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  2. tobias kammerer

Beiträge von tobias kammerer

  • Rock ist tot und die E-Gitarre ist die Grabbeigabe

    • tobias kammerer
    • 6. November 2019 um 20:02

    Also ich arbeite ja in einem der größten Musikhäuser in Deutschland seit 31 Jahren. Die Musikinstrumentenbranche hatte hier in dieser Zeit mit wenigen Ausnahmejahren eigentlich immer nur Zuwachs. Da gibt es ja auch statistische Erhebungen. Tatsächlich gibt es aber Umverteilungen, welche Instrumente gerade in sind.

    Weiterhin: Die Statistik sagt ja erst einmal nur, dass von denen Leuten, die Spotify hören, kaum mehr Rock gehört wird. Das passt ja auch sehr gut zu dieser Art von Musikkonsument. Natürlich ist Spotify schon eine Macht, aber eben noch lange nicht alles.

    Nur als Beispiel gibt es die Musik der Toten Hosen (und auch vieler anderer) nicht auf Spotify. Wo würde dann wohl der Toten Hosen Fan normalerweise seine Musik hören?? Vielleicht klingelt es jetzt bei dem ein oder anderen, wie aussagekräftig Statistiken sind, die per Definition ganze Bevölkerungsschichten ausschließen.

    Etwa 3/4 meiner CD-Sammlung gibt es nicht auf Spotify und so abgedreht ist mein Musikgeschmack auch nicht.

    Viele Grüße
    Tobias

  • Endstufe Bridge Modus?

    • tobias kammerer
    • 6. November 2019 um 19:53

    Du wirst das ohne Mess Software (+ Erfahrung) nicht hinbekommen die Bässe gemischt gut zueinander zu bringen. Probieren kann man es ja trotzdem (und dabei Glück oder Pech haben). Also alle Bässe miteinander aufstellen (Am besten alle auf einem Stapel, damit sich nicht noch unterschiedliche Raumakustik mit in die Beurteilung mischt), dann mal den einen, die anderen und alle Bässe zusammen probieren und einfach hinhören,

    - Wie das klingt?

    - Ob es gemischt überhaupt lauter wird

    Als nächste Stufe würde ein halbwegs geübter mit einem Testtongenerator und einem Delay (pro Subwoofer Art) das noch optimieren können, ohne dass gemessen wird.

    Im Grunde beschreibe ich aber halt gerade, wie man Pfusch optimiert, aber wenn für nix anderes Geld da ist, warum nicht.

    Zur Ausgangsfrage und diversen Antworten:

    Der KME Subwoofer hat einen vernünftigen Lautsprecher. ich würde die Endstufe eher Brücken um da mehr raus zu holen, aber ohne vorgeschalteten Limiter wird das kritisch. Einen Limiter auf etwa 1,3 KW eingestellt halte ich für unkritisch.

    Weiterhin: Hier wurde der endstufeninterne Cliplimter als allgemein nicht brauchbar abgetan. Das ist sicher falsch. ich kenne wirklich sehr viele Endstufen, deren Cliplimiter denen in Controllern in nichts nachsteht. Ich weiß das aber nicht über Deine Endstufe. ich wollte das nur mal nicht so allgemein stehen lassen.

    Und zum Schluss: Ob so ein Subwoofer für 300 Personen im Zelt reicht: Da gehen vermutlich die Antworten von niemals bis ganz leicht. Das hängt wirklich ganz stark von der persönlichen Anforderung/ Musikrichtung,... ab. Als Verleiher würde ich zumindest einem Kunden das so nicht mitgeben. Da wären mindestens 2x 18" in einer anderen Kampfklasse am Start, evtl. sogar 4, wenn es wirklich rumsen soll. Und selbst da ist das Ende der Fahnenstange für z.B. eine GOA Orgie,... noch nicht erreicht.

