja, ich muß das Gehäusevolumen vergrößern um den selben Frequenzgang zu erhalten
    ( ) ja, die Dämpfung verschlechtert sich, das Chassis wird dadurch für meine Anwendung unbrauchbar
    ( ) Nein, ich muß lediglich den Portdurchmesser vergrößern, damit die Portkompression und der Portklirr nicht zunimmt; und den Port verlängern damit die selbe Abstimmung zustandekommt.
    ( ) Was nützen mir unveränderte T&S-Parameter wenn die Schwingspule abbrennt
    ( ) nein, die TS-Parameter ändern sich nicht, ich kann endlich die beste aller Konstruktionen nutzen, ich brauche kein lärmendendes Loch mehr
    ( ) das Quiz ist Unfug, weil schon das kurzhubigere Chassis wegen DC-Displacement höllisch klirrt und nach wenigen Betriebsstunden durch DC-Collapse zerstört ist :D

    Hosen runter, Leute ;)


    viel Spaß

    Grüße, Bernd


    PS Jens: der "alte" ist eine DC-Schleuder ;)

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 19:31

    Moin,

    Zitat von "Jonnytrance"

    Mitm dazurechnen ist mir schion bekannt. Viel Hersteller rechnen 25% dazu, einige (Faital) sogar 33%.
    Aber das ist doch kein Prob, solange der Hersteller weiss was er da als linear xmax sieht. Oder etwa nicht?

    sowohl z.B. RCF, B&C, SICA, Ciare... geben zusätzlich die Wickelhöhe, und die Spalthöhe an, bei Eighteensound muß man rechnen und die Spalthöhe vermuten, das finde ich lästig. Eminence muß man sogar anmailen.

    In der Praxis zeigt jedes Chassis seine wahren Eigenschaften, ein Chassis das über (Hvc-Hg)/2 nicht lästig klirrt gibt es nicht. Je nach Konstruktion der Einspannung kann man einige Betriebsstunden Krach mit Hubüberschreitung machen, doch wieviel Krach ich ertragen soll lasse ich mir nicht von einer Herstellerformel vorschreiben. Ich bin schon froh wenn ein Chassis (Hvc-Hg)/2 überhaupt ohne Krach erreicht.

    Grüße

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 19:04

    Moin,

    @ Jonnytrance:

    ja, die Daten des 15NLW9400 (BL:25N/A bei Rdc:5,2ohm) können tatsächlich stimmen. Allerdings gibt 18S wie RCF nicht den wahren x-max an, sondern den "Linear Mathematical Xmax (11)"

    Im Kleingedruckten:
    "(11) Linear Mat. Xmax is calculated as; (Hvc-Hg)/2 + Hg/4 where Hvc is the coil depth and Hg is the gap depth."

    das bedeutet:
    (Hvc-Hg)/2 ist die klassische Formel
    Hvc = Schwingspulenwickelhöhe, vermutlich 25mm
    Hg = Polplattenhöhe, vermutlich 12mm
    Also ein tatsächlicher x-max von 6,5mm

    Nach 18S bzw. RCF aber:
    (Hvc-Hg)/2 + Hg/4
    So stehen im Datenblatt also 12/4 = 3mm mehr drin, nämlich 9,5mm

    Diesen Stand der Technik erreichen einige Hersteller in ihren Topserien.
    Wäre die Schwingspule 31mm hoch gewickelt, wie die Datenblattangabe suggeriert, hätte 18S ein technisches Problem ;)

    Grüße

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 07:45
    Zitat von "Jonnytrance"


    Warum nicht und warum geben die es an?
    Erreicht man durch 4 Lagen Spulen (2 Drähte 2x16Ohm die Inside/Outside gewickelt sind) kein hohes BL ?

    uh, wo fange ich da an ;)

    Das Eisen, welches das Magnetfeld des eigentlichen Magneten zum Spalt lenkt lässt sich nicht beliebig aufmagnetisieren. Die Sättigung kann heute jeder Hersteller erreichen, mehr geht aber nicht. Dann muß der Spalt möglichst eng sein, damit ein hoher Fluß zustande kommt. Doch weil in den Spalt ja auch noch die Schwingspule mit möglichst dickem Draht nebst ihres Trägers passen muß, und etwas Platz für Fertigungstoleranzen und Wärmeverformung im Betrieb bleiben muß, lässt sich der Spalt nicht beliebig verengen.

