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  1. PA-Forum
  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • V-Anordnung Vor-Nachteile

    • mattias bost
    • 3. Dezember 2008 um 17:40

    Hi,

    den Wunsch nach "ungewöhnlichem" Design kann ich schon verstehen, wie gesagt gibts ein paar zu beachtenden Randprobleme. Aber mit 12"ern sollte es schon höher als behaupteten 200Hz gehen, deren effektiver Membrandurchmeeser liegt nur bei ca. 25cm, da ist mit nennenswerten Bündelungen erst oberhalb 700Hz zu rechnen, womit das berechtigte Argument der Membrananpassungen des Herstellers erst darüber greift.

    Stellst du die Chassis auf 90° zueinander an, so ergibt sich eine "Tiefe" von ca. 17cm, was für Frequenzen oberhalb 1kHz zu ersten merklichen Einbrüchen führen dürfte, somit ergibt diese Konstruktion Reserve gegenüber der Begrenzung durch die ab 700Hz beginnende Membranbündelung. Das ginge schon, wenn der Treiber mit ausreichend großem Horn dann ab 700Hz einsteigt.

    Für die Begrenzung durch die sich bildende Vorkammer (das ist das im "Dreieck" bis zur Front eingeschlossene Volumen) gilts ebenfalls nachzurechnen. Da kann man mit BP-berechnenden Programmen ran, aber vom Gefühl her würd ich meinen, das geht.

    Ansonsten kann ich nur Fabian zustimmen, aufbauen, hören, messen, modifizieren.

    Einen akustischen Vorteil hat diese Konstruktion allerdings, deshalb hab ich bei mir daheim auch das MTL-4 Prinzip für den Infra gewählt, sofern aktiv betrieben. Wegen der fehlenden Bündelung der Chassis zu hohen Frequenzen hin (oder besser gesagt der starken Streuung) wird das Verstärkerrauschen wesentlich geringer zum Tragen kommen. Für PA ists meist egal, aber wenn die Teile in einen kleinen und ruhigen Einsatz kommen, dann... Jedoch werden die BMS dir eins vorrauschen, das bereitet mir daheim grad Probleme (da will ich aber auch rein gar nix(!) an Noise hören).

    Nen Versuch wärs schon wert, Grüße
    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 2. Dezember 2008 um 11:14

    Hallo,

    trotz der Probleme (FH-Serverausfall), mal ne Antwort.

    @ Fabian: Das Abstrahlverhalten unter 1kHz ist kaum unterschiedlich, mußt auf die unterschiedliche Skalierung achten. Ich kann das gern auf gleiche Skalierung bringen, hab das ehrlich gesagt verpennt (u.a. da die absoluten Pegel nicht so passen).

    Das Horn strahlt mit dem S3 mit dessen sauberer Treiberanpassung sehr gut sogar bis 40°ab, da macht der "BMS-Kurzadapter" schlicht Probleme.

    Zerfallsspektrum mit anderen Pegeln: Als ersten Schuß wollte ich "platt" gleiche Inputpegel herstellen, anderes schien mir auch in Zusammenhang mit den 24dBLR der CX2310 nicht wirklich sinnig. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, werde ich für einen optimierten Schuß meine DCX2496 nehmen, mit flacheren Filtern das "Loch" um die 6,3kHz zu stopfen versuchen.

    SRAM: Der nächste Schuß ist bereits in Arbeit, ich bekommen ein neues (Inlet 2"rund auf 1,5"rund), mit dem ich dann auf den 1,5" Vitavoxadapter gehe. Mal sehn, ob die Abstrahlung damit wieder iO ist und wieviel Höhen dabei flöten gehen.

    Die S3 sind schon rel. feine Teile, kommen aber mit den BMS nicht mit. Eine stabile Mittenortung bringen die nur ansatzweise (trotz gut angepaßter F-Gänge). Ferner sind die, so wie ich sie einsetze, nämlich bis oben rauf mit einiger Entzerrung, "rauher" im Klang, grad mit Aphex (oder wie das heißt) angezerrte Stimmen sind zu "kratzig". Aber die räumliche Tiefe, die die bieten, das ist schon was, da kommen die BMS nicht ran, aber:

    Ich hab etwas mit meinem Gerödel rumgespielt, die Monosumme mittels Effektgerät 15ms nach hinten versetzt, diese um 10dB über den reinen Stereokanälen laufen lassen und siehe da, es ergibt sich ein räumlich(!) hervorragendes Klangbild. Da aber die Stereokanäle nun mit dem Monosignalen recht üble Frequenzinterferenzen liefern, klingts etwas "roboterhaft". Muß also etwas Schaltungtechnik machen, die Monosumme bilden und dann von L/R diese wieder abziehen, damit nur die Stereoinfo überbleibt. Damit müßte das Frequenzinterferieren weitgehend ausgeschlossen sein.

