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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • Unmut über Dynacord DSP260

    • mattias bost
    • 12. Mai 2009 um 10:57

    Hi,

    nochn Senf dazu, mich wundert schon ein wenig, wie "abgezockt" wird. Eräuterung dazu: Wird ein "Gegenstand" mit Eigenschaften beworben, die er nicht hat, so ist das ein klarer Wettbewerbverstoß. Es kann (und wird sein), daß jemand diesen Gegenstand kauft, weil er u.U. preiswerter als ein Konkurrenzprodukt ist, das die Eigenschaft tatsächlich besitzt. Obendrein ist bei der Verkaufspolitik ein Produktvergleich vor/zum Kaufzeitpunkt nicht möglich. Erstmal ist das ein Verstoß gegen den "lauteren Wettbewerb" und mithin....

    Ziel dieser Firmenstrategie ist doch ganz klar: "Erstmal die Braut heiraten, bevor man sie schlägt". Nun, man hat, weil der Rest nicht schlecht ist, den Kunden gefischt, der aber u.U. bei korrekter Berwerbung beim Konkurrenten gelandet wäre. Das ist das Ziel! Wenn man dem Hersteller "Feuer unterm Allerwertesten" machen will (muß), dann geht das am besten darauf hinzuweisen, entweder den Konkurrenten zu informieren, daß er da abgemeiert wird oder über die gängigen Vereine zur Wahrung des lauteren Wettbewerbs zu gehen. Da wirkt Wunder!

    Hatte ein ähnliches Prob mit nem DSP9000 von Beh., die haben sich damals aber sehr kulant und entgegenkommend gezeigt (aber den "Wettberwerbshinweis hatte ich von vornherein drin, weil echt sauer!). Angebot von Beh.: Rücknahme bei nicht erfolgender Nachbesserung innerhalb eines Jahres (!), als "Faustpfand" durfte ich mir ein kleines Gerät von B. aussuchen. "Leider" steht das immer noch bei mir... Das kann Dynacord nicht?

    Grüße
    Mattias

  • Interpretation Burst Decay

    • mattias bost
    • 7. Mai 2009 um 12:37

    Hi,

    habe inzwischen ebenfalls ein wenig mit ARTA gemessen und hier und da leichte Interpretationsschwierigkeiten des Burst Decay (welches ich erstmal besser finde als das zeitabhäng dargestellte Spektrum). Auch in deinem Bild sieht man Dinge, die eigentlich nicht sein können (oder deren Herkunft im Dunkeln liegt). Und zwar:

    Man kann immer wieder mal beobachten, wie bereits abgeklungene Frequenzen wieder "hoch kommen", stellt man noch niedrigere Pegel im Diagramm (bis -40dB) dar, tritts noch öfter auf. Das kann eigentlich nicht sein bzw. ist mir deren Herkunft nicht klar. Wo sollte die Energie dafür herkommen? Kann das Klirr sein, der ja nicht zwangsläufig proportional zur Amplitude ist? Intermodulation? "Vermurxt" gewähltes Zeitfenster? Hab die Effekte sowohl bei Messungen im schalltoten Raum (da ists Fenstern eigentlich unkritsch) wie auch bei primitiven "Mic-in-Kopfhörer"-Messungen.

    Der Artikel täte mich ebenfalls schwer interessieren, wenn den einer.....

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 29. April 2009 um 11:54

    Hi,

    ah! Servodrive, die Kiste ist bekannt, drum stutze ich etwas wegen "Danleysounds Lab". Danke!

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 29. April 2009 um 11:16

    Hi,

    ah, Synchronmaschinen meinst du (permanent erregte...). Schit, da haste mich voll auf dem falschen Fuß erwischt, hatte bisher etwas tiefergehend nur mit den Asynchronmaschienen zu tun (Lautsprecher außen vor gelassen). Obwohl die "Syncmots" im Grunde ja einfacher sein sollen!

    Meinst du mit "Tom Danley" den von "Danleysounds Lab"? Hab auf der Site etwas geschnüstert, aber nix in Richtung deiner Andeutung (Motorbox???) gefunden. Helf mir bitte mal auf die Sprünge, nicht daß ich dich fehlinterpretiere.

    Limiter, ne, meiner Ansicht nach keine Versicherung gegen X-Damage möglich. Der Limiter kann zwar die "theortischen" Hübe abfangen, aber nicht erfassen, ob beim Chassis die Phase "Lage zu Strom" kritisch wird. Alterung kann ein zuvor "stabiles" System instabil werden lassen, Aufstellungsfehler/Probleme dito (z.B. plattes Verpolen von Boxen/AMPS)... Klar, ein Limiter mit frequenzselektivem Threshold (boxenangepaßt) ist schon gut, aber eben nicht "schußsicher" (Hab grad mit Hörnern zu tun, scheint ein Alterungsproblem zu sein, sterben nach langem sicherem Betrieb nun weg).

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 28. April 2009 um 12:07

    Hi,

    SRAM: Mir ist nicht klar, welche Wirkung der Kurzschlußring auf dem Spalt (AIC) hinsichtlich der systembedingt möglichen Instabilität des Antriebs haben soll?

