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  1. PA-Forum
  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Hi, was ist das für ein Lautsprecher ist das?

    • bernd häusler
    • 10. Dezember 2007 um 19:45

    Moin,

    viele kleine Details sprechen gegen Eminence, allen voran die 6 Loch- Befestigung. Dann die Sicke, dieser merkwürdige Übergang zwischen Membrane und beginn der Bögen. Baut Eminence überhaupt Cupspider in Druckgußkörbe? Solch kleine? die Verklebung zwischen Innenumpfang der Sicke (EDITH sagt: Spinne!) und Schwingspule, auch Eminence.untypisch, vom Schwingspulenträger habe ich bei Eminence noch nie was gesehen. Pushterminals, Gold? Ich tippe auf total NoName.

    Lob, Parameter gemessen (sollte man immer tun, Datenblätter...), und ein schickes Horn drumgebaut. Da der Raum immer sein Unwesen treibt würde ich das Horn mal spaßeshalber außen an die Hauswand stellen, oder hast Du gar auch außen eine Innenecke?

    Gruß

  • auf der Suche nach dem idealen Mittelhochtontreiber...

    • bernd häusler
    • 16. November 2007 um 07:12

    Moin,

    jay, was ein Gekreisch... .

    Entzerrung von Membranresonanzen, jaa, gute Idee... . Nicht umsonst hält sich die 2*12"/3">1,4"/1,5"/2" Konstruktion bis heute am Markt, ist ja preiswert. Wenn man die Defizite im Sounddesign des Livemixes berücksichtigt hat man gute Chancen auf brauchbaren Sound. Aber so richtig frei ist man im Sounddesign eben nur mit Lautsprechern, die keine "Blechzicken" machen, mit Bässen die mehr als die Tuningfrequenz können... . Der "ideale" Mittelhochtontreiber... .
    Dirk Hahn empfiehlt hinzuhören, ich auch. Materialien haben ihre Eigenschaften, Pappe klingt wie Pappe, metall wie Metall, Plastik wie... Keine Schallwandler- Konstruktion verbirgt das völlig, verbergen kann das nur der Konstrukteur der Lautsprecheranlage, indem er die Anregung der Resonanzen vermeidet. Also 5-6-Wege- Anlagen baut... . Drei, oder gar nur 2 Wege führen unweigerlich zum mehr oder weniger klugen Spiel mit den Erwartungen und der Erledigung der Hausaufgaben. Wer nun von einem Schallwandler (-Weg) unter PA-Bedingungen mehr als 3 erträgliche, funktionstüchtige Oktaven erwartet gibt sich Illusionen hin. 3- Wege Systemen fehlt also immer irgendwo was. Entweder Tiefbass, oder saubere Höhen, modern sind Löcher mittendrin.

    Da finde ich Martins Konzept für "nur" drei Truckspace/Budget/laut- orientierte Wege recht schlüssig.

    Die nächste Budgetstufe mit 4 Wegen... was soll da ein 4" Blechdeckel? An 1" Treibern nebst Hörnern, die unter Vollast bis 2 kHz runter einsetzbar sind gibts nun wirklich keinen Mangel und bis 2kHz "sehe" ich eher 6" Pappe oder den M4... . 4">2" Bleche, ich zweifle an deren Pegelfestigkeit unten, und die Fähigkeiten ab 2 kHz sind "verschenkt". Ob die Zitronenpressen, die der Markt hergibt wirklich feinere Höhen abliefern, als moderne 1"?? Die perfekte Trennung einer Zitronenpresse bleibt alleine schon mechanisch ausgeschlossen.... Hat wer die neue Neodym-Zitronenpresse von B&C gechecked?

    Gruß

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • bernd häusler
    • 7. November 2007 um 16:56
    Zitat von "martin"

    Morgen,

    wasserkocher - zum Klippel: Der Fabian klippelt ja auch nicht, sondern misst das mit sinus (sweep? burst?). Muesste demnach eigentlich auch die freundlicheren Werte bekommen.

    ganz offensichtlich zeigen sich mit dem von Fabian genutzten Anregungssignal sehr realistische Werte. Hört man Beschallungslautsprechern bei Musikwidergabe bei "Nennbelastung" mit hohen Ansprüchen zu findet man das schnell bestätigt. Aus Fabians Messungen kann man schon erste Schlüsse auf die zu erwartenden Intermodulationsverzerrungen ziehen.

