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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • Rauschen von Aktivboxen

    • mattias bost
    • 21. Februar 2012 um 15:34

    Hi,

    Zitat

    Die sind (noch) analog geweicht und limitiert.

    Ich bin mir gar nicht so sicher, daß es an der analogen Lösung liegt. War selber im Selbstbau (weil in der Qualität nicht kaufbar) 2 Jahrzehnte lang (daheim) unterwegs, Limiter ganz anders konstruiert als andere das so machten, Ausgangspegel ebenfalls stark an die Endstufen/Treiber adaptiert... Dort waren trotz rauschoptimierter Widerstandbeschaltung der NE5532/34(A) keine übergroßen Störabstände möglich, die Reserven zum Limitieren begrenzt (oder halt Rauschen). Ne analoge Weiche mit merklich über 110dB(A) SN (da liegen die DSP-Controller), hmm, haste da ne Schaltung für? Ich glaub eher, daß die Auslegung bei z.B. Meyersound (der ist ja schwer im Install zugange) & Co halt anders ist. Würd man das mit DSP-Controllern IN den Boxen verhalten machen, käme man da glaube ich auch hin.

    ABER: Wenn schon "DSP-controllte Box", dann solls richtig laut gehen. Das wird viel eher getestet als "Wohnzimmertauglichkeit", weil in der Breite kaufentscheidender. Welche Konzerte erfordern denn Minimalst-Rauschen, wo sind die Leutchen mucksmäuschenstill? Und schleppen will auch keiner mehr als notwendig. Und aus welchem Mix kommt ein Störabstand raus, der über dem der Boxen liegt?

    Korrekt sicher, daß die Pegelsteller an etlichen "preiswerten" Digital-Aktivboxen gleichsam falsch liegen, nur den Eingangsgain verändern und nicht zusätzlich den internen im DSP und Rest. Dazu bräuchte es nur einen digitalen Inputgainsteller (wird irgendwann in Billigboxen kommen, Behringer verbaut das ja rudelweise im bezahlbaren X32) und schon wär mehr angepaßter SN drinne.


    Grüße
    Mattias

    p.s.: Vielleicht ließt hier mal einer der Boxenhersteller mit und ....

  • Rauschen von Aktivboxen

    • mattias bost
    • 21. Februar 2012 um 13:18

    Hallo,

    das ganze hat natürlich z.T. mit den verwendeten Bauteilen zu tun, aber auch mit dem Gesamtkonzept, insbesondere der Gainstruktur Vorstufe -AD-DSP-(DA)-Endstufen. Gern wird gesehen, daß für mehr Lautstärke eine Kompression seitens des DSPs möglich ist (dafür braucht es logischerweise einen "Übergain"), gleiches gilt für den Limiter. Der macht ebenfalls nur Sinn, wenns am Eingang noch sauber ist und mittels (zuviel) Gain eine gewisse Limitierung erreicht werden kann.

    Und ich würde bezweifeln, daß z.B. der Maximalpegel des DA-Wandlers vor der jeweiligen Endstufe sauber an den Maximalpegel der Endstufe und erst recht ans Peak-Limit des jeweils angeschlossenen Treibers angepaßt ist.

    Mit meinem DCX2496 hab ich das komplett durchexerziert, die Ausgänge mittels Spannungsteiler harscharf an die Peaklevel der Endstufen/Treiberkombi angepaßt. Dann gibts dort Setups mit "Arbeitsleveln", welche für die jeweiligen Anforderungen angepaßt sind:

    Einen "Nachtmodus" mit abgesenkten Ein-/Ausgangspegeln am DCX, damit bekomm ich nichts ins Limit, aber nahezu kein Rauschen (BMS4590)
    Einen "Normalmodus", naja, damit geht vielleicht mal ein einzelner Channel ans Limit (mehrere gehen dabei nicht), Rauschen etwas vernehmlich
    Einen +15dB Modus, da kann man dann auch mehere Kanäle in den Limiter treiben, aber in Pausen hört mans schon rauschen.