    Ich denke der eine 18" reicht für ein Geburtsagsparty-Feeling

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • tobias kammerer
    • 6. November 2019 um 18:19

    Aus welcher Sicht vernünftig? :)

  • Yamaha TF Serie

    • tobias kammerer
    • 29. Oktober 2019 um 17:38

    Ich finde die Dinger irgendwie vom Preispunkt etwas schlecht platziert. ich denke, dass das am ehesten Leute kaufen, die auch z.B. CL und Konsorten am Start haben, denn man kann auf die gleichen Stageboxen zugreifen und sortiert sich somit relativ einfach z.B. in einem größeren Dante Netzwerk. Als typische Bandkonsole oder eben unabhängig von so großen Überlegungen finde ich es nicht konkurrenzfähig gegen z.B. Behringer, A&H, Presonus,... Im Grunde fast ein wenig schade, denn qualitativ ist Yamaha sicher einer der besten Firmen am Audiomarkt überhaupt (also was Zuverlässigkeit der Verarbeitung,... betrifft). Es gibt wenig Equipment, mit dem man so wenig Stress hat wie mit Yamaha. Natürlich gibt es auch über sämtliche Digitalkuschen von Yamaha diverse Horrostories, wenn man aber allein die zahlenmäßige Verbreitung von damals 01V, LS9, M7CL,... sieht, ist der tatsächliche Ärger doch sehr überschaubar.

    Viele Grüße

    Tobias

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • tobias kammerer
    • 25. Oktober 2019 um 17:25

    Puh. Kann das einen Unterschied machen? Schall ist Schall und Wind ist Wind. Zumindest wäre dann der physikalische Ansatz dahinter spannend. Übrigens ähnlich spannend wäre auch der physikalische Hintergrund, warum große Anlagen auch so groß klingen (also dieses gespürte Brett, wie von mehreren beschrieben). Ich unterschreibe das sofort, dass es so ist (also aus meiner objektiven Erfahrung). Es liegt aber weder am Frequenzgang noch am Schalldruck, denn das kann man gut messen. Stellt man beide Anlagen (überdimensioniert und normal) auf einen gleichen Frequenzgang und Pegel ein, bleibt einem doch tendenziell bei der großen Anlage eher die Luft weg. Das könnte z.B. am besseren Impulsverhalten liegen, da die überdimensionierte Anlage vermutlich noch weniger Kompressionseffekte,... bei der Wiedergabe hat. So richtig belegt ist das aber nach meiner Ansicht nicht, kann aber sein, dass ich zugehörige Literatur einfach nicht kenne.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

  • Neuanfang Lichtsteuerung. Biite um Hilfe!

    • tobias kammerer
    • 23. Oktober 2019 um 18:59
    Zitat von julianstroebel

    Weitere Software die du dir anschauen könntest wäre Obsidian Onyx (früher Martin M-PC)

    Da würde ich mir es sparen ein Midicon zu kaufen und lieber nach einem gebrauchtem M-Touch ausschau halten. Da ist dann auch gleich ein DMX Interface mit drin.

    Das würde ich auch empfehlen. Selbst ein neues M-Touch ist nicht teurer als das Midicon. Onyx ist wahrscheinlich am Markt (noch) stark unterschätzt. Grundsätzlich ist das eine Lichtsteuerung der Oberliga mit nur sehr wenigen Einschränkungen. Dabei ist sie sehr gut dokumentiert und es gibt auch sehr einfach gehaltene Lernvideos. Meiner Meinung nach hat seit der 4.x Version von damals M-PC (der Vorgänger von Onyx) alles mögliche an vermeintlich günstigen Softwarelösungen, wie z.B. DASLight und Co keine Berechtigung mehr. Das bleibt weit hinter den Möglichkeiten von Onyx und kostet oft mehr. Onyx als Software ist für 4 Universen kostenlos. Man braucht nur ein DMX Interface.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

