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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • Empfehlung für Effektgeräte

    • WolfgangK
    • 27. Mai 2004 um 08:17

    Vielen Dank an alle für die Tipps!

    Ich werde Eure Tipps beherzigen und folgendes angehen:

    Lead-Vocals -> M-One: Pop-Vocals oder ein Hall/Chores-Kombieffekt
    Back-Vocal -> SPX990: Good old Pitch shift

    ggf. noch Ritch Plate oder gated Reverb für Percussions

    @ guma: das mit der Rückkopplungsgefahr sehe ich anders. Da die Effektgeräte zusätzliche Signalanteile einbringen, die das Originalsignal lauter (fetter, dicker, ...) machen, kann ich die Gesamtverstärkung für das Originalsignal reduzieren. Mit einer geringeren Gesamtverstärkung reduziere ich aber zwangsläufig auch die Rückkopplungsgefahr.

    ... aber das ist jetzt ein anderes Thema ...

    Vielen Dank für die vielen Tipps!

  • Empfehlung für Effektgeräte

    • WolfgangK
    • 25. Mai 2004 um 09:03

    Hallo Leute,

    nutzt denn keiner ER oder Chorus an den Vocals?

    Ich mache das eigentlich recht gerne. Aber nicht soviel, dass man es wahrnehmen könnte. Nur ein bisschen, um die Stimme dicker (ER) und breiter (Chorus) zu machen. Hall setze ich auch nur so ein, dass man ihn fast nicht hört. Diese ewig langen Tanzmucker "Concert-Hall´s" mag ich auch nicht.

    Was mich aber wundert ist, dass niemand ER oder Chorus an den Stimmen einsetzt. Habt Ihr da schlechte Erfahrungen gemacht?

    ps: habe letztens einen Kollegen getroffen, der mir erzählen wollte, dass bei Einsatz von ER, Chorus, Hall, ... die Rückkopplungsgefahr steigt. Was meint Ihr denn dazu? (Er meinte definitiv keinen Kompressor, ..., sondern tatsächlich die Fx!)

  • Empfehlung für Effektgeräte

    • WolfgangK
    • 24. Mai 2004 um 14:35

    Hallo Leute,

    ich muss kurzfristig über Pfingsten bei einer Tanzkapelle mit vorrangig deutscher Unterhaltungsmusik, also keine TOP40-Coverband, einspringen. Dabei bekomme ich einen Frontplatz mit Soundcraft Series Two und SPX990, SPX900, PCM70, M One hingestellt.

    Welche Effekte nutzt Ihr, um die Stimmen kräftig und rund zu machen?
    Mir fallen ein: Early Reflections, Chorus, Hall

    Welchen Effekt würdet Ihr bei der gegebenen Ausstattung auf welchem Gerät realisieren?

    ps: Schlagzeug ist ein E-Kit, bei dem Fx, Gates, ... nicht notwendig sind.

    Wäre schön, wenn Ihr ein paar Tipps hättet.

    Danke!

  • Chor abnahme. Brauche Tipps

    • WolfgangK
    • 11. Mai 2004 um 09:03

    Hallo,

    ich mische seit einigen Jahren Chöre aus dem Unterhaltungsmusikbereich mit Instrumentalbegleitung Akkordeon, Gitarre, Bass, jedoch normalerweise ohne Keyboard. Meine Tipps zur Übertragung sind:

    Damit Du Instrumente und Chor einfacher zusammen bekommst, empfehle ich dir, je Stimme 1 AKG 391B aufzustellen. Je nach Akustik 1-3m vor den Chor, sonst hören die Leute zwar 60 SängerInnen aber keinen Chor. Zumindest sofern es kein Gospel, ... ist, bei dem ja jeder Akteur einzeln abgenommen wird. Ebenso würde ich bei Unterhaltungsmusikchören nicht zu den Hauptmikrofontechniken (XY, MS, Blumein, ab, AB, ORTF, NOS, ...) greifen. Die sind etwas schwieriger zu handhaben und man sollte sich vor dem ersten Mal einlesen. (Wenn Du dich aber damit bereits auskennst, könnte XY wegen der PAN-barkeit oder ab mit Nieren wegen der kleinen Stereoabbildungsbreite bei höherer Rückkopplungssicherheit etwas sein.)

