Hi,
ZitatDie sind (noch) analog geweicht und limitiert.
Ich bin mir gar nicht so sicher, daß es an der analogen Lösung liegt. War selber im Selbstbau (weil in der Qualität nicht kaufbar) 2 Jahrzehnte lang (daheim) unterwegs, Limiter ganz anders konstruiert als andere das so machten, Ausgangspegel ebenfalls stark an die Endstufen/Treiber adaptiert... Dort waren trotz rauschoptimierter Widerstandbeschaltung der NE5532/34(A) keine übergroßen Störabstände möglich, die Reserven zum Limitieren begrenzt (oder halt Rauschen). Ne analoge Weiche mit merklich über 110dB(A) SN (da liegen die DSP-Controller), hmm, haste da ne Schaltung für? Ich glaub eher, daß die Auslegung bei z.B. Meyersound (der ist ja schwer im Install zugange) & Co halt anders ist. Würd man das mit DSP-Controllern IN den Boxen verhalten machen, käme man da glaube ich auch hin.
ABER: Wenn schon "DSP-controllte Box", dann solls richtig laut gehen. Das wird viel eher getestet als "Wohnzimmertauglichkeit", weil in der Breite kaufentscheidender. Welche Konzerte erfordern denn Minimalst-Rauschen, wo sind die Leutchen mucksmäuschenstill? Und schleppen will auch keiner mehr als notwendig. Und aus welchem Mix kommt ein Störabstand raus, der über dem der Boxen liegt?
Korrekt sicher, daß die Pegelsteller an etlichen "preiswerten" Digital-Aktivboxen gleichsam falsch liegen, nur den Eingangsgain verändern und nicht zusätzlich den internen im DSP und Rest. Dazu bräuchte es nur einen digitalen Inputgainsteller (wird irgendwann in Billigboxen kommen, Behringer verbaut das ja rudelweise im bezahlbaren X32) und schon wär mehr angepaßter SN drinne.
Grüße
Mattias
p.s.: Vielleicht ließt hier mal einer der Boxenhersteller mit und ....