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  2. felix radax

Beiträge von felix radax

  • Mischpulte nach Maß

    • felix radax
    • 12. Januar 2009 um 18:58

    Danke an alle, die sich mit meinem Problem auseinandergesetzt haben.

    Ursprünglich war meine Frage nur, ob eine der gängigen Herstellerfirmen von (Live-)Mischulten (ich dachte weniger an Studio-Edelschmieden, sondern mehr an Firmen wie Mackie, Yamaha, Soundcraft, A&H, Midas und dergleichen) einen Custom Shop unterhält, der mir bei meinen Recherchen entgangen ist.

    Gleichwohl bin ich allen sehr dankbar, die meine Angabe genau gelesen und sich diverse Lösungsmöglichkeiten ausgedacht haben. Ich finde das sehr großzügig und bin glücklich über Ideen, die ich noch nicht hatte.

    Programmierbare Digitalmatrizen - kannte ich nicht, vielen Dank.

    AudioBo: Klasse Vorschlag! Gut, dass Du das MOTU vorschlägst, weil ich wegen DSP bisher vor allem das Konnekt 24D von TC Electronic im Auge hatte (Half-Rack), und daneben wollte ich den Behringer Mini-FBQ (9-Band-Grafik-EQ) ins Rack schrauben (ebenfalls Half-Rack). Einziges ungelöstes Problem wäre dann die Split-Geschichte gewesen, weil das Konnekt 24D leider keine Inserts hat. Deine Idee eine DI-Box am Insert einzuschleifen ist aber Gold wert und wird deshalb so gemacht werden! :idea:

    Ich muss mir noch anschauen, ob sich die EQs im MOTU auch auf ein Ausgangspaar anwenden lassen, weil wir dann schon sehr nah an der Lösung wären. Ich würde das Interface dann trotz hohem Channel-Count nehmen und es z.B. mit der Radial JD6 kombinieren.

    Danke für Euer Hirnschmalz.

    Liebe Grüße,
    Felix

    P.S.: Ach ja, ich finde die großen Mischpultfirmen sollten Custom Shops unterhalten. :D

  • Mischpulte nach Maß

    • felix radax
    • 7. Januar 2009 um 18:39

    Hallo nochmal!

    Wow, ich ahnte nicht, was ich da für eine (Neben-)Diskussion lostreten würde.
    Vielen Dank für die Antworten.

    Zitat von "David Kammerer"


    @Threadstarter: Kannst du uns evtl. mal mitteilen, warum es ein Pult nach deinen Wünschen sein soll, bzw. was dir bei gängigen fehlt? Damit das Orakeln leichter fällt :D
    David Kammerer

    Ich bin Keyboarder, möchte live ein bis zwei Stereo-Keyboards spielen, Backing Vocals mit Effekten singen und in dem einen oder anderen Song A-Gitarre mit Effekten spielen. Über zwei Aktivboxen mache ich mir meinen Monitorsound selbst, im Proberaum sowieso, am liebsten live denselben.

    Damit ich nicht ein halbes Dutzend Geräte schleppen muss, würde mir Folgendes vorschweben:

    - 19'', ein bis zwei Höheneinheiten, gerne bis zu 37 cm tief.
    - Kanal 1: Mic-Eingang (vorne), Mic-Split-Ausgang für FOH (hinten).
    - Kanal 2: DI-Eingang (vorne), Mic-Level-Ausgang für FOH (hinten).
    - Beide Monokanäle mit EQ (Low, Para-Mid, High), Kompressor (im Idealfall "one knob", wie bei der Yamaha MG-Serie), Effektweg zu internem Reverb/Multieffekt-Prozessor.
    - Kanäle 3/4, 5/6: Line-Eingänge bal/unbal (hinten).
    - Die Stereokanäle (=Keyboards) bilden eine Subgruppe, die separat an FOH geschickt werden kann.
    - Dann Summierung aller Kanäle und des Stereo-Effekt-Rückwegs.
    - 9-Band-Graphik-EQ, dahinter Ausgabe in Stereo oder wahlweise Mono (für einen oder zwei meiner Aktivmonitore, je nach Platz auf der Bühne.)

    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

    Es ist mir schon klar, dass Mackie und Co. Mixer bauen, die fast alle dieser Features bieten. Bei den 19''-fähigen scheint mir die Auswahl allerdings stark zu schrumpfen, gerade bei niedrigem Channel Count und hohen Feature-Ansprüchen (z.B. Subgruppe). Der Mic-Split und DI-Ausgang ist mir noch gar nicht untergekommen, obwohl er m.E. ein tolles Feature für Personal-Monitor-Anwendungen wäre.

    Aus diesen Überlegungen meine ursprüngliche, naive Frage: Gitarren kann man sich bauen lassen, Multicores ebenso, und vielleicht ist mir ja eine Mischpult-Firma entgangen, die einen Custom Shop unterhält.