    Gleich ne Frage: Kann irgendein Effektgerät das schon selbst?

    Soweit, Grüße
    Mattias

    p.s.: Da nunmal nur unregelmäßig an meine Daten ranzukommen ist, ich kann auf Wunsch mein Material mal zippen und zusenden.

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 1. Dezember 2008 um 12:05

    Hi,

    nachdem es kurz ging, ist der Server nun wieder platt. Scheint ein Hardwareproblem zu sein, die Maschine stürzt innerhalb ne halben Stunde ab. Sorry Jungs, ich muß mal nach nem anderen Weg schauen, die Daten zu hinterlegen bzw. unserem RZ etwas Dampf machen, die Unixmaschine wieder ans Laufen zu bekommen.

    Man ist das nervig, kaum nutzt man das Teil AUßERHÄUSIG verreckt die Infrastruktur natürlich.

    Sorry, Grüße
    Mattias

  • Suche Endstufe für Basseckhörner

    • mattias bost
    • 1. Dezember 2008 um 11:06

    Hi,

    kannst das mal in party-pa versuchen, da tummeln sich auch die Leute mit "WohnzimmerPAs".

    Endstufe: Lüfter könnten ein Problem werden, müssen nicht, ggf hilft etwas Basteln, damit die erst bei Power anspringen. Wichtig für daheim ist Störspannungsabstand, da Wirkungsgrad UND Leistung einem da schnell nen Strich durch die Rechnung machen. Alternati zu t-amp ginge HitecAudio (z.B. Musik-Produktiv), HA600Pro (2x380/8, 299€) oder HA800Pro (2x550/8, 399€), letzterer bei MP nicht auf der Website, nur Prospekt. Wegen des SN, einfach bei MP nachfragen. Die geben auf die Dinger glaub ich 5 Jahre Garantie.

    Grüße
    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 1. Dezember 2008 um 10:48

    Hi,

    unser FH-Server ist derweil unpässlich (kurz nach dem Einstellen?), ich melde mich sobald die RZ-Leute den wieder am Laufen haben. SORRY!

    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cellHorn, Messergebnisse

    • mattias bost
    • 28. November 2008 um 15:34

    Eine erste Lösung ist gefunden, Zugriff auf Bilder etc. soll nun funktionienen (3.12.08, 11:40)

    Hi,

    hat lange gedauert, aber nun ist der BMS endlich an meinem Vitavoxhorn dran UND gemessen. Bitte im Nachbarforum schauen http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=73158.

    Grüße
    Mattias

  • Vitavox Hörner

    • mattias bost
    • 28. November 2008 um 15:28

    Hi,

    gibt Neuigkeiten, sprich Messwerte, entweder den Thread http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=603989#603989 oder gleich meine Homepage unter http://staff.fh-oow.de/bost/BMS_Vitavox/Messungen/ besuchen und dort readme und pdf lesen.

    Grüße
    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 28. November 2008 um 15:24

    Hi, erstmal scheint ne Lösung für das Serverproblem da zu sein, die Bilder sollten jetzt zu sehen bleiben. (3.12.08, 11:00)

    Hi,

    ich führe den Thread mal hier weiter, da es ja mehr ein Selbstbauprojekt ist, auch wenn die Urspungsdiskussion unter "Boxen und Amps" anlief. Also ich habe seit zwei Wochen den 4590 an mein Vitavoxhorn adaptiert, der Adapter ist recht kurz geraten, weil:

    - der Adapter nur von ca. 20cm^2 (2") auf ca 22cm^2 Hornflansch unsetzen muß
    - der k-Faktor des Horn bereits im Adapter gelten sollte
    - was zu einer "Länge" von nur 9mm führt

    Hier nochmal zur "Einstimmung" die Adaptierung:

    Der Adapter selbst

    Treiber mit Adapter

    Hornflansch

    und Treiber mit Horn

    Zu den Messungen gibts hier nur die ganz wichtigen Bilder, ausführlicheres an Messungen und wie gemessen könnt ihr unter http://staff.fh-oow.de/bost/BMS_Vitavox/Messungen/ finden, dort bitte readme und das pdf lesen. BMS wurde aktiv angesteuert, Trennung 24dB LR bei ca. 6,8kHz. Gemessen wurde mit B&K und Hobbybox in schalltotem Raum.

