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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Zoothörner... - help! I need sombody ...

    • bernd häusler
    • 18. März 2008 um 17:25

    Moin,

    ich kann die Frage nach der Simulation dieser Einstrahlung auch nicht wirklich beantworten. Zumindest die Länge des Viertelwellenresonators reicht bis in diese Spitze, und der "Einstrahlpunkt" im Anfangsverlauf des Horns trifft auf die stehenden Wellen im Hornverlauf.
    Hier sind einige Bildchen und Gedanken (Schieflast) zu den Problemen:
    http://www.2sound.de/musiker-forum/kiss-basshorn-t12228.html

    Weiter unten auf der ersten Seite ist eine Zeichnung mit dem Druckverlauf in Viertelwellenresonatoren. Ich vermute mal, daß es gaaanz unten im Bereich der tiefsten Resonanz recht egal ist wo der Treiber einstrahlt. Um das zu berücksichtigen müsste Die in Hornresponse eingegebene Horn(resonator :wink:)länge bis in die Spitze reichen. Keine Ahnung ob es klug ist dann als Anfangsquerschnitt den Querschnitt im Treiberbereich einzusetzen, und beim Vorkammervolumen einen "default" von 1ccm einzusetzen. Sicher ist nur, daß die Vorkammer im untersten Frequenzbereich eine geringe Rolle spielt, jedenfalls solange der Hornmund nicht wirklich groß genug ist, denn da gibts "nur" Viertelwelle.

    Für den höheren Frequenzbereich könnte man dann die Vorkammer vor dem Treiber einsetzen, bei entsprechend kürzerem Horn. Schade, daß Hornresponse (andere auch) für diese Einstrahlung keine Eingabe haben. Dieses Problem erklärt wohl auch "simulationsgerecht" gebaute Hörner wie das Martin WSX (was eine irrsinns Schreinerarbeit, ich glaube nicht das sich das lohnt, auch wenn es sich besser "eingeben" lässt.)

    Gruß

  • Bandpass Horn 218

    • bernd häusler
    • 16. März 2008 um 14:33

    Moin,

    somit ist das ein "Turbo Bass Device", das auf Turbosound zurückgeht. In welcher genauen Auslegung, oder welche Kopie der Kopie der Kopie... . Würde mich schon mal interessieren, wie denn der Impedanzverlauf aussehen muß wenn sowas optimal ausgelegt ist.

    Gruß

  • Zoothörner... - help! I need sombody ...

    • bernd häusler
    • 15. März 2008 um 18:14

    Moin,

    :shock: einfach durchgesägt

    Zitat von "Erwin Gruener"

    Eine Frage: Kann man die Rückkammer nicht einfach verkleinern und dadurch die Dämpfung wesentlich erhöhen. Am Frequenzgang ändert sich nichts, ob 91 Liter wie aus der Zeichnung oder 30l mach keinen Unterschied? Evtl. würds dann recht warm werden, was eh schon problematisch ist, das könnte ich mir denken.

    jetzt wo ich die anschaulich bemaßten Fotos gesehen habe (danke!, sehr schön), bin ich auch über die riesige Rückkammer überrascht. Eine kleinere Rückkammer ergäbe eine straffere Luftfeder, die dem Chassis die Auslenkung erschwert. Selbst wenn man in Betracht zieht, daß diese Hörner unrsprünglich vielleicht für Chassis mit leichter Membran und schwachem Antrieb, also die Bauweise, die früher die Standardbestückung von 12"/Tweeter, oder Gitarrenboxen war, und sich minimale Endstufenleistungen dazudenkt, selbst dann ist die Rückkammer noch sehr groß. Nun simuliere ich ja auch Hörner, und habe auch schon dem Hub zugeschaut. Den Hub unter der Hubspitze, der am deutlichsten durch kleinere Rückkammern begrenzt wird bekommt man ja recht gut mit einem durchaus moderaten Lowcut in den Griff. An der Größe der Hubspitze ändert aber ein Lowcut, oder eine kleine Rückkammer nicht viel. Ok, vielleicht zeigt sich mit dieser Riesenkammer keine Hubspitze mehr, aber die Simu zeigt ja wo die Viertelwelle resoniert, und wie groß der Hub an der Spitze bleibt, wenn man mit kleiner Rückkammer simuliert.

