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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • Reine Abhör-Monitore

    • WolfgangK
    • 24. März 2005 um 07:11
    Zitat von "OliverK"

    ... ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist in Köln oder Umkreis einen geeigneten Laden zu finden der Musik Produktions Sachen bzw. Hifi/pa und eben auch Monitor Boxen führt...

    ... KRK V-8 MK-II Aktivmonitor << das ist wohl die 2. Serie dann oder?
    698€ Das stück...

    ...KRK RP-8 Studio<< Dann müssten das ja die Vorgänger sein,richtig?
    sonst finde ich nichts in Sachen KRK und Monitor Boxen...

    Hallo OliverK,

    ich habe ähnliche Erfahrungen in einem anderen größeren Laden in der Nähe vom Teutoburger Wald gemacht. Habe mich deshalb daraufhin mit dem Verkäufer darüber unterhalten und mit ihm abgemacht, dass ich selbst die Abhörwand mit eigener Musik bedienen darf. Ähnliches auch beim Pult. Da habe ich auch, aufgrund der Erfahrungen mit der Abhöre, allerdings bereits im Vorfeld telefonisch einen Termin vereinbart und mich dann rund 2h an das 01V96 gesetzt und herum gespielt. Hat mir zumindest dabei geholfen zu erkennen, ob ich mit dem Dingen überhaupt klar komme oder nicht. Versuch´s vielleicht in den Läden in und um Köln auf die Tour.

    KRK V-8 ist die Serie 1, KRK V-8 MK-II ist die Serie 2. KRK RP-8 ist eine Serie, die nicht mit der V8 zu vergleichen ist. Für meine V8 Serie 1 habe ich in 2004 noch knapp 1.000 Euro/Stück bezahlt, das war damals der günstigste Preis. Nach Daten ist die Serie 2 aber besser. Ob sie auch tatsächlich besser ist, weiß ich allerdings nicht. Zum Preis der MK2 kann ich nichts sagen, ich habe sie ja noch nicht im Laden oder im sonstwie im Angebot gesehen. (Ich suche derzeit auch nicht mehr nach Abhören).

  • 8 Kanal Micpreamp

    • WolfgangK
    • 23. März 2005 um 07:57
    Zitat von &quot;mischpultschorsch&quot;

    ..., aber der Unterschied zwischen dem ADA-Mic-Preamp und dem des 01V96 fällt Live (auch über hochwertiges Frontholz) nicht mehr ins Gewicht, daß sich der teurere Wandler amortisiert...

    ... und dann könnte man die kritischen Kanäle ja immer noch über die "Original"-Inputs anschließen ...

  • Reine Abhör-Monitore

    • WolfgangK
    • 23. März 2005 um 07:50

    von der KRK V8 gibt es inzwischen eine Serie II, die ich aber noch nicht häufig in den Läden gesehen habe. Gebraucht scheint es sich auch nicht zu geben. Ggf. man gezielt in einigen Läden nachfragen, um sie mal zu hören. Blind kaufen würde ich eine Abhöre nicht.

  • Reine Abhör-Monitore

    • WolfgangK
    • 22. März 2005 um 07:28

    Hallo,

    habe mir letztes Jahr eine Abhöre gekauft. Zuerst vor allem nach dem Preis geschaut, wollte nicht >500 Euro ausgeben, und mich dann zum Schluss doch für die besser Abhöre entschieden. Inzwischen habe ich einige Produktionen gemacht und bin mit der Abhöre bestens zufrieden. Im Zweifelsfall braucht mann doch das bisschen mehr.

    (Ich wollte zuerst Tannoy Reveal aktiv, wegen des günstigen Preises beim gegebenen Klang, habe mich dann aber auf KRK V8 eingeschossen und gekauft)

  • 8 Kanal Micpreamp

    • WolfgangK
    • 21. März 2005 um 20:20

    Hallo Kollegen,

    mir fallen da noch 2 Preamps ein:

    a) Kronauer, ist AD- und DA-Wandler auf Linebasis und erweitert gleich auch die Out´s des Digipults, gibt´s (bzw. gab´s) als 8- und 16-kanalige Ausführung

    b) RME Octomic bzw. Quadmic als reinen Mic-Preamp (also nur AD- und keine DA-Wandler), liegt so bei 400 - 800 Euro (4* bzw. 8*)

  • 01V Frage !