    Ja, ok, ist Behringer, ABER andere können ebenfalls keine 20dB mehr SN herbeizaubern. Wir haben z.B. ne Flexys 212 in der FH im Vorlesungsraum (wegen der engen Richtwirkung), die rauscht so grad vertretbar, ist aber so ein o.g. "Konstrukt" mit Reserven hinsichtlich Limiting (Kompression?), soll ja für PA sein, weniger im Install (hatte schon überlegt, das Teil mal aufzumachen und jedem Zweig 6dB zu klauen, sofern da entspechend ranzukommen ist und die Endstufe nicht digital angefahren wird). Richtig sinnig wärs, wenn der Hersteller (sofern technisch machbar), verschiedene Anwendungen vorprogrammierbar oder einstellbar hätte (z.B. wenn Enstufen/Treiber an der Grenze, auch Eingang an der Grenze...). Das wäre dann wieder wie bei Passivsystemen, mit Klirr aber weniger Rauschen.

    Als Hersteller böte ich dann an:

    - "Flüstermode: sehr ruhige Umgebung, nahes Hören ("Eingangs-Klirr" sobald die Wege an die Aussteuerunggrenze kommen, quasi wie Passivsysteme)
    - "Normalmode": (sehr) geringe Reserven zum Limitieren, ruhige Umgebung, mittl. Hörabstand
    - "Powermode": Laute Umgebung, merkliche Reserven zum Limitieren/Komprimieren in der Box

    Ich glaub kaum, daß derweil was am Markt ist, was viel (leidlich sauberen) Pegel UND gleichzeitig wenig Rauschen kann. Einzige echte Abhilfe wäre ne (fernsteuerbare) Lautstärkeeinstellung an der Box, wo ganz zum Schluß in der Kette die Pegelsteller zu finden wären. Vielleicht kommt sowas irgendwann mal (Masterregler des Mischers wirkt am Controller oder Box), aber kaum einer hat diesen extrem breiten Pegelbereich ständig. Eigentlich nur so Spinner mit PA-Leveln im Wohnzimmer.

    Grüße
    Mattias

  • Surround mit "Loudness" und symm.Out oder dig. Outs gesucht

    • mattias bost
    • 19. Januar 2012 um 15:18

    Hallo Mario,

    das hat schonmal geholfen, über die Audysseyseite kann man glauben etwas schlauer zu sein, zumindest was prinzipiell an Frequenzgang über die Lautstärke anders als bei "Loudness" korrigiert wird. Geholfen hat auch die Herstellerreferenzseite bei Audyssey.

    Lexicon, Crestron und ähnliche, da geb ich dir recht, das ist schon ein wenig sehr happig (für privat). Interessant sehen die "Integra" Geräte (XLR-Outs) aus, scheints aber nur in USA und Japan zu geben. Unsereins müßte sich mit Onkyo (immer etwas bassdünn, aber der größte PreAmp hat XLRs) zufrieden geben, oder Marantz (dito XLR). Der A7100 von Denon, leider nix Audyssey (oder ähnliches).

    Digital Outs, zumindest für die Haupt-PA, das scheint (bei Geräten) noch so gar nicht zu existieren. Zugegeben, ist sicher exotisch, aber die dämliche mehrfache Rummwandelei...

    Grüße
    Mattias

  • Surround mit "Loudness" und symm.Out oder dig. Outs gesucht

    • mattias bost
    • 18. Januar 2012 um 09:02

    Hi,

    wollte mein Hörzimmer eventuell auf Surround umrüsten, dazu brauchts nen neuen (Vor-)Verstärker. Mein alter Stereo Rotel RA1412 hat ne ganz brauchbare Loudness, auf sowas will ich nicht verzichten (hab keinen Bock jedesmal an am Klang zu wurschteln, nur weil die eingestellte Lautstärke variiert wird).

    1. Problem, Surroundverstärker mit ner "Loudness" zu finden, heute heißt das wohl "Audyssey Dyn. EQ"....

    2. Prob, Störabstand, mit u.a. BMS4590 darf der (Vor-)Verstärker nur minimal Rauschen

    3. Prob, symm. Pre-Outs wären nett (Marantz hat sowas), noch besser digitale Pre-Outs (zumindest für die Haupt-PA, könnte dann gleich für diese in den EQ (DEQ2496) und von dort in die Weichen (DCX2496) gehen).