    Zitat von "martin"

    Die Grafik vom Hörnli kommt aus einem der Klippel Papers und bezieht sich aufs DC Offset, weil sich offensichtlich nichtlinearitäten im Antrieb bei 1,5xfs stark bemerkbar machen, darunter zieht es die VC in Richtung max BL. Aber bei 2xfs ist der Zauber laut Grafik wieder vorbei. Die K3 Kurve der beiden Chassis in der Messung zieht sich aber doch deutlich hoeher. Da gehts bis gut 800Hz. Im Paper steht dann aber auch dass bei Frequenzen deutlich grösser als Fs diese Ursache fuers dc offset zu vernachlaessigen ist. Bei 800Hz hamma fuern ND710 aber schon fast 10x Fs.

    zu vernachlässigen? Die Grafik bezieht sich auf ein im Klippeltester eingespanntes Chassis, meines Wissens Freeair...

    Zitat von "martin"

    Sweepen tu ich ja auch oefter mal. Hub hab ich nie gemessen, aber es passiert was zu erwarten waere. Auslenkung wird mit steigender Frequenz immer geringer. Und auch untenrum lenkt das Chassis nicht besonders aus. Da sorgt die Luftfeder im geschlossenen gehäuse dafuer. Tatsaechlich erreiche ich bei 25Hz nicht Xmax.
    Oder kann das ein Grund fuer den Klirr sein? Die Kraefte die in der CB an der Membran zerren??
    Wobei Fabians Gehäuse glaube ich jetzt, deutlich mehr Volumen hat, als ich es verwende.

    Um DC- Displacement zu erkennen muß man schon in den "hohen" Leistungsbereich vordringen, wobei 30 Volt... :D . sehr spannend ist sicher auch eine Messung der Intermodulationsverzerrung bei einem Frequenzpaar mit dem oberen Ton im Bereich 2 bis 3*f_res.

    Zitat von "wasserkocher"

    Klippel beschreibt für seine Messungen als Voraussetzungen u.a. dass der Treiber in der Nähe seiner Reso stark ausgelenkt werden soll und dann mithilfe eines zweiten Messtons dessen Wiedergabe untersucht werden soll.

    Zitat von "martin"

    Bei 800Hz hamma fuern ND710 aber schon fast 10x Fs.

    Klippel definiert, wenn ich recht erinnere, diesen 2. Messton als 10*f_res. Diese Anregung zeigt die Einflüsse des DC-Displacement logischerweise garnicht.


    Gruß

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • bernd häusler
    • 5. November 2007 um 01:40

    Moin,

    2 Chassis, die sich nach Datenblatt verhalten. Der 12ND710 hat etwas weniger Spulenüberhang und klirrt gaanz unten mehr, der 12NDL76 hat den größeren Überhang und klirrt dort weniger. Doch im vorgesehenen Betriebsband ist das Verhalten... - ...identisch?


    http://www.klippel.de

    Wolfgang Klippel aus AN13:

    "The DC component produced by the force factor Bl(x) depends on the frequency of the fundamental component. For frequencies below the resonance frequency the coil is moved towards the maximum of the Bl(x) curve. This means that the coil is self-centring which is a nice feature. Unfortunately, the same motor will push the coil away from the Bl(x) maximum for any frequency above the resonance."

    Wolfgang Klippel aus: "Loudspeaker Nonlinearities ­ Causes, Parameters, Symptoms":

    "A single tone below resonance also generates a relatively small dc-part which moves the coil towards the Bl-maximum. This behavior may partly compensate for an offset in the coil's rest position. The dc-part vanishes at the resonance where current and displacement become 90 degree out of phase. At higher frequencies the self-centering behavior reverses and the coil has the tendency to slide down on either slope of the Bl(x)-curve. Even in a perfectly symmetrical Bl(x) curve a small disturbance may initiate this coil-jump-out process. This shows that the electro-dynamic transducer is potentially unstable."


