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  1. PA-Forum
  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • Prinzipielle Fragen zu akustischen Rückkopplungen

    • bernd häusler
    • 15. April 2007 um 04:03

    Moin,

    es gibt eine Menge Tricks, und doch hilft nur sauberes Arbeiten. Denn sobald man näher als 6 dB an die Koppelgrenze fährt, leidet das Signal schon sehr. Bei reiner Sprache nimmt zwar die Lautheit zu, aber nicht die Verständlichkeit. Ich habe sogar einen analogen Shifter in meiner Sammlung, der das Signal wobbelt. Sehr geil, hilft etwas gegen Kopplung und wirkt wie eine psychedelische Droge. Bei Musik verbietet sich shiften von selbst, auch "wenige Hertz" machen jeden Intonationsversuch sinnlos. Bei reiner Sprache kann ich mir einen digital möglichen konstanten Down-, oder Upshift vorstellen.

    Die Vermeidung von Kopplungsproblemen beginnt bei mir in der Vorbereitung einer VA. Wenn die VA läuft, und man muß in die "10 dB - Zone", dann hat man vorher grobe Fehler gemacht.

    Gruß

  • Boxen zum Einbau in Plastikkörper

    • bernd häusler
    • 14. April 2007 um 00:57

    Moin,

    ein Mensch spricht immer noch durch den Mund, ein anderer Ort für den Lautsptecher verdirbt jegliche Illusion. Lediglich der tiefe Frequenzbereich könnte (wie beim Original auch) in den Brustkorb verlegt werden.

    Für erste Versuche würde ich einen Computer(aktiv)Lautsprecher kanibalisieren, da gibts welche mit recht kleinen Membranen, welche sich sicher hinter dem leicht geöffneten Mund einbauen lassen, eventuell kann man auch die Nasenlöcher mitbenutzen. Wichtig erscheint mir die penible abdichtung zwischen Lautsprecherrand und innenseite des Gesichts. Die eventuell nötige Korrektur des Amplitudenfrequenzgangs kann hoffentlich das Programm beisteuern, ein EQ findet sich sicher in der Software. Auch die Abteilung Sprachsimulation sollte zum Feintuning der Spracherzeugung mit einer fertig bestückten Figur arbeiten.

    http://www.logitech.com/index.cfm/prod…CONTENTID=11126

    einen hinter die Nasenlöcher, einen hinter den zumindest geschlitzten Mund? Mit Silikon ringsum abdichten/kleben?

    Gruß

  • BMS Trennfrequenzen

    • bernd häusler
    • 11. April 2007 um 20:17

    Moin,

    Zitat von "martin"


    Ich haette halt gern die 60x40 beibehalten...

    tja... übrigens, so wünschenswert ein zusätzlicher Konusmitteltöner auch sein mag, das Abstrahlverhalten der Box ist dann nur schwer in den Griff zu bekommen. Auch wenn Dynacord auf der PLS neue kleine 3- Wege Tops präsentiert hat, halte ich das im 1*12" - Segment für Unsinn und empfehle auf ausreichend große HT- Hörner und Treiber zu setzen. Dem Abstrahlverhalten zuliebe. Bei 15" Fullrange, mit dann auf Basswiedergabe ausgewähltem 15" kann das schon sinnvoller sein, doch Dynacord befriedigt wohl eher den Kundenwunsch nach "den guten alten" 3- Wege Tops "die ja so gut klangen".

    Gruß


    PS/EDIT/ANHANG Das große Oberton- Horn wäre natürlich eine gute Wahl für tiefe Trennungen, doch führt auch zu (bau-)tiefen Tops. .... immer diese Kompromisse.... Nicht nur in diesem Zusammenhang finde ich die 1,6k- Trennung undramatisch.

  • Prinzipielle Fragen zu akustischen Rückkopplungen

    • bernd häusler
    • 11. April 2007 um 19:55
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Und einen Verstärkungsfaktor von 0,8.