    Lösung könnte auch in einem Mehrkanalfrontend für PC oder MAC(Mini) liegen, dafür wäre dann aber die entsprechende Software (mit "Loudness") erforderlich.

    Irgendwelche Ideen?

    Grüße
    Mattias

  • Übertrager für Alto D4

    • mattias bost
    • 15. Dezember 2011 um 14:51

    Monacor DIB-102? Ist 2 kanalig, knappe 40€. Eingänge leider nur Klinke.

    Mattias

  • Welches neue Oszi und Frequuenzgenerator kaufen???

    • mattias bost
    • 7. Dezember 2011 um 13:29

    Hi,

    also, unsere "Studis" sollen bei dem Versuch sehen, was in der Nähe der halben Abtastfrequenz passiert. Dann nen Vorschlag machen, wie man noch genauer die Abtasthalbe-Frequenz bestimmen kann (sprich über die sich ergebende AM-Frequenz). Phasenwandern und AM-Frequenz gehen nur anschaulich, wenn man so fein stufen kann (die AM-Periode liegt so bei 30-60s). Geht halt ums Kapieren von Zusammenhängen und da vermeide ich "automatsiche Systeme".

    Grüße
    Mattias

  • Kleine Aktivbox mit Mischersektion gesucht

    • mattias bost
    • 7. Dezember 2011 um 09:17

    Hallo Claus,

    meine Frage zielte dahin, wie es mit der Abwärme des Mischers (eigentlich der Endstufe ) aussieht, wenn der Powermixer zum Betrieb in der Box verbleibt. Aber da warst du schon richtig unterwegs und hast das beantwortet.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Übrigens habe ich Samson Resolv80A als bessere "PC-Speaker" auf unseren Laborplätzen, an denen die "Studis" Audio-Signalverarbeitung betreiben. Für den geringen Preis schon recht gut, von daher habe ich in Punkto Samson keine Bedenken, im Gegenteil.

  • Kleine Aktivbox mit Mischersektion gesucht

    • mattias bost
    • 6. Dezember 2011 um 17:12

    Hi,

    die Samson-Lösung (XP308i) sieht nicht schlecht aus, liefe unter "quasi aktiv". Haste das Teil auch schon mit eingebautem Mischer betrieben? (Naja, wir werden dabei kaum Leistung brauchen). Besser als bei Yamaha hier der interne Boxenflansch. Als "Single-Lösung" müßte ich bei Herausgabe der Box mit dem Mischer nur die Endstufe mit der Box vorverkabeln, da das aber hinten bei Verwendung von Klinkenwinkelsteckern nicht über die Box rausragen täte, ginge das.

    Vielleicht lege ich mir das Samson XP308i-System als "Zwischengröße" von Roland Cube CM30 ("PC-Böxchen") und den vorhandenen EONs (Outdoor) auf Halde. Für nen Dia-/Bilderabende scheint das perfekt geeignet, alles super kompakt, Gewicht geht noch, Verkabelung dem technisch nicht ganz unbeleckten Laien zutraubar. Die EONs waren/wären für sowas meist zuviel, die Roland Cube CM 30 dafür zu schwächelig. Die CM30 sind eh im Zulauf (als PC-Böxchen schon von den Kollegen erwartet), mal schauen was mit denen so geht.

    Grüße
    Mattias

  • Welches neue Oszi und Frequuenzgenerator kaufen???

    • mattias bost
    • 6. Dezember 2011 um 15:45

    Hi,

    naja, kommt drauf an, in welchen Frequenzbereich du so unterwegs sein willst. Die vorgenannten sind ja eher oberhalb Einsteigerklasse, haben aber z.T. keine so dolle Speicherteife (und die machst bei NF schon manchmal, z.B. bei Modulation, da geht kein Weg an Speichertiefe vorbei).