  • 3,5T Transporter Empfehlungen

    • tobias kammerer
    • 22. Oktober 2019 um 16:24

    Na das Problem bei einem generellen Tempolimit auf 130 km/H, ist dass die Lobby dagegen zu groß ist und die Argumentationskette hapert.
    Deswegen verstehe ich auch nicht, warum das immer wieder so auf den Tisch kommt, denn es ist nahezu klar, dass es dafür keine Mehrheit gibt, deswegen finde ich es schlichtweg dumm immer wieder damit anzufangen, wo man doch weiß, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Meiner Meinung nach sollte man mal ein Tempolimit z.B. auf 160 oder 180 anstreben. Das kann man nur mit den fatalen Unfällen ganz gut argumentieren, die immer wieder passieren, weil ein 250- Fahrer falsch eingeschätzt wird oder er sich selbst überschätzt. Dafür gäbe es vermutlich eine breite Mehrheit und der erst Schritt wäre geschafft.

    Aber wer ernsthaft sogar 120 km/H bei uns als Gesetzesvorlage einbringt, raucht vermutlich das falsche Zeug um an den Erfolg zu glauben.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

  • Martin Maxxyz Compact im Jahr 2019

    • tobias kammerer
    • 19. Oktober 2019 um 13:23

    Man müsste mal schauen, ob da die akuelle Onyx Software drauf laufen kann (zur Not den Elation/ Obsidian Support fragen). Wenn das so ist, dann wäre es eine super Sache, denn das ist eine zeitgemäße Lichtsteuerung in der gehobenen Klasse, wenn auch nicht so weit verbreitet.

    Es gibt da aber eben Einschränkungen, bis zu welchem Gerät die aktuelle Software betreibbar ist, weil dann teilweise die Hardware schon zu schwach ist.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • tobias kammerer
    • 18. Oktober 2019 um 18:21

    Also gut,

    ich habe es schon oft genug probiert, oft genug gehört, aber nie dokumentiert.

    Ich sage jetzt mal: Mir reicht das: Ich glaube an meine Aussage.

    Andere können dann damit gerne anfangen, was sie wollen.

    Viele Grüße

    Tobias

  • Anschaffung einer neuen Pa. Wer hat Ideen

    • tobias kammerer
    • 17. Oktober 2019 um 22:26

    Also soweit ich das in Erinnerung habe, verhalten sich 2 HLS untereinander sehr glücklich, weil es ja im HT eher eine "Zylinderwelle" ;) macht. Aber nochmal ohne Spaß: Bei der Entwicklung lag darauf schon recht viel Augenmerk. Jetzt könnte man also mit 4 HLS 20 fahren und die oberen schlichtweg lauter machen als die unteren, somit wäre dem Wunsch nach weniger Pegelabfall vermutlich relativ gut Rechnung getragen. HD stellt ganz sicher das System zum Test, wodurch sich das gut verifizieren lassen könnte. Der Gesamt Geldaufwand ist sehr überschaubar, wodurch man auch noch echt Geld für Nearfills mitsamt gutem Controlling in die Hand nehmen könnte, was in solchen Sälen immer eine gute Idee ist.

    Ein Linearray, das wirklich gut ist, wird man mit dem Budget nicht hinbekommen. Da sehe ich eher schwarz.

    Klingen tut die HLS20 erst einmal sehr schön, das wäre zu den Turbosound wohl schon ein Fortschritt.

    Viele Grüße

    Tobias

  • Harmonic Design

    • tobias kammerer
    • 17. Oktober 2019 um 22:09

    Ich finde das Ding gut. Habe auch schon drüber gemischt.

    Klingt gut, saulaut, halbwegs dankbares Verhalten, wenn man 2 stackt und somit auch noch etwas erweiterbar, wenn das mal anstehen würde.