    Ich würde vorschlagen: ohne den Hub im realen Betrieb zu "messen", also mit der angedachten Endstufe, der Weiche, dem Lowcut, und nicht zu vergessen der geliebten Musik - bleibt das recht theoretisch. Baue ein Sichtfenster und eine Beleuchtung in die Druckkammer ein, oder auch ein zweites Fenster für die Taschenlampe, und schaue dem weißen Punkt zu, den Du auf die Membrane gemalt hast. Es gibt durchaus die Möglichkeit, daß Du kein Problem hast, aber auch die Möglichkeit des "Voice Coil DC displacement followed collapse" mit Treiberzerstörung. Ich würde wirklich erst schauen, und dann sägen.

    Gruß :shock:

  • Bandpass Horn 218

    • bernd häusler
    • 10. März 2008 um 19:40

    Moin,

    wieviele Brettchen das sind ist ja egal, interessant wirds hinter der "Rundung", hier zeigt sich ob es eine Bandpass-Bauweise (Turbosound/HD15), oder ein echtes Horn (HB1505/Earthquake) ist.

    Gruß

  • Wie verhält sich eine Membran im Horn?

    • bernd häusler
    • 10. März 2008 um 00:35

    Moin,

    Zitat von "bernieserver"

    Hallo,

    ich habe mal ne theoretische Frage:

    Membranresonanzen im Mittelton treten ja durch stehende Wellen in der Membran zwischen Sicke und Spule oder beim Aufbrechen der Membran bei hoher Frequenz auf.

    Wennn man die Membran nun stark hornbelädt, also der Wellenwiderstand ( die Luftlast ) stark erhöht wird: treten dann diese Resonanzen immer mehr in den Hintergrund? Denn diese werden doch stark von der Luftlast bedämpft... oder nicht?

    Die Partialschwingungen finden innerhalb der bewegten Masse statt, ohne Kopplung an den Strahlungswiderstand. Da ist mit einem Horn nichts zu ändern. Schau Dir Fabians Hochtontreiber- Messungen an, da schwingt ungedämpftes Blech obenrum auch mal 50 Perioden lang nach, trotz optimaler Hornladung. Pappe und Sicke zehren die Energie schneller auf.

    Zitat von "bernieserver"

    Wie sieht es mit der Membranmasse aus?
    Wenn man ein Chassis stark beläd müsste eigentlich vom Verhältnis Luflast <-> Membrangewicht her die Membranmasse beim Wiedergabeverhalten (Trägheit / Impulsverhalten ) eine immer geringere Rolle spielen.

    ja, allerdings ist die Bewegte Masse real nie gering genug, bleibt also dominierend, und beginnende Antriebs-Fehlanpassung begrenzt den Wirkungsgradanstieg.

    Zitat von &quot;bernieserver&quot;

    Nähert sich also die Membranen immer mehr einer Idealen Membran mit unendlicher Steifheit und Masselosigkeit an?

    naja, die Membrane wird mechanisch stärker belastet was mehr Energie in die Partialschwingungen umleitet, der Antrieb ist endlich, Hörner sind nie ideal...

    viele kleine Membranen unterhalb der Reso... mit einer Flächensumme im Bereich guten Strahlungswiderstands...

    Gruß

  • Rog Mogale - Rubic Horn

    • bernd häusler
    • 27. Februar 2008 um 17:02

    Moin,

    hihi, Backloader, da wird der Rog das erste mal in seiner Kariere das DC-Displacement sehen :D . Wenn er für Notting-Hill nicht Schaumstoff davor macht... Bassmaxx haben Ihren nicht unähnlichen Backloader endgültig aufgegeben...

