Hallo,
ich bin da immer hin und her gerissen, wie ich das lösen soll. Vorgefertigte Presets benutze ich sehr gerne, wenn ich selbst Mixe. Wenn ich aber nur Equipment stelle, möchte ich es den Gastmixern so nahe wie möglich Recht machen und gestalte das nach deren Wünschen.
Bei Festivals lege ich tatsächlich einen Kanalplan und ein Routing vorab fest. Ich stehe da auch auf große Lücken, dafür blockweise Übersicht. Hier schreit die iLive übrigens nach 12er Blöcken.
Sehr viel arbeite ich inzwischen mit Libraries. Das heißt, ich mache das Routing tatsächlich spontan vor Ort, lade dann aber Channel Presets, in denen die Eingangs erwähnten Vorabstimmungen enthalten sind (Also EQ Frequenzen, Gate/ Compressor/ Deesser Werte)
Hier mache ich aber 2 Dinge anders wie die bisherigen Ansätze:
1.: Thresholds speichere ich in der Regel mit (Denn mal ehrlich, wie weit wird der Threshold von heute vom gestrigen entfernt sein?? 1 oder 2 dB).
2.: Gains speichere ich oft gleich mit der Mikrofonbezeichnung ebenso mit.
Natürlich müssen beide Werte korrigiert werden, man hat jedoch sofort beim Aufziehen des Channels ein vernünftiges Signal. Das spart schon wieder ein paar Sekunden pro Kanal.
Für bestimmte Anwendungen speichere ich auch komplette Kanal Settings inklusive EQ, z.B. alle EQ-s für komplette Blaskapellen.
Grüße
Tobias