    Das BL-Produkt besagt bei wieviel Ampere Stromfluß durch die gesammte Spule welche Kraft entsteht, und so lässt es sich auch messen. Dafür braucht man keine große Technik, nur Zuckertüten und eine Gleichstromquelle, Da jedoch bei einem dynamischen Lautsprecherantrieb immer ein Teil der Spule außerhalb des maximalen Magnetfeldes sein muß (Schwingspulenüberhang, ursprünglich x-max) spielt auch noch der Anteil der im Spalt befindlichen Schwingspule eine Rolle. Was von der Spule nicht im Feld ist wird nur warm/heiß, gibt aber keine Kraft. BMS will nun eine besonders lange 50mmm Schwingspule wickeln, die genau wie die kürzeren Schwingspulen auch 5,7 Ohm hat. Also sind anteilig weit weniger Windungen im Magnetfeld, als bei den allgemein gebräuchlichen 25mm langen Schwingspulen.

    Obwohl BMS ein optimales Magnetsystem nach dem Stand der Technik einsetzt. und noch mit einer 36mm langen Schwingspule mit 5,7ohm Rdc ein gemessenes BL von immerhin 24,5 erreicht, wird die beim 860 vorgesehene extrem lange Spule mit auch 5,7ohm im selben Magnetsystem niemals 24,93N/A erbringen können. Da gibts nichts mehr zu optimieren, das ist ausgereizt.

    Grüße

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 03:12
    Zitat von "SRAM"

    warum in die Ferne schweifen.....

    http://bmspro.com/18N860.bms_18n860_woofer.0.html


    Gruß SRAM


    Das Design bei PASUB erschließt sich mir nicht: ein vierlagige Schwingspule hat bei einem PA-Sub nichts zu suche / eine Aluspule mit Kupferauflage macht ebenfalls keinen Sinn (außer, das Teil soll als Hochtöner dienen / und last, but not least: wie soll mann (selbst bei dem speziellen, von JBL ursprünglich entwickelten design) bei einer Wickelhöhe von 22.5 mm und einem HAG von 2X12,75 mm den beschriebenen Hub erreichen ?

    Alles anzeigen

    Indem man die inneren Enden der beiden Luftspalte etwa 12-14mm auseinanderlegt? Sogar das angegebene BL ist denkbar, bei gewöhnlicher Flußdichte in beiden Spalten. 27,1N/A bei 6,5ohm Rdc bei einer 12,5mm Polplatte und 22,5mm Schwingspulenhöhe ist genau das Wasser mit dem auch BMS kochen muß ;-). Dazu projektieren sie immerhin über 1 Kilo Neodym, so klappt das vielleicht in beiden Spalten.

    Ganz im Gegensatz zu JBL ist es so tatsächlich möglich einen M-förmigen BL-Verlauf zu realisieren. Zumindest so wie JBL das ausführt ist das bei denen ja "nur" ein symmetrischer Verlauf, ein schönes umgedrehtes U.

    Grüße, Bernd

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • bernd häusler
    • 20. November 2008 um 02:17

    Moin,

    Zitat von "Jonnytrance"


    Hmm... interessant. Ich dachte so was kommt nicht raus (laut Bernd H. ist es auch nicht möglich, will nicht die alte Threads ausgraben).
    :wink:

    nö, ist nicht möglich. BMS hat wie Eminence, 18S und B&C auch "nur" einen 100mm Antrieb mit gesättigtem Polkern zur Verfügung. RCF hat nichteinmal das, bzw. hat riesige "ausfallsichere" Spalte (und prollt maßlos mit realitätsfernen Daten).
    Wer nun vergleicht wird feststellen, daß (auch) BMS das angegebene BL nicht erreichen kann. Vielleich schaffen Sie es ja noch die mechanische Konstruktion bei der Konkurrenz abzuschauen, dann steigen die Chancen, daß der 850 über 100 Betriebsstunden schafft. Ob der überzüchtete 860 dann jemals zum sinnvollen Einsatz entwickelt werden kann ist schon wegen des geringen BL (vielleicht 21N/A 5,7ohm), der hohen Mms, und dem damit verbundenen Leistungshunger, äh der Heizleistung fraglich.