    Das Signal wird vom Mikro aufgefangen, verstärkt und über den
    Lautsprecher ausgegeben. Nun addiert sich das verstärkte
    Originalsignal (=0,8*1) zum Ursprungssignal (1) und wir haben
    eine Gesamtlautstärke von 1,8.

    Die Antwort steckt schon drin. Du nimmst einen Verstärkungsfaktor von 0,8 an. Das ist die Verstärkung zwischen Mikrofonkapsel, über Vorstufe, Endstufe, Lautsprecher... und dann mit einer Dämpfung (Abstandsgesetz) wieder bis an die Kapsel. Diese Gesammt- Verstärkung ist 0,8, also eigentlich eine Dämpfung. Bei einem Eingangssignal von eins >> multipliziert << sich dieser Faktor mit diesem, also 0,8*1=0,8 :wink: also kommt das Signal leiser als das Original zum Mikrofon zurück - es koppelt nicht. Wenn man nun seine Lauschlappen zum Lautsprecher bringt kann es dort sehr viel lauter sein, als an des Sängers Mund. Hat der Lautsprecher einen Richtungsgewinn und ist nicht auf das Mikrofon, sondern auf Publikum ausgerichtetkann man erhebliche Verstärkungen erreichen, Hauptsache der Pfad zum Mikrofon zurück hat einen Faktor unter 1.

    Das Startgeräusch fehlt nie, dafür gibts die Brownsche Molekularbewegung ("Luftrauschen") und rauschende Verstärkerstufen. Auch unterhalb des Faktors 1 gibt es schon erhebliche Auswirkungen, die Verzögerung auf dem Luftweg bewirkt Delay und Halleffekte, bei kleinen Abständen Kammfilter.

    Gruß

  • BMS Trennfrequenzen

    • bernd häusler
    • 11. April 2007 um 04:14

    @ Ansch: naja, wenn er nun bei 1- 1,2k getrennt hatte spielte die Senke vielleicht doch eine Rolle, aber nun ist alles gut.

  • BMS Trennfrequenzen

    • bernd häusler
    • 10. April 2007 um 21:44

    Moin,

    könnte man die Senke um 900 Hz beim HK- Horn als "Ladungsschwäche" interpretieren?

    @ Martin: welche Flankensteilheiten setzt Du ein? Ich habe den 4552ND am XT1086 dann letztendlich bei 1500 Hz aktiv getrennt, doch das hat sich natürlich mit dem von mir verwendeten 12" (noch lauter als Deiner) so ergeben (Abstrahlung/praktische Belastbarkeit/ Klang).

    Das HK- Horn geht bedingt durch seine Länge etwas tiefer als das XT1086, doch ob man das nutzen kann (siehe Frage oben)? Wie der 1" nun klingt, darüber entscheidet gerade die Strahlungsimpedanz, und deren Welligkeit, die allerdings generell niemand misst. (Außer Michael Makarski, der aber mit 2" Hörnern). So bleibt uns nur das Ohr und praktische Erprobung um uns den Feinheiten zu nähern, die der Amplitudenschrieb eben nicht zeigt. Ich nehme einmal an, daß Du bei der Änderung der Trennfrequenz auch die Phase beachtet hast. Kommt es dagegen zu Auslöschungen fällt natürlich der Klirr von 12" und 1" Treiber besonders auf, wenn der Grundton sich auslöscht. Ich betrachte es je nach 12" nicht als Beinbruch, oder no go, eine 12"1"- Kombi um 1500 Hz zu trennen, das Ohr misst mit. Auch die Abstrahlverhalten von 12" und 1"- Horn verhalten sich nie optimal, und solange der Sprung bei der Trennung im Rahmen des "Tannenbaums" bleibt den 12"er und 1" Horn schon alleine zeigen... . Zudem hast Du ja keine Schwerpappe verbaut, sondern einen lauten Mitten 12". Da muß "Tieftrennwahn" nicht unbedingt zum Ziel führen. Bei einem Top für Livebeschallung kommt da auch ein leistungsfähiger 1,5" schon mal in Bedrängniss, die spektrale Leistungsverteilung bei Liveband- Beschallung ist schon anspruchsvoll. Und wenn der vielleicht "etwas hoch" getrennte 12" im Grenzbereich doch besser klingt als ein tiefgetrennter 1", dann ist die höhere Trennung eben besser und die richtige.