    Die Doppel 18er dazu brauchen schon den Power einer externen Endstufe und die Powersoft Endstufen sind nunmal die empfohlenen Systemendstufen, für die die Presets vorliegen. Über die Endstufe könnte man wieder einzeln streiten, aber zum Schluss ist das Gesamtsystem schon empfehlenswert. Eine Seeburg K20 geht in eine ähnliche Richtung, wobei die ja nur einen Hochtöner hat und die HLS20 eben eine Zeile. Die Zeile klingt in meinen Ohren bei hohen Pegeln etwas gefälliger, dafür ist die horizontale Abstrahlung aus meiner Sicht bei der Seeburg gelungener. Da kann man nun wieder diskutieren, was man persönlich besser findet. ich finde ja beide Systeme sehr gelungen. Eine HK Linear 5 LTS A wäre wohl auch noch ein Kandidat in der Liga. Da fehlen mir aber die persönlichen Erfahrungswerte und ich würde sagen im L5 Bereich gibt es keine Subwoofer, die an Seeburg oder HD hinreichen. Somit würden sie bei mir als Gesamtsystem nicht in die engere Wahl kommen.

    HD kommt normalerweise auch gerne zum Test vorbei oder organisiert das mit einem Händler in deiner Nähe, somit könntest Du die Dinger ja auch testen und weist dann mehr.

    Viele Grüße

    Tobias

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • tobias kammerer
    • 17. Oktober 2019 um 21:47
    Zitat von wora

    jo, und da du den thread ja gelesen hast weißt du auch, dass du mit dieser meinung alles andere als alleine bist. ;)

    Wobei ich mich da schon gerne von den "gute alte Zeiten Esoterikern" distanzieren würde. Ich habe ja auch beides im Stall. Jedes System für seine Anwendung.

  • Bose Stäbchen

    • tobias kammerer
    • 17. Oktober 2019 um 21:45

    Naja,

    ich finde die Betrachtung von uns Beschallern schon sehr einseitig.

    Der Hauptgrund, warum die Dinger durchaus zurecht so beliebt sind, ist der extrem breite Abstrahlwinkel. Viele Musiker müssen auch sehr oft irgendwo mitten in einem Raum aufbauen und dann sollen rundherum alle zuhören. Da wünsche ich mit konventionellen Systemen viel Spaß, denn jede sinnvoll transportierbare Box ist nur im Hochtonbereich wirklich gerichtet. Will ich nun ca. 180 Grad abdecken, baue ich mal schnell 6 12/2er rund um mich auf. Der Abstrahlungssumpf mit Laufzeitproblemen ist nicht in den Griff zu bekommen, dagegen glänzt so ein Bose Stäbchen regelrecht. Wegen dieser breiten Abstrahlung hört sich auch noch der Musiker gut selbst, ein Monitor ist dann oft hinfällig und daher meint der Musiker auch oft, dass er nun den viel besseren Sound hat als früher, was an seiner Hörposition wahrscheinlich auch so ist. Dem nicht genug: In Punkto Sprachverständlichkeit sind die Dinger nunmal bereits kleine Linearrays und das macht sich sehr positiv bei den typischen Mucker Veranstaltungen bemerkbar. Die sollen eigentlich nur berieseln, aber gleichzeitig sollen auch in 20 Meter Entfernung alle Moderationen verstanden werden. Auch hier schlägt sich so ein Ding besser als die meisten Standard Boxen.

    Die schlimmsten Systeme finde ich eigentlich die Zeilennachahmer, die eine Latte Mitteltöner haben und dann einen Hochtöner. Da funktioniert dann endgültig garnichts mehr. Bose hat Gott sei Dank nur Breitbänder, was per se ein relativ homogenes Schallfeld erzeugt.

    Wenn dann ein Hersteller sich nochmal richtig Mühe gibt, kann so ein Säulensystem dann zum Schluss richtig Klasse sein. Die kleinen Lautsprecher haben logischerweise große Vorteile im Impulsverhalten, weshalb es durchaus Säulen gibt, die in Punkto natürlicher Wiedergabe jedem gängigen Standardsystem überlegen sind. Das kombiniert mit breiter Abstrahlung und hoher Reichweite ist doch je nach Anwendung einfach gut.

