Genau das war meine erste Idee, wozu ich den Behringer benutzen wollte, um dann die Summe über eine Stereo-DI-Box zum FoH-Techniker zu schicken, und selbst das gelinkte Signal zu verwenden. Dann dachte ich, verschone ich den Soundmann mit dem Beh… und gebe ihm lieber alles einzeln sauber symmetriert. Wahrscheinlich wäre ein guter Line-Mixer das Beste, vielleicht Rane SM82, aber der kostet auch schon wieder 700 Glocken. Wäre es nicht ein vernünftiger Kompromiss, bei großem FoH-Pult einzeln zu fahren, und wenn die Kanäle knapp werden, dann die Behringer-Summe zu verwenden (wieder über DI-Box, und ich nehme den Link)? Kann auch sehen, ob ich den Rane in absehbarer Zeit gebraucht finde… Gibt’s noch eine andere Idee, oder eine Empfehlung bezüglich Line-Mixer?
Vielen Dank immer wieder für die Anregungen, die hier kommen – das hilft mit Sicherheit, den einen oder anderen Reinfall zu verhindern…
Beiträge von ralf kalesky
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Danke für eure Kommentare! Die Idee mit dem Multicore/Multipin werde ich umsetzen. Zu den DI-Boxen an sich habe ich noch Fragen. Zum Einen: Welche passiven DI-Boxen im 19"-Format könnt ihr empfehlen? Diese Frage habe ich auch beim Thema „Die günstigen unter den DI-Boxen“ gestellt, bräuchte also nicht doppelt beantwortet zu werden. Von Palmer finde ich nur die PAN03, und die ist aktiv. Dann gibt's die DIB-106, ist das praktisch 4x DIB100? Letztere hat wohl einen recht ungleichmäßigen Impedanzverlauf (so steht es jedenfalls in dem Vergleichstest über passive DI-Boxen, der im oben erwähnten Thread verlinkt ist). Dann gibt's noch T.Racks TDI04 von Thomann, für 65 EUR. Ist die okay, ich meine wirklich gut? Ich würde schon auch mehr ausgeben, aber auch nicht schlappe 800 EUR für eine Radial Pro D8 eight channel rackmount DI, die sicher über allen Zweifel erhaben ist. Könnt ihr mir vielleicht auch eine bezahlbare 8fach-DI-Box (passiv) empfehlen? Es gibt SM Pro Audio DI4V bzw. DI8, für kleines Geld, wieder mit eingebautem Mixer, der aber die symmetrierten Signale nicht beeinflusst. Da habe ich wieder wenig Vertrauen, dass die Teile gut sind. Und dann: Spricht etwas dagegen, mir 4x Palmer PAN04 (Stereo passiv) ins Rack zu bauen? Das sind dann 8 Kanäle passiv, für ca. 200 EUR. Fangen die vielleicht irgendwas ein im Rack? Das Angebot an 19“-Geräten ist nicht so groß… Danke für die Hilfe!!!
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Mal eine kurze Zwischenfrage: Welche passive DI-Boxen im 19"-Format könnt ihr empfehlen? Von Palmer finde ich nur die PAN03, und die ist aktiv. Dann gibt's die DIB-106, ist das praktisch 4x DIB100? Dann gibt's noch T.Racks TDI04 von Thomann, für 65 EUR. Ist die okay, ich meine wirklich gut? Ich würde schon auch mehr ausgeben, aber auch nicht schlappe 800 EUR für eine Radial Pro D8 eight channel rackmount DI, die sicher über allen Zweifel erhaben ist. Könnt ihr mir vielleicht auch eine bezahlbare 8fach-DI-Box (passiv) empfehlen? Es geht um Keyboardsignale, Sampler, auch Drumsounds und Grooves...
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Ich habe 4 Stereosignale von Keyboards und Soundmodulen (auch Drum-Samples) und will diese dem Tontechniker schon symmetriert anbieten, ich selbst brauche diese Signale als Mischung für den eigenen Monitormix. Ich wollte alle einzelnen Signale durch passive DI-Boxen (Palmer) symmetrieren (für FOH), die Linkausgänge der DI-Boxen dann in einem ULtraLink (Behringer)zusammenfassen (für Monitor).