    Also nichts Neues, aber seien wir doch froh, daß wir uns überhaupt den Luxus erlauben können bei unglaublich tiefen Frequenzen zu trennen, und sagenhafte 3,5-4 Oktaven mit einem 1" Treiber bei gutem Klang und erheblichen Pegeln wiedergeben zu können, Ich kann mich an Zeiten erinnern, da klangen in der Not bei 2,5 kHz getrennte 12"1"- Kombis schon bei mittlerem Konservenpegel wie eine Konzert für Dampfpfeife und Kreissäge. Gesangwiedergabe live undenkbar, nach heutigen Maßstäben.

    Bleibt die Flankensteilheit.... ich bin neugierig

    Gruß

  • studiomonitor [prototypen-stadium]

    • bernd häusler
    • 10. April 2007 um 03:20

    :D

  • 10" Lautsprecher für Doppel 10" Bässe

    • bernd häusler
    • 5. April 2007 um 18:21

    Moin,

    ich kann die HK- Bässe nicht über den Klee loben, denn sie folgen einer zu primitiven Philosiphie.

    Was haben Die da gebaut?
    Nichts weiter als eine BR nach Thiele&Small.

    Wie haben Die das vorgeführt?
    naja, das können Andere auch nicht...

    Wie habt Ihrs gehört?
    oberflächlich... , ... sehr oberflächlich...


    Ich finde die HK- 2*10"er mutig und durchaus für manche Sounddesigns brauchbar. Doch letzenendes ist es nur eine Variante eines sehr ungünstigen Prinzips. Es ist nicht möglich mit dem Bassreflexprinzip Lautsprecher zu bauen, die musikalisch eindrucksvoll jede Musik spielen.

    Mit diesen 64 10"ern wäre es leicht möglich eine kleinere und bessere Bassanlage zu bauen. Aber der Bauer will Kartoffeln, das kennt er. Und so hat HK nur eine "andere Kartoffelsorte" im Angebot.

    @ mr.urps: >>Die verbauten 10" sind von PHL<<

    ? :lol:

    Gruß

  • Frequenzweichenberechnung, wer kanns ?

    • bernd häusler
    • 5. April 2007 um 16:18

    Moin,

    Zitat von &quot;timotimo&quot;

    Laut Behringer-Anleitung zur Analogweiche CX-3400: ja! Leider kann ich den Text hier nicht einfügen. Steht in der Anleitung auf Seite 16, wie man die Laufzeiten anpasst, nur mit Messmikro und Analyzer.

    das geht tatsächlich, aber natürlich ist es entweder nicht perfekt, oder erfordert geduldige Meßreihen mit Sinustönen im gesammten Übergangsbereich. Das ist sehr aufwändig.


    Zitat von &quot;Peerless&quot;

    @ bernd
    ich würde mich mal auf ne antwort zu meiner pn freuen.. magst du mich denn nicht mehr ? :cry:

    hmm, stressbedingt? Ich schau gleich nach :wink:


    Zitat von &quot;ukw&quot;

    ...Da muss eine Verwechslung vorliegen - ein RTA gibt es bei dem DCX 2496 nicht...

    Die RTA Funktion hat der Equalizer DEQ 2496.

    Ich habe ja keine DCX, Danke für die Richtgstellung. Ich bin einfach davon ausgegangen, daß Behringer auf dieses Merkmal niemals verzichtet, wenn sie schon einen Mikroeingang mit Phantomspeise dranbauen, oder kann/muß man ein dynamisches Mikrofon fürs Timealignment nehmen?