    Gruß

  • Zoothörner... - help! I need sombody ...

    • bernd häusler
    • 27. Februar 2008 um 16:19

    Moin Erwin,

    das ist der Punkt, die Spitze wegfiltern iss nich, denn Du willst die Bässe ja auch hören. Bei BR ist das eben anders, da filtert man weg was ohnehin keinen Schall erzeugen würde. Beim Betrieb kommts ganz auf die Musik an, vor allem moderne Titel aller Tanzgenres, einschließlich Remixe Alter, provozieren DC-Displacement. Da kann der Colossus so langhubig sein wie er will. Ich habe in letzter Zeit Einige jahrelang mit Partymukke problemlos betriebene Lautsprecher in der Leistung zurücknehmen müssen, so extrem hat sich die Musik- Produktionstechnik und damit das Partyprogramm geändert. Daß DC-Displacement reihenweise Lautsprecher killt ist tatsächlich ein Phänomen der Neuzeit. Völlig wertlos was Dir der Vorbesitzer erzählt... . 780 Watt sind bereits mehr als die Hälfte der Leistung, in ohmsche Last gemessen!, Deiner angedachten Endstufen. Wenn nun die Spule wegen DC - Displacement leicht einseitig aus dem Spalt gerät bricht die Endstufe an den dann folgenden heftigen Blindströmen zusammen und zerballert die Chassis. Gerade im 4 Ohm - Betrieb! Ich hatte Sichtfenster und Licht in meine Hörner eingebaut, weil ich nicht glauben wollte, daß ein 18"er (EVX180, 25mm X-Dammage!) mit 300 Watt an die Polplatte knallt. Das war im 8 Ohm - Betrieb an einer 600 Watt Endstufe. Und nur ein Beispiel meiner Erlebnisse. Aber was erzähle ich, will hier keiner lesen, seit Jahren nicht. ;) Ich sollte vorher denken, das könnte meine Tastatur schonen.

    Gruß

  • Zoothörner... - help! I need sombody ...

    • bernd häusler
    • 25. Februar 2008 um 23:02

    Moin,

    ich sag`nur: Vorsicht. Wäre ja schade... . Wie Du ja sicher schon gesehen hast zeigt sich ganz unten eine Hubspitze die Du ernst nehmen solltest, und dann kommt noch DC-Displacement dazu. Ich bezweifle sogar, daß der recht große Spule/Platte-Hub in diesem Fall überhaupt nutzbar ist. Die Hubspitze liegt zumeist zu hoch als daß ein Lowcut sinnvoll wäre. Bei jeder geringsten Hubüberschreitung, vor allem wenns einseitig wird, verwandelt sich so ein Lautsprecher in eine hochkomplexe Last für Endstufen. Es ist aus diesem Grund sehr ratsam im Bassbereich von den Endstufen nicht zu erwarten was im Datenblatt steht, wenn sie unter diesen Bedingungen die Hälfte der 4ohm-Leistung bringen hast Du schon Glück. Bitte mache Dir Gedanken wie Du Die Hörner kontrolliert betreiben kannst, ich mache mir in Anbetracht Deiner bisherigen Postings Sorgen um 8 12"er. Es ist ja nicht entscheident wieviel Watt ein LS aushält, sondern wieviel und wie sauber Schall rauskomt.

    Gruß

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • bernd häusler
    • 24. Februar 2008 um 20:39

    Moin,

    ich wurde per PN gefragt, und hatte die Formeln gerade nicht präsent...

