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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • fragen bzgl. martin audio f2

    • mattias bost
    • 28. Januar 2014 um 11:09

    Hi,

    etwas materialschonender wäre die Methode, angelehnt an das was mein Vorredner gesagt hat:

    - mit Ohmmeter den Kaltwiderstand der Box (also der 12er) messen
    - tja, nun das Problem, welche Spulentemperatur will man zulassen, wie berücksichtigt man dabei die nicht ganz gleichmäßige thermische Belastung der Spule?
    - aus dieser Temp. den dazugehörigen Ohmwert der Spule für die angedachte maximale Leistung errechnen

    dann
    - am besten ne kleine Zusatzschaltung bauen, welche über ein leistungsfähiges Relais/Schalter die Box entweder mit dem Musiksignal beaufschlagt oder das Ohmmeter dran läßt

    nun zur iterativen Grenzbelastungermittlung
    - mit angedachtem Musiksignal für gewisse Zeit Signal beaufschlagen
    - umschalten auf Ohmmeter und prüfen, ob der o.g. Grenzwert erreicht ist
    - solang gesetzter Grenzwert nicht erreicht, weiter belasten bzw. Belastung erhöhen

    Dabei spielt die angestrebte Lastdauer logischerweise stark mit (10min/1h/2h/12H...), gibt alles andere Werte (bei Raumtemp, keine Sonne...)

    Nun kann es bei anderem Musikmaterial dummerweise wieder anders aussehen, mit Glück ist man auf der sicheren Seite (reizt nicht alles aus) oder man war halt schon drüber.

    VG
    Mattias

  • fragen bzgl. martin audio f2

    • mattias bost
    • 27. Januar 2014 um 09:02

    Hallo Jens,

    könnte es bei den außen mehr als innen gebratenen Spulen vielleicht daran liegen, daß die Geschwindigkeit der an der Spule vorbeiströmenden Luft immer am größten ist, wenn diese sich um Nulllagedurchgang berfindet (und damit eben der mittlere Spulenbereich am stärksten gekühlt wird)? Hier ist schließlich das Schnellemaximum (auch bei Mischsignalen). Und an den Enden der Spule wird die mitgenommene (bereits erwärmte Luft) bei der Umkehr mitgerissen, der Luftaustausch wird hier geringer sein als im Mittendurchgang.

    Dazu kommt das größere Temperaturgefälle von Spule zu Polplatten, bei eher kurzen und sehr hohen Leistungen (sprich dicker Reserve des Amps gegenüber dem Chassi) hilft eine kalte Magnetkonstruktion am ehesten. Was nun wieviel ausmacht ....

    georg: Aluplatte ist zwar schön, vlt mit einen Kühlkörper mit Rippen an beiden Seiten probieren? Damit hast du eine größere wärmeaufnehmende Fläche (vor allem innen). Ich kenn die Box nicht, würde aber versuchen hinter den Magneten (der Polkernbohrung) ein kleines Blech oder sonstwas zu montieren, was z.B. im 45° Winkel die austretenden Luft nach oben längs zu den Rippen ablenkt. Da auströmende Luft mehr Impuls (in eine Richtung) aufweißt als einströmende müßte damit etwas Konvektion ins Geschehen zu bringen sein. Und wir wissen nur zu gut, daß bereits etwas Luftbewegung immens was bringt.


    VG
    Mattias

  • fragen bzgl. martin audio f2

    • mattias bost
    • 24. Januar 2014 um 15:15

    Hallo,

    klar fehlt da was, bei Recone-Kits vor allen die Kühlung durch die (durch Bewegung) umströmende Luft, ob die Polplatten, welche ja nur "Strahlungsempfänger" sind so viel bringen, hmm. Zumindest wenn die durchgewärmt sind, ist Schluß mit Kühlung. Es ging mir ja um SICHER und nicht das "letzte mW ausreizen". Das wäre viel komplizierter und, da wiederhole ich mich, nur sicher über Messung der Spulentemperatur (bzw. deren Gleichstromwiderstandes und darüber Rückrechnung). Alle andere Modelle versagen, da es nicht möglich ist, die zugeführte Leistung zur abführbaren definiert festzulegen (Außentemp, Luftfeuchte, Sonne, Position der Box, Rückwirkung mit Boxen bei Stacking, Phasenfehlern bei Stacking...).