    vergleicht doch mal das beim Hall verlinkte alte Datenblatt des 850 mit dem Neuen auf der BMS-Site - gemessen habe ich 24,5 N/A bei 5,7 Ohm (V1 UND V2), da liegen Welten zwischen Werbung und Produkt ;)

    Solange ich keinen gut konstruierten 18N850 (Version whatever) testen darf (diesesmal ohne 9mm mechanisches Hublimit der V2 Doppelspider ;) ) kann ich über die Ankündigung des 860 nur müde lächeln.


    Grüße

  • Lautsprecher perfekt auf einen Raum einmessen....

    • bernd häusler
    • 17. November 2008 um 19:00

    Moin,

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Diese Überhöhungen entstehen durch die Addition von Direktschall und Diffusschall. Durch die unteschiedlichen Absorptionseigenschaften des Raumes bei verschiedenen Frequenzen ist das Diffusfeld u.U. nicht linear.


    Hier möchte ich ergänzen: Das Diffusfeld wird häufig durch (zu) kleine Delaylautsprecher im Grundton unnötigerweise angeregt. Das führt zu einem dumpf-matschigen Gesammteindruck. Man beachte die ungerichtete Schallabgabe zur Wellenlänge kleiner Lautsprecher. Es ist daher sinnvoll nur Delay- und Stützlautsprecher im Bereich wenig gerichteter Schallabgabe abzusenken, und die (meist größeren und besser richtenden) Hauptlautsprecher unkorrigiert zu belassen.

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    4. Die Delay-Zeiten messen.
    Dazu geht man dort hin, wo die Signale der Haupt-PA und des Delay-Lautsprechers etwa gleich laut sind. Man ermittelt den zeitlichen Versatz, mit dem die Signale an diesem Punkt eintreffen und addiert etwa 5 - 20 ms, um die Zeit fürs Delay zu bekommen (Stichwort: Haas-Effekt).


    Das Ziel ist vor allem die Ortung von Delaylautsprechern zu verhindern. Dafür reicht eine relative Verzögerung von Mikrosekunden völlig aus. Zur Zeitmessung stelle ich das Mikrofon an die dem Delaylautsprecher näheste Zuschauerposition. Bei geflogenem Delay ist das genau darunter. Auch wenn hier der Delaylautsprecher 10 dB leiser wäre als der vom Hauptlautsprecher eintreffende Schall - er wäre ortbar. Dann stelle ich für diese Position die "Zeitgleiche" ein. Ob die grundsätzliche Einbauposition des Delaylautsprechers geeignet ist zeigt sich, wenn man danach am entferntesten Ende des Beschallungsbereichs dieses Delayautsprechers nachmisst. Innerhalb von 20 Millisekunden ist ok, darüber - schlecht gelaufen... Man bedenke die dreidimensionalen Entfernungsverhältnisse.
    Aber man kann "nachtunen", im Notfall. Stichwort ist wieder die zu tiefen Frequenzen abnehmende Richtwirkung kleiner Lautsprecher, und daß die näheste Publikumsposition selten schon zum angedachten Beschallungsbereich des Delaylautsprechers zählt...

    Direkt unter einem geflogenen Delaylautsprecher zu sitzen, dessen ungerichteter Grundton zu laut und zu früh eintrifft ist "sehr bedrückend".

    Entweder ohne Ausnahme im kompletten Frequenzbereich über 10 dB leiser, oder 0-20 Millisekunden später...