    Zitat von &quot;Tomtom im Visaton-Diskussionsforum&quot;


    Tomtom
    Benutzer

    Registriert seit: 05.2001
    Wohnort: 76133 Karlsruhe, BRD
    Beiträge: 691

    Hallo,

    um den neuen Qts-Wert zu berechnen gehst Du einfach wie folgt vor:

    1. Qes neu berechnen:

    Qesn = ((Re + Rx) / Re) * Qes

    mit
    Re = Gleichstromwiderstand des Chassis
    Rx = Serienwiderstand (Vorwiderstand incl. Kabeln, Spulen etc.)
    Qes = elektrische Güte (aus dem Chassisdatenblatt)

    2. Qts neu berechnen:

    Qtsn = (Qesn * Qms) / (Qesn + Qms)

    mit
    Qms = mechanische Güte (aus dem Datenblatt)
    Qesn = neu berechnetes Qes (s.o.)


    mfg

    Tomtom

    11.02.2004 18:12

    Alles anzeigen

    ich weise jedoch ein weiteres mal darauf hin, daß man zunächst den BL nachmessen sollte, genaueste Methode nach ZSE (Gewicht/Strom), denn die Datenblätter sind zu "unsicher". Erst mit nach gemessenem BL mittels TspCheck korrigiertem Datensatz macht das überhaupt Sinn.

    Gruß

  • Vier-Wege-System: Sinn oder Unsinn?

    • bernd häusler
    • 23. Februar 2008 um 04:12

    Moin,

    das Dancestack klingt recht gut, Lowmid bis oben sehr gut. Es ist durchdacht und beschallt wie kein anderes System bei simpler Bodenaufstellung optimal eine Tanzfläche. Das Design ist natürlich für kleinstädtische Tanzkeller etwas zu dominierend, aber im Berghain sehr dekorativ. Teichfilter und Warnexakne...

    Gruß

  • Zoothörner... - help! I need sombody ...

    • bernd häusler
    • 23. Februar 2008 um 03:47

    Moin,

    als erstes würde ich schauen, ob alle Treiber fit sind, die Verkabelung sicher Kontakt hält, und die Druckkammern wirklich (wirklich!) dicht sind also auch die Treiber dicht auf der Schallwand sitzen. Vermutlich ist der Aufbau ein Schneckenhorn in der 6-Feet-Klasse, also 1,9 Meter mittlere Hornlänge (wie kommst Du auf 1,57 ? ). Da kann man nicht viel falsch machen, das wird auch ohne weitere Optimierung so wie sie sind Spaß machen. Mit der zugeführten Leistung sei allerdings vorsichtig, Du hast sinnvollerweise schon über den Hub nachgedacht. Grob über den Daumen rate ich nicht mehr als 100 Watt Betriebsspitzenleistung je 12" zu projektieren, daß Du stärkere Endstufen hast ist nur gut, aber stelle den Limiter der Weiche entsprechend ein, und fahre die Endstufen >>niemals<< auch nur in die Nähe ihrer Leistungsgrenze (Clipping). Das wird auch so konkurrenzfähig laut genug.

    In der Preislage wirst Du nichts besseres kaufen oder bauen können, nichts was soviel Spaß macht wie diese Riesendinger. Tipp noch: Stelle Die 4 Stück immer zusammen als Monostack auf, danmit Du immer einen großen Hornmund und somit gute Basswiedergabe hast.

    Gruß

  • Impendanzlinearisierung bei aktiv getrennten Hochtönern

    • bernd häusler
    • 23. Februar 2008 um 03:21

    Moin,

    ein bedeutender Lautsprecherentwickler erzählte mir, daß das letzte i - Tüpfelchen der Lautsprecherentwicklung sei Lautsprecher möglichst Endstufenfreundlich zu bauen. Im oberen Frequenzbereich haben hart gegengekoppelte Endstufen durchaus Klangprobleme mit komplexen Lasten und klingen mehr als sie einfach verstärken.

    Er muß es wissen, seine Lautsprecher werden an abstrusen audiophilen Wunderwerken betrieben die mindestens so zickig reagieren wie unsere groben Halbleiterhaufen mit knapper oberer Grenzfrequenz.