    Ganz oft ist die Ursache für das katastrophale Endergebnis, dass den Dingern mehr Pegel zugemutet wird, als sie können. Welches System klingt noch gut, wenn man es überfährt? Für Diskopegel sind die allermeisten Säulen nicht geeignet.

    Viele Grüße

    Tobias

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • tobias kammerer
    • 17. Oktober 2019 um 21:26

    Erst mal:

    Finde den Thread auch hochspannend.

    Mein Kommentar zur Ausgangsfrage: Ich bin relativ sicher, dass Hornsysteme mehr aus der Mode gekommen sind, als eigentlich nötig. Ich denke, viele wollten einfach lange Zeit der neuen Mode Linearray Rechnung tragen, egal ob dann gut oder schlecht.

    Gute Hornanlagen (und ähnliche Vertreter) haben erst einmal den Vorteil, dass sie alle Frequenzen praktisch gleich abstrahlen und somit auch an allen Stellen und Entfernungen das gleiche Klangbild bieten. Weiterhin lässt sich aufgrund dieser Eigenschaften eigentlich auch bald noch besser eine gleichmäßige Schallverteilung über große Entfernungen realisieren, weil man hier ganz einfach z.B. mit den weiter nach hinten zielenden Systemen mit einem höheren Pegel fahren kann um die Lautstärkedifferenz auszugleichen. Das setzt natürlich voraus, dass so eine Box in der Abstrahlung scharf abgrenzt (auch bis hin zur unteren Grenzfrequenz), zum anderen aber auch, dass man das mechanisch ordentlich gebacken bekommt (genaue Winkelung,...). Da blieben auch früher schon nur wenige System übrig, die überhaupt in allen Belangen gut genug entwickelt waren, damit das klappen kann.

    Wenn so ein System dann durchdacht aufgebaut ist, finde ich das immer noch sehr gut.

    Jetzt kommen die Nachteile:

    - Der Aufwand ist in der Regel einfach größer als mit heutigen Linearrays

    - Ab einer gewissen Entfernung mit einer konkreten Pegelanforderung ist das einfach nicht mehr machbar, da ja immer nur exakt ein System den Schallpegel für den angestrahlten Punkt liefern muss. Fast egal, wie die Box vorne aussieht, wird es halt nach 100 Metern einfach mal dünn, wenn man da hinten noch ein Brett haben will.

    - Scharfes Abtrennen des Abstrahlwinkels ist natürlich ganz zum Schluss auch ein Wunschdenken, weshalb man immer leichte Kammfiltereffekte hat, die sich in der Praxis bei großen Clustern als "verwaschener" Sound äußern. Hier finde ich aus meiner Erfahrung ein Linearray gerade im Hochton auf große Entfernung einfach besser.

    Jetzt muss man am Schluss halt entscheiden, wo man hin will, denn kompromissbehaftet ist beides. Ich denke LAs haben sich in erster Linie wegen der einfacheren Skalierbarkeit und des schnelleren Riggings durchgesetzt, nicht weil sie grundsätzlich die bessere Wahl wären.

    Übrigens auch noch: Ich finde es auch traurig, wie wenig die Produktlinien von Premiumherstellern ineinander kompatibel sind. Da machen sich wirklich nur ganz wenige Hersteller Gedanken. Das gruseligste finde ich ganz oft vom Hersteller angepriesene Infra- und Kicksub Kombinationen. Da habe ich praktisch noch gar nix gehört, was wirklich funktioniert.

    Wir selbst haben uns mal die Mühe gemacht, alle Systeme, die wir haben, aufeinander zu ziehen (Also alle Controllings mit dem Ziel kompatibler Phasengänge neu gemacht). Das war echt mühsam, erleichtert aber die alltägliche Arbeit ungemein, weil dann dir Ergebnisse bei Kombination von Boxen einfach deutlich homogener und auch vorhersehbarer sind. In dem Zug haben wir uns dann auch von Teilen getrennt, die da einfach nicht mit reingenommen werden konnten (z.B. von Infrasubwoofern).