    Wobei ich mich schon manchmal frage, ob die Polkerndurchbohrung so der Weisheit letzter Schluß ist. Würde man statt Durchbohrung des Polkerns nur die hintern Polplatte löchern (gelöchert lassen), so müße unter der Dustcap ordentlich Luft angesaugt bzw. herausgedrückt werden. Diese kann nur durch den Luftspalt weg. Klar, das macht Geräusche, aber es würde deutlich mehr Luft an der Spule vorbeiströmen. Bei den großen Spulen (4" und mehr) kommt ordentlich was an Luft zusammen, das könnte es mit den üblichen Spaltmaßen arg problematisch werden, die Überlegung wäre, etwas mehr Spaltbreite (mir dadurch vlt 1dB weniger BL) zu spendieren, wenn sich hierdurch ausreichend mehr Kühlung (vlt 3dB mehr) ergäbe. Oder halt andere Polplatten, nicht einfach nur rund, sondern mit Längsspalten, die z.B. 10% des Umfanges für Luftkanäle lassen.

    Müssen diese Chassis jedoch bis in höhere Bereiche (direktstrahlend) genutzt werden, dürften die unweigerlichen Geräusche/Verzerrungen nicht tragbar sein.

    VG
    Mattias

    Nachtrag: Es ist Luftaustausch bei üblichen Chassis da, weil die ausgeblase Luft eine Richtung ("Strahl") hat während die eingesogene Luft von allen Seiten an den Öffnungen einströmt. Selbst wenn pro Hub da nur 20% Frischluft bei sind...

  • fragen bzgl. martin audio f2

    • mattias bost
    • 24. Januar 2014 um 09:25

    Hallo,

    Zitat

    "continous average sine"


    bin mir nicht ganz sicher, aber das dürfte ein (logarithmisch) durchgewobbelter Sinus sein, das bedeutet, daß nur ein Teil der Leistung in den 12er hängen bleibt, muß also über die relativen Bandbreitenanteile rechnerisch korrigiert werden. Beispiel:

    Wird von 20Hz - 20kHz gewobbelt und bei 1kHz getrennt, so hat die relative untere Bandbreite den Faktor 50 (1kHz/20Hz), die obere 20 (20kHz/1kHz). Das würde bedeuten, daß bei dieser Messmethode 5/7 der Leistung von z.B. 500W im unteren Band liegen und 2/7 im oberen Band.

    Noch was anderes darf man nicht vergessen, der Hersteller gibt zwar Watt an, misst aber NIE Watt. Nur die effektive Spannung, welche an einem der angegebenen Impedanz entsprechenden Widerstand gleiche Leistung erzeugen würde. Soll heißen.

    Box 8Ohm Nennimpedanz, Hersteller gibt an 400W. Box hat tatsächlich je nach Frequenz zwischen 6,5 und 40Ohm Impedanz. Der Hersteller hat nun (und zwar nur auf seine Testbedingung in seinem Testgehäsue mit seinem Testsignal) die o.g. 400W ermittelt, faktisch aber nur die dazugehörige Spannung von 56,6V eff. Dummerweise muß die nun der Anwender "zurückrechnen", weil ein nur Watt genannt bekommt.

    Diese Vorgehensweise des Herstellers mach trotzdem Sinn, denn so kann der Anwender an seinem Limiter dafür sorgen (mit nem Multimeter oder durch Rechnen) daß der Grenzwert eingestellt bzw. eingehalten wird. Klappt aber nur bei exakt gleichen (Test-)Bedingungen, weil u.a. die Wärmeabfuhr und Leistungsaufnahme stark mit dem Hub zusammenhängt. Nebenbei, ein RMS-Limiter betrachtet auch nur die Spannung und nicht die Leistung

    Betreibt mal ein Chassis in ner BR auf Gehäusereso. Ich glaube nicht, daß das Spülchen die angegebene Leistung halbwegs lang verdaut. Hier liegt minimale Impedanz vor, weil wenig Hub, damit maximale Leistungsaufnahme und ebenfalls nur wegen des geringen Hubes geringe Kühlung.