    Mechwerkandi: Tja, bei instabilen Systemen ist nun mal schwer vorhersabar was IN DER Instabilität passiert, aber warum ist schon "vorhersehbar".

    Bernd: Die Motorreihenschaltung ist ja ein "unkonventioneller" Ansatz als "Spulenantriebsmodell"! Da werd ich etwas mehr drüber nachdenken dürfen, das einzige was mich im ersten Augenblick dran stört, sind die gravierend anderen Größenverhältnisse (Massen, Induktivität, ...) und das Eingehen transformatorischer Einflüsse, welchen Motoren unterliegen. Ein LS-Antrieb ist ja ein massiv "vorgespannter" elektromagnetischer Kreis, ein Motor (z.B. Asynchronmaschine) einer, der seine Feldwirkung aus sich selbst generiert und infolge dessen sehr starke transformatorische Rückwirkungen hat. Die Motormodelle sind in der Antriebtechnik im Grunde erstmal nix anderes als (in sich) verkoppelte Trafomodelle. Schalte ich deren "Ausgänge" (sprich die Wellen) zusammen und dann die Teilgruppen in Reihe, das wird richtig übel (das ist dein angesprochene Praxisproblem)! Ansonsten werd ich unserem E-Maschinenlabor meine Kenntnisse aus nem halben Jahr Tätigkeit beim ehemaligen AEG-Mototenwerken OL aufrischen und nen Blick auf "Antriebstechnik" werfen müssen. Das dauert aber etwas...

    Latenzzeiten: Hmm, denkt man schlicht an FIR, so erhält man sehr große Latenzen, die niedrigste zu bearbeitende Frequenz muß "im Ganzen" ins Filter passen. Je tiefer umso problematischer also, 20Hz würden 50ms bedeuten (oder 17m!). Alternativ sind dann IIR-Filter zu betrachten, deren Ordnung müßte dann dem System entsprechen, die Phasendrehungen bringen hier die Laufzeiten (wobei die Box selbst natürlich auch schon Laufzeit mit sich bringt). Natürlich ist auch an Kombinationen aus beiden zu denken, inwieweit über lookup-tables was zu gewinnen ist, wäre ebenfalls zu klären.

    Ach ja, nochmals die Nachfrage, wo es denn die "seit gefühlten 100 Jahren käufliche Überwachung auf Hubüberschreitung" zu kaufen gibt? Oder meinst du diese "Demodulationsringe" einiger Chassis?

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 27. April 2009 um 12:53

    Hi,

    hier war ja was am WE los, Junge, Junge! Um nicht ins (unnötige) Vermischen von DC-DP (DC-Displacment) mit akustischen Eigenschaften zu geraten, ich laß mal die Box und deren akustischen Auswirkungen außen vor (wofür ich aber sicher auch wieder Haue bekomme).

    Zitat von "Bernd Häusler"

    MANN, mach mal Beschallung und mische ein paar Bands


    Ist mir nun nicht ganz klar, meinst du wegen des Hörens, der Problematik der oftmals mehr als 10m vom Drummer entfernten PA-Bässe bei Großveranstaltungen (die dann obendrein noch filterberdingtes Groupdelay haben...)? Das was da an Bass aus der PA kommt erwischt den (hinten positionerten) Drummer doch um akustische Laufzeit plus (Group-)Delays, wenn der (nur) den PA-Bass abbekommt, der wird sich bedanken. Da man trotz allem (aktiven Monitor fürn Drummer) aber gern nach vorn eine halbwegs passende Laufzeit der Signale haben will, wird die Haupt-PA fürs Publikum doch schon mal gern akustisch zeitlich auf den "Drummer" nach hinten verlegt!? Oder nicht mehr?

    Zitat von "Bernd Häsuler"

    Das kann man seit gefühlten 100 Jahren fertig kaufen

    ,
    Ja? Wo? da bin ich wohl nicht auf dem Stand!

    Zitat von "Bernd Häusler"

    Da DC-Kräfte auschließlich im Chassisantrieb entstehen bist Du damit erstmal gut beschäftigt, und Deine Regelung auch.


    Im Prinzip haste recht, das ist der wesentliche Schritt, das DC-DP, da ich aber gern weitere vorausdenke, hätte ich auch gern ne Aussage zum Übertragungsverhalten eines "geregelten Schallwandlers" in Boxen, nicht daß nacher zwar der Wandler "gut ist", aber keine Tiefen mehr erzielbar sind (außer im Horn, was praktischerweise Regelungsartefakte schlucken könnte).

    Bernd: Deine "ungehaltene Reaktion" ist "verständlich", schließlich ist das hier dein Lieblingsthema und entsprechend das Engagement (das meine ich sehrwohl positiv!) und werde es deshalb keineswegs "krumm" nehmen.

    sven: Danke für den Link.