    • WolfgangK
    • 18. März 2005 um 18:15

    Hallo,

    versucht noch nicht, aber den Midi-über-USB-Treiber vom Pult kann man relativ frei konfigurieren und auch Midi-Signale durchrouten. Sollte also möglich sein.

  • Yamaha 01V96 vs Yamaha DM1000

    • WolfgangK
    • 16. März 2005 um 09:57

    Hallo,

    das Problem der digitalen Pulte in der preislichen unteren Ebene liegt immer wieder in 2 Dingen begraben:

    1) Anzahl Ein- und Ausgänge inkl. Kanal-/Aux-/Bus-fader
    2) Qualität der Dyn/Fx

    Um das 01V96 auf die gleiche Anzahl zu heben, benötigt man Outboard-Equipment, dass auch nicht unerheblich kostet. Damit verringert sich der Preisunterschied schon mal etwas. Außerdem kann das DM1000 auch im 96kHz-Modus 4 FX liefern, wo das 01v96 nur noch 2 hat. Alles so Kleinigkeiten. Und eine Mehrausstattung bezüglich Kanalfader ist beim 01V96 nur durch Kaskadierung möglich. Dann liegt man aber preislich eh beim DM1000.

  • Chor abnahme

    • WolfgangK
    • 14. März 2005 um 07:57

    Noch ein Tipp:

    Wenn du die Boxen von der Bühne entfernst, denke bitte an die Laufzeitunterschiede vom Chor bis zu den Boxen. Ggf. kannst du ja trotz Zonenbeschallung noch ein Linedelay einbauen.

    Ich habe damit auf einem Kirchplatz mit vollumschließender Bebauung und "Blätterdach", also auch alles recht hallig, beste Erfahrungen gemacht und würde so etwas nie wieder ohne Delay fahren wollen.

  • Live recording mit CD

    • WolfgangK
    • 14. März 2005 um 07:00
    Zitat von &quot;PA-maker&quot;

    Ich möchte ja die DJ-Set's aufnehmen der einzelnen DJ's und nicht die einzelnen Träcks die sie spielen.

    Gruß
    Jens

    Mein Reden! Nimm also nicht aus der Luft auf, sondern direkt vom Mischpultout. Dann kannst du auch die Reihenfolge der Lieder, also das Set, inkl. Ansagen/Moderation eindeutig erkennen. Und mit Sicherheit in einer besseren Qualität, als durch Mikrofonaufnahmen.

  • Chor abnahme

    • WolfgangK
    • 14. März 2005 um 06:57

    Hallo,

    na wenn das so ist ...

    ... dann versuchs dochmal nicht mit der Brille "Konzert" sondern vielleicht mit der Einstellung "Zonenbeschallung". Damit meine ich, dass bei einem Konzert eine zentrale Beschallung durchgeführt wird, die neben diversen Effekten auch für tanzbare, ... Beschallung vor der Bühne sorgt. Nun ist aber im Umfeld Kaffeetrinken das gar nicht gewünscht.

    Nimms also so, wie in Kaufhäusern. Vor der Bühne wird der Chor selbst schon laut genug sein. Zumindest so laut, dass die Eltern, die sich ihre Kinder anhören wollen, und das werden aus Erfahrung doch die meisten sein, auch zuhören können. Nun stell die Lautsprecher also nicht links und rechts von der Bühne auf, sondern z.B. im Bereich 1/3 der Turnhallentiefe. Wenn die Turnhalle also z.B. 30m tief ist, dann 10m von der Bühne entfernt. So erhälst Du eine viel gleichmäßigere Beschallung auch bei kleineren Lautstärken und, ganz wichtig, die Feedbackprobleme werden sich minimieren.

    Damit kommst du um die Plazebo-Mikrofonierung herum und kannst eine zielgruppen- und veranstaltungskonforme Beschallung anbieten.

  • Live recording mit CD

    • WolfgangK
    • 12. März 2005 um 13:53
    Zitat von &quot;PA-maker&quot;

    erst mal danke für eure zahlreichen antwoten. ich habe am anfang noch was wichtiges vergessen. Ich wollte keine aufnahmen von Live-Band's machen, sondern mitschnitte bei Clubpartys wo nur DJ's auflegen und das meist Open Air. ... Ich möchte keinerlei Mikrofone verwenden!

    Gruß
    Jens

    Hallo Jens,
    also für einen Mitschnitt von fertiger CD-Musik am laufenden Band kannst du natürlich einfach einen Recorder (Cassette, DAT, CD, HD, MD, ...) am Mischpult-Out hängen und fertig.

    btw: Warum kaufst Du nicht einfach die CD´s?

