Moin,
ich kann die Frage nach der Simulation dieser Einstrahlung auch nicht wirklich beantworten. Zumindest die Länge des Viertelwellenresonators reicht bis in diese Spitze, und der "Einstrahlpunkt" im Anfangsverlauf des Horns trifft auf die stehenden Wellen im Hornverlauf.
Hier sind einige Bildchen und Gedanken (Schieflast) zu den Problemen:
http://www.2sound.de/musiker-forum/kiss-basshorn-t12228.html
Weiter unten auf der ersten Seite ist eine Zeichnung mit dem Druckverlauf in Viertelwellenresonatoren. Ich vermute mal, daß es gaaanz unten im Bereich der tiefsten Resonanz recht egal ist wo der Treiber einstrahlt. Um das zu berücksichtigen müsste Die in Hornresponse eingegebene Horn(resonator :wink:)länge bis in die Spitze reichen. Keine Ahnung ob es klug ist dann als Anfangsquerschnitt den Querschnitt im Treiberbereich einzusetzen, und beim Vorkammervolumen einen "default" von 1ccm einzusetzen. Sicher ist nur, daß die Vorkammer im untersten Frequenzbereich eine geringe Rolle spielt, jedenfalls solange der Hornmund nicht wirklich groß genug ist, denn da gibts "nur" Viertelwelle.
Für den höheren Frequenzbereich könnte man dann die Vorkammer vor dem Treiber einsetzen, bei entsprechend kürzerem Horn. Schade, daß Hornresponse (andere auch) für diese Einstrahlung keine Eingabe haben. Dieses Problem erklärt wohl auch "simulationsgerecht" gebaute Hörner wie das Martin WSX (was eine irrsinns Schreinerarbeit, ich glaube nicht das sich das lohnt, auch wenn es sich besser "eingeben" lässt.)
Gruß