    In unserer FH haben wir (zu Hauf) RIGOLS, ganz ordentlich, mit recht brauchbarer Speichertiefe von 1Ms (2Ch => 500kS). Die Speicherteife gibts aber nur bis 50MHz Eingangsbandbreite (1GS/s realtime), darüber deutlich kleiner (wie die Tek, Agilent...) Bedienung der Rigol sehr gut, z.B. Druck auf "Offsetknöpfe" erzwingt Nulllinie in Y oder x/t oder Trigger (besser als die älteren Tek, ein ewiges Genudel). Qualität ok, manch ganz nette Funktion (digitale Filter). Rauschen so lala.

    Nur aus dem Katalog kenne ich "UNI-T" (unser Vorortladen http://www.reichelt.de). Größere Speichertiefen dort ebenfall aber nur bis 50MHz Eingangsbandbreite (1GS/s realtime). Preis einiges unter den Rigols, müßte man mal testen.

    Beides eher "Billigheimer", aber brauchbar. Für Mobiles insbesondere wegen des Preises interessant, wenn mal nen Tek runterknallt oder was drauf, das ist schon ärgerlicher.

    FG, da hab ich GWINSTEK SFG2104 (datatec), nur 4MHz. Digitaler FG mit sehr kleinschrittiger Frequenzeinstellung (0,1Hz), brauchte das, um mittels Trick z.B. Samplingfrequenzen nachmessen zu können (da reicht 1Hz Frequenzschrittweite nicht). 2SFG2010 dito mit 10MHz, SFG2120 20MHz mit 1Hz Schrittweite.

    Vielleicht hilfts, ist nen etwas anderer Ansatz mit den Skopes, aber unsere unter Mittelklasse Agilent/Tek sind nicht so herausragend besser, daß der Preisunterschied zu den "Billigheimern" in jedem Fall gerechtfertig scheint.

    Grüße
    Mattias

  • Kleine Aktivbox mit Mischersektion gesucht

    • mattias bost
    • 5. Dezember 2011 um 16:37

    Ähm,

    auch im Betrieb? Habs so verstanden, daß das nur die Transportoption ist.

    Grüße
    Mattias

  • Kleine Aktivbox mit Mischersektion gesucht

    • mattias bost
    • 5. Dezember 2011 um 11:26

    Hi,

    die Stagepass 300/500 fallen raus, weil wirklich alles in einem Gehäuse sein soll. Eine Hauptanwendung wird auf "PC-Speaker" liegen.

    Die Jam 150 plus gefällt mir als (wertigere) Alternative zum Roland Cube am ehesten (deutlich weiterer Anwendungsbereich), wie schauts mit Aufständern aus? Konnte nirgends finden, ob die Kiste nen Boxenflansch hat.

    Grüße
    Mattias

  • Kleine Aktivbox mit Mischersektion gesucht

    • mattias bost
    • 2. Dezember 2011 um 10:22

    Hi,

    Zitat

    Roland Cube Monitor


    das Teil entspricht sehr schön meinem "Kundenstamm". Danke für die Tipps
    Grüße
    Mattias

  • Kleine Aktivbox mit Mischersektion gesucht

    • mattias bost
    • 1. Dezember 2011 um 17:59

    Hallo,

    ich suche mir nen Wolf nach einer kleineren Aktivbox, die eine Mischer/Eq-Sektion integriert hat (wie z.B. Yamaha MSR100, die scheint dämlicherweise keinen Boxenflansch zu haben). Anwendungen/Wünsche:

    - kleine Hörsaalbeschallung (50-100Pers)

    - Mikro-/Lineeingang XLR
    - 2x Line (Cinch und oder Klinke)
    - Pegel der Eingänge unabhängig einstellbar
    - evtl. Mastervolume
    - Eq (min 2Band)
    - möglichst bis 8" (max. 10") TT plus HT

    - Möglichst eher klein
    - Pegelvermögen rel. uninteressant
    - integr. Tragegriff
    - integr. Boxenflansch
    - KEIN(!) externes Netzteil

    Einsatz ist (mobile) Wiedergabe z.B. aus Laptop bei Vorlesungen, gepaart mit gelegentlicher Sprachunterstützung. Noch besser könnte ich meinen Hochschulkollegen sowas in der Art Behringer Eurolive B205D (oder Mackie) in die Hand geben, wenns das mit vernünftigen Koax-LS gäbe...