    Leider habe ich nicht rauslesen können, wie die das unweigerliche DC-DP (mehr oder weniger starke) vermeiden, da, soweit ich es recht verstanden habe, nur eine "Vorausregelung" stattfindet. Wobei mir die "Stromerfassung" als eingehende Parametergröße etwas unklar ist, denn diese ist selbst wiederrum positionsabhängig (und entsprechend fehlerbahaftet). Generell gefällt mir an dem Prinzip nicht so ganz, daß die recht starke Rückwirkung der Box auf ein obendrein mit mäßig großen Fehlern behaftetes Element (Chassis) über Kalman-Filter "ausgebügelt" wird. Das ist irgendwie so, als wenn ich an einen AMP mit 1Ohm Ausgangswiderstand ein Chassis dranhänge und die Regelung des AMPS das Durchlaufen durch die Nichtlinearitäten der Stufen aufgrund der Gegen-EMK ständig gegenregelt (plus Totzeiten und Grenzfrequenzen).

    DC-DP ensteht ja nun durch verschiedene sich z.T. überlagernde Effekte. Der kritischste ist die Phasenverschiebung zwischen "mech. Lage" und "Stromlage", diese tritt nur bei absolut linearem Bl(x) nicht auf. Und da brauchen wir wohl nicht drauf hoffen, absolut linear gibbet nicht. Da hilft kein "Vorausregeln", wenn das Chassis sich nicht an die "Vereinbarung der Vorausregelung" hält, gehts an die Wand.

    Zitat von "ukw"

    der durch mangelnde Effizienz bedingte Abfall unter der Reso
    ist - bei Chassis 10" oder kleiner - geringer als die Verluste,
    die durch Pappenverbiegung bei den üblichen 15" 18" oder gar 21/24" Wabbelpappen entstehen.


    Haste dazu irgendwelche Messdaten, Dokumente? Ich hab mir mal meine "billig 21er Wabbler" mit ner Strobolampe angesehen, da war kein "Aufbrechen" erkennbar (allerdings auch 300l Luft dahinter). Am Klippel hatte ich die Chassis noch nicht dran.

    Zitat von "Bernd Häusler"

    Das Problem der Stromverdrängung in Wicklungen ... nie gehört? - ok, lasse ich weg, das kennt man nur, wenn man bei einem Großgenerator-Hersteller gelernt hat.


    Jo, aber die haben auch ne Menge mehr an Leitungslänge und L und C drin. Für ne Luftspule, da kannst ja mal annehmen (und der Ansatz ist extrem), daß L nur innerhalb der Lufspaltlänge vorliegt und drüber und drunter nahe 0, dort aber etwas C reinzaubern (ist absolut übertrieben, aber...). Ich kam da mit dem bischen L der Spule und den geringen ohmschen Anteilen auf keine "Verschiebungen", sprich in einigen Teilen der Spule höhere Ströme als in anderen (das ist glaube ich doch dein Ansatz, quasi "Teilresonanzen", oder?)

    Erstmal, Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 24. April 2009 um 14:13

    Hi,

    hab grad meine Antwort durch "Verklickern" versenkt (grummel). Also noch mal.

    Bernd und Manfred sind beide schon auf der richtigen Schiene, eine starke "Überallesregelung" (hohe Schleifenverstärkung) wird u.U. viel Leistung verbraten und schönen TIM verursachen, letzteres ist von den ersten stark überallesgegengekoppelten AMPs bekannt, zwar war das Ausgangsignal "optisch" klasse, hohe Dämpfung, aber bei komplexen Signalen, dann noch an komplexen Lasten, das war klanglich ANFANGS daneben (z.B. TIM).

    Mein Ansatz geht in die Richtung, erstmal nur den Antrieb zu "linearisieren", daher wär ich für die "negativ Erfahrungen" die Bernd anspricht sehr dankbar, wenn du die irgendwie ins Gedächtnis rufen könntest, wo das mal versucht wurde, das wäre klasse. Zum einen muß man nicht gleiche Fehler machen, zum anderen ist es sinnig zu forschen, ob da "Lücken" sind, die zumindest gedanklich schließbar wären. Ein Problem wäre zu hohe Schleifenverstärkung bzw. Schleifenverstärkungsverlauf, das muß mit der Strecke "vernünftig" zusammengehen und da kommt dann Manfreds Forderung, aus "Gurken" nix zu zaubern zum Zuge, denn je präziser ein Chassis arbeitet, umso entspannter ist es für die "Regelung". Die Auslegung der Gegenkopplung könnte ähnlich den ersten (negativen) Erfahrungen aus dem Verstärkerbau zu einer empirischen Aufgabe werden.

    Wenn dann eine Quelle vorliegt, die leidlich genau das macht was sie soll, ja, damit erweitere ich die TSP in den "Grenzbereich", ABER ich reduziere damit ebenfalls das rein durch Asymmetrien bedingte DC-Offset und deren Intermodulationsprodukte und kann leidlich sicherstellen, daß die Phasen bei Mehrton durch DC-Offset keine Quermodulationen erfahren (für funktionierende Arrays unabdingbar). Ne intelligentere Regelung würde übrigens die Bl(x) Kurve mit einbeziehen, das entspannt die Sache zusätzlich. Die nachgeschaltete akustische Strecke kann ebenfalls in weiten Bereichen nachgebildet werden und würde mit einbezogen werden. Klar, nicht alle Fehler sind erfaßbar bzw. ist keine beliebige Genauigkeit erzielbar.