  • Chor abnahme

    • WolfgangK
    • 11. März 2005 um 13:00

    Hi,

    was singt der Chor für Musik? Wie sieht der Raum aus? Welche Instrumente begleiten? Mit wieviel Zuschauern wird gerechnet? Wie stellt sich der Chor auf? (SATB, ...)

    ps: und die AE5100 kenne ich nicht - hört sich nach AudioTechnica an. Schreib mal etwas genaueres: dynamisch/kondensator, Klein-/Großmembran, Richtcharakteristik, ...

    Ansonsten kann ich nur folgende Pauschalempfehlung geben:

    1) Polymikrofonie, d.h. die 3 Micro´s gleichmäßig vor den Chor gestellt. (Hoffentlich sind das Nieren o.ä.)
    2) PANs am Mischpult nur wenig nach links und rechts einstellen
    3) Je nach Mikrofonfrequenzgang ggf. im oberen Mittenbereich mit dem Kanal-EQ etwas entzerren

    In trockenen Räumen (akustisch trocken natürlich), könnten die Mikrofone etwa 1-2m vor dem Chor stehen, bei "feuchten", also halligen Räumen sollten die Mikrofone eher bei 1m stehen. Auf keinen Fall den Anfängerfehler machen und die Mikrofone zu nah an den Chor stellen. Dann kommen viel zu schnell Einzelstimmen durch. Bei klassischen und sehr homogen singenden Chören werden die Mikrofone auch schon mal 3-5m weit weg aufgestellt.

    Was ich in jedem Fall empfehlen kann, wenn du auch gleichzeitig einen Livemitschnitt machen willst, ist ein AB-Laufzeitsystem mit einer Basis von min. 1,70m, um bei der nahen Chormikrofonierung einen natürlichen Raumeindruck zu bekommen. Bei Chorgesang versagen nämlich die meisten billigen Hallgeräte. Das brauchst du live aber nicht, da die Zuhörer/-schauer ja im Raum selbst sitzen.

    Ansonsten sollte man sich daran gewöhnen, dass ein Chor bei einem Konzert normalerweise den Raum schon fast allein füllt, also auch ohne Technik. Die Technik unterstützt also nur etwas, sie ist nur selten Hauptbestandteil der Übertragung.

    An Effekten ggf. an Dopplung, ... denken, z.B. SPX990 Good old Pitch Shift.

  • 01V Frage !

    • WolfgangK
    • 11. März 2005 um 12:33

    Ach ja,

    ich gehe diesen Weg noch nicht mit. Mir ist das Thema aufgrund bekannter IT-Probleme viel zu heiß, als das ich einen Gig wegen einer ausgefallenen Funk-/Kabelstrecke riskieren würde.

    Mein Setup sieht also völlig konventionell aus, wenn auch bereits mit Digitalpult. Das habe ich aber auch nur wegen des Studios:

    Live: Bühne -> Audio-Multicore -> 01V96
    zusätzlich beim Livemitschnitt: 01V96 -> ADAT -> FF800 -> Laptop mit Cubase
    Studio: Laptop -> Midi over USB -> 01V96 und parallel dazu Laptop -> Firewire -> FF800 -> ADAT -> 01V96

    Im Livebetrieb inkl. Livemitschnitt habe ich also nur das Digitalpult im Weg, der Rest läuft nur parallel mit. Bei Abstürzen riskiere ich damit nur den Mitschnitt aber nicht die Veranstaltung. Im Studio nehme ich als Preamp fast immer die RME-Quad-Mics und fast nie die Preamps vom Pult. Deshalb sieht der Audioweg bei Studioaufnahmen völlig anders aus. Das 01V906 läuft dann fast nur noch als Remote-Control und steuert die Hilfsmischungen für die externen Effektgeräte. Ansonsten habe ich die Kabel alle gedoppelt und bleibe jeweils unterhalb der vom Standard her zugesagten Kabellänge. USB kann nach Standard mindestens 5m, ich nutze aber maximal 3m. Nur aus Sicherheitsgründen. Denn die Standards gehen ja nicht davon aus, dass man ggf. auch mal direkt neben einem Dimmerpack steht. (ich wollte natürlich auch nicht gerade daneben stehen, aber wer weiß, wass noch alles passiert) Die Steuerung habe ich extra auf USB gelegt, damit der Midi-Bus und der Audio-Bus zwischen Laptop und FF800 bzw. 01V96 frei für die Musik bleibt. Aufgrund der Menge an Steuerinformationen zum Abgleich Cubase und 01V96 in Realtime gibt´s sonst schon mal Staus auf der Datenautobahn, die ich natürlich bei der Musik nicht akzeptieren kann. Beim Steuerbus selbst ist das unproblematisch, da geht evtl. mal ein Fader etwas später mit, aber das ist dann auch völlig egal.