    60 SängerInnen schaffen bei entsprechender Akustik locker einen Raum mit 300 Sitzplätzen zu füllen, du brauchst die Mikro´s für den Chor also nur, um die Lautstärke stilgerecht zu erhöhen, und damit sich der Chor gegenüber den Instrumenten durchsetzen kann. Bässe und Alt-Stimmen musst du etwas mehr stützen als Soprane und Tenöre.

    Die Fülle des Chores musst Du bei 60 Leuten nicht mehr erhöhen, auf Effekte kannst Du also eigentlich vollständig verzichten. Damit es nicht allzu direkt wird, solltest Du die Mikrofone in entsprechenden Abstand (siehe oben) aufstellen. Ich bevorzuge häufig eine Aufstellung im Bereich des halben wirksamen Hallradius.

    Zur frequenzmäßigen Aufteilung noch folgenden Tipp: Die singende Stimme hat ja bekanntlich bei 2-3 kHz eine wichtigen Anteil (ich habe leider den Namen vergessen). Also den Chor in diesem Bereich etwas anheben und im Gegenzug die Instrumente aus diesem Frequenzbereich herausnehmen. Bass könnte als Fundament gemischt werden. Ab und zu brauchen die Chöre den Bass aber auch als Rhythmusinstrument. Dann auch die Attack etwas anheben. Sofern der Bassist seine eigene Bassanlage mitbringt, könnte es sein, dass Du den Bass gar nicht mehr verstärken musst;-)

    Da die menschliche Stimme nicht die allermeisten Höhen hat, solltest Du ein Instrument auch als Brillanzlieferer einplanen, z.B. das Keyboard.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Nullung - Wer kann mir das erklären?

    • WolfgangK
    • 11. Mai 2004 um 06:53

    Hallo Kollegen,

    wenn ich die Diskussion richtig verstanden habe, dann ...

    ... ist Nullung in Deutschland nicht mehr zulässig
    ... ist Erdung mit Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter, RCD) die einzig zugelassene Schutzmaßnahme
    ... verlasse ich mich einfach darauf, dass jede Steckdose korrekt angeschlossen ist

    OK, oder zusehr verallgemeinert?

  • Nullung - Wer kann mir das erklären?

    • WolfgangK
    • 7. Mai 2004 um 14:48

    Hallo Kollegen,

    mir ist letztens der Begriff Nullung aufgefallen. Ich wüsste gerne folgendes:

    Wie funktioniert diese Art der Schutzmaßnahme?
    Wie kann ich diese erkennen und gegenüber Erdung unterscheiden?
    Was muss ich bei Nullung gegenüber Erdung beachten bzw. anders machen?

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Welcher Kopfhörer?

    • WolfgangK
    • 6. Mai 2004 um 13:18

    ... zurück zur Diskussion ...


    Hallo BubbaWexxter,

    Du fragtest nach Erfahrungen mit dem Beyer Dynamic DT770M. Den kenne ich nicht. Weißt Du, ob das der Nachfolger vom DT770Pro ist?

    Ich kenne den DT 700, die "Ur-"Form
    den DT 770 Pro, das "Nachfolgemodell"
    und seit deinem Thread den DT 770 M (aber bislang ohne Erfahrungen)

    Die Ur-Form fand ich total Klasse, vom Pro war ich wegen der Basslastigkeit ziemlich enttäuscht. Du solltest den M also mal länger hören, ggf. haben die den Pro ja wieder in Richtung Ur-Form entwickelt. Dann wäre er aus meiner bescheidenen Sicht sehr zu empfehlen.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • PA an mehreren Phasen ohne Brummschleife?

    • WolfgangK
    • 29. April 2004 um 14:07

    Hallo Dr. Goldzahn,

    leider kann ich Deine Frage pauschal nicht beantworten. Im einen Fall kann es helfen, im anderen schaden.

    Da ich es noch nie gemacht habe (ich bin auch noch nie auf die Idee gekommen, bzw. hatte auch noch nicht die Notwendigkeit), habe ich auch nie geprüft, ob das Zusammenschalten zweier Erdleitungen zulässisg ist.

