Wenn's nur um Flackern im Nebel/Rauch geht kann man das mit ein paar Kannen und einem Chaser machen. Einfach mit verschiedenen Rot- und Gelbtoenen bestuecken und mit der Chaserprogrammierung bisschen rumprobieren.
Beiträge von Schalldruck
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Hallo,
statt Nebel lieber Rauchpatronen, schwarz und weiss, ev. gelb mischen. Feuer raucht nicht nebelfarbig :). Anmelden musst Ihr das eigentlich nicht, da nicht oeffentlich, wuerde ich aber trotzdem machen, sonst gibt's vielleicht nen realistischen Dreh mit echtem Feuerwehreinsatz

Feuerlichteffekte hab ich keine Ahnung, koennte Dir aber mit Propaneffekten weiterhelfen. Wann ist denn Drehtermin? Sind demnaechst eh mal in Koelle. Alles weitere gerne per PM.Gruss,
Oliver -
Stimmt, Weco Matchtape hat inzwischen auch eine BAM-zzp Zulassung, aber erst seit Oktober 2007, da war ich nicht up-to-date.
Danke fuer die Korrektur! -
Das Verbinden von Feuerwerkskoerpern mit Zuendschnur (oder Matchtape) ist nur Scheininhabern erlaubt. Ob das eine sinnvolle Vorschrift ist sei dahingestellt.
Generell waere ich vorsichtig. (Sicherheitsabstaende, Brabdverbandspack, Wasser, ev. Feuerloescher am Start?).
Machen kann man viel, passieren kann noch mehr. Passiert mal was, macht man hinterher bestimmt nichts mehr. -
Hallo Bernhard,
Hoerner haben eben Probleme mit denen direktabstrahlende Systeme nicht zu kaempfen haben, bei Sprache wird das am deutlichsten: leicht plaerrig, Hornsound eben: Stehende Wellen zw. den Waenden, mangelnde innere Daempfung, Resonanzstelle am Hornmund. Gerade Aluhoerner sind oft nicht genugt bedaempft (innere Daempfung), Horn "klingelt". Dem laesst sich aber konstruktiv begegnen (Gewicht hinzufuegen, ausschaeumen, Sandwich...).
Phaseplug verbessert den Uebergang Speaker Hornhals, vermindert Resonanzstelle. Nichtlineare Verzerrungen durch zu hohe Kompression laesst sich am guten alten Druckkammerlautsprecher anhoeren, die haben eine brutale Komp.
Gegen Resonanzen zwischen den Waenden (stehende Wellen): Phaseplug als Axehead, Multicell...
Ich mag Hoerner trotzdem, ist fuer die Jobs die ich mache allemal geeigneter als LA und im HT kommt ja auch keiner um Hoerner rum (jaja, Waveguide / -former). Auf jeden Fall ein ambitioniertes Projekt und warscheinlich hab ich hier auch nix fuer dich Neues geschrieben. Hoffentlich laesst du uns ein bisschen an der Entwicklung deines Systems teilhaben.Um OT zu beenden: Fuer Klassik VAs koennte ich mir auch sehr gut das Cliaa vorstellen, ganz ohne Hoerner, hoeren konnte ich's leider immer noch nicht.
Gruesse,
Oliver -
Zitat
Ja genau das meinte ich.
Es geht doch dann um Optik. Denn:
Ein dickes Jain
Stimmt die Optik nicht, bekommst Du den Auftrag nicht oder nur einmal.
Ein RnR System darf durchaus mehr klirren und auch mehr lineare Verzerrungen haben als ein Klassiksystem. RnR muss zunaechst mal laut sein. Klassik zunachst mal schoen (nicht schoenfaerberisch).
Wohlgemerkt _zunaechst_. Die Systeme klingen heutzutage immer besser (mit Ausnahmen) und werden immer universeller einsetzbar. Mit einer Director machst du keine Klassik. Ist aber fuer RnR ein beliebtes System. Mit einem schlanken Linearray kannst Du beides machen - kleine bis mittlere RnR Jobs und mittlere Klassikjobs (optisch dezent, gleichmaessige Lautstaerkeverteile, kein Hornsound..).
Fuer Klassik brauch nicht zwingend 4 Wege, ich muss ja nicht abgrundtief runter. Aber saubere Hoehen und keine plaerrigen Mitten schon. Deshalb auch meine Kritik an einem 15"/2" System: ein 2" wird einfach nicht die feinzeichnenden Hoehen bringen um z.B. Streicher halbwegs verfaerbungsfrei abzubilden.
