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  2. tobias kammerer

Beiträge von tobias kammerer

  • Ersetzung meiner PAR-Kannen durch LED

    • tobias kammerer
    • 29. April 2012 um 10:28
    Zitat von "zegi"

    Tobias: Du findest also nicht, dass die LED Pars Schwächen für Weiss und Gelb haben?

    Doch, ich finde aber auch das konventionelle Lampen Schwächen bei blau haben. Weiterhin haben konventionelle Lampen Schwächen beim halten der Farbtemperatur je nach Dimmer Level.

    Was ist nun besser?
    Ich denke man hält oft an Konventionell nur fest, weil man es gewohnt ist. Natürlich gibt es Bereiche, bei denen LED-s ungeeignet sind (z.B. bei Theater nahezu unbrauhbar, alleine der Einschaltmoment macht einen bei großen Flutern schon völlig wahnsinnig)

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Ersetzung meiner PAR-Kannen durch LED

    • tobias kammerer
    • 28. April 2012 um 12:50

    Hallo,

    ich würde mit ca. 8 anfangen und auf 4er Bars, da die deutlich handlicher sind. Trotzdem ist man dann wegen der genannten Ausrichtbarkeit immer noch eingeschränkt. Ich pflichte meinen Vorrednern nicht bei und finde LED eine echte Verbesserung zu PARS, gerade bei Parties, wo es auf den komplett sauberen Kegel nicht ankommt. Ein 8x Rot Brett sieht einfach viel besser aus als 2 oder 3 so eindame Funzeln. Auch die schnellen Schaltzeiten machen extrem Spaß (z.B. für Strobe Effekte). Allerdings würde ich auch zu ca 36x 3 Watt oder mehr raten. Daumenregel ist: LED Leistung mal 8 = herkömmliche Halogenleistung. Somit bekommst DU ein Gespühr für die benötigte Leistung.

    Lieder gibt es nur sehr wenige Engabstrahlende Systeme, was eigentlich als PAR- Ersatz wichtig wäre. Es sollte sich zwischen 10 und 15° bewegen, sonst ist es ein Washer.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Brauchbarer und einfacher LED Controller

    • tobias kammerer
    • 27. April 2012 um 08:15

    Hallo,

    also ich kenne da Sachen bis 8 Kanäle pro Gerät. Darüber sehe ich schwarz (insbesondere wegend er leichten Bedienung). In der Regel erschließen sich den meißten Leuten gute Softwaresteuerungen hier besser als etwas Anderes. Aber auch das geht zum Programmieren nicht mal schnell nach 5 Minuten Einweisung.

    Dei Kisten für 8 Kanäle sind sehr intuitiv von IMG und ein Showtec Controller, wobei ich dessen Name im Moment nicht mehr auswendig weiß. Ich glaube er heißt Lightoperator.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 27. April 2012 um 07:59

    Hallo Instrumentenfreak,

    im Grunde hast Du Deine Fragen ja selbst beantwortet. Die Natürlichkeit kommt offenbar auch von dieser ähnlich einem Naturinstrument gelagerten Abstrahlung. Das ist zwar nicht bewiesen, klingt aber einleuchtend, zumal sich das Hörerlebnis eben so darstellt, dass man den Klang unabhängig vom Raum eigentlich immer als sehr natürlich empfindet. Das kann somit nicht an einer besonders linearen Wiederrgabe liegen, da das ja pro Raum anders ist.

    Auch die Abstrahlungsnachteile von normalen Boxen hats Du ja erkannt.
    Wie im Thread bereits mehrfach erklärt, kippt der Vorteil zum Nachteil, wenn man aufgrund eines sehr hohen Verstärkungsfaktors (also z.B. bei leisen Instrumenten oder sehr leisen Rednern...) eigentlich eine möglichst gerichtete Abstrahlung bräuchte um Feddbacks durch möglichst wenig Schall auf der Bühne zu vermeiden.