    Ab welchen "Kleinheiten" ein BR-Konstrukt nennenswerte Probleme macht, das wäre z.B. genauer zu "ermessen" oder zu "errechnen". Berücksichtigt man das nicht, naja, wäre trotzdem besse als ohne Regelung, allein schon deshalb, weil das Chassis nicht in die Anschläge wandert bzw. die Spider ausknautscht, also stumpf der Aspekt Betriebssicherheit/Lebensdauer.

    Latenzzeiten, ein Thema mit Bauchschmerzen. Ist einsatzabhängig, sogar systemabhängig. Nehm ich ne große Mehrwege-PA, da wird schonmal gefiltert (erste Latenzen bzw. Groupsdelays). Logischerweise bindet man die Mehrwegefrequenzfilterung der PA in einer "geregelten Box" mit in die notwendige z.B. FIR-Hubkorrektur der Box mit ein, das gibt nur andere Parameter, aber nicht zwingend mehr Parameter. Bei Großveranstaltungen geht das von PA abgestrahlte Signal eh nicht mehr mit dem der Bühne zusammen (oft wird gar über Delay der PA-Bass "nach hinten" aufs Schlagzeug verzögert (für den Drummer sch....)), die Bühne bekommt eine "eigenständige" Beschallung. Da spielt die Laufzeit eine untergeordnete Rolle (MH wird mit angepaßt). In kleinen Sälen würde wegen störender Latenz u.U. sogar ganz auf die Regelung verzichtet werden müssen, aber es wäre immer noch die Überwachung auf X-Damage gegeben.

    Simu: Also wo die Schwingspule zu sein hat, ist für nen "Aktiv-Chassis" (o.g. Quelle) schon "relativ" definiert, ein absolute Festlegung entspräche einer Pegelfestlegung (Box außen vor gelassen). Die Auslegung einer realen Box würde ich im Prinzip wie bisher machen, um möglichst wenig "Dampf" zu verbraten. Da haben wir vermutlich aneinander vorbei kommuniziert. Ich will keinen aalglatten, phasenfehlerfreien Frequenzgang. Ziel ist "nur" den sauberer/genauer bei höheren Pegeln zu erreichen, der sich in ner Simu für Kleinsignal ergibt. Wenn sich aber durch die Regelung die Dämpfung des "aktiven Chassis" ändert (und das sehe ich bisher so, habs aber wie gesagt nicht zu Ende gedacht), so hätte das zwangsläufig Auswirkung auf die Boxenauslegung.

    Im ersten Gedankengang würde ich bei stark gegengekoppeltem Chassis ne Güte nahe 0 annehmen, ein Chassis mit gleichsam exterm hohem Bl, der F-Gang sieht dann zunächst unzufriedenstellend aus (klar, da "schwingt" nix mehr). Betrachtet man die Hubkurve, so verhält sich diese schlicht wie für einen Schnellewandler gefordert, bei doppelter Frequenz, halber Hub. Im Hubgang sind die BR-Resonanzen kaum erkennbar, aber im Impedanzgang. Die Impedanz steigt übrigens auf sehr hohe Werte. ABER: Diese Standard-Simus sind für so "absurde" Chassis ungeeignet, die errechnen bei MiniGüten (Qe= 0,001) mal eben Wirkungsgrade jenseits der 100% ....

    So, mache nun ins Wochenende, Grüße und danke für die sehrwohl konstruktive Kritik (die hoffentlich weiter geäußert wird).

    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 23. April 2009 um 12:49

    Hi,

    Zitat

    Die Artefakte einer BR sind bis in den Mitteltonbereich hörbar, und wie Du chaotische Luftwirbel am Port berechnen willst, das erkläre mir mal

    Ja, ich weiß, du magst keine BR und ähnliche Konstrukte, um Artefakte gehts auch nicht, es geht schlicht ums grundlegende "Funktionieren". Wenn natürlich BR (wie oft) zu klein gewählt wird, aus "Chassisgurken" wie "Boxengurken" kann man mit DSP nix Vernünftiges machen, da folge ich voll und ganz Manfred.

    Zitat

    Stelle Dir einfach vor Du willst so was Simples wie die Antriebs - K3 von 70 Hz ausregeln, und hast bei 210Hz eine erste penetrante Partialschwingung

    Stelle dir umgekehrt vor, dein K3 generierender Antrieb regt die Membran mit 70 Hz Grundfrequenz wegen des vom Antrieb generierten K3s auf der Partialschwingung an! Das ist ungefähr so, als wenn postuliert würde, ein Verstärker sollte nicht (zwecks Klirrvermeidung) gegengekoppelt werden, da der Lautsrprecher eh Resonanzen hat, die den Klirr herausheben. Das wird do umso schlimmer, wenn ein Element der Kette Resonazen aufweißt.

    Ich habe mal ein "Bildchen" der Strecke gezeichnet, an dem klar werden soll, wo es Sinn macht einzugreifen. Alles was nach der "Spulenauslengung", sprich "Antrieb" kommt, kann im Grunde nicht GEREGELT werden, aber durch Streckennachbildung vorab einbezogen werden (B&M machts garantiert auch so). Und Ziel wird und kann nicht sein, eine Genauigkeit (akustisch und/oder mechanisch) besser < 1% Fehler zu erzielen. Die erreicht man aber garantiert nicht annähernd im platten "Anblasen" wie bisher (bei hohen Pegeln).