    Wenn Du es riksieren willst, dann musst Du ggf. ausprobieren, was weniger brummt. Ggf. hat es ja auch überhaupt keine wahrnehmbaren Auswirkungen.

  • PA an mehreren Phasen ohne Brummschleife?

    • WolfgangK
    • 27. April 2004 um 15:31

    Hallo Tobias,

    an der Potentialausgleichsschiene werden alle Erdleitungen zusammengeführt. Damit wäre die Idee von Dr. Goldzahn eigentlich überflüssig, denn die Erden sind dann ja schon potentialgleich. Welchen Vorteil sollte dann eine Erdverbindung von einem CEE- oder Schukostecker zum nächsten noch bringen? Noch eine mögliche Erdschleife mehr?

    @ Dr. Goldzahn: ggf. einen Installationsplan oder Schaltplan veröffentlichen, mit welchen Rahmenbedingungen du an welcher Stelle zu kämpfen hast. Ich habe das Gefühl, dass hier die Vorstellungen, um was es geht, stark auseinander laufen.

  • PA an mehreren Phasen ohne Brummschleife?

    • WolfgangK
    • 27. April 2004 um 12:59

    Hallo Dr. Goldzahn,

    den von Kracky vorgeschlagenen Potentialausgleich verstehe ich nicht mit Sicherheit.

    a) evtl. meint er, zwei unterschiedliche Erdpotentiale durch ein dickes Kabel miteinander zu verbinden,

    b) oder er meint, neben dem normalen Kabel ein dickes Kabel parallel zu schalten.

    Beide Varianten machen ggf. Sinn:

    zu a) Ich bin kein VDE-Fachmann. Aber gegen ein Verbinden zweier unterschiedlicher Erdpotentiale dürfte zunächst nichts sprechen. Ob die von Dir beschriebene Art der Zusammenschaltung unbedenklich ist, weiß ich allerdings nicht. Da zwei unterschiedliche Erden immer unterschiedliches Potential haben, kannst Du davon ausgehen, dass dazwischen ein dauerhafter Strom fließen wird. Da Stromfluss aufgrund des Kabelwiderstands Spannung und damit möglicherweise ein Brummen erzeugt, bin ich mir nicht sicher, ob das in deinem Sinne ist. Ob du damit leben kannst, hängt davon ab, ob die Brummspannung an einem Kabel liegt, dass ein (niederpegeliges und/oder hochohmiges und/oder unsymmetrisches) Tonsignal führt.

    zu b) Ich habe schon mal davon gehört, dass zur Vermeidung von Brummschleifen neben dem NF-Kabel ein dickes Stromkabel parallel gelegt und an beiden NF-Kabelenden an die Masse angeschlossen werden kann. Das führt dazu, dass der (Brumm-) Strom auf einen geringeren Widerstand trifft. Dieses führt zu einer geringeren Spannung und damit zu weniger Brummen.

    zu a+b): Ggf. meint Kracky aber auch beide Varianten: Wenn durch unterschiedliche Erdpotentiale, an denen die Geräte elektrisch angeschlossen sind, ein hoher Ausgleichsstrom über die Massen der NF-Kabel fließt, kann durch eine dicke Leitung parallel von einer zur anderen Erde ggf. der Strom über einen geringeren Erdleitungswiderstand fließen. Das würde eine erhebliche Entlastung vom möglichen Brummen bringen. Diese parallele Leitung wäre dann direkt zwischen den Erdpotentialen (also wie a)) anzuschließen und hat den Effekt, wie in b) beschrieben. (Hier wäre ein Schalt- oder Installationsplan hilfreich, wer sich hier was vorstellt)

    Um möglichst sicher zu sein (absolute Sicherheit gibt es leider nicht), empfehle ich folgendes:

    zu a) lass das sein und sieh´ in der Zeit, die Du zum Basteln der Sonderlösung benötigen würdest, zu, dass Du einen Drehstromabgang auftreibst, an dem Du die Anlage sternförmig anschließen kannst. Ggf. auch nur die Tonanlage und den Rest woanders. Bei Licht ist das wohl nicht so kritisch.

    zu b) Sollte bei rein symmetrischer Verkabelung nicht notwendig sein.