    Zitat von &quot;wasserkocher&quot;

    Bernd Häusler hat geschrieben

    Ich denke, dass auch hier ein Flüchtigkeitsfehler vorliegt,
    es dürfen eher vier von diesen Birnen parallel sein, schliesslich handelt es sich hier um einen 2"-Treiber mit knapp 3"-Antrieb
    und da so eine Spule schon ganz gut Impulsleistung abkann, könnte man durchaus auch einen PTC verwenden

    Blubb

    Die 1x 24V/18 Watt Lösung ist von mir nur als "Experimentierschutz" bei Meßexperimenten mit kleinen Leistungen gedacht. Wenn man ein paar Stunden "spielt" macht man schonmal Fehler mit Meßtönen und Einstellungen. Mit einem Birnchen ist der Treiber auch bei versehentlich falschen Trennungen einigermaßen sicher. Für die Dimensionierung als "Betriebsschutz" ist das natürlich wenig. An 8 Ohm lassen 4 parallele 24V/18W immerhin 18 Watt zu, das ist schon sehr gewagt. Es entscheidet ja nicht nur der Spulendurchmesser, bei Treibern hat die Spule ja eine recht geringe Wickelhöhe...

    PTCs sind leider im PA- Bereich, vor allem bei leistungsfähigen großen Treibern und den entsprechenden Endstufenspannungen und Strömen ungeeignet, schaut mal in die Spezifikationen der PTC- Hersteller.

    Treiber lassen sich natürlich passiv schützen, aber Lösungen, die das Signal nicht verfälschen, rechtzeitig ansprechen und nicht zu früh, sind exterem aufwendig. Ich kenne einige Schaltungen, die genau wie Limiter auf der aktiven Seite arbeiten, mit dem logischen Nachteil nicht die RMS/Crest- Leistung zu begrenzen, also entweder zu früh, oder zu spät "schützen". Ich habe immerhin ein Meßgerät, welches RMS und Crest mit schwingspulenrelevanter Zeitkonstante integriert, und das bei jeder Signalform, also auch Musik. Doch das musste ich bauen, es gibt keine Lösung auf dem Markt, die das in Echtzeit ermittelt und anzeigt.

    In den Messungen hat sich gezeigt, daß ein ausreichend dimensionierter Hochtontreiber mittels simplem Limiter gut zu schützen ist, da praktisch keine Signale oberhalb der Dauersinusfestigkeit wiedergegeben werden müssen.

    Ich nutze die Feedbackfilter mit automatischem Reset nach 20 Sekunden gegen Feedbackunfälle, und die Limiter (langsamster möglicher Release) gegen Impulse. Doch ein "Amateurschutz" gegen DJ- Pulte im Dauerclipping oder den Anlagenbetrieb über der Leistungsfähigkeit ist das natürlich nicht.


    In der Gesammtbetrachtung steht der Glühbirnenschutz recht gut da.


    Gruß

  • Frequenzweichenberechnung, wer kanns ?

    • bernd häusler
    • 5. April 2007 um 00:26

    Peerless: >>wie steht das eigentlich mit der impendanzlinearisierung bei aktiven systeme ? nicht notwendig ?<<

    oh, das ist eine laaange Geschichte, nach Lehrbuch nicht nötig :wink:

    Meßsysteme sparen vor allem Zeit (wenn sie betriebsbereit rumstehen)... es gibt viele Wege zum Ziel, aber Keinen ohne Wissen und Erfahrung. Darum appeliere ich an den Spieltrieb.

    @ Mark Neumann: Hochtonschutz, hmmm, der perfekten Schutz gibts nur mit irre teuren DSPs, aber eingestellte Limiter sind mindestens so sicher wie passive Lösungen. Falls ein Feedbackscanner im Alto ist kannst Du diesen nutzen, um zusätzlich gefährliche Feedbacks (und extreme Dauertöne :wink: ) vom HT fernzuhalten. Bedienst Du den Alto mit dem PC? Dann kannst Du vielleicht Screenshots hier reinstellen, damit wir leichter verfolgen können was Du einstellst.

    Besorge Dir die Schutzkondensatoren und die Birnchen, dann kann es schon mit einer Endstufe (2 Kanäle) losgehen.

    Gruß

  • 10" Lautsprecher für Doppel 10" Bässe

    • bernd häusler
    • 4. April 2007 um 22:26

    :lol: blubb...

  • Frequenzweichenberechnung, wer kanns ?