    Jetzt noch Einstellhinweise für "Locations" ;) :
    Durchaus brauchbare Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man das Meßmikrofon in die Mitte der vermuteten Publikumsblase stellt, ans Pult anschließt, und dann einpfeifft, also entstehende Rückkopplungen absenkt. Die Lautsprecher sollte man ohnehin nicht auf diese vermutete "Blasenmitte" eindrehen, sondern eher auf einen Kreuzungspunkt im hinteren Drittel des Raumes, oder bei breiten "Locations" auch geradeaus. Vorsicht, von den 31 Schiebern sollten wenigstens 28 danach noch in der Mitte stehen. Es genügt völlig die drei schlimmsten Überhöhungen zu finden.
    Geschmackskorrekturen macht man dann beim Livemix in den Kanälen, oder wenn weitere Rückkopplungen von der Publikumsbeschallung auf die Bühne auftreten. Wenn man insgesammt 6 Terzbänder abgesenkt hat und zum 7ten greift ist die Beschallungsaufgabe nicht weiter mit EQing zu lösen.

    Bei extremen Beschallungsaufgaben im ultralauten Stil pfeiffe ich die Anlage gleich auf die Gesangsmikrofone auf der Bühne ein. Klingt komisch, aber lauter geht der Gesang nicht.... ;)

    Grüße

  • Erörterung des Begriffs "akustische Kompatiblität"

    • bernd häusler
    • 16. November 2008 um 20:49

    Moin,

    Schallwandler haben ihre spezifischen Tüken, völlig unabhängig vom Frequenzgang, und so auch nicht mittels Controller-EQ veränderbar. Habe ich also ein Beschallungssetup mit Nearfill, Infill, Delays, Zonen... hängen also verschiedene Lautsprechertypen am selben Master, UND habe ich als Tech Absichten bezüglich des Klangs, wäre es natürlich hilfreich, wenn alle beteiligten Lautsprecher auch die selben Tüken haben, und auf mein Sounddesign in gleicher Weise reagieren.

    Doch das kann es nicht geben. Denn selbst wenn die komplette Beschallung mit einem einzigen Lautsprechertyp ausgeführt würde ergäbe sich keine akustische Kompatibilität. Schon die Position im Raum, und die zwangsläufig unterschiedliche Pegelung verhindert das.

    Der im folgenden geschilderte Sonderfall - ist ein Sonderfall, keinesfalls ein Idealfall:
    Ich habe einige Zeit in einem Haus gearbeitet, dessen Installation in 4 verschiedenen Lautsprechertypen den immer gleichen 1,5"-Treiber verbaut hatte. Ab ca 1,5 kHz war der Klangcharakter also sehr kompatibel, und so auch beherrschbar. Ab 8k unisono Blechgeräusche, da weiß man was man hat :D .

    Ein "Worst-Case": Die Beschallung wird mit einer hochwertigen 3Wege+Sub - Line ausgeführt - saubere Mitten, hochauflösende Höhen. Aus Sichtgründen werden (zu) kleine In- und Nearfills in 2-Wege-Bauweise verwendet. Ich fertige den Mix (logischerweise) nach dem was ich von der Line höre. Die In- und Nearfills reagieren darauf mit ätzendem Klang, und zerfressen den Zuhörern der ersten Reihen die Ohren...

    Tatsächlich bestehe ich darauf, daß der Systemengineer die passenden Lautsprecher am richtigen Platz einsetzt, das Setup kompetent einstellt, uns so dafür Sorge trägt, daß kein Beschallungsbereich auffällig wird.
    Dazu gehört zum Beispiel Pseudo-Fullrange Boxen (Delay/Fill) nicht platt auf die "richtige Zeit" zu stellen, sondern im Tiefton/Grundtonbereich fachgerecht zu entlasten, auf daß sie später bei Pegel keine furzenden Geräusche abgeben, oder mit ungerichteter Schallabgabe einen Grundtonsumpf im ganzen Saal erzeugen.

    Fazit: Akustisch kompatible Lautsprecher gibt es nicht.

