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KSM9 mit Aufstecksender Sennheiser SKP ???

  • ralf kalesky
  • 26. Juni 2007 um 16:00
  • ralf kalesky
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2007 um 16:00
    • #1

    Hallo, ich lese schon eine ganze Weile die Beiträge hier im Forum, und konnte meinen Horizont schon sehr erweitern. Super, dass es das hier gibt, und herzlichen Dank an alle, die uns an ihrem Wissen teilhaben lassen!!
    Nun mal eine Frage von mir: Spricht irgend etwas dagegen, ein KSM9 mit einem Aufstecksender (z.B. SKP 500 G2) zu betreiben? Das KSM9 habe ich schon, und mit der 500er Sendestrecke von Sennheiser wäre ich doch auch gut dabei. Die Form ist dann sicher nicht optimal, aber spricht technisch irgend etwas dagegen?
    Danke schon mal im Voraus!

  • shure
    Profi
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    Beiträge
    342
    • 26. Juni 2007 um 16:20
    • #2

    Hallo Ralf,

    sofern der Aufsteckender Phantomspannung liefert spricht dem nichts entgegen.

    besten Gruß

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • ralf kalesky
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2007 um 17:01
    • #3

    Besten Dank für die schnelle Antwort!
    Werde das mal probieren, müsste ja eigentlich sehr gut klingen....
    RaKa

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 26. Juni 2007 um 17:33
    • #4

    ich hab die SKP 500, damit siehts so aus:

    48V hat es, an/abschaltbar. Geht somit einwandfrei. 8)

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ralf kalesky
    Beiträge
    10
    • 27. Juni 2007 um 00:16
    • #5

    Toller support hier! Echt Klasse!
    RaKa

  • elektrikus
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    234
    • 27. Juni 2007 um 09:19
    • #6

    Hallo Zusammen,

    das wird schon funktionieren, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß es gut funktioniert.
    - Das Gesamtgewicht liegt bei etwa 500g (Vergleichswert SK 935 G2: 450 g), aber schlimmer ist, daß die Gewichtsverteilung nicht mehr stimmt. Das Mikrofon ist fußlastig.
    - Die Betriebsdauer mit eingeschalteter Phantomspeisung liegt bei 5h, das ist nicht gerade viel.
    - Der SKP 500 kann maximal 1,2V ab, das KSM9 hat eine Empfindlichkeit von -51dBV/Pa und einen Grenzschalldruck von 152 dB. Der SKP wäre bereits bei einem Schalldruck von 147 dB am Maximum, man verliert also 5 dB beim Grenzschalldruck. Ob das aber wirklich stört, wage ich zu bezweifeln. Es sei denn Du willst das Geräusch eines startenden Jets oder eines vorbeifahrenden Rennwagens übertragen...

    Gruß

    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • ralf kalesky
    Beiträge
    10
    • 28. Juni 2007 um 15:27
    • #7

    Huuu, da spricht erkennbar der Fachmann. Also ich habe inzwischen ein SKP 500 G2 da, und zum Vergleich ein SKM 565 G2. Die Kombi KSM9 mit SKP ist tatsächlich noch etwas schwerer als SKM 565. 500g sind wahrscheinlich auch echt Obergrenze für einen langen Abend on stage. Die Gewichtsverteilung empfinde ich nicht als so unangenehm, es fühlt sich eher wie eine (sehr leichte) Hantel an. Die Praxistauglichkeit überlasse ich aber professionellen Sängern, die mit den Funken arbeiten sollen, und die die Mics am 07.07.07 auf einer größeren Bühne ausprobieren werden. 5 Stunden Betriebsdauer halte ich für ausreichend, und natürlich weiß ich, dass heute mehr geht. Das wäre jetzt nicht so mein Problem. Danke auch Elektrikus, dass du mich auf die nicht optimale elektrische Anpassung der beiden Teile hinweist. Da ich aber weder „das Geräusch eines startenden Jets" noch "das eines vorbeifahrenden Rennwagens“ übertragen will, sondern ganz „normalen“ Pop-Gesang, wird das wohl doch nicht zum Problem. Was mir an dieser Kombination so gefällt, ist das Vereinen von Spitzen-Mikrofon mit professioneller Sendestrecke außerhalb eines Preissegments wie das, in dem die UHF-R Funk-Strecke angesiedelt ist. Außerdem könnte ich später, wenn man auf eine absolut optimale Lösung umsteigen will (das wird aber dauern), das SKP mit GM 500 als Basis für die Übertragung z.B. eines Saxophones über Funk nutzen, und das KSM9 könnte ich als schnurgebundenes Mikro jederzeit wieder gebrauchen. Wie gesagt, da müssen mir die Profi-Sänger bei der Entscheidungsfindung helfen. Eine ULX P4/ULX 2 Strecke mit KSM9-Kopf ist auch noch deutlich teurer, und ich brauche etwas, das bezahlbar für mich ist, aber sehr sicher funktioniert.
    Also ich werde nach dem 07.07. unsere Entscheidung hier mitteilen, vielleicht ist es ja auch für andere interessant. Ich habe so immerhin schon mal einen Fokus auf die Aspekte, die gegen die oben beschriebene Kombination sprechen.
    Wenn hier jemandem noch etwas Bedenkenswertes einfällt – immer her damit! Ich bin für allen Input dankbar!
    Ralf