    • bernd häusler
    • 4. April 2007 um 22:09

    Moin,

    tja, eine Passivweiche ist eine extreme Hürde. Aber sieh die positiven Seiten des Aktivbetriebes.

    Für die Hochtöner brauchst Du nur eine relativ kleine und so auch günstige Endstufe, und mit dem Behringer DCX gibt es eine durchaus brauchbare Digitalweiche. Die Mehrkosten zum Aktiv- Betrieb belaufen sich so auf 358 Euro. Das erreichbare Klang- Ergebniss ist besser als die beste Passivlösung, und die DCX ermöglicht Dir auch den Betrieb von eventuellen Bässen, für die Du sowieso eine Weiche bräuchtest.
    Vor den Hochtöner schaltest Du einen Schutzkondensator, und solange Du mit der Technik nicht ganz vertraut bist eine 24V 18 Watt LKW Blinkerbirne. Die Schutz- Funktion der Birne übernimmt später der Limiter in der Weiche, der schützt die HTs besser als eine Passivlösung.

    Zur Einstellung kannst Du dir ein Meßmikrofon leihen, und den RTA im DCX nutzen. Diese Methode reicht zwar für ein perfektes Ergebniss nicht aus, wird Dir jedoch mit etwas Experimentierfreude bereits anhörbare Ergebnisse bringen. Die Experimente beschränken sich auf "Tastenarbeit" am Computer, einmal aufgebaut steht Dir die komplette Welt der Filter und Laufzeitanpassung offen, und spätestens hier sparst Du. Das reiche Sortiment an passiven Weichenbauteilen, das ein professioneller Passivweichenentwickler im Regal hat kostet weit mehr...

    Hier im Forum gibt es viel Erfahrung mit aktiver Trennung, und die Tipps auf Deine Fragen kannst Du direkt programmieren und ausprobieren. Die mit einer aktiven Trennung mit Digitalweiche erreichbare Klang- Qualität und Betriebssicherheit wird Dich für die vordergründig etwas höheren Kosten entschädigen.

    Gruß

  • Neues von der Messe 03/2007 (Boxen & Amps)

    • bernd häusler
    • 2. April 2007 um 07:45

    Mir fiel vor allem das zuweilen unerträgliche Sounddesign der Lautsprechervorführungen auf. Auch wenn ich bei diesem Thema im "Glashaus" sitze und sich so das Steinewerfen verbietet. Meine Leichtbautops waren bei Rane Serato Scratch LIVE am Start, zu meinem großen Vergnügen mit Musik von wirklich sehr gut ausgesuchten DJs beschickt. Die große Zahl der Messebesucher die Rob Swifts Performances lauschten entschädigte mich für den unerträglichen Pegel in der Halle ... zu dem natürlich auch unser Stand beitrug.(Ja, auch das Gehör von Lautsprecherentwicklern ist nicht abschaltbar :wink: )

    Das Chassis mit der nicht verklebten Spinne bei Selenium wurde von einem Pinguin mit beachtlicher Unkenntniss gerechtfertigt. Ich dagegen bin mir ziemlich sicher, daß die Zentrierspinne mit dem Korb verklebt sein muß :D
    Hier der Hinweis an den Verkäufer:"das ist ein Sichtmuster" wäre die völlig korrekte Antwort gewesen.

    Interessantes aus dem Lautsprecherbau gab es nicht bis auf eine recht witzige Lösung für Commercial- Audio. Ein sehr flaches Kleinchassis, welches tatsächlich ohne Spinne auskommt, da der Magnetspalt dank der invers eingebauten Nawi- Membrane auf der selben Ebene wie die Sicke liegt. So kann die Membrane beliebig taumeln, ohne daß die Spule mit dem Spalt kollidiert. Das Abstrahlverhalten macht dieses Chassis auch für Anwendungen interessant wo "flach" nicht nötig ist. Gummisicke und makellose Verarbeitung unterstreichen meine Gier... doch leider ist es ein 3" Chassis, in Auslegung für das Automotive- Segment und hier nicht das HiFi- Forum.