  • 01V Frage !

    • WolfgangK
    • 11. März 2005 um 12:17

    Hi,

    solltest Du vom 01V96 reden, das hat einen USB-Anschluss. Der kann auch bis 5m gesichert übertragen. In der Realität funktioniert USB bestimmt auch mit längeren Kabeln, aber eben nicht mehr immer und diei Zuverlässigkeit nimmt ab. Das sollte man auch bei der Aussage, Midi läuft "grob fahrlässig" bis 10m, beachten. Man benötigt relativ schnell einen Zwischenverstärker, Repeater, ...

    Toff hat aber schon mal ein 01V96 mit Laptop gesteuert. Da gab es auch mal einen Thread zu. Daraus geht hervor, dass er es mit W-Lan-karten und Desktopspiegelung gemacht hat:

    Zitat von &quot;Toff&quot;

    So, da der liebe Thorsten ja nun drauf hingewiesen hat, und ich selbst schon wüste Andeutungen gemacht habe, hier der kleine Bericht über einen netten Absturz des 01V96 V1:

    Vorgeschichte: Meine erste Begegnung mit dem 01V96 war dann gleich die doch recht exotische Situation, dass ich mit dem Pult, zwei Laptops, zwei WLAN-Karten und einer Desktopspiegelung einen kleinen Job wireless mit der Maus gemischt habe - Pult auf der Bühne, ich nur mit akkubetriebenem Laptop an einem kleinen Stehtisch im Zuhörerbereich (einige Besucher haben mich gefragt, ob ich mich in der Bar nicht lieber amüsieren wolle, anstatt auch hier noch Computerarbeit zu erledigen...). Das hat reibungslos geklappt, ich fand das Ganze damals genial, kam mir unheimlich toll vor und war so richtig begeistert vom 01V96, weil es mittels der Laptop-Anbindung und der Studio-Manager-Software so etwas möglich gemacht hat.
    Ich erwähne das, damit niemand auf die Idee kommt, ich wäre dem 01V96 gegenüber voreingenommen.

    Monate später dann folgende Situation: wiederum kleiner Job, dasselbe Pult, diesmal draussen, diesmal kleines Multicore zur Bühne, tierisch volle Location, circa 500 Zuhörer. Entspannter Job mit Band, die ich im Schlaf mischen kann und auswendig kenne, daher feedbacktechnisch meilenweit von kritischen Feedback-Bereichen entfernt.
    Auf einmal baut sich ein Feedback auf, irgendwo zwischen 1 und 3 kHz. Spontane Reaktion: In das AUX-Send-Layer, die Monitor-Send-Fader minimal nach unten bewegen. Nichts passiert - Feedback wird lauter. Panik meldet sich an - Reaktion: alle AUX-Sends komplett aus, Master komplett runter. Nichts passiert - Feedback mittlerweile auf voller Ampleistung. Letzter Versuch: Alle Kanäle muten - nichts passiert. Die Leute halten sich mit schmerzverzerrten Gesichtern die Ohren zu, die Musiker gucken mittlerweile sehr gequält und haben längst die XLR-Stecker aus allen Mikros gezogen. Volles Feedback, Amps gehen ins Limit, teilweise sprechen Schutzschaltungen an. ENDLICH komme ich auf den richtigen Gedanken und ziehe den Netzstecker des 01V96...
    Tja, der Gedanke, dass ein Pult sich völlig verabschiedet und sehr wahrscheinlich intern in irgendeinem AUX-Return den "eigenen" AUX-Send voll aufgemacht hat, und dann komplett das User-Interface abschaltet, war mir halt neu, so dass ich eben erst nach den oben beschriebenen "analogen" Reaktionen auf die Idee komme, das Pult vom Netz zu trennen.
    Das Ganze war mir sowas von unangenehm - und selten habe ich 500 vernichtende Blicke gleichzeitig geerntet :) .
    Zuhause dann das Pult nochmal angeschlossen, um nachzugucken, ob ich nicht doch irgendeinen Fehler gemacht habe, nichts gefunden, und daraufhin öffentlich die Version verbreitet, dass leider das Pult abgestürzt sei. Trotzdem blieben innerlich Zweifel, bis dann der Kollege, von dem ich das Pult geliehen hatte, mir zwei Monate später von einem ähnlichen Vorfall auf einer seiner Veranstaltungen berichtete - und lapidar (o.k.: und ironisch...) meinte, dass man dann halt alle zwanzig Jobs mal kurz das Pult vom Netz trennen müsse...