    Gruß

  • Gewindeschrauben fixieren

    • bernd häusler
    • 12. November 2008 um 16:15

    Moin,

    Zitat von "Andreas Großmann"

    Alle Schraubensicherungen, die über eine Aufrecherhaltung der Vorspannkraft sichern sind übrigens alle auf Dauer unwirksam (Federscheiben, Wellscheiben, Zahnscheiben...). Unser Professor hatte uns damals dazu tolle Diagramme gezeigt.

    jetzt wirds interessant, in welchen Zeiträumen werden die Federn unwirksam?

    Gruß

  • Gewindeschrauben fixieren

    • bernd häusler
    • 12. November 2008 um 00:56

    Moin,

    Loctite ist ja dafür erfunden, aber...

    ...ich finde konstruktive Schraubensicherung besser. Bei Einschlagmuttern fallen kontern, oder Nylock- Muttern aus, aber wann löst sich die Verbindung überhaupt? Das kann erst passieren, wenn das Holz und die Chassisdichtung unter der Schraubenspannung nachgegeben haben. Erst dann kann sich die jetzt lose Schraube durch Vibration oder Bewegung zwischen den Teilen lösen. Die konstruktive Lösung ist, den Federweg zu verlängern, damit die Zugspannung auch wenn die Chassisdichtung und das Holz nachgeben erhalten bleibt. Eine feine Lösung sind hier Wellscheiben. Das sind Unterlegscheiben aus Federstahl, die "zwei Wellen nach oben, und zwei nach unten haben" und so einen erheblichen Federweg bilden. Die Federkraft lässt sich erhöhen inden man zwei oder mehr stapelt
    Von den an einer Stelle durchgetrennten Sicherungsscheiben, und Zahnscheiben halte ich weniger viel, der Federweg ist geringer, und sie verhaken sich im Material, was das Lösen zu einer spänigen Angelegenheit werden lässt.

    Grüße

  • Gesangsanlage

    • bernd häusler
    • 11. November 2008 um 00:33

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=59736

    Echolette LE4 ;)

  • Frage zu ADAM HALL 37551 Einbau-Kantenrolle

    • bernd häusler
    • 3. November 2008 um 20:19

    Moin,

    richtig beladene echte Profi-Sackkarren mit Luftbereifung und den Griffen am richtigen Platz lassen sich auch schön fahren. Sogar schiebend über kleine Kanten, zum Beispiel die Kante von der Straße zur Alurampe, oder Kopfstein/Verbundpflaster. Das geht mit den Mini-PU-Röllchen nicht. Also ist man bei der kleinsten Unebenheit ziehend unterwegs, was spätestens die Rampe hoch ergonomischer Wahnsinn ist.

    Ich habe zu meiner Anfangszeit meine komplette Clubproduktion mit einer solchen Sackkarre bewegt, im Laufschritt, auch über Kopfsteinpflaster, materialschonend, da Luftgefedert. Bremsen vor der Rampe oder Türkante? Wer nie bremst ist schnell... Treppenstufe - wenden, rückwärts, mit Bluewheels??

    Bluewheels sind toll, wenn man Helfer hat, aber Elektronik leidet extrem.

    Auch wenn diese Kofferröllchen durchaus tragfähig aussehen - solange nicht die komplette Strecke aphaltiert, oder poliert, fahrstuhlspaltfrei, wetterkantenfrei... kurz, das gibts nicht, nirgends.

    Also, wenn Du den Transportraum für Bluewheels nicht hast, dann kaufe Dir eine ordentliche Sackkarre, wenn Du alles Material damit fährst rentiert sich das auch Platzmäßig.

    Aber laß um Himmels Willen die Finger von diesen Röllchen.

    Grüße

  • Dustcap kleben - welcher Kleber?

    • bernd häusler
    • 1. November 2008 um 04:49
    Zitat von "Jim"

    Das ist schon klar, dass Zeug soll ja auch halten und nicht abreissen wie z.B. Pattex


    Unsinn ist dass nur dann, wenn man etwas versucht, von dem man keine Ahnung hat.

    Ich mach nen 18er Teller in 2 Minuten blitzeblank, ohne Hitze, weil der nicht in die Röhre passt.

    pffft

  • Dustcap kleben - welcher Kleber?