    Liebe Grüße,
    Felix

  • Mischpulte nach Maß

    • felix radax
    • 5. Januar 2009 um 18:51

    Hallo!

    Gibt es eigentlich "Custom Shops" für Mischpulte?
    Ich würde mir gern einen kleinen Rackmixer maßschneidern lassen.
    Kann jemand vielleicht eine Firma empfehlen?

  • 4-fach Compressor

    • felix radax
    • 3. April 2008 um 00:04

    Aber im Ernst: Ich befürchte fast, es gibt gar nicht so viele Alternativen zum 1046er. Hinzu kommt ja noch, dass sich die teureren Geräte für was Besseres halten und gar keine unsymmetrischen Klinken aufnehmen. Wem das eingefallen ist ... :roll:

    Kennst Du im Übrigen vielleicht einen 2- oder 4-Kanal Opto-Kompressor für live? Ich spreche da von etwas Schlichtem, aber Solidem für Vocals und Bass. Bisher habe ich da nichts entdecken können, was preislich irgendwo mittig zwischen Universal Audio und SM Pro Audio liegen würde.

    Nur so ein Gedanke.

    lgf.

  • 4-fach Compressor

    • felix radax
    • 2. April 2008 um 23:51
    Zitat von "Tom Wagener"


    Anwendung dürfte meistens miese Backing Vocals, untalentierte Horns oder extremdrumming Kollegen sein . . .

    :lol:

    Du sagst es, wie es ist.

  • Stagebox-Splitter-Kombination

    • felix radax
    • 29. März 2008 um 15:58

    Hallo nochmal und danke!

    Aber sagt, brauche ich für meine Zwecke eigentlich wirklich die teuren Trafos?

    :?:

    Ich frage mich, ob nicht ein passiver Split 1-auf-2-mal-Direct-Out reicht, sofern der zweite Ausgang einen Ground Lift gegen etwaige Schleifen bietet.

  • Ich brauche gute Kabel

    • felix radax
    • 28. März 2008 um 17:29

    Hi!

    Ich hätte da mal eine Frage zu Kabeln.

    Genauer gesagt: Zu Mikrofon- und Instrumentenkabeln bis etwa 10 m.
    Ich brauche ca. 20 Stück davon, um ein Setup für das Mischen und Aufnehmen von kleineren Rock- und Pop-Gigs (DI-Boxen-Ausgänge, Schlagzeug- und Verstärkermikrofone etc.) aufzubauen.

    Und hier sind meine zwei Probleme:
    1. Seid mir bitte nicht böse, aber ich kann und will nicht löten. :(
    2. Ich habe immerhin schon soviel mitbekommen, dass man bei den Firmen Klotz und Sommer schnell arm wird (speziell, wenn man dazu auch noch die Stagebox bei ihnen kauft).

    Als etwas günstigere Alternative, die aber auch einen guten Ruf zu haben scheint, ist mir bisher nur die Firma Cordial untergekommen.

    Daher meine Bitte:

    Wer kann mir noch andere Kabelhersteller empfehlen, die preislich unterhalb des Klotz- und Sommer-Niveaus angesiedelt sind und dennoch sehr gute Klang- und Verarbeitungsqualität aufweisen?

    (Oder anders ausgedrückt: Der Kabel-Geheimtipp?)

    Liebe Grüße,
    Felix

  • Stagebox-Splitter-Kombination

    • felix radax
    • 27. März 2008 um 16:12

    Erst einmal herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten! :D

    Wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, weiß ich leider viel zu wenig über Strom. :oops:

    Deshalb habe ich auch manches nicht verstanden:

    Genügt die galvanische Trennung via Trafo zur Vermeidung von Brummschleifen? Wenn ja - wieso gibt es dann auf vielen Trafo-Splittern zusätzliche Ground Lifts? Oder wenn nein - wieso gibt es dann Trafo-Splitter (von guten Firmen wie Palmer) ohne Ground Lifts?

    Wenn auf meiner (der isolierten) Seite ein oder mehrere Ground Lifts aktiviert worden sind, bedeutet das dann, dass meine Seite nicht mehr geerdet ist? Oder bin ich über meine Steckdose sehr wohl geerdet? Und kann ich dann überhaupt einen Schlag bekommen?

    Und schließlich:
    Wenn in dem Raum/Lokal nur ein einziger Stromkreis besteht, an dem die Musiker, ich und FOH hängen, kann es dann überhaupt zu einer Erdungsschleife kommen?

    Ich möchte einfach gern live aufnehmen können, ohne dass jemand wegen mir einen Stromschlag bekommt - oder ich selbst, weil irgendwo einmal die Erdung abgeklebt worden ist, ohne dass sich noch jemand daran erinnern würde. :?