    Ich finde das Yamaha Pult nachwievor gut, habe aber wegen des genannten Vorfalles mittlerweile lieber das Behringer DDX dabei - gebranntes Kind halt.

    Bei aller (teils berechtigten) Meckerei bezüglich der Betriebssicherheit gegen das Behringer Pult sollte man bedenken, dass Digitalpulte (noch?) scheinbar generell anfällig für derartige Komplettabstürze sind. Ebentuell liegts ja auch nur an der Preisklasse der hier verhandelten Geräte, andererseits lese man doch den Thread im Profi-Brett, in dem auch von Ausfällen bei größeren und höherpreisigen Konsolen berichtet wird.

    Gruß vom Toff

    Alles anzeigen
  • Live recording mit CD

    • WolfgangK
    • 11. März 2005 um 12:03

    Es gibt noch eine ganz einfache Möglichkeit des Mitschnitts, der sicherlich nicht zu Demo-Zwecken reicht, aber für den man auch keine besonderen Pultausgänge, Adapter, Pegelanpassungen, ... benötigt:

    Man stelle ein übliches Stereomikrofon am FoH-Platz auf und nimmt mit einem kleinen MD-Recorder mit Aussteuerungsautomatik auf.

    Man nimmt dann ziemlich genau das auf, das der FoH-Mann hört. Problematisch ist es, wenn im Raum starke Schwankungen der Akustik auftreten und z.b. gerade am Standort des Aufnahmemikrofons eine Dröhnfrequenz sein Maximum hat.

    Im Buch "PA-Technik für Fortgeschrittene" (oder so ähnlich) unseres Forum-Masters sind auch noch weitere Möglichkeiten aufgezeigt, z.B. gerichtete Mikro´s auf den Boxen, ...

    Aber nach wie vor gilt: Wenn es besser werden soll, Post-Gain (z.B. am Insert-Punkt, und damit auch Pre-EQ) das Signal abzapfen, während des Gig´s Finger weg vom Gain, spurweise aufnehmen, am besten noch ein paar Atmo-Mikro´s im Saal und dann in der Regie eine richtige CD-Mischung machen. Ggf. wichtige Tracks auch neu einspielen, z.B. die Gesangsspuren, Lead-Instrumetenspuren, ... nur dann wird es richtig gut.

    btw. für die Anbindung an den Insertpunkt habe ich mir mal 8-paarige Recordingmulticore gemacht, die das Signal direkt am Insert anzapfen und in die Wandler weiterreichen. Das funktioniert gut. Ich habe auch ein Multicore, dass am Direct Out anzapft. Hier ist aber in jedem Fall die Position des DO im Signalpfad zu berücksichtigen!

  • Di-Box für Bass

    • WolfgangK
    • 8. März 2005 um 11:51
    Zitat von &quot;Oliver/ RodeVT&quot;

    Naja ... als Wald & Wiesen DI sieht man die DI 100 doch recht häufig.
    In der Regel tut sie auch das, was sie soll ganz gut.

    Hi Oliver,
    ja, ich nehme sie auch - aber nicht mehr für Bass.

  • Live recording mit CD

    • WolfgangK
    • 7. März 2005 um 15:05

    Hallo,

    ich kann nur eine Einzelspuraufnahme mittels HDR empfehlen, weil nach dem Konzert sowieso eine separate Mischung für eine CD-Produktion notwendig wird. Die PA-Mischung wird nämlich inkl. Backline und Raumakustik gemacht.

    Meine Erfahrung zum Thema "Ich nehme einfach mal am Pult auf und habe nachher eine CD" sind durchweg negativ. Ich bin noch nie ohne separate CD-Mischung ausgekommen und habe sogar schon Mehrspur-Livemitschnitte weggeworfen, weil es beim Konzert zwar ok war, aber vergesst bitte nie, dass man beim Konzert auch noch einen visuellen Eindruck hat und alles nur einmal hört und sieht.