    Viele Grüße

  • PA an mehreren Phasen ohne Brummschleife?

    • WolfgangK
    • 26. April 2004 um 12:33

    Sehr geehrter Herr Doktor Goldzahn :)

    ja, dann fließt der Strom von allen Phasen über den gleichen N. Die Erde hat für alle Phasen entsprechend auch das gleiche Potential.

    Mit freundlichen Grüßen
    WolfgangK

  • PA an mehreren Phasen ohne Brummschleife?

    • WolfgangK
    • 23. April 2004 um 09:00

    Hallo,

    für die "Nichtelektrofachkraft" gibt es noch eine pragmatische Lösung. Die wurde oben zwar schon mal erwähnt, aber nur für "Dochelektrofachkräfte".

    Dort wurde empfohlen, aus einem Drehstromabgang den Strom zu nehmen. Dabei können sich entsprechend ausgebildete Menschen sicherlich so einen "Adapter" von CEE (rot) auf Schuko oder CEE (blau) selbst bauen. Für "Nichtelektrofachkräfte" oder Leute, die dafür zu wenig Zeit haben, bietet es sich an, so einen "Adapter" fertig zu kaufen.

    Vorteile: keine Trenntrafos, keine Übertrager, gemeinsames Erdpotential, weniger Brummen, Strom kann auch aus mehreren Phasen genommen werden.

    Beispiel: Beim kleinen 3*16A-CEE-Abgang stehen damit rund 11kW zur Verfügung.

  • Live-Recording via Laptop (4-kanalig)

    • WolfgangK
    • 16. April 2004 um 10:24

    Hallo Christian,

    hast du denn eine solche Aufnahme schon mal ausprobiert? Vielleicht reicht die Qualität ja für deine Zwecke. Oder vielleicht kommst Du auf eine Idee, die mir noch fehlt, und kannst mir dann erklären, was ich besser machen kann.

    Nimm doch einfach mal den 2 bis 4-Spur-Recorder mit und versuch´s halt.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Live-Recording via Laptop (4-kanalig)

    • WolfgangK
    • 13. April 2004 um 12:00

    Hallo Christian,

    für die Frage, ob man auch 1 Athmo-Mikrofon aufstellen könnte, solltest Du folgendes berücksichtigen:

    Wenn die Einzelmikrofone über den Master aufgenommen werden und die Athmo´s für den Raumeindruck inkl. dem immer wieder gerne genommenen Applaus sind, dann hast Du mit 1 Athmo-Mic folgendes Problem:

    Wir nehmen psychoakustisch einen Raum vornehmlich über Laufzeitdifferenzen wahr. Die Richtungsabbildung erfolgt sowohl über Pegel- als auch über Laufzeitdifferenzen. Aber die Raumtiefe selbst ausschließlich über Laufzeitdifferenzen. Deshalb nimmt man bei klassischen Aufnahmen mit guter geometrischer Tiefen-/Raumabbildung gerne das AB-Verfahren. Also reine Laufzeitstereophonie ggf. mit ein paar Stützen.

    Ich habe schon mal eine Stereoaufnahme vom Master mit den in obigen Postings erwähnten Nachteilen gemacht und dann in den Pausen versucht, die Zuschauerreaktionen mit 1 Mikrofon einzufangen. (Notlösung mangels freier Mischpultwege und Mikrofone) Weder Applaus, noch mitsingen ließ sich unter die Aufnahme mischen. Das Mono-Athmo-Mic ist immer sofort eindeutig hörbar und schien gar nicht zur Aufnahme zu gehören. Ich nehme solche Aufnahmen deshalb immer nur als "Dokumentationsaufnahmen". Ich weiß, das ich da mal war, und ich kann die Lieder nebst Zuschauerreaktionen erkennen. Aus der Hand geben würde ich die Aufnahmen aber nicht. Sie entsprechend überhaupt nicht meinem Anspruch. Nicht mal als Demo. Nur wenige dürfen da mal hineinhören.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Soundcraft Spirit Live 4 Probleme

    • WolfgangK
    • 9. April 2004 um 10:36

    Hallo,

    beim Thema Kontaktspray bitte vorsichtig sein. Vorher ausschalten, Kontaktspray nicht über die Platinen laufen lassen, nachher spülen (nein, nicht Lenor oder Pril) und offen trocknen lassen.