    Chassisseitig sind alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die Klippel beschreibt. Beide Chassis markieren den Stand des Möglichen.


    Gruß

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2007 um 03:21

    Moin,

    eieiei, Datenblätter und die reale Mms ;)

    Gruß

  • EV DL18MT, Vorsicht TSP stimmen nicht

    • bernd häusler
    • 31. Oktober 2007 um 00:06
    Zitat von "unknown_artist"

    Zum wirklichen Problem wird es erst im... ...Überlastbereich... ... sonst sollte es meinem Verständnis nach "nur" ein Plus an Klirr bringen.

    hihi, erfasst... ...Klirr und Grenzlastbetrieb = PA, furzen und kreischen muß Es :D
    Hilft es das DC-Displacement zu ignorieren?
    Sollte man Helmholzresonatoren, und dynamische Wandler verbieten?
    Ist Geschrei erfolgreicher als die mächtige Rede?

    Gruß

  • EV DL18MT, Vorsicht TSP stimmen nicht

    • bernd häusler
    • 30. Oktober 2007 um 21:54

    Moin,

    http://www.klippel.de

    Wolfgang Klippel aus AN13:

    "The DC component produced by the force factor Bl(x) depends on the frequency of the fundamental component. For frequencies below the resonance frequency the coil is moved towards the maximum of the Bl(x) curve. This means that the coil is self-centring which is a nice feature. Unfortunately, the same motor will push the coil away from the Bl(x) maximum for any frequency above the resonance."

    Aus: "Loudspeaker Nonlinearities ­ Causes, Parameters, Symptoms":

    "A single tone below resonance also generates a relatively small dc-part which moves the coil towards the Bl-maximum. This behavior may partly compensate for an offset in the coil's rest position. The dc-part vanishes at the resonance where current and displacement become 90 degree out of phase. At higher frequencies the self-centering behavior reverses and the coil has the tendency to slide down on either slope of the Bl(x)-curve. Even in a perfectly symmetrical Bl(x) curve a small disturbance may initiate this coil-jump-out process. This shows that the electro-dynamic transducer is potentially unstable."

    Aus dem selben Paper:

    "Ports in vented systems have a flow resistance which is not constant, but highly depends on the velocity v of the air inside the port [8] . At very low amplitudes the loss factor of a normal port is very high (Q > 50) but this values goes down to 10 and less for particle velocities above 20 m/s. The reason is that the air in the port does not vibrate as an air plug where all the air particles are bounded together. During the out-breathing phase the air is pushed in axis into the far field. In the following in-breathing phase other air particles resting around the orifice are accelerated and sucked into the port. The kinetic energy moved into the far field corresponds with the increase of the flow resistance for positive and negative air velocities as illustrated in Figure 13. The nonlinear flow resistance Rp(v) generates low frequency components because the velocities are multiplied with each other. An asymmetry in Rp(v) caused by the geometry of the orifices generates a dc-pressure in the box which may spoil the voice coil position and cause motor distortion."

    Viel Spaß mit Euren Resonatorfurzerln :D .

    Bekannte Lösungen für PA-Beschallungen sind Servodrive (TM) und ÖrpZ (Finn Hoffmann) :wink:

    Die offene Diskussion hier im PA-Forum ist leider primitiven gesellschaftlichen Mechanismen zum Opfer gefallen.
    Die Überlegung, ob die Erde nun eine Scheibe oder doch eine Kugel ist, war für die Landwirtschaft bedeutungslos.

    Gruß

  • EV DL18MT, Vorsicht TSP stimmen nicht

    • bernd häusler
    • 29. Oktober 2007 um 17:39

    Moin,

    Stefan, viele meiner Postings wurden verschwunden, also nur kurz: Die Verstärker können nichts dafür ;)

    Mattias, das ist kompletter Unsinn ;)

    Schaut bei Wolfgang Klippel...