    Den besten Kaffee gabs von AudioZenit Jürgens Frau. Wie die Leute, so der Sound, sowohl der Vorführung als auch der Lautsprecher ansich: deutlich und freundlich. Daß das P 208 H zusammen mit dem PW 410 H auch bei extremen Pegeln außerordendlich detailiert spielt konnte ich schon in Mannheim erleben. Nach den erlebten Kurzvorführungen kann ich nur sagen, daß sich das "Klangziel" durch das komplette Programm zieht, selbst die BR- Bässe sind schön straff und die ND 212 wünsche ich mir in die Clubs und Jugendzentren, gutes Werkzeug für schmales Geld, wenn man das nicht hat sollte man beim Kaffeekränzchen bleiben. Das sage ich aus meinen Erfahrungen als Tourmischer. Die PU- Oberfläche wirkt außerordendlich edel, "samtig" würde ich die Optik nennen. Ein wohlklingender Prototyp in (ordentlich verarbeitetem) Warnex wirkte billig dagegen. Die Robustheit macht sie zur Mufu, Punk und Gala abwechselnd mit derselben Box erscheint möglich.

    Studio R Verstärker habe ich schon im Vergleich mit "amtlichen" erlebt, gibts den Begriff "amtlicher"? Ich hätte nie vermutet, daß Endstufen im Bass dermaßen unterschiedlich klingen, und beim Vergleich war immerhin eine "superedle" LAB dabei. Der Aufbau der X12 ist ganz großes Kino, auch ohne Feind von SMD zu sein muß ich sagen, daß hier echte Idealisten am Werk sind. Die große Erfahrung aus der Praxis ist in allen Details erkennbar. Der Verstärker hat zwei Klimazonen. Eine staubige, die Leistungskühltunnel, welche sich mit Pressluft reinigen lassen ohne daß die Flocken in die Klimazone 2 fliegen. Die komplette Kleinelektronik bekommt nur die Luft, die sie braucht, und hängt nicht sinnlos im Sandsturm. Unter diesem Aspekt gehören viele andere Endstufen ins Kinderzimmer, doch dort braucht man die Leistung einer X12 nicht.


    Und über die Chinesen sage ich nichts. NMV, Nicht Mein Verein :wink:

  • PLS: Neuheiten

    • bernd häusler
    • 2. April 2007 um 06:01

    mir fiel vor allem das zuweilen unerträgliche Sounddesign der Lautsprechervorführungen auf. Auch wenn ich bei diesem Thema im "Glashaus" sitze und sich so das Steinewerfen verbietet. Meine Leichtbautops waren bei Rane Serato Scratch LIVE am Start, zu meinem großen Vergnügen mit Musik von wirklich sehr gut ausgesuchten DJs beschickt. Die große Zahl der Messebesucher die Rob Swifts Performances lauschten belohnte mich für den unerträglichen Pegel in der Halle ... zu dem natürlich auch unser Stand beitrug.(Ja, auch das Gehör von Lautsprecherentwicklern ist nicht abschaltbar :wink: )

    Das Chassis mit der nicht verklebten Spinne bei Selenium wurde von einem Pinguin mit beachtlicher Unkenntniss gerechtfertigt. Ich dagegen bin mir ziemlich sicher, daß die Zentrierspinne mit dem Korb verklebt sein muß :D
    Hier der Hinweis an den Verkäufer:"das ist ein Sichtmuster" wäre die völlig korrekte Antwort gewesen.

    Interessantes aus dem Lautsprecherbau gab es nicht bis auf eine recht witzige Lösung für Commercial- Audio. Ein sehr flaches Kleinchassis, welches tatsächlich ohne Spinne auskommt, da der Magnetspalt dank der invers eingebauten Nawi- Membrane auf der selben Ebene wie die Sicke liegt. So kann die Membrane beliebig taumeln, ohne daß die Spule mit dem Spalt kollidiert. Das Abstrahlverhalten macht dieses Chassis auch für Anwendungen interessant wo "flach" nicht nötig ist. Gummisicke und makellose Verarbeitung unterstreichen meine Gier... doch leider ist es ein 3" Chassis, in Auslegung für das Automotive- Segment und hier nicht das HiFi- Forum.