    Als Daumenregel kann man dazu sagen:
    Bei gemäßigter Lautstärke funktioniert das mit allen gängigen Rock/ Pop/ Jazz Instrumenten in der Regel gut. Es funktioniert eher nicht mit klassischen leisen Instrumenten und Mikrofonabnahme (z.B. Konzertgitarre...). Wenn eine hohe Ziellautstärke gebraucht wird, hängt es sicher vom Einzelfall ab und man sollte das deswegen unbedingt vor Kauf Live testen. Ich habe aber z.B. auch eine kleine Blasinstrumentenbesetzung mit immerhin 15 Mikros, die solche Säulen im Bierzelt spielen und das funktioniert auch. Das ist aber sicher das obere Ende der Fahnenstange.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Benötige Kaufberatung für kleine Subs

    • tobias kammerer
    • 24. April 2012 um 21:21
    Zitat von "montesuma"

    2x 15 wäre auch OK? Wobei ich mir etwas größeres in Kombination mit den 15"ern in den Nexos vorgestellt hatte.

    Appropos Baumarktkisten:

    Ich bin beim Stöbern auf EV ELX118 gestoßen. 134dB, aktiv, für 555€, da muss doch ein Haken sein... Die müssen schon sehr schlecht sein ?!?

    Ja, nämlich die dB Max SPL Angabe!

    Am Besten die Sensitivity mit der leistung hochrechnen. Nur das bringt vergleichbare Zahlen, da die Maximalmessung in keinster Weise genormt ist.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Lichtsteuerung

    • tobias kammerer
    • 23. April 2012 um 20:53

    Wenn es ein PC sein darf, dann kann das der Martin Lightjockey. Man kann hier auch eigene Touchpanel für den User kreieren. Wenn man aber garkein Bedienelement braucht, dann ist die Lösung vielleicht mit dem PC Betrieb zu aufwändig.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Lichtsteuerung per PC

    • tobias kammerer
    • 23. April 2012 um 19:30

    Hallo,

    wenn die Beschränkung auf 99 Geräte reciht, dann ist die Cuelux fast unschlagbar, da es sich wie ein erwachsenes Lichtpult verhält, für kein Geld. Es gibt auch jede Menge günstige Midicontroller dafür.

    Nachteil. Fixtures nur aus einer vorhandene Library. Gibt es ein Gerät nicht, so kann man es vor Ort nur als Dimmer mit entsprechend vielen Kanälen behandeln.

    Etwas teurer und komplexer wäre der Martin Lightjockey. Hauptvorteil ist der extrem intuitive Editor, auch für Fixturedefinitionen. Ich kenne kein Pult, in dem man so schnell eine Show nachprogrammiert, wie in LJ. In der Wiedergabe gibt es jedoch einige Spezialitäten, die ein Fremdtechniker niemals verstehen wird. Es ist dann eben nur zur Eigenen Nutzung. Als Faderboard kann man jedes DMX Pult anschließen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Benötige Kaufberatung für kleine Subs

    • tobias kammerer
    • 22. April 2012 um 21:04
    Zitat von "skorpi"

    deine genannten von QSC sind ja nun nicht wirklich klein :shock: ... oder?
    empfehlenswert sind die genannten von tobias (12") oder der TSMini sub 2x1kw, oder etwas größer der TSM sub 15" 2x1kw - als klein!

    Ich meinte den G-Sub 18". Der ist6 auch nicht wirklich klein, aber saulaut für die Größe und nicht größer als der QSC.

    135 dB schafft der 12" leider nicht (würde ich sonst sofort kaufen)

    Tobias Kammerer

  • PA System

    • tobias kammerer
    • 22. April 2012 um 21:01
    Zitat von "zegi"

    Hast du denn die RCF zwischenzeitlich wirklich mal gehört, oder ist das die Vermutung, die du im anderen Thema schon geäussert hast? Mir gefiel die RCF deutlich besser als die genannten Systeme.


    Also mir gefällt das Yamaha DXR auch besser als das RCF.
    Im Detail: Impulsverhalten/ räumliche Abbildung. Die RCF sind jedoch jeweils ausgeprochen laut für das Geld. Das ist dann wohl alles schon etwas Geschmacksache.