  • wora
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    11
    • 2. Juli 2007 um 00:58
    • #8
    Zitat von "Ralf Kalesky"

    ...
    Wenn hier jemandem noch etwas Bedenkenswertes einfällt – immer her damit! Ich bin für allen Input dankbar!
    Ralf


    wie siehts mit der optik aus?
    aufstecksender sind ja nicht gerade dezent...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ralf kalesky
    Beiträge
    10
    • 2. Juli 2007 um 19:49
    • #9

    Das KSM9 hat ja einen sehr schlanken Schaft. Der Kopf hat ziemlich genau den Umfang wie der Sender, nur ist dieser eben eckig. Ich weiß, dass Mikro+Handsender eher als „billig“ gelten, und dass man den Handsender der EW 500 Serie als klobig beschreibt. So richtig nachvollziehen kann ich das nicht. Also für mich sehen die beiden Teile gut zusammen aus. Farblich sowieso, und von der Form her finde ich das nicht unansehnlich. Mich spricht so eine dicke Handgurke auch nicht wirklich an. Das Ding liegt echt gut in der Hand – meine ich zumindest. Und ich lasse mich auch belehren. Wenn mir massive Bedenken präsentiert werden, dann soll es nicht sein.

  • ralf kalesky
    Beiträge
    10
    • 10. Juli 2007 um 00:17
    • #10

    Sonnabend haben wir die Mics ausprobiert. Eine Sängerin ging nach dem Herausnehmen der KSM9-Handsender-Kombination aus der Mikrofonhalterung symbolisch in die Knie. Wegen des schweren Sendeklopses gab es insgesamt keine Akzeptanz für diese Variante. Die soundtechnische Beurteilung fiel jedoch ganz anders aus. Übereinstimmend wurde eine bessere Auflösung insbesondere hoher Töne festgestellt, dies erst einmal im Soundcheck ohne Band, nur Sänger. Das 565er Sennheiser machte durchaus auch eine gute Figur, auch ein e935 war sehr ordentlich, KSM klang am besten. Die PA war übrigens nur von sehr bescheidener Qualität, die Monitore richtig schlecht, und die Akustik eh tendenziell eine Katastrophe (eine Art kleine Fabrikhalle, nur glatte Steinwände, Hochzeit). Nur professionelle Sänger, ein fähiger Tonkutscher. Mit kompletter Band wurde es dann richtig haarig. Um es kurz zu machen: Das größte Problem war, die Sänger nach vorn zu bekommen und das Feedbackproblem zu bewältigen. Dabei war das KSM9 entscheidend einfacher zu handhaben. Ich kann nicht sagen, dass ich davon begeistert war, denn wie oben erwähnt fand die Kombi mit Handsender aus Gründen des Handlings und der Optik keine Zustimmung. Die Überlegenheit vom KSM wurde aber auch von den Sängern registriert und anerkannt. Die Angabe von 5 Stunden Spieldauer mit den Akkus stimmte übrigens sehr genau. Auch der TonMann, der die Sennheiser-Mikros kennt und schätzt, war vom Shure sehr positiv überrascht.
    Gestern habe ich mich dann entschieden, eine gebrauchte Shure-Sendestrecke (doppelt) zu kaufen, alte U-Serie. Bin auch gleich fündig geworden mit einem U4D – UA und den passenden U2-Sendern ohne Köpfe dazu. UA ist ja eine Version, die eigentlich nicht für Deutschland sondern die USA gedacht ist, mit dem möglichen Bereich 782-806 MHz dürfte es aber wohl auch hier keine Probleme geben. Mit zwei KSM9-Kapseln liege ich dann bei ca. 3000 Euronen für das komplette Doppelpack, das ist deutlich mehr als geplant, aber bei zwei ULX-Strecken mit KSM-Köpfen wäre es noch teurer. Die Überlegenheit des Shuremics war zu augenfällig, als dass ich das hätte ignorieren wollen. Und wie oft hat man es mit einer minderwertigen PA und/oder schwierigen akustischen Verhältnissen zu tun. Bei BillBo’s Statement im Thema „Shure KSM9: Erfahrungen“ habe ich mich allerdings ertappt gefühlt…
    Danke an alle, die sich hier geäußert haben, es traf exakt zu, was an Bedenken mitgeteilt wurde. Auch bei meiner Entscheidung für die U-Strecken habe ich lange im PA-Forum geforscht, ich bin sehr sehr dankbar, dass es das hier gibt.

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