    Daß ein Reihenwiderstand den Klang eines HT ändert ist auch ohne diese Anmerkung plausibel, doch wenn der Klang sich mit einem Parallelwiderstand ändert ist es an der Zeit Endstufen zu vergleichen.

    Gruß

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • bernd häusler
    • 23. Februar 2008 um 02:51

    Moin,

    theoretisch kommt man dem Ziel "optimierter Lautsprecher" nur dann näher, wenn man gleichzeitig alle Parameter im Auge behält. Praktische Erfahrung hilft dabei keinen Parameter zu übersehen. Martin hat erkannt, das ein Chassis mit niedrigem Qel (hohem BL) ein guter Startpunkt ist. Peer hört feineren Klang. Ich merke an, daß der Hörsinn auch die Schalleistung (nicht nur die Amplitude ;) ) auswertet, was Verstärker-Leistungsanpassung an partial resonierende Körper hörbar interessant macht; und zusätzlich, daß Klirrprodukte hoher Ordnung auch bei kleinen Beträgen hörbar sind und es völlig sinnlos ist Partialresonanzen über den Antrieb zu dämpfen - das erzeugt den rauhen Klang antriebstarker Chassis an hochdämpfenden Endstufen ;-). Ich empfehle nebenbei: gooogle: Konstantan, Kaltleiter. ...die episch nachplappernde Schülergemeinde... Einzelaspekte mögen völlig korrekt wiedergegeben sein.

    Zitat von &quot;martin&quot;

    Der Bernd ist hier nicht ganz unumstritten

    was sich mit meinem letzten Satz gut begründen lässt :D ... und ich setze noch einen drauf:

    mit eingefügte Anmerkungen ist das bunte Bildchen recht brauchbar

    Zitat von &quot;jogi&quot;

    Hallo Martin,
    ich habe nicht vor mich mit dir zu streiten, ich möchte dir nur zeigen, daß die Vorteile des Vorwiderstands durch deutlich weniger MaxSPL (Du meinst nicht den maximalen Schalldruck, sondern die Sensivity) in den Mitten erkauft werden.
    Deshalb hier mal eine kleine Simulation (Mit welchem Vorwiderstandswert, und wie simulierst Du die reale Schwingspulentemperatur?)

    Vorteil Vorwiderstand:
    Frequenzgang ändert sich wenig mit der Leistung (in der Praxis ist der höhere erzielbare SPLmax vor brennender Schwingspule, und der (schon bei niedrigen Pegeln ;) ) feinere Klang bedeutsamer. Der Einfluß der thermischen Powerkompression auf den Frequenzgang erklärt nicht die erlebbare Klangänderung eines belasteten Lautsprechers.)
    Nachteil:
    Je nach Leistung zwischen 4 und 6 dB weniger Mitten (Powercompression falsch ermittelt, es ist auch nach Deiner Simulation keine Anhebung um 120Hz mehr nötig, die Spule bleibt kälter; und den realen Frequenzgang des Lautsprechers in den Mitten mißachtetst Du völlig, was auch zu einer falschen Projektierung der Endstufenleistung führt)
    Wenn du doch die gleiche Lautstärke wie ohne Vorwiderstand haben willst, brauchst du eine Endstufe die 1200Watt an 16Ohm kann anstatt 600 an 8 (theoretisch, aber nur wenn man den realen Frequenzgang nicht berücksichtigt, in den Mitten, wir wollen aber auch Grundton, da sollte man schon die laut Deiner Simulation überflüssige Anhebung um 120Hz und die real nötige Absenkung um 600Hz auch beim Endstufen-Leistungsbedarf berücksichtigen. Zudem sollte man bei Wirtschaftlichkeitsrechnung der Endstufenfrage auch die Zahl der am Kanal betreibbaren Lautsprecher bedenken) .
    Der Widerstand sollte ungefähr 500Watt aushalten(Crest?! Bis der Widerstand handwarm wird ist die Schwingspule gasförmig)