    Auf der CD hört man sich das ganze häufiger an, und damit hört man auch immer genauer hin. Dann stellen sich schon mal die Haare bei Stücken zu Berge, die sich live noch ganz gut anhörten. Also benötigt man auch bei Livemitschnitten eine vernünftige Tonregie nebst Studio-Equipment.

    Das gilt natürlich nur für professionelle CD´s. Wenn es um eine reine Dokumentation für Euch selbst geht, ist das etwas anderes. Dann geht das natürlich auch so, z.B. mit MD am Pultmaster-Out. Das ist bestimmt noch preiswerter und unanfäliger, als einen CD-Brenner im Rack zu haben.

  • Aufnahme Mischpult-Laptop mit einfachsten Mitteln

    • WolfgangK
    • 7. März 2005 um 08:56

    Ich glaube auch nicht, dass die schlechte Aufnahmequalität an den Wandlern liegt. Allein die Aussage, dass es sich unheimlich weit weg anhört, ist bei der Aufnahme des Mixer-Outs eigentlich schon fast unmöglich, wenn man nicht Unmengen Hall und andere Effekte auf der PA liegen hatte.

    Die Idee mit der Aufnahme über die Laptopmikrofone ist da ziemlich plausibel. Damit wäre die beschriebene Aufnahmequalität erklärbar.

    Bitte deshalb zunächst sicherstellen, dass über die Chinch-In des Laptops aufgenommen wird. Test mit CD-Player am Line-In durchführen und den Laptop so einstellen, dass tatsächlich die CD im CD-Player aufgenommen wird.

    Erst wenn das sichergestellt ist und eine erneute Aufnahme des Mischpultausgangs trotzdem noch nicht die gewünschte Qualität hat, dann zusätzliches Material kaufen.

    btw. richtig gut wird´s erst, wenn Einzelspuren aufgenommen werden. Denn erfahrungsgemäß benötigt man für eine CD eine völlig andere Mischung, als Live. Allein schon deshalb weil bei der späteren CD-Wiedergabe die Backline und die Raumakustik fehlt. Außerdem benötigt man für eine CD-Produktion eine völlig andere Qualität. Etwas, das Live gut ist, muss noch lange nicht für´s Studio taugen (leider). Ggf. kann ich ja mal helfen. Evtl. PN schicken, oder http://www.Kockord.de ansurfen.

  • Di-Box für Bass

    • WolfgangK
    • 7. März 2005 um 08:44

    Hallo Kollegen,

    ich mache mal eine Anti-Empfehlung. Nicht des Namens wegen, sondern weil ich mal die DI100 mal bei einem Bassisten verwendet habe. Das kam gar nicht gut. Ich habe mir danach das Basstop genauer angesehen und den dort vorhandenen XLR-Out genommen. Und schon ging die Sonne auf.

  • Yamaha 01V96 - FX und Dynamixs

    • WolfgangK
    • 24. Februar 2005 um 09:06

    Hi,

    ich mag die Billigprodukte auch nicht, egal ob Behringer oder sonst was darauf steht. Behringer ist zwar inzwischen soetwas wie ein Synonym für Billig, aber es gibt ja auch noch andere, und mein Gefühl sagt mir, dass Behringer noch nicht einmal der Boden des Fasses nach unten hin ist.

    Die Qualität reicht in vielen Fällen aus, das DDX hat einige Features, die das Yamaha nicht hat, aber ganz nützlich wären. z.B. LED-Ketten neben den Fadern, Isolate zum Neuausrichten der VCA-Gruppen, ... Natürlich hat auch das 01V96 einige Features, die das Behringer nicht hat. z.B. Fenrsteuerbarkeit, Kombination mit Cubase, Logic, Nuende, ProoTools, ... Da ich die beiden nicht im AB-Vergleich gehört habe, halte ich mich mal absichtlich bezüglich Klang zurück. (Außerdem habe ich ja bei Bedarf noch RME-Preamps davor) In Summe tun sich die beiden wahrscheinlich gar nicht so viel, weshalb die Diskussion, die überall und immer geführt wird, auch wohl nicht enden wird.

    Ich persönlich arbeite einfach lieber mit gutem Werkzeug. Außerdem halte ich es für schwierig, mit Billig-Zeug zu einem Kunden zu gehen und teures Geld haben zu wollen. Andererseits ist es für viele kleine Bands überhaupt eine erste Möglichkeit. Also jedem sein Equipment.

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