    Liebe Grüße,
    Felix

  • Stagebox-Splitter-Kombination

    • felix radax
    • 26. März 2008 um 19:18

    Hallo allerseits!

    Ich überlege, mir eine Kombination aus Stagebox und (passiven) Splittern zu kaufen.
    Zweck: Transportable Lösung für
    1. mobiles Live-Recording in Lokalen, wo jemand anderer die Hausanlage bedient und ich die Signale vor der Stagebox abzweige sowie
    2. Auftritte, bei denen ich selbst mit eigenem Mischpult FOH betreue und das Gerät als Stagebox nutze.

    Es geht um 24 Ins und 8 Returns. Der Multipin-Ausgang für FOH (nennen wir ihn A) soll alle Kanäle beinhalten und Phantom Power transportieren, der Multipin-Split-Ausgang fürs Recording (B) soll nur die Inputs umfassen und von der Bühne und FOH elektrisch getrennt sein.

    Genau zu Letzterem hätte ich ein paar Fragen:

    1. Ist die elektrische Trennung der richtige Weg für das Recording-Vorhaben?
    2. Bedeutet "galvanisch getrennt", dass A und B separate Erdung haben?
    3. Wie genau erreiche ich diese separate Erdung? Muss es dafür einen Ground Lift geben oder erledigen das bereits die Übertrager, sofern die Split-Kanäle über solche verfügen?
    4. Was bedeutet "Multipair"?
    5. Und schließlich: Brauche ich für die elektrische Trennung eine so genannte Einzelmasse-Stagebox oder funktioniert das auch mit "Gesamtmasse"?

    Abschließend würde ich gern noch um etwaige Produktempfehlungen bitten. Klotz und Sommer bieten entsprechende 19''-Boxen an, aber ich wäre nicht unglücklich, wenn es sich preislich bei max. 1.500,- Euro abspielen würde (Kabel nicht mitgerechnet).

    Liebe Grüße,
    Felix

  • Gehörrichtige PA-Entzerrung

    • felix radax
    • 19. März 2007 um 19:43

    Hallo zusammen!

    Man hat mich gerade aus dem Bereich "Boxen und Amps" zu Euch in die Messtechnik geschickt.

    Folgendes Problem:

    Ich besitze eine 2.1-PA (700W, 15'' Sub, zwei Stück passive 150W 8'' oder 10'' Satelliten mit Hochtönern), einen 31-Band-Stereo-Grafik-EQ und einen Real Time Analyzer (Phonic PAA-3).

    Mein Wunsch ist es, über die Anlage Live-Gitarrenrock mit einem Schalldruckpegel von durchschnittlich etwa 100 dB (drei Meter vor den Boxen) zu übertragen, und die Mischpult-Summe dabei mit besagtem Terzband-EQ so zu bearbeiten, dass bei 100 dB SPL ein angenehmer, den Kurven gleicher Lautstärke entsprechend "linearer" Höreindruck beim Publikum möglich wird.

    Mein RTA bietet die Möglichkeit, das Pink Noise, das ich mit 100 dB über die Anlage jage und an verschiedenen Stellen im Zuschauerraum auffange (wir sprechen von einem durchschnittliche großen Amateur-Livelokal), linear respektive A-gewichtet oder C-gewichtet zu messen. Gehe ich recht in der Annahme, dass es für meine Zwecke am geschicktesten wäre, mit C-Gewichtung zu messen und die vom Gerät empfohlenen Korrekturen am EQ einzustellen?
    Und wenn ja, warum ist das nochmal so?

    MfG, Felix

  • Entzerrung

    • felix radax
    • 19. März 2007 um 15:35

    Hallo!

    Ich besitze eine 2.1-PA (700W), einen 31-Band-Stereo-Grafik-EQ und einen Real Time Analyzer (Phonic PAA-3).

    Mein Wunsch ist es, über die Anlage Live-Gitarrenrock mit einem Schalldruckpegel von durchschnittlich etwa 100 dB zu übertragen, und die Mischpult-Summe dabei mit besagtem Terzband-EQ so zu bearbeiten, dass bei 100 dB SPL ein angenehmer, den Kurven gleicher Lautstärke entsprechend "linearer" Höreindruck beim Publikum entsteht.

    Mein RTA bietet die Möglichkeit, das Pink Noise, das ich mit 100 dB über die Anlage jage, linear respektive A-gewichtet oder C-gewichtet zu messen. Gehe ich recht in der Annahme, dass es für meine Zwecke am geschicktesten wäre, mit C-Gewichtung zu messen und die vom Gerät empfohlenen Korrekturen am EQ einzustellen?
    Und wenn ja, warum ist das so?

    MfG, Felix

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