    Ich habe hier (sehr vereinfacht!!!!!) eine Signalfolge mit Rückwirkungen der einzelnen Komponenten auf die jeweiligen Elemente dargestellt (auch nicht alle Fehlerquellen genannt). Die Komponente "Antrieb" stellt die Schwachstelle dar, weil diese sozusagen nicht sehr "niederohmig" und fehlerfrei ist, an der sinnigerweise angesetzt werden kann. Sorge ich mittels Regelung dafür, daß der "Antrieb" aktiv wird und entweder "Eingangsgröße zu Amplitude" oder "Eingangsgröße zu Schnelle2 regelt, so wird der "Antrieb" ähnlich dem AMP niederimpedant. Das macht ihn gegenüber der Rückwirkung durch die Box "immuner". Und das soll schlechter als ungeregelt sein oder grad Probleme mit Partialschwingungen etc. aufwerfen?

    Eine erste (ich favorisiere aber eine andere Lösung) wäre die, das Chassis durch eine Regelung deutlich mehr das machen zu lassen, was es soll, dann eine Vorentzerrung (damit der Hub zum F-Gang paßt) vorzuschalten und ggf. das Rückwirkungsverhalten z.B. eines BR-Konstruktes mittels FIR in die Vorentzerrung zu gießen. Durch das "niederimpedante Verhalten" eines hubgeregelten Chassis (Quelle) müßten gar die Rückwirkungen der Box auf diese Quelle eher für das Gesamtsystem unkritisch werden. Was nicht heißt, irgendein wildes Chassis in eine BR-Box zu schlossern, wenn Chassis und Box nicht vernünftig zusammengehen, wirds viel Leistung für Ausregeln erfordern.

    Da hier ein paar Experten mit dabei sind, mal die Frage in die Runde: Müßte man ein, erstmal fiktiv angenommen, fehlerfreies Chassis, das obendrein hubgeregelt wird, in einer Simulation als Chassis mit sehr geringer elektrischer Güte annehmen? Da klemmts noch etwas bei mir bzw. habe ich mir das noch nicht als Gesamtsystem in dieser Hinsicht zu Ende gedacht. Ich könnte mir aber vorstellen, mit den üblichen Simulationen, aufgrund deren theoretischer Basis, gar nicht weiter zu kommen.

    manfred: Beschleunigungsaufnehmer, hmm, auf den Sensor habe ich mich noch gar nicht festgelegt, aber es muß zwingend möglich sein, die absolute Position zu erfassen (ums Auswandern zu vermeiden). Das kann gar ne Kombination zweier Sensoren sein, z.B. Beschleunigung plus Nulldruchgangsdetektor. Nachteil aktiver Komponenten an bewegten Teilen sind zu führende Leitungen, da wärs besser, nur etwas nachträglich am Chassis zu befestigen, was irgendwie auf den inneren Membranbereich "schaut" (ist nicht unbedingt optisch gemeint).

    Ferner böte eine (absolute) Erfassung die Möglichkeit einer gewissen "Selbstkalibrierung", z.B. könnte die Bl(x) Kurve erfaßt werden und somit "vorausrechnend" in eine Regelung eingehen, und, und, und...

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 22. April 2009 um 17:46

    Hi,

    Zitat

    In BR führen solche Regelungen direkt in die Resonanzkatastrophe, bei BR wirken in der Box viel zu hochgütige Filterfunktionen. Stell Dir einfach vor was passiert, wenn die Regelung versucht die Hubminderung auf der Tuningfrequenz zu verhindern.

    Ja, ohne Nachdenken schon! Aber es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Anregung des Resonators (Membran) und dem was aus dem ganzen Konstrukt (Membran und Reflexöffnung) rauskommt. Ich meine ja keine primitive analoge Regelung, sondern eine, die die Übertragungsfunktion "Membranhub zu Ausgangsschalldruck" beinhaltet! Da muß man schon mal an mehr als einen Standard-IC-Regelkreis denken.

    Zitat

    Regelungen gegen DC-Kräfte funktionieren schon theoretisch nicht, da wirtschaftliche Basschassis große Membranen haben, die ihre erste Partialschwingung schon um 250Hz haben. Das liegt voll in der für eine Regelung nötigen Bandbreite des Regelkreises, auch wenn das Nutzband bei 120 Hz endet

    Naja, sinnigerweise erfäßt man natürlich die Auslenkung nicht an einer Stelle, an der Partialschwingungen auftreten, oder? B&M machen das jedenfalls nicht und ich würde das genauso wenig machen. Wenn die Membran dann trotzdem in Partialschwingungen aufbricht, das tut sie ohne Regelung auch.

    Zitat

    Am günstigsten scheint mir immer mehr der Einsatz der erhältlichen "gewöhnlichen" Serienchassis mit progressiver Einspannung in klassisch q0,7 und Reso am unteren Bandende abgestimmten CBs.

    Aber auch die sind nicht narrensicher und haben in CB den Nachteil, deutlich weniger Output erzeugen zu können als BR-Konstrukte. Und bei PA gehts nunmal um Pegel UND Betriebssicherheit bei möglichst geringem Transportvolumen. Bei den heutigen aktiven Boxen ists somit nur sinnvoll etwas Sensortechnik und Gehirnschmalz (DSP) reinzustecken.