    Bässe finde ich von beiden Anbietern klanglich nicht so toll, aber erträglich für´s Geld.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Benötige Kaufberatung für kleine Subs

    • tobias kammerer
    • 22. April 2012 um 19:21

    Hallo,

    Acoustic Line G-Sub (aktiv = DP)
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • PA System

    • tobias kammerer
    • 22. April 2012 um 19:10

    Hallo,

    ich kenne alle genannten Systeme sehr gut. Man sollte erst einmal definieren, mit welchem Pegel man spielen will und ob man Säulen will oder nicht (siehe PA Forum Thread zur HK Elements).

    Zu den Säulen: Die Solton klingt hervorragend, produziertt aber kaum Tiefbass und ist nicht laut. Also nur für gediegene Musik geeignet. Die Nova ist deutlich lauter aber auch bei weitem nicht so homogen in der Abstrahlung und klanglich eher etwas unausgegoren. Die Elements finde ich zu teuer, insbesondere, weil aus den Bässen einfach garnix kommt. Die QSC ist gut, ich finde die KME jedoch noch etwas runder und auch hochwertiger verarbeitet (Alles Neodym mit Polyureaüberzug, frei stellbarer Tilt...). Der frei programmierbare Controller macht die Anlage extrem universell.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Line Arrays bzw. anderes aus China importieren ?

    • tobias kammerer
    • 22. April 2012 um 12:15
    Zitat von "DirkB"

    Kannst Du doch auch hier machen. Und wenn es Dir nicht gefällt, dann schickst Du den Container voll Line Arrays eben wieder zurück und ersuchst um Rückerstattung. Oder Du fragst eben in der Nachbarschaft, ob jemand die Dinger essen will...

    MfG
    DirkB

    Hallo,

    das ist in aller Regel falsch, da China den Rückimport mit einer Art Strafzoll belegt. Den will niemand tragen, ab gesehen davon, dass die Fracht absurd ist. Vernünftige Chinesen sind auch nicht mit einer vom Käufer vorgeschlagenen Zahlungsabwicklung einverstanden. Die wollen Vorauskasse und zwar schon vor Produktionsbeginn.

    Das waren nur kurze Anmerkungen. Ich bitte jeden User darum, der nicht mit Chinabusiness vertraut ist, hier nicht irgendwelche gut gemeinten Ratschläge zu verteilen.

    Nochmals in Kurzform. Ohne ein ausgewachsenes Unternehmen zu sein, ist Chinaimport unsinnig. Die zwei größten Gefahren muß man im Zweifelsfall decken können:
    - Totalverlust des investierten Geldes (Ich habe auch schon ein paar Container der amtlichen Entsorgung übergeben!)
    - Produkthaftung (werden alle gesetzlichen Bestimmungen bezüglich z.B. CE Zeichen und viele Andere eingehalten, wenn nicht ist man dafür haftbar. Kommt deswegen jemand zu Schaden, so ist man ruiniert, außer man hat dafür eine (teure) Versicherung abgeschlossen).

    Alles Andere muß dann aus meiner Sicht nicht weiter beleuchtet und zerpflückt werden.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Seeburg B18 dc

    • tobias kammerer
    • 20. April 2012 um 09:49

    Abgesehen davon ist die nicht ausgelaufen, nur nicht im Katalog


    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Monitor

    • tobias kammerer
    • 18. April 2012 um 21:43
    Zitat von "marius sommer"

    Die aktive A6 sagt uns eindeutig zu. Nächste Woche wollen wir die hören fahren oder bestellen sie beim Thomann.
    Die 30 Tage Money Back sind echt cool da geht schon ordentlich testen direkt on AIr.

    Kennt jemand von euch die Aktiven Lambda TX-2? Hab die vorhin empfohlen bekommen und sehen auch interessant aus.

    Am Samstag waren die Montiore so höchstens nen Meter vom DJ Ohr weg. Wieder waren die Monis im Limit und auch der Mischer :shock:
    Mit den Subs habt ihr recht. Der Bass Eq ist oft zu weit hoch gedreht obwohl auf der Front eh schon genügend Dampf ist.
    Macht es Sinn für den Preis um die 3000-3600€ ein ganzes kleines System mit Subs zu kaufen und was gäbe es da?