    Alles anzeigen

    Gruß

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • bernd häusler
    • 19. Februar 2008 um 16:20

    Moin,

    Wand mit Bauschaum beruhigen? Naja, wenn man gleichzeitig eine Volumenreduktion anstrebt sicher besser als nichts, aber Bauschaum ist weder schwer, noch energieverzehrend. Besser ist Auslegeware, gründlich angetackert, nicht flächig geklebt, die hat ein gewisses Gewicht und verzehrt Energie durch relative Bewegung zwischen derselben und der Wand. Zudem vermindert sich die Schalldurchleitung, es entsteht ein teilentkoppelter Sandwich.

    Gruß

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • bernd häusler
    • 18. Februar 2008 um 18:36

    Moin,

    @ Martin, wenn Du tatsächlich über Laminate nachdenkst, dann brauchst Du die Kollisionsfestigkeit (Schlagzähigkeit) von Birke-Mulitiplex natürlich nicht, aber das irre Gewicht von OSB auch nicht. Denke mal über Tischlerplatte nach, leichte Holzstäbe zwischen einfachem Deckfurnier. Zumindest in Stabrichtung sehr belastbar, und wenn Du laminierst übernimmt das Laminat ohnehin alle Zug und Druckspannung aus Biegekräften. Zudem ist es recht günstig. Auch günstig ist Fichte/Tanne 3- Schicht- Sperrholz, ebenso leicht. Wenn Du was aus Pappel bekommst für günstig Geld, leicher gehts kaum.

    Glasfaser wird durch Anprall an Ecken leicht überlastet, und ist zersplittert sehr handunfreundlich. Kevlar ist da besser, zumindest als Deckschicht verwenden an Kanten und Ecken weil teuer. Auf Flächen reicht Glasfaser völlig.

    wobei, das Geschmaddel ist... , hmmm, ich nehme das nur für spezielle Gehäuseformen, die mit Holz nicht möglich sind...


    Gruß

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • bernd häusler
    • 18. Februar 2008 um 01:41

    Moin,

    vielleicht wird der simulierte Hub tatsächlich nicht erreicht... ...vielleicht.

    Die Datenblattangaben zum BL können um 0-40% nach unten abweichen, das sollte man aber nachmesen, denn es gibt Chassis mit 0% Abweichung, sogar preiswerte.

    Die Simulation kann fehlerhaft sein, aber! Füttert man Hornresponse mit nachgemessenen tatsächlichen Treiberdaten und betrügt sich nicht selbst bei Stackgröße und Raumwinkel, stimmen die Hübe recht gut.

    Es wurde angemerkt, daß Treiber die simulierten Hübe nicht erreichen weil die Einspannung oder der endliche Antriebsbereich das unmöglich macht. Ich rate dringenst das nicht als Argument für Überlastbarkeit herzunehmen. Der sichere dauerhafte Betrieb endet spätestens dort wo die Spule nicht mehr voll im Spalt ist, jedenfalls bei allen über Reso betriebenen Konstruktionen.

    Die leichte Tiefbassschwäche von Hörnern ist sehr relativ, zum mittleren Bassbereich derselben ;-). Verglichen mit BR auch, denn die übliche Portkompression kehrt vermeintliche Vorteile für BR bei Großsignal um.