    Preis, ich laß das mal offen (naja <1000€)
    Grüße
    Mattias

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • mattias bost
    • 27. Oktober 2011 um 11:52

    Hallo Bernd,

    Zitat

    Ich begreife ohnehin nicht, warum es keine Stahlspidern gibt.


    Da mußte ich echt lachen, hatte doch unser Kunststoffspezialist in unserer FH (dem ich den verzogenen Spider vorgelegt hatte), gleich einen ähnlichen Spruch gemacht: "Wer Kunststoffe kennt, der weiß, daß man diese nicht verwenden sollte".

    Zitat

    Da hat der Chassisbau echt ne Blockade.


    Früher hießen (und heute ja eigentlich auch noch) die hinteren "Spider" genauer "Dämpfer". Zu Zeiten nicht vorhandener Dämpfungsfaktoren von Endstufen war tatsächlich ne Dämpfung (Qm) erwünscht. Heutzutage ist das eigentlich ohne Relevanz. Da böte sich ne Stahlfederkonstruktion schon an. Allerdings wäre auch dort über Versprödung duch Kaltverformung nachzudenken, die Anzahl der Auslenkungen während der Lebensdauer ist schon ne Ansage. Bin aber kein "Metaller".

    Zitat

    Damit dort mehr als 40°C sind muß man konsequent und lange knüppeln.


    Naja, 40° zu überschreiten ist ein Kinderspiel. Sommer und Sonne (so man die hat) auf der PA und es braucht schonmal kein mW um da drüber zu sein. Dann geh ich mal von 500W thermischer Verluste in einem Chassis aus und stelle mir, um nen Gefühl dafür zu haben, einen 500W Baustrahler oben in nem Horn vor, wo kaum Ventilierung vorliegt. Da kommt man nicht erheblich über 40°? Das erfordert viiieeel Optimismus.

    Grad die Kombination aufwendiger Controller (Hugo, u.a. RMS plus Peak-Limitierung) mit dafür ausreichender Endstufenreserve, da kommt man sehrwohl an 500 thermische Watt als "Dauerstrich" ran. Ich möchte schon mal wissen, wie warm es da beim Spider nach ein paar Stunden ist?

    Entscheidend ist doch, daß die Erstserienchassis lange gelebt haben, die neueren nicht mehr. Was nicht heißen soll, daß die neueren in der Testkombination von 18s nicht die gleiche Leistung können wie die alten, sondern in der Kombination mit dem Horn nicht. Da die schlechter belüfteten Treiber (zum Horn hin) mehr Nulllagenfehler zeigen als die nach außen gerichteten, liegt der Verdacht auf gewisse thermische Schwäche nunmal nahe.

    Zitat

    ... und im 2ohm Betrieb hat man schon den Eindruck des Kontrollverlusts, sprich DC-Collapse?


    Hmm, der halbierte Dämpfungsfaktor gegenüber 4 Ohm soll derartige Auswirkungen haben? Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Nen in 2Ohm clippender Amp mag vielleicht sauerer reagieren als bei 4 Ohm, andererseits sollte ein Amp nie clippen, never (es sein denn, dem Anwender ist der Dämfungsfaktor konsequent Wurscht).

    Grüße
    Mattias

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • mattias bost
    • 26. Oktober 2011 um 12:50

    Hallo Kracky,

    Zitat

    Ach ja, wenn du deine 1400er abgeben möchtest, ich suche noch vier defekte oder alte LW1400 zum neu reconen.


    Ne, hab selber keine, reiche das aber weiter (weil die "Jungs" irgendwann das Reconen leid waren).

    Grüße
    Mattias

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • mattias bost
    • 26. Oktober 2011 um 12:38

    Hallo Kracky,

    Zitat

    mir ist nur aufgefallen das die zwei bestückten vom letzten Kauf irgendwie weit weniger Output haben

    Haste dir die Chassis mal angeschaut? Vielleicht haben die ein gewisses DC-Disp. (sprich Nulllagenfehler) und machen daher weniger Output. Falls ja, dann rauchen die dir früher oder später vermutlich eh ab.