    Hallo,

    ja das mach Sinn. Das könnte Acoustic Line TS-Minisat sein, auch sehr stark ist das Zeug von Harmonic Design (8" Coax+ 15 Sub) oder von LSS Audio, natürlich auch viele Andere.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Seeburg B1801 oder Seeburg TSE Sub

    • tobias kammerer
    • 16. April 2012 um 14:14
    Zitat von "ThomasL"

    Naja, 234 Euro / netto Liste sind schon ein Unterschied, der sich bemerkbar macht, gerade wenn man mehrere von den Kisten kauft. :)

    Hallo bitte beachten, dass der TSE Sub mit ROllbrett geliefert wird, der B1801 nicht. Das muß man noch abziehen/ Dazurechnen. Man kann Ihn auch ohne bestellen.

    Tobias

  • Dante Recording Problem

    • tobias kammerer
    • 15. April 2012 um 13:08
    Zitat von "hermste"

    Ich würde an deiner Stelle mal die Clocking-Sache in Ordnung bringen und dann weiter an den anderen Dingen arbeiten.

    Richtig ist es, wenn du über den Dante Controller bei der Dante-Karte im Allen&Heath-System "Preferred master" auf Yes und auch "Slave to external clock" auf Yes gestellt hast.

    Lass' auf deinem Rechner DHCP aktiviert, dadurch sollte der Zeroconf/Bonjour-Dienst die Zuweisung selbst finden. Kannst du mal Screenshots von den Fenstern im Dante Controller und auch der Virtual Soundcard machen?


    Hallo,

    genau!

    das möchte ich definitv nochmals unterstreichen, Deine Konfiguration war definitiv falsch. Es gab in Deinem Dante Netz keinen Clock Master. Ohne Master kann der PC nicht aufsyncen und er wird Samples verlieren. Die Beschriftung dieser 2 Felder hat schon viele in den Wahnsinn getrieben. Gemeint ist das so:

    Preffered Master: Wer übernimmt im Netzwerk auf Dante Protokollebene den Sync. Einen muß es geben!
    Slave to external CLock: Woher bezieht die Dante Karte Ihre clock. In der Regel nämlich vom Pult, da ist ja eine drin. Sonst müßte man nämlich das Pult auf die Dante Karte syncen (geht auch, muß man im Pult einstellen)

    Zuletzt: Tatsächlich belastet die Dante Virtual Soundcard den Rechner erheblich mehr, als eine vergleichbare Hardwarekarte. Es lassen sich hier also keine Rückschlüsse aus dem Betrieb mit einer RME Karte ziehen. Trotzdem glaube ich nicht, dass hier der Fehler passiert. Ich zeichne in einem PC mit Single Pentium IV 3.0 GHz 64 Spuren auf. Das ist dann aber auch die absolute Schmerzgrenze. Mit solchen PC-s schaffe ich aber mit Harwarelösungen auch über 100 Spuren.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Seeburg B1801 oder Seeburg TSE Sub

    • tobias kammerer
    • 15. April 2012 um 12:57

    Hallo,

    der Reihe nach:
    - Der TSE Sub ist meiner Meinung nach in der Praxis so viel stärker (da er auch eine tiefere Grenzfrequenz hat), dass es mich wundert, dass überhaupt jemand B1801 kauft. Praxisregel: 2 TSE Sub ersetzen 3 B1801. Da man auch den TSE Sub als Groundversion und ohne Rollbrett kaufen kann, gibt es preislich praktisch keinen Unterschied zwischen den 2 Modellen.
    - Das Mischen von Bässen ist immer ein riesen Problem, wie von Jens beschrieben. Das kann gut gehen (mit passendem getrennten Controlling), muß aber nicht. Oft geht es dann noch in jedem Raum anders, da in der Regel die Dinger alle auch noch unterschiedliche Nebenabstrahlungen haben, die sich dann über Reflexionen besonders gemein addieren können.
    - Es sind doch Hybridhörner: Der Bassreflexport endet/ ist ein Horn. Die schräge Schallwand des Basses ist Teil des Horns. Deswegen hat das DIng auch bei 60 Hz noch eine dezente Richtwirkung (es gibt leider kein Polardiagramm, aber man hört den Unterschied zu einem Standard BR recht deutlich.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 13. April 2012 um 14:32