    Ich rate dazu, den BL und R_e nachzumessen und die TSPs mittels TspCheck zu korrigieren und dann mit den realen Stackgrößen und Raumwinkeln zu simulieren, Achtung, dazu sollte man mit Multichassis und zusammengefasstem Horm simulieren, also aus geplanten 2 Hörnern mit je einem Treiber ein Horn gleicher Länge, aber doppelter Mund- und Halsfläche machen. Dann ermittle man die Spannung bis zu der die Auslenkung innerhalb des Spule/Platte-Hubes bleibt und stelle mit Multimeter am Endstufenausgang und Sinussignal (ohne Lautsprecher!) den DSP-Limiter entsprechend ein. Auch wenn man die Ansprechzeit kurz wählt werden die Chassis noch kurze Hubüberschreitungen schlucken müssen, und die Endstufe sollte das auch mit Last ohne Clippingansätze mitmachen. Wer nun glaubt er verschenkt Performance sollte immer Ersatzchassis und Werkzeug dabeihaben ;)

    Gruß


    @ Martin: ich würde über Lösungen zum Betrieb der Hörner im Centerstack nachdenken, Cases? Kleine Malergerüste? Das lohnt sich durch erhebliche Gewinne bei der Hornladung, 4 Hörner in der Mitte dürften etwa 2*3=6 Hörner esetzen.
    Im imperialen Maßraum ist der Begriff "6 feet horn" eine feststehende Größe, das sind 1,83 Meter - mittlere Hornlänge. Das entspricht einem Schneckenhorn mit 80*80 cm Grundfläche...

    @ Wasserkocher: >>natürlich ist das Packmass grösser, dafür ist es regen- und bierfest<<
    >>ausserdem ist das Packmass nicht das alleinige Mass der Dinge, ein Sprinter lang/hoch oder 7,5to ist eher überladen, als volumenmässig ausgelastet, und so ein Horn muss nicht besonders schwer sein im Verhältnis zu seiner Grösse<<
    >>Hörner sind konstruktionsbedingt ziemlich solide<<

    !

    Nimmt man die Earthquake-Bauweise her, und spart sich Gitter(befestigung) und Schaum, dann ist der Aufwand eher ähnlich als größer, doch das Ergebniss resistenter gegen "Umwelteinflüsse".

  • ARGE Dynamisch entzerrtes Aktivsystem

    • bernd häusler
    • 15. Februar 2008 um 06:10

    Moin,

    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    Lautstärkeunterschiede aufgrund unterschiedlicher Dynamikkompression sind das eine.
    Ich denke, dass für den unterschiedlichen Klangeindruck v.a. auch das unterschiedliche Klirrverhalten maßgeblich ist. HT und TMT also ihre Klirrkomponenten nicht in gleichem Maße unter Last verändern.


    ich habe vorgestern einen recht langen Beitrag in den Müll geschoben, weil ich wusste, daß es auch kürzer geht, danke Ansch!

    Temperaturen: bei (mittleren*) 200° stinkts, bei (*) 300° fällts sicher aus, Lot schmilzt früher aber leitet auch flüssig, ...bis es weggeschleudert ist. Wessen Schallwandler bei thermisch bedingten 3dB Pegelreduktion ankommen, der hat bald Stille. Der sichere wirtschaftliche Betrieb schließt wahrnehmbare thermische Powercompression aus. Erst recht deren dynamischen Ausgleich.

    *"mittleren" deswegen weil die einzig mögliche Methode zur Ermittlung der Schwingspulentemperatur die Messung von R_e_heiß ist, jedoch die Spulenenden heißer werden, als die Spulenmitte im Spalt.

    Gruß

  • EV Eliminator Chassi gesucht

    • bernd häusler
    • 15. Februar 2008 um 05:39

    Moin,

    die ELI will Treiber mit leichter Mms, jedenfalls wenn die nach ELI klingen soll. Bitte bedenke, daß sowohl "das Original" als >>auch!<< die zeitgemäßer verarbeiteten Vergleichsmodelle mechanisch nur sehr wenig Leistung verdauen (200 Watt, 300 Peak), aber dafür in der ELI krassen "Kickbass" liefern. Ich würde die BRs nur auf Ihrer Tuningfrequenz als Tiefbassergänzung dazumischen und die ELIs flat betreiben. Also kein Tiefbassboost vor der Weiche, stattdessen Anpassung der Tiefbasswünsche mittels der BRs auf ihrer Tuningfrequenz.