    Gruß

  • EV DL18MT, Vorsicht TSP stimmen nicht

    • bernd häusler
    • 29. Oktober 2007 um 13:18

    Moin,

    @ rockline: ...stark: seriöser Nutzhub streng im linearen Bereich und dann, abhängig vom gespielten Ton ein "Auswandern" negativ (bis zum Polplattenanschlag) beim meinen DL18MT, andere Chassis auch positiv. Bei "modernen" Doppelspider-Chassis klirrts "nur" wegen unklarer Nullage. (zunächst :D )

    Nach meinen Untersuchungen ist das DC-Offset immer maßgeblicher Auslöser bei gestorbenen Chassis. Thermisch führt es zu einseitig ungekühltem Spulenende, mit entsprechendem Verkohlungsbild, mechanisch zum Polplattenanschlag bei ansich moderatem Betrieb, oder zerstörten Pappen im Sickenbereich bei klassisch "hart" aufgehängten Chassis, oder zu Lochstanzern bei Doppelspider, manchmal zeigen moderne Chassis auch eine völlige Fragmentierung aller Mechanik. Und es klirrt immer deutlich mehr als mit den üblichen Meßmethoden gemessen, die das DC-Offset ja nicht provozieren.

    Gruß

  • EV DL18MT, Vorsicht TSP stimmen nicht

    • bernd häusler
    • 24. Oktober 2007 um 19:14

    Moin,

    sodala, Elektrovoice in der Höhle der Löwen...

    Die Abweichung beim BL-Produkt fällt zugegebenermaßen weniger krass aus als ich vorlaut unterstellt habe. Ich finde dennoch, Elektrovoice sollte es sich leisten ihre Produkte ohne "werbliche Zuschläge" zu vermarkten.

    Bei den weiteren Parametern rate ich zur Löschung des unrichtigen Datenblattes im WWW, und zur Rücknahme der Chassis nebst Versandkosten, die nicht annähernd dem, durch ein falsches Datenblatt geweckten Kundenwunsch entsprechen. Konstantinos Tyrovolas hat schließlich die Kaufentscheidung nach der Resonanzfrequenz getroffen.

    Auch wenn das Chassis vielleicht hauptsächlich als Replace verkauft wird verführen aufwändige "amtliche" Datenblätter Lautsprecherentwickler zu eigenen Entwicklungen, die vielleicht erst durch außergewöhnliche Parameter denkbar sind. Der Kunde, welcher eine Elektrovoicebox "zerschossen" hat benötigt keinen Parametersatz, oder doch? Die gemessenen Parameter deuten an, daß sich der heutige DL18MT in das große Marktsegment "gewöhnlicher" Bassreflex- Chassis einreiht. Wobei zum Stand der Technik offenbar die zumeist mit Doppelspinnen realisierte progressive Einspannungsnotbremse fehlt. Stattdessen der überholte Versuch die Polplattenkollision mittels tiefgezogener Polplatte zu vermeiden. Der Nutzer einer Elektrovoice- Box könnte also nach einem langzeitstabileren moderneren Chassis Ausschau halten, Chassis in diesem Parameterbereich sind bei nahezu allen Herstellern im Sortiment. Doch der veröffentlichte Parametersatz verunsichert "erfolgreich".

    Der Zufall will es, ich habe Ur- DL18MTs hier, und diese auch betrieben. Die ultraweiche Schaumsicke setzt dem DC-Offset nichts entgegen, der starke negative DC-Offset verschiebt die Schwingspule schon weit unter der Nennleistung bis zum Polplattenanschlag. Wohlgemerkt überschreitet das Chassis nicht durch überhöhte Leistung beidseitig den linearen Hub, sondern durch das DC-Offset extrem einseitig. Das ist allerdings kein spezifisches Elektrovoice- Problem, sondern trifft ALLE Chassis. Wenn ich schreibe ALLE meine ich wirklich ALLE, denn das ist das ungelöste, von Wolfgang Klippel (und mir ;) ) beschriebene Problem ALLER Chassisbauer (auch dann, wenn diese symmetrischste Antriebe einbauen). Es gibt nur ein einziges Lautsprecherprinzip, in dem Chassis ohne jegliches DC-Offset immer um die Mittellage schwingen. In ventilierten Gehäusen aber auch in Hörnern zeigen alle Chassis dieses Problem. Moderne Chassis verhindern lediglich mit einer extrem progressiven Einspannung die sofortige Zerstörung durch Polplattenanprall. Eine solche Auslegung hatte der alte MT nicht, und auch die EVX180A nicht, die ich auch hier habe. Der EVM15B hatte dagegen schon immer eine knallharte Einspannung die trotz erheblichem DC-Offset den Anprall an die nahe Polplatte ein paar Betriebsstunden lang verhindert. Dafür leiert der DC-Offset die Einspannung einseitig aus, bis die Pappe abreißt.