    Will man auf der (ganz) sicheren Seite sein, dann mal ein Recone-Kit nehmen, Gleichstrom rein bis das Teil schön warm ist (wobei da inzwischen recht hohe Temperaturen zulässig sind). Ich schätze(!) bei nem 1kW Chassis wird das auf 100W, mit ganz viel Glück auf 200W rauslaufen. Wer nun sein Material lang am Leben halten will, der würde auf den so ermittelten Wert vlt noch etwas draufschlagen (vlt. 2-3dB) und gut ist. Tja, nur dann schleppt man wieder...

    VG
    Mattias

  • fragen bzgl. martin audio f2

    • mattias bost
    • 23. Januar 2014 um 09:10

    Hi,

    die Vorstellung, was 250W an Wärmebelastung bedeutet, da mangelts meist. Wer ist denn der Meinung, eine 250W Lichtquelle (welcher Art auch immer) würde in so einen kleinen Volumen längere Zeit überleben, das Gehäuse nicht bruzzeln lassen? Da ist auch mit Kühlkörpern (auch am Magneten) nicht viel zu holen, es sei denn, man hat da riesige Ausmaße bzw. betreibt viel Aufwand (Wärmetauscher mit Umwälzung innen).

    Eigentlich müßtest du die peaks viel eher begrenzen, damit der RMS-Limiter gar nicht mehr greifen muß (oder die RMS-Begrenzung deutlich runterdrehen). Da die Amps heut meist mit mehr Headroom aufwarten als früher gelangt man nämlich schon mal eher in die "echten" RMS-Leistungen, soll heißen, daß da wirklich 250W drin bleiben und nicht nur das Spannungsäquivalent dazu erreicht wird.

    VG
    Mattias

  • 4x4 Controller aber "günstig"

    • mattias bost
    • 9. Januar 2014 um 10:06

    Hallo,

    der Monacor DSM-480 LAN hat nen UVP von 1280, aber den Preis zahlst du als Gewerblicher (wenn du dir nen Kundenzugang bei Moni besorgts) ja nicht. Da kannste ca 30% abziehen. Und wohnen tuts eh in Bremen, hast den Laden doch vor der Tür, also mal rumschauen, dran spielen etc. Die haben nen richtigen Shop vor Ort und verschicken nicht nur Kisten per Post.

    Grüße
    Mattias

  • unpräzisere basswidergabe durch cardioid-anordungen?

    • mattias bost
    • 1. Oktober 2013 um 16:14

    Hallo Wolfgang,

    zu deiner "offenen" Laufzeitverzögerung im Zeitsignal. Wie hast du dein CSA aufgebaut, wird das Signal des hinteren 15er verzögert (und invertiert), oder wird das Signal der vorderen Chassis verzögert (und nicht invertiert). Oder anders, ist in beiden Fällen die Laufzeit auf den vorderen Boxen zum elektrischen Eingangsignal (vor dem Controller) identisch?

    Programm das Zerfallsspektren kann und nix kostet (solang man nicht speichern können will): ARTA. An sich recht einfach zu bedienen, sodaß es keinen ausgesprochenen Einarbeitungsaufwand mit sich bringt.

    Grüße
    Mattias

  • Stromaufnahme von Endstufen

    • mattias bost
    • 17. September 2013 um 17:39

    Hi,

    schaut doch mal in die Auslösekennlinien der Automaten rein. Dort ist gut zu erkennen, daß ein B-Automat bereits nach nur 10ms (eine Halbwelle 50Hz) bei dreifachem Nennstrom auslösen kann. Hat der Strom infolge schlechten PF massive Spitzen (und die sind leicht da) innerhalb einer Halbwelle gehts noch schneller. Da wundert es dann kaum, daß zwei LAB FP4000 bei satten Bumm (Endstufe ganz und mehr ausgefahren) die Sicherung holen können.

    So, mit den "Faustformeln" wie 1/8 Nennleistung Rosa-Rauschen kommt man natürlich nur weiter, wenn der Automat ebenfalls eine ähnliche Trägheit aufweißt. Rettung verspricht hier ein Automat mit D-Charakteristik. Der kann 10fachen Nennstrom vertragen (und auch in den Peaks etwas mehr).