    Viele Grüße

    Tobias

  • Anschaffung aktiv bässe

    • tobias kammerer
    • 17. Oktober 2019 um 20:49

    Tatsächlich finde ich auch den Yamaha DXS-18 gar nicht schlecht. Irgendwie hat den keiner auf dem Schirm. Der haut echt ganz schön um sich und klingt verblüffender Weise recht straff, obwohl es ja ein Bandpass ist. Offenbar aber sehr glücklich abgestimmt.

    Grüße

    Tobias

  • 3,5T Transporter Empfehlungen

    • tobias kammerer
    • 16. Oktober 2019 um 19:54

    Ich würde auch die Finger weglassen von all den halblegalen Sachen. Das steht nicht dafür. Ein klug gekaufter 3,5er kann 1200 Kilo zuladen. Ein ebenso klug gekaufter passender Anhänger nochmals 2,5 Tonnen. Wenn ich mich recht Entsinne darf man dann nur mit Gesamt 6,5 Tonnen fahren (die Kombi nutzen wir nicht, daher weiß ich es nicht sicher) und muss somit nochmal 500 Kilo wegstreichen. Wenn man dann noch mal 5% daneben liegt, bringt einen auch niemand um. Wir reden also um 3,2 bis 3,5 Tonnen Nutzlast mit einem relativ günstig zu unterhaltenden Gespann. Das ist mehr als die allermeisten 7,5 Tonner mit Hebebühne dürfen.

    Wenn dann ein Job mehr verlangt, braucht man soviel Personal, dass sich auch folgende Optionen lohnen:

    - Weiteres Fahrzeug

    - Speditionsmiete

    Es ist leider schon eine Unart in unserer Branche, was da noch alles so gemacht wird, nur weil es früher halt so war und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eben deutlich lockerer. Mit obiger Rechnung kann man sich ganz legal ordentlich bewegen und bekommt die nötigen Preise auch dem Kunden ohne Problem verkauft.

    Wer natürlich ebenso der alten Zeiten wegen noch für jeden Minijob seine 1200er Entladungslampen, Eisenschweine als Endstufen, leistungsschwache Horn Monsteranlagen, analoge Killermischplätze,... fahrt, kommt natürlich mit Sprinter und Co nicht weit. Da wäre es dann evtl. mal Zeit über solche Dinge nachzudenken. Schwere Trümmer fressen auch bei jedem Aufbau, Abbau und im Lager viel Personalkosten.

    Viele Grüße

    Tobias Kammer

  • Hochwertige PA für Kneipen

    • tobias kammerer
    • 7. Oktober 2019 um 07:48

    Also dann empfehle ich tatsächlich evtl. die A3mkII (hat mit dem Vorgänger nicht mehr viel gemeinsam) mit G-Sub DP-1501+ von Seeburg.

    Klanglich ist das sicher eine der glücklichsten Boxen bei Seeburg und technisch wird da wohl niemand was zu meckern haben. Weiterhin ist das Zeug leicht (Subwoofer trägt einer alleine) und sehr laut (für den Ernstfall). Da würde ich auch mal 400 Zuhörer beschallen.

    Preislich würdest Du da wohl etwas mehr ausgeben müssen, ich vermute realistisch ca. 7000 Euro inkl. MWSt.

    Viele Grüße

    Tobias

  • 3,5T Transporter Empfehlungen

    • tobias kammerer
    • 5. Oktober 2019 um 14:01
    Zitat von niggles

    - Für das Geld bekommst du nichts vernünftiges. Bei Dieseln sind meistens die Partikelfilter kurz vorm Platzen (PSA: Lebensdauer nur 160000 km!) ....

    - Die Fahreigenschaften von gebrauchten Fiat, Iveco, Peugeot und Citroen sind insbesondere bei Beladung mit hohem Schwerpunkt (Boxen!) eine Katastrophe....