    Mehr Leistung, kommt drauf an, wohin man die Ziellinie legt. Je genauer ich wiedergeben will, umso mehr wird in das Ausregeln des Ein- und Ausschwingvorganges verbraten, wo da ein guter Komprimiss liegt, hmm, das müssen Versuche zeigen. Aber heutzutage haben die AMPs eh oft erhebliche Reserve gegenüber der von den Chassis auf Dauer verdaubaren Leistung und zerbraten unter anderem auch deshalb selbige (u.a. weil die Chassis hubseitig überfahren werden). Wenn ich aber in einem Chassis keine Bremsspider bräuchte (die mit der Zeit schlicht krepieren) würden die (geregelten) Chassis deutlich länger leben, da sie nie über die Grenzen raus betrieben würden (ggf. könnte gar der Anwender "Grenzen versus Lebensdauer" einstellen).

    Ach ja, angeblich regelt B&M sogar die Tiefmittelton und Mitteltonchassis. Hmm, wär interessant zu schauen, wie die das aufgrund Klirr etc o.g. "Unmögliche" schaffen (sofern da nicht ne Mogelpackung vorliegt).

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 22. April 2009 um 12:46

    Hi,

    neben der zusätzlichen Rückstellkraft einer CB erzeugt diese keine weiteren Resonanzen, die ggf. starke Phasenverschiebungen "Auslenkung zu Strom" verursachen, wie es nunmal bei einer BR vorkommt. Beides dürfte dann Bernds Vorliebe für CB-Konstrukte begründen. Ein Chassis als solches herstellerseitig "schußsicher" zu bekommen, das würde ich als nicht erreichbar ansehen.

    Im Rahmen der Beschäftigung mit Bassarrays und deren Anforderungen an kohärente Abstrahlung auch unter großen Auslenkungen, Erwärmung, Aufstellung etc. kam meine schon einmal geäußerte Grundidee, eine Box mit Auslenkungsregelung (auch BR) zum Schutz vor DC-Tod wieder zum Zuge. Ein räumlich weit verteiltes Bassarray, das z.B. durch unterschiedliche Sonneneinstahrlung unterschiedliche Powercompression erfährt, wird den Anforderungen an kohärente Abstrahlung nur noch bedingt gerecht werden, ebenso Arrayaufbauten die verschiedene aber z.T. überlappende Frequenzbereiche wiedergeben, auch unterschiedliche Alterung machts problematisch...

    Einzig vernünftige Lösung des Problems DC-Displacement ist meiner Ansicht nach eine Auslenkungsregelung in einer Aktivbox mit DSP. Je nach Boxentyp bedarf es einer mehr oder weniger aufwendigen Regelschleife (digital!!!), aber man hätte sogar den Vorteil verschiedene Boxen über deren definiertes Übertragungsverhalten mittes einer Vorentzerrung kombinirbar zu machen. Bakes&Müller macht mit Auslenkungsregelung sehr erfolgreich hochwertig klingende Hifi-Kisten, ob die nebenbei nen Auslenkungsschutz drinne haben, verraten die natürlich nicht. Naja, ist nur ein Thema auf dem leider in den Herbst verschobenem Symposium von uns.

    Grüße
    Mattias

  • Symposium über Beschallungstechnik in Wilhelmshaven

    • mattias bost
    • 1. April 2009 um 12:51

    Hallo Sven,

    wir haben so diverse Ideen zu Aufbauten von Bassarrays, deren Substanz wir mit Matlab natürlich gegenprüfen. Ansatz ist immer ein "Idealer", Boxen als "Punktquelle", Freifeld... Da die AG nahezu alles nebenbei macht, wollen wir da, wo die Arbeit richtig los geht, erstmal wissen, was am sinnvollsten umzusetzen ist. Wie in der Beschreibung vielleicht erkennbar, sehen wir eine PA von ganz vorn (Raum, Simu) bis ganz hinten (sicherer Betrieb), nicht die einzelne Kompontente losgelöst "von allem" (mit der "Denke" kommt man nicht wirklich weiter).

    Eine Überprüfung der Simu/Idee mit neuem realem Aufbau wollen wir nur für ein "Experiment" machen (Zeitmangel). Aber dein Nachfragen ist schon genau das, was wir brauchen, damit sieht man einen "Anwenderwunsch" (glaube ich jedenfalls). Hersteller als Referenten, bisher nicht, würden wir gern im ersten Schuß vermeiden, aber Hersteller hätten wir sehr gern als Teilnehmer dabei, letzten Endes können nur die irgendwann die notwendigen Geräte/tools... liefern, vielleicht läßt sogar einer raus, daß er an bestimmten Ansätzen schon dran ist.

    "Institut für Hörtechnik + Audiologie" Oldenburg: Da wir zwar einige Kompetenz in der AG haben, aber nicht bis ins allertiefste Detail der Schallausbreitung und ich mit denen beruflich in unserer gemeinsamen Hochschule sehr gut zusammenarbeite, sehe ich "H+A" gern im Boot, insbesondere wenns um spätere Förderprojekte geht. Ohne den "Professor" ist da nur schwer an Geld zu kommen und "H+A" ist inhaltlich sehr an dem Thema (besonders Basscardioid) interessiert. Auf dem Symp wird "H+A" aber nicht selbst aktiv auftreten, erst wenn wir konkrete Aufgaben haben.