    Ohne genaue Kenntis der Stromaufnahme der Amps bei Vollast (bzw. deren PF) ist keine aufs letzte Ampere sichere Dimensionierung drin. Dann bedarfs der Automaten-Charakteristik, dort den schlechteren Wert nehmen und damit ist man halbwegs auf der sicheren Seite.

    Eigentlich hat man hier ein ähnliches Problem wie bei Lautsprecher/Endstufenkombination. Will man da die Belastbarkeitsgrenze ausreizen, ist u.U. ganz schnell dem Chassis der Garaus gemacht.

    Halbwegs sicher (insbesondere wenn mit stehenden Töne gerrechnet werden muß, wie z.B. aus nem Synthesizer) ist nur eine sehr konservative Auslegung Amp/Sicherung darstellbar (Amp-Leistung kaum höher als abgesicherte bei B-Automaten). Oder vor der Endstufe wird in einem Controller schön per RMS-Limiter (mit recht kurzer Ansprechzeit) konservativ begrenzt. Was natürlich bedeutet, daß nicht das letzte dB Pegel rausgedrückt wird.

    Zwar könnte man versuchen sowas testweise einzustellen (Herdplatte als Last, Controller so einstellen, daß bei heftiger Musike die Sicherung nicht kommt), jedoch gilt das nur für die Sicherung, welche man verwendet hat. Und ob die oben oder unten im Toleranzfeld liegt, das weiß man nicht (so ohne weiteres).

    Ganz abgefahren wäre es, die Stromaufnahme zu messen, und wenn diese Grenzwerte zu erreichen droht, das Signal mittels Controllers zu begrenzen. Natürlich könnte auch jemand die Stromaufnahme im Blick haben und manuell eingreifen, da brauchts dann nur ein ordentliches Messinstrument (aber wer will schon die ganze Zeit wie das Kanninchen auf die Schlange schauen).

    Grüße
    Mattias

  • db technologies Opera Serie. Alt und Neu, ACHTUNG!!!

    • mattias bost
    • 10. September 2013 um 08:37

    Zumindest bei den Cromo12+ hat(te) auch der Sound gelitten. Ob das inzwischen behoben wurde, keine Ahnung, jedenfalls klangen die ersten 12+ auffällig aufdringlich, und zwar so stark, daß das schon ohne AB Vergleich auffiel.

    Sind die neuen Opera im Sound anders geworden? Die alten fand ich wenig pricklend, fehlten mir Höhen (oder umgekehrt waren die wohl zu gerade im f-Gang).

    Grüße
    Mattias

  • gutachten über Endstufen

    • mattias bost
    • 13. August 2013 um 15:01

    Hallo

    Zitat

    Wo Clipping passiert ist letztendlich völlig egal:


    da regt sich etwas Widerstand, denn ein Unterschied liegt darin, daß eine clippende Endstufe ihre Gegenkopplung verliert und mithin den Lautsprecher nicht mehr (so stark) bedämpfen kann (evtl Folge: Hubschäden). Kommt aus der Vorstufe ein "clippendes Signal" und liegt dessen Größe noch im linearen Leistungsbereich der Endstufe, so wird diese den Lautsprecher sauber an dem Signal führen.

    Grüße
    Mattias

  • wo D/A umwandeln? im Mixer oder Weiche DCX2496/Dn X16?

    • mattias bost
    • 15. Juli 2013 um 13:09

    Hallo Jens,

    Zitat

    Der SRC im DCX ist nicht grade hochwertig beschaltet


    Wie meinst du das mir "hochwertig"? An sich kann man nen SRC ja eher nur richtig oder falsch beschalten, es sei denn der Clock wäre sehr unruhig.

    Daheim bekommt mein DCX ein AES/EBU (96kHz) aus nem DEQ2496 gespiesen. Ist eindeutig besser als analog ins DCX. Könnte aber daran liegen, daß ich den DEQ aus der Vorstufe voll ausgesteuert bekomme (besserer SN und Auflösung), das DCX mangels Eingangsempfindlichkeitsumschalter nicht.