Ich denke, man muss auch zwischen echten Klassik-Grossveranstaltungen und den Anforderungen des Threadstarters unterscheiden. Bei der VA-Grosse geht's darum, den natuerlichen Sound der Instrumente zu unterstuetzen und nicht wie (meistens) bei RnR deutlich lauter zu sein als der Buehnensound.Und fuer Jazz ist sowieso alles anders. Wenn Du einem Jazzer mit RnR ueblicher Kompression kommst, wird er dich u.U. darauf hinweisen, dass er spielen/singen kann und das nicht noetig ist - oft stimmt das auch noch

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Achtung, es geht nicht nur um Klassik, sondern auch um Jazz. Und Jazzer haben i.d.R. ihre eigenen sehr genauen Soundvorstellungen.
Klassiktauglichkeit definiere ich:
akustisch:
- Linearitaet
- geringer Klirr!
- ImpulstreueSonstiges:
- Top Optik
- dezentes Aussehen
- oft gewisses MarkendenkenDer grosse Unterschied zu RnR ist eben das Dezente. Stehen auf einer Klassik-VA riesen Stacks, bekommen die Gaeste schlechte Laune bevor sie nur einen Ton gehoert haben. Ein Veranstalter, der das nicht zum ersten Mal macht, wird sowas auch nicht haben wollen. Einfach mal ueberlegen, welche Zielgruppe zu Klassikkonzerten geht und was die fuer Ansprueche haben.
Also eher dezent und/oder geschickt geflogen. Am besten bemerkt das Publikum die Beschallung gar nicht.
Baesse, wenn ueberhaupt noetig, verstecken.
Ansonsten empfehle ich, einfach mal ein "normales" klassisches Konzert zu besuchen. PA gibt's keine und von der Disziplin und dem Koennen der Musiker kann man im RnR Business meist nur traeumen.
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Nein ist sie nicht.
Ein 15"/2" Top wird nie wirklich klassiktauglich sein, egal von welchem Hersteller. Oder meinst Du 15" / 2 Wege? Da hab ich auch meine allergroessten Zweifel. Welche Bell ist das denn genau?
Die UPA-1P ist eine voellig andere Klasse, sowohl konstruktiv als auch qualitaetsmaessig. Ausserdem ein 12"/1,4" Top und zudem in einer voellig anderen Liga als Bell. Ich will hier nichtsschlechtes ueber Bell schreiben, bitte nicht falsch verstehen. Aber wen Du bisher mit Meyer UP gearbeitet hast wirst Du mit Bell nicht gluecklich werden - schon gar nicht fuer Klassik und Jazz. -
Zitat
Es gab einzelne (laute) Resonanzfrequenzen, oft mit unglaublich langem Nachgewobbel. ....Man trennte Bässe meißt auch bei ca 250 bis 350 Hz,
Ich empfand die damaligen Hoerner, z.B. Martin Bins um einiges direkter als viele heutige Schwermembran-BR-18er. Klar war viel fehlbestueckter Selbstbauschrott unterwegs, statt dessen gibt's heute halt die Dap/Omitronic Liga. Und Anfang Mitte der 90er war das ganze alte Zeug eh schon verkauft, mit Schrott bestueckt, halb kaputt und in der Hand von HKS und ahnungslosen Bands. Nicht geeignet um sich eine objektive Meinung zu bilden. Ahnung von der Materie musste man damals auch schon haben, die Anforderungen haben sich geaendert, die Physik ist uebrigens die gleiche geblieben
Zu "Bass trennen": Heute trennt man bei 100Hz und das Top setzt bei 250Hz ein, unter der Praemisse des geringstmoeglichen Packmasses, und grosster Gewinnmaximierung. Ergebnis: Langweiliger, druckloser Sound.
Frueher verbaute man leichte wirkungsgradstarke 15er im Bass, die konnte man auch bis 250Hz hochlaufen lassen. -
Digam ist ein Bassmonster an 4Ohm, an 2 Ohm ist sie keins geht aber auch.
3 Stueck 1018 fände ich grenzwertig - ich würd's trotzdem machen - Dein Rücken dankt es Dir. Bei der ganzen Diskussion um PWM-Amps und deren Dauerleistung vergisst man ganz gerne eine angenheme Tatsache: Speaker Grillen geht fast nicht mit diesen Endstufen.
Hör's Dir einfach an, ist das sinnvollste.Viele Grüsse,
Oliver -
Zitat
250 (+/- Oktave)
sind 125Hz-500Hz
und wo trennst du dann zum HT bei dem 15er?
Du propagierst hier guten Klang und kommst mit nem 15er Top um die Ecke? Der noetigen, dicken 1,4" HT ist bei dem angestrebten Budget ueberhaupt nicht drin. Da klingt Jobstis Loesung, obwohl mit Billigkomponenten, mit Sicherheit besser.