    Beschreibung Seminarvorträge: Hab da grad was in Kurzfassung generiert, hoffe das hilft etwas, siehe dort

    http://staff.fh-oow.de/bost/bassarray…Stichworten.pdf

    Zu den Nonames gibts dort von mir ein "Portfolio", eine erste Kurzfassung(!) von Thomas und dem Ralph tret ich grad auf die Füße.

    Grüße
    Mattias

  • Symposium über Beschallungstechnik in Wilhelmshaven

    • mattias bost
    • 31. März 2009 um 10:34

    Hallo liebe Profis,

    nun muß ich mich ebenfalls dazu äußern und etwas werben(!), hänge ich doch führend mit Mike in dieser geplanten Veranstaltung mit drin. Vielleicht brauchts ein paar gute Gründe, warum ihr euch von uns "Nonames" etwas Zeit "stehlen lassen" solltet. Alle in der AG (Mike, Ralph, Thomas und ich) haben recht intensiv mit Audio/Akustik zu tun, jeder verschiedene Schwerpunkte und noch etwas fehlende "Betriebsblindheit", von der wir profitieren. Zu den Leuten werde ich alsbald unter obigem Link kleine Selbstproträts einbinden, nur kurz, Thomas macht schwer in Sonar, Ralph in Audioprodukte. Ferner ist das "Institut für Hörtechnik und Audiologie" (Oldenburg) beratend/unterstützend mit drin und danke denen, die uns im Hintergrund des Forums schon unterstützt haben.

    Der Simuausdruck basiert auf Matlab, wir haben mal darstellen wollen, daß es im Freien rel. einfach möglich ist, in den Tiefen Bereiche gezielt unterschiedlich auszuschallen (z.B. Lärmschutz...). Ferner gehts um "noise caneling" im Bass (Cardioidaufbauten), quasi unverzichtbar bei großen Linearrays wie die geschickte Nutzung räumlicher Gegebenheiten, "ketzerische" Aufbauideen... Natürlich können wir nicht alle Ansätze vorab zugänglich machen, wir hätten euch ja gern bei uns im Hause, denn:

    Es geht auch um FOLGENDES: Wir brauchen euer unmittelbares feedback/knowhow, denn aus dem Initialsymposium soll mehr werden. Wir als FH haben die Möglichkeit über Fördergelder Projekte umzusetzen, für die ihr, die ihr euer Geld mit Beschallung macht, erfahrungsgemäß nicht die Zeit habt, auch die Firmen, die Produkte am Markt plazieren, nur selten. Nun wollen wir nichts machen, was nicht gebraucht wird bzw. keine Akzeptanz findet und diesbezüglich können wir aus unserem dafür zu kleinen Dunstkreis nicht fundiert schöpfen.

    Ich hoffe das hilft etwas zu euerer Orientierung, wir brauchen sozusagen "euch für euch",

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Direkte Nachfragen hier oder über pn.

  • Suche Chassis für ein SBA

    • mattias bost
    • 27. März 2009 um 14:27

    Hi,

    was du brauchst ist eben nicht " High-End Pa-Chassis" (so es sowas überhaupt gibt), sondern schlicht VIEL VERSCHIEBUNGSVOLUMEN, gepaart mit niedriger Reso, wenns so tief mit Druck runter soll. Da sind PA-ausgelegte Chassis sogar kontraproduktiv, weil aufgrund der Ausrichtung auf Wirkungsgrad (höhere Reso mit rel wenig Qe) die unten nicht mehr zum Schwingen neigen. Das wird dann gar nix mit 16Hz.

    Bei deinem rel. kleinen Raum würde sich empfehlen, eine Seite des Raumes mit Chassis "zuzumauern", dito die gegenüberliegende und deren Ansteuersignal, um die Raumlaufzeit verzögert, invertiert auf die dortigen Chassis zu geben. Damit läßt sich unten rum sowas wie ein "Freifeld" erzeugen, was dem ganzen akustisch zugute kommt. Na, und richtig brachial siehts dann obendrein aus.

    Grüße
    Mattias

  • Gleitfüße

    • mattias bost
    • 23. März 2009 um 15:40

    Hi,

    ich kenn zwar nicht eure Gleitfüße, aber im Baumarkt gibts Teflonfüße in verschiednen Größen (klebend und verschraubbar). 4 Größere kosten schraubbar nur knappe 10€.

  • Hochwertiges Audiomessystem gesucht

    • mattias bost
    • 9. Februar 2009 um 14:14

    Hi,

    schonmal danke für eure zahlreichen Tipps, muß mich nun durch selbige durcharbeiten. Selbst B&K ist schon aktiv geworden, mit 14k€ könnte für Hochschulen vielleicht was gehen.

    Klippel, haben wir am Nachbarstandort in Oldenburg (Hörtechnik & Audiologie), nur die haben keine vernünftige Messbude. Klippel hab ich bisher "nur" für Chassismessungen auf dem Schirm gehabt, muß mir das doch genauer ansehen.