Nun hat das Behringer-Teil ja symmetrische Einzelausgänge, die auch zur Verfügung stehen, wenn ich die Signale mische. Könnte ich nicht auch diese Einzelausgänge für den FOH-Mann nehmen? Die Pegel der Einzelausgänge hängen von meinen Mixeinstellungen im UltraLink ab, was Vor- und Nachteile hat. Meine Frage zielt auf die Qualität der Signale für den Tonmann. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass so ein 99 Euro-Teil neben dem Erzeugen des Signal-Mixes auch noch 4 Stereo-DI-Boxen ersetzen kann. Was sagen die Fachleute?? -
Sonnabend haben wir die Mics ausprobiert. Eine Sängerin ging nach dem Herausnehmen der KSM9-Handsender-Kombination aus der Mikrofonhalterung symbolisch in die Knie. Wegen des schweren Sendeklopses gab es insgesamt keine Akzeptanz für diese Variante. Die soundtechnische Beurteilung fiel jedoch ganz anders aus. Übereinstimmend wurde eine bessere Auflösung insbesondere hoher Töne festgestellt, dies erst einmal im Soundcheck ohne Band, nur Sänger. Das 565er Sennheiser machte durchaus auch eine gute Figur, auch ein e935 war sehr ordentlich, KSM klang am besten. Die PA war übrigens nur von sehr bescheidener Qualität, die Monitore richtig schlecht, und die Akustik eh tendenziell eine Katastrophe (eine Art kleine Fabrikhalle, nur glatte Steinwände, Hochzeit). Nur professionelle Sänger, ein fähiger Tonkutscher. Mit kompletter Band wurde es dann richtig haarig. Um es kurz zu machen: Das größte Problem war, die Sänger nach vorn zu bekommen und das Feedbackproblem zu bewältigen. Dabei war das KSM9 entscheidend einfacher zu handhaben. Ich kann nicht sagen, dass ich davon begeistert war, denn wie oben erwähnt fand die Kombi mit Handsender aus Gründen des Handlings und der Optik keine Zustimmung. Die Überlegenheit vom KSM wurde aber auch von den Sängern registriert und anerkannt. Die Angabe von 5 Stunden Spieldauer mit den Akkus stimmte übrigens sehr genau. Auch der TonMann, der die Sennheiser-Mikros kennt und schätzt, war vom Shure sehr positiv überrascht.
Gestern habe ich mich dann entschieden, eine gebrauchte Shure-Sendestrecke (doppelt) zu kaufen, alte U-Serie. Bin auch gleich fündig geworden mit einem U4D – UA und den passenden U2-Sendern ohne Köpfe dazu. UA ist ja eine Version, die eigentlich nicht für Deutschland sondern die USA gedacht ist, mit dem möglichen Bereich 782-806 MHz dürfte es aber wohl auch hier keine Probleme geben. Mit zwei KSM9-Kapseln liege ich dann bei ca. 3000 Euronen für das komplette Doppelpack, das ist deutlich mehr als geplant, aber bei zwei ULX-Strecken mit KSM-Köpfen wäre es noch teurer. Die Überlegenheit des Shuremics war zu augenfällig, als dass ich das hätte ignorieren wollen. Und wie oft hat man es mit einer minderwertigen PA und/oder schwierigen akustischen Verhältnissen zu tun. Bei BillBo’s Statement im Thema „Shure KSM9: Erfahrungen“ habe ich mich allerdings ertappt gefühlt…
Danke an alle, die sich hier geäußert haben, es traf exakt zu, was an Bedenken mitgeteilt wurde. Auch bei meiner Entscheidung für die U-Strecken habe ich lange im PA-Forum geforscht, ich bin sehr sehr dankbar, dass es das hier gibt. -
Das KSM9 hat ja einen sehr schlanken Schaft. Der Kopf hat ziemlich genau den Umfang wie der Sender, nur ist dieser eben eckig. Ich weiß, dass Mikro+Handsender eher als „billig“ gelten, und dass man den Handsender der EW 500 Serie als klobig beschreibt. So richtig nachvollziehen kann ich das nicht. Also für mich sehen die beiden Teile gut zusammen aus. Farblich sowieso, und von der Form her finde ich das nicht unansehnlich. Mich spricht so eine dicke Handgurke auch nicht wirklich an. Das Ding liegt echt gut in der Hand – meine ich zumindest. Und ich lasse mich auch belehren. Wenn mir massive Bedenken präsentiert werden, dann soll es nicht sein.