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • mattias bost
    • 26. Oktober 2011 um 12:22

    Hi,

    ich habe die 18LW1400, welche im Push-Pull in bisher nicht genannten Gehäuse laufen, gemeinsam mit den "Jungs" von o.g. Veranstalter VOR dem finalen elektrischen Tod aus der Box geholt. Schon beim Reinschauen, erschütternd. In dieser Kombination hält das System nicht die angebene Leistung aus (und das mit nobelsten Controller).

    Die hinteren Pappen waren 7mm aus der Nulllage raus (vordere eher weniger (logischerweise in gegensätzlicher Richtung)), und das nach kurzem Einsatz. Zu Bernds Freude ein excellentes Musterbeispiel für DC-Displacemt. Daß sowas beim nächsten härteren Gig abraucht, ist auch klar. Die Probleme traten aber erst massiv mit neuer Generation der 18LW1400 auf, die alten spielten sehr lange. Also hat sich irgendetwas materialseitig geändert, thermisch vielleicht nicht so hoch belastbar, wie die Vorgänger.

    Hier mal zwei "schöne" Bilder:

    Ein zur Suppenschüssel mutierter 18er

    und ne Dämpfer:

    Beim Dämpfer sieht man ebenfalls gut die "Nulllagenverschiebung" (hier der gegensätzliche Treiber wie oben)

    Push-Pull, Sinn oder Unsinn, der Hersteller wird dies in seinem Horn gemacht haben, um die mechanische Grenze des Chassis zu erreichen. Nur ein Treiber hätte nicht die ausreichende Antriebskraft, den Hub auszureizen. Wohl daher.

    Beim o.g. 18s Chassis sehe ich eine Schwäche im aufgedoppelten Spider. Wird dieser stark gedehnt (und hängt wegen DC-Disp auf einer Seite, alles schön warm) so könnten sich beide gegeneinander verschieben und in dieser Stellung nun wieder "einfrieren". Die vordere Aufhängung hat zwar auch diese "Falschstellung" eingenommen, ging aber bei Herausschneiden etwas zurück (was den Verdacht auf "Aufgeben" des hinteren Aufhängung nahelegt).

    Grundsätzlich zum DC-Problem sehe ich das etwas(!) anders als Bernd. Das Musikmatrial spielt eine Rolle, das Amping die andere. Die Chassis machen heute nicht sooo viel mehr Hub wie alte Chassis, bekommen aber in Sachen Power massiv mehr auf die Mütze (thermisch mögen Spulen das halten). Nun spielt ein mehr an Tiefen mit längeren höheren Leistungspegeln zusammen, es werden Auslenkungen für längere Zeit erreicht, welche DC-Disp dann richtig Schaden anrichten lassen.

    Herumhacken auf dem Chassis/Lautsprecherhersteller, naja, der bringt das Zeugs auf den Markt und labelt die Leistungen gern ins Unermessliche. Entweder spezifiziert er vorsichtiger oder genauer (sprich präzisere Angaben zur Frequenz/Leistung etc.). Bernds "Downrating" ist zumindest bei Aktivkomponenten ein Weg, mittels Analyse des Signals, des (halbwegs) bekannten Verhaltens des Systems ein intelligentes Eingreifen zu ermöglichen. Damit ist Wirtschaftlichkeit und Sicherheit eher in den Griff zu bekommen.

    Closedbox-Systeme, ja, sind eher sicherer, aber nicht absolut schußfest. Auch gibts kein DC-Disp-sicheres/-festes Chassis. Sowas kann ich mir nur aktiv vorstellen, mittels Lageerfassung, Regelung, was auch immer. Mal schauen, könnt mir vorstellen, daß von den "Klippels" da bei Zeiten was (als Gesamtsystem) kommen wird.


    Grüße
    Mattias

  • Meinung zum LMT-151

    • mattias bost
    • 20. Oktober 2011 um 14:59

    Wer auf die Idee kommt, naja der, der in der Zeit des Selbstbauens alternativ auch Geld verdienen könnte/würde. Wers in echter Freitzeit macht, der natürlich nicht.