    Und über die Chinesen sage ich nichts. NMV, Nicht Mein Verein

  • studiomonitor [prototypen-stadium]

    • bernd häusler
    • 16. März 2007 um 20:36

    Moin F.A.Bi.A.N.,

    ich möchte Dir ja nicht einreden was Du hören mußt, aber...
    und ich habe fast keine praktische Erfahrung mit passiv, aber...

    Ich würde vermuten, daß ein Saugkreis hier geschickter ist, da ein solcher der Membrane etwas Dämpfung per Schwingspule bringt und nicht wie ein Sperrkreis im Signalweg sitzt, was eine leicht schwächere Bauteilauslegung ermöglicht.
    Das ist ganz sicher Halbwissen. Erfahrung ist allerdings, daß ich das "zeitfalsche" (ist ja an dieser Stelle immer eine Resonanz) "Pappengeräusch" sehr wohl durchhöre wenn es nicht weit, sehr viel, leiser ist als der HT. Gelingt das öffnet sich in einem wichtiges Frequenzband eine Weite... Deutlichkeit und Ungestörtheit der Information...

    Das ist der Unterschied zwischen einer originalen Geige, und der wiedergegebenen. Ein Trash- Band bei - 30 dB ist unglaublich laut, praktisch kein Lautsprecher unterschreitet das im kompletten Hörbereich.

    Ich bin sehr gespannt auf das Kundenfeedback, da wird sich zeigen was nun besser ist, Kalotte, oder Magnetostat. Zunächst ist ja das Beharrungsvermögen auf dem "Gewohnten" zu überwinden. Hier sehe ich den Hauptgrund für den immer wiederkehrenden "noch besseren" Pappe/Kalotte Monitor.

    Als beschallender Tontechniker kann ich sagen, bei mir gewinnt immer derjenige Lautsprecher, dessen Klang am wenigsten nervt, der Müll den man in die Ohren bekommt ist ohnehin schon reichlich, da ist es ein wahrer Genuß wenn der Lautsprecher nicht auch noch Abfall dazumischt.

    Gruß

  • studiomonitor [prototypen-stadium]

    • bernd häusler
    • 16. März 2007 um 10:49

    Moin F.A.Bi.A.N.,

    Einen Teil der Kritikpunkte sind ja schon klar wenn Du meinen Namen liest :wink:
    Es ist ein Loch in der Box, obwohl adäquate Basswiedergabe auch so nicht zu erwarten ist.
    Die Trennung ist seitens des TMT viel zu flach, die Folgen sind sogar im Zerfallspektrum sichtbar. Bitte gönne Dir ein Experiment. Schalte einen Saugkreis mit etwa 3,8 kHz parallel zum TMT, um die quälend langen Partialschwingungen in diesem Bereich aus der Wahrnehmung zu bringen. Das könnte gelingen ohne die Summierung allzusehr zu stören.

    Und wie es auch typisch fürs Forum und auch meine Schreibe ist kommt das Lob am Ende:

    Zitat Mechwerkandi: >>...für mich liegt der Schwerpunkt einfach darin begriffen, das ich mir über den Lautsprecher stundenlang Musik unterschiedlichster Machart anhören kann, ohne das es mir auf den Wecker fällt.<<

    Diese Box hat das Zeug dazu, und es freut mich sehr, daß Du in diesem extrem stiefmütterlich behandelten Segment experimentierst. Wer einmal einen PA- Lautsprecher mit durchgängigem Abstrahlwinkel in seinem Zimmer gehört hat wird mit "HiFi" Konstruktionen und der ewigen Kalotte nicht mehr glücklich. Neben der Problematik, daß Kalotten schon bei gehobener Zimmerlautstärke an Ihre Grenze kommen, verteilen diese ihre Qual auch noch in alle Richtungen. Mit dem Magnetostaten scheint etwas Pegelfestigkeit, und eine beherrschtere Abstrahlung in die Box zu kommen. Daß sich Herr Achenbach von Forenbeiträgen inspirieren lässt ist mehr als nachvollziehbar, und doch war es nur eine Frage der Zeit bis diese mittlerweile erschwingliche Magnetostatentechnik in bezahlbaren Lautsprechern auftaucht. Ein großer Vorteil scheint auch die passive Trennbarkeit zu sein, was ich bei meinem Lieblings HT erst garnicht versuche.