15er MT fuer elektronische Musik - mannmann, das ist gegen jede Lehre, vor allem wenn kein Geld fuer einen dicken HT Treiber da ist.
Davon abgesehen ist ein schlankes Top meines Erachtens einfach besser zu handeln.
Ich wurde eher Bass-Lochboxen, bei vernuenftiger Abstimmung eher in Kauf nehmen als ein 15"/1" Top.
Wenn 15er Top, dann was a la EAW KF 650, z.B. das Limmerteil mit dem Ciare 6er im Horn. Das macht wieder richtig Sinn. Ist aber gross und wird das Budget sprengen.
Es wird im Forum viel ueber Bass diskutiert, die Tops sind dann fast egal. Und das sind sie eben nicht, auch nicht bei elektronsicher Musik.
villeicht aeussert sich der Threadstarter noch mal zum Budget? Rein fuer die Boxen, ohne Amps, Controller, Kabel etc? Was ist an Amps vorhanden?Grusse,
Oliver -
Zitat
Denn: Holz und Arbeitszeit* sind Günstiger als Speaker und Amping
Das ist pauschalisierend und muss im Einzelfall betrachtet werden. Meine eigene Arbeitszeit ist definitiv nicht guenstig, dementsprechend kalkuliere ich sie und vergebe Arbeiten z.T. an Subunternehmer um in der Zeit andersweitig Geld zu verdienen.
Das sieht natuerlich bei einem Schueler ganz anders aus.Wenn man sich schon die Muehe mit Selbstbau macht, dann bitte ordentlich und keine zusammengeschusterten Spanplattenkisten die Tonnen wiegen, die man einem Jahr nicht mehr sehen kann und sich nach zwei Jahren eh aufloesen.
Zu Nubs Rechnung:
Fuer 570Eur / 8 Gehause bekommst Du vielleicht mit Acrylack gerollte OSB Gehaeuse ohne Griffe hin. Siehe oben. Wie gesagt, wenn schon eine klanglich gute Anlage, dann bitte auch optisch ordentlich. Bei Allem anderen ist's schade um die Arbeit.Wir vermieten oft eine Anlage fuer Psytrance, ~200PAX Outdoor, 4* 18" BP Horn (aehnl. Turbos.) 4 * Top 12"1" (4 Punktbeschallung, Baesse im Monostack). Der Kunde ist damit sehr gluecklich, ich werde irgendwann noch einen "Kickfiller" bauen, aber das ist meine persoehnliche Spinnerei.
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Ach, Amps sollten da inklusive sein?
weiss ich nicht, deshalb hab ich ein Fragezeiche dahinter gemacht. Aber auch ohne Amps wird's knapp, den Controller wird er brauchen. Warnex ist nicht billig, Gitter, Schaumstoff, Griffe...
Wir haben gerade 4 unserer 8 18er Hoerner total ueberholt, hatte selbst gestaunt als ich mit der Kalkulation fertig war.ZitatEin sinnvolleres System zum Geld verdienen bei relativ begrenztem Budget kann ich mir nicht vorstellen.
Volle Zustimmung, die Frage ist nur: geht's um Geld verdienen oder um Hobby? Eigentlich finde ich's toll wenn jemand eine kompromnisslose Anlage bei seine Events auffaehrt, egal pb selbstgebaut oder gemietet. Dann kommen die anderen Veranstalter vielleicht mal auf den Trichter, dass es eine Hand voll Omnirgendwas nicht tut. Davon wurden auch die professionellen Dienstleister profitieren. -
ich geb Euch ja recht mit den Loechern, wir realiseren solche VAs auch moeglichst ohne Lochboxen

Jens Vorschlag ist technisch gut, aber:
4 * 12" Bass
2 * 15" Fill
4 * 8" Mid
2 * 1"Holz, Schrauben, Lack, Buchsen
Dann ev. noch Dig. Controller, Amps, Kabel, Rack?
2500Euro - naja. Ich wuerde eher das doppelte veranschlagen.Schoen ist eben teuer. Deshalb gibt's vermutlich auch wenig schoenes zu kaufen. Das drueckt entsetzlich auf die Marge :wink:
Und der ganze Aufwand fuer 150PAX - wow. Wenn Du das ordentlich machst koennen sich Veranstalter aehnliche Events bei Dir vermutlich ne Scheibe abschneiden.
Gruesse,
Oliver -
ich stimme zu, dass BR in diesem Falle das bessere ist (VA-Groesse, Kosten, Aufwand, Skalierbarkeit, Transport)
Wir hatten eine aehnlichen thread vor kurzem: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=68737
Da wurde alles gesagt.