    Zum Thema digital oder analog bis zum Controller, aus Störfestigkeitsgründen würd ich digital nehmen, hab schon bei symmetrischer analoger Übertragung Störprobleme aufgrund "verschmutzter" Schutzleiterpotentiale gehabt (oder was immer es war).

    Grüße
    Mattias

  • DCX2496 kommt ab und zu mit Werkseinstellung hoch

    • mattias bost
    • 14. Juli 2013 um 15:05

    Hi,

    alles flöten, die Kiste ist wie beim ersten Auspacken und einschalten (inkl. z.B. sogar Kontrastwerte).

    Aha, keine "Bakterie", also ggf alle Kontaktstellen (Flachbändler etc) bearbeiten, ansonsten... Hab ihm jetzt probeweise die serielle Steuerung via USB-to-RS232 abgezogen, vlt. hat er sich da dämlich einen eingefangen, schalte nämlich das ganze Gerödel alles über ein Schütz ein.

    Grüße
    Mattias

  • DCX2496 kommt ab und zu mit Werkseinstellung hoch

    • mattias bost
    • 14. Juli 2013 um 12:14

    Hi,

    eins meiner etwas älteren DCX2496 (ca. 2005) kam mir nun zweimal mit Werkseinstellung hoch. Beim erstem Mal dachte ich noch beim Umstecken was vermurxt zu haben, das zweite Mal wars definitiv nur Einschalten, kein Stecken/Programmieren, gar nix. Glücklicherweise ists in der Werkseinstellung immer auf Analog-Input mit gemuteten Outputs, was bei AES/EBU-Speisung wenigstens nicht zu Tiefen an Mittelhochton führt.

    In der Anleitung hab ich nix zu "Pufferbatterie" fürs RAM gelesen. Hat das Teil noch so eine Pufferbatterie wie z.B. die ersteren EQs von Behringer? Oder ist schon nen Flash-Speicher verbaut, der so langsam platt geht?

    Grüße
    Mattias

  • Powersoft DigiMod 1500/DPSAMP1500??

    • mattias bost
    • 9. Juli 2013 um 20:33

    Jop,

    genau das habe ich aus dem Manual auch so verstanden, mithin können die DPSAMP-Module nicht baugleich zu den DigiMod1500er sein.

    Nachtrag zu meiner angedachten Lüfterlösung (zwecks Geräuschminimierung), die o.g. EBM-Papst-Lüfter machen zwar sehr wenig Luftgeräusch, haben aber ein viel zu lautes Lagergeräusch. Sobald der Lüfter irgendwo mechanische Verbindung zum Gehäuse bekommt, indiskutabel. Frage mich, wo die alte "Papst-Lüfter-Qualität" geblieben ist? Werde nun mal Sunon mit den magnetischen Lagern testen...

  • Powersoft DigiMod 1500/DPSAMP1500??

    • mattias bost
    • 8. Juli 2013 um 22:36

    Hi,

    grabe das hier mal aus, weil ich ne Alto APX3000 grad auf dem Messtisch habe. Ich bezweifle, daß die DSPAMP-Module identisch den DigiMod1500 sind, jedenfalls wenn ich die Beschreibung von Powersoft richtig verstanden habe.

    Powersoft gibt für die Module einen invertiert arbeitenden Channel 2 an, um das Netzteil im Stereo- bzw. Parallelbetrieb besser nutzen zu können. Channel 2 Plus-Ausgang soll Masse sein, der Minus-Augang der aktive Ausgang. Brücke dann einfach vom Plus-Ausgang des Channels 1 zum Minus-Ausgang des Channels 2 und keine Invertierung der Eingänge, schlicht an beide das gleiche Signal.

    Bei Alto messe ich die "Minus-Ausgänge" als miteinander verbunden und auf Massepotential liegend. Da kein Relais im Ausgang in Abhängigkeit des Betriebsmodus irgendwas umschaltet, differiert zumindest das DSPAMP-Modul hier von der Powersoftbeschreibung des 1500er.

    Was ferner bei der Alto APX3000 bzw. den DSPAMP-Modulen unschön ist, im Bridge-Modus ist die Verstärkung der beiden beteiligten Kanäle sehr ungleich. Liefert der eine Ausgang z.B. 40V rms (bezogen aus Masse) macht der andere nur 35V rms (???). Schieflast ist nun beim Brückenbetrieb echt unschön, im Kanal der kleineren Spannung ist die Verlustleistung unnötig höher. Im Stereo-Modus sind die hingegen sehr gleich.