    Hallo Billbo,

    dann war es genau hier das hohe geforderte Verstärkungsmaß. Schade für diese schlechte Erfahrung. Ich habe auch schon einigen Kunden von diesen Dingern abgeraten, weil sie eben nicht zur ANwendung passten. Fest installiert halte ich das für sehr gewagt, da man ja nicht weiß, was kommt. Für die geeignete Besetzung zur Mitnahme halte ich es für genial.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 13. April 2012 um 10:24
    Zitat von "4Art"

    Tobias: Schon mal eine Geige oder Bratsche verstärkt, so dass das Ding nur hörbar (nicht mal differenzierbar geschweige denn wohlklingend) wird über eine normale Folkbackline mit abgenommener Snare, Basedrum und Akkugitarre, wenn ein Stängele-PA irgendwelcher Bauart im Spiel war? Es wäre spannend zu hören, ob man von diesem Seiteninstrument was vernommen hat :wink:

    Genau das nicht, aber z.B. schon Kontrabass und Saxophon mit Drummer. Da ging es super.
    Tobias

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 13. April 2012 um 09:23
    Zitat von "billbo"

    @ Tobias: ohne mir das jetzt alles noch mal durchgelesen zu haben: ich habe die damalige Diskussion aufmerksam verfolgt, auch ohne daran teilzunehmen. Und ich habe Deine Gedankengänge bezgl. Ortbarkeit/ Natürlichkeit/ verteilte Schallquellen/ natürliche Reflektionen etc. durchaus sehr gut nachvollziehen können. Schließlich funktionieren unverstärkte Konzerte (Big Bands/ Orchester/ Streichquartette/ Chöre/ Instrumentalverstärker plus Gesangsanlage, etc.) in dafür geeigneter akustischer Umgebung ja auch. Und zwar aus genau den Gründen, die Du aufgeführt hast.
    Wenn - tja, wenn Du sie nicht mittels Verstärkung in eine 'akustisch größere Dimension' übertragen willst/ musst. Und genau das ist "PA".

    Nenn die Dinger einfach Backline, und wir liegen voll und ganz auf einer Linie :-D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Da ist tatsächlich was dran. Danke, dass Du den Gedanken aufgreifst. Auch eine Konzertgitarre mit Pickup über Backline ist schon erheblich lauter als die Gitarre allein. Damit kann man ohne weiteres 300 Leute beschallen und genau darauf zielt es ab. "Mucker" spielen ständig in genau diesen Dimensionen, oft kleiner, Jazzer auch.

    Klar für ein Rock Brett reicht das per Definition von hinten bis vorne nicht. Deshalb habe ich so etwas auch nicht im Verleih, weil es mir für größere Jobs nicht reichen würde. Aber "Mucker" kaufen Ihre Anlagen selbst, die brauchen keinen Verleih und für die ist es ein Segen und genau so einfach zu handhaben, wie es propagiert wird. Bitte versucht mal mit einer Konventionellen PA z.B. eine Beschallung aus der Mitte einer Breitseite eines normalen Gasthauses ohne zurückversetzte Bühne, die das gesamte Publikum erreicht, durchzuführen. Das ist nahezu unmöglich, für den Laien garnicht, denn die Outfillbeschallung klingt aufgrund der Addtion von der Infillbeschallung erstmal zum Fürchten und braucht auf jeden Fall einen eigenen Weg und viel Liebesmühe.

    Mit der Stängele PA ist das eine Sache von 5 Minuten, nämlich hintürmen und losspielen. Die Stängele PA funktioniert aber auch sehr gut in einem 25 Meter langen Saal. Also ist das Ding doch für mittlere Lautstärken deutlich universeller als jede normale Box.

    Wie gesagt: Scheitern tun die Anlagen an hohen Laustärken (und da gibt es durchaus ein paar Potente Ausnahmen) oder hohen Verstärkungsmaßen bei Mikrofonen, sonst nicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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