ich hab die BT7 im Rudel schon mehrmals hören und spüren dürfen. Es ist eben kein normaler Bass, sondern eher ein "Effektbass". Funktioniert auch nicht mit jedem Musiksignal sinnvoll. Die Dinger können eben bauartbedingt auch lange (Sinus-)Töne wiedergeben, wo auch beim besagten "Rudel 18er" schon längst statt Schall Rauch aus den Speakern käme.
Sinnvoll in ein Eventkonzept integriert und eigens generierten Audiomaterial gefüttert sind Motorbässe kann man ganz aussergewöhnliches damit erzielen.
Nachbau halte ich für jemanden mit dem nötigen feinmechanischen Background für durchaus möglich. Ob es sich lohnt muss jeder selber wissen. Der Weg vom funktionierenden Prototyp bis zur ausgereiften Kleinstserie ist erfahrungsgemäss ein langer ![]()
Als Ausgangebasis einen stabilen sehr langhubigen 18er. Magnet entfernen (Erhitzen, ist alles nur geklebt!). Der Antrieb ist bei den BT 7, soweit ich in Erinnerung habe ein "Belt Drive", also über einen Riemen der sich quasi um eine dicke, geschlitzte Achse wickelt. Riemenankopplung an Membran würde ich versuchen indem ich die Riemenaufnahmen in der Schwingstspule mit Epoxidharz und Microperls eingiesse. Dann mit Abreisgewebe und Harz den übergang schwingspule Membran auf der Aussenseite verstärken. Sonst kommt's zu lustigen "Stanzeffekten" ![]()
Über die Achsdicke kann man Hub und Übersetzung einstellen. Als Ansteuerung geht ja vielleicht auch eine Industrie-PWM-Motorsteuerung, ein paar Kiloherz Takt reichen für hundert Herz ja völlig.
Viele Erfolg und berichte mal,
Oliver
Edit: Der Riemen geht bei der BT7 von vorne weg - auch prima mit GFK relisierbar. 2 Speaker gegeneinander und dazwischen Druckkammer.
Die Speaker einfach leicht versetzen und die Riemen gegenläufig in die Achese einstecken. Oder gleich zwei Motoren ![]()