    Die Dauerleistungsangaben sind hier und da etwas mutig, denn jeder einzelne Kanal beginnt nach einiger Zeit auf ca. 48V rms (ohne Last) zu begrenzen. An 4 Ohm landet man optimaler Weise noch bei theoretischen > 550W/4Ohm, an 8 Ohm aber "nur" noch ca 290W (und keine 340W). Die 1500W in Brücke habe ich nicht entlocken können, aber nach extern erzeugter sauberer Brückenansteuerung immerhin knappe 1200W (bei 40Hz) für immerhin ca. 2s. Bricht dann auf 700W zusammen, die aber nen Weile stehen bleiben. Für dynamische Signale also problemlos. Also bezweifle ich auch, daß die DSPAMP-Module 550W/4Ohm als Dauer machen (was Alto behauptet, da hier 4x550W steht).

    Für die Kohle geht die Leistung aber an sich schon in Ordnung, auch ist das Teil vom Lüftergeräusch recht brauchbar (für mich daheim fliegt aber der hintere Lüfter gegen nen EBM Papst 8412NGLE raus, der macht nur 12dB(A) bei 33cbm/h gegen 34db(A) bei 65cbm/h des ADDA-Lüfters). Und über den Modullüftern kommen Zuluftausschnitte in den Deckel, das hilft deutlich gegen Anlaufen der Modullüfter bis in mittlere Leistungsbereiche hinein. Naja, und das Gewicht ist ganz angenehm.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Hat jemand nen Powersoft digimod1500? Ist da wirklich der Channel 2 invertiert, sprich Plus-Ausgang fest auf Masse?

  • Leiser Sub-Amp mit ca 1,5-2kW (8ohm, Brücke) gesucht

    • mattias bost
    • 29. Mai 2013 um 19:59

    K2, da muß ich wohl auf dem Gebrauchtmarkt schauen, neu find ich die nicht mehr. Ich staun ja, das sowas konvektionsgekühlt geht. Die QSC schießt leicht über meine Preisgrenze, andererseits ists l"eise" schon ne Forderung, somit... Schaun wir mal obs noch andere Vorschläge gibt.

    ddt: So schlimm ists auch nicht, sind keine Wirkungsgradmonster sondern (für 21er) mit relativ wenig Magnet (für tief noch zuviel). Ist mehr ne schön "windige" Sache, leider gibts nur wenig Musikfutter, das mal merklich unter 30Hz was drinne hat.

    Gruß
    Mattias

  • Leiser Sub-Amp mit ca 1,5-2kW (8ohm, Brücke) gesucht

    • mattias bost
    • 28. Mai 2013 um 21:33

    Hi,

    bin auf der Suche nach möglichst leisen Amps für meine beiden Subs (4x21"). Leise im Kleinleistungsbereich, weil (großes) Wohnzimmer. Leistung schwebt mir zwischen ca 1,5-2kW (8Ohm in Brücke) vor, mehr bringt die tiefgetunten Subs an die Hubgrenze. Muß nun kein sackschweres Eisenschwein (ala Fidek) sein, er sollte die Leistung aber auch schon mal bei nem stehendem "Synthi-Sinus" halten können. Amp wird IMMER über vorgeschalteten Limiter betrieben, also interessiert nicht wie er mit Übersteuerung/Clipping klar kommt.

    Preis, naja gern eher unten, roadtauglich braucht er logischerweise nicht zu sein. Preisobergrenze so bei 500€ (oder 1000 wenn einer den Dampf bringt).

    Grüße
    Mattias

  • Tamp TSA 4000 Infos?

    • mattias bost
    • 11. Mai 2013 um 18:44

    Hallo,

    sorry wenn ich das nochmal hochhole, mich interessiert hauptsächlich wie laut/leise der Lüfter im Kleinlastbetrieb so läuft, sagen wir mal nach dem Einschalten? Hört man evtl das Schaltnetzteil übers Gehäsue? Hab sowas schon mal gehabt.