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Huuu, da spricht erkennbar der Fachmann. Also ich habe inzwischen ein SKP 500 G2 da, und zum Vergleich ein SKM 565 G2. Die Kombi KSM9 mit SKP ist tatsächlich noch etwas schwerer als SKM 565. 500g sind wahrscheinlich auch echt Obergrenze für einen langen Abend on stage. Die Gewichtsverteilung empfinde ich nicht als so unangenehm, es fühlt sich eher wie eine (sehr leichte) Hantel an. Die Praxistauglichkeit überlasse ich aber professionellen Sängern, die mit den Funken arbeiten sollen, und die die Mics am 07.07.07 auf einer größeren Bühne ausprobieren werden. 5 Stunden Betriebsdauer halte ich für ausreichend, und natürlich weiß ich, dass heute mehr geht. Das wäre jetzt nicht so mein Problem. Danke auch Elektrikus, dass du mich auf die nicht optimale elektrische Anpassung der beiden Teile hinweist. Da ich aber weder „das Geräusch eines startenden Jets" noch "das eines vorbeifahrenden Rennwagens“ übertragen will, sondern ganz „normalen“ Pop-Gesang, wird das wohl doch nicht zum Problem. Was mir an dieser Kombination so gefällt, ist das Vereinen von Spitzen-Mikrofon mit professioneller Sendestrecke außerhalb eines Preissegments wie das, in dem die UHF-R Funk-Strecke angesiedelt ist. Außerdem könnte ich später, wenn man auf eine absolut optimale Lösung umsteigen will (das wird aber dauern), das SKP mit GM 500 als Basis für die Übertragung z.B. eines Saxophones über Funk nutzen, und das KSM9 könnte ich als schnurgebundenes Mikro jederzeit wieder gebrauchen. Wie gesagt, da müssen mir die Profi-Sänger bei der Entscheidungsfindung helfen. Eine ULX P4/ULX 2 Strecke mit KSM9-Kopf ist auch noch deutlich teurer, und ich brauche etwas, das bezahlbar für mich ist, aber sehr sicher funktioniert.
Also ich werde nach dem 07.07. unsere Entscheidung hier mitteilen, vielleicht ist es ja auch für andere interessant. Ich habe so immerhin schon mal einen Fokus auf die Aspekte, die gegen die oben beschriebene Kombination sprechen.
Wenn hier jemandem noch etwas Bedenkenswertes einfällt – immer her damit! Ich bin für allen Input dankbar!
Ralf -
Toller support hier! Echt Klasse!
RaKa -
Besten Dank für die schnelle Antwort!
Werde das mal probieren, müsste ja eigentlich sehr gut klingen....
RaKa -
Hallo, ich lese schon eine ganze Weile die Beiträge hier im Forum, und konnte meinen Horizont schon sehr erweitern. Super, dass es das hier gibt, und herzlichen Dank an alle, die uns an ihrem Wissen teilhaben lassen!!
Nun mal eine Frage von mir: Spricht irgend etwas dagegen, ein KSM9 mit einem Aufstecksender (z.B. SKP 500 G2) zu betreiben? Das KSM9 habe ich schon, und mit der 500er Sendestrecke von Sennheiser wäre ich doch auch gut dabei. Die Form ist dann sicher nicht optimal, aber spricht technisch irgend etwas dagegen?
Danke schon mal im Voraus!