    Frequenzgang (B&K) in Terz on axis, für die absoluten Pegel bezogen auf 1W/1m sind 21dB hinzu zu addieren

    dito in 12tel Oktav

    Frequenzgänge des BMS in Terzauflösung über den Abstrahlwinkel (beginnend 315Hz Terz), Ende 20kHz Terz)

    Da sieht man ein Problem des Kurzadapters, den Einbruch bei 30° bei 12,5kHz. Dieser ist KEIN Problem des Horns, siehe hierzu die F-Gänge des S3 über den Abstrahlwinkel (Absolutpegel nicht vergleichbar!)

    Da ist noch dran zu arbeiten.

    Genauere F-Gänge siehe o.g. Link

    Klirr bei ca 1W, hier keine absoluten Pegel

    Weitere Klirrmessungen und Spektren siehe o.g. Link.

    Ausklingvorgänge, ermittelt mit Impuls als Anregungssignal, hier kurzes Zeitfenster:

    und langes Zeitfenster (hier schwingts Horn bei 500Hz und Dritter sowie Fünfter nach)


    Kurzzusammenfassung:

    - prinzipiell sind die Höhen locker durch das Horn zu bekommen (das wurde anderwo mal hinterfragt)
    - es gibt keine höheren Verzerrungen als mit dem Treiber normalerweise üblich
    - räumliche Abstrahlung läßt wegen der kurzen Adaptierung noch zu wünschen übrig
    - Trennung mit LR unpraktikabel, starker Einbruch, nicht umsonst hat BMS eine flache Passivweiche
    - Hornresonanzen (Wasserfall lang) sind noch zu bedämpfen

    Erstmal soweit, wer mag schnüstere nun bei mir rum, Grüße
    Mattias

  • Vitavox Hörner

    • mattias bost
    • 24. November 2008 um 10:24

    Hallo Tom.

    kurz zwischendrin, der Flansch ist der Hornhals! Da die Flächen 2" mit 20,3cm^2 zu Eintritt Horn mit 22,5cm^2 kaum Unterschiede aufweisen, habe ich einen etwas aufwendigen Übergangsadapter (das rote Inlet) mit k-Faktor des Horns auf nur 9mm Länge. Inwieweit das mäßige "Verbiegen" der Wellenfront Probleme macht, das wird wohl eher erst zu hohen Pegeln sichtbar (hörbar?) werden. Rein vom Hören her gehts bei normalen bis mäßig lauten Hörlautstärken ohne "komischen" Klang. Was mir im Gegensatz zum S3 etwas abgeht ist der räumlich nicht so tief gestaffelte Klang der BMS. Dafür stehts nun aber sehr stabil (beim S3 wanderteten die Instrument, Stimmen immer etwas) und detaillierter bzw. sauberer ists zugegebenermaßen auch. Höhen wirken "konturierter", knackiger, aber auch weniger tief gestaffelt, mehr an/zwischen den Boxen "hängend". Letzteres kann mit einer "Schweinerei" in der Weiche, nämlich platten nach hinten Versetzen des HT mittels Delay aber gut in Richtung "S3-Klang" verschoben werden, bei sehr trockenen Stücken ist das damit unvermeidliche "Verwischen" schnell durch korrekte Weichenkonfiguration wieder hergestellt (das sind die schöne Spielchen, die nur mit aktiven digitalen Weichen gehen).

    Wenns mich juckt, würde ich einen weitern Test mit einem Inlet machen, das nur Rund ist und einen Querschnitt von 2" hat. Wär interessant, ob so eine "vermurxte", aber einfache Konstruktion, ernste Problem macht. Das aber erst bei Zeiten, wenn ich eigene Treiber habe, die jetzigen sind mir nämlich dankenswerter Weise zur Hör- und Messverfügung gestellt.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Wenn mal jemand aus meiner Nähe mitlauschen möchte, gern. Wohne Nähe Wilhelmshaven, bitte kurz per email melden.