    Aber der Haftungsgedanke ist natürlich ein wichtiger Aspekt, Brandschutz, Fliegen der Komponenten etc. U.U. ist man da bereits im Vorfeld von Veranstaltungen weg vom Fenster, geht auf der Veranstaltung was schief, für den Selbsbaukrams kann man keinen verantwortlich machen. Sowas sollte man schon bedenken.

    Grüße
    Mattias

  • MC² E100 - Erfahrungen? Vergleich mit QSC PL3

    • mattias bost
    • 19. Oktober 2011 um 11:41

    Hallöle,

    was mich bei diesen Eindrücken, welcher Amp mehr performt oder nicht, grundlegend irritiert ist, wie wurde dort verglichen? Ist mehr so ne grundästzliche Sache, nicht bezogen auf genannte Endstufen. Da es meist so läuft, daß einfach der Amp gewechselt wird und dann Dampf drauf, gehen natürlich viele Aspekte ein, die die "Vergleichsituation" hinterfragen lassen.

    Um überhaupt Vergleichbarkeit herzustellen müßte doch folgendes sichergestellt werden

    Schritt1, Test1:
    - daß kein Amp in die Übersteuerung geht (mit Skope kontrollieren, die Clip-Anzeigen kommen leicht mal zu spät, aber grad bei Schaltnetzteilamps schwierig, weil da die Kurzzeitleistung oft erheblich über der Dauerleistung liegt)
    - daß gleiche Ausgangsspannung vorliegt
    - daß Gesamtsystem nur bis unter Übersteuerungsgrenze ausgefahren wird

    Schritt2, Test2:
    Nun könnte man testen, wie sich die Amps bei relativ(!) gleicher Übersteuerung verhalten, dort kommen Probleme der Netzteil/Endstufenkonzepte deutlicher raus. Will heißen:

    Macht der eine Amp z.B. 1000W sauber, der zweite 1300W, so ist es ERSTMAL kein Vergleich, von beiden 2000W abzufordern. Auch da müßte man z.B. 2kW/2,6kW als Vergleich fahren, das zusätzlich mit variierenden Übersteuerungszeiten.

    Schritt3, Test3:
    Natürlich ist im letzten Schritt auch ein UNGLEICHER Vergleich interessant, der zeigt das Verhalten extremer zu mässiver Überforderung. U.U. kann da ne klassiche, kleinere Endstufe (Eisen/Kupfer, dicke Cs) nem Schaltnetzteil je nach "Futter" überlegen sein, muß aber nicht.

    Erst eine Einzelauflistung dieser drei verschieden Situationen ergibt einen verwertbaren Vergleich, zumal das Musikmaterial je nach Anwendung/Anwender variiert.

    Wer mit der Dämpfungswerten argumentiert, den darf aber nur Schritt 1 interessieren. Es ist ja Unfug Unterschiede mit Dämpfungsfaktoren zu begründen, wenn diese infolge Übersteuerns nicht einmal mehr fragmental eingehalten werden. So wie man dies hier verfolgt, hätte ich Bedenken, daß es jedem klar ist, was (im realen Betrieb) eigentlich passiert.

    So, das Ganze ist recht grundsätzlicher Natur, vielleicht mal nen eigenen Thread wert. Dem würde es dann auch gut zu Gesichte stehen, die Diskussion anzustoßen, ob es nicht eher Sinn macht "gefühlte" Lautstärke im Bass mittels Klirr im Controller VOR der Endstufe zu machen, statt dies mittels clippender Amps zu erreichen (was Praxis ist).

    Grüße
    Mattias

  • Meinung zum LMT-151

    • mattias bost
    • 19. Oktober 2011 um 10:39

    Hallo Tobias,

    also bei 370€/Stück würd ich z.B. auf ne Cromo12 zurückgreifen, die ist INKLUSIVE Amp (sogar getrennt für HT und Bass), klingt ganz ordentlich und dank Limiter leidlich betriebssicher. Du schriebst "Topteile", was ist denn für unten drunter gedacht oder hast du schon was? Schließlich muß noch zwischen Bass und Topteil getrennt werden, da bietet sich aktiv (Cromo bringts Amping ja mit) zwingend an.

    Grüße
    Mattias

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