    Gruß

    PS klar gibt das ein Höllen-Groupdelay am unteren Ende, dafür kickts im Spaßbereich und ist unten "ergänzt" :)

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • bernd häusler
    • 15. Februar 2008 um 05:20

    Moin,

    @ Martin: Jedes Gestaltungselement hinterlässt seinen akustischen "Footprint" der subjektiv mächtiger sein kann als ein gemessener Amplitudenfrequenzgang. Ich habe bei meinen Basshorn durchaus gehört, daß alle Längen zwischen den Faltungen durch 50 cm teilbar waren, obwohl ich den Querschnitt bestmöglich "um die Ecke gebracht habe". Doch das spielte sich bei den oberen Harmonischen des Klirrs ab, Tops an, Faltung weg... , also garnicht mächtig. Was aber sehr klar "Footprints" hinterlässt ist die Horn-Länge und die Stackgröße.

    Zum Sinn von "realistischen" Basshörnern möchte ich anmerken, daß der wesentliche Vorteil in der nicht vorhandenen BR-Portkompression, könnte man auch Portklirr nennen, zu finden ist. Das meint, eine Hornkonstruktion ist einer BR im Großsignaloutput tendentiell überlegen. Auch die verglichen mit BR reichliche Sensivity im Nutzbass trägt dazu bei. Doch die Hoffnung mehr Leistung drin "versenken" zu können kann man getrost aufgeben. Was natürlich die Freude an "Hornsound" nicht schmälert. Ich fand eine Variante des Bastelhorns schon im 2er Stack klanglich durchaus anregender als 2 18"BRs.

    Sehr anregend fand ich 1*15" Martinbins in 2*3er Stack indoor, das ist ja ab der Druckkamer eher ein ungefaltetes Horn, eher kurz mit eher großem Mund. Klanglich ganz vorne. Eine aktuelle Horndiskussion findet sich hier, WSX und verschiedene Earthqakes. Grundsätzlich recht ähnlich, doch unterschiedlich gefaltet. Wann jemand endlich erklärt warum das WSX soo kompliziert gebaut wurde? Ob es das klanglich wert ist, trotz äußerst ähnlicher Horn- Grunddaten?

    http://www.speakerplans.com/forum/forum_posts.asp?TID=13805&KW=ab36&PN=1

    irgendwie folgen doch alle 18" Hörner einem sehr ähnlichen Grundmuster 1850, 186, Earthquakes, WSX, und niemand wird je herausfinden worin die Unterschiede liegen, Ich sage: Es ist der verwendete Treiber, und der System-Engineer, klar, daß so die 1850s gut wegkommen... . Besser als die DJs mit einem befilzten billig Earthqake Junior (die Kurzversion) im Pkw-Kombi...

    Habe ich jetzt was über Faltungen vorangebracht? Nö, also reiche ich noch die Vermutung nach, daß sich auch mit einem Earthquake bei entsprechend eingepasstem Treiber und Praxissemester bei Rog Mogale auch ein Rog Mogale- Sound machen lässt, obwohl das Earthquake weit einfacher zu bauen ist: k.i.s.s. . Den Querschnitt würde ich über die mittlere Länge fortschreiben, bei Platzmangel eher auf den Strecken langsamer öffnen, aber ich zweifle daran daß der Effekt über die erhöhte "Ästhetik" des Plans hinausgeht. Das WSX ist ja auch toll kompliziert, und wird teurer klingen :D

    Gruß

  • ARGE Dynamisch entzerrtes Aktivsystem

    • bernd häusler
    • 12. Februar 2008 um 19:55

    Moin,

    @ SRAM: richtig, wobei man auch sagen könnte, daß die schalldruckbedingte Veränderung der Hörkurve zwischen 800Hz und 15kHz genauso zu vernachlässigen ist. Es ist schon der Lautsprecher, der deutlich wahrnehmbar seinen "Klang" ändert.

    Gruß

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