  • Messsystem Hobbybox 6

    • mattias bost
    • 21. November 2008 um 10:39

    Hi,

    ich habe HBX grad in ner Testversion zu fassen, als einfach zu bedienende Ergänzung zu unserem etwas arg kryptischen B&K Messplatz (10Jahre alt). Als Fontend nutze ich von Alesis den IO26 Firewire-Mischer (mit 48kHz läufts ganz ordentlich), bin aber vorranging über ein Messergebnis irritert.

    Mein Test: Ausgang direkt mit einem Eingang verbunden, Testsignal MLS. Als Ausschwingvorgang bekomme ich im Hochtonbereich > 4kHz ein merkliches langes Ausklingen (rel. breitbandig), eigentlich müßte bei einer reinen Drahtverbindung das Signal quasi schlagartig verschwingen. Besonders merkwürdig, daß bei Darstellungsbereich bis -40dB überhaupt keine Ruhe reinkommt. Hat das von euch schon mal jemand getestet?

    Die Arbeitsweise Wasserfall ist mir auch nicht so richtig klar, das FFT-Fenster im Impulsdiagramm "startet" knapp vor dem Impuls. Errechnet HBX das Ausschwingen etwa aus der Impulsantwort? Die Methode würd ich für fraglich halten (und ne reine Kabelverbindung kann nicht breitbandig Ausschwingen). Mache ich die Messung mit Impuls als Testsignal, siehts besser aus, nur dem traue ich nicht ganz übern Weg (z.B. Schwingungsneigung eines Metallhorns).

    Grüße
    Mattias

  • t.amp frage....2.

    • mattias bost
    • 20. November 2008 um 14:50

    Oder von HiteqAudio die HA800. Bei Musik-Produktiv gibts das (Hausmarken-)Teil für 399 ebenfalls mit langer Garantie, nur irgendwie haben dies nicht auf den Webseiten, nur dem "Weihnachtspapier". Haben aber auch andere wie

    http://www.musik-meisinger.de/1/product_info…roducts_id/9128

    Grüße
    Mattias

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • mattias bost
    • 20. November 2008 um 11:17

    Hi,

    Jens hat geschreiben:

    Zitat

    Aber wozu HAT man denn diese Auslenkungsmöglichkeiten und Belastbarkeit? Um dann doch nur das damit zu machen, was mit anderen 18ern auch gemacht wird? Es geht hier um die Nachteile solch hohem Xmax!

    Ganz einfach, um bei TIEFEN Frequenzen höhere Schalldrücke zu erzeugen. Für f>50Hz macht ein Mehr an Hub natürlich keinen Sinn.

    ferner:

    Zitat

    Zudem rede ich davon, dass die Einspannung kräftiger sein muss, wenn man die mms erhöht, damit die Membran der hohen Auslenkung standhält (bzw. wiederum der Einspannung standhält). Jetzt kann man die Einspannung natürlich einfach "schwach" halten, dann wird auch nicht so an der Membran rumgezerrt... aber dann sind die Rückstellkräfte schwächer, demnach die Ausschwingzeit höher.

    1. Die mms muß nicht erhöht werden, die Membran hält der Auslenkung bei tiefen(!) Frequenzen sehrwohl Stand (macht sie bei höheren Frequenzen bei dort gleichen Drücken und Schnellen ja auch noch).

    2. Die Ausschwingzeit hängt nicht von der Einspannung ab, sondern vorrangig der Bedämfung durch Magnet/Spule/AMP (Qe), Qt wird durch die VERLUSTE in der mechanischen Aufhängung bestimmt. Ich würde gar postulieren: Weichere Einspannung => niedrigere Reso => weniger Energie auf der Reso => bessere Bedämfung = geringeres Nachschwingen. Oder hab da nen Denkfehler, so in Richtung geringere Reso => geringere Gegeninduktion (dito mechanische Verluste) und damit "hebt sich gegen hebt sich", sprich Güte bleibt gleich.

    ferner:

    Zitat

    Und dass diese Ausschwingzeit bei kleiner Leistung genauso lang ist wie bei großer mag ja sein, nur fällt sie bei großer Leistung und damit großem Pegel viel mehr auf. Messbar mag es da keinen Unterschied durch Pegel geben, hörbar schon.