    Überlege meine 2 gepimptem Hifi-Amps (nachträglich auf Brücke umgebaut, ca 1kW, nachträglich belüftert) gegen zwei dieser TSA-4000 Amps (dann auch Brücke) zu ersetzen, "Infras" werden damit getrieben. Da Wohnzimmer sind Lüftergeräusch wie sonstige akustische Emmissionen, die nix mit dem Nutzsignal zu tun haben, sehr relevant, ferner der elektrische Restbrumm.

    Die volle Leistung würde nicht voll ausgeknautscht, bisher spielen die beiden "21er Viererpacks" (mit 1kW auf ein Viererpack) schon sehr ausreichend, jedoch dampft der geboostete Hifi-Amp dabei schon ein wenig. Mehr als 2kW Spitze (in Brücke/8Ohm) würd ich den Teilen nicht abfordern (wg. Hubbegrenzung).

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Der mechanische Aufbau ist wirklich nicht so pralle, aber da die Teile fest stehen, bleibt "nur" das Risiko der mechanischen Beanspruchung durchs ständige warm/kalt.

  • Endlich die richitge Endstufe (High-End München, 160KW!!!)

    • mattias bost
    • 16. April 2013 um 16:20

    Hi,

    endlich die richtige Endstufe, zumindest für Festinstallation etwas üppiger Systeme (wie bei mir daheim). Der Geneigte möge hier schauen:

    http://www.nexthifi.de/bericht/3119-High-End+High+END+2013+Pivetta+Opera+Only#

    Einzig plagt mich die Frage, obs hoffentlich ein Mono-Block ist und in welchem meiner 4 Wege ich die Leistung am ehesten einsetzen könnte? Ach egal, am besten in jedem, damit die Musikspizten auch garantiert verzerrungsfrei vom Verstärker geliefert werden.

    Die Anschlußleistung ist kein Problem, die Trafostation steht 80m entfernt (kein Quatsch). Seitdem meine Anlage so niederohmig und dicht am Downkonverter des Mittelspannungsnetzes angekoppelt ist, hört sich eh alles viel straffer und präziser an. Da dürfte der o.g. Ansatz in Richtung angemessener Endstufenleistung doch grad richtig sinnvoll sein.

    Interessieren täte mich, ob im Manual zu dem Endstüfchen Sichereitshinweise gegeben werden wie:

    - Sitzen Sie nie in Abflugrichtung der Schwingspule oder anderer beweglicher Lautsprecherteile
    - Verwenden Sie ggf. akustisch durchlässige Sicherungsnetze gegen umherfliegende Lautsprecherteile
    - Beachten Sie, daß Hochspannung (>1kV) am Ausgang des Verstärkers anliegt
    - Berühren Sie deshalb nie die Lautsprecherleitungen
    - Halten Sie ggf. Haustiere von den Leitungen fern
    - Verwenden Sie hinreichende Kabelquerschnitte (>32 qmm), sonst besteht Verbrennungsgefahr da Ströme von 200A fließen
    - ....

    Ob wohl eine der einschlägigen Zeitschriften die Leistungsangaben nachmessen wird? Vermutlich nicht, denn da macht alles dicke Backen.

    Grüße
    Mattias

  • Mein Wunsch Controller

    • mattias bost
    • 3. März 2013 um 20:26

    Hallo Tobias,

    einige deiner Wünsche kann ich nachvollziehen, einige sind aber technisch schlicht nicht realisierbr bzw. übers erreichbare Ziel hinausgeschossen.

    Zitat

    - 32 Bit --> hoher SNR bei zugleich sehr hohem Headroom um bei wechselnden Setups nicht immer pingelig auf die Gainstruktur schauen zu müssen
    - 192 kHz --> Latenz


    32 bit-Wandler, das ist technischer "Unfug" (192dB Dynamikumfang) und in mehrerlei Hinsicht nicht umsetzbar. Allein durch Widerstandsrauschen gehts nicht (und die sind immer da). Legen wir mal für max Inputlevel 10Veff fest, dann bedeuten 192dB weniger als 2nV!!! Das ist die Rauschspannung die 250Ohm bei einer Bandbreite von 1Hz(!!!) aufweist! Ferner gibts Einstrahlungen innerhalb des Chips und durch das Drumrum.