    Sehr deutlich an dieser Stelle nochmal: Das ist kein EV-Problem, und stark progressive Einspannungen verschieben den Lautsprechertod, können den aber langfristig auch nicht verhindern.

    Sinnvollerweise baut Elektrovoice den DL18MT jetzt wie alle anderen auch, mit der folge einer "normalen" Resonanzfrequenz, aber gegenüber der ultraweich aufgehängten Urversion vermutlich etwas langlebiger.


    @ Konstantinos Tyrovolas: Ein modern aufgebautes Chassis mit einer derart niedrigen Resonanzfrequenz gibt es sinnvollerweise nicht, aus guten Grund baut kein Hersteller mehr Chassis mit derart weichen Aufhängungen. Schwere Membranen für tiefe Reso sind auch selten gewünscht. Ich habe äußerstes Verständniss für Deinen Groll gegenüber dem Hersteller, möchte es jedoch nicht versäumen Dir von Bassreflexboxen mit derart weichen Einspannungen abzuraten, die gibt es aus oben beschriebenen Gründen nicht mehr. Vielleicht solltest Du geschlossene Konzepte in Erwägung ziehen, lieber ein elektronisches Filter ganz unten und dafür DC-Offset freier und damit klirrarmer Betrieb um die Mittellage ;) Diese Lösung des DC-Offset Problems geht auf Finn Hoffmann zurück.

    Gruß

  • Electrovoice - vorsätzlicher Betrug?

    • bernd häusler
    • 22. Oktober 2007 um 23:00

    Moin,

    Moment, ohne eine genaue Messung des Gleichstromwiderstands der Schwingspule R_e (bei 20°C vor dem Versuch) ist die Angabe des BL unvollständig, und nicht zu beurteilen.

    Das BL-Produkt ist wie der R_e und die Mmd eine Chassiskonstante, die unabhängig vom Einspielzustand ist, und tatsächlich von kartonfrischen bis zu völlig zerspielten Chassis unveränderlich ist.
    Den Spruch eines Vertrieblers zum bemängelten BL/R_e: "Erst Einspielen, dann messen, dann meckern" habe ich schon live erlebt ...töricht sowas...

    Bei der beschriebenen hochwertige Ausrüstung ist tatsächlich die Ablesung bzw. das Wiederfinden der Nullage der größte Ungenauigkeitsfaktor. Mehr Gewicht hilft, manche Dioden/Linsen-Laser lassen sich nachfokussieren, oder man schattet den halben Strahl nahe am Chassis ab, um eine scharfe Strahlkante bei reduzierter Blendung zu erhalten. Auch eine sehr scharfe Markierung, z.B. mit einer waagrechten Klebebandkante hilft.

    Für die Genauigkeit der Messung spielt der eventuell durch Erwärmung zunehmende R_e keine Rolle, denn nur der gemessene Strom fließt in die Berechnung ein.

    Herstellerangaben, tja, wer nicht nachmisst...

    Gruß

  • Electrovoice - vorsätzlicher Betrug?

    • bernd häusler
    • 18. Oktober 2007 um 22:12

    Moin,

    BL messen? ganz einfach:

    Chassis mit Membrane oben auf den Tisch stellen, mit Lichtschatten (die Sonne macht scharfe Schatten :) "bewegt" sich aber)/Laserpointer eine Markierung unten am Konus halbwegs rechtwinklig zur Membranbewegung anpeilen. Das ist die Nullage. Mit etwas Geschick sind hier Genauigkeiten unter einem halben Millimeter drin. Dann ein Gewicht in den Konus legen, die Membrane sollte etwa den halben bis ganzen x- max einsinken, dazu sind bei 18" etwa 3 kg Zucker nötig, die ich in eine Plastiktüte umgefüllt habe. Jetzt mit Gleichspannung (stellbares Netzgerät) Strom durch die Schwingspule schicken, und mit einem Amperemeter den Strom messen. 3 Kilo Zucker haben unter Erdgravitation: 3*9,81=29,43Newton. Wenn der Saft... äh... Strom groß genug ist um die Membrane wieder zurück zur Nullage zu bringen erbringt der Antrieb genau die dafür nötige Gegenkraft, also 29,43Newton. Das BL-Produkt, Newton pro Ampere, N/A. Also BL = 26,43N/ z.B. 0,8A = 33,03N/A das wäre schon ein sehr starker Antrieb. Ist kein stellbares Netzgerät vorhanden klappt das auch mit Festspannung (5V vom Computer, 6V Akku) Bei 5-6V fließt bei einem 8ohm-Chassis etwa 1 Ampere (messen!) und dann das Gewicht erhöhen bis die Membrane zur Nullage runtergedrückt ist, dann Gewicht wiegen, Kraft ausrechnen...

    Das ist eine simple sehr genaue Methode, die methodischen Fehler reduzieren sich auf die Genauigkeit der Waage, des Meßgerätes und der Sogfalt beim Wiederfinden der Nullage, also sehr überschaubar.

    viel Spaß!

    Gruß

  • Electrovoice - vorsätzlicher Betrug?

    • bernd häusler
    • 18. Oktober 2007 um 02:36

    Moin,

    ich bin fürs direkte BL-messen mit Gewicht. 3 Kilo Zucker, Ein Schattenzeiger oder Laserpointer, ein Amperemeter, ein stellbares Netzgerät; Zucker und Saft eben ;) . Bei der indirekten Ermittlung des BL summieren sich die Fehler bis zu grobem Unsinn.
    Aber es geht noch krasser:
    http://www.electrovoice.com/download_document.php?doc=1576
    Geiles Datenblatt-Tuning :D
    BL messen, Mmd wiegen, dann niedrige Reso in TS-Rechner einsetzen (da stehen viele drauf), wunderbarerweise verringert sich der QTS (jetzt kaufen alle)
    Daß die CMS unrealistisch ist hätte ich beinahe übersehen, so eine windig weiche Aufhängung verbaut auch EV nicht (-mehr) ;)

    Von diesem ominösen DL18MT geistern viele Versionen rum. Das dürfte wohl die Version sein, die Konstantinos Tyrovolas erstanden hat. Nicht EVM sondern Vietnam EVX-Korb mit Vietnam Magnet (mit der tiefgezogenen Polplatte, nicht die ebene Alte).
    http://www.electrovoice.com/products/305.html
    Seite und Datenblatt (Link links unten) widersprechen sich beim Gewicht...

    @ 20Hertz: Ok, ich war vorschnell und oberflächlich

    @ Konstantinos Tyrovolas: schade, daß EV merkwürdige Daten angibt, Also miss den BL UND den R_e direkt (siehe oben) dann zeigt sich ob es ein Downgrade ist. Einen 18" mit einer derart weichen Aufhängung für 24 Hz willst Du garnicht haben, zerstört sich mit ungehindertem DC-Offset selbst ;) . Ich hab zwei alte DL18MT hier, ultraweiche Schaumsicke, die laufen DC- Mäßig bis an die Polplatte...peng... Muß doch glatt mal messen ob das Datenblatt noch :D passt...

    @ all: ein höheres BL als im Datenblatt halte ich für sehr unwahrscheinlich, und tippe auf Ungenauigleiten bei der Messung. Darum empfehle ich die direkte Messung (siehe oben)

    Gruß

  • Electrovoice - vorsätzlicher Betrug?

    • bernd häusler
    • 17. Oktober 2007 um 14:48

    Moin,

    die gemessenen Daten sprechen Bände und deuten auf massiven Betrug beim teuersten LS-Parameter, dem BL-Produkt hin. Starke Magnetanordnungen und enge Spalttoleranzen sorgen für hohes BL, verursachen jedoch hohe Kosten. So, und nicht anders erklärt sich die Gewichtsverringerung, weniger Magnet, weniger Eisen. Die Chassis sind völlig wertlos, ich empfehle, mit freundlichem Nachdruck schriftlich auf Wandlung zu bestehen. Der Nutzwert der Chassis wurde vom Hersteller erheblich verringert, da ist der Vorbehalt technischer Änderungen bedeutungslos.