    Habe schon mal wegen Kontaktspray ein TV abgeschossen - hey was war der Meister plötzlich schnell bei mir!

    Ich arbeite wegen der Chemie übrigens inzwischen so weit es irgendwie geht mit Alkohol. Mit "Weingeist" kann man neben Kontakten sogar die meisten (!!! also nicht alle !!!) Kunststoffoberflächen säubern, ohne dass sie "erblinden". Allerdings wäre Weingeist verdünnt trinkbar und deshalb mit entsprechenden Steuern belegt. Es gibt aber auch vergällte Alkohole. Das etwas dickflüssigere Isopropanol nehem ich aber nur, wenn ich es später abwischen kann. Also z.B. nicht zum Reinigen von Schaltern, Potis, ...

    Frohe Ostern
    Wolfgang

  • Live-Recording via Laptop (4-kanalig)

    • WolfgangK
    • 2. April 2004 um 07:28

    Hallo,

    oben las ich u.a.: aus dem Summen-Mix.

    Wenn die anderen Fragen wegen der Aufnahme geklärt sind, lohnt sich ggf. eine weitere Überlegung. Wenn Du den Summenmix aufnimmst, kriegst Du jede Volumenänderung, die Du während des Konzertes machst, mit auf die Aufnahme. Außerdem gibt es gerade bei kleinen Gigs das Problem, dass laute Instrumente relativ wenig verstärkt werden müssen, weil sie selbst genug Power in den Raum bringen. Auf der Aufnahme rutschen diese geringer ausgesteuerten Instrumente dann schnell ins Abseits. Aus eigener Erfahrung bin ich damit nie wirklich zufrieden gewesen.

    Alternative: Schau mal, ob Du trotz der beiden Atmo-Mikro´s noch 2 Pre-Fader Aux-Wege frei hast. Dann würde ich über diesen Weg am Summen-Mix vorbei die Aufnahme machen. So ganz ohne Probleme ist das natürlich auch nicht. Denn Du musst dann zwischendurch immer mal wieder die Aufnahme mithören, damit die Mischung vernünftig bleibt.

    ... also nur mal so als Idee für weitere Überlegungen

    Letztendlich ist es aus meiner Sicht so, dass einem nur eine Mehrspuraufnahme alle Freiheiten lässt. Die Frage ist, ab wann sich der Aufwand lohnt.

  • Open Air-Beschallung für Chöre

    • WolfgangK
    • 1. April 2004 um 12:32

    Hallo an Alle!

    Besten Dank für die vielen Ideen und Tipps!

    @ ds-audio:vorne habe ich AAC/CRAAFT 2*10" direktstrahlend mit 1*vermutlich3/4" kombiniert, 200W/8Ohm nutzbar. Den Tipp mit dem EQ vor dem Delay ist gut, danke!

    @ slv: an Wind hatte ich noch gar nicht gedacht, danke! Fliegen ist leider nicht möglich. Aber was meinst Du mit "brauchen eine gewisse Zeit"? Meinst Du, der Klang der EON verändert sich mit der Zeit? Oder brauche ich viel Zeit zum Einstellen des Klangs?

    @ ds-audio und slv: Ich hatte vor, einen SPL Vitalizer vor die Delayline zu hängen. Ist einfach zu bedienen und funktioniert recht gut was Mittenabsenkung (Quäken), Höhenanhebung (Glanz) und Bässe angeht. Was meint Ihr?

    @ AMLB: Leider können wir nicht fliegen. Die vorhandene Ausstattung haben wir selbst oder bekommen sie kostenlos zur Verfügung gestellt. Wenn ich nun herkomme und sage, alles was uns gehört oder wir kostenlos kriegen können, muss zu Hause bleiben, weil ich fliegen muss, dann kriege ich eins auf die Mütze.