    Was Sinn macht und zu deinem Ansatz paßt, anpassbare Eingangsverstärker, die für optimale Aussteuerrung eines AD-Wandlers sorgen (24bit macht ja auch keiner, ich kenne da nur die Messverstärker von B&K die da ran kommen). Warum aber grad ein Controller so extremen Dynamikumfang haben soll, versteh ich nicht, denn das ist ja alles schon gelevelt. "Schaltbare" Gains (Anpassung auf den maximalen Output der jeweiligen Quelle) das hätte ich auch gern.

    192kHz Sampling Rate. Die bringt dir ganze ca. 5µS geringere Latenz! IIR-Filter haben ihre "Latenz" aufgrund der Grenzfrequenz und Steilheit (völlig unabhängig von der Samplingrate), FIR-Filter brauchen für gleiches Verhalten bei 192kHz doppelt soviele Taps wie bei 96kHz => gleiche Latenz.

    Eine dicken Batzen Latenz machen die üblichen AD/DA-Wandler aufgrund des Wandlungsprinzips mit intergriertem Antialiasing-Filter (gern so 200-300µS). Hier wäre vlt am ehesten was zu holen.

    31Band GEQs hätte ich sogar gern je Ausgang (z.B. Surroundanwendungen).

    Limiter, da schießt du insofern übers Ziel hinaus, als daß du mit deinen Forderungen nicht wirklich mehr Sicherheit ins System bringts. Ein Peak und ein RMS-Limiter je Kanal reichen völlig aus, da mehr nix bringt, denn die kennen auch nicht besser die Belastungsparameter der jeweiligen Box/Chassis/Treiber. Der "dumme" Peak-Limter kennt nicht die frequenzabhängigen mechanischen Grenzen (wenn die schon ausknautschen willst), gleiches gilt für den RMS-Limiter, die RMS-Belastbarkeit ist ebenfalls frequenz- und umgebungsabhängig (PA in de Halle, PA kocht in der Sonne).

    Wenn das echt was bringen soll, dann müßte der Limiter über den DC-Widerstand der Spule auf die Temperatur der Spule rückschließen und darüber "RMS-Limiting" machen. Prinzipiell denkbar, umsetzbar aber nur in geschlossenen Systemen (meine damit Amp in der Box vor dem Chassis, damit man an die zu messenden Hilfsgrößen kommt). Idiotensicheres Peak-Limiting ginge nur mit Erfassen der Auslenkung (denn Vorherberechnen berücksichtig nicht Aufstellungssituation oder gar Fehler, z.B. ein System arbeitet phasenverkehrt). Für Druckkammersysteme ists natürlich etwas einfacher.

    Also, da "dumme" Limiter eh nur grobe Hilfsmittel sind, sehe ich nicht den Vorteil ein weiteres grobes Hilfsmittel einzubringen (Sinusleistung, was auch immer das im Betrieb sein soll, etwa sowas wie Grenze sauberer Wiedergabe?).

    Bei der ganzen Limitiererei sollte einem klar sein, was man als Grenzwerte nehmen will. Die, bei denen ein System 100 Jahre hält oder eine Minute. Ich habs mal so überzogen formuliert, denn bei der Grenzwertfestlegung MUSS genau DAS definiert werden, max. Output steht im Widerspruch zu langer Lebensdauer. (Wobei ich mehr zu "100Jahren" tendiere)

    Die Eingangspegelgeschichte wird sich vermutlich mit Digitaler Fütterung erledigen (irgendwann mit Wandlung ab dem Mikro bis zum allerletzten echt digitalem Amp), am sinnigsten wärs, erstmal ein möglichst voll ausgesteuertes NF-Signal(digital) zu nehmen und dazu eine Levelinformation mitzushutteln. Dann kann ggf. ganz hinten in der Kette (letzter Amp) die Lautstärke gefahren werden.

    So, lang geworden, Ideen und Wünsche hät ich da auch (siehe der "betriebsparamterabhängiger Limiter"), Controller mit voller Lautstärkerregleung beliebig verknüpfbarer Ausgänge (inkl. parametrierbarer Loudness für leise (daheim), für sehr laut (daheim)), ...

    Grüße
    Mattias

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