    Gruß

  • Passiv Subwoofer mit BMS18N50 Gehäusegröße und Tiefgang?

    • bernd häusler
    • 16. Oktober 2007 um 01:02

    Moin,

    laß Dir von BMS vor dem Kauf die aktuellen Parameter des 18N850 schicken. Das Chassis gibt es so leider nicht...

    Gruß

  • Passiv Subwoofer mit BMS18N50 Gehäusegröße und Tiefgang?

    • bernd häusler
    • 16. Oktober 2007 um 01:00

    Moin,

    Doppelpost...

    Gruß

  • Selbstbau Profi Bord R.I.P.

    • bernd häusler
    • 10. Juli 2007 um 01:11

    Unser Gemeinwesen wird in tiefster Barbarei, mit Bücherverbrennung, beim Faustkeil enden.

    ...diesmal ohne Feuer, per administrativem Mausklick...

    abscheulich sauber

    Lasst doch die Heuchelei sein. Die Löcher sind zugeschippt, noch bevor irgendjemand es bemerkt
    Ich werde in Zukunft sorgfältig recherchieren, wen ich für würdig erachte meine Veröffentlichungen zu hosten. WWW- Anfängerfehler...

  • OT [weil hifi]: linear-phase im selbstbau

    • bernd häusler
    • 4. Juli 2007 um 04:42

    Moin,

    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    (jedenfalls so weit wie möglich)

    Was meint das? Hast Du die vollständigen Filter in den Wegen belassen, und am DSP nur die Zeit geschraubt?

    Es ist schwer die reine Phase zu erforschen...

    Ich habe Selbstversuche, gemacht. Mit steiler Trennung 48dB/Okt, damit eine veränderte Summierung nur einen kleinen Bereich betrifft. Dann alles schön gemacht, Zeit, F- Gang-Korrekturen... . und dann nur die Zeit verstellt. Ich traue mich kaum zu sagen... ...ich habe nicht die Zeitaulösung einer Fledermaus (wobei, die schreien ja Quasi-MLS, und haben es so recht leicht...)

    Gruß

  • OT [weil hifi]: linear-phase im selbstbau

    • bernd häusler
    • 3. Juli 2007 um 22:04

    Moin,

    Zitat von "Ansch"

    Ja, das CSD ist wirklich makellos

    ja, ist es, und doch schwingt da was ein und aus. Ich vermute das, weil die Phase sich dort ändert, weil die ersten "Höhenzüge" im CSD verdeckt sind, und ringförmige Schwingungen der HT- Membran die Abstrahlung einengen, oder aufweiten können. Daß das Schwingverhalten klanglich nicht nervt liegt an der recht geringen Güte dieses ersten Membranaufbruchs.

    So sehe ich das


    Zitat von "Ansch"


    Mit ß oder neuerdings ss auf jeden Fall! Muss ja!


    Also könnten sich klangliche Änderungen ergeben, je nach dem ob die Schallwandler an einer passiven Weiche, oder an einer hochdämpfenden Endstufe hängen?

    Das Fragezeichen ist natürlich rhetorisch. Ich habe ja bekannterweise recht viel mit Dämpfung und Entdämpfung experimentiert, da ergeben sich unglaubliche Unterschiede, die man mit flüchtigen Messungen nicht entdeckt.

    Gruß

  • OT [weil hifi]: linear-phase im selbstbau

    • bernd häusler
    • 3. Juli 2007 um 21:50

    Moin,

    ist ja geil, aber Augen auf beim Meßschriebkauf...

    Die wichtigen Infos stehen links oben und rechts unten:

    die Skalierung gibt die Zahl der Perioden statt der Zeit an?

    gibts das auch als Rückansicht (Einschwingen)?

    Gruß


    EDITH sagt: Directuploadnet nervt

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