@Jonnytrance: Dein Geschmack und deine Erfahrungen in allen Ehren - aber ansonsten gilt Dieter Nuhr. -
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Vielleicht kommt ja mit diesen Hochleistungsbaessen wieder 4. Weg in die PAs, es waere zu hoffen. Nur glaube ich nicht dran.
Meine Erfahrung ist auch, dass Tops hoeher getrennt entspannter spielen - was eben haeufig einen zusaetzlichen Weg erfordert.
Man sollte auch mal ueber Intermodulationsverzerrungen nachdenken. Was treibt die 12er eines niedrig getrennten doppel12ers in das Hublimit? Meist Frequenzen zwischen 100 und 200Hz. Fahre ich hier einen eigenen Weg, klingt mein Mix mit den gleichen Tops klarer und luftiger. Es gibt auch Tontechniker, die fahren Stimmen und Instrumente ueber jeweis eigene Linearrays (glaube RHCP), warum wohl?
Zudem kann ich Bass - Filler - Top jeweis mit niedrigerer Guete trennen, und freue mich ueber einen niedrigere Gruppenlaufzeit!
Last but not least waere die Kombination der ueblichen "Stadtfesthorntops" mit neuartigen Hochleistungsbaessen etwas, auf das ich gar kein Bock haette. Meist sind das pro Seite 1-2 12er im kurzen Horn + Infill. Dann hab ich ein Loch zwischen 80 und 160Hz.
Mal sehen wie die rennomierten PA-Hersteller diese neuen Lautsprecher in ihre Konzepte integrieren.
Fuer meinen Teil kann ich etwas groessere Gehaeuse weiter in Kauf nehmen, meine Kunden waeren auch nicht so happy wenn ich im Aggregatbetrieb die doppolte Leistung forden wuerde. -
Ihr seid phantasielos und langweilig!
Ich kenn das ein Gerät, das mit funktioniert Propan und Ventile sind auch dran
Damit kann man auf jeden vierten Bass eine Verpuffung erzeugen (schneller geht nicht) die in einem 5m Feuerball eine immense Infraschallwelle freisetzt.
Druckluft - pfffff
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ich hab die BT7 im Rudel schon mehrmals hören und spüren dürfen. Es ist eben kein normaler Bass, sondern eher ein "Effektbass". Funktioniert auch nicht mit jedem Musiksignal sinnvoll. Die Dinger können eben bauartbedingt auch lange (Sinus-)Töne wiedergeben, wo auch beim besagten "Rudel 18er" schon längst statt Schall Rauch aus den Speakern käme.
Sinnvoll in ein Eventkonzept integriert und eigens generierten Audiomaterial gefüttert sind Motorbässe kann man ganz aussergewöhnliches damit erzielen.Nachbau halte ich für jemanden mit dem nötigen feinmechanischen Background für durchaus möglich. Ob es sich lohnt muss jeder selber wissen. Der Weg vom funktionierenden Prototyp bis zur ausgereiften Kleinstserie ist erfahrungsgemäss ein langer

Als Ausgangebasis einen stabilen sehr langhubigen 18er. Magnet entfernen (Erhitzen, ist alles nur geklebt!). Der Antrieb ist bei den BT 7, soweit ich in Erinnerung habe ein "Belt Drive", also über einen Riemen der sich quasi um eine dicke, geschlitzte Achse wickelt. Riemenankopplung an Membran würde ich versuchen indem ich die Riemenaufnahmen in der Schwingstspule mit Epoxidharz und Microperls eingiesse. Dann mit Abreisgewebe und Harz den übergang schwingspule Membran auf der Aussenseite verstärken. Sonst kommt's zu lustigen "Stanzeffekten"
Über die Achsdicke kann man Hub und Übersetzung einstellen. Als Ansteuerung geht ja vielleicht auch eine Industrie-PWM-Motorsteuerung, ein paar Kiloherz Takt reichen für hundert Herz ja völlig.Viele Erfolg und berichte mal,
OliverEdit: Der Riemen geht bei der BT7 von vorne weg - auch prima mit GFK relisierbar. 2 Speaker gegeneinander und dazwischen Druckkammer.
Die Speaker einfach leicht versetzen und die Riemen gegenläufig in die Achese einstecken. Oder gleich zwei Motoren
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Schön, wenn im Forum beim Erarbeiten einer Lösung geholfen wird. Super, dass Flaxx diese Hilfe angeommen hat und dann auch im Anschluss berichtet. Da freu ich mich mal wieder richtig über's Pa-Forum!