    Gruß

  • Biggest Bang for Buck

    • bernd häusler
    • 11. März 2007 um 03:14

    Gehirn iss alle, jetz gibs Titten.

    aus-zie-hen, aus-zie-hen...


    wenn die Argumente ausgehen :wink:

  • welches "topping" für doppel 18er...?

    • bernd häusler
    • 8. März 2007 um 20:31

    Hallo Christian,

    Ich empfehle Dir folgende Themen durchzulesen:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=48938&postdays=0&postorder=asc&start=0
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=49300&highlight=blumentopf

    Für jene die das als Unsinn einstufen:
    http://www.eaw.com/products/NT/index.html

    Am sichersten, simpelsten und günstigsten kommst Du mit komplett aktiver Trennung zum Ziel. Zwei 12", zum Beispiel die welche Martin genommen hat, und ein BMS 4550 am 18S XT1086 dazu. Das brauchst Du nur zusammenbauen, aktiv trennen, und schon bist Du am Ziel. Vielleicht sogar darüber hinaus, aber einen billigeren Vorschlag kann ich nicht empfehlen. Die Mehrkosten für aktive Trennung betragen etwa 100 Euro für die ohnehin empfehlenswerte Digitalweiche, und für den HT Amp auch 100 Euro. Das ist billiger als eine passive Weiche zu fummeln, was selbst Profis regelmäßig mißlingt.

    Gruß

  • 186 Speakerplans Horn

    • bernd häusler
    • 1. März 2007 um 19:07

    @ HP: >> Naja , auch bei 20-30 kleinen CB`s bleiben in einem Raum genügend
    sich gegenüber liegende Flächen , die stehende Wellen ausbilden können . <<

    nicht wenn man diese im Raum verteilt :wink: simpel gesagt unterbricht man damit die Wellenausbreitung und betrachtet den Raum als von allen Seiten unter Wechseldruck gesetzte Druckkammer.

    >> Und die zeitgenaue Abstrahlung von CB´s (im Vergleich zu BR Kisten) ,
    wäre bei einer solchen Anordnung völlig dahin .<<

    Der Anfang eines Basstones lässt sich auch unter diesen Bedingungen zeitrichtig beschallen. Das ist der musikalisch bedeutsame Moment, den einschwingende Resonatoren verpassen.

    Der Vorschlag mit den vielen Kleinen ist extrem, und vielleicht nicht praktikabel, Schon die Nutzung des Residuumhörens bringt Vorteile. Auch mein Wohnzimmer ist zu klein für tiefe Bässe, doch der CB18 lieferte auch dort gute Musikalität, und subjek-tiefe Erlebnisse. Wichtig ist vor allem das Residuum nicht zu stören, und Resonatoren stören immer. Leute, probierts aus, spielt mit CBs.

  • "richtiges" top für SK Hörnchen

    • bernd häusler
    • 1. März 2007 um 18:11
    Zitat von &quot;EDE-WOLF&quot;

    also ich denke vom tuning her wäre BR im top jetzt bei den kappas zumindest nicht wirklich kritisch....

    kritisch ist garnix, ein Geräusch wird rauskommen, wenn Du auf 127 Hz abstimmst wirds am lautesten. (mein loses Mundwerk bringt mich irgendwann ins Grab).

    Daß die Suchfunktion des Elitenforums natürlich keine Suchergebnisse aus dem weit innovativeren Partyforum liefert hatte ich nicht bedacht, also hier:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=49300&highlight=blumentopf
    der Vorläufer-Thread:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=48938&postdays=0&postorder=asc&start=0

    Man abgesehen davon, daß Du die Kappas schon hast führen 15"er zu sehr teuren HTs.

    Gruß

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