    Könnte man so sehen (hören), aber genau dasgleiche passiert durch Rudelansammlung "normaler" LS auch, bei hohem Pegel ist das Ausschwingen genauso absolut höher und somit störender. Beispiel:

    ZWei Chassis X mit Ausschwingzeit 5ms für -60db bei z.B. 35 Hz machen bei Pegel 100dB nach 5 ms noch 40dB, bei 130dB "störende" 70dB nach 5ms.

    Ein Chassis Y, das wegen fehlender Hubbeschränkung allein die 130dB bei o.g. 35Hz schafft, ebenfalls 5 ms für -60dB Ausschwingzeit hat, na, was macht das? Gleiche 70dB nach 5ms.

    ferner:

    Zitat

    Die Membranmasse hat nichts mit dem Hub an sich zu tun, aber wie man kann eine Pappe wohl kaum belastbar für die großen Hübe machen ohne die Masse zu erhöhen.

    Unfug! Schon mal den Begriff Schnelle zu fassen gehabt? Wenn du in eine Pappe bei 100Hz volle Leistung reindrückst, bekommst du ne Schnelle x und nen Hub y. Schiebst du die gleiche Leistung bei 20Hz rein, bekommst du die gleiche Schnelle x, woraus sich wegen der 20 Hz ein Hub von 5Y ergibt. Die Beschleunigung bleibt aber die gleiche. Zwar hast du den 5 fachen Hub aber du hast auch 5 mal soviel Zeit dafür.

    LANGHUBER machen natürlich nur Sinn, wenns tief runter gehen soll, für viele PA-Anwendungen, bei denen überwiegend auf f oberhalb 40Hz Wert gelegt wird, ists eher Unsinn. Genauso wie umgekehrt irre starke Antriebe bei Langhubern, da diese damit nicht ins "Schwingen" kommen und dann wieder keine Tiefen wiedergeben. Aber etliche "Kunden" kaufen gern einen 18er, 21er mit viel Hub, viel Magnet weils sie um die Zusammenhänge nicht Bescheid wissen. Tief (< 40Hz) und Wirkunsgrad geht mit normalen Konstrukten nicht zusammen, DA kommst nur auf Verschiebevolumen an. Da du aber gern Languber zur Wiedergabe "hoher" Frequenzen nutzen willst, werde ich es mir nicht antun, für dich Lautsprecher auf den Markt zu werfen, die du dann nicht kaufen wirst. :D

    Grüße
    Mattias

  • Vitavox Hörner

    • mattias bost
    • 19. November 2008 um 12:24

    Hi,

    ich hol hier mal nen alten Beitrag rauf, inzwischen ist bei mir probeweise der 4590 ans Vitavox 4 cell Horn angeflanscht. Eine erste rein subjektive Beurteilung geht dahin, daß der Treiber sehrwohl an dem Horn spielt (bis in mäßige Lautstärken, hohe Pegel hab ich schlicht noch nicht gefahren). Der Auto-Eq vom deq2496 liefert mit eine sehr ähnliche Entzerrung wie für meinen S3 Treiber (der zuvor über die Aktivweiche gradegezogen wurde). Allerdings hab ich dem HT des BMS 3dB mehr Pegel gegenüber dem MT spendiert. Klanglich alles recht fein (schon besser als mir dem S3). Sobald ich aussagefähige Messwerte habe, mach ich nen eigenständigen Thread auf. Ein paar Bildchen aber schon hier.

    Der 2" nach Rechteckig-Adapter:

    Der Hornflansch

    Treiber mit Adapter

    Und die ganze Konstruktion

    Das Piezo-Geraffel läuft natürlich nicht mehr mit!

    Grüße
    Mattias

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • mattias bost
    • 19. November 2008 um 11:21

    Hi,

    logischerweise lenkt ein Langhubchassis nicht weiter aus als ein "gleiches" Kurzhubchassis bei gleichem Input (im "linearen" Bereich, sonst gleiche Parameter). Für MEHR Hub brauchst schlicht MEHR Input bzw. kann ich eine Leistung bei niedriger Frequenz reinschieben, die das "Kurzhubchassis" da nicht mehr verdaut. Ja, die Beschleunigung muß größer werden, wenn der Hub größer werden soll => geht nur mit mehr Input. Leute, das macht ihr mit jedem Chassis jeden Tag OHNE euch nen Kopf drum zu machen. Wenig Leistung, wenig Hub, wenig Schalldruck.......