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2008 um 16:20

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Herr, ähhh... Häusler! :wink:

    Treten Sie doch beim nächsten Versuch dem unnachgiebigem Kleber mit etwas Wärme entgegen. 100° schaffen schon viel.
    Stinkt dann zwar, vielleicht besser draussen arbeiten. Erspart aber viel Arbeit... :wink:

    Ach ja.
    Man kann Kontaktklebstoffe wie Pattex durchaus auch nass-in-nass verabeiten...

    Ersteres ist ein guter Tipp, ich hatte damals weder Backofen noch Heißluftpistole - und noch weniger Geduld. Und immernoch halte ich harte 2K Kleber für Unsinn.

    Heute würde ich Sikaflex 260N nehmen, da hat man Zeit zum gleichmäßig dünnen Auftrag (kleiner Borstenpinsel aus dem Künstlerbedarf), kann korrigieren, und das Zeug ist zäh genug, daß die Anfangshaftung gut ist. Abgebunden ist das Zeug hochwertigem Gummi ähnlich, lässt sich also nur mit scharfer Klinge...

    Grüße

  • Dustcap kleben - welcher Kleber?

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2008 um 01:30

    Moin,

    Zitat von "Jim"

    Bewährt hat sich UHU Plus 300, 2 Komponenten, der in der grünen Packung.

    Zitat von "showdepot"

    Erneutes reconen geht einfacher, da man kein 2K Harz mit dem Bosch PSE 180 Schraper mühsam bearbeiten muß.


    Man kann es auch simpler ausdrücken: Ein mit hartem 2K Epoxid recontes Chassis ist beim nächsten Defekt wirtschaftlicher Totalschaden. Ab Produktion hatte ich unmöglich harten 2k? Kleber schon von J**, was ein Gewürge. Das Zeug war härter als Aluminium...


    Grüße

  • EV 15 L oder B

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2008 um 00:39

    Moin,

    der Streit um Versteifung - oder nicht - durch Ringprägungen ist unsinnig. Denn Ihr habt alle recht, jeder zu seinem Teil. Diese Ringe vermindern Partialschwingungen in "Tortenstückform", begünstigen jedoch Partialschwingungen in Ringform, bis hin zur Entkopplung der äußeren Membranteile. Es gibt tatsächlich ein Patent für einen Konuslautsprecher, der mit einem annähernd als zusätzliche Sicke ausgeführten Ring den äußeren Membranteil bei höheren Frequenzen entkoppelt, sozusagen ein mechanischer Tiefpass. So extrem ist das natürlich beim "L" nicht, doch der Ursprung der Ringe rührt tatsächlich daher. Der "L" profitiert vor allem von der ultraleichten NAWI-Membrane, aber auch davon, daß ringförmige Schwingungen bei kluger Auslegung noch Schall abgeben, "Tortenstückschwingungen" dagegen nicht. So gibt der "L" tatsächlich noch bei 4 kHz Nutzschall ab und ist selbst mit Minitweetern noch HiFi, im Sinne der Norm 4550. Heute zählt er zu den ganz wenigen 15"ern mit dem sich nutzbare 15"/1" Boxen bauen lassen.

    Man darf jedoch nicht verschweigen, daß weder "L" noch "B" PA-Basslautsprecher im heutigen Sinne sind. Bassreflex PA-Bässe für 120Hz - Trennung sind wirklich nicht die Stärke der Beiden ;) Wenn schon ELIs, doch das sind ja auch keine Bassboxen im heutigen Sinne, aber geil...

    Grüße, Bernd


    PS Quelle: Handbook For Sound Engineers, Glen Balou (Editor), Second Edition

    Im Part 3, Chapter 16, Cliff Henricksen (ab Seite 497)
    Auf Seite 526, Figure 16-35, ist das US Patent zu entkoppelnden Membranringen abgebildet.

    Vermutung: Um das Patent zu umgehen wurden diese Ringe als Versteifung bezeichnet ;)

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