    Würde ich nicht beipflichten:

    Beim Ducato wird oft nicht auf das Maxi Fahrwerk geachtet. Wenn man das hat, liegt der brachial gut auf der Straße (ganz sicher besser als jeder Sprinter, die Kisten fahre ich oft genug) und ich kenne auch keine Probleme mit der Beladung. Nicht umsonst ist das seit Jahrzehnten der Standard Unterbau für riesige Wohnmobile (und da könnt ihr mal auf Laufleistungen schauen, da stehen auch gerne 300.000 auf dem Tacho). Ebenso macht der Motor 0 Ärger, wenn man den großen kauft (also ca. 180 PS, je nach Auslieferungsjahr). Neu werden komischerweise fast immer die kleinen Motoren und ohne Maxi gekauft, weshalb man halt gebraucht 90% so findet. Aber die restlichen 10% reichen ja auch. Und prompt könnte man gerade bei Mobile so einen in der Größe L4 H2 (das würde ich auch nehmen) für 15.000 kaufen, EZ 8/2016, 80.000 km und nicht vom Paketdienst. So ein Auto ist auch keine Seltenheit, das bekommt man andauernd.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

  • Hochwertige PA für Kneipen

    • tobias kammerer
    • 5. Oktober 2019 um 13:49

    Die EX Serie wäre so das passende. Preise habe ich leider auch nicht parat. Also z.B. EX26 mit den EX 1.5.

    Aber nach den UVP kann man ja schnell beim deutschen Vertrieb fragen, um eine Einschätzung zu bekommen.

    Der Christoph spielt die ja aktuell und ist ganz begeistert. Er hatte immerhin vorher soweit ich weiß eine Seeburg A3. Ist ja auch nicht doof, habe ich gerade wieder 2x eingebaut.

    Viele Grüße

    Tobias

  • 3,5T Transporter Empfehlungen

    • tobias kammerer
    • 5. Oktober 2019 um 12:34

    Hallo,

    da ich den Ducato aus endlos vielen Gründen beiden genannten vorziehen würde, würde ich nochmals scharf über die angestrebte Länge nachdenken. Wenn man nicht gerade nur Styropor transportiert, sind 3,5er in der Regel längst überladen, bevor sie voll sind. Da reichen oft schon die ganz kurzen Modelle. Durch die Länge sinkt die Zuladung weiter, durch die Automatik auch. Schaut Euch unbedingt die Zuladung an und entscheidet euch dann, was wirklich Sinn gibt.

    Ansonsten ist es doch ganz allgemein so bei Fahrzeugen:

    - Gebraucht billiger wie neu, auch im Betrieb, weil der Wertverlust logarithmisch verläuft, dafür evtl. mehr Ärger

    - Leasing teurer als Kauf, trotzdem wird es oft gemacht, weil es bequem ist und das Konto eben nur monatlich belastet.

    - Man kann mit Eigentum Pech haben (unvorhergesehene Schäden,...), aber eben auch mit Leasing (Ärger bei der Rückgabe wegen Schäden)

    - Leasing ist nur dann günstig, wenn gerade mal wieder ein Anbieter mit einem Fahrzug dringend in den Markt drücken muss, weil er zu viel am Hof hat. Eine normale Leasingrechnung ist immer teurer als Kauf/ Verkauf.

    Warum ich den Ducato vorziehen würde:

    - Niedrigere Ladekante

    - Niedrigerer Verbrauch

    - Läuft stabiler (Fahrwerk), insbesondere bei hohem Tempo auf der Autobahn (nur Maxi!)

    - Höhere Zuladung

    - Unfassbar günstig im Unterhalt, da wenig Defekte und Ersatzteile billig

    - Gebrauchtangebot aus Leasingrückläufern riesig

    Ja und auch der hat so seine Tücken, aber welches Auto hat das nicht

    Grüße

    Tobias

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