    Simuliert doch mal nem Wald und Wiesen18er 25Hz bei Nennleistung. Die meisten hängen da längst in der Begrenzung. Dann erlaubt mal 100mm Hub (wär schön, wenns sowas gäbe) und siehe da, mit nem Mal käme das raus, was rauskommen müßte.

    Dann die Frage, was hat der Hub mit der Membranmasse zu tun? NIX, jedenfalls nicht mehr als mit dem Sonnenstand.

    Rückstellkräfte desgleichen. Statt Federspinnen vorn mit 4 und "hinten" 8 Ringen kommt halt welche mit 8 und 16 zum Zuge. Die kann ohne Probleme diegleiche Federkonstante aufweisen, muß deswegen weder weicehr noch straffer sein.

    Ausschwingzeit: Ausschwingzeit ist eine Verhältnisgröße, ohne absolute Bezüge. In der hier dargelegten Denkweise wird das irgendwie ignoriert. Übernehm ich die Denke mal, so wäre die Ausschwingzeit bei 0,1W Input bei jedem Chassis drastisch kürzer als bei 10W! Das wäre so, als würde für die Nachhallzeit eines Raumes angenommen, daß diese bei 120dB deutlich länger ist als bei 80dB, weil ich die Zeit betrachte bei der 60dB unterschritten werden (statt Abklingen UM 60dB)

    Grüße
    Mattias

  • Aktivweiche Eckhorn 18

    • mattias bost
    • 18. November 2008 um 10:14

    Äh, gehts nicht um ein Eckhorn 18 (so lautet der Thread)? Da ist doch nen 18"er drin, wieso ist der mit 50W am Ende oder bin ich da im falschen Film?

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • mattias bost
    • 18. November 2008 um 10:05

    Also das versteh ich jetzt nicht, da könnte genauso postuliert werden, daß Auslenkungen größer 0,1mm unvertretbare Ausschwingzeiten und aufgrund der hohen Masse nicht mehr beschleunigbar wären. Das entbehrt doch jeglicher Grundlage.

    Mattias

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • mattias bost
    • 18. November 2008 um 08:44

    Wegen fehlender Idee, Patentschutz ...

  • Aktivweiche Eckhorn 18

    • mattias bost
    • 17. November 2008 um 15:15

    Im Zweifelsfalls auch, daß man die Speaker grillen kann oder schlicht bei heftiger Lautstärke den AMP nicht clippen lassen will. Bis nen Speaker bei "normaler" Musike durchbrezelt OHNE vorher im Weg Energieverdichtung mittels Kompressor/Limiter betrieben zu haben, das bedarf schon einiger Anstrengung (ohne AMP-Clippen).

    Grüße
    Mattias

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • mattias bost
    • 17. November 2008 um 14:39

    Hi,

    wie die auf +/- 20,2mm kommen ist mir noch etwas schleierhaft. Soll bei deren Doppelspaltkonstruktion von den 22,5mm Spulenhöhe immer 12,75mm im Spalt sein (wegen linearer Auslenkung) so müßten die beiden Spalte 9,75mm auseinander liegen. Damit kommt man aber nicht auf die +/-20,2mm Hub, nur gute 16mm. Inwieweit Streufelder einen größeren Abstand zwischen den beiden Spalten zulassen, hmm, etwas könnte wohl gehen. Oder hab ich da nen Gedankenfehler drin?

    Interessant finde ich die angeblich 70% Luftaustausch bei einem kompletten Spulendurchlauf. Leider ist das nicht näher beschrieben, für die Belastbarkeit dürfte das sicher was bringen. Schon irgendwo mal nen Preis für die Teile gesehen?

    Grüße
    Mattias

  • DSP Power intern oder Extern ???

    • mattias bost
    • 12. November 2008 um 15:43

    Hi,

    jetzt mußte ich mir das HiQ-Net erstmal anschauen, jop, das geht schwer in die Richtung die ich meinte. Gemeinsame Protokollsprache, an welcher viele Hersteller teilnehmen (zumindest scheint das so). Werd mir das mal in Ruhe reinziehen...

    Grüße
    Mattias

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