    @ hermste: Die Schalldruckangabe stammt von mir. Grundlage: Dickreiter Band 1, Open Air-Veranstaltungen mit Laufpublikum, Bierwaren, ... sind dort entweder mit 70-75 oder mit 80 - 85 dB Eigenlautstärke eingestuft. Ob A-bewertet oder SPL weiß ich auswendig nicht, habe das Buch auch gerade nicht da. Falls es die 70-75 dB waren, habe ich 10dB Reserve draufgeschlagen. Ich hatte dann noch 10dB darüber gerechnet, um über die Eigenlautstärke des Publikums drüber zu kommen. Wenn Du sagst, dass das viel zu hoch gegriffen ist, beruhigt mich das. Mehr als 95 dB kriege ich nämlich mit den Boxen sonst auch nicht über größere Flächen hin.

  • Open Air-Beschallung für Chöre

    • WolfgangK
    • 31. März 2004 um 11:39

    Hallo Dieter,

    ja! Natürlich habe ich mir als erstes über Mikrofonierung Gedanken gemacht, die Probleme mit der Abnahme von Chören auf entsprechender Distanz kenne ich. Ebenso die Eigenarten von Bühnenanhängern mit ihrem komischen Sound. Aber das werde ich schon minimieren.

    Bezüglich der OpenAir-Beschallung ging es mir auch weniger um die Boxenleistung sondern um eine einigermaßen gleichmäßige Schallverteilung. Ich möchte nicht, dass den Gästen in der Nähe der Boxen die Trommelfelle herausfliegen, nur weil ich das Ende des Platzes auch noch erreichen will/muss.

    Was könnt Ihr mir hierzu empfehlen?

  • Open Air-Beschallung für Chöre

    • WolfgangK
    • 30. März 2004 um 17:34

    Hallo Leute,

    ich soll im Sommer ein Open Air-Gelände beschallen, es treten abwechselnd auf 2 nebeneinander aber leicht angewinkelt stehenden Bühnen mehrere Chöre auf. Der Platz hat eine Breite von ca. 30m und eine Tiefe von ca. 60m. Die gewünschte Lautstärke ist ca. 90-95 dB. Folgendes hatte ich mir vorgestellt:

    2 Lautsprecher an jeder Bühne (L/R) für die ersten 20-25m vor den Bühnen
    (2*10" mit Horn, passiv, 200W)

    Soweit bin ich mir jedenfalls sicher. Wo ich ziemlich unsicher bin, ist die Beschallung der Fläche weiter hinten. Ich könnte mir folgende 3 Alternativen vorstellen:

    2 JBL EON15, aktiv, als Delayline auf Boxenständer nach ca. 25m

    1 JBL EON15, aktiv, als Delayline auf Boxenständer nach ca. 25m
    1 JBL EON15, aktiv, als Delayline auf Boxenständer nach ca. 40m

    2 JBL EON15, aktiv, als Delayline auf Boxenständer nach ca. 25m
    4 ELA-Lautsprecher (100V-Technik) für nach ca. 40m

    Meine Fragen:

    Ist bei der Alternative 1 (2 JBL nach ca. 25m) der hintere Bereich wohl noch beschallt, wenn den Leuten in Boxennähe die Trommelfelle noch nicht auf die andere Gesichtsseite gedrückt werden?

    Reicht die Alternative 2, um die Platzmitte und den hinteren Bereich für ein Volksfest mit Würstchenbuden und Bierwagen zu beschallen?

    Oder Sollte ich den Mehraufwand mit der ELA-Anlage doch wagen?

    Wenn Ihr Euch für eine der aufgeführten oder ggf. auch eine neue Alternative entscheidet, könntet Ihr begründen, wieso ihr Euch hierfür und nicht für eine andere Alterantive entschieden habt?

    Das genannte Material steht mir zur Verfügung. Da ein gemeinnütziger Verein der Veranstalter ist, wird´s mit Zumieten schwierig.

    Jetzt habe ich soviel geschrieben, mal sehen, ob das überhaupt einern verstanden hat!

  • Tap Delay mit O1V 96

    • WolfgangK
    • 30. März 2004 um 17:12

    Hallo Fränkie,

    na los, erzähl, wo das Problem lag!

    Wolfgang

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