    Was ich messen möchte, tja, versuche das mal der Gewichtung nach aufzureihen:

    - Akustik (Lautsprecher, Chassis, mit dem was so dazugehört)

    - NF-Schaltungseigenschaften (z.B. auch Überprüfung programmierter Filter)

    - Chassis (TS, elektrodyn. Antrieb...)

    - Raumeigenschaften

    - ....

    Wie gesagt, dann werde ich mich mal ans Durcharbeiten der Tipps machen.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Ach ja, worauf ich bei Akustikmessung Wert lege ist z.B. sowas wie Klirrgang, über Frequenz bzw. auch über Amplitude!

  • Hochwertiges Audiomessystem gesucht

    • mattias bost
    • 6. Februar 2009 um 11:16

    Hallo,

    ich suche als Nachfolge bzw. Ergänzung zu unseren alten B&K Messplätzen (ein Analoger, ein Digitaler von 1997 mit Software Pulse4.1) einen hochwertigen Audiomessplatz. Unser B&K kann nämlich noch keine Ausklingvorgänge bzw. Klirrgänge (was echt nervt!), ferner wird irgendwann die DSP-Hardware ihren Geist aufgeben.

    Mein Budget liegt bei 10-14T€, da sollte schon ein bisschen was gehen, oder? Portabilität ist kein Muß, wär aber nett. Ein gewisses Augenmerk sollte auf leichter Bedienbarkeit liegen (da auch Studenten damit klarkommen sollen), ok, Messtemplates wie bei B&K gehen auch, aber... Ein abgesetztes AD/DA-Frontend wär mir recht lieb, Einsteckkarten, naja, etwas inflexibel. Gemessen wird meistens im schalltoten Raum (fgu 160Hz), aber auch mal (selten) vor Ort. So ein in sich geschlossenes System, bei dem man eigentlich nichts dumm verstellen kann (z.B. Vernudeln der Vorverstärker), wär gut, damit die Pegelwerte auch stimmen.

    Wenns dann obendrein die Möglichkeit bietet, Schaltungen zu messen (wie. z.B. TIM-Verzerrungen), auch nicht schlecht.

    Habt ihr da Vorschläge für mich? Ich fürchte, daß B&K sich bei 14T€ noch kaputtlacht (die lassen sich ihren Namen immer noch ordentlich vergolden).

    Grüße
    Mattias

  • Vitavox

    • mattias bost
    • 22. Januar 2009 um 12:36

    Hi,

    wenn man sowas tatsächlich noch im "rauhen" Einsatz verwurschteln will (und versuchen das heil zu behalten), dann bleibt eigentlich nur ne Lösung mit vorgeschaltetem Controller, der entsprechend der Belastbarkeiten eingrenzt. Ich würd z.B. mit nem Multiband-Dynamikcompressor (oder wie man das nennt) arbeiten, da könnte man recht schön für verschiedene Frequenzbereiche separate Grenzen setzen. Bei allem anderen ist der Exitus fast vorprogrammiert. Wenns nicht viel kosten soll, nen Ultramizer von Behringer + kleinem Amp, alles fest in einem Case verbaut, sodaß keiner dran fummeln kann, sollte dafür reichen.

    Grüße
    Mattias

  • Vitavox

    • mattias bost
    • 21. Januar 2009 um 08:55

    Hi,

    habe selber den S3 am 4cell Horn seit fast 25 Jahren, ist schon ganz nettes Zeugs, im abgefahrenen Homebereich. War die erste Hornkombi, die mir klanglich auf Anhieb gefiel (wahrscheinlich weil gut entzerrt, ohne ists eigentlich nix), für Handmademusik sehr gut. Leider "zerrt" der Treiber selbst bei geringen Lautstärken etwas und bei ordentlich Pegel gehts dann nicht mehr vernünftig bis oben rauf. Bei modernerer Musik ist oben oft viel Pegel drin, das überfordert den S3 dann. Noch ein Manko, grad von den Hifi-Fritzen (zu Recht) moniert, es gibt keine 2 gleich klingenden Treiber. Ich mußte seinerzeit auch selektieren. Wegen der HT-Pegelschwäche experiementier ich grad mit dem BMS4590 am 4cell Horn, bin auf dem richtigen Wege, dort demnächst mit anderer Adaptierung neue Ergebnisse.

    Hoffentlich bekommst du das Vitavox-Zeug an würdige User, die das nicht durchbraten, Grüße

    Mattias

  • 2 Kanal DSP

    • mattias bost
    • 11. Dezember 2008 um 10:42

    Hi,

    da würd ich doch auf ne DSP-Endstufe gehen, wenn in einem Rack nur 2Kanale verarbeitet werden (so ich deine Intention richtig verstanden habe).

  • Strom Gummieschlauchleitung als LS-Kabel ?

    • mattias bost
    • 3. Dezember 2008 um 17:50

    wora:

    Zitat

    zumindest theoretisch ist der unterschied zwischen feinlitzenkabel und litzenkabeln eindeutig messbar

    Gib mal her die Messmethode (Quelle), würde das gern nachvollziehen, was, wie, in welchen Größenordnungen da gemessen werden kann. (man lernt ja nie aus)

    Grüße
    Mattias

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